Sport

Aber Mädels! Hockey-Girls schlagen sich in der Frauen-NHL die Köpfe ein

Publiziert: 04.01.16, 13:40 Aktualisiert: 04.01.16, 15:56

Nichts gegen das schöne Geschlecht, aber im Frauen-Hockey geht es normalerweise etwas freundschaftlicher zu und her als bei den Männern. Nicht so im NWHL-Duell zwischen den Connecticut Whale und den New York Riveters. Dort kommt es beim Stand von 5:0 für Connecticut nach einer Attacke gegen den Goalie nämlich zu einer Massenprügelei.

Whale-Stürmerin Danielle Ward prallt nach einem missglückten Angriff mit Rivers-Keeperin Jenny Scrivens zusammen. New Yorks Captain Ashley Johnston geht auf Tuchfühlung, wird dann aber von Michaela Long mit einem Cross Check rüde aufs Eis bugsiert. Das bringt das Fass zum Überlaufen und das Techtelmechtel endet in einer wilden Keilerei.

Die Schiedsrichter lassen am Ende Gnade vor Recht walten: Long kriegt eine 5-Minuten-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe, Johnston muss für 2 Minuten in die Kühlbox. Der Rest kommt ungeschoren davon. Bleibt zu hoffen, dass sich die erhitzten Gemüter schnell beruhigen, bereits am nächsten Sonntag treffen die beiden Teams wieder aufeinander. (pre)

Publiziert: 04.01.16, 13:40 Aktualisiert: 04.01.16, 15:56

Als jüngster Spieler der Geschichte: ManU-Perle Rashford trifft bei Länderspiel-Debüt nach zwei Minuten

Publiziert: 27.05.16, 21:43 Aktualisiert: 27.05.16, 23:48

Der Junge ist gerade einmal 18 Jahre alt und derzeit im Vereinigten Königreich mindestens so populär wie die Queen. In dieser Saison gelangte Marcus Rashford bei Manchester United zu seinen ersten Einsätzen und wusste bereits zu überzeugen. Nun hat ihn Roy Hodgson in den EM-Kader berufen und dort tut Rashford alles daran, in Frankreich auf dem Platz zu stehen. Im Test gegen Australien sind erst etwas mehr als zwei Minuten gespielt, als der Youngster bei seinem Debüt bereits zum 1:0 einnetzt – als jüngster Spieler in der englischen Geschichte! (rst)

Publiziert: 27.05.16, 21:43 Aktualisiert: 27.05.16, 23:48

Drama Baby! Cornet spielt den sterbenden Schwan, siegt trotzdem und bringt ihre Gegnerin zum Weinen

Publiziert: 27.05.16, 09:55

Kein Handshake nach dem Match. streamable

Erinnerst du dich an die Show von Serena Williams im letztjährigen French-Open-Halbfinal gegen Timea Bacsinszky? Die Weltnummer 1 sprintete damals während der Ballwechsel wie ein junges Rehlein hin und her und gab dann vor, kaum mehr laufen zu können.

Alizé Cornet hat sich von der Serena-Vorstellung in diesem Jahr offenbar inspirieren lassen. Die Französin hat Ende des zweiten Satzes offenbar Krämpfe und nimmt zweimal – eigentlich unerlaubt – ein Medical Timeout. Zwischen den Ballwechseln überschreitet die Lokalmatadroin danach mehrfach die 20-Sekunden-Zeitregel, gibt vor, kaum mehr laufen zu können.

Am Ende gewinnt Cornet dann in 2:47 Stunden 6:3, 6:7, 6:4. Gegnerin Tatjana Maria fühlt sich ungerecht behandelt, verweigert den Handshake und bricht bei der Pressekonferenz nach der Partie gar in Tränen aus. «Das war kein Fairplay. Ich weiss nicht, in welcher Welt sie lebt. Ich habe kein Bedürfnis, mit ihr irgendwann noch einmal zu reden», erklärte Maria schliesslich völlig konsterniert.

Doch Maria wird Cornet schon heute wieder über den Weg laufen. Die beiden Streithähne müssen heute im Doppel gegeneinander antreten. (pre)

Nach einer langen Rallye kann Cornet plötzlich kaum mehr laufen. streamable

Publiziert: 27.05.16, 09:55

Im Test gegen Zweitligist Schluein Ilanz: Österreichs Junuzovic knallt das Leder mit viel Schmackes in den Winkel

Publiziert: 26.05.16, 20:05 Aktualisiert: 27.05.16, 07:21

Kann man mal machen ...
streamable

Das Testspiel der österreichischen Nationalmannschaft gegen US Schluein Ilanz ist ein Dankeschön, weil sich die Österreicher mit Trainer Marcel Koller in der Region im Bündner Oberland auf die EM vorbereiten dürfen.

Auf dem Platz sind die österreichischen Gefälligkeiten etwas rarer gesät, gleich mit 14:0 fegt das Team von Koller den Zweitligisten vom Platz. Der schönste Treffer gelingt dabei Zlatko Junuzovic von Werder Bremen, seine Bude zum 8:0 ist eine Augenweide.

Der Präsident von Schluein Ilanz prognostizierte vor der Partie ein 1:14, auf ein Tor des Heimteams müssen die fast 2000 Zuschauer letztendlich verzichten. (rst)

Publiziert: 26.05.16, 20:05 Aktualisiert: 27.05.16, 07:21

«Claudio, du Verrückter!» – Pizarro gewinnt verdient die Wahl zum Bundesliga-Tor der Saison

Publiziert: 26.05.16, 11:37 Aktualisiert: 26.05.16, 18:53

Altmeister Claudio Pizarro war mit seinen 14 Toren massgeblich am Ligaerhalt Werder Bremens beteiligt. Und keins war schöner als jenes beim 4:1-Heimsieg gegen Hannover am 5. März 2016. Von der Ballannahme über das technische Kabinettstückchen bis hin zum wuchtigen Abschluss – ein sensationeller Treffer des 37-jährigen Peruaners, der absolut verdient zum Tor der Saison in der Bundesliga gewählt wurde. (drd)

Publiziert: 26.05.16, 11:37 Aktualisiert: 26.05.16, 18:53