Sport

Die besten Sprüche von José Mourinho

Ein abgenutzter Mix aus Mauertaktik und Arroganz: Warum José Mourinho kein grosser Trainer mehr ist

José Mourinho hat mit Manchester United einen Fehlstart in die Saison hingelegt. In sechs Pflichtspielen mit seinem Starensemble gab es bereits drei Niederlagen – auch weil Mourinho die taktische Flexibilität fehlt. Ist er am Ende gar kein so grosser Trainer wie alle denken?

Publiziert: 19.09.16, 10:30 Aktualisiert: 19.09.16, 18:48
Sandro Zappella
Sandro Zappella

Er gilt als einer der besten Trainer der Welt: José Mourinho. 31 Titel hat der Portugiese als Coach bereits geholt. Zu seinen grössten Triumphen zählen die überraschenden Champions-League-Siege mit Porto 2004 und Inter 2010. Es waren die perfekten Mannschaften für «The Special One».

Doch Mourinho hat auch schon bewiesen, dass es Mannschaften gibt, die für ihn zu gross sind. Mit Real Madrid hat er in drei Jahren einmal die Meisterschaft und einmal den Pokal gewonnen, was für die Ansprüche der Königlichen natürlich zu wenig ist. 

Und nun hat der Portugiese soeben zum ersten Mal seit 14 Jahren drei Spiele in Folge verloren. 

Diese Statistik spricht nicht für Mourinho.

Bereits in der letzten Saison hatte Mourinho mit Chelsea eine äusserst schwache Spielzeit, holte gerade mal 9 Siege aus 25 Spielen und wurde danach konsequenterweise bei den Londonern entlassen.

Nun hat der 53-Jährige auch mit Manchester United offensichtlich seine Probleme – obwohl er im Sommer frei Spieler einkaufen durfte, satte 185 Millionen Euro machte der Verein für Paul Pogba, Henrich Mchitarjan und Eric Bailly locker. Doch nicht bloss der Erfolg bleibt derzeit aus, auch die Art und Weise wie Manchester United auftritt, sollte zu denken geben. 

Man United ist prominent vertreten in den teuersten Transfers im Sommer 2016/17

Was früher noch funktinierte

José Mourinho hat den Fussball nie neu erfunden. Er hat einen Umgang mit Medien, Spielern und Fans, den man vorher von einem Trainer kaum kannte, doch taktisch ist und war «The Special One» nie so special, wie er es wohl gerne hätte. 

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Ist die Zeit von José Mourinho vorbei?

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1'234 Votes zu:Ist die Zeit von José Mourinho vorbei?

  • 55%Ja, er zerstört nur noch sein eigenes Denkmal.
  • 38%Mal abwarten. Er kann zwar nicht zaubern, aber ManUtd bringt er noch viele Titel.
  • 7%Nein, er ist genau der richtige Trainer für Manchester United.

Mourinho hat eine simple Spielidee, die auf einer stabilen Defensive und blitzschnellem Umschaltspiel beruht. Dies funktionierte mit Inter und lange auch mit Chelsea hervorragend. Nun hat Mourinho mit Manchester United eine der teuersten Mannschaften der Geschichte zur Verfügung und es wird mehr erwartet als minimalistische Siege. Viel mehr. Fans und Vorstand bei Man United erwarten, dass Mourinho Fussball zelebriert, wie es derzeit beim Stadtrivalen der Fall ist.

Wir erinnern uns da an letzte Saison, als die Zuschauer im Old Trafford «Attack! Attack!» schrieen, weil ihnen die Spielweise ihrer Lieblinge nicht gefiel.

Der Blick nach oben. Es könnte sehr bald ein Gewitter geben für Mourinho. Bild: Andrew Couldridge/REUTERS

Man stellt sich die berechtigte Frage, ob José Mourinho damit an seine taktischen Grenzen stösst? Dass er Teams mit Mauertaktik zu grossen Erfolgen coachen kann, hat er bewiesen, doch sollte ein grosser Trainer nicht doch etwas flexibler sein? 

Der teuerste Fussballer aller Zeiten ist nur ein Mitläufer

Mourinho hat in Manchester so viel erstklassiges Spielermaterial, das er zuvor höchstens bei Real Madrid hatte. Doch viele der Superstars sind derzeit komplett neben der Spur. 

