Sport

Super, Dortmund! Ihr habt 6:0 gegen einen überforderten Gegner gewonnen. Bild: EPA/PAP

Dann macht doch eure Supermegagiga-Liga! Wie meine Liebe zur Champions League erlosch

Champions League. Die Königsklasse. Das Beste Europas. Also eigentlich der Welt. Oder grad des Universums. Seit dieser Woche läuft sie endlich wieder. Wobei: endlich? Meist waren es Spiele zum Abgewöhnen. Ich schalte mich dann ab der K.o.-Phase wieder ein.

Publiziert: 15.09.16, 09:03 Aktualisiert: 16.09.16, 11:27

Vielleicht ist meine Beziehung zur Champions League nach über 20 Jahren mittlerweile einfach etwas zu abgestumpft und wir geben uns beide nicht mehr so Mühe. Sie will immer noch mehr und nur das Allerbeste ist ihr gut genug. Ich hingegen erfreue mich öfters auch an anderem. Regionalfussball natürlich, aber auch Biken oder Wandern. 

Damals, als wir neu zusammen kamen, war ich natürlich über beide Ohren verliebt. Ich habe den Final der ersten Austragung 1993 noch heute präsent. Es war sowas wie unser erster Kuss. Marseille und Milan standen sich im Münchner Olympiastadion gegenüber. Zwei meiner absoluten Lieblingsteams.

Frank Rijkaard, Marco van Basten und Ruud Gullit spielten 1993 noch für Milan. Im CL-Final musste Gullit passen, es durften damals nur drei Ausländer mittun. Papin erhielt den Vorrang.

Das grosse Milan mit den drei Holländern und Jean-Pierre Papin, OM mit Jocelyn Angloma, Marcel Desailly und vor allem Abédi Pelé. Was für ein Fussballer, dieser Pelé! Hatte ein lustiges Zöpfli im Haar – was ich an der Schwelle zum Teenager unfassbar cool fand –, hiess wie der Grösste aller Zeiten, war aber Ghanaer. Später wechselte er einst zu 1860 München, weil er meinte, das seien die Bayern – herrlich.

Eine Sekunde Champions League verpassen? Unmöglich!

Ich konnte mich fast nicht entscheiden. Für mich das Beste vom Besten auf einem Fussballfeld. Besser wäre nur noch gewesen, wenn irgendwie drei Teams im Finale gleichzeitig gespielt hätten. Liverpool hätte das Trio komplettiert. Hui, war ich aufgeregt! Ein bisschen mehr schlug mein Herz für die Franzosen. Wegen Pelé und auch wegen Basile Boli, dem knallharten Verteidiger. Und dann kurz vor der Pause: Eckball Pelé, wuchtiger Kopfball Boli. 1:0. Spiel entschieden. Gefühlsexplosion. 

Video: YouTube/OM

Die Liebe packte mich danach endgültig und hielt mich eng umschlungen. Während Jahren hätte um mich herum die Welt untergehen können, Hauptsache ich konnte Champions League gucken. Was anderes machen ab 20.45 Uhr? Völlig undenkbar. Ich war hin und weg.

Ein bisschen Nostalgie für zwischendurch:

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Blind vor Liebe blendete ich aus, dass die Königsklasse damals nur aus acht Teams bestand und all die wirklich grossen Teams selten zu Gast waren. In der Saison 1992/1993 kam es in der Gruppenphase zu Partien wie Brügge gegen ZSKA Moskau (1:0 und 1:2) oder IFK Göteborg gegen den PSV Eindhoven (3:0 und 3:1).

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  • 18%Champions League? Kann mir für immer gestohlen bleiben.

Und was hat das jetzt genau mit Königsklasse zu tun?

Heute könnte die Champions League in den heissesten Hauch von Nichts von Victoria's Secret schlüpfen. Ich würde mir niemals eine Partie zwischen Brügge und ZSKA oder Göteborg und Eindhoven anschauen. Oder übersetzt auf die Ausgabe 2016/17: Porto gegen Kopenhagen oder Lyon gegen Dinamo Zagreb.

Für mich die beste Szene bei Porto gegen Kopenhagen. Otavio Monteiro ärgert sich und zieht die Hose lustig hoch. Bild: EPA/LUSA

Noch schlimmer sind allerdings Partien wie Bayern gegen das völlig überforderte Rostov (5:0). Barcelonas Gala gegen Celtic (7:0) oder Dortmunds Machtdemonstration bei Legia Warschau (6:0) und eigentlich auch Gladbachs Offenbarung bei Manchester City (0:4). Da frag ich mich: Und was hat das jetzt genau mit Königsklasse zu tun? Wem macht denn das noch Freude? Rostov vielleicht, weil sie einmal im Leben gegen Bayern München spielen dürfen. Oder Legia Warschau, weil für einmal der Glamour von Borussia Dortmund zu Besuch kommt. Noch in 50 Jahren werden sich die Fans das erzählen.

Legias Choreo beeindruckte. Legias Spiel weniger.

Spannung wie bei Herrliberg – FC Zürich

Es ist ein wenig wie in den ersten Runden im Schweizer Cup. Wenn der FC Bazenheid das grosse St.Gallen empfängt oder Herrliberg für das Gastspiel des FCZ eine provisorische Tribüne auf den heimischen Sportplatz stellt: Für den Underdog ist es das Spiel des Lebens, das Regional-TV besucht vor dem Spiel den Goalie des Amateurklubs bei der Arbeit auf dem Bau, die Lokalzeitung interviewt den ehrenamtlichen Finanzchef, der sich schon diebisch über die Rekordumsätze am Bratwurst-Stand freut und der Radiosender der Gegend war beim D-Junioren-Training und hat den Kids befohlen, sie sollen jetzt dreimal «Hopp Herrliberg!» in sein Mikrofon schreien.

