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NHL-Scout Thomas Roost schlägt Alarm: «Das Schweizer Hockey stagniert»

In der Champions Hockey League trumpfen die Schweizer Teams gross auf. Für Thomas Roost ist das ein Trugschluss. Der NHL-Scout sieht in der Entwicklung des eidgenössischen Eishockeys eine Stagnation. Er weiss genau, wieso sich Spieler wie Damien Brunner, Michel Riesen oder Reto von Arx in der NHL nicht durchsetzen konnten.

Publiziert: 01.11.16, 13:37 Aktualisiert: 01.11.16, 15:31
Janick Wetterwald
Janick Wetterwald

Im Jahr 2013 holte die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft an der WM in Helsinki und Stockholm sensationell die Silbermedaille. Vier Jahre zuvor sicherten sich die ZSC Lions den Titel in der Champions Hockey League – letztes Jahr schaffte es der HC Davos in den Halbfinal.

Schweizer Jubel nach dem Halbfinalsieg über die USA an der WM 2013. Bild: KEYSTONE

In der NHL sorgen die Schweizer Roman Josi, Nino Niederreiter oder Mark Streit für Furore und haben sich in der besten Hockey-Liga der Welt einen Namen gemacht. Ist das eidgenössische Eishockey also im Aufwind? Nicht wirklich, sagt NHL-Scout Thomas Roost, der ein besonderes Augenmerk auf Schweizer Talente hat.

Thomas Roost kennt das Schweizer Eishockey sehr gut. Thomasroost

Herr Roost, wo sind hierzulande die Talent-Hotspots?
Thomas Roost: Dies kann man nicht genau lokalisieren. Früher kamen die meisten guten Hockeyspieler aus Graubünden – das ist heute nicht mehr so. Am ehesten ist der Hotspot aktuell im Grossraum Zürich/Zug zu finden.

Also ist Davos mit Trainer Arno Del Curto nicht mehr DIE Adresse für junge Talente?
Nicht wenige zeichnen das Bild, dass Del Curto in Davos super mit den jungen Spielern arbeitet. Das mag vielleicht für NLA-Niveau stimmen, doch in die NHL hat es bis jetzt keiner der ehemaligen U20-Stars wie z.B. Gregory Sciaroni, Grégory Hofmann, Dario Simion oder Samuel Walser geschafft. Sie sind jetzt gute Spieler in der NLA, jedoch nicht in der NHL und auch keine Leistungsträger in der Nationalmannschaft. Arno Del Curto leistet ganz bestimmte gute Arbeit, aber nicht ganz so gute wie vielleicht einige meinen. In anderen Klubs wird ähnlich gut gearbeitet.

Gute genug für die NLA, aber nicht gut genug für die NHL – die Arbeit von Arno del Curto in Davos. Bild: KEYSTONE

Wie sieht es in der Romandie und im Tessin aus?
Lange Zeit hinkten diese beiden Landesteile der Entwicklung hinterher. Zumindest in der Romandie hat man jetzt einen Schritt nach vorne gemacht und es gibt doch einige Talente, die in Genf und Lausanne landeten und sich dort positiv entwickelt haben. Ein Beispiel ist Noah Rod bei Genf, der 2014 von den San Jose Sharks als Nummer 53 in der zweiten Runde gedraftet worden ist und in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel für die NHL hat.

 «Spieler wie Streit oder Josi sollen nach der NHL-Karriere ihre Erfahrung ins Schweizer Hockey einbringen.»

Thomas Roost, Eishockey-Scout

Blicken wir etwas zurück: Wieso haben Spieler wie Damien Brunner, Reto von Arx oder Michel Riesen in der NHL nie richtig Fuss gefasst?
Das ist sicher eine Folge der weltweit grossen Dichte an Spielern auf mittlerem NHL-Niveau. Die Zahl der Spieler aus der Schweiz, die es in der NHL zum wirklichen Star schaffen, ist sehr klein und der Weg an die Spitze somit schwierig. Roman Josi hat es geschafft und Nino Niederreiter ist nahe dran – alle anderen befinden sich aktuell höchstens im Leistungsmittelfeld. Da fanden sich auch Brunner, von Arx oder Riesen wieder – sie waren zu ihrer Zeit im Endeffekt einfach zu wenig gut, um realistische Ansprüche auf einen Stammplatz in einer ersten oder zweiten NHL-Linie anmelden zu können.

