Wirtschaft

Eine Solaranlage im Waadtländer Jura. Bild: KEYSTONE

Warum wir den Deutschen für die Energiewende dankbar sein müssen

Deutschland hat Solar- und Windstrom massentauglich gemacht. Davon profitiert jetzt die ganze Welt – auch wir Schweizer.

20.05.17, 10:08 21.05.17, 05:58

Die Financial Times hat kürzlich eine weltweite Bestandesaufnahme in Sachen nachhaltiger Energie veröffentlicht. Das Resultat ist genauso überraschend wie erfreulich:

«Nach Jahren von Fehlstarts hat der Wechsel zu sauberer Energie Fahrt aufgenommen, und zwar in einem Ausmass, das selbst die meisten Experten überrascht. Selbst die Führer der Öl- und Gasindustrie sehen sich heute gezwungen, einer existenziellen Frage ins Auge zu sehen: Wird das 21. Jahrhundert das letzte sein für fossile Brennstoffe?»

Diese Frage ist berechtigt und lässt sich mit soliden Fakten unterfüttern: Letztes Jahr hat die Kapazität der erneuerbaren Energie weltweit erneut um neun Prozent zugenommen. Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat sich das Wachstum vervierfacht. Mehr als die Hälfte der neu zugebauten Energie entfällt heute auf nachhaltige Energie.  

«Was wir jetzt in den USA erleben, ist das Resultat einer Postkarte aus Deutschland, die es endlich auch über den Atlantik geschafft hat.»

Brian Marrs

Auch die Verkäufe von Elektroautos übertreffen alle Erwartungen. 2016 haben sie erneut um 42 Prozent zugenommen. In Manhattan gibt es bereits mehr Aufladestationen für Elektroautos als konventionelle Tankstellen.  

Die Entwicklung hat auch die traditionellen Ölmultis aufgeschreckt. Von Saudi Aramco über BP bis zu Shell überlegen sich alle, wie sie am Geschäft mit der erneuerbaren Energie teilhaben können. Isabelle Kocher, CEO des französischen Energiekonzerns Engie, spricht gar von einer «neuen industriellen Revolution», die einen «umfassenden Wandel unseres Lebensstils» zur Folge haben wird.  

Die ganze Welt profitiert von der deutschen Pionierarbeit

Ehre, wem Ehre gebührt. Die «Financial Times» sagt denn auch klar und deutlich: Danke, Deutschland.

«Die Deutschen haben den Stein der grünen Energie mit der Energiewende ins Rollen gebracht. Mit grosszügigen Subventionen haben sie vor 20 Jahren Pionierarbeit geleistet und dafür gesorgt, dass der Anteil der nachhaltigen Energie von neun Prozent im Jahre 2004 auf heute 32 Prozent gestiegen ist.»

Von dieser Pionierarbeit profitiert heute die ganze Welt. In Chile lösen Solar- und Windkraftwerke traditionelle Kohlekraftwerke ab. Australien hat eine geplante 200-Millionen-Dollar-Investition in eine Flüssiggasanlage abgeblasen, weil sie sich nicht mehr rechnet.  

In den USA beschäftigt die Solarindustrie inzwischen doppelt so viele Angestellte wie die Kohlenindustrie. Brian Marrs, Chefstratege bei NRG, dem zweitgrössten Energieproduzenten, erklärt denn auch: «Was wir jetzt in den USA erleben, ist das Resultat einer Postkarte aus Deutschland, die es endlich auch über den Atlantik geschafft hat.»  

«In Zukunft werden alle Häuser ihre eigene Energie produzieren und das Stromnetz wird nur noch von der Wirtschaft gebraucht werden.»

Hiroichi Yoshida

Deutschland hat die grüne Energierevolution angestossen. Weitergeführt wird sie von China und Indien. Angesichts der dramatischen Luftverschmutzung in ihren Städten setzen beide konsequent auf Solar- und Windenergie. Davon profitieren wir auch im Westen. Die Kosten für Solarpanels sind inzwischen so weit gesunken, dass sich die leidige Subventionsfrage bald erledigen wird. Simon Virley von KPMG glaubt: «Eine subventionsfreie Zukunft ist dank neuen Technologien in greifbare Nähe gerückt.»

Die Batteriefabrik von Tesla in der Wüste von Nevada. Bild: Rich Pedroncelli/AP/KEYSTONE

Nicht nur in Solar- und Windanlagen wird massiv investiert, sondern auch in gigantische Batteriefabriken. Tesla hat zusammen mit Panasonic in der Wüste von Nevada eine Gigafabrik aus dem Boden gestampft, die bei vollem Ausbau mehr Batterien produzieren wird als dies weltweit 2013 der Fall war.  

