Sport

Kevin Pillar im Training vor der neuen Saison. Bild: AP/CP

Wie bitte? Baseball-Spieler verletzt sich beim Niesen – und verlängert die lange Liste von Sportlern, die sich kurios ausser Gefecht gesetzt haben

16.03.15, 16:45

Kevin Pillar ist Outfielder der Toronto Blue Jays in der MLB. Ein kurioser Vorfall sorgt dafür, dass er nun eine Woche pausieren muss. Vor einem Testspiel musste Pillar gestern niessen – und zwar so heftig, dass er sich eine Bauchmuskelzerrung zuzog. Ein Ausflug in die medizinischen Bulletins von Sportärzten.

Der «beste» Freund des Menschen

Auf dem Urin des Hundes ausgerutscht

Ein Ausrutscher des walisischen Fussballspielers Darren Barnard endete in einer sechsmonatigen Pause. Er zog sich dabei eine Kreuzbandverletzung zu, nachdem er auf dem Urin seines Hundes ausgerutscht war. Bild: Keystone

Beim Gassigehen gestolpert

Yoann Gourcuff, 31-facher französischer Nationalspieler, verletzte sich mitten im Saisonfinale 2013/14 – als er mit seinem Hund spazieren ging. Gourcuff verstauchte sich den Knöchel und konnte in den letzten sieben Saisonspielen bloss noch einen 13-minütigen Teileinsatz leisten. Bild: Bongarts

Hunde-Hürde nicht bewältigt

Liam Lawrences (rechts) Sprünge waren nicht immer so erfolgreich wie auf diesem Bild. Denn nur halb so leichtfüssig versuchte der Stürmer von Stoke City über seinen Hund zu springen, der auf der Treppe lag. Zwei Monate konnte er danach seinen Teamkollegen beim Spielen zusehen. Bild: Getty Images Europe

Zu verspielt gespielt

Der österreichische Nationalspieler Marko Arnautovic wollte nur ein wenig mit seinem Hund spielen. Doch verdrehte er sich dabei das Bein und fehlte Werder Bremen eineinhalb Monate wegen eines Innenbandrisses. Bild: EPA

Schönheitsopfer

Zu viel gebräunt

Der Franzose Philippe Mexes (links) besuchte während seiner Zeit bei der AC Milan gerne das Solarium. Die braungebrannte Haut forderte jedoch sein Opfer: Die Netzhaut des linken Auges wurde durch die UV-Strahlen zu stark belastet. Er verpasste drei Spiele. Bild: AP

Kassieren statt zu rasieren

Ganz bitter verlief es für den ehemaligen spanischen Nationaltorhüter Santiago Cañizares. Der damalige Valencia-Goalie wollte sich im Vorfeld der WM 2002 die Haare aus dem Gesicht entfernen. Doch fiel ihm dabei das Rasierwasser auf den Boden. Die Glassplitter durchtrennten eine Sehne im Fuss. Cañizares musste auf die WM verzichten. Bild: AP EFE

Wegen Pediküre Zeh entzündet

Die weissrussische Tennisspielerin Victoria Azarenka musste das Halbfinale von Brisbane 2012 absagen. Sie hatte sich wegen einer Pediküre den grossen Zeh am rechten Fuss entzündet. Bild: AP

Zu beliebt, um fit zu sein

Über den Haufen gerannt

Der Schwimmstar Ryan Lochte hätte besser den einen Wettkampf weniger gewonnen. Denn der Amerikaner wurde von einem weiblichen Fan über den Haufen gerannt und fiel dabei aufs Trottoir. Innenbandriss und Kreuzbandverletzung waren die Folgen. Bild: AP

Abschrankung nachgelassen

Auch die aktuelle Nummer zwei der Welt wurde Opfer seiner Beliebtheit. Bei der Autogrammstunde beim Hopman Cup in Perth verletzte sich Djokovic am Bein, nachdem die Abschrankung dem Ansturm der Fans nicht Stand halten konnte. Bild: AP/AP

Kinder, macht Platz für Pröll

Im Gegensatz zu Djokovic und Lochte war Frankfurt-Goalie Markus Pröll auf der Flucht vor Autogrammjägern. Doch der Fluchtweg war versperrt, wobei Pröll stolperte und sich eine Sprengung des Schultergelenkes zuzog. Was im Weg stand? Ein kleines Mädchen. Bild: AP

Finger weg von Spielsachen der Kinder

Vom Bobbycar angefahren

Nicht halb so gross wie ein richtiges Auto, doch genauso gefährlich. Mitte der 90er Jahre musste der ehemalige englische Nationalspieler David Batty wegen einer Achillessehnenverletzung mehrere Monate pausieren. Die Schuld trug sein dreijähriger Sohn und dessen Bobbycar. Mit dem Babyauto fuhr der Junge in Papas Achillessehne. Bild: Twitter/Martin Sp.

