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RB Leipzig – ein gewöhnlicher Bundesliga-Klub? Nicht ganz, aber fast ... Bild: Jens Meyer/AP/KEYSTONE

Darum hat sich RB Leipzig gegen meinen Willen in mein Herz geschlichen

Aufsteiger RB Leipzig ist in der Bundesliga immer noch ungeschlagen und damit punktgleich mit den «Über-Bayern». Endlich ist die Bundesliga wieder spannend. Das grosse Dilemma: Ansteckender Spass-Fussball vs. skrupellose Kommerz-Führung.

Publiziert: 07.11.16, 17:20 Aktualisiert: 08.11.16, 05:26

Ich mag den FC Chelsea nicht. Im Juli 2003 kaufte der russische Milliardär Roman Abramowitsch den englischen Traditionsklub. Rund zwei Milliarden hat er seither in die «Blues» gesteckt – und Geld schiesst Tore. Abramowitschs Kohle hat dem FC Chelsea vier Meister-, ein Europa-League- und ein Champions-League-Titel beschert. Dafür ist die Seele des Vereins, die Tradition, auf der Strecke geblieben. 

Roman Abramowitsch: Sein Investment hat leider Schule gemacht. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Deshalb mag ich auch die anderen neureichen Klubs, die mit Geld nur so um sich schmeissen, nicht. Manchester City ? Wäh! Paris St-Germain? Mon Dieu! Ja, ich mag nicht einmal mehr Manchester United, seit sich dort die Glazer-Family aus den USA eingenistet hat und wahnwitzige Transfers (Stichwort: Angel Di Maria, Paul Pogba) ermöglicht.

Doch am wenigsten mochte ich RB Leipzig. Mochte? Wieso jetzt plötzlich Vergangenheitsform? Ich muss ausholen ...

Trainer Ralph Hasenhüttl rockt mit RB Leipzig die Bundesliga.  Bild: EPA/DPA

Ich mochte RB Leipzig vor allem wegen der Skrupellosigkeit des Red-Bull-Konzerns nicht. Da kauft ein milliardenschwerer Brausegetränkehersteller das Liga-Startrecht eines Leipziger Fünftligisten, um sich so Zugang zum noch milliardenschwereren Fussballgeschäft zu erschleichen, um einen Retortenverein mit grossem finanziellen Aufwand an die Bundesliga-Spitze zu hieven. 

Keine Millionen-Schleuder

Klub-Mäzen Dietrich Mateschitz hat seit der Vereinsgründung 2009 unzählige Brause-Millionen in den Verein gebuttert. So konnten vor der Saison rund 50 Millionen Euro in neue Spieler investiert werden. Für einen Aufsteiger eher ungewöhnlich.

An der Legalität des Beginns des beispiellosen Aufstiegs bestehen bis heute berechtigte Zweifel, an der Zielsetzung der Verantwortlichen nicht im Geringsten. RB Leipzig ist ein reiner Werbeverein und dient ausschliesslich dazu das Aufputschgetränk mit dem künstlich-süssen Geschmack noch bekannter zu machen. So was kann man doch nicht mögen! Richtig! Und das mag ich noch immer nicht.

Und trotzdem hat sich in den letzten Wochen bei mir so etwas wie Sympathie für RB Leipzig breit gemacht. Gegen meinen Willen, ich schwör's. Aber den Fussball, den die Leipziger in der Bundesliga momentan zeigen, den muss man irgendwie einfach mögen. 

Die Tabellenspitze der Bundesliga

bild: screenshot srf

Der flexible, temporeiche, aufsässige, ansteckende Angriffsfussball, den Trainer Ralph Hasenhüttl spielen lässt, erinnert an das Borussia Dortmund von Jürgen Klopp zu dessen besten Zeiten. Ein Haufen junger Wilder verschreibt sich mit Leib und Seele dem zügellosen Offensiv-Fussball. Dabei zuzuschauen macht einfach Spass, Brauseklub hin oder her. 

Hinzu kommt, dass Leipzig im Gegensatz zu vielen Traditionsvereinen in Deutschland, England oder sonstwo seriös wirtschaftet. RB hat einen Masterplan, der nichts dem Zufall überlässt. Es wird nicht mit Geld um sich geworfen. Verpflichtet werden ausschliesslich hoffnungsvolle, junge Talente, die allerdings auch ihren Preis haben. Kommt es dabei aber zu einem Wettbieten, macht der Retortenklub nicht mit. Wie bei Breel Embolo, den man im Sommer zu Schalke 04 ziehen liess, weil die Ablösesumme die eigenen Vorstellungen bei Weitem überschritt.

Alles Kommerz!

Ist Leipzig also wirklich so viel schlimmer als die Schalkes, Dortmunds oder Liverpools dieser Welt? Ist Red Bull so viel schlimmer als VW, Bayer, Audi, Gazprom oder all die Premier-League-Investoren? Immer wieder erwische ich mich in letzter Zeit, wie ich mir diese Fragen stelle. Die Antwort lautet: Jein. Einerseits haben sich die sogenannten Traditionsklubs ja auch komplett dem Kommerz verschrieben. Ich denke da an Werbetouren nach Asien oder in die USA, an immer höhere Fernsehgelder oder vorangetriebene neue Champions-League-Formate.

Klar, am Ende bleibt Leipzig der auf dem Reisbrett entstandene Retortenverein ohne Tradition. Aber dennoch freue ich mich derzeit mehr, dass die Bundesliga dank Leipzig nach knapp einem Drittel so spannend ist wie schon lange nicht mehr und die Bayern endlich wieder einen neuen Herausforderer haben. Mist, ich bin schwach geworden ...