Aber man kann doch als Schweizer auch längerfristig im Leistungsmittelfeld der NHL bestehen, oder?
Grundsätzlich schon, doch da spielen die Manager zum Teil das Spiel mit dem Salary Cap (begrenztes Lohnbudget, Anm.d.Red.). Wenn sie an die Lohngrenze stossen, tauschen sie solche Spieler in der dritten oder vierten Linie aus. Sie engagieren einen neuen Spieler wie z.B. Brunner, der am Anfang mit weniger Lohn zufrieden ist als der mittelmässige Spieler, der nach zwei ansprechenden Saisons eine Lohnerhöhung verlangt. Zwei oder drei Jahre später dreht sich dann das Karussell erneut. Spieler wie Brunner sind mittelfristig mit einem NHL-Minimallohn auch nicht zufrieden. 

Wie sehen Sie die Rolle von Roman Josi oder Mark Streit für das Schweizer Eishockey?
Sie sind grosse Vorbilder. Viel wichtiger aber finde ich, dass das Eishockey in der Schweiz später hoffentlich von der Erfahrung dieser Spieler profitieren kann. Zum Beispiel wenn sie zurückkommen und sich in der Juniorenausbildung engagieren. In Schweden ist das bei vielen Spielern der Fall und es zahlt sich aus. Bei Mark Streit (38) könnte eine solche Rückkehr bald Tatsache werden, läuft doch nach dieser Saison sein Vertrag bei Philadelphia aus.

Kehrt Mark Streit nach seiner NHL-Karriere in die Schweiz zurück? Bild: Icon SMI

Hat das Schweizer Eishockey in Amerika an Stellenwert gewonnen?
Ich glaube schon, dass mehr in Richtung Schweiz geschaut wird. Früher hiess es, die Schweiz sei zwar ein gutes Team, aber es fehlen die guten Spieler, die Stars. Das ist heute – sicher auch dank Spielern wie Roman Josi – nicht mehr ganz so.

Wie steht das Schweizer Hockey denn im Weltvergleich da?
Der Unterschied zwischen den klaren Top-6-Nationen Kanada, USA, Russland, Schweden, Finnland und Tschechien und der Gruppe mit der Schweiz, Norwegen, der Slowakei und auch Deutschland ist wieder grösser worden. 

«In der Champions Hockey League sind die Schweizer Teams zwar erfolgreich, aber das muss man relativieren.»

Thomas Roost

Aber in Europa können wir doch einigermassen mithalten, oder?
Nicht wirklich. Russland war schon immer deutlich besser und Schweden sowie in den letzten Jahren auch Finnland sind uns enteilt. Gerade in der Juniorenausbildung hat sich Finnland gewaltig weiterentwickelt. Da können wir mit der Entwicklung in der Schweiz nicht mithalten.

Und wie sieht es im Vergleich mit Deutschland aus?
Vor Deutschland müssen wir uns nicht verstecken. Im Juniorenbereich sind wir eher besser als unsere Nachbarn, doch die Unterschiede sind nicht sehr gross. In der Schweiz sowie in Deutschland stagniert das Hockey seit einigen Jahren. In der Champions Hockey League sind die Teams zwar erfolgreich, aber das muss man relativieren.

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Wie muss man das relativieren?
Den finnischen und schwedischen Teams fehlen die 140 besten Spieler. Die sind entweder in Amerika (NHL/AHL), in Russland in der KHL oder bei uns in der Schweizer Liga engagiert. Die Klubs in Tschechien müssen auf die 90 besten Spieler verzichten. In der Schweiz sind es lediglich zirka 12 Spieler, die in einer ausländischen Liga spielen. Dazu kommt, dass die NLA-Klubs abgesehen von der KHL in Europa die höchsten Löhne zahlen können und darum die besten Ausländer in der Schweiz spielen. All das müsste wenigstens theoretisch dazu führen, dass die Schweizer Klubs die Champions League mehr oder weniger locker dominieren.

Was wird denn in der Schweiz falsch gemacht? 
Es wird nichts falsch gemacht, aber es gibt im Weltvergleich schlicht und einfach Defizite in der Ausbildung und zwar vor allem in sehr jungen Jahren zwischen dem 10. und 14. Altersjahr. Da wird nicht ganz so gut gearbeitet wie in den Weltklasse-Nationen. Wenn ich die Spieler im Alter von 16 an den ersten internationalen Spielen beobachte, fällt auf, dass die Finnen und Schweden vor allem im Durchschnitt lauf- und stocktechnisch besser sind.

