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Conor McGregor ist der erste UFC-Fighter, der Weltmeister zweier Klassen ist. Bild: X02835

McGregor schreibt Geschichte – erst macht er den Gegner lächerlich, dann gibt's Prügel

Publiziert: 13.11.16, 12:00 Aktualisiert: 13.11.16, 14:51

MMA-Superstar Conor McGregor ist seit heute Nacht der erste Kämpfer in der Ultimate Fighting Championship (UFC), der zwei Titel in verschiedenen Gewichtsklassen hält. Im legendären New Yorker Madison Square Garden besiegte der 28-jährige Ire den vier Jahre älteren Amerikaner Eddie Alvarez bei UFC 205 mühelos durch K.o.

Der K.o.-Schlag von McGregor. Video: streamable

Hier noch in Zeitlupe. Video: streamable

«The Notorious» («Der Berüchtigte») schickt seinen Gegner schon in den ersten fünf Minuten dreimal auf den Käfigboden. In der zweiten Runde verspottet McGregor den Ami sogar mit hinter dem Rücken verschränkten Armen.

«Ist das alles, was du hast?» McGregor mit den Händen hinter dem Rücken. Bild: Julio Cortez/AP/KEYSTONE

Beim vierten Niederschlag nach insgesamt acht Minuten zeigt der Ringrichter dann Gnade mit Alvarez und bricht den Kampf ab.

Der erste Niederschlag. Video: streamable

Der Federgewichts-Champion hatte für den Leichtgewichts-Kampf vier Kilo zugenommen und ist jetzt erster Weltmeister in verschiedenen Gewichtsklassen. «Alles, wovon ich geträumt habe, ist wahr geworden», freute sich McGregor nach dem Triumph und gibt dann ein kurioses Interview.

Das Siegerinterview mit McGregor. Video: streamable

«Ich habe jeden lächerlich gemacht. Ich möchte von tiefstem Herzen sagen: Ich möchte die Zeit nutzen, um mich zu entschuldigen ...», fängt er an, um nach einer Pause die Pointe nachzulegen: «Bei absolut niemandem! Der Doppel-Champion macht verdammt nochmal was er will.» Der neue US-Präsident Donald Trump war entgegen einer Ankündigung nicht vor Ort. (pre)

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
29 Kommentare anzeigen
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  • Raban T. Jolibois 14.11.2016 00:10
    Highlight Mich freuts vA vor seinen Coach. Was John Kavanagh aufgebaut hat, seine Einstellung zur Sache usw beeindrucken mich. Zudem ein netter Kerl.
    McGregor ist wie er ist. Im Ring genial, ausserhalb ein arroganter Pimp.
    Wobei viel wird Show sein. Ali war ja auch nicht gerade die Bescheidenheit in Person
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  • Th3Dömii 13.11.2016 22:28
    Highlight ich habe das ganze live verfolgt und das ist nicht das erste mal. habe auch schon seit 194 alle mcgregor fights gesehen. er gewinnt die kämpfe vor dem eigentlichen kampf im octagon. zudem war er bei cage warriors (irische mma liga) auch schon doppel champion.
    i am not here to take part. i am here to take over
    timing beats speed and precision beats power.
    ich finde mcgregor benutzt sehr viele schimpfwörter aber er hat trotzdem mein respekt.

    für alle die noch einen guten fünf runden kampf suchen empfehle ich woodley vs the wonderboy von ufc 205. dort wird durchhaltewille bewiesen.
    viel spass
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  • JaneSoda 13.11.2016 22:01
    Highlight Hoppla Schorsch!
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  • elmono 13.11.2016 16:46
    Highlight