Da ist ein komplett verunsicherter Captain. Wayne Rooney kriegt kein Bein vors andere, doch irgendwie schafft es José Mourinho nicht, den Rekordtorschützen der englischen Nationalmannschaft aufzubauen. Gleiches war bei Eden Hazard bei Chelsea in der letzten Saison der Fall. 

Der erschreckend schwache Auftritt von Wayne Rooney gegen Watford Video: streamable

Und da wäre noch der teuerste Spieler aller Zeiten, Paul Pogba. Dieser passt einfach nicht ins 4-2-3-1 von Mourinho. Pogba ist einer der besten Achter der Welt. Ein moderner Box-to-Box-Player, der offensiv mit Technik, Übersicht und Schussgewalt überzeugt und defensiv dank seiner physischen Überlegenheit wertvoll ist. Doch auf einer Doppelsechs neben dem technisch sehr limitierten Fellaini ist Pogba praktisch verschenkt. Zu einem Entrecôte trinkt man ja schliesslich auch keinen Wein aus dem Tetrapack.  

Er weiss nicht was los ist. Paul Pogba hat in Manchester noch nicht eingeschlagen. Bild: Tim Ireland/AP/KEYSTONE

Natürlich behält ein Paul Pogba auch falsch eingesetzt seine individuelle Klasse, aber er kann sie kaum ausleben. Seine Bilanz bisher: 5 Spiele, 450 Minuten, 0 Tore, 0 Assists.

José Mourinho muss bei Manchester United beweisen, dass er einen taktischen Plan B bereit hat. Schliesslich sägt er seit gut einem Jahr am eigenen Denkmal. Man stelle sich mal vor, José Mourinho ist gar kein grosser Trainer.  