Nicht nur die Finnen sind den Schweizern im Eishockey enteilt. Bild: KEYSTONE

Da muss man doch aber auch beachten, dass Eishockey in Finnland oder Schweden fast schon Sportart Nummer 1 ist.
Klar, diesen Punkt darf man nicht vernachlässigen. Finnland hat bei 5 Millionen Einwohner ca. 75'000 lizenzierte Hockey-Spieler – in der Schweiz sind es 24'000 auf eine Einwohnerzahl von über 8 Millionen. Da braucht es hierzulande vielleicht mal eine Kampagne, um junge Sportler fürs Eishockey zu begeistern. Dies wird bei uns aber zu oft achselzuckend einfach so hingenommen und das verstehe ich nicht, denn exakt hier und bei der Ausbildung unserer Jüngsten müssen wir die Hebel ansetzen.

Wo und wie genau sollte der Hebel angesetzt werden? 
Wir müssen mit smarten und emotionalen Kampagnen provozieren, dass wieder mehr Kinder Eishockey spielen. Wir brauchen mehr lizenzierte Spieler plus eine noch bessere Basisausbildung bei den Jüngsten und an der Spitze wünschte ich mir ein Programm analog des höchst erfolgreichen US-Projekts.

«Die Gegner sind Fussball, Unihockey und andere Sportarten.»

Thomas Roost

Wie sieht dieses Projekt aus?
In diesem Projekt werden die Jahrgangsbesten der US-Talente in einer Art Academy zusammengefasst und verbringen zwei Jahre mit höchst qualifzierten Ausbildnern und entsprechender Infrastruktur. Unsere Klubverantwortlichen und Entscheidungsträger müssen auch verstehen, dass es nicht die ZSC Lions, den SCB, den HCD oder den Spengler Cup zu bekämpfen gilt. Die Gegner sind Fussball, Unihockey und andere Sportarten – diesbezüglich müssen wir unseren Horizont vergrössern und das Gesamtbild betrachten.

Fazit: In nächster Zeit von einer weiteren WM-Medaille zu träumen, wäre verfehlt? 
Ich glaube, es wäre die falsche Erwartungshaltung. Die Schweiz sollte sich wieder über Siege gegen Dänemark oder Norwegen freuen – das sind die Gegner auf Augenhöhe. Aber träumen ist immer erlaubt.

Alle Schweizer, die in die NHL gedraftet wurden

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
54 Kommentare anzeigen
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  • Italian Stallion 01.11.2016 20:45
    Highlight Ich schätze die Einschätzung von Thomas Roost als Experte sehr. Ich bin derselben Meinung, dass man den Hebel der Spielerentwicklung schon früh ansetzen muss, und dass man Hockey auch mehr promoten sollte. Allerdings gibt es in der Schweiz ein entscheidendes Problem: In Bezug auf Infrastruktur (sprich Eis) sehen wir hundslausig aus. Dies führt dazu, dass Kids viel weniger an Eistrainings/Spiele/Turniere teilnehmen. Auch die Auswahlen sind manchmal etwas speziell. Wer nicht beim Z oder in Kloten oder in Bern spielt wird oft ignoriert, obwohl das talent sichtbar ist....trotz der vielen Scouts.
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  • Herren 01.11.2016 19:29
    Highlight Grundsätzlich denke ich, dass Herr Roost mit seinen Gedanken zur schweizweiten Juniorenförderung richtig liegt. Andererseits sind gerade Brunner, Riesen und von Arx schlechte Beispiele. Alle drei hatten sie nicht genügend Biss, um sich drüben durchzusetzen. Streit z.B. hat sich im zweiten Anlauf die NHL-Karriere erkämpft. Zudem können in diesem Jahr afaik mehr Schweizer denn je in der NHL auflaufen. Von Stagnation sehe ich keine Anzeichen.
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  • leonidaswarmegahappy 01.11.2016 17:48
    Highlight Ich finde allerdings, dass es mit Spielern wie Meier, Hischier etc. sehr viele junge Talente in der AHL und QMJHL/WHL gibt. Ich weiss nicht wie der Stand vor 10 Jahren war, aber ich denke so viel gute junge Spieler hatte es noch nie in den unteren Ligen Amerikas bzw. Kanadas. Ich hoffe das viele von denen den Sprung in die NHL auch schaffen werden und so die schweizer Präsenz erhöhen!
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    • Thomas Roost 01.11.2016 17:59
      Highlight Ja, das stimmt, aber wir vergessen oft, dass die anderen "kleinen" Länder ähnlich viele gute jungen Spieler haben. Zudem hilft uns bei Grenzfällen - und solche haben wir nicht wenige - die KHL, welche ziemlich viele potenzielle NHL-Roster-Auffüll-Spieler abschöpft und es somit unseren Jungs ein klein wenig leichter macht, den Sprung mindestens zum NHL-Recall-Player-Status zu schaffen. Trotz dieser Relativerung: Ja, es stimmt. Mit Hischier, Fiala, Malgin, Meier haben wir interessante Jungs drüben...andere kleine Nationen sind aber ähnlich gut dran.
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  • whatthepuck 01.11.2016 17:38
    Highlight Was ich an den Einschätzungen von Roost häufig stossend finde, ist, dass er der einzige ist, der regelmässig eine Meinung zu diesem Thema abgibt. So viel hängt von seiner Sichtweise ab, und während diese durchaus kompetent sein mag, ist es halt trotzdem nur die Einschätzung eines einzelnen Menschen. Es ist unmöglich ein Meinungs-Review zu erhalten, da es schlicht nichts zu reviewen gibt.

