Video

Wie Facebook und ein Akt der Freundlichkeit die kleine Ella ganz gross rausbringen

24.10.16, 15:52

Grosszügige Spende eines kleinen Mädchens: Ella und der Obdachlose. screenshot: youtube

Eddie Scott stammt eigentlich aus Portstewart in Nordirland, doch der Europäer ist in die USA ausgewandert – erst nach New York, dann nach Monterey, Kalifornien. Dort filmt er am 31. August, wie seine Tochter Ella in einem Restaurant einem Obdachlosen den Tag rettet.

Ella und Eddie Scott. bild: facebook

«Bin so stolz auf mein Mädchen»

«Kann ich es ihm nicht einfach geben?», fragt sie ihren Vater mit Blick auf das Essen. «Gib es ihm, mach es», antwortet der. Die Achtjährige läuft hinaus und überlässt dem Mann ihre Mahlzeit – was ihren Vater hörbar rührt. «Ella, du bist unglaublich», lobt er sie.

Als er fragt, wie sich die selbstlose Tat anfühlt, grinst sie: «Ich mag es!» Papa Eddie stellte den Clip mit seiner Tochter auf Facebook: «Meine kleine Ella hat heute eine wichtige Lektion gelernt: Helfe denen, die weniger Glück haben als du. Bin so stolz auf mein Mädchen.»

Die Scotts haben Spass beim Besuch von CBS San Francisco. bild: facebook

Mit der Reaktion der Internetgemeinde haben die Scotts aber nicht gerechnet: Das Video wurde dort bis heute satte 44 Millionen Mal angeschaut. Erst berichteten Lokalsender aus den USA von dem kleinen Akt der Menschlichkeit, dann sprangen auch britische Medien auf den Zug auf.

«Wir haben in New York gelebt und erlebten so eine Situation nicht zum ersten Mal», so der geschiedene Vater gegenüber Your Daily Dish. «Es war eine gute Gelegenheit, ihr zu zeigen, dass man auch etwas zurückgeben muss. Es hat ihr ein gutes Gefühl bereitet und mir auch.» Jetzt war Ella sogar erstmals in einer Talkshow eingeladen: Das Mädchen wurde in der «TD Jake Show» zu ihrer liebenswerten Geste befragt.

Und was lernen wir daraus? Geben ist seliger denn essen – und wer zuletzt lacht, ist am freundlichsten. Oder so ... Naja, gemeint ist: Manchmal zahlt sich ein wenig Menschlichkeit doch aus! Und daran kann man doch anknüpfen, oder?

(phi)

31 Szenen, die uns den Glauben an die Menschheit zurückgeben

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
9Alle Kommentare anzeigen
9
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Bijouxly 24.10.2016 19:44
    Highlight Oh man... Jemand gibt einem Obdachlosen etwas zu essen und wird dann in eine Talkshow eingeladen?! Leute! Wo leben wir eigentlich?
    26 4 Melden
    • Karando 25.10.2016 07:43
      Highlight Ja! Geht ja gar nicht!! Geht es eigentlich noch!?! Wie kann sich die Kleine erlauben den schlechten Nachrichten die Show zu stehlen!?! Gott was ist das für eine Welt?!? Grauenvoll! Wann werden endlich wieder Mörder und Verbrecher eingeladen?!? *Ironie off*
      7 9 Melden
    • Triumvir 25.10.2016 09:04
      Highlight @Bijouxly: Ja, wo leben wir denn!? Geht ja gar nicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn Junge Menschen etwas über Menschlichkeit lernen. So können sie im herzlosen Kapitalismus ja gar nicht richtig überleben...no comment....
      7 5 Melden
    • Bijouxly 25.10.2016 09:06
      Highlight Das habe ich nicht gesagt. Aber es sollte nicht immer so einen hype darum geben. Das zeigt ja nur, dass es eben nicht mehr "normal" ist, etwas gutes zu tun. Wenn es wirklich um etwas gutes gegangen wäre, hätten sie den obdachlosen auch eingeladen! Aber der wäre dann vermutlich nicht mehr so "härzig" gewesen und die leute vor dem tv hätten ein schlechtes gewissen bekommen. Will man ja nicht, oder?
      11 2 Melden
    • Karando 25.10.2016 12:04
      Highlight Eben weil es nicht mehr normal ist muss darüber so oft wie möglich gesporchen werden. Die Menschen werde so mit schlechten News überhäuft, dass das die Normalität geworden ist. Solange man nicht gegensteuert, wird das auch die Normalität bleiben. Und wenn das Gegensteuern eben ein kleines Mädchen ist das eingeladen wird (ob das nun die perfekte Lösung ist oder nicht), so ist das wenigstens ein Beitrag bzw. ein Anfang.
      3 2 Melden
    600
  • banda69 24.10.2016 18:51
    Highlight Sollte eigentlich ganz normal sein.

    Aber in Zeiten von Kapitalismus und Rechtspopulismus (SVP, Trump, usw.) wird solches bekämpft und als Gutmenschentum verhöhnt.
    24 5 Melden
    • w'ever 25.10.2016 09:27
      Highlight haha
      pöse SVP.
      ;)
      und stell dir mal die geschichte vor, wenn Scott ein Trump wähler wäre. uiuiui.
      5 2 Melden
    • teha drey 25.10.2016 09:29
      Highlight Jetzt ganz ehrlich, Banda 69.: Wenn man etwas gegen die SVP hat, ist das schon in Ordnung und des Bürgers Recht. Aber die schön inszenierte Aktion eines kalifornischen Einwanderermädchens - notabene in Amerika - als Gelegenheit für ein SVP-Bashing herzuziehen, ist billig. Oder fantasielos. Oder zeugt davon, dass Du den ganzen Tag an nix anderes denkst...
      7 2 Melden
    • banda69 26.10.2016 09:10
      Highlight @wever - Ja, wer weiss.

      @teha - Es ist die SVP, die seit Jahrzehnten gegen soziales Engagement schiesst und es mit dem Nazi-Vokabular "Gutmenschen" in den Dreck zieht.
      0 1 Melden
    600

«iTrump:» Wie ein App-Entwickler den mächtigsten Mann der Welt besiegte

Soll noch jemand behaupten, es gebe keine ausgleichende Gerechtigkeit ...

Das US-Patentamt hat die Rechte am Namen «iTrump» einem 40-jährigen App-Entwickler namens Tom Scharfeld zugesprochen. Damit konnte sich ein 40-jähriger Hobby-Musiker aus New York gegen den mächtigsten Mann der Welt und dessen Heer von ausgefuchsten Anwälten durchsetzen.

David besiegt Goliath. Und mehr als das, wie wir gleich sehen, doch zunächst zur Vorgeschichte:

Scharfeld, ein Ingenieur und Hobby-Musiker, liess 2010 «iTrump» als Name für eine App ins Marken-Register eintragen. Im Jahr darauf …

Artikel lesen