Sport

Slalom in Val d'Isère

1. Henrik Kristoffersen (NOR)

2. Marcel Hirscher (AUT) + 0,75

3. A. Choroschilow (RUS) + 1,92

11. Daniel Yule + 3,22

12. Luca Aerni + 3,23

24. Ramon Zenhäusern + 5,99

Nicht im 2. Lauf u. a.: Reto Schmidiger + 2,58, Marc Gini + 3,55, Anthony Bonvin + 4,34, Marc Rochat, Sandro Simonet, Loïc Meillard (alle out)

Behielt im Stangenwald die Übersicht: Henrik Kristoffersen. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Kristoffersen kehrt mit Sieg zurück – Yule und Aerni in den Top 15

11.12.16, 13:22 11.12.16, 16:00

Der Sieger

Henrik Kristoffersen gewann den Weltcup-Slalom in Val d'Isère. Das erste Rennen des Winters in Levi hatte der Norweger wegen eines Streits mit dem eigenen Verband freiwillig ausgelassen.

Das Podest

Kristoffersen siegte vor dem Österreicher Marcel Hirscher und dem Russen Alexander Choroschilow. Der nach dem ersten Lauf führende Franzose Alexis Pinturault schied im Finale aus.

Hirscher, Kristoffersen und Choroschilow. Bild: Giovanni Auletta/AP/KEYSTONE

Die Schweizer

Drei Schweizer holten Weltcup-Punkte. Daniel Yule und Luca Aerni klassierten sich auf den Rängen 11 und 12. Während Yule im zweiten Durchgang noch drei Plätze einbüsste, konnte sich Aerni in der Entscheidung um sechs Ränge verbessern. Ramon Zenhäusern wurde 24. (ram)

Bester Schweizer: Daniel Yule. Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Lust auf die Piste? Die 10 besten Skigebiete der Alpen 2016

09.03.2012: Ambrosi Hoffmann verkündet seinen Abschied und wir erinnern daran mit dem witzigsten Ski-Video der Welt

25.02.1994: Am Ende strahlt die Schöne Nancy Kerrigan und das Biest Tonya Harding vergiesst bittere Tränen

17.12.1993: Liechtensteiner gewinnt mit der 66 die verrückteste Abfahrt der Weltcup-Geschichte

10.02.2002: Simon Ammann, der voll geile Harry Potter der Lüfte, wird Olympiasieger

06.01.2002: Sven Hannawald knackt in Bischofshofen seinen eigenen Schanzenrekord und holt sich als bisher einziger Springer den Tournee-Grand-Slam

15.01.2012: Biathlon-Göttin Magdalena Neuner verliert komplett den Überblick und ballert vier Schüsse auf die falsche Scheibe

07.01.2007: Marc Berthod beendet beim Slalom von Adelboden mit Startnummer 60 und mit dem Lauf seines Lebens die grosse Schweizer Ski-Misere

27.02.2010: Alles scheint nach dem Sturz verloren – da schwimmt sie einfach übers Eis und rettet Deutschland in den Final

01.02.1997 Nur Schweizer auf dem WM-Podest – aber diese Party endet im Fiasko

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

18.12.2004: Abfahrer Kristian Ghedina kollidiert auf den letzten Metern beinahe mit einem Reh

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

17.02.2006: Tanja Frieden freut sich schon über den silbernen «Plämpu», als Lindsey Jacobellis ihr Gold schenkt

12.02.2006: Die Ösi-Reporter reiben schon gierig die Hände – da klaut ein Franzose doch tatsächlich noch «ihr» Abfahrts-Gold

09.01.1954: Wie die Lauberhorn-Abfahrt in Wengen zu ihrem Österreicherloch kam

Die Geburtsstunde einer Legende: Jamaika hat 'ne Bobmannschaft!

13.03.2008: Défago ist zwei Hundertstel zu langsam, Albrecht fährt zu schnell – und Cuche verliert die Super-G-Kugel um einen einzigen Punkt

22.01.2009: Der Horrorsturz in Kitzbühel verändert das Leben von Daniel Albrecht mit einem Schlag

17.01.2010: Füdligate in St.Moritz – Bob-Weltmeisterin Gillian Cooke platzt am Start die Hose

12.03.2010: Carlo Janka schafft den Hattrick und holt sich nach WM-Gold und dem Olympiasieg auch den Gesamtweltcup

29.12.2005: «Grüni» fehlen 100 Meter zur Sensation – nach einem Sturz beim Zielsprung rutscht er knapp an seinem ersten Weltcupsieg vorbei

18.11.2006: Biathlet Björndalen, der Kannibale der Loipe, lässt das Gewehr daheim und triumphiert auch im Langlauf-Weltcup

21.12.1998: Nie passt der Fan-Song «Immer wieder Österreich» besser als beim Ösi-Neunfachsieg

04.03.2011: Northug vernascht die Schweden mit dem frechsten Zieleinlauf aller Zeiten

16.02.2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury schreibt das schönste Olympia-Märchen überhaupt 

20.02.2014: Ein Sturz produziert das beste Fotofinish aller Zeiten – zumindest für Profiteur Armin Niederer

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

14.02.1988: «Eddie The Eagle» begeistert die Welt: Mithüpfen ist wichtiger als gewinnen

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

14.12.1997: Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg des Österreichers

17.03.2012: Schiebermütze auf den Kopf, Holzlatten an die Füsse – Didier Cuche verabschiedet sich mit Stil

13.02.1998: Trotz seinem Jahrhundert-Sturz wird Hermann Maier noch Doppel-Olympiasieger

29.01.2011: Im allerletzten Wettkampf setzt Sarah Meier ihrer Karriere die Krone auf

20.03.2005: Nach einer Kiste Bier und mit ganz viel Alkohol im Blut fliegt Janne Ahonen weiter als jemals ein Mensch vor ihm

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

15.03.2012: Die grosse Kristallkugel liegt für Beat Feuz bereit – doch er stürzt und Marcel Hirscher ist da, um zu erben

10.01.2007: Rainer Schönfelder rast am Lauberhorn die längste Abfahrt der Welt nackt hinunter

02.02.2008: In ihrer ersten Abfahrt stürzt Lara Gut mit dem Sieg vor Augen – und wird Dritte

03.02.2005: Bode Miller fährt die Kombi-Abfahrt auf einem Ski und wird Weltmeister der Herzen

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

40 Jahre alt: Das «Sportpanorama» ist die Sendung, für die sich die Billag lohnt

Am Sonntag feiert das Schweizer Fernsehen ein Jubiläum: Das «Sportpanorama» wird 40 Jahre alt. Es ist sich stets treu geblieben und hat sich dennoch immer neu erfunden. So ist es längst ein Klassiker, der aus der TV-Landschaft nicht wegzudenken ist.

Da blieben meine Eltern hart: «Sport am Wochenende» am Sonntagabend durfte ich nur schauen, wenn ich zuvor ein halbe Stunde lang das Blockflötenspiel geübt habe. Es blieb die einzige halbe Stunde in der Woche, weswegen meine musikalische Karriere überschaubar ist.

Umso bessere Erinnerungen als an die Blockflöte habe ich an das Sport-Flaggschiff des Schweizer Fernsehens. Schliesslich bin ich zu einer Zeit aufgewachsen, in der es nur recht selten Live-Sport gab. Die Skirennen wurden schon damals …

Artikel lesen