Sport

15 Gründe, weshalb JEDER jassen können muss

16.02.17, 16:09 17.02.17, 06:38

Die Regeln lernst du in 30 Minuten ...

... bis du richtig gut jassen kannst, dauert es aber Jahre. Taktisch richtig zu spielen, hängt stark von der Erfahrung ab. Die Tatsache, dass man eigentlich nie ausgelernt hat, macht das Spiel umso spannender.

Ab dem Moment, ab dem man nicht bloss die Regeln, sondern auch die Zusammenhänge zu verstehen beginnt, hat das Spiel grosses Suchtpotential. Je besser du es beherrschst, desto abhängiger wirst du.

Jassen für Anfänger: Ein grossartiges Video aus dem SRF-Archiv aus dem Jahr 1967. Video: YouTube/SRF Archiv

Nur für die Jasskarten legst du einen Teppich aus

Nenn mir ein anderes Spiel, bei dem die Karten einen eigenen Teppich erhalten! Die Jasskarten haben es aber auch verdient.

Karten, Teppich und eine Kreide-Schreibtafel lassen das Herz doch gleich höher schlagen.  Bild: KEYSTONE

Jassen ist Gehirntraining

Trümpfe zählen und zu wissen, welche Karten Bock sind, gehört zur Grundlage eines guten Jassers. Ein sehr guter Spieler weiss sogar ganz genau, welche der total 36 Karten noch im Spiel sind. 

Zudem ist beim Ausrechnen des Rests (in jeder Runde werden 157 Punkte vergeben, oft zählt nur ein Team die Punkte, der Rest wird ausgerechnet) und beim Multiplizieren von doppelten oder dreifachen Trümpfen Kopfrechnen angesagt. Das hat noch keinem geschadet. 

Die Schreibtafel beim Jassen: Oben werden die Hunderter geschrieben, in der Mitte die Fünfziger und unten die Zwanziger.  Bild: KEYSTONE

Du darfst vulgäre Begriffe benutzen ...

... wie Schieber, Schellen und Eicheln. Gnihihi. 

Ein Grund, Zeit mit deinen Grosseltern zu verbringen

Jassen verbindet Generationen. Mal ehrlich, die meisten haben nicht viele gemeinsame Interessen mit ihren Grosseltern. Jassen ist da doch eine sehr angenehme Freizeitbeschäftigung, um Stunden mit Oma und Opa zu verbringen. Wenn du, wie es sich gehört, von deinen Grosseltern das Jassen gelernt hast, sind sie bestimmt stolz auf dich, du bist der gute Enkel. 

Deine Grosseltern haben keinen Bock, mit dir in «Call of Duty» ein paar Headshots zu verteilen? Probier's doch mal mit Jassen.

Die Spannung, wenn du deine Karten aufnimmst

In jeder neuen Spielrunde kannst du wieder gespannt wie ein Flitzebogen deine Karten aufdecken. Ob du einen guten Weis hast oder ob es mit den Karten eventuell zum Match reicht? Selbst wenn der Gegner trumpft, kannst du immer noch darauf hoffen, dass er eine Farbe wählt, in der du stark bist.

Übrigens, falls du darauf wartest, neun Karten der gleichen Farbe in der Hand zu halten: Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0,00855%.

Dieser Moment, wenn du ein Traumblatt in der Hand hältst. Wie dieser Herr an der Schweizer Jassmeisterschaft 1976. Bild: KEYSTONE

Den Partner und Gegner fühlen

Seine Mit- und Gegenspieler zu fühlen, gehört fast so sehr zum Jassen wie zum Pokern. Ein Mix aus Beobachten, Mitzählen, Spekulieren und Antizipieren ist gefragt, um zu erahnen, wer noch welche Karten auf der Hand hält.

Des Weiteren ist beim beliebtesten Jass, dem Schieber, gutes Zusammenspiel mit dem Partner gefragt. Speziell das Verwerfen oder Anzeigen einer Farbe, um dem Mitspieler damit Zeichen zu geben, sollte geübt sein. Es ist umso interessanter, weil es je nach Spielweise und Spielsituation nicht immer ein klares richtig oder falsch gibt.