Aber für alle anderen (Weltbürger minus Herrliberg minus Südkurve) sind die Spiele einfach nur langweilige Pflicht, bis der Wettbewerb endlich in die entscheidende Phase kommt.

Herrliberg gegen den FCZ im Schweizer Cup 2007. Spannend wie die CL-Gruppenphase. Bild: KEYSTONE

So geht es mir mit der Champions League momentan auch. Wer will schon diese eindeutigen Angelegenheiten in der Gruppenphase sehen? Klar freue ich mich auch, wenn Barça genialen Fussball zelebriert. Aber andererseits: Will ich ein 7:0 sehen? Logisch kann es mal sein, dass Real Madrid sich mit einem Underdog abmüht. Aber kommen die Topteams am Ende nicht sowieso weiter?

Als ich das erste Mal von den kursierenden Plänen einer Super-Liga mit nur allerbesten Klubs hörte, fand ich die Idee doof. Egal ob zusätzlich zur Champions League oder gar als Konkurrenz und auch die Reform mit vier fixen Plätzen für die vier besten Ligen – es geht nur um noch mehr Einnahmen, noch mehr TV-Präsenz für die eh schon Reichsten.

Aber mittlerweile muss ich sagen: Macht das doch! Nennt sie Supermegagiga-Liga, oder von mir aus auch Supermegagigagaga-Liga. Ich schaue lieber zehn Mal Real Madrid gegen Borussia Dortmund, Manchester United gegen Barcelona und Juventus Turin gegen Bayern München. Diese Teams begegnen sich wenigstens auf Augenhöhe und sind wirklich «die Beeeeesten!»

Duelle wie Juventus gegen die Bayern in der letzten Champions League: Das will ich sehen! Bild: EPA/DPA

Bis es soweit ist, klinke ich mich wohl sowieso aus und mache es wie beim Eishockey: Spielt meinetwegen 100 Partien in der Regular Season, ich schaue mir dann die Playoffs an. Oder im Falle der Champions League: Ich schalte mich ab den Viertelfinals wieder zu. Bis dahin nutze ich meine Zeit anders.

Gestern zum Beispiel war ich im Senioren-Training. 22 mehr oder (vor allem) weniger talentierte und noch weniger fitte Männer. Das Training musste aufgrund zweier E-Junioren-Partien auf dem Spielfeld auf 20.15 Uhr verschoben werden. Um 21.45 Uhr gingen wir duschen. Unser Portugiese freute sich, dass Sporting gegen Real 1:0 führte. Dortmund lag schon 3:0, ManCity 2:0 vorne. Schön für sie. Meine Liebe ist erloschen.

>>> Wer trotzdem alle Tore der gestrigen Partien sehen will: Hier geht's lang!

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86 Kommentare anzeigen
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  • JohnDoe 16.09.2016 02:09
    Highlight Mir geht es genau umgekehrt... CL bis etwa 1/8 Final, danach zur EL switchen...

    Dann können die Real, Bayern, Barca, City & co ich war da noch nie im Stadion und habe auch sonst keine Verbindung zu Stadt/Klub, aber bin so ein Megafan Fans, die Inzestrunden der Reichen & Reicheren zusammen anschauen.
    13 1 Melden
    600
  • Seebär 15.09.2016 21:45
    Highlight Genau die Spiele der kleinen Mannschaften, sind das Salz in der Suppe von der CL. Durch die Reform, das nun die Top Nationen nun fix 4 Startplätze bekommen, stinkt mir als Fan. 1.2 Milliarden wird in dieser Kampagne verteilt....Leicester City ist doch das Parade Beispiel das Teamgeist Geld schlägt.
    24 1 Melden
    600
  • Ketchum 15.09.2016 16:47
    Highlight Wirklich schlimm wird es in der ersten K.o.-Runde: Wenn AS Roma, Italiens Nr.3, auf Real Madrid, Spaniens Nr.2, trifft - und nur darauf hofft, kein 0:6 o.ä. zu kassieren
    19 1 Melden
    • Nici4 16.09.2016 03:53
      Highlight get your facts right: die roma spielt dieses jahr in der europa-league
      4 1 Melden
    600
  • Hessmex 15.09.2016 15:19
    Highlight Grundsätzlich liebe ich diese Champions-League Spiele, aber, je länger je mehr kotzt mich es an, wenn ich sehen muss wie diese Champions-League die nationalen Ligen kaput machen! Bestes Beispiel die Schweiz: Basel im richtigen Moment an der Spitze und jetzt bekommen sie jedes Jahr Millionen von der Champions-League, kaufen damit die heimischen Spieler auf (Damit die anderen sie nicht haben) und so bleiben sie oben und dominieren die Liga!
    52 19 Melden
    • Bonsaii 15.09.2016 15:31
      Highlight mimimimi das phöse phöse Basel!

      Zürich war auch in der CL, was haben die mit dem Geld gemacht? ;)

      Basel hatte letztes Jahr kein Geld aus der CL, der Unterschied zwischen Basel und den restlichen CH-Clubs ist die Vereinsleitung!

      Basel hat zum richtigen Zeitpunkt ALLES! richtig gemacht, während die anderen weiter "geküngelt" haben.