    Was aber sicher richtig ist, ist dass im Nachwuchs mehr gehen muss. Mehr Transparenz und besseres Monitoring und somit bessere Einschätzung der Entwicklung eines Spielers wäre wünschenswert.
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    • Thomas Roost 01.11.2016 17:52
      Highlight Ich würde mir wünschen, wenn mehr "Experten" konkrete Vorhersagen über die Entwicklung von Spielern veröffentlichen würden, aber hierzu braucht es halt auch ein wenig Mut, Mut sich zu blamieren, z.B. vor Geschichtsforschern ;-) Ich bin es mir als Scout gewohnt mich und meine Vorhersagen kritisch zu hinterfragen, die NHL macht das mit mir Jahr für Jahr seit zwei Jahrzehnten. Zudem messe ich mich gerne mit anderen, nicht aber mit Nachkriegsgenerälen ;-)
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  • Vernon Roche 01.11.2016 17:35
    Highlight 'Unsere Klubverantwortlichen und Entscheidungsträger müssen auch verstehen, dass es nicht die ZSC Lions, den SCB, den HCD oder den Spengler Cup zu bekämpfen gilt. Die Gegner sind Fussball, Unihockey und andere Sportarten'

    Danke, das tat gut zu lesen.

    Herr Roost, ist es so, dass die Schweiz durch ihre Neidgesellschaft im Eishockey im Vergleich zu den Top 6 Nationen heraussticht? Sind die anderen (erfolgreicheren) Länder solidarischer auf Klubebene? Quasi für ein höheres Ziel, die Nationalmannschaften besser zu machen bzw. das jeweilige Eishockey besser zu vermarkten weltweit?

    Beste Grüsse
    8 0 Melden
    • Thomas Roost 01.11.2016 17:44
      Highlight Das ist schwierig, verallgemeinernd zu beantworten aber ich kenne wenigstens einzelne Beispiele aus Schweden und Finnland aus denen hervorgeht, dass Erkenntnisse aus Clubs dem Verband und allen Clubs zur Verfügung gestellt werden. Die übergeordnete Interessensgemeinschaft Eishockey steht dort teilweise über den Einzelinteressen eines Clubs. Der langen Worte kurzer Sinn: Ja, ich glaube, dass die skandinavischen Länder in dieser Hinsicht solidarischer sind als wir, kann diese Behauptung aber nicht mit wasserdichten Facts belegen.
      20 0 Melden
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  • Raembe 01.11.2016 17:28
    Highlight Roost mag zwar einiges erreicht haben, aber hier liegt er mMn. falsch. Bei solchen Scouts, sei es im Fussball oder auch im Eishockey hab ich iwie immer das Gefühl, das Ihnen der Sport relativ egal ist. Hauptsache die Kohle fliesst. Ich mach mir keine Sorgen um das CH - Eishockey, obwohl es einen zweiten Josi nicht mehr so schnell geben dürfte.
    2 19 Melden
    • Thomas Roost 01.11.2016 17:33
      Highlight Liebe(r) Raembe. Bei Scouts fliesst keine Kohle, Du verwechselt dies vermutlich mit Agenten und auch diese haben ihre Berechtigung obwohl es bei ihnen tatsächlich auch - aber nicht nur - um Kohle geht.
      29 1 Melden
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  • Almos Talented 01.11.2016 16:31
    Highlight Ich habe eine Slapshot Ausgabe aus dem Jahr 2008 in welchem ein Interview mit Rost über genau das gleiche Thema geführt wird.
    Er war damals der Meinung, dass nach Diaz, Wick, Sbisa und Josi keine Talente mehr nachkommen.