Wenn du eine Farbe als Erstes verworfen hast und dein Partner diese dennoch ausspielt.

Nirgends macht Streiten so viel Spass wie beim Jassen

Weil Jassen ziemlich komplex sein kann, gibt es folglich auch eine Menge Diskussionsbedarf. Das Streiten gehört einfach zum Jassen dazu. Dass jeder selbst am besten weiss, wie es richtig geht, bietet eine hervorragende Diskussionsgrundlage.

Sogar im «Samschtig Jass», der berühmtesten Jass-Sendung der Schweiz, wurde jeweils übers Jassen gestritten. Vor dem Restaurant Zum scharfe Egge diskutierte das Cabaret Rotstift nach dem gemeinsamen Jass-Abend in der Beiz jeweils noch lange ziemlich hitzig. Die Probleme des Trios wurden in der Sendung danach aufgelöst.

Egal ob Schnurri der Nation, Bundesrat oder Miss Schweiz – im «Samschtig Jass» war jeder Schweizer Promi mal zu Gast. Bild: KEYSTONE

Es gibt unzählige Jass-Varianten

Das sorgt für Abwechslung und bringt den Vorteil, dass keine bestimmte Anzahl an Mitspielern benötigt wird.

Egal ob du zu zweit oder zu acht bist, es findet sich immer eine Jass-Art, die sich spielen lässt. Speziell der Molotow ist ein äusserst reizvoller Jass, der sich mit fast beliebig vielen Spielern (mindestens drei) jassen lässt.

Teilnehmer bei der Eidgenössischen Differenzler-Meisterschaft spielen 1996 auf der Rigi vor dem Alpenpanorama und Nebelmeer. Bild: KEYSTONE

Glück und Können

Das Jassen ist ein perfekter Mix aus Können und Glück. Wem der Glücksfaktor zu hoch ist, der kann beim Schieber ohne Weisen spielen, alles einfach schreiben oder direkt auf den Differenzler ausweichen.

Wenn du nicht jassen kannst, darfst du auch nicht an den Coiffeur-Partnerschieber in Murgenthal

Für die Ambitionierten gibt es fast täglich irgendwo Jassturniere: Ob der Coiffeur-Partnerschieber in Murgenthal oder die Märchler-Differenzler-Meisterschaft in Reichenburg, auf jassen.ch oder jassverzeichnis.ch findest du bestimmt etwas Passendes für dich.

Toni Brunner am SVP-Jasscup.  Bild: KEYSTONE

Online- und App-Jassen

Wenngleich Jassen primär in Gesellschaft Spass macht, gibt es Alternativen, falls du mal alleine bist oder nicht allzu viel Zeit hast. Zahlreiche Online-Plattformen und Apps dienen nicht nur zum Zeitvertreib, sie helfen zu Beginn auch das Spiel zu lernen.

«Stöck Wyys Stich» ist eine beliebte Jass-App. bild: gameswelt.ch

Immer und überall

Ob im Spital, im Flugzeug oder in der Vorlesung – jassen kann man überall. Denn ausser einem Kartenset, das übrigens prima in eine Jackentasche passt, braucht's nichts. Die Punkte kann man im Notfall auf dem Smartphone notieren.

Hier ein Jass und die Zeit vergeht wie im Flug. bild: shutterstock

Jassen gibt ein vertrautes Gefühl

Jassen gehört einfach zur Schweiz. Alleine Jasskarten zu sehen, löst bei mir das Gefühl aus, zuhause zu sein. Zur Geschichte des Jasses in der Schweiz hat das Schweizer Fernsehen 1967 dieses Video produziert: Herrlich!

Eine weitere Perle aus dem SRF-Archiv. Video: YouTube/SRF Archiv

Jassen ist pure Lebensqualität

Jassen passt einfach immer. Was gibt es Tolleres, als im Winter im Chalet nach einem Fondue bei einem Glas Weisswein einen Jass zu klopfen? Im Sommer draussen grillieren und danach bei einem kühlen Bier auf dem Gartensitzplatz jassen? Wer es kennt, will es nicht missen.