      Bern hat mit den Rhis-Brothers ebenfalls "Sponsoren" und andere Vereine haben auch Gönner ;)

      Und von wegen die Liga leerkaufen, das machen die anderen Vereine genauso (auch in der Schweiz :))
      35 45 Melden
    • Zwiebelbrot 15.09.2016 19:04
      Highlight @Hessmex
      Ich bin mit deinem Kommentar, bis auf das in der Klammer geschriebene, einverstanden.
      Basel hat momentan genau 4 Spieler welche vorher bei einem anderen Verein Leistungsträger waren (Calla, Lang, Steffen, Zuffi). 3 davon sind Stammspieler und Calla ist der wichtigste Ergänzungsspieler. Das war in den Jahren zuvor nicht anders. YB hat momentan Gajic, Vilotic, Ravet und Sanogo welche als absolute Leistungsträger vom jeweiligen Verein gekommen sind. GC unter anderem Munsy, SG unter anderem Buess.
      Diese Mannschaften kaufen die besten Spieler um selber besser zu werden.
      15 6 Melden
    600
  • LaRage95 15.09.2016 14:43
    Highlight Und genau so werden die Reichen reicher und die Armen ärmer. Dann schaust du Bayern - Real in der neuen Liga und PSV - Celtic interessiert keine Sau. Die Ligen werden noch langweiliger weil sich ein Fc Bayern oder Psg,... die Mannschaften der Liga aufkaufen könnten... Schau doch mal Porto gegen Psv...
    44 1 Melden
    600
  • philosophund 15.09.2016 14:03
    Highlight !!!!!ST.PAULI FOREVER!!!!!
    28 15 Melden
    • Soufaa 15.09.2016 15:52
      Highlight So öppis vu AMEN
      5 6 Melden
    • maxi 15.09.2016 17:59
      Highlight Gibts den scheissverein immernoch http://?
      4 16 Melden
    600
  • N. Y. P. 15.09.2016 13:59
    Highlight Jahr für Jahr der gleiche Müll.
    Real Madrid gegen Manchester, Milan oder Bayern.
    Gourmethäppchen gegen Gourmethäppchen.

    Hängt einem mit der Zeit zum Hals raus.
    Duelle wie Underdog gegen Gourmethäppchen schaue ich lieber, weil man gerne mit dem Aussenseiter fiebert. Im ehemaligen Meistercup gab es teilweise bis in den Halbfinal solche Spiele.

    Ich habe es wie Büne Huber. Da schaue ich mir lieber einen kernigen Eishockeymatch im Allmendtempel an.
    32 21 Melden
    • Zrombi 15.09.2016 14:25
      Highlight Dann geh doch zu deinem Eishockey und Büne Huber! Man merkt das du dich sowieso nicht mit Fussball befasst, wenn du denkst das Milan immer noch Jahr für Jahr in der Champions League spielt...
      29 18 Melden
    • N. Y. P. 15.09.2016 14:35
      Highlight Mein Text habe ich als Steilvorlage für deinen Kommentar geschrieben. Ist der Ball nicht rund und Spiel dauert 100 Minuten ? Und wieso tragen die Schiedsrichter immer Haarspray auf sich ?
      14 21 Melden
    • niklausb 15.09.2016 17:56
      Highlight Sollen sich die grossen doch gegenseitig gesund stossen.
      4 0 Melden
    600
  • Bonsaii 15.09.2016 13:58
    Highlight Die CL war mal was besonderes.

    Ich hätte mir z.B. nie vorstellen können, dass Basel jemals in der CL spielen würde, das waren noch Zeiten als es etwas spezielles war ... ja ich sage als Basler, dass bei mir die Emotionen praktisch weg sind und die CL erreichen praktisch Pflicht ist :(

    Naja, in der Zeit wurde soviel geändert, von Gruppenphase über Teilnehmer etc, es geht nurnoch ums Geld (oder ging schon immer, aber nicht so extrem).

    In den Playoffs haben Teams aus England etc es selber in der Hand, sich zu qualifizieren, schaffen sie es nicht:

    Sportlich nicht geschaft, selber schuld!
    16 2 Melden
    600
  • Nici4 15.09.2016 12:24
    Highlight spiele mit "grossen teams" in der diesjährigen gruppenphase: arsenal-psg, barca-city, bayern-atletico, dortmund-real, juve-sevilla
    jedes spiel 2mal=10 grosse spiele an 6 spieltagen.