Es ist nur eine von mindestens 14 Giga-Batteriefabriken, die derzeit gebaut oder geplant werden. Sie werden das traditionelle Stromnetz verändern. «In Zukunft werden alle Häuser ihre eigene Energie produzieren und das Stromnetz wird nur noch von der Wirtschaft gebraucht werden», sagt Hiroichi Yoshida vom japanischen Energiekonzern Eliiy Power.  

Warnt vor dem fossilen Imperium: Claudia Kemfert.

Alles im grünen Bereich also? Nicht ganz. «Das fossile Imperium schlägt zurück», sagt die deutsche Energieökonomin Claudia Kemfert in ihrem gleichnamigen Buch. Sie gehört zu den führenden Energiefachleuten, arbeitet beim Deutschen Institut für Wirtschaftswissenschaften und ist nicht Mitglied der Grünen, sondern der CDU.  

«Wir werden diesen Kampf der fossilen Industrien gegen die Energiewende in den nächsten Jahren weiter erleben, und er wird noch aggressiver werden.»

Claudia Kemfert

In einem Interview mit der «Deutschen Welle» warnt Kemfert vor einem Backlash gegen die Energiewende. Mit einer von der fossilen Industrie gesponserten PR-Kampagne soll die nachhaltige Energie mit Fake News verunglimpft werden.  

«Es wird solange das Lied vom teuren Ökostrom gesungen, bis man den Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf kriegt», so Kemfert. «Dabei wird bewusst mit zweierlei Mass informiert: Man spricht ständig über Subventionen von erneuerbaren Energien, aber über die weitaus höheren Subventionen für fossile Energien spricht man nicht.»  

Kohlenmuseum sattelt auf Solarstrom um

Obwohl inzwischen auch die betriebswirtschaftliche Betrachtung für die erneuerbaren Energien spricht, ist der Kampf noch keineswegs entschieden. Im Gegenteil. «Wir werden diesen Kampf der fossilen Industrien gegen die Energiewende in den nächsten Jahren weiter erleben, und er wird noch aggressiver werden», so Kemfert.    

Im Vorfeld der Abstimmung über das neue Energiegesetz haben wir in der Schweiz einen Vorgeschmack davon bekommen. Mit Fake News wie 3200 Franken Mehrkosten und Panikmache wie angeblich kalte Duschen haben die Gegner dieser Vorlage eine üble Schmutzkampagne durchgeführt.  

Wir weit sich nachhaltige Energie bereits durchgesetzt hat, zeigt folgendes Beispiel: Das Kentucky Coal Mining Museum in Benham hat auf Solarstrom umgesattelt. Direktor Brandon Robinson begründet dies wie folgt: «Wir werden so jährlich zwischen 8000 und 10'000 Dollar sparen.»

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  • Pana 21.05.2017 18:42
    Highlight Und Trump so: "Make Kohlenindustrie great again!"
    11 0 Melden
    600
  • Wolf2000 21.05.2017 18:39
    Highlight Ich glaube nicht das die Schweizer wegen Merkel so gewählt haben. Darum sage ich Danke dem Schweizer Volk und Danke an Doris Leuthard für Ihren Einsatz.
    8 5 Melden
    600
  • Paraflüger 20.05.2017 14:37
    Highlight Was ich einfach nicht verstehe ist, weshalb die Befürworter (!) bei einer Annahmen des Gesetzes die Subventionen für den Bau von Kleinwasserkraftwerken komplett streichen wollen. Unter Kleinwasserkraftwerken laufen übrigens alle Anlagen mit einer Leistung bis 10MW. Zum Vergleich: Ein grosses Windrad (Vestas V112; 112m hoch) liefert eine Nennleistung von 3.3 MW Nennleistung. Diese wird in der Schweiz jedoch nur äusserst selten erzielt (juvent.ch). Wahrscheinlich ist also unter den Energiebefürwortern ein Wasserenergiegegner oder ein Windparkbauer.
    30 9 Melden
    • phillipp123 20.05.2017 15:49
      Highlight man ist zum Schluss gekommen, dass Kleinstwasserkraftwerke vergleichsweise zu wenig Strom liefern aber gleichzeitig ein nicht verhältnismässiger Eingriff in noch unberührte Flussökosysteme bedeuten. Fazit: der Nutzen ist tiefer als der ökologische Schaden. Eine klassische Güterabwägung, die meiner Meinung nach hier richtig gefällt wurde.
      37 22 Melden
    • Paraflüger 20.05.2017 15:59
      Highlight Und die Windräder sind kein zu grosser Eingriff für den kleinen Ertrag den sie bringen?
      32 15 Melden
    • Ton 20.05.2017 17:26
      Highlight Du als Paraflüger und ich als Cessna Pilot mögen ja eh keine Hindernisse und Wirbelschleppen von Windrädern. :) Ich finde einfach, dass es genügen würde erstmal alle (sinnvollen) Dächer mit Solar auszurüsten. Tesla bietet ja seit zwei Wochen ein Solardach an. So kann man viele Wasser- und Windanlagen verhindern und man arbeitet mit Fläche, die eh schon verbaut ist.
      33 7 Melden
    600
  • Pisti 20.05.2017 14:16
    Highlight Von AKW's auf Gas- und Kohlestrom umsatteln soll also eine Energiewende sein? Dazu die teuersten Strompreise Europas, die deutschen sind sicher glücklich.
    54 31 Melden
    • Hugo Wottaupott 20.05.2017 15:01
      Highlight Bei AKW's ist wie mit den Vegetariern, die wollen die Befürworter alle bekehren und fühlen sich dabei irgendwie religiös.
      24 22 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 20.05.2017 13:53
    Highlight Immer, wenn Preise politisch festgelegt werden, ist die Folge Mangel oder Überproduktion. Ausnahmslos immer.

