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Mitschuldig! Alexis Sanchez war bei seinem Comeback alles andere als eine Verstärkung für Arsenal. Bild: EPA

Das läuft schief: 5 Gründe, warum Arsenal schon wieder in der Krise steckt

Die Premier League ist erst drei Runden alt und bei Arsenal ist schon wieder der Wurm drin. Nach dem desolaten 0:4 in Liverpool stecken die «Gunners» schon wieder tief in der Krise. In einer selbstverschuldeten Krise.

29.08.17, 16:28

Hinten und vorne desolat

Am Ende der letzten Saison stellte Arsène Wenger nach 20 Jahren von einer Vierer- auf eine Dreierabwehr um. «Wenn eine Mannschaft das Selbstvertrauen verloren hat, dann ist es gut das System zu ändern und etwas neues zu probieren», sagte der 67-jährige Franzose damals. Die Massnahme funktionierte: Arsenal holte den FA Cup und hätte sich dank sieben Siegen in den letzten acht Spielen beinahe noch für die Champions League qualifiziert.

Doch in der neuen Saison wirkt die Arsenal-Defensive plötzlich wieder wie ein wilder Hühnerhaufen. Mit dem Tempo und mental überfordert sowie ohne Disziplin und Ordnung. Acht Tore haben die «Gunners» in drei Liga-Spielen bereits kassiert. Dreimal liess Wenger dabei ein unterschiedliches Trio laufen, gegen Liverpool mussten Schalke-Neuzugang Sead Kolasinac und der deutsche Weltmeister Shkodran Mustafi auf der Bank Platz nehmen. Der von einer Rotsperre zurückgekehrte Laurent Koscielny brachte aber auch keine Stabilität zurück.

Noch offensichtlicher sind die Probleme in der Offensive. Gegen Liverpool schoss Arsenal nicht ein einziges Mal aufs Tor. Der neue 60-Millionen-Mann Alexandre Lacazette, der beim 4:3-Auftaktsieg gegen Leicester noch das erste Tor erzielte, durfte schon im dritten Spiel nicht mehr von Beginn weg ran. Für ihn stürmte der nach einer Bauchmuskelzerrung wiedergenesene Alexis Sanchez im Zwei-Mann-Sturm neben Danny Welbeck. Zu sehen waren beide nicht.

Fehlender Teamspirit

Was schon in der letzten Saison augenscheinlich war, zeichnet sich auch in der neuen Spielzeit wieder ab: Wenn's bei Arsenal nicht läuft, bricht das Team komplett auseinander. Keiner kämpft für den anderen, nach Ballverlusten wird zu wenig oder nur halbherzig nachgesetzt.

Paradebeispiel dafür: Mesut Özil. Der kreative Regisseur war gegen Liverpool unsichtbar, tauchte spätestens nach dem Rückstand komplett ab und fiel auch noch durch seine negative Körpersprache auf. Defensivarbeit? Fehlanzeige. Wie so oft nach solchen Spielen wurde auf Twitter nach einem vermissten Mann gesucht. Auf dem Fahndungsbild: Mesut Özil.

Ähnliches gilt auch für Alexis Sanchez. Nach dem Fehlpass von Granit Xhaka vor dem 0:1 durch Firmino verwarf der chilenische Superstar nur die Hände, statt für die Teamkollegen in die Bresche zu springen.

Sanchez verwirft nach Xhakas Fehlpass vor Firminos 1:0 die Hände. Video: streamable

Der Chilene bleibt ein Mann mit zwei Gesichtern, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz: Nach seiner Auswechslung versteckte Sanchez erst die eine oder andere Träne, wenig später fingen die TV-Kameras ein, wie er nach dem 0:4 tunlichst versuchte, ein ironisches Grinsen zu vertuschen.

Sanchez muss sich ein Lachen verkneifen. Video: streamable

Mehrfach kokettierte er im Sommer mit einem möglichen Abgang und vielleicht ist es besser, wenn Arsenal bis am Donnerstagabend noch ein Tauschgeschäft arrangieren kann. Wie einer, der mit voller Leidenschaft für sein Team kämpft, sieht Sanchez jedenfalls nicht aus.