    wo ist das problem?
    41 9 Melden
    600
  • Bluetooth 15.09.2016 12:11
    Highlight Die Reform wird genau nichts ändern. Bis auf den zusätzlochen englischen Teilnehmer kann immer noch niemand mit den Grossen mithalten. Gladbach hat es doch gestern gezeigt. Drittbestes Team Deutschlands aber kein Rauch einer Chance gegen City. Villareal oder Roma sind an der CL Quali gescheitert! Die Vorstellung, sie würden an der CL spannendere Begegnungen abliefern ist völlig absurd.
    Um die CL Gruppnphase spannend zu finden, braucht es ein allgemeines Fussballinteresse. Ausgeglichene, interessante Gruppen gibt es sehr wohl. Nur nicht solche mit Real sondern solche mit Monaco oder Napoli.
    17 2 Melden
    • Pisti 15.09.2016 12:31
      Highlight Jetzt gewinnt City ausnahmsweise mal gegen Gladbach 4:0 und da wird schon davon gesprochen dass die dritten aus Deutschland chancenlos sind. Die letzten paar Jahre von City hast du aber auch verfolgt in der CL?
      35 3 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 13:59
      Highlight Nenn mich bitte doch ein deutsches Team ausser Dortmund und Bayern (sprich ein Bundeslgadritter/-vierter) der in den letzten Jahren einen Grossen eliminieren konnte? Schalke? Leverkusen? Gladbach? Wolfsburg? Ja, die haben mal ManUtd rausgeworden, ein grosses ManUtd war es nicht (PSV und Basel früher haben das auch geschafft).
      ManCity dagegen ist zwar jeweils früh gescheitert, aber dann gegen niemand geringeres als die Topfavoriten Barca, Bayern oder Real.
      Bis auf den Topteams aus England sind die Gruppendritten/vierten der Topligen kaum besser als die Meister kleinerer Ligen.
      12 2 Melden
    600
  • Volande 15.09.2016 12:05
    Highlight C'mon! also Juve-Sevilla sind in mehrerlei Hinsicht auf Augenhöhe, und das Spiel gestern doch fürn Arsch. Dortmund verliert am Weekend noch gegen Leipzig, und schiesst sich nun gegen Warschau den Frust vom Leib. Issoch geil! Beide müssen noch gegen Real und Sporting ran, was für den BVB nicht leicht wird, und Warschau, klar, hat keinen Stich. Überraschungspunktgewinn ist noch drin, aber wer von den anderen dreien weiterkommt, das kann spannend werden.
    26 3 Melden
    600
  • Hackphresse 15.09.2016 11:52
    Highlight Eigentlich könnte man das inzwischen wirklich wie beim American Football aufziehen.
    32 Franchises/Mannschaften spielen in einer eigenen Liga.
    Einmal im Jahr in einem Draft holen sie sich neue Spieler aus den Nationalen ligen oder dem Europacup.
    So können die ihr eigenes Ding halbwegs spannend über die Bühne bringen und und der Rest vom Fussball wird wieder Attraktiver wie beim College Football.
    Macht doch sonst so keinen Sinn mehr.
    39 5 Melden
    600
  • Yes. 15.09.2016 11:43
    Highlight Die einzige Lösung, die ich sehe, wär ein, von der UEFA verordneter, Ligen übergreifender Salary Cap. Damit könnte man die Champions League und vor allem die nationalen Ligen wieder attraktiver machen.
    71 2 Melden
    600
  • äti 15.09.2016 11:41
    Highlight Ein Hoch dem Frauenfussball.
    27 43 Melden
    • l. a. stalder 15.09.2016 13:45
      Highlight Nein.
      25 8 Melden
    • äti 15.09.2016 15:01
      Highlight Richtig: ein 3-fach Hoch dem Frauenfussball. 👍
      13 20 Melden
    600
  • remeto 15.09.2016 11:37
    Highlight 100% einverstanden - der Zufall will es das ich selber bei mir feststellen musste, dass der Pflichttermin Champions League schon lange gar keiner mehr ist und ich nur noch ganz selten schaue. Zu wenig speziell, zuviele Spiele, zuviele Teams kurz einfach zu beliebig. Mehr als 2 Teams pro Land sind zuviel, und bläht den Kalender einfach auf für nix. Einziger Effekt - es interessiert mich immer weniger...
    46 6 Melden
    600
  • Bruno S. 88 15.09.2016 11:23
    Highlight Wenn die vermeintlich kleinen Teams aus der CL gestrichen werden, bleibt das grösste Problem im Fussball erst recht bestehen. Der Finanz-Gap zwischen den extrem reichen und den normalen Clubs.

    Ausserdem solltet ihr folgendes berücksichtigen. Die grossen Clubs kaufen selten Underdogs aus Südamerika, die dann später zu absoluten Topstars werden. Dafür sind die "kleinen" Clubs z.B. aus Portugal zuständig. Wiederum benötigen diese kleinen Clubs die Champions League, um Spieler zu überzeugen zu Ihnen zu wechseln, den sonnst gehen sie direkt nach China, wo höhere Löhne auf sie warten!
    69 2 Melden
    600
  • Bacchus75 15.09.2016 11:14
    Highlight Klingt zwar gut, aber gerade die Championsleague ist der Hauptgrund dass man diese grossen Unterschiede hat. Heute gibt es doch keine Überraschungen mehr. Die Grossen bleiben unter sich und wer von den Kleinen mal mitspielen will muss entweder richtig viel Glück haben oder aber durch einen Mäzen selber reich werden.

    32 0 Melden
    • Balbok 15.09.2016 13:15
      Highlight Genau, sieht man ja in der Schweiz am fcb. Der Vorsprung ist dank CL zu groß. Und jedes Jahr wird es mehr. Aber geht leider fast jeder kleinen Liga so. Einer dominiert die Liga Dank 20 Mio oder mehr jedes Jahr durch CL. Salary Cap sehe ich als einzige Lösung für den Fussball, muss aber Europaweit eingeführt werden.
      20 1 Melden
    600
  • Megusta 15.09.2016 11:10
    Highlight Haha, stimmt, der Scha Pa Pa Pa gab es ja auch noch. Habe ich schon fast vergessen. :D
    8 0 Melden
    600
  • MacB 15.09.2016 11:06
    Highlight Das Problem an der Supergigamega Liga ist ja, dass es dabei nicht zwingend um die besten Clubs geht sondern um die finanzstärksten. Da werden dann drei englische, drei spanische, zwei italienische und zwei französische Teams spielen. Die Deutschen kaum, die sind sauber. Es wird dann aber nicht der Meister sein, sonder jedes Jahr dieselben, Scheich-geführten Teams.
    35 3 Melden
    • Amboss 15.09.2016 11:54
      Highlight Es müsste eben nicht eine CL wie bisher sein. Sondern eine eigene Liga. Diese Vereine würden nicht mehr in der nationalen Meisterschaft mitmachen.