Maskottchen Bulli werde ich nie mögen! Bild: Bongarts

P.S. Wie steht es eigentlich um die Akzeptanz von RB Leipzig? Das Stadion ist bei jedem Spiel ausverkauft. Vor allem ältere Leute und Familien, die mit dem Fussball im Osten nicht nur gute Erfahrungen gemacht haben, sind unter den durchschnittlich 41'191 Zuschauern. Hier können sie ohne Angst vor Hooligans und Krawalltypen ins Stadion gehen. Ein Fakt, der so manch anderem Klub zu denken geben sollte.

Dreimal Leipzig ... Diese Klubs wurden schon deutscher Meister

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naja, mir - 16.4.2016
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89 Kommentare anzeigen
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  • zg1967 09.11.2016 13:59
    Highlight An den Kommentaren und an diesem Bericht kann man einfach sehen, dass RB jetzt schon (von den meisten) akzeptiert wurde. Es ist einfach traurig wie "das Produkt", wie ich es nenne, jetzt schon euch blenden konnte und ihr es noch verteidigt. Das Proukt darf nie, nie, nie zur Normalität werden sonst hat Matesch*** sein Ziel erreicht und kann seelenruhig weiter seine Brause auf Kosten des Fussballs Werbung machen.

    Nein zu RB! www.nein-zu-rb.de/

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    • Cityslicker 09.11.2016 23:17
      Highlight Traurig finde ich vor allem, wen manche (offenbar auch du) bei meinungsverschiedenheiten kein Limit in der Auseinandersetzung kennen. In deinem verlinkten Video wird mal eben ein gegnerischer Fan entfuhrt, verprügelt, gefoltert (Waterboarding), schön untermalt mit verbalen entgleisungen ("wir wollen euch baumeln sehn" etc). Geht's vielleicht auch. e nummer
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  • Gbzh 08.11.2016 09:16
    Highlight Was hier komischerweise überhaupt nicht diskutiert wird ist der regionale Fakt. Deutschland schon ganz lange wiedervereint, bis auf den Fussball zumindest. Das finde ich total ungerecht. Red Bull (ich habe in meinem Leben so ca. 5 gekauft) gibt einer ganzen Region wieder Spitzenfussball, ein Stadion, Jugendförderung usw. Das macht für mich den Unterschied aus. Dass sie guten Fussball spielen, ist ja auch nocht nett.
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  • piedone lo sbirro 08.11.2016 09:00
    Highlight nicht nur chelsea, man city und psg schmeissen mit millionen um sich, sondern auch bayern, juve und alle andern die langfristig erfolg haben wollen sind dazu verdammt.

    hauptschuld an der kommerzialisierung des fussballs sind nicht die clubs oder abramovich sondern die fifa die unter blatter diese entwicklung zugelassen und gefördert haben!
    gazprom unterstütz nicht nur clubs wie chelsea und schalke, sondern ist auch einer der haupt sponsoren der uefa champions league - genau hier hört die romantik im fussball auf und genau hier beginnt die zwei klassen gesellschaft in diesem sport.
    35 3 Melden
    • stef2014 08.11.2016 11:33
      Highlight Ich gebe dir in jedem Punkt Recht. Das Problem ist, dass auch im Fussball eine weitgehend freie Marktwirtschaft herrscht. Der Club ist auch "nur" ein Arbeitgeber. Wie regulieren wir den Fussball? Nur positive Bilanzen, Financial Fairplay rigoros umsetzen, Lohnregulierungen, TV-Rechte fair verteilen, Sponsoring kontrollieren etc. Hört sich alles gut an, aber wie weit soll/darf man in die Geschäftstätigkeiten eines privaten (!)Unternehmens eingreifen? So einfach ist das nicht. Und ob eine Verstaatlichung des Fussballs so viel romantischer wäre? Na ja...
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  • dillinger 08.11.2016 08:45
    Highlight Die Frage ist mehr, wie lange der Höhenflug noch anhält. Das Team ist trotz der grossen Investitionen noch etwa das selbe wie vergangene Saison. Zuzüge die auch spielen sind eigentlich nur Keita und Werner. Alle anderen teuren Spieler wie Burke etc. sind eher für die Zukunft gedacht. Somit bleibt eine Mannschaft mit vielen (unter-) durchschnittlichen Buli Spielern wie Commper, Demme oder Halstenberg. Das zeigt zum einen dass Hasenhüttel einen super Job macht, aber auch, dass sich diese Mannschaft im ersten Jahr Buli kaum bereits als Bayernvergolger halten kann.
    6 2 Melden
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  • BVB1909 08.11.2016 07:36
    Highlight Was ich von RB halten soll, weiss ich nicht so genau. Grundsätzlich völlig dagegen, da die Clubfarben, Logo etc einfach mal geändert wurden!

    Dass man einen Plan hinter dem ganzem sieht, wo auch nich funktioniert, regt fast schon auf.
    Dass guter Fussball gezeigt wird, darüber muss man nicht diskutieren.

    Und wenn ich einer Mannschaft zuschauen möchte, die an das Dortmund von Klopp zu den besten Zeiten erinnert, dann schaue ich ganz klar ein Spiel vom Tabellenersten in der PL. :)
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  • Jason84 08.11.2016 05:18
    Highlight Also mal ehrlich:
    Dortmund wird an der Börse gehandelt.
    Was ist Wolfsburg ohne VW?
    Was ist Leverkusen one Bayer? (die dürfen das sogar im Namen tragen)
    Was ist Hoffenheim ohne den Hopp?
    Was ist der HSV ohne den Kühne?

    jaja... aber RB Leipzig ist der Teufel, schon klar....
    36 20 Melden
    • Le_Urmel 08.11.2016 08:53
      Highlight Nun Bayer hiess schon immer Bayer seit 1908, weil es sich um eine sogenannte Betriebssportmannschaft handelt, die von unten nach oben sich gespielt hat, wie jede andere Mannschaft auch
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  • Randy Orton 08.11.2016 01:24
    Highlight Dein PS sagt viel über deine Vorstellung von Fussball und dessen Fans aus. Warst du schon einmal in einem Fussballstadion in Deutschland?
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  • Texup 07.11.2016 22:37
    Highlight Clubs kaufen und Millionen reinbuttern ist das eine (Chelsea, ManCity, PSG, Hoffenheim etc.)
    Aber Clubs kaufen, die Geschichte zerstören, Farben wechseln und die ganze Historik eines Vereins zu zerstören kann nie und nimmer auch nur Ansatzweise sympatisch sein wenn man Fussball auch nur ein wenig liebt.
    45 24 Melden
    • Amboss 08.11.2016 08:13
      Highlight @Texup: Äääääh, welche Historik hat RB zerstört? Das musst du mir schon erklären...

