Sport

Das Sport-Weekend verpasst? Das hat die Schweiz bewegt

Du hast zwei Tage Sonnenschein in den Bergen genossen oder das ganze Wochenende über Stromausfall gehabt? Kein Problem, hier wirst du innert zwei Minuten über das Schweizer Sport-Weekend aufdatiert.

08.03.15, 23:40 07.04.15, 13:59
Tobias Wüst
Tobias Wüst

Bundesliga: Berserker-Behrami müsste mehrfach vom Platz fliegen – Schnitzer-Sommer gesteht Fehler ein

Valon Behrami steht bei Hamburg nach überstandener Knie-OP erstmals in diesem Jahr in der Startelf – und kann von Glück reden, dass er da auch bis zu seiner Auswechslung bleiben darf.

Bereits nach drei Minuten rammt er Henrikh Mkhitaryan ungeahndet den Ellbogen ins Gesicht, ...

gif: zdf

... nach der Pause grätscht die mittlerweile verwarnte Mittelfeld-Dogge Sven Bender um. Erneut kommt Behrami ungeschoren davon.

Hier müsste Behrami spätestens die zweite gelbe Karte sehen. gif: zdf

Gladbach-Goalie Yann Sommer patzt beim 2:2 in Mainz innerhalb von vier Minuten gleich zweimal und bringt seine Farben damit um die sichergeglaubten drei Punkte.

Nach der Partie steht der Ex-Bebbi zu seinen Fehlern: «Das Tor ging ganz klar auf meine Kappe. Das hätte mir in dieser Situation nicht passieren dürfen.»

Sommer kommt beim 2:2 durch Shinji Okazaki zu spät. gif: dailymotion

>>> Hier gibt es alles zum Bundesliga-Weekend!

Abfahrt der Frauen: Abderhaldens letzter Fehler

Am Ende dieser Ski-Saison wird Marianne Abderhalden zurücktreten, beim Saisonfinale in Méribel wollte die Toggenburgerin ihre Karriere ausklingen lassen. Doch soweit kommt es nicht.

In der samstäglichen Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen zeigt die 28-Jährige eine fehlerhafte Fahrt und verpasst mit Schlussrang 35 den Sprung unter die besten 25 Athletinnen, die am Saisonfinale antreten dürfen. Damit ist dieses GIF wohl das letzte, das du im Weltcup-Zirkus von Abderhalden sehen wirst:

gif: srf

Ein unrühmliches Ende: Deshalb schliessen wir lieber mit einer glücklich lachenden Abderhalden ab:

bild: twitter/skiweltcup

Abfahrt der Männer: Küng schrammt haarscharf  am Podest vorbei

Patrick Küng zeigt in der Abfahrt von Kvitfjell eine ansprechende Leistung, wird dafür allerdings nicht belohnt: Mickrige drei Hundertstel trennen den am Ende fünftplatzierten Glarner vom Podest. Er nimmt's mit Humor.

>>> Hier gibt es alles zum Ski-Weekend!

Super League: GC holt den ersten Sieg unter Tami – der baldige Ruheständler Streller trifft und feiert mit seinen Kids

Während Stadtrivale Zürich in einer dramatischen Schlussphase den Sieg gegen Vaduz noch abgibt, gelingt den Grasshoppers im Kellerduell mit Luzern der Befreiungsschlag: Dank Caio und einer gehörigen Portion Glück schnappen sich die Hoppers den ersten Dreier unter ihrem neuen Trainer Pierluigi Tami.

Der Sieges-Clap: Caio (rechts) feiert seinen Treffer mit Passgeber Munas Dabbur. Bild: Nick Soland/freshfocus

Der Ende Saison zurücktretende Marco Streller steuert beim 3:0-Sieg seiner Bebbi gegen Thun einen Assist und ein Tor bei. Seinen Kopfballtreffer nach magistraler Vorarbeit von Derlis Gonzalez wird vom rot-blauen Anhang frenetisch bejubelt.

Nach Schlusspfiff holt Streller seine zwei Kinder auf den Platz und bedankt sich zusammen mit seinen Teamkameraden für die Unterstützung.

Ein Küsschen für Streller junior. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

>>> Hier gibt es alles zum Super-League-Weekend!

NLA-Playoffs: Alle Serien sind wieder ausgeglichen

Alles auf Anfang in den NLA-Playoffs: Zug, Lugano, Bern und die Lions gewinnen allesamt das vierte Spiel und gleichen in ihren jeweiligen Serien zum 2:2 aus.

Für den Nachzug-Aufreger sorgt Eismeister Zaugg, der gesteht, die Fehlprognose des Jahres abgeliefert zu haben. Biel-Goalie Simon Rytz sei «nicht gut genug, der Offensivkraft der Lions standzuhalten», sei «kein Playoff-Goalie» – und nun ist der Schlussmann der Seeländer einer der Hauptgründe, wieso Biel den Zürchern Paroli bieten kann.

>>> Hier gibt es alles zum Eishockey-Weekend

Hallen-EM: Büchel krallt sich den Titel über 800 Meter – Kambundji bricht ihren eigenen Rekord doppelt

Nach einer 13-jährigen Durststrecke können wir uns endlich wieder über eine Hallen-Medaille freuen, und dann auch gleich noch über eine goldene! Selina Büchel triumphiert über 800 Meter, mit nur vier Hundertstelsekunden Vorsprung.

Selina Büchel hat gegen Yekaterina Poistogova hauchdünn die Nase vorn. Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Auch Mujinga Kambundji hat Grund zum Jubeln: Obwohl die Bernerin über 60 Meter Bronze bloss um zwei Hundertstel verpasst, bricht sie ihren eigenen Schweizer Rekord von 7,18 Sekunden, und das gleich zweimal: Erst im Halbfinal (7,15 Sekunden) und dann auch noch im Finallauf  (7,11 Sekunden) – und das trotz mässigem Start!

Mujinga Kambundji ist die schnellste Schweizerin – und wird nicht müde, diese Tatsache unter Beweis zu stellen. Bild: Getty Images Europe

>>> Hier gibt es alles zur Hallen-EM in Prag!

Engadiner Langlauf-Marathon: Wir lassen die Bilder sprechen

47. Engadiner Langlauf-Marathon 2015: Die besten Bilder

In langen Schlangen quälen sich die Läufer einen Stutz hoch. gif: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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