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CR7 ärgert sich über die Ein- und Verkäufe seiner Chefs. Bild: Daniel Ochoa de Olza/AP/KEYSTONE

Superstar sauer

Cristiano Ronaldo kritisiert Real Madrids Transfers: «Ich hätte es anders gemacht»

Cristiano Ronaldo ist offensichtlich unglücklich über die Sommer-Transfers von Real Madrid. Der Champions-League-Sieger hatte Xabi Alonso und Ángel Di María verkauft und dafür Toni Kroos und James Rodríguez verpflichtet.

01.09.14, 22:30

Superstar Cristiano Ronaldo hat den Präsidenten seines Klubs Real Madrid, Florentino Pérez, für dessen Transferpolitik kritisiert. Er hätte einige Dinge anders gemacht, wenn er entscheiden würde, sagte der Weltfussballer und Europas Fussballer des Jahres.

Besonders an den Verkäufen von Xabi Alonso zum FC Bayern und von Ángel Di María zu Manchester United stört sich der Portugiese. Beide hatten grossen Anteil am Champions-League-Triumph der «Königlichen» in der vergangenen Saison.

Boss Perez und sein bester Mitarbeiter Ronaldo. Bild: Armando Franca/AP/KEYSTONE

110 Millionen Euro für James und Kroos

«Ich habe eine klare Meinung, aber ich kann nicht immer sagen, was ich denke», so Ronaldo: «Ich wäre sonst auf den Titelseiten aller Zeitungen. Aber wenn ich entscheiden würde, hätte ich es vielleicht anders gemacht.» Wenn Präsident Pérez aber glaube, mit den Zu- und Abgänge das Beste für die Mannschaft getan zu haben, müsse er das respektiere und unterstützen, sagte Ronaldo.

Der Bauunternehmer Pérez ist seit 2009 zum zweiten Mal Präsident von Real Madrid, bereits zwischen 2000 und 2006 hatte er das Amt inne. Der 67-Jährige ist für seine teuren Transfers bekannt. So holte er unter anderem Ronaldo und Gareth Bale für jeweils mehr als 90 Millionen Euro. In diesem Sommer gab er 80 Millionen Euro für James Rodríguez aus, Weltmeister Toni Kroos war ihm rund 30 Millionen Euro wert.

WM-Stars, neu bei Real: James (links) und Kroos. Bild: Jose Ignacio Unanue/AP/KEYSTONE

Ronaldo: «Es wird sicher gut ausgehen»

Nach der Niederlage am Sonntag gegen Real Sociedad San Sebastián, als Madrid eine 0:2-Führung aus der Hand gab und 2:4 verlor, hatten spanische Medien bereits kritisiert, dass Alonso an die Bayern verkauft worden war.

«Mit den neuen Spieler verändert sich unsere Spielweise», sagte Ronaldo, «sie kann sich zum besseren oder zum schlechteren verändern.» Alonso und Di María seien für die Mannschaft sehr wichtig gewesen, so der 29-Jährige: «Wir müssen jetzt glücklich mit den neuen Spielern sein. Es wird sicher gut für uns ausgehen.» (spon/max/reuters)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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