    Nein zu einem unnützen, aber schädlichen Energiegesetz. Nein zur Strategie von Leuthard, sich mit Hunderten von Millionen an Geschenken die Zustimmung von Wirtschaftsverbänden zu erkaufen. Nein zu Fehlinvestitionen und Geldverschleuderung.

    Deutschland kostet die Energiewende bis 2025 520Mia Eur oder 25'000 pro Haushalt (indirekt). Das ist 1.4 mal der gesamte Jahresetat von D und nahe am Bip der CH. Wir dürfen diesen Blödsinn nicht kopieren.

    Nein.

    45 47 Melden
    • San_Fernando 20.05.2017 15:47
      Highlight Genau
      Und der Atomstrom ist subventionsfrei...
      Und Abfälle produziert er auch keine. Wo werden diese übrigens gelagert? Ach ja: alle wehren sich gegen ein Endlager in ihrer Nähe.
      Ein klares Ja zu diesem Gesetz!
      62 28 Melden
    • Richu 20.05.2017 15:49
      Highlight Toerpe Zwerg: Zudem ist der Journalist dieses Artikels scheinbar überfordert, voraussichtliche NEIN-Wähler für ein JA zu überzeugen. Watson sollte für diese Thema Energiespezialisten schreiben lassen und nicht Journalisten, die wegen fehlenden Kenntnissen nicht in der Lage sind, die Sachlage richtig zu formulieren bzw. zu kommunizieren!
      28 18 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 16:02
      Highlight Das Energiegesetz führt gegenüber keinem Energiegesetz zu keinem beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie. Dauert aud die Minute gleich lange.
      22 7 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 17:59
      Highlight @San_Fernando: Weil Kernenergie subventioniert wird, sollen Windräder subventioniert werden? Das entbehrt jeder Logik.
      Wäre die Kernenergie nie subventioniert und staatlich privilegiert worden, dann wären alle AKWs bereits ausser Betrieb, weil zu teuer. Alle Erneuerbaren wären längst konkurrenzfähig. Das zeigt, dass Subventionen und Planwirtschaft à la UdSSR den Fortschritt blockieren und kontraproduktiv sind.
      Die Energiewende ist an sich gut, aber sie in einer bestimmten Form gesetzlich zu zementieren bedeutet von Beginn weg das Ende vom Energiewandel.
      28 6 Melden
    • atomschlaf 20.05.2017 18:32
      Highlight @San_Fernando: Atomstrom ist nicht subventionsfrei, aber das ist kein Grund, nochmals den gleichen Fehler zu machen. Darum stimme ich NEIN.
      22 15 Melden
    • äti 20.05.2017 18:46
      Highlight @toerpe: erstens postest du immer denselben Text. Zweitens kennst du den Unterschied betreffs AKW-Laufzeiten schon. Drittens, wo bleibt der alternative Lösungsvorschlag? Einfach, da hocken und mal dagegen sein ist sehr billig. Klar, Null Aufwand. Schön für alle, vor allem die Nachkommen.
      16 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 21:40
      Highlight Da haben Sie uneingeschränkt recht. Jetzt nichts tun ist billig und die nachfolgenden Generationen werden es danken, dass sie Mittel dazu haben, ihre Energiestrategie selber zu bestimmen.

      Das einzige, was einigermassen dringlich ist, ist, der Wasserkraft die Investitionen abzusichern. Man könnte darüber hinaus über eine moderate Abgabe nachdenken, aus welcher man einen Fonds für zukünftige Investitionen speisen könnte.

      Strom ist aktuell spottbillig und im Überfluss vorhanden. Füsse stillhalten und uneingeschränkt profitieren. Falls nötig sind Gas-Kombiwerke ruckzuck am Netz.

      9 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 21:48
      Highlight Sicher sollte man in diesem Klima (sic) nicht auch noch überteuerte Leistung dazu bauen und Abnahmegarantien für nicht benötigten Strom für ein Vielfaches des Marktpreises abgben.

