Sport

«17 verdammte Jahre und es ist einfach vorbei» – Hope Solo bricht nach ihrer Sperre in Tränen aus

30.08.16, 19:09 31.08.16, 09:39

Video: streamable

Hope Solo hatte nicht den besten Sommer erwischt. Erst wurde der Polizeibericht über die Prügelattacke gegen ihre Halbschwester und deren Sohn publik, dann machte sie sich bei Olympia mit zwei Tweets über das Zika-Virus unbeliebt und schliesslich beleidigte die Torhüterin der US-Nationalmannschaft nach dem Penalty-Aus im Olympia-Viertelfinal ihre schwedischen Gegnerinnen. 

Für die Aussage «Wir haben gegen einen Haufen Feiglinge verloren» wurde Solo in der letzten Woche vom US-Verband dann auch für ein halbes Jahr aus dem Nationalteam ausgeschlossen. Wie die 35-jährige Torhüterin diesen Entscheid aufgenommen hat, zeigt nun ein Trailer für die Realty-Serie «Keeping Score». «Seventeen fucking years and it's over», sagt Solo zunächst verärgert, bevor sie dann auch noch in Tränen ausbricht. (pre)

Der komplette Trailer

Video: YouTube/Fullscreen

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  • 8004 Zürich 31.08.2016 17:50
    Highlight Da zeigt sie uns ganz einfach - natürlich ziemlich überzeichnet, ich meine hey, schliesslich ist es Hope Solo - wie der heutige Mensch Verantwortung für seine Fehler übernimmt.
    2 0 Melden
  • Braun Pascal 31.08.2016 08:56
    Highlight "Buuuuuuuuuh"
    Abstoss
    "Ziiiiiiiiika"
    Ich liebe die Brasilianer für dieses spiel....
    21 6 Melden
  • Allblacks 31.08.2016 07:39
    Highlight Schade.. Aber auch bei ihr, genau das gleiche wie bei uns " normalos"
    In gewissen Situationen: Zuerst überlegen bevor man etwas sagt...
    That's Life
    33 4 Melden
  • Therealmonti 31.08.2016 03:38
    Highlight Es ist u.a. eine auch Frage der Intelligenz, eine Niederlage sportlich zu akzeptieren und dem Gegner Respekt zu zollen. Der guten Hope scheint dies abzugehen.
    56 6 Melden
  • Sheez Gagoo 30.08.2016 23:50
    Highlight Die hat ja gar nichts gemacht! Ein halbes Jahr wegen dem Satz? Die Welt verpusst.
    27 51 Melden
    • Marbek 31.08.2016 11:37
      Highlight Echt jetz - immer diese unsägliche Relativiererei, wird gerne auch bei Verkehrspolizisten gemacht, à la "die sollen doch richtige Verbrecher jagen!". Kriegt das doch einfach mal in den Kopf: Es gibt Regeln, und wenn man die bricht, brichts halt über einen herein. Und hier heisst halt die Regel, dass man Gegner nicht verhöhnen / beleidigen soll. Die gilt für alle gleich.
      Wie stellst du dir denn die Sanktionierung vor? "Och, die ist sonst ganz nett und hat viel für den Sport getan, gibt Pi mal Daumen -40% Strafe", oder wie? Sollten Regeln nicht für alle gleich gelten?
      12 2 Melden
    • Sheez Gagoo 31.08.2016 20:47
      Highlight Ich habe früher immer Wrestling und Boxen geschaut und da gehörte eine gepflegte Pöbelei zum guten Ton. Und ja, relativieren muss sein. Die Mannschaft als Feiglinge zu bezeichnen ist zwar nicht nett aber nicht tragisch. War ja nichts rassistisches oder so.
      0 3 Melden
    • Sheez Gagoo 31.08.2016 20:51
      Highlight Übrigens weiss ich nichts von irgend einer Nichtbeleidigungsregel. Ist mir neu. Sollte es sie geben und es und sie hat wissend um die Konsequenzen dagegen verstossen haben, dann hätte sie es besser wissen sollen. Trotzdem: Kindergarten.
      0 4 Melden
  • Lekks 30.08.2016 23:17
    Highlight Unsportliches Verhalten & schlechte Tweets und sich dann Fragen : "Höö,warum schmeissen die mich raus ?"
    ...wer wind sät, wird sturm ernten!
    54 9 Melden
  • redeye70 30.08.2016 23:14
    Highlight Sie hat Fehler gemacht, zweifellos. Aber gleich derart hart draufzuhauen hat sie wirklich nicht verdient. Nach allem was sie gemacht hat für das US-Team. Besser wäre doch gewesen eine Art Media Coach oder so an ihre Seite zu stellen. Mit den Medien kann sie ja wirklich nicht umgehen. Da spricht und schreibt es schneller als sie denken tut.
    21 31 Melden
    • Funny 31.08.2016 05:35
      Highlight Nein, das sollte überall im sport so sein. Wahrscheinlich war es eine kurzschlussreaktion, aber trotzdem bleiben die Bosse strilt bei ihrer Linie. Ob Rookie oder Veteran, die Fairplay regeln bleiben bei allen gleich. Das finde ich zwar hart, aber auch mutig und recht so
      34 3 Melden
    • 8004 Zürich 31.08.2016 17:42
      Highlight @redeye70
      ...und denkt dabei wohl, dass sie Gott ist. Ausserdem ist es ein Unterschied, ob man mit Interviewfragen 1 Minute nach dem Match konfrontiert ist oder ob man von sich aus via social media drauflos kommuniziert. Die zika-Geschichte haben "funny" Bilder von ihr auf Twitter losgetreten, die Beleidigung der Schwedinnen fand in einem Entschuldigungs-Schreiben von Solo an die amerikanische Bevölkerung, weil sie den Final verpasst haben (!!!!!), Ausdruck. Auch dies von sich aus veröffentlicht, via social media.
      So wie Du das verdrehst.. An Deiner Stelle würde ich mich eher blue-eyed nennen.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.08.2016 22:17
    Highlight Tja, Taten haben Kosequenzen. Mache lernen das früher, andere später.
    69 10 Melden
  • äti 30.08.2016 22:02
    Highlight Mir gefällt die Frau. Rundum. Hätte eh noch ein paar Klafter Buchen und Tannen zum scheiten.
    47 7 Melden

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