Sport

Nur ein weisser Streifen: So sieht's vor den Weltcuprennen in Val Gardena aus

18.12.15, 07:45 18.12.15, 13:50

In Val Gardena finden heute und morgen zwei Weltcuprennen statt. Erst der Super-G, dann morgen die Abfahrt auf der Saslong mit seinen Kamelbuckeln. Doch Schnee ist im Südtirol aktuell so viel vorhanden wie die Hoffnung auf Schweizer Erfolge in der Königsdisziplin der Skifahrer: nur ein schmaler Streifen.

Die meisten Bilder der oben stehenden Diashow sind zwar vom Gegenhang, aber auch auf der Saslong selbst ist die weisse Pracht Mangelware.

Immerhin ist es uns geglückt, exklusive Aufnahmen von den Skistars aufzutreiben, wie sie sich hoch zum Start fahren lassen: 

Der Skiwinter bisher ...
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  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 11:16
    Highlight Es geht nicht nur um diesen Hang. Es gibt hunderte solcher toter Hänge. Da wurde wegen dem Skizirkus alles plattgewalzt. Sämtliche Bäume und Sträucher wurden gerodet, kleinere Hügel begradigt. Wenn Schnee drüber liegt sieht alles wunderbar aus. Im Sommer: Wandern zwischen Gerüsten, Liftmasten und stolpern über Plastikfolien und herumliegendem Schutt. Beschneien: Ganze Bergseen werden leergepumpt. Teilweise muss gar Wasser aus den Tälern hochgepumpt werden. Natürlich tritt man einigen auf die Füsse, können sie es doch kaum erwarten, ihre neuesten Bretter und Brillen spazieren zu führen.
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    • Amboss 18.12.2015 14:18
      Highlight Und ihr Kommentar aufs Unterland angepasst

      "Es geht nicht nur um diese Wiese. Es gibt hunderte überbauter Wiesen. Da wurde für Verkehr, Freizeit, Gewerbe, Industrie alles plattgewalzt. Sämtliche Bäume und Sträucher wurden gerodet, kleinere Hügel begradigt. Immer: Wandern zwischen Gerüsten, Gebäuden, Autobahnen, undsoweiterundsofort. "

      Wer ohne Schuld ist werfe den ersten Stein. Was wir hier unten mit unserem Land machen nicht besser.
      Die Berge sind nicht einfach schöne Kulisse für Unterländer, sie sind auch Wirtschaftsraum für die Bewohner dort.
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    • Raphael Stein 18.12.2015 21:07
      Highlight da gibts viele Steine zu werfen!
      Amboss spricht hier auch von Industrie und Gewerbe und Verkehr um zu das alles zu erschliessen.
      In den Bergen soll dann Freizeitsport und Sponsorenskifahren veranstaltet werden, koste es was es wolle. KOSTE ES WAS ES SOLLTE? Und wann der Zirkus stattfinden soll, das bestimmen die paar Sponsoren.
      Vom einem leben wir wirklich, vom anderen erhalten wir bald die Rechnung.
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  • strama 18.12.2015 10:18
    Highlight ..dann hatte al gore also doch recht mit der klimaerwärmung.
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  • Wilhelm Dingo 18.12.2015 09:41
    Highlight Geht in die Berge, lasst die Skier Zuhause, und geniesst einfach die wunterbare Natur.
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  • Ani_A 18.12.2015 09:32
    Highlight haha: "Muesch de luege, es hed e paar aberi Fläcke." xD Die im Wirzweli sind scho luschtigi...
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  • Gelöschter Benutzer 18.12.2015 08:26
    Highlight Es ist zum Kotzen. Mann muss sich einmal diese braunen Hänge betrachten. So sieht es den ganzen Sommer aus, wenn man in diesen "Ski-Gebieten" wandern geht. Kein einziger Baum, der Schatten spenden könnte, steht mehr. Doch dies scheint niemanden zu interessieren. Hauptsache der Winterzirkus floriert. Oder eben auch nicht. Recht so.
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    • Humbolt 18.12.2015 08:54
      Highlight Leider sehen das nur die Wenigsten. Insbesondere die Leute aus den Gebieten selbst. Auf der anderen Seite lebt so ziemlich jeder dort vom Wintersport.
      Es ist immer ein Geben und Nehmen mit der Natur, und wo der Mensch da die Prioritäten setzt ist ja seit längerem klar.
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    • Mr. Holmes 18.12.2015 09:08
      Highlight Dieses Argument verstehe ich nicht ganz. Viele Skihänge liegen oberhalb der Baumgrenze. Ganze Wälder zu roden für Skipisten wäre auch kontraproduktiv von den Lawinen her. Schneisen werden aber gemacht, vor allem auch in Nordamerika wo die Baumgrenze höher ist. Dass die Natur jedoch unter dem Skitourismus leidet ist aber auch für mich unbestritten.
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    • Nischi91 18.12.2015 09:26
      Highlight Also ich sehe viele Tannen auf den Bildern! Viele dieser Hänge liegen meiner Meinung nach über der Baumgrenze. Logisch hat es dort keine Bäume!
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    • Amboss 18.12.2015 09:46
      Highlight @Cappuccino: Hast du die Bilder angeschaut? Also ich sehe da einige Bäume. Und schonmal was von Baumgrenze gehört? Du kannst nicht auf 2000m Höhe gehen und Bäume verlangen...