      Die Energiestrategie entbehrt jeder Strategie. Sie mag eine Vision sein, aber sie ist nicht durchdacht und sie wird das bereits bestehende Marktversagen massiv verschärfen.

      Und sie wird weder einen Einfluss auf das Weltklima haben, noch irgendwen sicherer vor radioaktiver Strahlung machen.

      Nützt nix, kostet viel. Einfache Entscheidung!
      11 4 Melden
    600
  • atomschlaf 20.05.2017 13:22
    Highlight Ich sehe keinerlei Grund zur Dankbarkeit, ganz im Gegenteil.
    Schliesslich ist genau diese irrwitzige deutsche "Energiewende"-Politik massgeblich dafür verantwortlich, dass unsere erneuerbare Energie aus Wasserkraft nicht mehr rentiert und Wasserkraftwerke absehbar mit Steuergeldern oder Strompreisaufschlägen gerettet werden oder ins Ausland verschachert werden müssen.
    43 51 Melden
    • ujay 20.05.2017 13:35
      Highlight Ja schlaf weiter,wie die schweizer Energiepolitik,in der es die Atomlobby bisher erfolgreich geschafft hat, dass viele ihr auf den Leim kriechen.Deine faktenlose Behauptung lässt jedenfalls stark darauf schliessen.
      45 36 Melden
    • Maett 20.05.2017 13:56
      Highlight @ujay: fragen Sie mal Alpiq. atomschlaf hat völlig Recht. Deutschland qualmt dank der Energiewende Mitteleuropa mit Kohlekraftwerken zu, seither sind unsere WKW nicht mehr rentabel.
      31 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 20.05.2017 16:08
      Highlight @Maett.Alpiq werden wir bestimmt nicht fragen! Deren Management hat schon genug Geschirr verschlagen mit seinen Fehlinvestitionen. Ich wiederhole mich: auch bei einem NEIN morgen, wird der Strom teurer, weil Alpiq, Axpo und BKW vom Bund verlangen, dass die Privathaushalte ihre Defizite bei der Wasserkraft ausgleichen!
      10 10 Melden
    600
  • Gigi,Gigi 20.05.2017 13:16
    Highlight China soll konsequent auf Solar- und Windenergie setzen? Ist das ihr ernst? China plant und baut im Moment 41 neue Atomkraftwerke. Ist das jetzt Solar- oder Windenergie?
    50 13 Melden
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  • Sille 20.05.2017 13:02
    Highlight Ich hab ein Bild vor Augen, Nein die KK wird nicht teurer,und heute ist sie für viele ein Luxusartikel.
    Wir alle nehmen den Strom aus der Steckdose und dieser soll auch für alle bezahlbar sein.Solarenergie ohne Sonne.Windräder ohne Wind und Wasserkraftwerke ohne Wasser....darüber nachzudenken würde Sinn machen.Atomkraftwerke abzustellen ohne eine 100% sichere Ersatzlösung zu haben macht definitiv keinen Sinn. Ich will keinen Dreckstrom aus dem Ausland bezahlen nur weil gewissen Kreisen dss reale denken abhanden gekommen ist.


    30 34 Melden
    • äti 20.05.2017 18:53
      Highlight AKW ohne Uran, ohne Wasserkühlung hast du vergessen.
      10 5 Melden
    600
  • Raphael Stein 20.05.2017 12:54
    Highlight Solange unsere Energiekonzerne das Ganze nicht als Geschäft verstanden haben, konnte das ja nichts werden.

    Und.....«In Zukunft werden alle Häuser ihre eigene Energie produzieren ....»

    Wird der Supergau für Swiss Grid sein, sofern die nicht endlich mal einen Schritt aus dem alten Jahrtausend machen und verstehen für was Leitungen auch noch zu gebrauchen wären.

    Das wird noch ein langer Weg.