      Den SSV Markranstädt, von dem man das Startrecht für die Oberliga übernahm, gibt es immer noch.

      Und ich finde, das was Chelsea, ManCity, PSG und Konsorten machen, ist viel schlimmer.
      Den Verein so an Investoren aus aller Welt zu verscherbeln, denen es einzig darum geht, Kohle zu machen ist Verrat.
      Verrat an den Gründern und an all denen, die sich ehrenamtlich einsetzten für den Verein, denen es um Fussball, Vereinsleben und Kameradschaft ging.
      26 2 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 11:29
      Highlight Amboss: Lepizig ist ja nicht der erste Klub den der Dosenhersteller kauft. Auch Salzburg wurde übernommen, umgekrempelt (Name, Stadion, Trikot, Wappen geändert). Dieser Entwicklung müsste ein Riegel geschoben werden, denn es kann jeden Verein treffen.
      15 5 Melden
    • stef2014 08.11.2016 11:48
      Highlight Sind Fusionen oder amerikanisierte Clubnamen im Eishockey nicht auch Zerstörung von Historik? Ist ein Club mit 11 ausländischen Spielern auf dem Feld nicht Verrat an lokale Traditionen? Es gibt viele unromantische Aspekte. Fakt ist aber, wenn Veränderungen und Investitionen im Namen des Erfolgs passieren, vergisst jeder Fan Romantik, Tradition und Historik und feiert in der Kurve den Titel. Ist leider so. Ansonsten bleibt nur der Boykott und der Besuch des lokalen Drittligisten in der Provinz.

      Ich mag dieses Business auch nicht, aber es sind wir Konsumenten, die dieses Business fördern.
      6 1 Melden
    • Amboss 08.11.2016 12:04
      Highlight @Randy:
      Nein, es kann nicht jeden Verein treffen. Es trifft nur jene Vereine, die freiwillig an Red Bull verkaufen, wie zB Salzburg.

      Was ist der Unterschied zwischen RB Leipzig und Man City.
      Eigentlich keiner. RB gehört Red Bull, Man City der Abu Dhabi United Group

      Mit anderen Worten: bei Man City ist es für dich also okay, weil dies versteckt ist hinter einer Fassade aus Verein Tradition, wobei man das Erbe der Gründer einfach verhökert.

      Bei RB ist es nicht okay, obwohl die Eigentumsverhältnisse transparent dargestellt sind.

      Versteh ich das richtig?

      Bisschen absurd, nicht?

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    • stef2014 08.11.2016 13:00
      Highlight Ich denke grundsätzlich sind sich die meisten hier einig über die Kommerzialisierung und Entwicklung des Fussballs. Blendet man das aber aus, kann man in der PL immerhin noch spannenden Fussball verfolgen. Erst recht, wenn ein Nobody wie Leicester das Ganze noch aufmischt. Das Gleiche jetzt in D. Im Gegensatz zu hier, wo die Pharma-Millionen die Liga endgültig kaputt und spannungsarm gemacht haben. Die Schuldfrage bleibt damit aber unbeantwortet. Was kann Basel dafür, wenn andere Vereine diesem Modell nicht folgen wollen/können?
      5 0 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 13:25
      Highlight Ich habe ManCity nirgends in Schutz genommen, klar sind auch diese Tendenzen traurig. Aber RB Leipzig/NY/Salzburg geht eben noch ein, zwei Schritte weiter als das Investemnet bei City. Man ändert gleich alles nur um Werbung zu machen. Der Verein hat nichts mehr mit lokaler Verankerung zu tun, nichts an ihm wiederspiegelt die Gesellschaft in Leipzig und für RB ist Name, Ort, Fans etc. alles austauschbar. Bei ManCity oder sogar bei Hoffenheim kann man dies nicht behaupten, da sind die Vereine nicht bloss eine grosse Möglichkeit ein Produkt zu vermarkten.
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    • Amboss 08.11.2016 13:27
      Highlight @stef: "Sind Fusionen [...] nicht auch Zerstörung von Historik?"
      Kommt drauf an, wie man es macht.

      Ich finde einfach, man soll ehrlich sein.
      Man soll sich nicht auf seine Tradition berufen und diese gleichzeitig mit Füssen treten, indem man zB den Verein nach Abu Dhabi verhökert. Das ist nicht Tradition, das ist Illusion, Plastik, Disneyland.
      Es gibt schon Wege, die Tradition zu achten und dennoch erfolgreich zu sein. ZB die Bayern machen dies ganz gut (auch wenn sie es langsam strapazieren zB durch ihre "Liebe" zu Katar).

      Oder man startet was neues, wie RB, ist aus meiner Sicht auch iO.
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    • Amboss 08.11.2016 13:58
      Highlight @Randy: "Der Verein hat nichts mehr mit lokaler Verankerung zu tun..."

      Da hast du ein Stückweit natürlich recht. Aber beantworte doch mal diese Frage: Muss es das? Und wenn ja, wieso?

      Schau:

      Erstens: Ein Verein, der Woche für Woche tausende Fans anzieht ist lokal verankert. Lass denen doch noch etwas Zeit.

