Sport

Australian Open, Halbfinals

V. Williams (USA) – Vandeweghe (USA) 6:7 6:2 6:3

S. Williams (USA) – Lucic-Baroni (CRO) 6:2 6:1

Venus Williams steht nach acht Jahren wieder in einem Grand-Slam-Final. Bild: MADE NAGI/EPA/KEYSTONE

Serena Williams beendet Lucic-Baroni-Märchen und macht Sister-Act-Final gegen Venus klar

Im Final des Australian Open kommt es zum Schwestern-Duell zwischen Serena und Venus Williams. Die 35-jährige Serena gewinnt im Halbfinal gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni (WTA 79) deutlich 6:2, 6:1, die noch ein Jahre ältere Venus besiegt im amerikanischen Duell Coco Vandeweghe 6:7 (3:7), 6:2, 6:3.

26.01.17, 07:17 26.01.17, 10:23

Am Ende gab es für Venus Williams kein Halten mehr. Nach knapp zweieinhalb Stunden hüpfte die siebenfache Grand-Slam-Siegerin herum wie ein Teenager. Sie schmiss ihr Racket weg, ging in die Knie, tanzte durch die Rod Laver Arena und kreischte in den höchsten Tränen. Und das mit 36 Jahren.

Die Freude war verständlich. Williams erreichte erstmals seit Wimbledon 2009 wieder einen Grand-Slam-Final. Als älteste Spielerin, seit Martina Navratilova 1994 mit 37 Jahren den Wimbledonfinal gegen Conchita Martinez verlor.

Die überraschende Coco Vandeweghe, die auf dem Weg in den Halbfinal die Weltnummer 1 Angelique Kerber und die Nummer 7 Garbiñe Muguruza ausgeschaltet hatte, liess sich zunächst keine Nervosität anmerken. Den ersten Satz gewann die Nummer 35 der Welt im Tiebreak. Danach konnte Williams ihr Powertennis aber immer besser aufziehen.

Den zweiten Durchgang gewann sie deutlich, und am Ende des dritten zitterte bei Vandeweghe doch etwas die Hand. Beim Stand von 3:5 unterliefen ihr zwei Doppelfehler, beim vierten Matchball von Williams schliesslich ein Vorhand-Fehler.

28. Sister Act

Venus Williams hat 8 ihrer bisher 14 Grand-Slam-Finals gegen Schwester Serena gespielt (2 Siege), darunter den einzigen am Australian Open 2003 und den letzten in Wimbledon vor siebeneinhalb Jahren. Auch diesmal ist Serena am Samstag ihre Gegnerin.

Die Weltnummer 2 und Vorjahresfinalistin liess im zweiten Halbfinal der zweiten Überraschungsfrau Mirjana Lucic-Baroni (WTA 79) mit 6:2, 6:1 keine Chance. Serena ist in Melbourne mit sechs Titeln Rekordsiegerin, im Head-to-Head führt sie gegen ihre Schwester mit 16:11. (pre/sda)

Die Tennisspielerinnen mit den meisten Grand-Slam-Siegen – seit Beginn der Open Era

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Bald die Nummer 1? Federer stapelt vor der Rückkehr lieber tief

Roger Federer startet heute um 18.30 Uhr gegen den Kanadier Peter Polansky zum Masters-1000-Turnier in Montreal. Nach seinem 19. Grand-Slam-Triumph ist er bemüht, den Ball flach zu halten.

Federer zeigte sich nach seiner Ankunft in Québec betont zurückhaltend. «Ich komme nicht hierher und sage, ich muss das Turnier unbedingt gewinnen», sagte der Schweizer. Er müsse schauen, ob er «den Motor wieder anwerfen» könne. Montreal sei ein Turnier, um herauszufinden, wo er stehe, erklärte er gegenüber dem Fernsehen SRF. «Ich schaue mal, wie es läuft. Wenn es gut läuft, super. Falls nicht, ist es auch kein Problem.» Dann gehe es in Cincinnati weiter.

Ähnlich war die Ausgangslage zu Beginn …

Artikel lesen