Thailand

Proteste am Wahltag: In Bangkok sind Tausend auf die Strassen gegangen. Bild: EPA/EPA

Angriff im Süden 

Vier Tote bei Bombenanschlag in Thailand an Wahltag

02.02.14, 08:52 02.02.14, 16:16

In Thailand sind am Tag der Parlamentswahl am Sonntag bei einem Bombenanschlag vier Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei machte muslimische Rebellen für den Anschlag im Süden des Landes verantwortlich und erklärte, die Explosion habe nichts mit dem heftig umstrittenen, landesweiten Urnengang zu tun. 

Bei den Toten handle es sich um drei Soldaten und einen mit der Wahl betrauten Funktionär. Rund 20 Aufständische hätten bei dem Anschlag einen Kontrollpunkt unter Beschuss genommen und drei Sprengsätze gezündet. «Der Angriff steht mit der anhaltenden Gewalt in den südlichen Provinzen in Zusammenhang und hat mit der Wahl nichts zu tun», erklärte der Polizeichef der betroffenen Provinz Pattani. 

Der muslimisch dominierte Süden des Landes widersetzt sich seit Jahrzehnten der Regierung in Bangkok. Die Parlamentswahl begann unterdessen unter starken Sicherheitsvorkehrungen. Etwa 130'000 Sicherheitskräfte wurden im gesamten Land stationiert, allein 12'000 in der Hauptstadt Bangkok. (sda/meg)

watson auf Facebook und Twitter

Sie wollen keine spannende Story von watson verpassen?
Liken Sie unsere Facebook-Seiten:
watson.news, watsonSport und watson - Shebbegeil.

Und folgen Sie uns auf Twitter:
@watson_news und @watson_sport

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1Kommentar anzeigen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
  • zombie1969 02.02.2014 15:58
    Highlight Wahlen mit demokratischem Standard sind anerkannt als die höchste Form der Legitimierung für eine Regierung/Parlament. Die Opposition verweigert sich diesem Standard und blockiert das ganze System. Sie dürfen sich nicht wundern, wenn sie die Wahlen verloren hätten, wären sie überhaupt angetreten.
    Und Wahlen nicht anzutreten, da die Niederlage droht, das ist unterste Schublade für eine "Reformopposition". Es wäre nur demokratisch, würden sie eine spätere Wahlniederlage anerkennen, so wie es sich gehört und nicht so einen überflüssigen Aufstand veranstalten.
    0 0 Melden

«Tonight, bumm, bumm?» 7 Fragen, die ich mir als Tourist in Bangkok gestellt habe 

Nach einem Monat in Bangkok ist es mir ein Anliegen, den Sextourismus in dieser Stadt – und in ganz Thailand – zu thematisieren. Da dies ein heikles Thema ist und ich dazu ganz viele verschiedene Aspekte im Kopf habe, halte ich ein Selbstinterview für die passende Form, um meine Gedanken dazu zu formulieren.

Auf jeden Fall. Ich habe noch nie eine Grossstadt gesehen, in der Sex und Prostitution so präsent sind wie hier. Jedes Viertel scheint mindestens eine Rotlicht-Meile zu haben. Manchmal …

Artikel lesen