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Wie du dich vor Vergewaltigung schützen kannst (aber vielleicht bleibst du eh besser zu Hause)

06.01.16, 14:31 07.01.16, 07:25

Kölns Bürgermeisterin Henriette Reker hat gestern der Welt erzählt, wie Frau sich vor sexuellen Übergriffen schützt: Sie soll einfach immer eine Armlänge Abstand zu Fremden halten, gab sie ihren Verhaltenstipp an einer Pressekonferenz zum Besten. Unter #einearmlänge kann sie seither nachlesen, was das Internet von ihrem Tipp so hält ...

Cat del Buono hat 2014 zu dem Thema sogar ein Video gemacht. Titel: «Wie du nicht vergewaltigt wirst!» In dem Film befolgt die Komikerin Verhaltenstipps, die sie verschiedenen Ratgebern entnommen hat. Diese Ratschläge sind also nicht erfunden.

Trage nie kurze Röcke und Kleider

Bild: Screenshot/Youtube

Trage am besten gleich einen Overall (noch besser: einen Overall mit Gurt!)

bild: screenshot/youtube

Schuhe wie auf dem ersten Bild gehen natürlich gar nicht. Solides Fusswerk ist Voraussetzung für jeden Partyabend. Und am besten einen Hund dazu.

bild: screenshot/youtube

Lange Haare? Weg! Dein Vergewaltiger kann sonst daran ziehen.

bild: screenshot/youtube

Getränke von Fremden anzunehmen, ist keine gute Idee. Bedenke vor allem: «Don't get drunk!»

bild: screenshot/youtube

Wenn du einen Vergewaltiger im Auto hast, fahr gegen einen Pfosten – oder spring aus dem fahrenden Auto.

bild: screenshot/youtube

Sag, dass du eine Krankheit hast. Oder übergib dich. Oder mach in die Hose. 

bild: screenshot/youtube

Hier das ganze Video:

YouTube/Cat del buono

Nein, Cat del Buono will Frauen mit dem Video nicht auffordern, sich die Haare zu schneiden, nur noch Overalls zu tragen und in die Hose zu machen. Sie macht sich vor allem über einen Punkt lustig: Leute, die Frauen sagen, wie sie nicht vergewaltigt werden, gibt es wie Sand am Meer – aber wer sagt den Männern, sie sollen nicht vergewaltigen? Frau Reker lässt grüssen. 

Oder passend zur aktuellen Debatte:

(meg via buzzfeed)

Übrigens: Wenn du diese Tipps befolgst, wirst du das perfekte Bravo-Girl. 😂

Video: watson.ch

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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4Alle Kommentare anzeigen
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  • rasca 07.01.2016 06:30
    Highlight "aber wer sagt den Männern, sie sollen nicht vergewaltigen?"
    Das Gesetz - Strafgesetzbuch Artikel 190.
    Finde es immer wieder angenehm wie in dem Thema Männer doch ganz gerne als homogene Masse gesehen werden denen man erstmal beibringen muss keine Frauen zu vergewaltigen. Zum Glück sagt mir das jemand.
    5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.01.2016 16:41
    Highlight diese bravo-tipps sprechen bände...
    8 2 Melden
  • blueberry muffin 06.01.2016 14:38
    Highlight Niemand sagt Männer sie sollen nicht vergewaltigen? Aha? Die letzten Jahrzehnte verschlaffen?
    8 8 Melden
    • Angelika 06.01.2016 22:29
      Highlight Es ist aber doch so, dass nach solchen Vorfällen häufig Tipps an Frauen (oder allgemein potenzielle Opfer) gerichtet werden, statt dass man wieder mal klipp und klar sagt, dass das nicht tolerierbares Verhalten ist. Nicht Opfer sind schliesslich schuld, sondern Täter. Diese haben sich zu ändern, nicht die Opfer. Vermittelt man, dass Opfer eine Mitschuld haben und ausserdem die Täter halt nicht anders können (aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder sozialen Statuses), entschuldigt man Gewalt.
      8 3 Melden

Facebook will dein Blut – und schnappt sich so noch mehr Daten

Facebook greift immer tiefer in unser Leben ein. In Indien verbindet der Tech-Konzern neu Spitäler mit Blutspendern und – Empfängern. «Super Sache», sagen die einen, andere bemängeln einen «erneuten Eingriff in die Privatsphäre der User».

Fotos posten, Likes verteilen und Blut auftreiben: Seit dem 1. Oktober bietet Facebook in Indien ein neues Feature an. Wer eine Blutspende braucht, kann sich auf der Plattform entsprechend vernetzen. Spender können ihre Bereitschaft in ihren Profilen angeben und Spitäler über eine spezielle Posting-Funktion Blutspenden anfragen. Spender im näheren Umfeld werden dann umgehend alarmiert, erklärte Hema Budaraju, Südasien-Chef von Facebook in einer Mitteilung. 

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