    19 8 Melden
    600
  • Stratosurfer 20.05.2017 12:09
    Highlight Guter Artikel. Die Energiewende ist unumgänglich und langfristig die einzige brauchbare Lösung. Das einzige Problem sind die aktuell noch nicht genügend vorhandenen Pufferbatterien in den Haushalten. In fünf bis zehn Jahren kommen die Vorteile der Energiewende erst richtig zum Tragen.
    45 23 Melden
    • dmark 20.05.2017 12:26
      Highlight Eine der besten "Pufferbatterien" ist Wasserkraft, mit entsprechendem Stausee. Mit dem überflüssigen Strom pumpt man Wasser zurück in den See und hat somit wieder "Reserve" bei Nacht oder eben bei Engpässen. Weiterer Vorteil ist, dass dieser "Akku" nicht im Laufe der Zeit an Kapazität verliert, so wie dies bei deinem iPhone geschieht.
      Ist halt nicht für den Privathaushalt geeignet - es sei denn dein Grundstück ist gross genug und hat entsprechendes Gefälle. ;)
      31 6 Melden
    • Stratosurfer 20.05.2017 17:18
      Highlight Energietechnisch gesehen ist das nächtliche Rückpumpen von Wasser in Speicherseen totaler Quatsch, denn bei diesem Puffer-Vorgang geht ein beträchtlicher Teil der Enegie verloren.
      8 5 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 18:17
      Highlight @Stratosurfer: Das ist ökonomisch irrelevant, weil die erneuerbare Energie an sich einen Einstandspreis von Null hat.
      Selbverständlich steigt der Gewinn mit dem Wirkungsrad. Aber um geerntete Energie verkaufen zu können, muss der Wirkungsgrad nur grösser als Null sein.
      Energetisch kann die Bilanz negativ werden. Dann nämlich, wenn mehr graue Energie in der Speicheranlage steckt, als sie innerhalb ihrer Lebensdauer an gespeicherter Energie wieder bereitstellt. Dann wäre es evtl. ökologischer die Kohle zu verfeuern, statt den Speicher zu bauen.
      9 2 Melden
    • dmark 20.05.2017 20:20
      Highlight Leute, ihr habt da einen kleinen Denkfehler. Die Speicher sollen natürlich nur mit überschüssigem Strom, wie er derzeit z.B. in D'land bei gutem Wetter durch die Solaranlagen entsteht befüllt, bzw. zurück gepumpt werden. Von Nachts ist da nicht die Rede. Dieser Strom wird im Moment an der Börse für einen lächerlichen Cent pro KW/h an der Börse verhökert, bzw. teilweise sogar verschenkt. Bei der Windkraft ist es ähnlich. Da werden u.a. Windräder stillgelegt, wenn zu viel produziert wird. Und da wird dann eben die Sache mit dem "Zurückpumpen" interessant.
      9 0 Melden
    600
  • Kaviar 20.05.2017 12:04
    Highlight Danke für die Erinnerung.
    Muss noch rasch "NEIN!" stimmen gehen.
    43 61 Melden
    • rodolofo 20.05.2017 12:27
      Highlight Du bist also ein schmieriger Öl-Heini, oder ein strahlender Atomic-Cheese!-Verkäufer, oder noch übler: beides zusammen!
      Fehlt nur noch das Betteln um Subventionen für die unter dem bösen und den Markt verzerrenden Ökostrom leidende Wasserkraft, und dann könnte sich hinter Deinem Pseudonym ein gewisser Albert Rösti (SVP-Präsident) verstecken...
      Bist Du tatsächlich Albert Rösti?
      22 37 Melden
    • Xeno 20.05.2017 12:29
      Highlight Dann stimmen Sie für Import.
      9 15 Melden
    • Kaviar 20.05.2017 13:35
      Highlight @Xeno: Und Deinen Kommentar hast Du von einem Gerät aus einheimischer Produktion abgeschickt, gell?
      17 15 Melden
    • ujay 20.05.2017 13:42
      Highlight Träumer😂😂😂
      1 8 Melden
    • reaper54 20.05.2017 15:50
      Highlight @rodolofo sie sind also Putin, Trump oder Xi Jinping? (Gas, Solardächer, normale Solarpanels) Das Geld geht auch bei diesen Technologien an fragwürdige Länder...
      9 7 Melden
    600
  • amei 20.05.2017 12:04
    Highlight In Deutschland wird Solarstrom nicht nur gefördert, er wird gleichzeitig bürokratisch behindert und mit Abgaben belastet. Plug and Play Solaranlagen sind ausgerechnet in Deutschland rechtlich im Graubereich. "Reguläre" Installationen müssen als Gewerbe angemeldet werden. Bei der MwSt. muss man entweder jahrelang kompliziert abrechnen oder man zahlt etwas drauf. Solarstrom geht tendenziell in Richtung "Eigenmietwert".
    19 9 Melden
    • amei 20.05.2017 12:13
      Highlight Als Beleg dies noch:

      Photovoltaik ohne Finanzamt


      "...ein bisschen spart man schon, aber finanziell ist der Grund nicht..."