Keine Leaderfiguren

Sanchez und Özil können das Team definitiv nicht aus der Krise führen. Wer aber könnte Verantwortung übernehmen? Schwierig, Arsène Wenger war schon immer ein Verfechter einer flachen Teamhierarchie. Granit Xhaka wäre eigentlich ein designierter Leader, aber der Schweizer Natispieler hat erst eine Saison in der Premier League absolviert und ist auf dem Platz noch deutlich zu fehleranfällig. 

Granit Xhaka ist noch zu inkonstant, um ein Führungsspieler zu sein. Bild: EPA/AAP

Torhüter Petr Cech würde über eine immense Erfahrung verfügen, der Tscheche ist aber alles andere als ein Lautsprecher. Captain Laurent Koscielny müsste in Abwesenheit des Dauerverletzten Santi Cazorla in die Bresche springen, aber so richtig wohl fühlt sich der französische Innenverteidiger in der Leaderrolle auch nicht. Ein Alphatier fehlt der verunsicherten Mannschaft an allen Ecken und Enden, einer wie Patrick Vieira wird schmerzlich vermisst.

Arsenals bitterste Niederlagen der letzten 6 Jahre:

August 2017: 0:4 beim FC Liverpool
März 2017: 1:5 gegen Bayern München
März 2014: 0:6 beim FC Chelsea
Februar 2014: 1:5 beim FC Liverpool
Dezember 2013: 3:6 bei Manchester City
August 2011: 2:8 bei Manchester United

Verlängerung mit Wenger

Der Gewinn des FA Cups hat die Arsenal-Verantwortlichen wohl etwas geblendet. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie dem bei den Fans mittlerweile höchst umstrittenen Trainer Arsène Wenger einen neuen Zweijahresvertrag anboten. Der französische «Maestro», der seit 1996 die Geschicke bei Arsenal leitet, hat seine Qualitäten zwar schon zur Genüge unter Beweis gestellt und zuletzt dreimal in vier Jahren den FA Cup gewonnen.

Seit 2004 jagen die «Gunners» aber dem 14. Meistertitel nach, in der Champions League ist die Bilanz noch blamabler. Sieben Mal in Folge ist man zuletzt im Achtelfinal gescheitert, nun ist man nicht einmal dabei.

Ist Arsène Wengers Zeit bei Arsenal bald abgelaufen? Bild: EPA

«Wenger out», heisst es deshalb aus Fankreisen unmissverständlich. Die Vorwürfe sind seit längerem die gleichen: Das alleine von ihm zusammengestellte Kader sei zu brav und labil, er selbst taktisch zu festgefahren. Der Wechsel zur Dreierabwehr wird ihm eher als Unsicherheit ausgelegt, sei aus der Not geboren, statt wirklich durchdacht.

Wenger hat in den letzten 21 Jahren enorm viel für Arsenal getan, den Klub an die Spitze geführt. Aber vielleicht wären die «Gunners» mittlerweile besser beraten, sich bald von ihrer lebenden Legende zu trennen. Ein Neuanfang kann schliesslich auch eine Chance sein. 

Nur zwei Neue

Während die Konkurrenz im Sommer gross auf Einkaufstour ging, hielt sich Arsenal auf dem Transfermarkt vornehm zurück. Dabei war nach der verpatzten letzten Saison doch eigentlich klar, dass fast überall Handlungsbedarf bestand. Doch Lacazette und Kolasinac waren die einzigen Neuzugänge.

60-Millionen-Mann Lacazette: Im dritten Spiel bereits auf der Bank. Bild: EPA/EPA