      Natürlich wären es die finanzstärksten Vereine, die hier mitmachen würden. Es wäre eine geschlossene Liga, die erweitert werden könnte, wenn sich ein Verein bewirbt.

      Aber es müssten etwa 20-24 Teams sein. Zehn wie du vorschlägst, ist zu wenig.
      Und natürlich wäre Deutschland dabei. BVB, Bayern und ev. Schalke.

      PS: Die Bayern sauber geführt? Ein Vorstand voller nachweislich Krimineller, aber der Verein ist sauber? Ehrlich?
      13 6 Melden
    • MacB 15.09.2016 13:30
      Highlight Es geht um den Verein, nicht um einzelne Personen. Sauber im Sinne von unabhängig und nicht aus Katar geführt. Bayern ist hochprofitabel, auch ohne Superliga...und Real/Barca? Sind hoch verschuldet und suchen verzweifelt einen Ausweg. Deshalb glaube ich nicht, dass die Bayern da mitmachen würden.
      4 3 Melden
    • maxi 15.09.2016 18:05
      Highlight Zu den schulden im spanischen fussball gibts es einen lesenswrtten artikel im aktuellen balllesterer.... Vll solltest du den mal lesen
      4 1 Melden
    • Amboss 15.09.2016 21:09
      Highlight @MacB: Da hast du sicher recht. Die Bayern wirtschaften super.

      Wobei es ziemlich egal ist, wie hoch die Schulden von Real oder Barca sind. Die werden sowieso gerettet vom Staat. Sind quasi too important to fail.

      was aber alle drei als Problem haben: Sie erreichen die Grenze. Sie werden immer besser, reicher und schlagen ihre Gegner einfach jedes Jahr höher, sowohl in Meisterschaft als auch in der CL. Für alle unbefriedigend, auch wenn's finanziell hochprofitabel ist. Mehr Spiele gegen gleichwertige Gegner sind unbedingt nötig
      3 0 Melden
    600
  • jk8 15.09.2016 11:02
    Highlight Ich mag die CL in ohrer heutigen Form auch nicht besonders, aber du (Autor) motzt hier rum und nichts ist recht aber weder erklärst du, was dich stört (denn Kantersiege gabs früher auch schon), noch bringst du einen Lösungsvorschlag (ausser die Mega-Giga-Kohlen-Modefan-Liga? Komm schon...)
    Das ganze hört sich für mich einfach nach MiMiMi an.
    61 3 Melden
    • jk8 15.09.2016 11:23
      Highlight Und ein Spiel Lyon gegen Zagreb schau ich mir zehn mal lieber an, als ein Plastikviertelfinale wie PSG gegen City.
      30 4 Melden
    600
  • streety 15.09.2016 11:01
    Highlight Der FC Bazenheid spielt übrigens nicht gegen Zürich sondern gegen YB - und ich werde dort sein!
    30 1 Melden
    • ThePower 15.09.2016 22:23
      Highlight Ich auch, Hopp YB😃
      0 3 Melden
    600
  • unky 15.09.2016 10:53
    Highlight Im Gegenteil, die Champions-League wird ab der KO-Phase richtig langweilig, da Jahr für Jahr die gleichen Begegnungen anstehen. Mit der Reform der CL wird es dann nochmals etwas eintöniger. Zum Glück gibt's zum Ausgleich noch die Europa League!
    55 0 Melden
    • panaap 15.09.2016 11:49
      Highlight Die in den letzten Jahren immer einen anderen Sieger hatte😜
      29 0 Melden
    600
  • Kev 15.09.2016 10:48
    Highlight Das Gefälle ist leider nicht nur in der Champions League festzustellen. Auch sämtlichen nationalen Ligen existiert ein solches Gefälle. Die Premier League ist vielleicht noch die Ausnahme. Dort ist aber auch mehr Geld im Spiel.

    Die Champions League ist vielleicht mitschuldig, da sie über die Jahre den besten Teams eine Menge Geld gestupft hat.
    39 1 Melden
    600
  • joe 15.09.2016 10:47
    Highlight Was???
    Es gibt CL-Spiele vor den 1/4-Finals...?!?
    18 15 Melden
    600
  • Luca Andrea 15.09.2016 10:42
    Highlight ich sehe das genau anders. in letzter zeit zeigte sich, dass mannschaften wie manU oder chelsea sich nicht qualifizieren konnten. und genau dass mecht es doch spannend, dass man ab und an andere mannschaften spielen sieht.
    anstatt eine hyperdyper lige zu machen sollte man das geld im bisherigen system mehr verteilen.
    47 5 Melden
    • Bluetooth 15.09.2016 11:47
      Highlight Dass Topclubs wie Chelsea oder United fehlen, hat wenig mit der CL zu tun, sondern viel mehr mit der spannenden PL. Dort ist soviel Geld im Umlauf, dass CL Gewinne kaum einen Unterschied machen. Von den anderen grossen Ligen sehen wir genau immer die gleichen Teilnehmer und ihre Qualifikationen werden mit jedem CL Ertrag deutlicher.
      14 0 Melden
    • Luca Andrea 15.09.2016 12:12
      Highlight das stimmt, daher mein vorschlag
      5 0 Melden
    600
  • Triumvir 15.09.2016 10:40
    Highlight mimimi, motz, motz, motz, ich lese dann doch lieber ein klein wenig mit mehr positiver Energie gefärbte Kommentare...
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  • D0nMaN0lo 15.09.2016 10:34
    Highlight Also der FC. Porto ist immernoch einer der erfolgreichsten Fussball Clubs ;) Im Grunde genommen stimmt der Text, aber auch die kleinere Mannschaften haben sich die Teilnahme verdient. Und wer will schon eine Liga sehen die aus Deutschen, Englische, Spanische Teams besteht? Aber ja irgendwie müssen die Reichen ja reich bleiben oder?
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  • zum 15.09.2016 10:27
    Highlight Sehr schön geschrieben, danke!
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    • bam_bam 15.09.2016 10:45
      Highlight nein
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  • jellyshoot 15.09.2016 10:11
    Highlight ich verstehe deinen frust. die entliebung hat gestern auch bei mir eingesetzt ... welche partie schalte ich jetzt ein? ... hm ... keine, denn die interessieren wirklich nicht.
    auch wenn es klare quali-richtlinien und -möglichkeiten gibt, es fehlen teams wie chelsea und manu.
    andererseits kann so wenigstens ein team aus der schweiz mitmachen, was wenigstens 1 abend der gruppenphase wieder "spannend" macht ...
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  • Fendant Rüpel 15.09.2016 10:05
    Highlight aber das mit der neuen geplanten Reform ist Augenwischerei und nützt nix wenn der Abstand zwischen den Grossen und Kleinen in Europa und auch in deren Länder dann noch viel grösser wird...Die reicheren Clubs werden ihre Macht dadurch in den Nationalen Ligen klar ausbauen womit diese ebenfalls noch langweiliger wird. Das alles kann ja nicht das Ziel sein.
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    • Amboss 15.09.2016 10:58
      Highlight @Fendant: Na klar ist die aktuelle CL Reform Unsinn. Wird das Gefälle in der CL verkleinern, in den nationalen Ligen aber vergrössern.