    😂😂😂💪💪💪
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    • roger.schmid 13.11.2016 17:43
      Highlight ach ja conor.. gibt ja auch leute die ibrahimovic toll finden.. ich finde das getue ziemlich lächerlich, aber kanns zum Teil nachvollziehen. es verunsichert die Gegner und generiert viel pay per views (=kohle).
      er ist ein bisschen drauf wie rousey vor ihrem Debakel. die Fallhöhe ist dann halt auch etwas grösser..
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    • elmono 13.11.2016 20:59
      Highlight Naja ich mag Ibra nicht, Conor ist aber einfach ein harter Hund mit seinen Kampfprognosen und Ansagen. Aldo hat genau wie Eddie den Kampf bereits vor dem Gang ins Octagon verloren. Das grossspurige Getue geht den Gegnern in den Kopf - Trashtalk vom allerfeinsten und vorallem unglaublich unterhaltsam. Fehlt nur noch das er in die 170er geht und Woodly auch noch den Gürtel abnimmt😂
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  • Albi Gabriel 13.11.2016 13:25
    Highlight Was hat dieses primitive Prügeln mit Sport zu tun?
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    • roger.schmid 13.11.2016 14:00
      Highlight geh mal in ein jiu-jitsu- oder thaibox training, dann wüstest du es ziemlich schnell.
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    • piewpiew 13.11.2016 14:15
      Highlight Wer das als primitives Prügeln bezeichnet hat keine Ahnung wieviel "Können" im Kampfsport benötigt wird. Niemand zwingt irgendjemanden etwas zu tun was er nicht will.
      Wenn man MMA als primitiv bezeichnet dann bitte auch Boxen etc..
      56 9 Melden
    • Fumo 13.11.2016 14:57
      Highlight Echtes Kampfsport benötigt aufgrund von Beschränkungen Disziplin, gerade das von dir genannten Boxen am meisten. Jiu-Jitsu ist ein uraltes traditiongerichtetes Kampfsport der bei weitem nicht mit MMA verglichen werden kann (ex-Jiu-Jitsu Kämpfer die zum MMA gewechselt haben waren im ursprünglichen Sport Nieten).
      Zu behaupten wer MMA als primitiv bezeichnet hätte keine Ahnung von Kampfsport ist eine Schutzbehauptung der betroffene Rüppel.
      19 43 Melden
    • Ganjaflash 13.11.2016 15:08
      Highlight Das beleidigen ist auch nur Show. Glaub mir die haben schon Respekt von einander.
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    • roger.schmid 13.11.2016 17:08
      Highlight @fumo: schon mal von Ronaldo 'Jacaré' Souza gehört?
      von wegen: "ex-Jiu-Jitsu Kämpfer die zum MMA gewechselt haben waren im ursprünglichen Sport Nieten"...
      und das ist nur ein Beispiel von sehr, sehr vielen.
      tu mir bitte einen Gefallen und informiere dich etwas, bevor du solches postest. Habe keine Lust hier ewigs korrigieren zu müssen.
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    • Morph 13.11.2016 22:30
      Highlight Das ist ein Hybridkampfsport der entsprechende skills benötigt... Aber ja. Wenn der eine n speer und netz hätte und gegen den anderen mit schild und schwert auf leben und tod antreten würde, dann fänden es die leute auch geil
      9 2 Melden
    • Fumo 14.11.2016 08:01
      Highlight "Habe keine Lust hier ewigs korrigieren zu müssen."

      Du brauchst meine Meinung auch nicht zu korrigieren, das steht dir nicht zu.
      Für mich sind es respektlose Rüppel die sonst nichts können, ihr dürft das anders sehen.
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    • roger.schmid 14.11.2016 09:10
      Highlight Meine Güte! es ging doch nicht um deine Meinung, sondern um deine absurde Behauptung bzgl. bjj die einfach nachweislich komplett falsch ist.
      11 2 Melden
    • Fumo 14.11.2016 09:49
      Highlight Nein ist sie nicht. Darfst du anders sehen, aber es geht schlussendlich um Meinungen. Dass du eine andere Meinung als keine Meinung ansehen musst damit du dir selbst einen "richtig" und "falsch" einreden kannst ist dein Problem.
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    • roger.schmid 14.11.2016 10:37
      Highlight also nochmal.. deine Behauptung, nicht Meinung (!) war:

      "ex-Jiu-Jitsu Kämpfer die zum MMA gewechselt haben waren im ursprünglichen Sport Nieten"

      der mma kämpfer Ronaldo 'Jacaré' Souza war fünffacher jiu-jitsu Weltmeister. und das ist nur ein Beispiel von vielen.

      die Behauptung ist also falsch.

      deine Meinung kannst du gerne behalten. mma ist sowieso unaufhaltsam.