Im Winter im Chalet jassen? Wer möchte das nicht? bild: shutterstock

Du musst nicht jassen, du kannst auch«Exploding Kittens» spielen. Selber schuld.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Einer Wie Alle 18.02.2017 19:58
    Highlight Diese Karten sind bei Reisen jeweils dabei :)
    6 0 Melden
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  • Johnny Geil 17.02.2017 11:25
    Highlight Jassen ist einfach nur geil. Wir, alle unter 28ig, treffen uns mind. 1x die Woche zum gepflegten Jass. Dazu wird jeweils eine feine Hanfpfeife herumgereicht: "hey sorry was isch scho wieder Trumpf?"
    18 2 Melden
    • aacool 17.02.2017 12:00
      Highlight wow, so cool!
      5 3 Melden
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  • Lappituedaugeuf 17.02.2017 01:03
    Highlight Der Molotow ist vor allem als gemütliches Trinkspiel bei mir sehr beliebt
    8 0 Melden
    • Bonifatius 17.02.2017 07:21
      Highlight Oh, ein Schaffhauser..?
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  • Chili5000 16.02.2017 22:57
    Highlight Ich hasse Jassen.... so!
    21 42 Melden
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  • Fabio Friedli (Tungsten) 16.02.2017 22:46
    Highlight Kennt jemand per Zifall gerade eine gute, kostenlose Jass-App für Android?
    3 2 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 16.02.2017 23:49
      Highlight "aloba jass" ist ok (Schieber).
      5 5 Melden
    • humpfli 17.02.2017 13:30
      Highlight swissjass
      3 0 Melden
    600
  • jassverzeichnis 16.02.2017 22:28
    Highlight Jassen ist einfach toll. Danke für diesen Bericht. Wer Jassturnier sucht, wird übrigens auf dem Schweizer Jassverzeichnis fündig: www.jassverzeichnis.ch!
    13 1 Melden
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  • Ohniznachtisbett 16.02.2017 21:31
    Highlight Das GROSSARTIGSTE SPIEL. Ich liebe es.
    24 2 Melden
    600
  • Grave 16.02.2017 21:28
    Highlight Ich dachte damals Jassen lernt man im militär.. dem war leider nicht so.Und wenn ich meine Grossvater bitte es mir beizubringen bekomme ich nur noch mit:"jo das esch ganz eifach chom i zeig ders schnäll.. " 🙁
    12 6 Melden
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  • axantas 16.02.2017 19:15
    Highlight Ich mach den Grund 16 dazu: Ich mag jassen nicht. Genau so wenig wie Fenchel oder Blutwurst oder Kokosnuss.

    Einfach so. Und ich finde das prima. Es müssen ja nicht alle dasselbe tun. :-)

    Ich mag dafür Randen oder Kutteln, oder Brot mit Erdbeerkonfi und Gruyère drauf.
    28 22 Melden
    • Hoppla! 16.02.2017 19:43
      Highlight Oder per se keine Kartenspiele. Aber wie du sagst; jeder wie ihm gelüstet.

