USA

Das war ein «Wendepunkt» für sein Unternehmen, erklärt United-Airlines-Chef. Bild: Nam Y. Huh/AP/KEYSTONE

United-Airlines-Chef entschuldigt sich erneut für Passagier-Rauswurf

18.04.17, 00:40 18.04.17, 07:49

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal bessere Geschäfte als erwartet gemacht. Die Zahlen wurden jedoch durch den jüngsten Skandal um den gewaltsamen Rauswurf eines Passagiers überschattet.

«Es ist offensichtlich, dass wir beim Kundenservice einen viel besseren Job machen müssen.»

Vorstandschef von United Airlines, Oscar Munoz

Der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Oscar Munoz, entschuldigte sich am Montag erneut für den Vorfall, bei dem ein Fluggast aus einer überbuchten Maschine gezerrt wurde. Es sei «demütigend» gewesen und er übernehme «die volle Verantwortung», erklärte Munoz.

Es sei offensichtlich, «dass wir beim Kundenservice einen viel besseren Job machen müssen», sagte der United-Chef. Er sprach von einem «Wendepunkt» für sein Unternehmen, das jetzt mehr denn je entschlossen sei, die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen.

Das brutale Vorgehen gegen den Passagier, der sich laut seinem Anwalt die Nase brach, zwei Zähne verlor und eine Gehirnerschütterung erlitt, hatte weltweit Empörung hervorgerufen.

Die Zahlen für das erste Quartal gerieten durch die Affäre in den Hintergrund. United Airlines konnte die Prognosen der Analysten bei Gewinn und Umsatz übertreffen.

Verglichen mit dem Vorjahreswert legten die Erlöse um überraschend starke 2,7 Prozent auf 8.4 Milliarden Dollar (7.9 Mrd Euro) zu. Auf bereinigter Basis verdiente die Fluggesellschaft 41 Cent je Aktie. Am Markt war lediglich mit 38 Cent gerechnet worden. Die Aktie stieg nachbörslich um einen Prozent. (sda/dpa)

Dafür entschuldigte er sich nicht: 

Die PR-Abteilung dürfte nun ziemlich viel Arbeit haben ...

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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3Alle Kommentare anzeigen
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  • tschoo 18.04.2017 09:52
    Highlight Auch immer wieder gut: United Breaks Guitars... oder in den Worten eines YouTube-Kommentars: "Ah, back to the simpler days of 2009 where the only things United broke were guitars"
    0 1 Melden
    • tschoo 18.04.2017 11:22
      Highlight Da ist mir @tgdkomi1 zuvorgekommen :)
      0 0 Melden
  • tgdkomi1 18.04.2017 08:21
    Highlight Nichts Neues, United Manager scheinen bildungsresistent
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