Bis Donnerstag könnte sich aber noch etwas tun: Laut dem «Daily Telegraph» hat Manchester City Arsenal einen Spielertausch angeboten: Raheem Sterling soll die «Citizens» im Tausch für Alexis Sanchez verlassen. Ausserdem sollen die «Gunners» an Julian Draxler von Paris St-Germain Interesse zeigen. Dafür wird Alex Oxlade-Chamberlain die Nord-Londoner wohl noch in Richtung Stadtrivale Chelsea verlassen.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • JoeyOnewood 29.08.2017 23:26
    Highlight Der vielgenannte Tuchel wäre ein gigantisches Risiko, aber es wäre natürlich spannend. der komplett unnahbare nach dem sehr versöhnlichen Wenger. Aber vom Spielstil würde er durchaus gut zu Arsenal passen. Tragisch ist hauptsächlich, dass Arsenal in den wichtigen Momenten nicht zu wichtigen Personalentscheiden durchringen mag. Was soll diese Hängepartie mit Özil und Sanchez? Mindestens Sanchez möchte nicht mehr für Arsenal spielen. Statt in zu verkaufen, viel Kohle einzunehmen und gleichzeitig mit dieser und den gigantische Reserven mal was "rauszuhauen", machen sie defakto gar nichts..
    9 0 Melden
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  • Jaing 29.08.2017 21:00
    Highlight Ohne Djourou und Senderos ist Arsenal einfach nicht mehr dasselbe. Das ist der Hauptgrund für den Niedergang.
    89 6 Melden
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  • dave1771 29.08.2017 18:38
    Highlight 4 der 8 Gegentore gehen auf Fehlpässe Xhakas zurück...
    59 9 Melden
    • jellyshoot 29.08.2017 20:28
      Highlight xhaka wird von den schweizer medien total überbewertet
      36 25 Melden
    • jellyshoot 29.08.2017 20:30
      Highlight genau so wie özil im allgemeinen
      24 22 Melden
    • Amboss 29.08.2017 23:21
      Highlight Xhaka ist halt der einzige, Feldspieler, der nicht bei einem grauen Mittelfeld-Verein spielt.
      Klar hat er mehr Aufmerksamkeit.

      Aber klar, er muss sich steigern
      10 1 Melden
    • DerRaucher 30.08.2017 03:59
      Highlight Özil ist für mich einer der meist überbewertesten Spieler in ganz Europa der letzten Jahre. Ich habe wirklich viele Spiele von ihm gesehen. Die meisten davon, lebten von seinem Namen. Wenn er bei einem durchschnittlichen Club in Deutschland spielen würde, würde sich heitzutage keiner mehr wundern.
      15 3 Melden
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  • Rüdiger Rasenmeier 29.08.2017 18:07
    Highlight Der Hauptgrund ist das Geld. Zeiten von Vereinstreue, Stolz und Ehre sind vorbei. Wie kann ein Ox zum Stadtrivalen wechseln? Wieso sind Investoren nur am finanziellen Erfolg interessiert? Wieso sind Fans aus China wichtiger als der einheimische Arbeiter?
    47 7 Melden
    • Pisti 29.08.2017 19:05
      Highlight Weil ein Ox zu wenig spielt. Arsenal schwimmt auch im Geld.
      Für mich bleibt Wenger der Hauptgrund. Einen Spieler (Xhaka) wegen eines Fehlpasses dermasen kritisieren geht einfach nicht, er sollte seine Spieler schützen, auch wenns mal nicht läuft. Mourinho zum Beispiel würde das nie machen.
      34 18 Melden
    • RedWing19 29.08.2017 21:06
      Highlight Nein, Mourinho würde das natürlich nie machen. Er hat es schon getan ;-)
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  • w800 29.08.2017 17:23
    Highlight Ich denke es gibt nur 1grund und das ist mister Wenger..er soll endlich in rente gehen
    36 27 Melden
    • Marshawn 29.08.2017 18:28
      Highlight Stan Kroenke
      18 3 Melden
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  • Sloping 29.08.2017 17:19
    Highlight Bevor ich mir ein abschliessendes Urteil über die Qualität/Leaderfähigkeit der oben genannten Spieler machen will, sollten sie zwingend von einem neuen Trainer geführt werden. Wer dann immer noch nicht liefert, ist bei Arsenal definitiv falsch am Platz. Zu einem grossen Trainer gehört definitiv auch, dass er merkt, wenn seine Zeit gekommen ist. Und dies war nach dem Ende der letzten Saison definitiv der Fall. Wenger sollte seiner wohl verdienten Legendenstellung und nicht zuletzt seiner Gesundheit zu liebe zurück treten. Tuchel wird in den kommenden Wochen übernehmen.
    35 10 Melden
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  • lexy41 29.08.2017 17:14
    Highlight THOMAS TUCHEL!!
    58 32 Melden
    • Don Manolo 29.08.2017 18:20
      Highlight Hat Tuchel irgend etwas erreicht um einen Club wie Arsenal zu trainieren?