      Btw: Randen, Kutteln und Erdbeerkonfi mag ich aber auch nicht. :-)
      11 2 Melden
    • Phrosch 16.02.2017 20:07
      Highlight Axantas, ich bin völlig mit deinen Vorlieben und der Abneigung dem Jassen gegenüber einig. Wer hätte gedacht, dass ich nicht allein bin mit Erdbeerconfi-Käsebrot...
      9 4 Melden
    • lilie 16.02.2017 21:20
      Highlight @axantes: Ich übernehme für dich das Jassen, dafür überlasse ich dir meine Kuttel. Deal? 😊
      9 1 Melden
    • axantas 16.02.2017 23:13
      Highlight Das lässt sich machen, lilie :-)
      3 1 Melden
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  • Yelina 16.02.2017 18:49
    Highlight Ich hab damals den Schieber mit der Donnstig (oder wars Samschtig?) Jass-CD ROM gelernt und konnte immerhin später tatsächlich auch ab und zu mal bei einem Jass mitmachen, ohne mich komplett zu blamieren (auch dank erfahrene Mitspieler). Hab nun ewig nicht mehr gespielt, aber macht grossen Spass, ich nehms mir gleich mal vor für demnächst.
    13 0 Melden
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  • DerTaran 16.02.2017 18:23
    Highlight Einen Teppich für Jass auslegen und dann ein Bild mit französischem Kartenspiel? Da hatte Keystone wohl kein passendes Bild parat....
    22 63 Melden
    • Vernon Roche 16.02.2017 18:33
      Highlight Wohl die gefühlte Hälfte der Deutschschweiz jasst mit diesen Farben.
      65 10 Melden
    • DerTaran 16.02.2017 19:15
      Highlight Ok, danke für die Info, war mir neu.
      17 2 Melden
    • OkeyKeny 16.02.2017 19:55
      Highlight Die bessere Hälfte jasst mit diesen Karten. Hihihhhhi
      35 24 Melden
    • Ohniznachtisbett 16.02.2017 21:23
      Highlight Die Ostschweiz, Zürich und Teile der Innerschweiz jasst mit deutschen Karten. Die Romandie, Bern, Graubünden, Tessin und der Rest der Innerschweiz mit französischen. Grob kann die Reuss als Jassgrenze festgemacht werden.
      35 1 Melden
    • Rendel 16.02.2017 23:46
      Highlight Oh nun haben wir noch einen Jassgraben, wusste ich nicht.
      40 0 Melden
    600
  • Kaspar Floigen 16.02.2017 18:21
    Highlight In 5 verschieden Skilagern hat man mir probiert die Regeln zu erklären. Ich konnte mir die einzelnen Regeln nie länger als 15 Minuten merken. Scheint etwas mit meinen deutschen Genen zu tun zu haben.
    13 16 Melden
    • Phrosch 16.02.2017 20:08
      Highlight Keine Sorge, auch Schweizer teilen diesen Skilagermisserfolg, mindestens ich.
      20 4 Melden
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  • Duscholux 16.02.2017 17:44
    Highlight Deutsche Karten sind absoluter Müll.
    56 119 Melden
    • Mark84 17.02.2017 07:54
      Highlight Fake News!
      28 1 Melden
    600
  • humpfli 16.02.2017 17:42
    Highlight Fürs Smartphone (Android) gibts den Swissjass. Kann übrigens auch auf den PC geladen werden. Dazu einfach BlueStacks installieren und dort drin den Swissjass installieren.
    16 4 Melden
    • humpfli 16.02.2017 20:54
      Highlight Wie muss man die Dislikes deuten? Können diese Personen nicht jassen?
      10 3 Melden
    600
  • leu84 16.02.2017 17:30
    Highlight Coiffeur nöd vergässe :D
    27 1 Melden
    • Pakart 16.02.2017 19:12
      Highlight Zur Herkunft des Namens dieser Jassart scheint Niemand genau sagen zu können, woher er stammt, resp. diese Spielart herkommt. Eine These besagt, dass es vom französischen Begriff "quoi faire" in falscher Übersetzung im Schweizerdeutschen zum Coiffeure wurde.
      18 0 Melden
    • sheshe 16.02.2017 19:41
      Highlight @Pakart, ich habe von meiner Mutter (sie ist Coiffeuse) gehört, dass sie das oft zwischen den Kunden gespielt haben, weil man nur jeweils einen Durchgang machen muss, und es somit nicht so lange dauert. Das kann man dann gut mal zwischen den Kunden einschieben.
      13 0 Melden
    600
  • kaderschaufel 16.02.2017 17:02
    Highlight Jassen ist toll als Gesellschaftsspiel, das jeder kennt und an dem man Spass haben kann, weniger aber als Gehirntraining. Ich spiele das Kartenspiel Bridge, und das gibt diesbezüglich viel mehr, wirklich viel mehr her als Jassen (wers mir nicht glaubt, soll es selber ausprobieren).
    10 34 Melden
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  • Wehrli 16.02.2017 17:02
    Highlight Ohne Jassen keinen roten Pass!
    61 56 Melden
    • Radesch 16.02.2017 17:16
      Highlight Dann müssten ihn aber viele abgeben... 😂

      Ich hab mir das letzte Woche "aus jucks" mal beigebracht und auch schon gespielt. Es ist wirklich ein unterhaltsames Kartenspiel nach dem Motto:

      Easy to learn, hard to master
      65 2 Melden
    • Liselote Meier 16.02.2017 17:20
      Highlight Solltest dich mal informierten woher das Kartenspiel Namens Jassen kommt. Jass ist holländisch für Bauer. Wurde einst von Schweizer Söldner im Dienste Hollands in die Eidgenossenschaft gebracht. Das Holländische Spiel basiert wiederum auf osmanische Kartenspiele welche via Sarazenen nach Europa kamen.
      67 1 Melden
    • AlteSchachtel 16.02.2017 17:38
      Highlight tüpisch Tütschschwiizer, Herr Wehrli.

