Syrien

Syrien

Erster Hilfskonvoi nach UNO-Resolution nach Syrien eingereist

25.07.14, 03:22 25.07.14, 09:28
epa04039658 A Syrian refugee boy pushes a hand barrow to transport a gas cylinder during the visit of Canadian Prime Minister Stephen Harper to the Zattari Syrian refugee camp in Mafraq, Jordan, 24 January 2013. Prime Minister Stephen Harper announced more funding initiatives to assist Syrian refugees and to aid in the destruction of Syrian chemical weapons. Harper currently leads a 200-strong delegation that includes cabinet ministers, parliament members and business people, on a seven-day visit to Israel, the West Bank and Jordan.  EPA/STR

Syrischer Flüchtlingsjunge transportiert eine Gasflasche in einem Flüchtlingscamp in Jordanien.  Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Rund zwei Wochen nachdem der UNO-Sicherheitsrat direkte Hilfslieferungen für Syrien per Resolution zugelassen hat, ist der erste solche Konvoi in das Bürgerkriegsland eingerollt. Der Konvoi sei über die Türkei nach Syrien eingereist.

«Wir wissen, dass neun Lastwagen die Grenze nach Syrien überquert haben», sagte Amanda Pitt, Sprecherin der UNO-Behörde für Nothilfekoordination, am Donnerstag der Nachrichtenagentur DPA. An Bord seien Nahrungsmittel, Tabletten zur Wasserreinigung und Material für Unterschlupfmöglichkeiten.

Mitte Juli hatte der Sicherheitsrat Hilfsorganisationen per Resolution erlaubt, vier neue Grenzübergänge zu Syrien und weitere Routen innerhalb des Landes auch ohne Zustimmung der Regierung zu nutzen. (trs/sda/dpa)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Islamismus-Experte Kepel: «Der ‹IS› versucht bewusst, die extreme Rechte zu stärken»

Wieso sich junge Franzosen inmitten ihrer Landsleute in die Luft sprengen, warum sich die EU auf ein Ende des Krieges in Syrien einstellen muss und weshalb der «Islamische Staat» sein Ziel eines Bürgerkriegs in Europa nicht erreichen wird: watson traf den französischen Politikwissenschafter Gilles Kepel, einer der weltweit führenden Kenner des radikalen Islam, zum grossen Interview.

Herr Kepel, warum eröffnet ein in Frankreich geborener und aufgewachsener junger Muslim das Feuer auf seine Landsleute oder sprengt sich in die Luft?Gilles Kepel: Weil diese Leute mit einer Ideologie indoktriniert worden sind, die wir «dschihadistischer Salafismus» nennen. Diese Ideologie überzeugt junge Menschen davon, mit den Werten ihrer französischen Identität zu brechen, sich von ihr loszusagen. Treue empfinden sie alleine den religiösen Würdenträgern dieser Ideologie gegenüber. …

Artikel lesen