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26 Kommentare anzeigen
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  • Sloping 19.09.2016 16:37
    Highlight So abgedroschen es klingen mag, aber Mourinho ist für mich ein Trainer "von gestern". Er hat das im Artikel beschriebene Defensivkonzept über die Jahre perfektioniert. Doch im modernen Fussball ist mit nur einem starren Spielsystem kaum mehr ein Titel zu gewinnen. Der Schlüssel zum Erfolg heisst Flexibilität. Eine Mannschaft muss je nach Gegner fähig sein, sein Spielsystem anzupassen. Mourinhos Konzept wurde über die Jahre durch die gegnerischen Trainer durchschaut. Er muss nun den Beweis bei ManU erbringen, dass er über diese Flexibilität verfügt. Andernfalls sehe ich schwarz.
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  • Miko Haefliger 19.09.2016 15:49
    Highlight Guter Coach, toller Verein aber schlechte Kombination. ManUtd war immer dann am besten, wenn sie auf (eigene) junge Spieler setzten und offensiv ausgerichtet waren. Mourinho ist weder ein Spektakelmacher noch ein Talentförderer.
    ManUtd braucht einen Schnitt. Spieler ausmisten die nur noch von ihrem Namen leben und auf einen jungen Coach (Giggs?) setzen.
    Diesen Schnitt hätten sie am besten gleich nach der Ära Ferguson gemacht. Oder allerspätestens nach dem Aus von Moyes.
    19 3 Melden
    • Jol Bear 20.09.2016 00:28
      Highlight Dieser "Schnitt" wäre zweifellos erfreulich gewesen, allenfalls mit einigen einheimischen jungen Talenten. Da Man Utd. aber unterdessen eine weltweite Marke, ein "brand" ist, und allein damit einfach so zig Mio. generiert werden, will oder kann man sich keine Zeit lassen. Das Geld ist da, die Abkürzung, mit dem Kauf von Stars schneller die Ziele zu erreichen, lockt verführerisch. Sie haben den Schritt vom Fussballverein zum "Investment-Konzern" gemacht und laufen Gefahr, zum "penny stock" zu werden.
      2 2 Melden
    • Miko Haefliger 20.09.2016 07:34
      Highlight Ja, leider leider wahr. “Tragischerweise“ wärs für die Fans ja iO gewesen. Viele rechneten damit, dass jetzt 4-5 härtere Jahre anstehen nach Ferguson. Aber die Transferpolitik, aus den von Dir genannten Gründen, weckte andere Ansprüche.
      West Ham wäre gerade ein ähnliches Beispiel. Neues Stadion und 12 neue Spieler anstatt ihren Weg weiterzugehen.
      1 1 Melden
    • Amboss 20.09.2016 08:32
      Highlight @Miko: Ein Verein wie ManUtd kann es sich nicht leisten nach schlechten Saison auf junge zu setzen - und gleichzeitig auf quasi unendlich grossen Geldmitteln zu sitzen.
      Der Verein ist zum Erfolg verdammt - Erfolg zu haben wird aber immer schwieriger. Noch vor fünf bis zehn Jahren war ManUtd in England der absout beste, grösste, finanzstärkste, mächtigste Verein. Da konnte man auch ein paar Junge mitziehen.
      Jetzt gibt es mehrere Vereine mit ähnlichen finanziellen Möglichkeiten. Will man erfolg haben, ist man quasi gezwungen, fertig ausgebildete Spieler einzukaufen.
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    • Tooto 20.09.2016 10:12
      Highlight Ja. Und Gott Ferguson hat eine veraltete Mannschaft ohne Zukunftsplan zurückgelassen. Diesen Umbruch auf Anhieb hätte kein Trainer geschafft ;)
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  • davej 19.09.2016 15:48
    Highlight Übrigens. Barcelona war die Perfekte Mannschaft für Guardiola. Mit Bayern hatte er in der Championsleague jedes mal im Halbfinale gegen eine Spanisches Team verloren ( Real,Barca,Athletico). Also erfolglos
    7 7 Melden
    • greeZH 19.09.2016 16:09
      Highlight Sprechen wir nochmals darüber wenn Guardiola auch aus der Premier League ein one-horse race gemacht hat.
      10 6 Melden
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  • davej 19.09.2016 15:46
    Highlight Die Persönliche Meinung eines Journalisten. Mourinho muss sich umstellen, deshalb ist es lachhaft, nach 5 Spielen zu urteilen. Er wird locker ein Jahr brauchen. Vergessen dürft Ihr nicht, dass ManUnited die letzten drei Jahre erfolglos gespielt hat. Jetzt kommt die Veränderung. Mourinho braucht Zeit und er wird es allen Zeigen.
    Seine Rekorde und Titel sprechen für sich.
    11 19 Melden
    • Benimsi 20.09.2016 07:13
      Highlight Seine Rekorde und Titel sprechene eben nicht für sich. Sie wurden mit einem veralteten System ud mit komplett anderen Mannschaften gewonnen. Ein moderner und guter Trainer hätte immerhin in der Saisonvorbereitung schon etwas unternommen, Mourinho probiert jedoch wieder das genau gleiche wie immer...
      1 2 Melden
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  • remostussy 19.09.2016 15:09
    Highlight Ich bin grundsätzlich einverstanden mit den Aussagen des Artikels. Meiner Meinung nach muss ein wirklich grosser Trainer aus einem Team mehr rausholen, als dass es Qualität hat (bei Porto & Inter eindrücklich bewiesen). Aber ein grosser Trainer muss auch in der Lage sein einem bereits grossen Team ein Konzept zu verpassen, mit welchem es Erfolg haben kann (von Mourinho bis jetzt nicht erreicht - zumindest nicht nachhaltig).
    Deshalb muss sich aber auch Pep Guardiola noch beweisen. Sprich zeigen, dass er auch mit (leicht über-)durschnittlichen Teams Erfolg haben kann.
    9 0 Melden
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  • dillinger 19.09.2016 13:15
    Highlight Bei Celsea liess Mourinho in der Meistersaison auch Fabregas auf der 6 laufen, obwohl er defensiv absolut keine Qualitäten hat. Das hat funktioniert, da er Matic neben dran hat, der ihn mit seiner Zweikampf- & Kopfballstärke entlastete.
    Das System ist im Fussball zweitrangig. Viel wichtiger ist das Verhalten in gewissen Situationen. Ein 6er muss heute mehr für die Offensive tun. Pogba wäre der perfekte 6er. Jedoch muss er einen neben sich haben der ihn entlastet, das kann Fellaini in seiner Form nicht. Schweinsteiger würde da wenig ändern, da er noch einmal ein komplett anderer Spielertyp ist.
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  • Philu 19.09.2016 12:31
    Highlight Geben wir der Geschichte bisschen Zeit. Der grosser Sir Alex Ferguson war anfangs auch nicht erfolgreich. Ich persönlich hätte gerne Xhaka neben Pogba gesehen oder einen Kroos. Rooney ist leider total ausser Form. Ich finde es schon richtig, dass Van Gaal und Moyes gegangen wurden. Moyes hatte volle Kriegskasse, aber ein Superstar wollte zu ihm. Van Gaal hat massiv Kohle rausgehauen für mittelmässige Spieler. Am liebsten hätte ich Ancelotti oder Blanc als Trainer bei United gesehen.
    5 12 Melden
    • stef2014 19.09.2016 13:19
      Highlight Ja klar, vielleicht kriegt er die Kurve noch. Aber der Artikel beleuchtet ja nicht nur die Zeit bei ManU, sondern geht weit zurück, über Chelsea bis zu Real. Das ist genügend Zeit mit genügend hochklassigen Teams um gewisse kritische Fragen aufzuwerfen.
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  • R10 19.09.2016 12:08
    Highlight Mourinho scheint langsam wirklich den Bezug zur Realität verloren zu haben.
    Warum muss er einen Spieler wie Mykhtarian, der mehr Vertrauen braucht als andere, bereits nach 5 Spielen öffentlich kritisieren? Warum sägt er einen Mata, der sicher ein geeigneterer 10er als Rooney ist, schon wieder ab? Warum setzt er einen erfahrenen Kämpfer wie Schweinsteiger auf die Tribüne? Die anderen 6er machen ihre Arbeit nun wirklich eher unterdurchschnittlich. Sein ständiges Schiri-Bashing nervt zudem nur noch.
    Die Saison wird Mou sicher zu Ende spielen, eine Entlassung ist zu teuer, aber was dann?
    39 4 Melden
    • Hoppla! 19.09.2016 13:38
      Highlight Na ja...

