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Haben gegenseitig viel Respekt: Andy Murray und Novak Djokovic. Bild: Toby Melville/REUTERS

Djokovic über Murray: «Er ist der beste Tennisspieler der Welt»

Andy Murray gewinnt in London zum ersten Mal in seiner Karriere das Masters. Der Lokalmatador besiegt im Final den Serben Novak Djokovic 6:3, 6:4 und schliesst das Jahr als Weltnummer 1 ab. Wir haben die wichtigsten Punkte der Partie und die Stimmen danach. 

Publiziert: 20.11.16, 21:31 Aktualisiert: 21.11.16, 12:57
Sandro Zappella
Sandro Zappella

>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Die wichtigsten Punkte der Partie

Das entscheidende Break von Andy Murray zum 5:3 im ersten Satz.  Video: streamable

Typisch für den 1. Satz: Djokovic schenkt ihn mit einem unerzwungenen Fehler her. Video: streamable

Andy Murray startet dank diesem Break perfekt in den 2. Satz. Video: streamable

Murray spielt einen Winkel, den es eigentlich gar nicht gibt – damit holt er sich das Doppelbreak. Video: streamable

Novak Djokovic macht das Spiel nochmals spannend. Er schafft das Break zum 2:4. Video: streamable

Der Return von Djokovic segelt neben die Linie. Der Punkt, Satz, Match und das Turnier gehen an Andy Murray! Video: streamable

Die Stimmen

«Murray hat es klar verdient zu gewinnen, er war deutlich besser. Er ist die Nummer 1 der Welt, er ist derzeit der beste Tennisspieler der Welt.»

Novak Djokovic

«Das hätte ich nie, nie erwartet. Es ist immer schwierig gegen Novak, ich habe schon viele wichtige Spiele gegen ihn verloren.»

Andy Murray

Die grössten Erfolge von Andy Murray

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7 Kommentare anzeigen
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  • Radiochopf 20.11.2016 23:53
    Highlight Selten so eine emotionslose Partie von Djokovic gesehen heute... kein einziges Mal hat er sich gefreut oder sich mal genervt, keine Faust oder sich selber pushen..
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  • Pasionaria 20.11.2016 22:49
    Highlight Nole, hoer unverzueglich mit Deinem Guru auf - da geh lieber auf > 'unsere' weiter unten, lilie zu, die hat auch einiges an Esoterik drauf!
    Man erkennt Dich im Spiel nicht mehr....., weder entschlossen, noch praezise und noch weniger ideenreich.
    Come back on earth!

    Andy, verdiente Nr. 1 - koennte aber noch einiges sympathischer auftreten, vorallem weniger motzen.....
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    • lilie 21.11.2016 07:50
      Highlight @Pasionaria: Oh, welch unerwartetes Kompliment! 😶

      Allerdings habe ich meine esoterischen Superkräfte bereits Federer versprochen.

      Für nächstes Jahr bin ich damit ausgebucht! 😊
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  • Sloping 20.11.2016 21:57
    Highlight Beim Saisonfinale im Endspiel nur über zwei Gewinnsätze zu spielen ist ein Witz. Erleidet ein Spieler eine längere Schwächephase, die zum Ende des ersten Satzes beginnt, ist das Spiel wie heute gesehen schon fast verloren. Das wäre, wie wenn der Playoff Final nach best of 3 ausgetragen werden würde. Djokovic steht im Moment mental völlig neben den Schuhen und ist trotzdem im Finale. Wenn der wieder klar im Kopf wird und seinen Guru und Becker in die Wüste schickt und einen vernünftigen neuen Trainer engagiert, wird er das Tennis wieder dominieren.
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    • Hoppla! 20.11.2016 23:43
      Highlight Dann darfst du diese Schwächephase halt nicht haben. ;-)
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    • smoenybfan 20.11.2016 23:52
      Highlight Das ist dann halt die Herausforderung. Aber ja, der Final sollte schon Best-of-five gespielt werden, ist einfach epischer.
      Aber dass Nole so locker in den Finale einzog lag auch an den Gegnern, die auch nicht in Topform waren. Und zu Becker:
      Dir ist schon bewusst dass Noles Dominanz erst mit Becker so richtig begann?
      Wir dürfen gespannt sein, ob oder wann er mental wieder zurückkommt.
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  • lilie 20.11.2016 21:43
    Highlight Wow, herzliche Gratulation an die erste britische Jahresende-Nummer 1! Was für eine fantastische Leistung! 😀

    Andy hat es sich redlich verdient. Er hat geackert wie ein Wilder und hat auch im letzten Spiel nochmals alles hervorgekramt - und das nach zwei Marathonspielen. Hut ab!

    Im neuen Jahr muss er allerdings wieder mit mehr Gegenwind rechnen, denn dann tritt Roger wieder auf den Plan! 😊
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King Andy II. – die Frauenwelt liegt ihm zu Füssen, ein exklusiver Klub gratuliert 

Andy Murray ist seit heute die 26. Nummer 1 in der Geschichte des ATP-Rankings. Der 29-jährige Schotte wird mit Gratulationen überhäuft, nur die Konkurrenz hält sich vornehm zurück.

Keine Frage: Andy Murray hat sich den Sprung an die Spitze mehr als verdient. Jahrelang rannte der unermüdliche Kämpfer fast aussichtslos gegen die Big 3 – Federer, Nadal und Djokovic – an und verlor seine ersten vier Grand-Slam-Finals. Mittlerweile steht seine Endspiel-Bilanz bei 3:8. Zum Vergleich: Stan Wawrinka hat alle seine drei Major-Finals gewonnen.

King Andy II. – nach Roddick ist Murray der zweite Andy auf dem Tennisthron – musste also lange untendurch: Nach einer …

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