      Und das auf Grundlage eines künstlich aufgeblähten Strompreises wenn ich noch anmerken darf. Dennoch wird sich bei weiterhin sinkenden Preisen und stetiger Professionalisierung des Marktangebots das Ganze für tendenziell grössere Anlagen die Sache irgendwann - auch betriebswirtschaftlich korrekt kalkuliert - lohnen. Dennoch, viele Vorschriften, Regeln und aus dem Ärmel geschüttelte Sicherheitsanforderung behindern sehr.
      5 2 Melden
    • äti 20.05.2017 18:58
      Highlight Am Anfang waren die ersten Eisenbahnen ein Werk des Teufels und die klarste Geldvernichtungsmaschine. Jede Menge Proteste dagegen.
      5 6 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 11:56
    Highlight Oje, der Trump-Experte wird ab sofort auch zum Energie-Experten. Das kann ja lustig werden, das.
    38 19 Melden
    • dmark 20.05.2017 12:09
      Highlight Ich schätze, er hat die Aussicht auf einen Tesla oder schon sogar bereits einen gekauft. ;)
      17 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 13:36
      Highlight Oho, der Mann ist über-bezahlt :-)
      12 6 Melden
    600
  • dmark 20.05.2017 11:27
    Highlight Ja, mit grosszügigen Subventionen... Bezahlt vom Verbraucher, aber nicht von der Industrie. Diese wird subventioniert mit einem gedeckelten Strompreis. Der Bürger aber darf nun rund 29ct. für die KW/h zahlen; Tendenz weiter steigend, wo doch der Strom aus erneuerbaren Energiequellen so billig ist.
    39 21 Melden
    • äti 20.05.2017 19:01
      Highlight Du weisst schon, wer andere Alternative versenkt hat?
      3 2 Melden
    600
  • devilazed 20.05.2017 11:18
    Highlight Danke Deutschland? Und warum ging in Deutschland der grösste Produzent der Solaranlagen pleite? Tja, man darf ja träumen, aber bei unserem verbrauch würde dies im moment nicht reichen, unabhängig Strom zu produzieren. Darum morgen gepflegt Nein! stimmen und warten, was die technologie noch so bringt. Aber Sonne und Wind werden zZt.nicht ausreichen. Und vlt.bricht demnächst ja der Supervulkan in Italien aus,dann ist es für längere Zeit auch finster. Möge es Blitze hageln, mir egal 😌
    35 40 Melden
    • Matrixx 20.05.2017 11:51
      Highlight Nein stimmen und warten... Worauf?
      Irgendwann werden die AKWs sowieso abgestellt, ob jetzt die Technologie in der Zeit noch etwas bringt oder nicht.
      Und wie stehen wir dann da? Ganz ohne Strom, weil man noch "auf die Lösung wartet"?
      35 14 Melden
    • Xeno 20.05.2017 12:31
      Highlight Wer nein stimmt, stimmt für Import, und das in einem Hochtechnologieland
      15 20 Melden
    • sheimers 20.05.2017 13:20
      Highlight Ein NEIN führt zu teuren Graustromimporten aus Atom und Kohle. Ein JA fördert die einheimische Stromproduktion aus Wasser, Sonne und Windkraft, und führt auch zu Einsparungen beim Erdöl, sehr zum Missfallen der Ölscheiche und deren Erfüllungsgehilfen in der Schweiz.
      19 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 13:36
      Highlight Da herrscht ja Aberglaube, sheimers
      10 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 13:43
      Highlight Ölscheiche? Welche Ölscheiche? Zu welchem Preis ist Förderung sinnvoll? Die Energiewende findet auch ohne Subventionen statt.
      9 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 16:03
      Highlight Gewiss, Toerpe Zwerg, und auch ohne Ja zu Leuthards Monster
      8 2 Melden
    • äti 20.05.2017 19:03
      Highlight @Maria Bitterlis ausgewogene Alternative ist: ❓❓❓
      3 4 Melden
    600
  • Peace.Nik 20.05.2017 11:06
    Highlight Danke für den Artikel! Macht gleich Mut auf Solaranlagen auf dem eigenen Dach. :-)
    44 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 12:17
      Highlight Toll, noch mehr Flatterstrom für die Gesellschaft.
      14 23 Melden
    • Matrixx 20.05.2017 17:26
      Highlight Stipps, Pscht, aber Solarzellen funktionieren auch bei bewölktem Himmel, nicht nur bei voller Sonneneinstrahlung.
      5 8 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 20.05.2017 11:00
    Highlight An diesem Artikel ist etwas wahres dran. In der Tat hat die Deutsche Politik Anteil an der Beschleunigung der Kostensenkungen bei der Produktion von Bauteilen für das Ernten von Energie.

    Das Deutsche Beispiel führt andererseits auch drastisch vor Augen, wie unfähig die Politik ist, Märkte zu begreifen und zu steuern.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kosten-fuer-energiewende-strompreise-geraten-ausser-kontrolle/14667630.html

    Eine Studie aus 2016 schätzt die Kosten für die Energiewende in Deutschland bis 2025 auf EUR 520Mia.

