Sport

Yi Siling bei den Spielen in Rio, wo sie im letzten Jahr Bronze gewann. Bild: AP

Olympiasiegerin schiesst daneben, weil ihr Baby im Bauch sie ständig tritt

01.09.17, 13:51 01.09.17, 16:45

Das hatte sich Yi Siling bestimmt anders vorgestellt. Die chinesische Luftgewehr-Schützin, die 2012 in London Olympiasiegerin wurde, belegte an den «National Games» in Tianjin nur Rang 28. Ungewöhnlicher Grund für das schwache Abschneiden: Die werdende Mutter wurde von Tritten in ihrem Bauch aus dem Konzept gebracht.

Yi ist im fünften Monat schwanger. Vergeblich habe sie versucht, ihr ungeborenes Kind zu beruhigen. «Mein Liebling, bitte bleib ruhig, wenn Mama schiesst», flüsterte sie laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Es nützte nichts.

Zuvor hatte Yi sich mit Ärzten beraten, ob ein Start an diesen «Olympischen Spielen Chinas» sinnvoll sei. «Es ist eine tolle Erfahrung, mit meinem Kind teilzunehmen», sagte sie. (ram)

34s

Scheisse, Peking geht WC-Papier Dieben an den Kragen

Video: watson

Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2016

19.09.2000: Eric «The Eel» Moussambani säuft über 100 m Freistil fast ab und wird trotzdem zum grossen Star

17.09.1988: Zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Seoul gibt es geröstete Tauben

06.08.2012: Felix Sanchez schmuggelt Foto von totem Grosi unter die Startnummer und schafft das grösste Comeback der Leichtathletik

01.10.2000: Der Abschluss der Spiele von Sydney ist der Beginn der grossen Liebe zwischen Roger und Mirka

04.08.2012: Das knappste Finale in der Olympia-Geschichte im Triathlon gewinnt Nicola Spirig dank einer unglaublichen Willensleistung

09.06.1924: Die Schweiz verpasst den Olympiasieg – aber wird Europameister!

26.07.1992: Das beste Team, das jemals Basketball gespielt hat, verzaubert die ganze Welt

Die Geschichte eines Bauernsohns, der im vorletzten Jahrhundert zum Olympiahelden wurde

17.08.2008: Amor trifft besser als der Sportschütze, der nur deshalb berühmt wurde, weil er auf die falsche Scheibe zielte

26.08.1900: Ein Siebenjähriger wird zum jüngsten Olympiasieger aller Zeiten, aber bis heute kennt niemand seinen Namen

28.8.1972: Mark Spitz holt sich die ersten zwei von sieben Goldmedaillen und schwimmt in jedem Rennen Weltrekord

18.10.1968: Bob Beamon springt so weit, dass nicht einmal das Massband reicht

06.08.1984: Carl Lewis holt sich zum ersten Mal Olympia-Gold in seiner Lieblingsdisziplin

28.07.1984: Gaby Andersen-Schiess torkelt in der Hitze von LA völlig dehydriert über die Zielgerade des Olympia-Marathons

08.05.1984: Die Sowjets boykottieren Olympia. Eine Retourkutsche, die ihre Wirkung komplett verfehlt

16.10.1968: Tommie Smith und John Carlos sorgen für die berühmteste Siegerehrung bei Olympia

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

25.07.1908: Wyndham Halswelle wird Olympiasieger über 400 Meter – weil er im Final der einzige Läufer ist

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1Kommentar anzeigen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • Luca Brasi 01.09.2017 17:46
    Highlight Wird wohl ein Junge. 😄
    3 0 Melden

Vor dem Portugal-Kracher – die Schweizer Stars erinnern sich an ihre besten Spiele

Für diese grossen Spiele lebt ein Fussballer! Wenn die Schweiz heute in Portugal um die WM-Qualifikation spielt, dann kann sie nur mit einer fast perfekten Leistung bestehen. Wenn jeder Spieler sein Spiel des Lebens zeigt, dann reicht es für mindestens ein Unentschieden – und die WM in Russland ist Tatsache.

Vor fast genau 24 Jahren haben die Schweizer schon einmal ein entscheidendes Spiel in Portugal bestritten. Am 13. Oktober 1993 traten sie in Porto als ungeschlagener Tabellenführer zu ihrem vorletzten WM-Ausscheidungsspiel an. Mit einem Sieg hätten sie die erste WM-Teilnahme nach 28 Jahren perfekt machen können. «Die Euphorie hatte sich im Laufe der Kampagne mehr und mehr hochgeschaukelt», erzählt Adrian Knup, damals Mittelstürmer.

Doch die Schweiz verlor in Porto 0:1. Hinterher kritisierte …

Artikel lesen