      Zweitens: Die grossen Mannschaften agieren Weltweit. Der allergrösste Teil der Fans ist da auch nicht lokal verankert. Die verdienen ihr Geld nur zum geringsten teil mit der lokalen Verankerung.

      Ich verstehe also nicht, weshalb es bei denen okay ist, bei RB aber nicht...

      6 1 Melden
    • stef2014 08.11.2016 13:58
      Highlight Amboss, ich bin da gleicher Meinung. Aber die Frage ist, wer ist "man"?. Das ist ein privater Verein. Wir haben also so viele "mans" wie es Vereine gibt. Und so viele Vereine wie es gibt, so viele Arten gibt es, einen Verein zu führen. Wenn ich als Fan davon betroffen wäre und ich mich daran störe, dann investiere ich halt kein Geld mehr in den Verein. Nur, wie schon gesagt, die Leipziger Fans, die sich nun an der Tabellenspitze sehen werden diese Erfolgswelle mittragen. Territoriale Identifikation hört im Fussball mit dem Erfolg auf. Jede Wette.
      0 0 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 14:33
      Highlight Amboss, das Problem was ich ansprechen will ist, dass mit dieser Entwicklung und deiner Argumentation traditionelle Fussballklubs die sich voneinander unterscheiden, da sie historisch ganz andere Hintergründe haben (andere Fangesänge, politische Orientierung, Gesellschaftsschicht die vertreten ist) ersetzt wird durch Werbung. Ich bin deshalb gegen die RB-Vereine, weil sie es Klubs, die gewachsen sind und in der Region verankert sind schwerer machen, Erfolg zu haben. RB nimmt einem anderen Klub den Bundesligaplatz weg:
      0 2 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 14:38
      Highlight Mit dieser Entwicklung hast du in 20 Jahren nur noch neugegründete Klubs mit Firmennamen, eine Firmenliga und die Klubs werden alle paar Jahre wechseln, wenn der Erfolg ausbleibt. Sprich keine YB-Viertelstunde, keine Muttenzerkurve, keine Derbys, keine Emotionen mehr und keine Diversität. Nur noch Fussball auf gutem Niveau, Erfolg auf Kosten von allem anderen was den Fussball ausmacht und Fans, die zu dem Verein gehen, der gerade Erfolg hat, neue Fanutensilien und Gesangsbüchlein werden dann wohl gleich vom Verein geliefert.
      2 2 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 14:42
      Highlight Ich verstehe natürlich auch die Argumentation des Autors, dass Leipzig schönen Fussball spielt und Erfolg hat. Das sehe ich ja auch und das darf man auch würdigen und anerkennen. Aber es rechtfertigt in meinen Augen die Existenz solcher Klubs nicht, aus den oben genannten Gründen. Im Fussball soll nicht Erfolg über alles gestellt werden und dem Lasten alles geopfert werden. Wer nur schönen und hochstehenden Fussball sehen will, darf ja gerne immer nur die Topspiele im Fernsehen schauen, aber mit Sympathie für einen Klub und Fan sein hat das nichts zu tun.
      0 3 Melden
    • Amboss 08.11.2016 15:07
      Highlight Und die "Stehrampe bei Regen-Romantik" hast du noch nicht erwähnt.

      Das, was du dir wünschst, funktioniert einfach nicht mehr. Aus dem einfachen Grund: Fussball ist zu erfolgreich. Es geht um zu viel Geld. Es fliesst zu viel Geld in den Fussball und es ist nicht gut verteilt.
      Klar wollen da alle dabei sein, klar wollen da alle absahnen. Red Bull ist in diesem ganzen System nur ein kleiner Player, eine Randnotiz. Während du wütend bist auf Red Bull machen andere im Hintergrund den Fussball richtig kaputt.
      4 2 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 17:57
      Highlight Amboss das ist einfach quatsch. Wann warst du das letzte Mal in einem Stadion? Ich besuche in ganz Europa Fussballspiele und überall findest du das was ich beschrieben habe. Eben ausser bei Bayern, City, Barcelona etc. wo die Hälfte der Zuschauer Touristen sind und die Ticketspreise derart hoch, dass man sie nicht zahlen kann. Geh mal nach England, Belgien, Holland, Serbien, Italien oder andere Länder Fussball im Stadion schauen. Überall wirst du Traditionen entdecken die gewachsen sind und die Klubs und Fans voneinander einzigartig machen. Das hast du mit RB nicht.
      1 2 Melden
    • Cityslicker 08.11.2016 19:21
      Highlight @Randy: Ich kann deine Position emotional durchaus verstehen. Wenn man so argumentiert, muss man sich aber auch mal damit auseinandersetzen, warum der Fussball in Ostdeutschland nach dem Fall der Mauer vor die Hunde gegangen ist: Vor allem wegen der bösen, bösen Kommerzialisierung - die alteingesessenen BL Vereine haben aus Eigennutz dichtgemacht und ihre Pfründe gesichert, statt sich für eine gesamtdeutsche neue Liga zu öffnen. Und gleichzeitig haben Typen wie Calli im Sommer 1990 mit wenig Geld die Spieler abgeworben. Jetzt zu jammern, dass Geld die Welt regiert, ist wenig glaubwürdig.
      3 0 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 20:28
      Highlight Cityslicker, das Problem ist eher der DFB und vor allem die FIFA, die solche Dinge über Jahre nicht reglementiert sondern sogar noch gefördert haben. Wir haben ja nicht nur in Ostdeutschland solche Tendenzen, auch in anderen Ligen kommt das.
      1 2 Melden
    • Amboss 08.11.2016 20:52
      Highlight @Randy: Natürlich gibt es diese gewachsenen Traditionen, das weiss ich auch. Die findest du in jedem Verein, bis in tiefe Ligen.
      Aber: Diese gewachsenen Traditionen genügen leider immer weniger, um ein Top-Team zu finanzieren. Es braucht Geld von aussen. Aus Asien, von Oligarchen oder einem Konzern. Ist leider die Realität heute.
      Aber eben, dafür ist nicht RedBull schuld, die machen da nur mit (1 Team von 98 Teams der Top 5 Ligen) .