    Und wir wollen den Blödsinn nachvollziehen ...
    44 30 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 11:16
      Highlight Könnte sein, dass das Energiegesetz keine Fake News benötigt, um abgelehnt zu werden .
      26 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 12:16
      Highlight Tja, die 520 Mia. fliessen ja in Taschen ... die sind davon natürlich hell begeistert :)

      10 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.05.2017 13:40
      Highlight Klar. Aber die Profiteure setzen sich ja bloss für die gute Sache ein, währen die Anderen schauerliches Lobbying betreiben.

      Wir brauchen kein Energiegesetz. Wenn die Vorteile dieser Technologien so überzeugend sind; wie es die Befürworter behaupten, ist es überflüssig, diese noch zu subventionieren. Wenn sie doch nicht so vorteilhaft sind, sind auch nicht förderungswürdig.
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  • reaper54 20.05.2017 10:56
    Highlight Ja Löpfe wir wissen Sie sind für die Energiewende. Der Einzige vernünftige Satz im ganzen Artikel ist der von Hiroichi Yoshida. Erneuerbare sind ganz lustig für Hausbesitzer, die Wirtschaft allerdings braucht zuverlässige Bandenergie. Dank der Energiestrategie 2050 wird diese im Jahr 2050 von Gaskombiekraftwerken kommen, top 👏🏻. Die Gigafactories und die darin Produzierten liziumionen Akkus sind auch keine Klimafreunde. Aber ja die Meinung zu diesem Thema ist für viele eine Religion, die Wahrtheit wird ignoriert. Anbei noch ein Gruss aus Deutschland, dem Vorreiter.
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    • PVJ 20.05.2017 11:57
      Highlight "Dank der Energiestrategie 2050 wird diese im Jahr 2050 von Gaskombiekraftwerken kommen, top 👏🏻. "

      Und woher kommt denn der Strom 2050 ohne Energiestrategie? Etwa aus den "bewährten" , dann 65 - 80 jährigen AKWs?😂
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    • atomschlaf 20.05.2017 12:11
      Highlight @PVJ: Du hast aber schon begriffen, dass das Energiegesetz NULL Einfluss auf die Abschaltung unserer Uralt-AKWs hat?
      Es werden nämlich für bestehende Werke weder Abschalttermine noch -fristen vorgeschrieben.

      Eine zügige und verbindliche Abschaltung hätte mich vielleicht zu einem Ja bewegen können. (Ich war für die Ausstiegsinitiative).
      Aber so gibt es keinen Grund mehr für ein Ja, somit habe ich NEIN gestimmt.
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    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 12:14
      Highlight @PVJ:

      Aus dem im Wettbewerb siegreich hervorgegangenen Bandenergieversorger.

      Sicherlich nicht aus dem Nicht-Wettbewerb aufgrund subventionierter "Verantwortungsabnahme" durch Vorgaben von Beamten *gröhl*

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    • PVJ 20.05.2017 12:36
      Highlight Ja Atomschlaf, das ist mir sehr bewusst. Die AKWs werden aber 2050 so oder so nicht mehr laufen, weder in alt (da zu alt und zu unsicher) noch als Neubau (da nicht wirtschaftlich und politisch nicht durchsetzbar). Sie müssen also so oder so ersetzt werden. Mit oder ohne ES. Ersatz heisst neue Kraftwerke bauen oder Verbrauch reduzieren.

      Die Behauptung der Gegner, dass die ES den Bau von Gaskraftwerken oder den Import von Kohlenstrom begünstige ist deshalb Blödsinn. Die Ablehnung der ES führt erst recht zu neuen fossilen Kraftwerken, weil die Alternativen dazu verzögert werden.
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    • PVJ 20.05.2017 13:51
      Highlight @Stipps: Wettbewerb, so wie in den Ländern die neue AKWs bauen (UK, F)? Mit staatlich garantierten Abnahmepreisen?
      Selber *Gröhl*
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    • Martin1610 20.05.2017 14:38
      Highlight Weiß ja nicht wie das in der Schweiz ist aber in Deutschland wird letztendlich der Steuerzahler für den Rückbau der AKW's aufkommen müssen. Denke es ist das AKW Greifswald, das Teil wird schon ewig zurück gebaut.
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    • reaper54 20.05.2017 15:01
      Highlight @PVJ Das einzige was du sagst ist also die Gas und Kohlekraftwerke kommen so oder so, aus deiner Sicht. Denn die Wirtschaft braucht Bandenergie auf hohem Niveau, ausser Pumpspeicherkraftwerken kann keine alternative Energie das liefern. (Siehe auch Deutschland den Vorreiter, bei welchem es exakt so abläuft)
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  • Ruefe 20.05.2017 10:41
    Highlight Vielen Dank für diesen Artikel.
    Dagegen wirkt das Bild welches die Gegner der ES2050 zeichnen doch sehr bemüht. Man versucht wie immer mit der Angst vor dem leeren Portemonnaie Wahlkampf zu machen, obwohl die Auswirkungen der fossilen Energieträger weitaus drastischer sind.
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    • atomschlaf 20.05.2017 12:12
      Highlight @Ruefe: Was wären denn diese "drastischen" Auswirkungen der fossilen Energieträger?
      Immerhin haben diese entscheidend zu einem für die Masse der Bevölkerung noch nie dagewesenen Wohlstand entscheidend beigetragen.
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    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 12:12
      Highlight Dein "Portemonnaie" ernährt dich oder?