      Aber wer sagt denn, dass das System mit den nationalen Ligen unantastbar ist?
      Ich finde, die finanzkräftigsten, stärksten (?)Teams sollten eine eigene, geschlossene europäische Liga spielen und nicht mehr in den nationalen Ligen mittun.

      Wäre für alle besser.
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    • Fendant Rüpel 15.09.2016 12:30
      Highlight @ Amboss: dann bräuchten jedoch die finanzkräftigsten bzw. stärksten Vereine welche in deiner geschlossenen europäischen Liga spielen auch die finanzstärksten Fans, hättest du zB. das Geld und die nötige Zeit jedes zweite Wochenende in eine andere europäische Stadt zu reisen um dein Team zu unterstützen? An der nationalen Meisterschaft und Pokal ist für mich definitiv nichts zu rütteln.
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    • Amboss 15.09.2016 13:06
      Highlight @Fendant:
      Wenn man an den nationalen Meisterschaften nicht rütteln will, muss man einfach in Kauf nehmen, dass diese auch zum Witz werden (was sie bereits teilweise sind)
      - Dass Spieler absichtlich gelb holen, um die Sperre gegen die Bayern abzusitzen, weil man ja eh verliert
      - Dass Meisterschaften mit 20 Punkten entschieden weden
      - und lauter solches Zeugs

      Weiter: Ob man von München zB nach Hamburg oder nach Paris reist ist etwa hanswieheiri.

      Bezüglich Auswärtsfans: Die sind definitiv nicht wichtig. Das Stadion muss einfach voll sein, was kein Problem ist. Es muss am TV gut aussehen
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    • Fendant Rüpel 15.09.2016 13:27
      Highlight "Bezüglich Auswärtsfans: Die sind definitiv nicht wichtig. Das Stadion muss einfach voll sein, was kein Problem ist. Es muss am TV gut aussehen"

      Ojeminee, Schade hast dich gerade selber aus dem Spiel genommen, schöner Tag noch
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    • Amboss 15.09.2016 14:34
      Highlight Lies meine Antwort trotzdem, würd mich freuen.
      Unter dem Aspekt "Fussballfan" ist das, was ich schreibe empörend. Das weiss ich.

      Fussball ist ein Milliarden -Business. Das Geld dängt richtiggehend in den Fussball, ganz Asien intressiert sich für Europas Spitzenfussball, Afrika folgt.
      In den bestehenden Strukturen führt das dazu, dass einzelne Teams immer reicher werden und andere abgehängt sind. = langeweile
      Mit einer europäischen Liga könnte eine Plattform geschaffen werden für die grössten Vereine. Und da muss ich leider sagen, da haben die Bedürfnisse der Auswärtsfans keine Priorität.
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  • Santo 15.09.2016 10:04
    Highlight Klar kann gesagt werden, dass Partien zwischen Provinzvereinen nicht das Wahre sind. Aber in einer Champions League sollen auch nur die BESTEN eines Landes teilnehmen und nicht noch der jeweilige Dritt- und Viertbester einer Liga. Ich freue mich jedesmal mit dem Underdog mitzufiebern, wie zum Beispiel gestern, als Kopenhagen auswärts bei Porto (notabene ehemaliger Sieger dieses Wettbewerbs) einen Punkt holte. Eine Europaliga zu befürworten, finde ich schade. Am Ende spielen die selben Teams 4-5 gegeneinander und dann verkommen auch die hochbeschworenen Duelle grosser Mannschaften.
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  • Eksjugo 15.09.2016 10:02
    Highlight Ich als fussballbegeisterter Mensch ziehe mir Spiele wie Brügge gegen ZSKA gerne rein. Natürlich sind das keine attraktiven Fussballnamen. Doch Fussball ist Fussball. Egal wer spielt, die Mannschaften haben sich die Teilnahme an der Champions Leaugue erarbeitet und verdient.

