Sport

Paris Bercy, Viertelfinal

N. Djokovic – M. Cilic 4:6, 6:7

A. Murray – T. Berdych 7:6, 7:5

J. Isner – J. Sock 7:6, 4:6, 6:4

J.-W. Tsonga – M. Raonic folgt

Murray ringt Berdych nieder – nun fehlt dem Schotten noch ein Sieg zur Nummer 1

Andy Murray gewinnt seinen Viertelfinal gegen Thomas Berdych in zwei Sätzen. Dank Djokovics Niederlage gegen dessen «Lieblingsgegner» fehlt dem Schotten nur noch ein Sieg, um die Regentschaft im Herren-Tennis zu übernehmen.

04.11.16, 21:44 05.11.16, 13:35

Dem Wimbledon-Sieger Murray winkt bereits in Paris die Chance, Djokovic von der Spitze des Rankings zu verdrängen. Nach dem Zweisatz-Sieg (7:6/11:9, 7:5) gegen Berdych muss der Schotte in den Halbfinals noch den Sieger des Duells zwischen Jo-Wilfried Tsonga und Milos Raonic aus dem Weg räumen, um erstmals an die Spitze des ATP-Rankings vorzustossen.

Murray im Fokus: Bald könnte der Schotte die Nummer 1 der Welt sein. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Murray wehrt im Tiebreak des ersten Umgangs sieben Satzbälle ab, um sich 11:9 durchzusetzen. Berdych leistet in dieser Partie heftigen Widerstand, zumal für den Tschechen eine mögliche Qualifikation für die ATP Finals in London auf dem Spiel steht. Im zweiten Satz nimmt Murray den Schwung mit und schafft das Break gleich im ersten Aufschlagspiel. Gleichwohl lässt der 29-Jährige nochmals Spannung aufkommen. Beim Stand von 5:4 und eigenem Aufschlag kassiert er ein Break und wenige später verwandelt er bei eigenem Aufschlag erst den vierten Matchball zum 7:5.

Djokovic draussen

Bei seinem Marsch in Richtung Thron profitiert Murray von der Niederlage seines grossen Konkurrenten Novak Djokovic. 4:6, 6:7 verliert der Serbe nach 14 Siegen in Folge das erste Mal gegen den Kroaten Marin Cilic.

Eine ungewohnte Situation für den «Djoker». Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Der dreifache Titelverteidiger von Paris serviert nach dem verlorenen ersten Satz zwar zum Satzausgleich, nimmt sich dort jedoch die Chance mit zwei Doppelfehlern gleich selbst. Dank zwei abgewehrten Matchbällen rettet sich der Serbe zwar noch ins Tie-Break, wo die Nummer 10 der Welt jedoch kurzen Prozess macht mit dem «Djoker» und es mit 7:2 gewinnt.

Murray bald die Nummer 1?

Nach 76 Wochen als Nummer 2 kann nun Murray am Samstag endlich den letzten Schritt machen. «Wenn er es schafft, dann hat er es verdient», meint Djokovic, der seit 122 Wochen an der Spitze steht, unmittelbar nach seiner Niederlage.

(qae/sda)

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User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
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3 Kommentare anzeigen
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  • Tom Garret 04.11.2016 22:20
    Highlight Und wir Schweizer atmen auf, ein weiterer Rekord von Federer der so schnell nicht gebrochen wird 😊👏🏼
    24 1 Melden
    • Tom Garret 04.11.2016 23:11
      Highlight Ok, Djokovic 122 Wochen in Folge, Federer 237 🙈😂
      Aber bei insgesamt ist der Vorsprung "nur" 302 Wochen zu 218 😊
      3 0 Melden
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  • tschoo 04.11.2016 21:56
    Highlight Murray vs. Berdych war grandios! Vor allem, als Murray bei 1:6 im Tiebreak fünf Satzbälle am Stück abwehrte und dann nochmals zwei und schliesslich den Satz gewann.. Wahnsinn <3
    20 0 Melden
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