      Bitte kommt nicht mit dem DFB Pokal^^
      38 64 Melden
    • znezniV 29.08.2017 21:59
      Highlight Was man? Tuchel beste. Hat 1960 das beste Konzert in Somali gegeben. #tbt
      56 1 Melden
    • znezniV 29.08.2017 22:18
      Highlight Eurovision vergessen?
      27 0 Melden
    600
  • goonerch 29.08.2017 17:02
    Highlight Grund 1) Stan Kroenke
    Grund 2) Ivan Gazidis
    Grund 3) Arsene Wenger
    35 4 Melden
    • Marshawn 29.08.2017 18:28
      Highlight Genau. Würde das bei Chelsea passieren? Nein, weil Abramovitch Titel will. Kroenke nimmt und nimmt, aber gibt nichts
      33 1 Melden
    • dave1771 29.08.2017 18:38
      Highlight leider
      10 1 Melden
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  • Fidelius 29.08.2017 16:55
    Highlight Die sollen wirklich den Favre holen. Er ist ein erprobter Krisenmanager.
    18 29 Melden
    • Jason84 30.08.2017 04:59
      Highlight Nene London hat zu viele Flughäfen. Zwei niederlagen und er läuft wieder weg...
      4 1 Melden
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  • Thomtackle 29.08.2017 16:54
    Highlight Seit Jahren!!! fehlen dieser Mannschaft Leader wie früher Tony Adams. Wirklich alles Schönwetterspieler, die an einem guten Tag alles vernichten. Aber sie können nicht kämpfen und beissen. Wie man einen Spieler wie Ozil halten will, ist absolut unverständlich. Ich erinnere mich nicht, dass er jemals in einem wichtigen Spiel performt hat. Spieler wie Wilshere, die genau das mitbringen würden, sind immer verletzt. Wenger wird wohl gehen müssen. Schade hat er nach der letzten Saison und dem FA-Cup nicht mit einem Erfolg Adieu gesagt.
    50 1 Melden
    • demian 29.08.2017 18:41
      Highlight Die fehlenden Leader und der durchschnittlich besetzte Kader sind die Hauptgründe. Das kann man sicherlich zu einem grossen Teil Wenger anlasten, aber wieviel Geld zur Verfügung steht entscheidet nicht er alleine.
      Aber die Spieler die er in den letzten Jahren gehot hat, sind mehrheitlich durchschnittliche Spieler für die zu hohe Preise gezahlt wurden.
      14 1 Melden
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  • measy88 29.08.2017 16:54
    Highlight Im Mittelfeld waren sie genau so desolat - Hühnerhaufen

    Ebenfalls in der Aufzählung fehlt, dass viele Veträge im Sommer 2018 auslaufen (Sanchez, Özil, Oxlade-Chamberlaine) und dass sie es verpasst haben das Kader auszumisten (Lucas Perez, Kieran Gibbs, Matthieu Debuchy, allenfalls noch Jack Wilshere usw.)
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  • Toerpe Zwerg 29.08.2017 16:36
    Highlight Die Lösung heisst Lucien Favre.
    25 28 Melden
    • Globidobi 29.08.2017 16:57
      Highlight Mit Lucien Favre wären sie eine Saison Top, jedoch hat er meist Probleme in den folge Saisons das Level zu halten.
      26 12 Melden
    • Kris 29.08.2017 17:01
      Highlight Oder Thomas Tuchel :)
      23 14 Melden
    • Posersalami 29.08.2017 18:03
      Highlight @Globidobi: Die erfolgreichen Jahre in Gladbach haben sie verschlafen?
      18 0 Melden
    • demian 29.08.2017 18:32
      Highlight @globidobi: Was aber meist daran liegt das seine wichtigsten Spieler immer verkauft werden.
      23 0 Melden
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