Sport

Eines der berühmtesten Bilder in der Geschichte des Sports: An der Siegerehrung über 200 Meter in Mexiko 1968 protestieren die beiden Amerikaner Tommie Smith (Mitte) und John Carlos gegen die Unterdrückung der Schwarzen in der Heimat. Bild: AP

Proteste bei Siegerehrung verboten

Dieses Bild darf es in Sotschi nicht geben

Sportler dürfen in Sotschi eine eigene Meinung haben – sie aber höchstens in Interviews mitteilen. Wer sich bei Siegerehrungen politisch äussert, muss mit einer Strafe rechnen.

27.01.14, 17:32

Die Athleten an den Olympischen Winterspielen in Sotschi sind dazu angehalten, ihre Meinung höchstens bei Pressekonferenzen kundzutun. Politische Äusserungen auf dem Podest würden sanktioniert, warnte IOC-Präsident Thomas Bach.

Einige Athleten haben sich im Vorfeld der Spiele bereits kritisch über die Menschenrechtslage sowie die homosexuellen-feindlichen Gesetze in Russland geäussert.

«Egal, wie gut der Grund dafür auch wäre»

«Es ist sehr klar, dass die Spiele nicht als Bühne für politische Demonstrationen gebraucht werden dürfen. Egal, wie gut der Grund dafür auch wäre», betonte Bach. Für Stellungnahmen bei Pressekonferenzen sind aber keine Strafen vorgesehen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) werde im Falle von Übertretungen von Fall zu Fall über Sanktionen entscheiden, kündigte Bach an. «Auf der anderen Seite ist es aber auch klar, dass die Athleten Redefreiheit geniessen», betonte der IOC-Vorsitzende. «Wenn sie also in einer Pressekonferenz eine politische Stellungnahme abgeben wollen, dann steht ihnen das absolut zu.» (ram/si)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

SCL Tigers arbeiten nach miesem Saisonstart an Chris DiDomenicos Rückkehr

Die SCL Tigers sind auf der Suche nach einem Ersatz für Aaron Gagnon. Zuoberst auf der Wunschliste steht Chris DiDomenico. Ausgerechnet.

Er war einer der charismatischsten Leitwölfe in der neueren Geschichte der SCL Tigers. Mit Chris DiDomenico schafften die Langnauer die Rückkehr in die NLA und den Klassenerhalt. Im letzten Frühjahr wurde der Kanadier aber zum Verräter. Er verliess das Emmental aus einem laufenden Vertrag heraus, um sich den Lebenstraum NHL zu erfüllen.

Von einem Stammplatz in der NHL ist er inzwischen so weit entfernt wie die SCL Tigers vom nächsten Meistertitel. Letzte Saison reichte es DiDomenico gerade mal …

Artikel lesen