      Aber sieh es positiv: Diese Traditionen gehen nicht kaputt. Die sind voll am Leben. Aber eben, halt vielleicht eine Liga tiefer..
      2 0 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 22:10
      Highlight Nein, RB ist eben genah Schuld deran, dass diese Traditionen verloren gehen. Auch in allen hohen Ligen hast du noch Fab- und Fussballkultur, sogar bei ManCity. Aber bei den RB-Klubs bleibt nichts mehr übrig, was einen Fussballklub ausmacht, er wird komplett austauschbar (Fans, Logo, Name einfach alles wird resetted). Die "Fans" bei Leipzig haben keine eigene Fankultur, sie tragen was RB vorgibt, singen aus RB-Liederbüchchen und schwinen die verteilten Fahnen. Nichts von Diversität und Eigenständigkeit. Das stört mich, weil Fussball mehr ist als erfolgreich sein.
      0 2 Melden
    • Randy Orton 08.11.2016 23:18
      Highlight Wow sorry für all die Schreibfehler 😄
      0 1 Melden
    • Amboss 09.11.2016 08:40
      Highlight @Randy: "Die "Fans" bei Leipzig haben keine eigene Fankultur, [...] schwingen die verteilten Fahnen."

      Finde es schade, dass du Fussballkenner RB offenbar nur aus Anti-RB-Fanforen beurteilst.
      Sorry, das stimmt einfach nicht. Du tust den Leipzigern ziemliches unrecht an.

      http://www.mz-web.de/sport/fussball/rb-leipzig/fanstand-im-stadion-so-emanzipieren-sich-kritische-fans-von-rb-leipzig-23701090

      http://www.zeit.de/sport/2016-05/rb-leipzig-fans-aufstieg

      Und bzgl. Fankultur: Arbeiterlieder singen für einen Verein, der einem Milliardär rsp Konzenr gehört: Das ist nicht Kultur, das ist Folklore
      3 0 Melden
    600
  • jk8 07.11.2016 21:23
    Highlight Philipp Reich, du schaust zwar gern guten Fussball, aber "Fussball" hast du nie geliebt oder verstanden!
    42 37 Melden
    600
  • jk8 07.11.2016 21:16
    Highlight Wer (nur) guten Fussball sehen will, soll sich von mir aus diesem Bullen-Verein anschliessen, und genüsslich ihre Brause saufen - ich aber gehe nicht zum Fussball aus langeweile, sondern weil ich den Sport mit allen seinen Facetten liebe. Und der sportliche Erfolg ist eben nur eine Facette davon - wem dies bereits reicht um diesen Verein zu mögen ist ein Modefan mit bestem Gewissen.
    45 36 Melden
    • Tubel500 08.11.2016 09:19
      Highlight Welcher der genannten Vereine ist denn eine "wahre" Alternative?
      Natürlich gibt es überall die kleinen, sympathischen Vereine, aber wer in einer der grossen Ligen (und evt. dazu noch internationalen) Erfolg haben will, macht dasselbe wie die anderen Grossen. Sehe auch nicht ein, was an RB schlimmer sein soll als an den oben genannten Beispielen..
      4 3 Melden
    • baBIELon 08.11.2016 13:05
      Highlight Panzerottsoldat, welcher Verein ist eine "wahre" Alternative? Dein Verein aus deiner Stadt, Provinz, Dorf! Fan sein sucht Man(n) sich nicht aus...
      6 4 Melden
    • Tubel500 08.11.2016 14:36
      Highlight Na ja, wenn du z.B. aus Zürich bist, suchst du dir z.B. aus ob du den FCZ oder GC unterstützt. Oder in Hamburg den HSV oder St. Pauli. München dasselbe. In London hast du noch viel mehr Wahlmöglichkeiten.
      Ob das Thema Vereinswahl in Markranstädt so gross ist wie du es gerne sehen würdest, bezweifle ich ernsthaft..
      Ausserdem: Ist es nicht viel schlimmer, wenn dein geliebter Verein (nennen wir ihn Chelsea) kommerzialisiert wird als wenn ein neuer Verein dazukommt?
      3 0 Melden
    • baBIELon 08.11.2016 15:10
      Highlight Aber auch in den Grossstädten kommts drauf an in welchem Viertel du aufwächst und was dein alter Herr dir beibringt. Deshalb meinte ich dass Man(n) sich seinen Verein nicht aussucht.
      Zum verkommerzialisieren, ja es tut scheiss Weh wenn deine Vereinsfarben und das Logo gewechselt werden.
      5 3 Melden
    600
  • Fly Boy Tschoko 07.11.2016 20:58
    Highlight Finde es ja nett, dass RB keine Hools hat. Aber das Ziel zu erreichen in dem man einen Verein bis zur Unkenntlichkeit verändert ist ja auch keine Lösung.
    Eine Liga aus vereinen wie Emirates Zürich, Novartis Basel, Subaru Stans und Möhl Frauenfeld wird vielleicht frei von Hools sein aber auch frei von Fussballkultur.
    45 19 Melden
    • kloeti 07.11.2016 23:27
      Highlight Also für den fc Möhl müsste ich glaub schon ein wenig fanen.
      21 1 Melden
    • BoomBap 08.11.2016 02:28
      Highlight Subaru Stans und Möhl Frauenfeld 👌😂
      13 0 Melden
    • niklausb 08.11.2016 05:22
      Highlight Der Fc Novartis Basel spielt jedes Jahr ein promo Spiel gegen den FCB.... Und der Fussball in seiner Profi variante stinkt überall zum Himmel und die "Tradition" ist bei allen Profiteams dem Mammon gewichen
      15 2 Melden
    • JoeyOnewood 08.11.2016 10:28
      Highlight Yeah, hopp Möhl Frauenfeld
      3 0 Melden
    600
  • Luca Brasi 07.11.2016 20:36
    Highlight Bis jetzt 7 Highlight-Kommentare, die alle die Gedanken des Autors exakt wiedergeben. Plus Herzchen für Pro-Red Bull-Kommentare. Ein Schelm, der hier eine Partnerschaft mit dem Brausehersteller vermutet. ;D
    Lasst es Blitze regnen, liebe Bullenangestellte. ;)
    52 20 Melden
    • Mactox 08.11.2016 16:20
      Highlight 😜
      2 0 Melden
    600
  • Hoppla! 07.11.2016 20:24
    Highlight "Ja, ich mag nicht einmal mehr Manchester United, seit sich dort die Glazer-Family aus den USA eingenistet hat und wahnwitzige Transfers (Stichwort: Angel Di Maria, Paul Pogba) ermöglicht."

