Sport

Dominique Aegerter setzt alles auf eine Karte.  Bild: Darron Cummings/AP/KEYSTONE

Eklat im Töff-Dreamteam – Dominique Aegerter wechselt in deutsches Team

Dominique Aegerter arbeitet wieder mit seinem Manager Robert Siegrist und fährt nächste Saison im Deutschen Kiefer-Team eine Suter.

05.10.16, 16:07 05.10.16, 16:21

Medienwirksam hatte sich Dominique Aegerter von seinem Manager Robert Siegrist getrennt. Nun hat er sich mit dem Zürcher Rechtsanwalt wieder versöhnt und die Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr verlängert. Mehr noch: Die beiden haben einen veritablen Coup gelandet. Dominique Aegerter verlässt das Schweizer Dreamteam, verlässt seinen langjährigen Förderer Olivier Métraux, verlässt seine Hauptsponsoren und setzt alles auf eine Karte. Er wechselt mit einem Einjahresvertrag zum Deutschen Kiefer-Team, fährt dort nicht mehr Kalex. Sondern neu eine Suter.

Oliver Métraux (l.) und Dominique Aegerter gehen getrennte Wege. Bild: Waldemar Da Rin/freshfocus

Mit dem Teamwechsel durchschlägt er den unauflösbaren «gordischen Knoten» seiner Krise und setzt alles auf eine Karte. Der Konflikt mit Teammanager Fred Corminboeuf war nicht mehr zu lösen. Corminboeuf hatte sich geweigert, dem Umstieg von Kalex zu Suter zuzustimmen.

Teamkollege von Dominique Aegerter wird der Brite Danny Kent, zurzeit auf Rang 21 der Moto2-WM. Für den Rohrbacher ist es auch ein Schritt aus der Komfortzone und hin zu mehr Selbständigkeit. Es ist seine letzte Chance.

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User-Review:
DendoRex, 19.12.2016
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  • Löckypöntsch 05.10.2016 19:59
    Highlight Hoffentlich ist es das Risiko wert. Viel Glück Domi!
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  • Tschaesu 05.10.2016 16:29
    Highlight Mutig, muss aber wohl sein.
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Skandal um Dominique Aegerter – wie ein Töffstar bei 100 Grad geröstet wird

Töffstar Dominique Aegerter sagt nach dem völlig missglückten GP von Katalonien, die Luft sei ihm ausgegangen. Es ist die offizielle Version und eine Lüge, die einen Skandal verschweigt.

Jammern über die Technik ist im Macho-Millieu Töff unehrenhaft. Und nicht gut fürs Geschäft. Kein technischer Ausrüster liest oder hört gerne über Mängel an seinen Höllenmaschinen.

Deshalb sagt Dominique Aegerter nach dem 17. Platz in Barcelona kleinlaut: «Die Luft ist mir ausgegangen. Ich musste auf den Geraden den Kopf heben um Sauerstoff zu bekommen. Ich konnte einfach nicht mehr. Sonst wäre wohl ein 8. Rang möglich gewesen.» Er nimmt die Schuld auf sich. So möge die Kirche im Dorf bleiben.

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