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«The Great 8» aka Alexander Owetschkin.  Bild: AP/FR67404 AP

Owetschkin skort 16. NHL-Hattrick – warum «The Great Eight» so häufig trifft

Vor 11 Jahren hat Alexander Michailowitsch Owetschkin zum ersten Mal in der NHL gespielt. In der Nacht auf heute hat der russische Exportschlager mit seinem 16. Hattrick in der besten Liga der Welt eine weitere Duftmarke gesetzt. 

Publiziert: 24.11.16, 16:00

Die Zusammenfassung des 4:3-Erfolgs der Washington Capitals über die St. Louis Blues ist dank Alexander Owetschkin schnell erzählt. Dem 31-jährigen Russen gelang wieder mal ein Hattrick, sein insgesamt 16. in der NHL. Damit überholte «The Great Eight» keinen Geringeren als die tschechische Hockey-Legende Jaromir Jagr und ist nun (von allen aktiven Spieler) Hattrick-Rekordhalter. Bis in die Top 10 fehlen ihm noch sieben Hattricks. Uneinholbar an der Spitze ist Wayne Gretzky mit 50 (!) Dreierpacks.

Ovis erster Streich

Video: streamable

Ovis zweiter Streich

Video: streamable

Ovis dritter Streich

Video: streamable

Das dritte Tor war nebenbei das 92. Gamewinning-Goal von Owetschkin. Damit schliesst er zu Mike Modano, Mark Messier und Jeremy Roenick auf Position 16 der Bestenliste auf. In der Statistik Multi-Goals (zwei oder mehr Tore) ist «Alexander the Great» mit 110 der beste Akteur des neuen Jahrtausends.

So freut sich Herzensdame
Nastasiya Owetschkina

Konstanz in Person

Gestern hat übrigens auch Auston Matthews wieder mal ins Netz getroffen. Bei der 4:5-Niederlage Torontos gegen New Jersey durfte sich der designierte NHL-Superstar und aktueller Nummer-1-Draft für seine zwei Treffer feiern lassen. Dabei endete für den 19-jährigen Amerikaner eine torlose Serie von 13 Spielen. 

In der Welt von Alexander Owetschkin gibt es eine solche Dürrephase nicht. In den letzten fünf Jahren beispielsweise waren es nach einer Analyse beim 31-jährigen Russen maximal sechs Spiele, in denen der linke Flügel nicht jubeln konnte.

Länge der torlosen Phase

Travis Yost hat in seiner Studie berühmte Skorertypen unter die Lupe genommen, welche in den letzten fünf Jahren insgesamt weit über 100 Treffer erzielt haben. In der Auswahl sind neben Owetschkin Joe Pavelski, Tyler Seguin, Jamie Benn, Corey Perry und Steven Stamkos zu finden.  bild: tsn/Travis Yost

Warum Owetschkin ein Sniper wie aus dem Bilderbuch ist, beweist folgende Grafik aus dem Jahre 2015. Der linke Flügel schiesst und trifft einfach deutlich mehr als die Konkurrenz. Gemäss einem Mathematiker gibt Owetschkin bei Fünf gegen Fünf etwa 30 Prozent mehr Torschüsse ab als der Ligadurchschnitt. 

Erzielte Tore und Anzahl Schussversuche

Bei seinen harten Slapshots bringt Owetschkin seine Körpermasse von über 100 Kilogramm hinter den Puck und gerät nach der Schussabgabe wegen der eingesetzten Wucht häufig noch aus der Balance. Auch sein Handgelenkschuss ist nicht nur äussert schnell, sondern auch sehr präzise. Wenn «Ovi» auf der linken Feldseite zum Schuss aufziehen kann, zittern ligaweit die Torhüter. Sogar die Konkurrenz in Persona von Patrick Kane ist eifersüchtig: «Ich hätte gerne einen solchen Schuss.» Doch wie sagte Owetschkin einmal so schön: 

«Meine Waffe ist nicht mein Schuss. Ich bin es.»

bild: hockey-quotes

Wirklich der grösste Skorer aller Zeiten?

Von Zeit zu Zeit muss der Captain zurückkommen und uns daran erinnern, wer der grösste Skorer aller Zeiten ist.

(syl)

Die besten Tattoos seiner Washington Capitals 

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User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
Immer auf dem neusten Stand. Besticht mit sympathischem, intelligentem Witz!
2 Kommentare anzeigen
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  • Nothingtodisplay 25.11.2016 09:50
    Highlight Das ist genau seine Position! Warum man als Gegner nicht näher bei ihm steht im Boxplay kann ich nicht sagen. Jedes Team weiss, dass wenn gegen die Caps ins Boxplay geht, steht "the Great 8" im linken Bully-Kreis...

    ...und trifft!

    Und dass er weit mehr Schüsse aufs Tor abgibt liegt wohl an der Weisheit von einem Gewissen Wayne Gretzky: You miss 100% of the shots you don't take!
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  • Timiböög 24.11.2016 17:42
    Highlight Auch wenn er sich manchmal daneben verhält ist und bleibt er für mich der Inbegriff für einen Hockeyspieler!
    (Pittsburgh fan)
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7,6 Sekunden pures Glück – Hurricanes-Materialwart kommt unverhofft zum NHL-Debüt

Jorge Alves hat es als Eishockey-Torhüter nicht auf die grosse Bühne geschafft, also wurde er bei den Carolina Hurricanes halt Materialwart. Gestern ist sein Traum nun doch noch in Erfüllung gegangen: Er durfte für 7,6 Sekunden ein NHL-Tor hüten.

7,6 Sekunden vor Schluss ist es tatsächlich so weit: Hurricanes Headcoach Bill Peters nimmt seinen Nummer-1-Torhüter Cam Ward vom Eis und stellt für den Rest des Spiels Jorge Alves zwischen die Pfosten. 

Es ist keine gewöhnliche Torhüter-Rochade. Zwar liegen die Carolina Hurricanes gegen die Tampa Bay Lightning 1:3 zurück, doch Ward hat sich nichts zu Schulde kommen lassen. Der Wechsel ist vielmehr eine Hommage an Jorge Alves.

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