    Sorry lieber Autor, aber dein Artikel klingt für mich ein wenig nach einer Aussage eines Modefans. ;-)
    http://I
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    • rerbef 15.09.2016 10:14
      Highlight Danke für den Kommentar! Kann dem Autor auch überhaupt nicht Recht geben.
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    • Madmessie 15.09.2016 10:31
      Highlight Schliesse mich deinem Kommentar an.
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    • thomy22 15.09.2016 11:04
      Highlight Verstehe den Text auch nicht. Bei mir als Fussballfan ist es genau umgekehrt. Ich schaue viel lieber jetzt ein Torfestival mit tollen Choreos der Fans der Mannschaften die nicht jedes Jahr dabei sind, als das 100x Bayern gegen Barca oder Real gegen Atletico oder in der Euroleague zum X. Mal ein rein spanischen Halbfinal aufeinandertreffen. Letztes Jahr schaute ich nur den Final und das auch nur weil es eben der Final war, das Spiel an sich hätte man sich sparen können. Ich bin für die Top 20 Meister jeder gege jeden 2x (Heim und Auswärts) und dann gewinnt auch wirklich der Beste ende Saison!
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  • tonofbasel 15.09.2016 09:59
    Highlight KO Runde schau ich grundsächlich nie..sind ja immer die gleichen Nasen und ein langweiliges gekicke um kein Auswärtsgoal zu kassieren..wow Chelsea-PSG *kotz*...da schau ich lieber die KO RUnde wo man ab und zu eine Überraschung sehen kann..siehe Basel über den letzten 14 Jahren...
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    • Connor McSavior 15.09.2016 14:50
      Highlight "KO Runde schaue ich grundsätzlich nie [...] da schau ich lieber die KO Runde." Logik?
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    • Qui-Gon 15.09.2016 16:19
      Highlight Er hat sich offensichtlich verschrieben. Kontext verstehen?
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  • Luca Brasi 15.09.2016 09:58
    Highlight Und dann machen sie diese Superduperliga und am Schluss gewinnen dann immer nur Barca oder Real, weil auch die dann finanziell in einer anderen Liga spielen. Ausgerechnet in den vielgeschmähten kapitalistischen USA schaffen sie es ihre Clubs in verschiedenen Sportarten so aufzustellen, dass nicht immer die gleiche Mannschaft Meister wird.
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  • Repplyfire 15.09.2016 09:57
    Highlight Mir ergeht es eher so, dass ich von Teams und Begegnungen wie Bayern : Juve, ManCity : Real oder auch ManU : Barca die Nase voll habe. Jedes Jahr ab den Viertelfinals die gleichen Begegnungen, wie langweilig.
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    • Madmessie 15.09.2016 10:33
      Highlight Geht mir auch so. Bestes Beispiel: gestern Juve - Sevilla. Ich hätte lieber Brügge - ZSKA geschaut, ehrlich.
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    • p.hauser 15.09.2016 11:27
      Highlight ...wichtig ist eben, das Gespür zu haben, welchen Sender bzw. Spiel man einstellt. Gestern brachte Oe1 Real - Sporting - und das war ein echtes Highlight. Auch dank Ronaldo!
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  • stookie 15.09.2016 09:57
    Highlight Ich verstehe nicht warum aus den "Besten Ligen" zwei oder mehr Mannschaften für die CL Direkt oder Indirekt Qualifiziert sind.
    Was ist aus den "Meister gegen Meister" und "Cupsieger gegen Cupsieger" nur geworden?
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  • Keller101 15.09.2016 09:55
    Highlight Das gleiche gilt für WM und EM, künstlich in die Länge gezogener Rumpelfussbal, in den letzten Runden sind immer die selben Mannschaften.
    Auch die Schweiz darf erst mitmachen (wenn auch immer nur bis zur Vorrunde) seit die Gruppenphase von 16 auf gefühlt 256 Teams erweitert wurde...
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  • Pasch 15.09.2016 09:54
    Highlight Das einzige was mich wirklich stört is das viel zu viel Geld im Spiel ist, und dadurch und NUR dadurch gibt es diese Unterschiede, sodass eine eher kleinere Mannschaft meist schon vor dem Anpfiff verloren hat. Ganz ganz selten kommt es noch vor das ein Kleiner einen Grossen ärgert, aber auch dann hat es noch seltener mit einer überragenden Leistung des Underdogs zutun, sondern eher das beim Favorit hinten und vorne nix gepasst hat.
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    • maettu 15.09.2016 10:38
      Highlight Daran kann aber nichts geändert werden, ausser du schaust dir die Spiele nicht mehr an. Denn mit den immensen Einschaltquoten der CL wird ein immenser (Werbe-)Gewinn erzielt, dieser wird dann an die Mannschaften weitergegeben.
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    • Hoppla! 15.09.2016 10:46
      Highlight Das sehe ich anders: Primär entscheidend ist die Verteilung. Siehe England. Sehr viel Geld im Spiel, relativ faire Verteilung und der Aufsteiger schlägt auch mal den Meister. Da sind CL-Millionen dann näbensächlich.

      Mich stört primär die Mischung aus Gruppen- und K.O.-Phasen. Entweder ist es ein K.O.-Wettbewerb à la FA Cup oder eine faire Meisterschaft. Alles andere ist langweilig.

