WM 2014 kompakt

Plakat-Aktion

Verfahren gegen Argentinien wegen Falkland-Protest

14.06.14, 09:27
Argentina's footballers pose for photographers holding a banner reading "The Malvinas / Falkland Islands are Argentine" before a friendly football match against Slovenia at La Plata stadium in La Plata, Buenos Aires, Argentina on June 7, 2014 in preparation of the 2014 FIFA World Cup Brazil to be held between June 12 and July 13.  AFP PHOTO / Alejandro PAGNI

Bild: AFP

Die FIFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Verband wegen der Plakat-Aktion in der vergangenen Woche beim Testspiel gegen Slowenien eingeleitet. Die Spieler hatten vor der Partie ein Banner mit der Aufschrift «Las Malvinas son Argentinas» gezeigt.

«Las Malvinas» ist die spanische Bezeichnung für die Falkland-Inseln, die zum britischen Übersee-Gebiet zählen. 1982 hatten Grossbritannien und Argentinien wegen der Inselgruppe im Südatlantik Krieg geführt. Die FIFA-Disziplinarkommission untersucht nun mögliche Verstösse wegen provozierender Handlungen und eines Fehlverhaltens der Mannschaft.

Die Schweizer Nationalmannschaft hatte Mitte der Neunzigerjahre in einem ähnlichen Fall für Aufsehen gesorgt, als sie in Schweden mit dem Transparent «Stop it Chirac» gegen französische Atombomben-Tests protestierte. Der SFV sah sich damals wegen der Aktion mit einem Verweis der UEFA konfrontiert. (pre/si)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Das wüste Tun in der Wüste müsste uns mehr beschäftigen als ein paar Ohrfeigen

Die Schläge von Sion-Präsident Christian Constantin gegen TV-Experte Rolf Fringer sind eine Lappalie im Vergleich dazu, wie noch weiter oben im Fussball-Geschäft betrogen, bestochen und beschissen wird. Doch das juckt fast keinen.

An hiesigen Online-Stammtischen unterhalten sich Sportfans darüber, ob Christian Constantin für seine Ohrfeigen mit der Todesstrafe oder nur mit lebenslänglichem Stadionverbot bestraft werden müsste. Dabei könnte beinahe der Eindruck entstehen, neben der Ohrfeigenaffäre gebe es im Fussballsport gegenwärtig gar keine Probleme.

Leicht könnte dabei vergessen gehen, dass gegen Scheich Nasser Al-Khelaifï, Geschäftsmann aus Katar, Präsident von Paris Saint-Germain und Initiant des Neymar-Transfers, …

Artikel lesen