Sport

Moto2-WM, GP von Österreich

1. Franco Morbidelli (Ita)
2. Alex Marquez (Sp)
3. Tom Lüthi

Das Siegertrio in Spielberg: Morbidelli vor Marquez und Lüthi. Bild: EPA

Lüthi in Österreich auf Rang 3 – nächster Sieg für WM-Leader Morbidelli

Eine Woche nach seinem ersten Saisonsieg in Brünn steht Tom Lüthi auch in Spielberg auf dem Podest. Doch weil Franco Morbidelli den GP von Österreich gewann, wuchs Lüthis Rückstand auf den WM-Leader wieder an.

13.08.17, 13:00 13.08.17, 13:14

Schon zum neunten Mal im elften Rennen steht Tom Lüthi auf dem Podest eines Moto2-Grand-Prix. Im österreichischen Spielberg muss sich der Emmentaler vom Italiener Franco Morbidelli und dessem spanischen Teamkollegen Alex Marquez schlagen lassen. «Ich bin glücklich mit dem Podestplatz», betonte Lüthi.

Der Start: Lüthi von 5 auf 2 und hinter ihm ein Massensturz.

Lüthi hat in der WM-Wertung nun wieder einen Rückstand von 26 Punkten auf Morbidelli. Er bleibt auf Rang 2 und mit seiner grossen Erfahrung gelassen: «Es sind noch sieben Rennen zu fahren, da kann noch so viel passieren.»

Zweikampf mit Haken und Ösen

Während Morbidelli beinahe das ganze Rennen über an der Spitze fuhr, rieb sich Lüthi dahinter lange Zeit mit Marquez auf. «Es war ein guter Fight», sagte der Schweizer. «Ich hatte das Gefühl, dass ich mehr Speed habe als er. Ich wusste, dass ich ihn überholen muss, um Morbidelli angreifen zu können. Aber er dachte wohl das gleiche», so Lüthi.

Die Entscheidung fiel drei Runden vor dem Ende, als der Spanier mit einer etwas ungewöhnlichen Linienwahl dafür sorgte, dass Lüthi in einer Kurve ausweichen musste und viel Tempo verlor. Davon profitieren seine Kontrahenten, die entstandene Lücke konnte der Schweizer nicht mehr schliessen.

Heftiger Abwurf: Miguel Oliveira übertreibt es beim Versuch, es aufs Podest zu schaffen.

Mit Dominique Aegerter auf Rang 9 holte ein zweiter Schweizer WM-Punkte. Der Oberaargauer fuhr zum fünften Mal in dieser Saison in die Top Ten. Jesko Raffin verpasste die Punkteränge als 18. ein weiteres Mal. (ram)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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