      Aber eigentlich ist es mir auch egal. Ich investiere sonst schon zu viel Zeit in meine Lieblingsliga, da kann ich auf eine CL getrost verzichten. Egal wie sie aussieht.
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    • maettu 15.09.2016 11:04
      Highlight In der CL ist das Geld allerding auch relativ fair aufgeteilt. 12.7 Mio sind meiner Meinung gerecht für win Team welches jedes Spiel in der Gruppenphase verliert.
      Und eine Mischung aus Gruppen- und KO-Phase ist doch spannend, kein Team ist nach einer Begegnung ausgeschieden, allerding muss gegen Ende jede Begegnung gewonnen werden, um Sieger zu werden.
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    • Hoppla! 15.09.2016 11:23
      Highlight Ja, wie aber oben beschrieben sind die CL-Millionen für ein PL-Team (Premier, nicht Promotion :-) ) beinahe nebensächlich, während sie z.B. für den FC København oder auch den FC Basel eine riesige Einnahmenquelle ist.

      Im Schnitt (!) hat erhält jeder PL-Verein CHF 160 Millionen/Saison, der FC Basel CHF 2 Millionen für die TV-Rechte.

      Deshalb ist z.B. die PL relativ ausgeglichen und eine SL (z.B. FCB mit CL-Millionen) oder eine CL (z.B. Real mit Selbstvermarktungsmillionen) nicht.
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    • Hoppla! 15.09.2016 11:25
      Highlight Gruppen- und KO-Phase: Es ist nicht fair, aber spannend. Wenn die Gruppen ausgeglichen sind. Wenn die letzten beiden Spiele für den Gruppenfavoriten noch Freundschaftsspiele sind, ist eine faire Liga wo jedes Spiel gewonnen werden sollte interessanter.
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  • Amboss 15.09.2016 09:53
    Highlight Bin völlig einverstanden. 3 von 16 Partien 5:0 oder höher in der ersten Runde. Das macht keinen Sinn. Das Gefälle ist einfach zu gross.

    Ich sehe nur einen Ausweg:
    Eine geschlossene (erweiterbare) Supermegagigagaga-Liga mit ca. 24 Teams, welche den ganzen Gigantismus, Geld von Scheichs, explodierende TV-Verträge, Pay-TV und Spielergehälter und was auch immer jetzt halt Teil des Fussballs ist, aufsaugt.

    Und im Schatten dessen, kleiner aber immer noch fein, funktioniert das bisherige System aus nationalen Ligen plus der EL vernünftig weiter.

    Alles andere macht keinen Sinn mehr.
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    • Qui-Gon 15.09.2016 16:26
      Highlight Genau mein Wunsch. Eine Grosskotzliga, die sich bis nach China vermarkten und prostituieren soll. Und für den Rest der Fussball.
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  • Tom Foolish 15.09.2016 09:50
    Highlight Danke, Herr Fehr. 🙏
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  • Joe_Dirt 15.09.2016 09:42
    Highlight Kann ich Dir nur beipflichten Reto... Aber seiner wahren Liebe bleibt man treu, auch wenn sie phasenweise etwas schwierig tut und die Zeiten schwer sind. Liebe ist Liebe.
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  • Funny 15.09.2016 09:37
    Highlight Das liebe Geld. Man konzentriert sich lieber auf die Umsatzstärksten bzw. "reichen" Klubs und teilt ihnen mehr vom Fernsehpool zu, als die umsatzschwächeren zu stärken. Solange das financal fairplay nicht richtig umgesetzt wird, geht das leider so weiter. Man will ja als Real Madrid oder Barca nicht verlieren. Denn das wäre ja für alle beteiligten richtig doof...
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    • Soufaa 15.09.2016 10:17
      Highlight Jap, macht ja schon die Schweizer Liga kaputt. Basel bekommt Europäisch immer mehr Geld (zwar Verdient) aber die anderen Schweizer Clubs können einfach nicht mithalten.
      Und jedes Jahr wird Basel ein wenig Stärker, vorallem Finanziell.
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    • stef2014 15.09.2016 10:55
      Highlight Wobei die finanzielle Kraft von Basel ursprünglich ja nicht von der CL kommt. Analog geschieht das in den grossen Ligen, halt in grösseren Dimensionen. Und damit werden die Ligen je länger je langweiliger. Fussball ist längst kein Volkssport mehr, sondern Business.

      Weg mit Millionenzuschlägen für TV-Rechte
      Obergrenze für Transfers festsetzen
      Obergrenze für Spielerlöhne festsetzen
      Runter mit den Ticketpreisen
      Keine Verschuldungen mehr erlaubt
      Mindestzahl an Nachwuchsspielern festsetzen
      Anzahl ausländischer Spieler reduzieren
      etc.

      Mal sehen ob sich dann die Machtverhältnisse nicht ändern...
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    • Soufaa 15.09.2016 15:22
      Highlight Ja stef2014 du hast recht, Basel hat nicht dank der CL angefangen so gut zu werden. Das haben andere Milliönchen erledigt. Und wohl auch mit dem Rest hast du recht. Leider
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DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Was die SVP vor der DSI-Abstimmung erlebte, war nichts anderes als ein mehrere Wochen anhaltender Shitstorm der Differenzierung. Die Rechtspartei hatte dem dezentralen Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft nichts entgegenzusetzen. Schlimmer noch: Die SVP und ihre Exponenten wurden entzaubert und verloren Ansehen und Sympathien bis tief in die Kreise langjähriger Anhänger. 

Keiner will kriminelle Ausländer. Aber je länger die Debatte dauerte, desto deutlicher wurde die Mogelpackung, die die SVP dieses Mal vorgelegt hatte. Die DSI war nichts anderes als ein Deportations-Automatismus, der selbst für bestens integrierte ausländische Mitbewohner gelten soll, wenn sie ein paar Bagatell-Delikte begangen haben. Mit schweren Verbrechern und wie man mit solchen umgeht, hatte sie nichts zu tun. Mit undemokratischer Ungleichheit für einen Viertel der Bevölkerung schon.

Es …

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