    Die Transfers; geschenkt. Auch wenn z.B. Veron vor den Glazers wechselte.

    Aber: Die Glazer Familie hat nur Geld aus dem Klub genommen, nichts investiert. Der Kaufpreis wurde durch Cash aus der Klubkasse refinanziert, während Jahren. Das ist eine ganz andere Geschichte als z.B. bei City oder Chelsea.
    17 10 Melden
    600
  • RedWing19 07.11.2016 19:32
    Highlight Lieber Philipp Reich
    Du schreibst aus, was ich schon lange denke. Ich verfolge die erste und zweite Bundesliga schon so lange, wie ich denken kann. Es macht absolut Freude, dieser jungen Truppe zu zuschauen. Den Fussball, den sie spielen: einfach grossartig.

    Für mich als neutraler Zuschauer ist klar: lieber eine junge, hungrige Truppe - zwar ohne Tradition - die jedoch einen modernen, erfrischenden Fussball spielt. Als ein "Traditionsverein" wie z.B. de HSV oder Bremen, welcher seit Jahren kein Bein vor's andere kriegt. Denn Schlussendlich kannst du dir mit Tradition nichts kaufen.
    52 54 Melden
    600
  • leu84 07.11.2016 19:20
    Highlight Ich bin kein Fan von RB Leipzig.

    Beim Spielstil sieht man, sie wollen in der Bundesliga nicht irgendwie auf den Platz gehen und mitspielen, sondern gewinnen.

    Es erinnert mich an Werder Bremen der Nullerjahre. Die igeln sich auch bei den Bauern nicht ein. Soviel Mut wünsche ich mich von den anderen Buli-Vereine.

    Allgemein: Man kann RB Salzburg, Leipzig oder New York nicht miteinander vergleichen.
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  • sys64738 07.11.2016 19:13
    Highlight Klatschpappen und Jubeltexte liegen in Leipzig im "Block" bereit. Sagt doch schon alles. Mit einem Transferminus von 100 Millionen ist es auch keine Kunst tollen Fussball zu zeigen. Die Verbundenheit mit Leipzig lässt sich mit Marktforschung und einem zur Verfügung stehenden WM Stadion (Aufbau Ost) erklären. Da steige ich lieber mit der Eintracht wieder ab und fahre Auswärts nach Hamburg.
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  • Luganesi77 07.11.2016 19:07
    Highlight Sehr erfrischender Artikel eines Sportweltkenners!
    Danke Pippo!
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  • LubiMassy 07.11.2016 19:07
    Highlight Merci, ich denke der Autor hat meine Gedanken auf Papier (oder ... ja wie man das nennen will) gebracht!
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  • Alpendruide 07.11.2016 19:07
    Highlight Himbeergeschmack :)?
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    • Alpendruide 08.11.2016 12:34
      Highlight schmeckt das redbull eigentlich nach himbeeren :)?
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  • TanookiStormtrooper 07.11.2016 18:39
    Highlight Hat der Mateschitz was springen lassen oder bedroht er sie? Erfahrungsgemäss wohl eher letzteres...
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  • Olivia Hot 07.11.2016 18:30
    Highlight Wir vom FCZ distanzieren uns ganz klar von dieser Kommerzsch... . Erst wenn ganz Leipzig mit Abziehbildchen verklebt ist, überall Graffitis in Erstklässlerschrift prangen, das Stadion zu Dreiviertel gänzlich leer ist, kann man sich Traditionsklub nennen. Unser Präsident hat Ende letzter Saison die hoffnungsvollen, eigenen Jungen abgegeben und bei anderen Klubs bewährte Spieler eingekauft. Das nenn' ich mal richtig für den Fan schauen. So geht Profi-Fussball bei Rot-Weiss-Altstetten, der Rest ist Beilage...
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    • AJACIED 07.11.2016 20:01
      Highlight FCZ 😂😂😂 motzt über andere aber ohne eure südkurve wärt ihr nix (Zuschauertechnisch gesehen).
      Ohne Hotz und jetz Canepa wärt ihr nirgends. Und du löli redest von Kommerz
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    • Sputnik_72 08.11.2016 20:56
      Highlight @AJACIED
      Kleiner Tip: Lies den Text von Olivia Hot nochmal genau durch. Danach schnappst Du Dir einen Duden und schlägst unter "Ironie" nach. Ok?
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    • AJACIED 08.11.2016 21:33
      Highlight Olivia Is nicht so Hot wie du das sagst!
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  • Ratboy 07.11.2016 18:19
    Highlight Bis auf ein paar Ausnahmen sind alle Stadion Namen in der BL verkauft worden. Allianz Arena/Signal Iduna Park etc. Bei uns wurde sogar der Ligenname an eine Bank verkauft.

    Das ganze RBL Bashing ist sooo heuchlerisch. Der HSV wäre doch auch schon lange weg vom Fenster wäre da nicht der kühne Kühne.
    Wenigstens hat der Osten wieder einen Klub der oben mithalten kann.