    Falscher hätte er damals mit seiner Aussage nicht liegen können.
    Bei einem "Experten" bin ich über eine solch falsche Einschätzung doch überrascht.
    Wieso soll er diesmal richtig liegen?
    17 4 Melden
    • Thomas Roost 01.11.2016 17:19
      Highlight Danke für Deine Geschichtsforschung. Ich habe 2008 ganz sicher keine Aussage über den CH-Talentstand 2016 gemacht :-) - dies wäre ja völlig unseriös. Zudem: Wer alles hat es denn kurz nach Josi und Sbisa in die NHL geschafft? Mir kommt nur der damals 16-Jährige Nino Niederreiter in den Sinn und den habe ich - zum Zeitpunkt des besagten Interviews - noch zu wenig gut gekannt, dazu stehe ich.
      35 1 Melden
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  • Staal 01.11.2016 16:26
    Highlight Nun bei RvA war es mehr ein persönlicher Entscheid in die CH zurückzukommen, ich denke er hätte es geschafft. Tore schoss er ja ....

    Bei Riesen sieht es natürlich anders aus, bei Diaz ebenfalls. Und Brunner wäre lieber in Detroit geblieben. Das war vielleicht dier größte Fehler.

    Toller Artikel über die Einschätzung unserer Situation hier.

    Bei Arno habe ich manchmal das Gefühl, dass er es mit seinem Tempohockey ein wenig übertreibt und anderes vernachlässigt. Trotzdem macht er fast alles richtig und der nächste Titel wird folgen.
    11 8 Melden
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  • Der müde Joe 01.11.2016 16:18
    Highlight Das Problem aus meiner Sicht ist, einerseits immer noch, dass Junge Spieler sich zu sehr auf ihr Talent verlassen. Ein Spieler der den Sprung in die NHL schaffen möchte, muss einfach bereit sein mehr zu leisten als andere. Das heisst z.B. eine Stunde vor Eistraining schon im Kraftraum eine Extraschicht einlegen, oder nach dem Training noch eine Stunde auf das Tor ballern. Leider kommt uns da manchmal unsere eigene Mentalität in den Weg, -auch mit weniger zufrieden zu sein.
    21 0 Melden
    • michiOW 01.11.2016 19:15
      Highlight Du hast keine Ahnung, zumindest was die Lions-Organisation betrifft.
      1 6 Melden
    • Der müde Joe 01.11.2016 20:14
      Highlight Hab ja auch nichts gegen deine Lions-Organisation gesagt. Ich spreche vom Allgemeinen. Lieber genau lesen bevor du gleich drauf los schiesst. ;) und die Lions züchten jetzt auch nicht gerade NHL-Superhelden heran.
      5 0 Melden
    • michiOW 01.11.2016 23:34
      Highlight Weisst du, im Gegensatz zu dir behaupte ich nicht einfach etwas. Ich bin in der Lions-Organisation und dort ist die Situation total enders als du sie beschreibst.

      Ausser, dass sie wirklich fast keine Sonderschichten eiNlegen, was aber eher mit der mangelden Eisfläche zu tun hat.

      Ausserdem ist das oberste Ziel keine "Züchtung" von NHL Stars, sondern von guten NLA Spielern.
      NLA und NHL haben andere Ansprüche an die Spieler, da hier anderes Hockey gespielt wird.
      1 8 Melden
    • Der müde Joe 02.11.2016 08:22
      Highlight Das der ZSC eine sehr gute Nachwuchs-Organisation hat weiss ich. Und ich behaupte auch nicht einfach etwas, so wie du das sagst.

      Und genau das mit den zusätzlichen Trainings habe ich ja gemeint. Das es an Eisfläche in der Schweiz mangelt ist auch nichts neues. Aber es gibt immer irgendwelche Möglichkeiten, wie man sich auch ausserhalb der Eisfläche weiter entwickeln kann. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. ;)

      Wenn die Schweiz international mithalten möchte, muss das oberste Ziel die NHL sein. Denn nur wenn du dich mit den Besten messen kannst, kannst DU der Beste werden.
      5 0 Melden
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  • meinsch? 01.11.2016 15:12
    Highlight solange grossclubs wie zsc die besten spieler aus allen jahrgängen zusammenkaufen wird sich nichts daran ändern
    wie willst du besser werden wenn du dich nicht mit den besten messen kannst, weil alle mit dir in der gleichen mannschaft spielen?
    viel besser für die entwicklung der spieler wäre es gegen die besten zu spielen, heisst wenn viele mannschaften konkurrenzfähig wären
    aber um dies zu ändern haben zürich-bern zuviel macht und die herren die hosen zu voll
    18 20 Melden
    • chandler 01.11.2016 16:24
      Highlight salary cap einführen? Aber das wollen die "Grossen" natürlich nicht.
      9 1 Melden
    • weepee 01.11.2016 16:51
      Highlight Da haben Sie wohl etwas falsch verstanden. Der ZSC kauft junge Spieler nicht zusammen, vielmehr stammt der Grossteil aus den eigenen Junioren. Viele wechseln, aufgrund fehlender Chancen in der ersten Mannschaft eingesetzt zu werden, auch zu anderen Teams, was im Gesamtkontext des Wettbewerbs wiederum förderlich ist.
      12 6 Melden
    • michiOW 01.11.2016 19:20
      Highlight Der ZSC kauft keine Talente mit Geld, sondern mit Perspektiven. Wenn du dich dort durchsetzen kannst, bist du dabei.