      Bestimmt wohnst du irgendwo in Stadt oder Agglo. Gehst mit dem Auto einkaufen und ins Mulitplex ins Kino und arbeitest im hässlichen Gewerbegebiet.

      Die Bergbewohner schauen doch auch nur, dass sie dort leben können. Tourismus ist da halt schon eine der wenigen Branchen, wo Arbeitsplätze entstehen.

      Im Unterland darf alles überbaut werden, aber in den Bergen soll heile Welt sein.... Versteh ich nicht...



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    • NonplusUltra 18.12.2015 09:54
      Highlight Also ich sehe sehr viele Bäume, wo Problem?
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    • atomschlaf 18.12.2015 11:38
      Highlight @Mr. Holmes: Die Natur leidet auch unter Kinos, Restaurants, Schwimmbädern, Kunsteisbahnen, Hotels sowie Wohn- und Bürogebäuden, inkl. jenen wo Du lebst und arbeitest...
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    • Mr. Holmes 18.12.2015 12:01
      Highlight @atomschlaf: Das ist zweifellos so, nur geht es hier um Skigebiete ;-)
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    • Amboss 18.12.2015 12:57
      Highlight @Mr. Holmes: Nein, geht es nicht. Es geht um folgendes:

      Damit eine Region bestehen kann und nicht ausstirbt, sind Arbeitsplätze erforderlich. Die liegen in Bergregionen im Tourismus und auch in der Durchführung von Skirennen.

      Im Unterland sind die Arbeitsplätze in Industrie, Dienstleistung etc...

      Die Berggebiete werden verurteilt, wenn dafür in die Natur eingegriffen wird.
      Hässliche Gewerbezonen, Autobahnen, Strassen, Einkaufszentren, Kinos etc... im Unterland mit all ihren Auswirkungen auf die Natur werden allerdings einfach akzeptiert.
      Das kanns nicht sein.

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    • Mr. Holmes 18.12.2015 13:50
      Highlight @Amboss: Wer sagt denn, dass hier nicht mit dir einig bin? Ich wollte mit meinen Kommentaren jedoch nur das Argument von Cappuccino entkräften und habe mich zur Problematik die du äusserst gar nicht geäussert :-)
      Wie du aber hier siehst (http://www.watson.ch/Aargau/articles/261330058-Aargau--Kanton-will-Biber-D%C3%A4mme-entfernen-%E2%80%93-Pro-Natura-wehrt-sich-dagegen) wird auch im Unterland nicht einfach alles von allen akzeptiert, zum Glück!
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