USA
FILE - In this Aug. 3, 2005 file photo, Chiquita bananas are on display at a grocery store in Bainbridge, Ohio. Fruit supply companies Chiquita of the United States and Fyffes of Ireland said Monday, March 10, 2014, they had agreed to merge to create the world's biggest banana supplier. (AP Photo/Amy Sancetta, File)

Chiquita hat kolumbianische Paramilitärs finanziell unterstützt, will aber zu diesen Zahlungen erpresst worden sein. Bild: Amy Sancetta/AP/KEYSTONE

Urteil kann weitergezogen werden

Kolumbianische Bürgerkriegsopfer können nicht in den USA gegen den Bananenkonzern Chiquita klagen

25.07.14, 02:15 25.07.14, 08:39

Ein US-Gericht hat die Sammelklage Tausender kolumbianischer Bürgerkriegsopfer gegen den Bananenproduzenten Chiquita abgelehnt. Die Kläger warfen dem Konzern vor, die rechtsgerichteten Paramilitärs in dem südamerikanischen Land finanziert zu haben.

Das Gericht im Bundesstaat Florida erklärte am Donnerstag, der Fall unterliege nicht der US-Rechtsprechung. Die Kläger können nun vor den Obersten Gerichtshof ziehen.

Der Dachverband der Paramilitärs, die Autodefensas Unidas de Colombia (AUC), war bis Mitte der 2000er-Jahre für zahlreiche Morde und Vertreibungen in Kolumbien verantwortlich. 

Das im US-Bundesstaat North Carolina ansässige Unternehmen Chiquita hatte eingeräumt, die AUC finanziell unterstützt zu haben. Allerdings sei die Firma erpresst worden. 2007 hatte Chiquita eine Strafe von 25 Millionen Dollar an das US-Justizministerium gezahlt. (trs/sda/dpa)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Gesetzesentwurf steht: US-Regierung will Klimaplan von Obama abschaffen

Die US-Regierung will den Klimaplan von Ex-US-Präsident Barack Obama stoppen. US-Umweltminister Scott Pruitt kündigte an, er werde am Dienstag in Washington einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des sogenannten «Clean Power Plan» der Vorgängerregierung unterzeichnen.

Nach diesem Programm sollten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoss bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das war ein Grundpfeiler von Obamas Klimastrategie.

Der Oberste Gerichtshof legte die Pläne aber 2016 auf Eis. …

Artikel lesen