      Die ganze Ostschweiz und den Aargau hat er als Einzugsgebiet, denn die einzige Konkurrenz sind Davos mit dem Sportgymi und Zug mit der neu aufgebauten Academy.

      1 1 Melden
    • meinsch? 04.11.2016 14:19
      Highlight natürlich stammen einige in der nla aus den eigenen junioren, das war aber nicht die aussage

      schweizweit werden auswahlnachwuchsspieler bereits im mini oder novizenalter auch mit geld gelockt, mit dem resultat dass man a) stärker und b) die konkurrenz schwächer wird

      netter nebeneffekt, sie kommen nachher aus den eigenen junioren und wenn sie es wie die meisten nicht ins nla team schaffen gibts jährlich ein schönes ausbildungsentschädigungssümmchen in die clubkasse(letzte saison 0.5mio)

      weniger schöner nebeneffekt, es ist kaum mehr konkurrenz in der liga vorhanden, kein messen mit den besten
      0 1 Melden
    • michiOW 04.11.2016 18:48
      Highlight Von wo weisst du, dass ihnen Geld geboten wird?

      Man hat da einfach die besten Chancen, in die NLA zu kommen.

      Deswegen muss der Z nur rufen und der Spieler kommt.
      1 0 Melden
    600
  • chandler 01.11.2016 14:41
    Highlight Man sollte auch die Medien nicht vergessen. Meiner Meinung nach hat Eishockey immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit, vor allem im TV.
    84 3 Melden
    • Grigor 01.11.2016 15:34
      Highlight Es ist jedes Spiel live auf Teleclub zu sehen. Jedes Spiel wird auf SRF zusammen gefasst. Neben dem Fussball hat Eishockey die mit weitem Abstand grösste Abdeckung im TV. Ist ein bisschen schwach dieses Argument.
      11 39 Melden
    • The Box 01.11.2016 15:39
      Highlight Du hast 'zu viel' falsch geschrieben...
      5 24 Melden
    • Roaming212 01.11.2016 15:41
      Highlight Eishockey bekommt im Vergleich zu anderen Sportarten immer noch mehr Aufmerksamkeit. Zu viel gehört aber dieser Gurkenliga im Fussball.
      42 2 Melden
    • chandler 01.11.2016 16:23
      Highlight Ich habe es primär mit dem Fussball verglichen. Wenn man den durchschnittlichen Zuschauer Aufmarsch zwischen Fussball und Eishockey vergleicht, ist dies im TV und auch in gewissen Printmedien nicht fair aufgeteilt. Ich rede hier von SRG und Blick, nicht von Pay TV (Teleclub). Im Sonntagsblick muss ich im Sport zuerst 20 Seiten Fussball ertragen, bis dann 3 Seiten über Eishockey geschrieben werden. Und eine Zusammenfassung eines Fussballspiels habe ich auch noch nie in einem "Update" von knapp 1min erlebt.
      36 1 Melden
    • Grigor 01.11.2016 16:52
      Highlight Anscheinend interessiert der Fussball einfach mehr, sonst wäre es wohl anders. Kann man akzeptieren, muss man aber nicht. Die TV-Abdeckung hat zugenommen in der Zeit wo das Eishockey gemäss diesem Artikel stagniert hat. Darum finde ich das Argumemt auf das Thema des Artikels bezogen immer noch schwach.
      3 15 Melden
    • Sensei 01.11.2016 16:53
      Highlight @grigor: also ski und tennis haben sicher mehr aufmerksamkeit im srf als eishockey
      17 0 Melden
    • Raembe 01.11.2016 17:35
      Highlight Im Ski Sport tritt die Schweiz auch als Nation auf. Ausserdem gehören wir da auch zu den besten 4 Nationen.

      Im Tennis haben wir aktuell extrem starke Spieler/innen inkl. dem wohl besten Spieler allerzeiten.