      Kannst gleich alle traditionsbewussten Rätoromanen und Ticinesi ausbürgern.

      35 9 Melden
    • Wehrli 16.02.2017 18:45
      Highlight Kinder, Kinder, das war Humor. Ich bin der Sohn eines Flüchtlings, mein Vater war noch Staatenlos, heute nennt man das Sanspapier. Aber Jassen konnte ich in der RS, wie kaum einer.
      Think open
      40 5 Melden
    • Hinkypunk 16.02.2017 23:05
      Highlight Das wäre dann aber "erschwerte Einbürgerung" 😁
      4 0 Melden
    • trio 17.02.2017 08:30
      Highlight @Liselote Meier
      Das wusste ich gar nicht. Bin oft auch in Holland und kenne die verschiedene Arten, sie ähneln sich schon.
      0 0 Melden
    600
  • Homes8 16.02.2017 16:59
    Highlight Neben Schieber spiel ich am liebsten Molotov.
    Dabei spielt jeder für sich.
    Es geht darum, möglichst wenig Punkte/Stiche zu machen.
    Derjenige rechts vom Kartengeber fängt an, im Modus Obe-abe auszuspielen, die Höchste ist die stärkste Karte.
    Die ausgespielte Farbe MUSS erwiedert werden. Der Höchste muss die Punkte nehmen.
    Sobalt einer die gespielte Farbe nicht geben kann wird die stattdessen gespielte Farbe Trumpf. Es geht weiter im Trumpf-modus.
    Pech, wenn man dann noch viele Trümpfe in der Hand hat, oder Bauer, Nel zuvor während dem Obe-abe Modus kassiert hat.
    Gezählt wird nach Trumpf Modus.
    46 1 Melden
    • nadeku 16.02.2017 17:30
      Highlight Wird ausprobiert, thx :)
      8 0 Melden
    • Liv_i_am 16.02.2017 18:18
      Highlight Die Tischweise nicht vergessen, die machen das Spiel erst richtig gemein und gleichzeitig lustig. Normale Weise in der Hand können abgezogen werden (da möglichst wenige Punkte), wenn aber auf dem Tisch ein Weis liegt, muss die Person, die den Stich hat, nebst den Punkten der Karten auch die Punkte des Weises nehmen. Üblicherweise sind die Weise viel gefährlicher wie der Stich selbst. Vor allem wenn ein 100-er-Weis zustande kommt, gibts bei uns immer ein Riesenfest aus Schadenfreude.
      17 0 Melden
    • Sandro Zappella 16.02.2017 18:23
      Highlight Hach, es gibt doch nichts schöneres als die letzte Karte in der Hand zu halten, die genau in die Lücke passt, um den 100-er-Tischweis zu vervollständigen :)
      22 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 18:40
      Highlight Das heisst Wys nicht Weis. Bitte nicht anfangen schweizer Begriffe zu übersetzen
      12 11 Melden
    • Dan Rifter 16.02.2017 19:13
      Highlight En Seckeljass! De Molotov isch en Seckeljass! 😂
      25 0 Melden
    600
  • Silvio Niklaus 16.02.2017 16:46
    Highlight Persönlich finde ich Pokerspiele wie Texas Holdem oder auch Black jack spannender. Jassen ist aber auch nicht schlecht. Kann aber auch nur die Basics.
    9 49 Melden
    • Wehrli 16.02.2017 18:48
      Highlight Ich liebe Poker und spiele oft, aber Jassen, ist die Gralsdisziplin. Entweder hast du die Legendäre Omi oder wirst nie aufsteigen in den Olymp
      20 1 Melden
    600
  • Bolly 16.02.2017 16:39
    Highlight Hab's nie gecheckt...dafür bin ich zu doof. 🙈 wer kennt (noch) Tschau Sepp? Allerdings weiß ich auch nicht mehr so genau wie man das spielt...🤔 gibt's davon auch Videos? 😊 Tipps? ✌🏼
    17 9 Melden
    • Chrutondchabis 16.02.2017 17:14
      Highlight Es gibt so ne Seite im Internet, guggel oder so ähnlich heisst die. Da gibt's ein leeres weisses Feld und da schreibt man dann rein was man wissen will, also mit der Tastatur (das ist das Plastikdingens mit den vielen Knöpfen). Bitte nicht mit Kugelschreiber in das Feld schreiben! Den Rest weiss ich leider auch nicht mehr, dafür bin ich zu doof...
      36 10 Melden
    • leu84 16.02.2017 17:29
      Highlight Tschau sepp ist fast wie Uno. 7 zwei Karten nehmen. 8 der nächste Spieler überspringen. Unter (buur) Kartenfarbe wählen. Legt man die zweitletzte Karte auf den Haufen, dagt man "Tschau", dann "Sepp".
      18 1 Melden
    600
  • Luesae 16.02.2017 16:26
    Highlight 👌🏻
    14 1 Melden
    600
  • Paesq 16.02.2017 16:25
    Highlight Super Artikel, danke. Ich versuche das Jassen meinen Kumpels auch näher zu bringen, trotzdem ist es immer wieder schwierig, 4 Leute für einen Schieber zusammen zu bekommen.

