Wirtschaft

Sieht nicht umweltfreundlich aus, ist es aber: Der Tesla-Sportwagen. Bild: AP

Silicon Valley

Kult-Elektroauto-Bauer Tesla bestellt für 140 Millionen Dollar Schrauben in der Schweiz

Tesla hat das erste Elektro-Sportauto in grossen Serien gebaut und verkauft. Die Hightech-Firma im Silicon Valley hat jetzt bei Schweizer Schraubenhersteller Bosshard einen Grosseinkauf getätigt. 

12.03.14, 20:49 05.02.16, 14:32

Der Zuger Schraubenhändler Bossard hat in den USA einen wichtigen Grosskunden näher an sich binden können: Das Unternehmen hat mit dem Elektrofahrzeughersteller Tesla einen Dreijahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von rund 140 Mio. Dollar unterzeichnet.

Ein Tesla zu Besuch in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die beiden Firmen haben bereits bisher zusammengearbeitet. Bossard entwickelt, produziert und liefert für Tesla Verbindungselemente. Die engere Zusammenarbeit sei eine wichtige Etappe in der Entwicklung des Geschäfts in Übersee, wo die Bossard Gruppe ihre Marktanteile in den letzten Jahren ausbauen konnte, heisst es in der Mitteilung vom Mittwochabend.

Bild: EPA

 Wegen des Grossauftrags wird Bossard nun auch in der Nähe des Tesla-Werks im kalifornischen Fremont ein neues Distributionszentrum eröffnen. (whr/sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2Alle Kommentare anzeigen
2
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Gelöschter Benutzer 13.03.2014 02:08
    Highlight Da sitzt keine Schraube locker ;-)
    0 0 Melden
    600
  • Romeo 12.03.2014 21:59
    Highlight Immer wieder ist es schön von erfolgreichen und innovativen Schweizer Unternehmen zu lesen. Mehr davon bitte.
    0 0 Melden
    600

Ein merkwürdiger «Tagi»-Artikel ändert nichts daran: Der Tesla ist eine gute Sache

Tesla zwingt endlich die Autoindustrie zum Handeln – und ist ein wichtiger Katalysator für den Aufbau eines nachhaltigen, dezentralen Stromnetzes in der Schweiz.

Unter der Schlagzeile «Der Tesla-Mythos» versuchen die beiden TA-Journalisten Stefan Häne und Michael Soukup das Elektroauto zu dekonstruieren. Ihre Argumente lassen sich wie folgt zusammenfassen: Wenn der Strom für den Tesla aus einem dreckigen Kohlekraftwerk stammt, dann ändert sich an der Ökobilanz rein gar nichts. Der Bau eines Teslas verschlingt viel graue Energie, vor allem die Batterien, die zudem das Auto schwer und damit wenig energieeffizient machen. Und schliesslich ist der …

Artikel lesen