      Ich denke der Eishockey Anteil in den Schweizer Medien ist ok. Wer mehr will, kann ja zu Teleclub wechseln.
      4 5 Melden
    • whatthepuck 01.11.2016 17:44
      Highlight Fussball interessiert den Durchschnittschweizer vermutlich nicht bedeutend mehr. Es ist aber mehr Geld im Fussball drin, was letztlich entscheidend für die TV-Rechte ist. Gesendet wird, was Geld einbringt. Das hat dann nichts mehr mit der unmittelbaren Attraktivität der gezeigten Sportart zu tun. Wenn ich sehe, was da für Gurkenspiele zwischen Thun und Vaduz oder GC und Lausanne vor halbleeren Stadien für ein Produktionsaufwand betrieben wird, lange ich mir an den Kopf. Auch das Super League Sonderformat im Sportpanorama finde ich jeweils unnötig.
      5 4 Melden
    600
  • Amboss 01.11.2016 14:33
    Highlight Ich denke, ein Grund dafür, dass sich so wenige CH-Spieler in der NHL durchsetzen ist, dass es sich in der NLA relativ geruhsam leben lässt.
    Nur 50 Spiele in der Qualifikation. Meist Max 2h Anreise, jeden Abend daheim schlafen, etc...
    Die Härte fehlt da doch.
    Oder dadurch, dass in den Playoffs Penaltyschiessen gibt, fehlen Erfahrungen mit" Extremsituationen".
    41 7 Melden
    • michiOW 01.11.2016 19:23
      Highlight Du vergisst etwas viel Entscheidenderes ist, dass man ein anderes Hockey spielt.
      0 2 Melden
    • Amboss 01.11.2016 23:01
      Highlight Natürlich.
      Aber eben. Die von mir genannten Dinge kommen noch dazu...
      0 0 Melden
    600
  • CyanLama 01.11.2016 14:26
    Highlight Sehr gutes Interview mit einer Person, die mit Respekt die Fehler des schweizer Hockeys aufzeigt.
    Bin auch von der Kompetenz beeindruckt. Solche Leute können jede Nation / jeden Verein verbessern.
    72 5 Melden
    • Thomas Roost 01.11.2016 15:37
      Highlight Vielen Dank für den positiven Kommentar der mich riesig freut! :-)
      36 1 Melden
    • gusg 01.11.2016 15:55
      Highlight @Thomas Roost: Könnten Sie sich vorstellen, selber als Experte beim Verband zu helfen die nötigen Strukturen aufzubauen?
      13 1 Melden
    • Thomas Roost 01.11.2016 16:08
      Highlight ja, selbstverständlich würde ich versuchen zu helfen. Es wäre ja billig, nur zu kritisieren, um dann -wenn es darum geht, konkrete Vorschläge zu bringen und bei der Umsetzung zu unterstützen - denn Schwanz einzuziehen. Es stellt sich aber die Frage ob der Verband dies auch so sieht, es gibt sicher verschiedene Meinungen die es zu respektieren gilt. Es ist ja nicht so, dass ich die Weisheit mit den Löffeln gegessen habe, meine Sicht ist nur eine persönliche Meinung.
      45 1 Melden
    600
  • Ano Nym 01.11.2016 14:20
    Highlight Es genügt sich die kosten eines eishockey jünglings anzusehen und dies mit ein paar fussballschuhe zu vergleichen.
    66 8 Melden
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  • Zwingli 01.11.2016 13:59
    Highlight Die Champions Hockey League interessiert mich, jedoch finde ich bis jetzt das Niveau noch nicht höher als in der Nati A von den Spielen dich ich gesehen habe.
    21 6 Melden
    600
  • Eduard Laser 01.11.2016 13:57
    Highlight Es gibt halt in fast jedem Dorf einen TV, FC oder UHC. Solange man halbe Weltreisen zum nächsten Eisfeld machen muss und die anderen angebote günstiger sind ist es halt nicht so attraktiv wie andere Sportarten.
    53 5 Melden
    • Janick Wetterwald 01.11.2016 14:13
      Highlight Weltreisen in der Schweiz – naja ;)
      28 32 Melden
    • Eduard Laser 01.11.2016 14:24
      Highlight Bis zur nächsten Turnhalle/Fussballplatz ist es halt meistens nur drei mal umfallen bis man dort ist ;). Wär mir jedenfalls lieber weder mein (zukünftiges?) Kind immer zur nächst freien Eisfeld zu fahren.
      20 5 Melden
    • Tubel500 01.11.2016 16:29
      Highlight Schon so, Eishockey benötigt von den Eltern einiges an Zusatz-Aufwand im Auto und - im Vergleich zu anderen Sportarten wie Fussball - massive Ausgaben für Ausrüstung.