      Mykhtarian: Weiss nicht ob er sich durchsetzt. Man wird es sehen. Ich bin skeptisch.

      Mata: Ist technisch sehr gut, aber eher langsam. Rashford, Martial oder Lingard sind besser auf dieser Aussenposition. Und als OM: Wo spielt Rooney?

      Schweinsteiger: Seine Leistungen letztes Jahr waren unterirdisch oder noch tiefer. Da sehe ich lieber den alte Haudegen Carrick auf dem Spielfeld.
      5 10 Melden
    • R10 19.09.2016 14:24
      Highlight 1. Mykhitarian hat beim BVB auch Anlaufzeit gebraucht. In der 2. Saison hatte er ein Trainer der ihm vertraut und ihn geschützt hat, wodurch er eine überragende Saison gespielt hat.

      2. Hab ich irgendwo geschrieben, dass Mata auf die Aussenbahn soll?Er sollte mMn als 10er auflaufen, auch mit der Konsequenz, dass Rooney evtl keinen Stammplatz mehr hat.

      3. Schweinsteiger war letztes Jahr verletzt und an der EM hat er wieder bessere Leistungen gezeigt. Zudem waren Fellaini/Schneiderlin ebenfalls äusserst schwach. Bis auf sein Ego kann Mou mit der Aufstellung von BS nichts verlieren.
      14 0 Melden
    • Hoppla! 19.09.2016 14:55
      Highlight @ R10:

      Da werden wir uns hier nie finden.

      Mykhitarian wir aus meiner Sicht nie eine entscheidende Rolle spielen. Die Bundesliga ist von der Intensität her auch nicht die Premier League. Eine Sonderbehandlung finde ich eh kontraproduktiv.

      Mata auf der 10? Die 6x letzte Saison war das nix. Und Rooney ist hier zu wichtig.

      EM, auf passablem Niveau, hin oder her; wenn er sich nicht zu 100% zur letzten Saison steigert reicht das nirgends hin. Dann lieber Carrick.

      Das Hauptproblem sind aus meiner Sicht nicht die Spieler, sondern das Spielsystem.
      3 5 Melden
    • R10 19.09.2016 18:19
      Highlight Da hast du recht, wir werden uns in diesem Thema wohl wirklich nicht finden ;)
      Aber das ist doch das Schöne am Fussball, jeder hat seine eigene Meinung und darüber kann man stundenlang diskutieren. :)
      0 0 Melden
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  • Ketsch 19.09.2016 11:55
    Highlight Pogba im defensivem Mittelfeld neben Fellaini zu platzieren, ist Kontraproduktivität hoch 100. Nebst dem, dass man diesen Fellaini auch endlich mal vom Spielfeld abziehen sollte. Aber das ist ja auch Taktik vom "Special One".