    Und ich meine mittlerweile ist ja sogar Hoffenheim akzeptiert.
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  • Aromat 07.11.2016 18:05
    Highlight Man kann von den RB Vereinen halten was man möchte. Intressant finde ich nur, dass man immer wieder anti RB Banner zB im Stade de Suisse sieht und dies obwohl auch YB am Tropf von Investoren hängt, deren Kerngeschäft nie der Fussball war. Wir möchten, dass unsereKlubs in der Champions League spielen und, dass möglichst gute Spieler dieGarben unseres Vereins tragen. Leider braucht dies Geld und ist ohne entsprechende Finanzsprritzen fast unmöglich
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    • LaPaillade #BringBackHansi 07.11.2016 20:09
      Highlight Die Investoren kommen ja auch nicht zu YB und bennen den Verein um, ändern die Clubfarben und drohen den Fans Stadionverbot an, wenn sie nicht Support in den neuen Klubfarben leisten. So geschehen in Salzburg. Ihr Vergleich hinkt gewaltig.
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    • Aromat 07.11.2016 20:40
      Highlight Betreffend Stadioverbot etc. mögen sie recht haben LaPaillad, nichts destotrotz fliessen von den YB Investoren Millionen Beträge und die YB Fans ehmen das in der Hoffnung auf einen Titel gerne.
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    • Randy Orton 08.11.2016 11:36
      Highlight Klar brauchf auch YB Geld. Aber weder Vereinswappen, noch Farben, Stadion, oder der Vereinsnamen wurden geändert von den Investoren. Es müssen keine Liedtexte in den Fanreihen verteilt werden, damit die Fans mitsingen. Der Verein droht nicht zum Farmteam für einen anderen Verein der selben Investoren zu werden, falls er erfolglos ist.
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  • chilli37 07.11.2016 18:02
    Highlight "Dabei zuzuschauen macht einfach Spass, Brauseklub hin oder her. "

    Falsch.
    Ich habe mich genau aus diesem Grund vom Fussball abgewandt. Es geht nur noch um Geld. Um viel Geld.
    Und was das Geld dem Fussball antut, sieht man jeden Spieltag, in beinahe jeder der grossen Ligen.
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    • Bluetooth 07.11.2016 18:50
      Highlight Und was genau sieht man? Bewerfen sich die Spieler heutzutage mit Geldscheinen oder was? "Früher war alles besser", kann jeder sagen.
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    • chilli37 07.11.2016 20:04
      Highlight Nein, die Transfersummen aber erreichen Werte die nicht mehr von dieser Welt sind.
      Parallel dazu verdienen sich TV-Stationen einen Arsch voll Geld und beeinflussen damit die Formate die gespielt werden.
      Euro 2016 schon vergessen? Dieser Kackmodus der einzig darauf beruhte, möglichst viele Spielminuten verkaufen zu können. Das Gleiche in der Champions League bei der man frühestens im Viertelfinal einsteigen kann ohne von Langeweile erschlagen zu werden.
      Dass an allen Enden und Ecken betrogen wird (Schwalben, Wettbetrug etc.), darauf gehe ich mal nicht ein.
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    • chilli37 07.11.2016 20:20
      Highlight Ich behaupte keinesfalls, dass Mateschitz der einzige ist. Er geht dabei nur am skrupellosesten vor. Mal schauen wie lange er noch Gefallen an seinem Spielzeug in Österreich hat? Aktuell sieht es so aus, dass die Zelte dort langsam abgebrochen werden.

      Ich war an einem Auswärtsspiel des FCZ in der 'Bullenarena' - was einem dort für eine Chilbi geboten wurde, war unter aller Sau. Das kann niemand der den Fussball liebt, gutheissen
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  • Pisti 07.11.2016 18:00
    Highlight Chelsea, PSG, City etc... sind und waren immer Traditionsvereine. Ob da jetzt noch einer Millionen reinbuttert tut nichts zur Sache. Milan, Inter und andere Vereine hatten ja auch immer Ihre Mäzene.
    Red Bull ist aber lediglich ein aus dem Boden gestampfter Werbeverein. Rein zu kommerzielen Zwecken gegründet. Schade solche Klubs machen den Fussball kapputt.
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    • fabain 07.11.2016 18:09
      Highlight PSG ist definitiv kein Traditionsclub!
      PSG existiert erst seit 1970 und da gibt in Frankreich zahlreiche Vereine mit mehr Tradition (Marseille, Lyon, St. Etienne)
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    • Erbinho 07.11.2016 18:11
      Highlight @pisti: und selber bist du wohl Real, Barca oder Bayern fan, welche den Fussball ja so gar nicht kaputt machen...?
      Sorry, aber der Fussball ist langweilig geworden (und trotzdem schaue ich immer & immer noch). Da finde ich es erfrischend, wenn mal ein neues Team die Liga aufmischt!
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    • Mia_san_mia 07.11.2016 18:36
      Highlight @favain: also ich bin auch Fan von einem richtigen Traditionsclub, den es seit mehr als 100 Jahren gibt... aber ich frage mich wieso Du PSG nicht dazu zählst? Weils den Club erst seit 46(!) Jahren gibt? Reicht das nicht?
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    • Pisti 07.11.2016 18:40
      Highlight Ich bin Ac Milan Fan 😉
      Für mich ist PSG ein Traditionsverein, genau wie Xamax die wurden auch erst 1970 gegründet.
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    • Mia_san_mia 07.11.2016 19:01
      Highlight @Pisti: so ist es...
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    • bibabo223 07.11.2016 20:57
      Highlight @Pisti: Richtig, kann man wohl so sehen. Und ihn 40 Jahren wird demnach auch Leipzig ein Traditionsverein sein. Verstehe nicht, was an einem neuen Club schlecht sein sollte. Wenn man bedenkt, was die "Traditionsclubs" (HSV, Werder) seit Jahren abliefern, ist es höchste Zeit für ein wenig frischen Wind in der BuLi.
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    • exeswiss 07.11.2016 22:32
      Highlight @pistis "Neuchâtel Xamax FCS" so heisst dieser jetzt, wurde vor 3 jahren gegründet.