      "Massiv" heisst vergleichbar mit Ski/Snowboarden etc., was sich nicht jede Familie leisten kann bei schnell heranwachsenden Kindern..
      11 1 Melden
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  • Reto Grimm 01.11.2016 13:56
    Highlight Das mehr Jugendliche Fussball oder Unihockey spielen hat nicht wirklich mit mangelndem Interesse zu tun. Fussball und Unihockeyvereine gibts in fast jedem Dorf, im Gegensatz zu Eishockey. Zudem ist die Ausrüstung und der Mitgliederbeitrag viel günstiger... da würde auch eine grossangelegte Kampagne nicht viel ändern...
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    • Thomas Roost 01.11.2016 15:41
      Highlight Es ist auch nicht meine Erwartungshaltung, dass wir eines Tages mehr Eishockeyaner haben werden als Fussballer oder Unihockeyaner, dies wäre völlig unrealistisch. Aber das CH Eishockey sollte sich zum Ziel setzen, künftig spürbar mehr lizenzierte Spieler zu haben als aktuell; dies sollte mit einer smarten Kampagne als flankierende Massnahme möglich sein.
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    • Pro Dragonist 01.11.2016 16:33
      Highlight Teilweise stimme ich Ihnen zu, nur wie soll in der CH die Zahl der lizenzierten Spieler, oder eben der Junioren steigen?
      Das CH-Eishockey hat ein relativ gutes mediales Aufgebot, davon profitieren aber mehrheitlich die Klubs und nicht der Verband.
      Nebst der breiten "Jugendförderung" der Bambini, Piccolo... unterhält der Verband den Swiss Ice Hockey Day. Via Postfinance-Trophy werden nationale Schüler-Turniere organisiert... Was für eine konkrete Kampagne schlagen Sie vor?



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    • Pro Dragonist 01.11.2016 16:38
      Highlight Die Eishallen und Plätze sind an Wintertagen stets gut gefüllt.
      Aber wo soll das Durchschnittskind ohne logistischen Aufwand trainieren resp. spielen? VielGeld + Aufwand (Eltern die einen mehrmals die Woche hinfahren)... plus das nicht weiterkommen auf Elite-Jun. Stufen ohne Namen... dies sind aus meiner Sicht die Probleme.
      Es liegt für mich daher eher an der typisch schweizerischen Vetterliwirtschaft als an einer mangelnden Kampagne.
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    • Thomas Roost 01.11.2016 20:08
      Highlight Es ist wie immer im Leben: Man kann nicht auf nur einen Knopf drücken und dann wird alles besser. Es braucht verschiedene kleinere Massnahmen (z.B.Schutz vor Verletzungen durch u.a. obligatorische flexible Banden, State of the Art-Ausbildner welche bei der Betreuung und Ausbildung der Junioren einen ganzheitlichen Ansatz wählen (Ziel: Nicht nur die Verbesserung der Hockeykompetenz der Kids sondern auch Persönlichkeitsentwicklung, Mentaltraining etc. plus z.B. eine Kampagne mit viel Pathos (Kurzfilm mit Stanley-Cup, Silbermedaille, Emotionen, mit Musik untermalt+Social-Media fähig).
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  • Ruedi89 01.11.2016 13:54
    Highlight Es war halt in der Schweiz (leider) schon immer so, dass viele Junge auch zu wenig biss haben. So werden wir immer wieder mal Stars wie Günthör, Federer, Josi oder Xhaka herausbringen. Die Breite, wie es im Hockey Schweden hat, wird uns immer fehlen, da einfach zu viele mit 18 in die 1. Liga gehen, weil sie sich für den Beruf entscheiden, statt sich bei Olten für die NLA zu empfehlen...Wer hier nicht mit 19 in der 1. Linie spielen kann gibt auf... Schade
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    • Janick Wetterwald 01.11.2016 14:14
      Highlight Da hast du Recht. Diese Entscheidung ist heute aber auch wirklich schwierig ...
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    • Hoppla! 01.11.2016 14:29
      Highlight Einerseits ist dies für den Sport schade, andererseits spricht es doch auch für uns, dass ein talentierter Spieler Alternativen hat. Lieber so als wie in vielen anderen Ländern in denen Sport die einzige Möglichkeit ist im Leben etwas (und sei es nur ein wenig Lebensqualität) zu erreichen. Das im Gegensatz dazu bei uns der Biss dann fehlt verstehe ich völlig.
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Del Curto klärt auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

19. Oktober 1996: Arno Del Curto hat in seiner Karriere schon die unglaublichsten Szenen erlebt. Doch dass er in seiner ersten Saison in Davos den Spielern gar erklären muss, dass man dem Schiedsrichter nicht mehr «Fuck you» sagen dürfe, übertrifft wohl alles. 

Was Arno Del Curto schon alles mitmachen musste, kann man teilweise kaum glauben. Aber in über 20 Jahren als Trainer läppert sich da einiges zusammen. So auch diese Anekdote:

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