Mini-Motorrad geklaut und dafür gebüsst

Der frischgebackene englische Meister hatte im März 2012 wenig zum Feiern. Sergio Agüero verstauchte sich beim Fahren des Mini-Motorrads seines Sohnes den Fuss. Halb so schlimm, doch bei der folgenden Eisspray-Behandlung zog sich der ManCity-Stürmer Verbrennungen zu. Bild: AP/AP

Feiern bis der Notarzt kommt

Champagne-Shower-Fail

An der WM 2009 in Val d'Isère war der Doppelweltmeisterin in der Abfahrt und im Super-G nach einem Gläschen Champagner zu Mute. Zum Öffnen der Flasche verwendete Lindsey Vonn einen Ski. Was schon gefährlich tönt, endet mit einer durchtrennten Sehne im Daumen. Na dann, prost! Bild: AP

Vom Barhocker gefallen

Gut vorzustellen, dass auch Andy Carroll mal zur Flasche greift. Doch die Unfallursache auf den Alkohol zu schieben, verneinte er. Wieso er dann von einem Barhocker gefallen ist, werden wir nie erfahren. Der Newcastle-Stürmer verletzte sich dabei am Oberschenkel. Bild: AP

Ins Bein geschossen

Das Sorgenkind des American Footballs, Plaxico Burress, erlitt beim Besuch in einem New Yorker Nachtclub eine Schusswunde im Oberschenkel. Doch gemäss Augenzeugen schoss sich Burress die Kugel selbst ins Bein. Bild: keystone

Springe nicht in seichtes Wasser

Auch der Golfspieler Thomas Levet hatte was zu feiern: Der Franzose gewann soeben das «Open de France» und bejubelte dies mit diesem Sprung in einen (zu seichten) Teich. Folge: Haarriss im Bein. Video: youtube/xxb3nganxx

TV-Junkies

«Wii» are the champions – not

Diese Küsschen hätten Mark Cavendish damals bestimmt gut getan. Denn der Velo-Profi versuchte sich auf der «Wii»-Konsole beim Snowboarden und stürzte vom Balance-Brett. Die Wade musste daran glauben. Bild: AP/AP

Fauler Sack

Wer kennt es nicht? Man liegt gemütlich auf dem Sofa, schön eingerichtet – doch die Fernbedienung muss unerreichbar weit weg liegen. Einzige Lösung: Mit dem Fuss nach dem Ding greifen. Robbie Keane dachte dasselbe, doch riss er sich dabei mehrere Bänder. Bild: EPA

Vergamet

Joel Zumaya muss das Videogame «Guitar Hero» wirklich lieben. Wie sonst könnte man sich dabei am Handgelenk verletzen? Als Pitcher eines Baseball-Teams nicht gerade von Vorteil. Bild: Getty Images North America

Selber duhm

Zu vorlaut

Der ehemalige Keeper von ManUnited renkte sich den Kiefer beim Anschreien seiner Spieler aus. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Bild: dpa

Bohrer mit Nadel verwechselt

Es war nicht die Blutblase unter dem Fussnagel des rechten grossen Zehs, welche Darius Vassell drei Partien ausfallen liess. Der Engländer versuchte diese zu entfernen – mit einer Bohrmaschine. Mit einem entzündeten Nagel ist er unserer Meinung nach noch glimpflich davongekommen. Bild: Getty Images Europe

Auf Innenbandriss folgt Handbruch

Frustbewältigung auf Gomez-Art: Der Deutsche riss sich bei Stuttgart das Innenband. Der Frust war riesig, welchen Stürmer Mario Gomez mit einem Schlag gegen den Arztkoffer rausliess. Ein Handbruch war die Folge. Bild: Bongarts

Dumm gelaufen

Wo blieb die Tafel «Vorsicht vor Elchen»?

Nein, das auf dem Bild ist nicht der verletzte Svein Grondalen. Dieser musste für ein Länderspiel Forfait erklären, weil er beim Joggen einen Zusammenprall hatte. Und da kommt der Elch ins Spiel: Der Zusammenstoss fand zwischen Grondalen und dem Elch statt. Bild: AP

Vom Kamel in den Bus geschubst

Gleich das nächste tierische Aufeinandertreffen: Dieses Mal trägt die Schuld ein Kamel. Der deutsche Franz Michelberger wurde von dem Wüstenfreund im Trainingslager in Israel in den Mannschaftsbus geschubst. Michelberger zog sich eine Knieprellung zu. Bild: EPA

Fiese Flight-Attendant

Jerome Boateng hatte 2010 Probleme mit der Sehne im linken Knie. Alles halb so schlimm, doch eine Flight-Attendant verschlimmerte dies noch, als sie mit dem Getränkewagen das lädierte Knie anfuhr. Bild: AP

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

Einer der schmerzhaftesten unter den kuriosen Fauxpas passierte einem Schweizer. Der damalige Servette-Spieler Paulo Diogo blieb bei einem Torjubel mit dem Ehering am Gitter hängen und verlor diesen mitsamt dem oberen Teil des Fingers. Und als wäre dies nicht genug der Strafe, erhielt Diogo noch die gelbe Karte wegen übertriebenen Torjubels obendrauf. Bild: Twitter/@vivapappo

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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