Sport

Monte Carlo, 2. Runde

Wawrinka – Vesely 6:2, 4:6, 6:2

Thiem – Haase 6:3, 6:2

Murray – Müller 7:5, 7:5

Nadal – Edmund 6:0, 5:7, 6:3

Stan Wawrinka: Fast ein optimaler Start auf seiner Lieblingsunterlage. Bild: Wilfredo Lee/AP/KEYSTONE

Wawrinka marschiert in die Achtelfinals – Murray und Nadal ebenfalls weiter

Stan Wawrinka ist der Start in die Sandsaison geglückt. In der 2. Runde von Monte Carlo besiegt er Jiri Vesely (ATP 54) nach einem kurzen Tief im zweiten Satz mehr oder weniger mühelos.

19.04.17, 12:37 19.04.17, 18:04

Satz 1 und 3 waren stark, Satz 2 mit einem kurzen Tief. Aber wir dürfen festhalten: Stan Wawrinka ist der Start in die Sandsaison an der Côte d'Azur geglückt.

Im ersten Satz legt Wawrinka einen Blitzstart hin: Nach sechs Minuten führt der Schweizer mit Break 3:0. Vesely – der hier im letzten Jahr Novak Djokovic ausschaltete – realisiert zwar das Rebreak zum 2:3, doch der Schweizer kontert mit dem Servicedurchbruch zum 4:2 und holt sich den Durchgang in 26 Minuten mit dem dritten Break 6:2. Beide Spieler nutzten dabei jede Breakmöglichkeit.

War keine grosse Hürde für Stan the Man: Jiri Vesely. Bild: AP/FR596 AP

Im zweiten Satz kommt der 23-jährige Tscheche besser auf. Die Weltnummer 54 schnappt sich das Break zum 4:3 und gibt diesen Vorteil nicht mehr ab. Ein Entscheidungssatz muss her.

Jetzt gegen formstarken Sandhasen

Dort legt der Romand bald vor. Das Break zum 3:1 bestätigt er unter der Sonne am Mittelmeer mühelos und eilt danach mit grossen Schritten ins Achtelfinal. In erneut 26 Minuten und mit dem Break zum 6:2 macht er den Sack zu, nur 86 Minuten hat es gedauert.

Pablo Cuevas ist vor dem ersten Duell mit Wawrinka in Form. Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

In der nächsten Runde trifft der Sieger von 2014 auf Pablo Cuevas, ein gefährlicher Sandspezialist. 2017 gewann er schon anfangs März das Turnier in Sao Paulo zum dritten Mal in Serie. In den bisherigen zwei Partien in Monte Carlo gab Cuevas nur gerade neun Games ab. Auf den 31-jährigen Uruguayer (ATP 27) traf Wawrinka bisher noch nie. 

Murray siegt in zwei Sätzen

Nach Stan Wawrinka überstand auch die Weltnummer 1 Andy Murray die 2. Runde. Der Schotte bekundete nach seiner verletzungsbedingten Wettkampfpause beim 7:5, 7:5 gegen den Luxemburger Gilles Muller ebenfalls einige Probleme.

Andy Murray feiert in Monte Carlo ein erfolgreiches Comeback. Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Murray, der wegen einer Verletzung am rechten Ellenbogen seit dem 12. März keinen Ernstkampf mehr bestritten hatte, lag in beiden Sätzen im Rückstand und musste im ersten sogar zwei Satzbälle abwehren. In den den Achtelfinals trifft er auf den Spanier auf Albert Ramos-Viñolas.

Rafael Nadal muss wie Wawrinka eine Zusatzschlaufe in Kauf nehmen. Im ersten Satz dominiert der Mallorquiner seinen Gegner, den Briten Kyle Edmund, scheinbar nach Belieben und entscheidet den Durchgang mit 6:0 für sich.

Dann funktioniert bei Nadal aber gar nichts mehr, während Edmund immer besser spielt. Der zweite Satz geht mit 7:5 an den Briten. Die spanische Weltnummer 7 kann sich aber wieder fangen. Mit 6:3 schnappt er sich den dritten Satz und damit das Ticket fürs Achtelfinale. (fox/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Das Rätsel um den Schweizer Zaubertrank: Wieso sind wir im Tennis so gut?

Seit zwei Jahrzehnten halten eine Handvoll Schweizer den Weltsport Tennis in Atem. Jegliche Versuche, das Erfolgsrezept zu kopieren, sind gescheitert.

Stunden nach dem Hauptakt brandet auf dem Centre-Court noch einmal Jubel auf. Noch einmal werden Pokale verteilt. Noch einmal werden Reden gehalten. Noch einmal steht die Schweiz im Mittelpunkt: Martina Hingis (36) gewinnt mit dem Briten Jamie Murray das gemischte Doppel. Für sie ist es 20 Jahre nach ihrem Einzel-Erfolg der 23. Grand-Slam-Titel. Was anderswo für Jubelarien sorgt, ist in der erfolgsverwöhnten Schweiz derzeit nur eine Randnotiz. Denn zeitgleich feiert Roger Federer mit Freunden …

Artikel lesen