Sport

MMA-Fighter stirbt nach Box-Kampf an den Folgen einer Hirnblutung

Am Freitag verlor Tim Hague einen Boxkampf, zwei Tage später sein Leben. Der 34-jährige Kanadier starb an den Folgen einer Hirnblutung.

19.06.17, 14:05 20.06.17, 06:39

Hague kämpfte früher als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer in der UFC, dem poulärsten Label dieser Sportart. Am Freitag stieg er in Edmonton in den Boxring, um sich mit Adam Braidwood zu duellieren. Hague verlor den Kampf gegen seinen Landsmann durch technisches K.o.

Schon in der ersten Runde war er vier Mal zu Boden gegangen, bei einem weiteren Niederschlag im zweiten Durchgang prallte Hague hart mit dem Hinterkopf auf, wonach der Ringrichter den Kampf abbrach. Im Spital wurde eine Hirnblutung diagnostiziert und am Sonntag bestätigte die Schwester des 34-Jährigen Hagues Tod.

Als Boxer erfolglos

Der 34-jährige Kanadier hatte 2009 bei seinem UFC-Debüt überraschend gegen Pat Barry gewonnen. Insgesamt errang er in 34 MMA-Kämpfen 21 Siege. Er bestritt auch vier Kämpfe als Profiboxer; in diesen gelang ihm nur ein Erfolg.

Sein tragischer Tod ereilte die Kampfsportwelt kurz nach der Nachricht, dass es zu einem «Superfight» zwischen UFC-Star Conor McGregor und Ex-Box-Weltmeister Floyd Mayweather kommen wird. Während letzterer in 49 Kämpfen bis zum Rücktritt vor zwei Jahren ungeschlagen blieb, bestreitet das irische Idol McGregor seinen ersten Kampf als Profiboxer. Das führte in der Szene zu Kritik, da er gegen den Amerikaner Mayweather als chancenlos gilt. (ram)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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4Alle Kommentare anzeigen
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  • fabsli 19.06.2017 15:27
    Highlight Sollte sowieso verboten werden diese unsinnige und primitive "Sportart"!
    20 52 Melden
    • roger.schmid 19.06.2017 20:05
      Highlight wieso verboten? es wird weder jemand zum teilnehmen, noch jemand zum zuschauen gezwungen.

      dir verbietet es ja auch niemand unsinnige und primitive "Postings" zu verfassen.
      19 8 Melden
    • Ton 19.06.2017 20:57
      Highlight Nach Verboten zu schreien ist einfach der falsche Weg. Die Nachricht ist traurig, doch diese Gefahr ist ein Teil des Sports, wie auch im Rennsport und so weiter.
      17 1 Melden
    • Morph 21.06.2017 07:07
      Highlight Ja schon und er ist durch Boxen und nicht durch MMA ums Leben gekommen. Die Hände sind dort zwar weniger gepolstert, aber deshalb gibt's auch schneller knock outs und weniger Gehirnerschütterungen vor der Aufgabe
      0 0 Melden

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