    Ich habe (wie letztes Jahr schon) bei einer Quote von 1:25 gewettet, dass Mourinho um Weihnachten nicht mehr Trainer vom aktuellen Verein sein wird :-)
    17 1 Melden
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  • Rigel 19.09.2016 11:52
    Highlight Mou lebt von der Motivation. Originalton Ibra: "Für Mou sind wir auf den Rasen gegangen um zu Töten". Damit hat Mou seine Titel gewonnen, aber nicht mit gutem Spiel. Und noch was zu Progba: Der hat bei Juve von 10 Spielen vielleicht 2 gute gemacht. Der ist nicht der Super-Könner als der er jetzt bezeichnet wird. Wenn Mou bei Manu scheitert, dann sieht es nicht gut aus für seine weitere Karriere.
    10 13 Melden
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  • Goldavenger 19.09.2016 11:46
    Highlight Special Once...
    40 2 Melden
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  • Bruno S. 88 19.09.2016 11:09
    Highlight Mourinhos grosse stärke war es, die ganze Aufmerksamkeit der Medien auf sich zu ziehen und somit den Spielern den Druck weg zu nehmen, so dass sie befreit aufspielen konnten.
    Leider funktioniert das Ganze nicht mehr. Im Gegenteil, das Spiel mit den Medien erhöht den Druck sogar. Aussagen wie Hazard sei besser als Messi und Ronaldo waren zu viel für Hazard. Oder nun die Behauptung, Pogba sei der beste Mittefledspieler.
    Sein selbstsicheres (arogantes) Auftreten löst zudem stets eine enorme Schadenfreude bei den Gegnern aus, sobald es nicht läuft.
    Er sollte vielleicht 1,2 Gänge zurück schalten.
    48 0 Melden
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  • Hoppla! 19.09.2016 11:06
    Highlight Ich stimme mehrheitlich zu. Man fragt sich ob man nicht einfach Moyes hätte behalten sollen statt Van Gaal und Mourinho zu verpflichten.

    Aber warten wir mal ab. Es ist erst der Anfang einer langen Saison. Gegen Watford zu verlieren ist peinlich. Gegen City kann man aber mal verlieren und die Europa League hat für United den Stellenwert eines Burkhaltercups für YB.
    24 0 Melden
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  • Radiochopf 19.09.2016 10:55
    Highlight "Zu einem Entrecôte trinkt man ja schliesslich auch keinen Wein aus dem Tetrapack"... musst es 3 mal lesen, bis ich Tetra statt Treterpack gelesen habe.. bei Fellaini hätte Treterpack schon stimmen können, obwohl er eigentlich auch ein klasse Fussballer ist an guten Tagen
    18 0 Melden
    • Pisti 19.09.2016 12:40
      Highlight Fellainis gute Tage waren aber noch bei Everton. Bei Manchester, kommt da überhaupt nichts. Ich sehe das Problem bei Manchester sowieso nicht bei Mourinho. Die Mannschaft braucht Zeit, seit dem Rücktritt der alten Garde um Ferdinand, Giggs und co. kauft man jedes Jahr für x-Millionen 5-6 Top Spieler ohne jegliches System und hat dann das Gefühl mal spielt direkt um den Meistertitel. Bei so vielen Transfers braucht die Mannschaft einfach Zeit, bis das Zusammenspiel klappt. Evtl. sollte man sich auf dem Transfermarkt auch mal etwas zurückhalten.
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DSI-Nein: Ein Stimmvolk, das sich schlau macht, ist ein übermächtiger Gegner für die SVP

Was die SVP vor der DSI-Abstimmung erlebte, war nichts anderes als ein mehrere Wochen anhaltender Shitstorm der Differenzierung. Die Rechtspartei hatte dem dezentralen Widerstand aus der Mitte der Gesellschaft nichts entgegenzusetzen. Schlimmer noch: Die SVP und ihre Exponenten wurden entzaubert und verloren Ansehen und Sympathien bis tief in die Kreise langjähriger Anhänger. 

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