USA

Die meisten Protestmärsche, wie hier in New York, verliefen friedlich. Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Tausende fordern in der USA die Offenlegung von Trumps Steuerunterlagen

16.04.17, 00:52 16.04.17, 01:15

Tausende Amerikaner haben am Samstag in Protestmärschen den US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, endlich seine Steuerunterlagen zu veröffentlichen. Die Demonstrationen fanden in Dutzenden Städten statt.

So gab es unter anderem Proteste in Washington, Chicago, New York sowie in Los Angeles. Sie fanden am sogenannten «Steuertag» statt. Der 15. April ist jährlich der Stichtag, bis zu dem die Amerikaner ihre Steuererklärungen für das Vorjahr abgeben müssen.

In der kalifornischen Stadt Berkeley kam es nach Angaben des Senders CNN zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern Trumps. 13 Menschen seien festgenommen worden.

In den USA ist es seit Jahrzehnten eine Tradition, dass Präsidentschaftskandidaten und Präsidenten ihre Steuererklärungen offenlegen – auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind.

Trump hatte einen solchen Schritt zunächst mit Hinweis auf eine laufende behördliche Steuerprüfung verweigert, aber später machten Mitarbeiter klar, dass der Multimilliardär generell nicht an eine Veröffentlichung denkt.

Dieses Verhalten nährte bei Kritikern den Verdacht, dass der Ex-Immobilienmogul etwas zu verbergen habe, so zum Beispiel Teile seiner Geschäftsverbindungen. (sda/dpa)

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User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
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  • Gelöschter Benutzer 16.04.2017 16:09
    Highlight Ich will von Trump nur eines wissen:

    Macht er eine neue Untersuchung von 9/11?

    Meine Vermutung: nö
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  • Fussballfan1999 16.04.2017 12:32
    Highlight first world problem
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  • DerRabe 16.04.2017 10:13
    Highlight Ich bin absoluter Trump Gegner aber diese Protestmärsche bringen rein gar nichts. Trump ist keineswegs verpflichtet seine Steuererklärung offen zu legen. Und selbst wenn er dies wider erwarten tun würde und wir dadurch sehen würden, dass er alles andere als reich ist, würde es nichts bringen:
    Trump ist durch seine Art immun gegenüber allen Skandalen. Er hat sich so positioniert, dass alles was er tut mit den Worten "ist halt Trump" abgetan wird. Ich kann mir zwar kein Szenario einer Wiederwahl vorstellen, aber die 4 Jahre werden wir einfach überstehen müssen.
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  • Spooky 16.04.2017 09:57
    Highlight Ach, diese Reichen
    Alles die Gleichen
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  • Linus Luchs 16.04.2017 07:13
    Highlight Bei der Steuerbehörde gibt es Leute, die wissen, was Trump zu verbergen hat. Wie viele Leute sind das? Wenn dieses Geheimnis wirklich so brisant ist, werden die alle ganz pflichtbewusst schweigen? Mich würde es nicht wundern, wenn plötzlich Wikileaks über eine Steuererklärung von Trump verfügt. Je länger und sturer er sich der Veröffentlichung widersetzt, desto attraktiver wird die Aufdeckung.
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  • rodolofo 16.04.2017 06:51
    Highlight Die Steuerunterlagen von Donald Trump sind mit dem Rezept für Appenzeller-Käse vergleichbar.
    Sie sind GEHEIM!
    Allerdings stinken die Einkommens- und Vermögensverhältnisse von Trump wesentlich stärker und übler, als Appenzeller-Käse...
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    • Moti_03 16.04.2017 09:35
      Highlight Egal ob Tradition, Trump oder Clinton, oder sonst wer, ich würde meine Steuererklärung auch nicht öffentlich machen / zeigen und schon gar nicht wenn es kein Gesetz sagt. Dies ist was persönliches und privates zwischen mir und Staat. Nur weil es Trump ist wollen diese viele sehen. Macht ihr eure steuern öffentlich?
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    • pamayer 16.04.2017 09:53
      Highlight Rezenter Vergleich!
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  • img.src="/imbdb/..." 16.04.2017 01:59
    Highlight Hm ich glaube bezüglich Trump haben die US-Amerikaner wesentliche schlimmere Probleme, als die Hunderten von Millionen USD die er am Fiskus vorbeigeschmuggelt hat.
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    • roger.schmid 16.04.2017 08:51
      Highlight @Symoris: das seh ich anders. es geht weniger darum, was vorbei geschmuggelt wurde. obwohl dies sicher auch schon skandalös wäre - für die Rechte ist beschiss am Staat und Diebstahl an der Allgemeinheit aber anscheinend nur ein Kavaliersdelikt - vorausgesetzt es geht um einen Milliardär und nicht um einen IV-Bezüger..

      Es geht mehr darum zu erfahren mit wem er welche schmutzigen Geschäfte treibt, wem er Geld schuldet usw.. Dies könnte ihm den Kopf Kosten. Es wird seine Gründe haben, wieso die Steuererklärung ums verrecken geheim bleiben soll..
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    • Easypeasy 16.04.2017 09:48
      Highlight Der Fisch stinkt vom Kopf her.
      Es gibt doch immer schlimmere Probleme, die kann er ja gerne erledigen. Aber ich befürchte, für Trump persönlich, wäre die Veröffentlichung ein "schlimmes" Problem.
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