    Apropos 4, im link zum Molotow steht, dass man mindestens 4 braucht, nicht 3, wie im Artikel beschrieben
    24 0 Melden
    • Sandro Zappella 16.02.2017 16:31
      Highlight Da hast du Recht, das steht im Link tatsächlich so. Es geht zu Dritt aber durchaus, es macht allerdings zu viert deutlich mehr Spass. Je mehr Spieler, desto grössere Tischweise gibt es und die machen den Reiz dieser Variante aus :)
      23 2 Melden
    • Homes8 16.02.2017 17:09
      Highlight Scheisse: Punkt 9 hab ich übersehen, hät ich mir meinen Beschrieb sparen können.
      Also ich find zu dritt auch gut. Dann gibts weniger hohe Wys auf dem Tisch.
      Die Wys in der Hand können von den Punkten abgezogen werden, die auf dem Tisch kassiert der Nehmer, zu den Punkten dazu.
      8 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 17:11
      Highlight Beim Molotow kann man so schön gemein "dräckele" :-)
      7 0 Melden
    • Simon Kopp 16.02.2017 19:08
      Highlight Kenn ich, probier auch schon seit längerem die Leute in meinem Freundeskreis dafür zu begeistern - mit mässigem Erfolg Meist bekomm ich da nur ein müdes: Chani nöd, spiele mer lieber Tachau Sepp! -.-
      So kommts das ich nachwievor hauptsächlich im WK oder zu Besuch im Elternhaus ein Jass klopfen kann... 🙄 Doch ich werd di Hoffnung und mein Engagement nich so schnell aufgeben 😄
      Auch noch n paar coole Jass Variationen (die wir früher vorallem daheim gespielt haben) Schmuser und Schilteober und de Letscht! 😃
      2 0 Melden
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Mit seinem «I säge nüüt!» nervten wir früher die Eltern. Jetzt ist René Quellet gestorben

Ein paar Erinnerungen an den Pantomimen, der an der Seite von Franz Hohler Schweizer Kinder-TV-Geschichte machte. 

Wahrscheinlich ass der René während seiner 21-jährigen Fernseh-Ehe mit Franz Hohler 21 Tonnen Schoggischtängeli. Denn der René aus «Franz und René» (1973–1994) war ein renitenter Fressack. Und faul. Und obendrein mundfaul. Sein einziger Satz? «I säge nüüt!» Je nachdem erweitert auf: «I säge jo nüüt.» 

Er war das Highlight des Schweizer Kinderfernsehens der 70er- und 80er-Jahre, wir konnten ihn uns damals alle paar Wochen jeweils am Dienstag – war es gegen 16 Uhr? – in der Sendung …

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