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    • Fumo 14.11.2016 10:51
      Highlight Und als er zu alt für richtigen Kampfsport wurde wechselte er zu den unfähigen ;)
      2 8 Melden
    • Laurent 14.11.2016 17:51
      Highlight Ich habe eure Diskussion aufgenommen: http://www.watson.ch/!913151127 :)
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    • roger.schmid 14.11.2016 17:55
      Highlight danke Laurent
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  • Fumo 13.11.2016 13:07
    Highlight "«Bei absolut niemandem! Der Doppel-Champion macht verdammt nochmal was er will.»"

    Weswegen MMA scheisse ist, keiner hat auch nur den Hauch von Respekt für den Gegner! Alles Raufbolde und Rüppel, keine Sportler.
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    • roger.schmid 13.11.2016 13:35
      Highlight @fumo:
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    • Mia_san_mia 13.11.2016 13:40
      Highlight Er schlägt alle zusammen, also kann er sich so verhalten.
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    • Raembe 13.11.2016 13:46
      Highlight Eine gewisse Aroganz und Egoismus musste besitzen. Sonst kannst Du diesen Kampfsport nicht ausüben. Besser als im Fussball und im Tennis wo sich jeder gegenseitig anheuchelt.
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    • Fumo 13.11.2016 13:53
      Highlight Nein man muss solch degenerierte Eigenschaften nicht besitzen, im Sport. Aber das hier ist eben kein Sport sondern streetfight mit zahlende Zuschauer.
      Das was du als "anheucheln" bezeichnest ist eben der Respekt vor dem Gegner, weil man, wenn man Anstand besitzt, die Leistung des Gegner zu würdigen weiss.
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    • piewpiew 13.11.2016 14:18
      Highlight Das hat nichts mit Streetfight zu tun. Es gibt enorm viele Regeln. Den gesamten Sport am Verhalten eines Athleten aufzuhängen ist armselig. Am gleichen Abend fanden gut 10 andere Kämpfe statt. Einige mit viel Provokation andere mit grossem Respekt. Beides ist normal und ok. Man steigt nicht in einen Ring zum kuscheln. Das ist im Boxen dasselbe
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    • Henzo 13.11.2016 15:26
      Highlight Das stimmt überhaupt nicht. Es gibt dutzende Kämpfer die viel von Anstand und Ehre halten. George Saint Pierre ist einer davon (oder der Schweizer Yasubey Enomoto). Es ist nicht der Sport der das Angeben benötigt, es sind die Medien und die Leute die hinter dem Marketing stehen und mit den Kämpfern Geld verdienen. GSP war einer der besten Kämpfer aber er ist halt kein Bad Boy und wird als langweiler verpönt...
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    • Grego 13.11.2016 23:41
      Highlight Egal wie hart die Jungs im Octagon aufeinener einprügeln, in 99% aller Fälle umarmen sie sich nach dem Fight und zollen sich so Respekt. Die haben also definitiv sehr viel Respekt voreinander. Alles vor dem Kampf ist reine Show.
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So brutal kann man den Gegner auseinander nehmen, wenn man richtig wechselt

Wenn Eishockey-Trainer in der Theorie von der idealen Einsatzzeit einer Linie reden, stellen sie sich etwa maximal 30 Sekunden vor. Was passieren kann, wenn ein Team wechseln kann und das andere nicht, war gestern in der NHL zu beobachten.

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