      1916 FC Xamax
      1970 Fusion mit FC Cantonal Neuchâtel
      2012 Neuchâtel Xamax
      2013 Fusion mit FC Serrières
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  • Libertas 07.11.2016 18:00
    Highlight RB Leipzig ist wirklich ein sehr sympathischer Club. Attraktiver Fussball mit jungen Talenten, dazu noch erfolgreich, volles Stadion bestehend aus Familien und Fussballbegeisterten. Keine aggressiven Ultras und Hooligans. Ein Segen. RB Leipzig ist eine grosse Bereicherung für den Fussball!
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    • niklausb 08.11.2016 05:36
      Highlight Du hast das *ironieoff* vergessen
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  • Crecas 07.11.2016 17:51
    Highlight Als das RB ein Werbeverein ist, stimmt nicht. Matesvhitz hat viel Geld und viel Spass an Sport. Klar versucht er irgendwann auch damit Geld zu verdienen, aber es ist mehr ein Business Hobby als ein Werbeverein
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  • SVARTGARD 07.11.2016 17:43
    Highlight Endlich mal ein Verein der den Bayern den Arsch aufreißt.😂⚽💨
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    • Mia_san_mia 08.11.2016 03:26
      Highlight Und von was träumst Du im der Nacht.
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    • SVARTGARD 08.11.2016 06:47
      Highlight Von einer besseren Rechtschreibung.
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  • Nicosinho 07.11.2016 17:38
    Highlight Ich denke, dass ich mir nächstes Jahr ein Spiel in Leipzig anschauen werde, die Stadt soll ja auch ganz toll sein :-)
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  • Roaming212 07.11.2016 17:28
    Highlight Lieber Klubs wie RB Leipzig mit einer Strategie und Vernunft als "romantische" Traditionsvereine wie der HSV wo absolut schlecht gearbeitet wird und schon vor 2 Jahren hätte absteigen sollen! Dieses Jahr stirbt der Dino endlich aus!
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    • maxi 07.11.2016 17:48
      Highlight rbl hat die letzten 3 jahre ein tranferminus von 100mio euro eingefahren (erste mannschaft,! die gekauften jugendspieler nicht eingerechnet) ... was ist dabei seriös... genau so wie das spieler schieben mit rbs... ein absoluter skandalverein...
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    • Illuminati 07.11.2016 17:51
      Highlight Fehlt nur noch, dass dieser Artikel von RB gesponsort wurde...
      Sehr schwach eine solche Einstellung vom Autor: Ach weil es bei ihnen jetzt läuft und der Heimzuschauerschnitt hoch ist, wird mir der Verein gleich symathischer, falsche Einstellung!!
      Red Bull macht den Fussball kaputt, schon nur dass sie spieler zwischen den versch. RB mannschaften "transferieren" können ist ein riiieser Vorteil aber unfair.
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    • Roaming212 07.11.2016 18:09
      Highlight und da kommen sie schon die Jammeris! Der Fussball ist schon lange kaputt, alle anderen Profi-Klubs die vorne mitspielen sind Kommerz-Vereine! Wacht endlich auf, es geht nur noch ums Geld. Und ich meine seriös bei RB aus dem Grund, weil sie nur junge Spieler einkaufen mit Potential nicht älter als 23j, während andere Klubs die den Geldscheisser haben einfach nur Stars auf der Einkaufsliste haben so wie Chelsea, ManU, ManCity.
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    • Cityslicker 07.11.2016 18:13
      Highlight @maxi: Dass man bei Aufstiegen eher mehr Geld in die Hand nehmen muss als durch Transfers zurückbekommt, sollte aber schon einleuchten... Einfach mal schauen, wo die Mannschaft vor drei Jahren gespielt hat.
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    • Manuel H. 07.11.2016 20:38
      Highlight @Cityslicker
      Mehr Geld in die Hand nehmen um aufzusteigen? Ja. 2 Jahre in Folge als einziger Verein je ca. 60% der kompletten Transferausgaben einer Liga ausmachen? Nein.
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    • Cityslicker 07.11.2016 21:20
      Highlight Mir gings um den Moment unmittelbar _nach_ nem Aufstieg: Da muss ich ein paar Spieler passend zur nächsthöheren Klasse zukaufen & dafür einige mit Profil der niedrigeren Klasse verkaufen. Dabei nen positiven Transfersaldo zu erwarten, wäre unrealistisch. In den letzten 3 Jahren ist Leipzig nun mal 2x aufgestiegen - da kann der Saldo nicht positiv sein. Zudem erklären die letzten Zukäufe nicht ihren Erfolg: Zu Beginn der Saison ist RB überwiegend mit Vorsaison-Kader aufgelaufen. Hier zahlt sich die Strategie aus, früh auf junge Talente zu setzen - viele davon sind mit Ligasprüngen mitgewachsen.
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    • maxi 07.11.2016 22:21
      Highlight früh auf junge talente zu setzen... zwischen 2010-2013 mal schnell im 8stelligen bereich euros liegen lassen für u21spieler... top nachwusarbeit... welcher regionalliga/3liga verein kann sich das den leisten... die strategie mag okei sein.. funktioniert aber nur weil redbull geld reinsteckt ohne ende... ergo scheiss plastik verein...
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Hitlergrüsse aus Washington: Wir müssen das Wort «Faschismus» wieder in den Mund nehmen 

Wer den Begriff Faschismus verwendet, wird bezichtigt, die Nazi-Keule zu schwingen. Das war einmal. Jetzt wächst eine neue und gefährliche Generation von Faschisten heran – und sie hat beste Voraussetzungen. 

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