      Wie lange überlebst du:

      A) ohne "Portemonnaie"
      B) mit den Auswirkungen der fossilen Energieträger?

      Tipp: A) = wenige Tag rsp. abhängig vom Nachbarn, der auch hunger hat
      B) cheers!
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    • Adrian Habegger 20.05.2017 12:43
      Highlight Atomschlaf dazu passt dann wohl das Schicksal der Titanic: Voller Überheblichkeit mit Vollgas in die Katastrophe! Willst du wirklich die Umwelt dem Wohlstand opfern?
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  • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 10:30
    Highlight Hmm, frage mich, welcher Energieträger in Deutschland einspringt, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Ah richtig, Kohle und Gas.

    Respektive welcher Nachbar so nett ist und den überzähligen Gratisstrom bei Starkwind abnimmt. Ah richtig, Polen nicht (Phasenschieber) aber wir ^^

    ps: Deutschland exportiert 50 Terawattstunden bei Starkwind und verhökert ihn für 1 Cent. Wer bezahlen kann ...

    Die Strategie ist so dumm, ein denkender Mensch sollte eigentlich gar nichts kommentieren. Gegen Ideologie ankämpfen bringt nichts ...

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    • Matrixx 20.05.2017 10:42
      Highlight "Die Strategie ist so dumm, ein denkender Mensch sollte eigentlich gar nichts kommentieren."

      Ich habe bisher auch hauptsächlich Kommentare von nicht-denkenden Menschen gelesen bzw. gehört. Das sind die mit ihren gefakten Plakaten, nicht nachvollziehbaren Rechnungen (3200.-) und solche, die Blitzeinschläge und Masseneinwanderungen als "mit der Energiestrategie ist das normal" kommentieren.
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    • Basswow 20.05.2017 11:54
      Highlight Gegen Windmühlen ankämpfen bringt nichts... :-)
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    • Gelöschter Benutzer 20.05.2017 12:09
      Highlight @Matrixx:

      "nicht nachvollziehbare Rechnungen?"

      Haha, wie siehst du deine Steuereinschätzung jeweils so?

      Hinweis: Unser Trinkwassernetz wurde die vergangenen 25 Jahre erneuert, was 50 Mia. CHF gekostet hat.

      Hinweis: jetzt erneuerst du ein Stromnetz inkl. Versorger ... das kostet?

      40 CHF/Haushalt und Jahr?! Haaaaaaha! *Gröhl*
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    • atomschlaf 20.05.2017 12:13
      Highlight @Matrixx: Die angeblichen 40 Fränkli pro Haushalt und Jahr sind genau so wenig nachvollziehbar.
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  • Ökonometriker 20.05.2017 10:24
    Highlight Wieder einmal ein Artikel mit sehr vielen Behauptungen und sehr wenigen Belegen.
    1) Lag der Fortschritt von erneuerbaren Energien wirklich an Deutschlands Subventionen, oder an den Durchbrüchen in der Grundlagenforschung (allen voran in den Materialwissenschaften und Quantenmachanik)?
    Da die Unternehmen die mit den Subventionen Geld gemacht haben kaum in die Grundlagenforschung investiert haben, wohl eher nicht...

    2) Die CHF 3200 seien "Fake News". Was ist denn der wahre Betrag? CHF 3200 sind wahrscheinlich falsch, CHF 40 ebenfalls. Weiss Löpfe wieder einmal mehr als die Wissenschaft?
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    • E. Edward Grey 20.05.2017 10:49
      Highlight Die Forschung gab es als Werkplatzinitiative so oder so. Aber genau 2 Faktoren haben in D die Akzeptanz im Massenmarkt bewirkt: 1. Die anfangs sehr signifikante Subvention auf private Solarpanele und 2. die Regulierung im Strommarkt mit Abnahmepflicht bei Überproduktion und Preisüberwachung bei An- und Verkaufspreisen.
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    • Ökonometriker 20.05.2017 11:29
      Highlight Klar hätte Deutschland ohne Subventionen heute weniger Solarzellen installiert.
      Aber die Behauptung, die ich in Frage stelle, ist jene, dass Deutschlands Subventionen die Preise für Solarzellen weltweit gedrückt haben sollen. Diese Behauptung ist für mich alles andere als erwiesen.

      Denn konsequenterweise müsste man sich dann auch fragen ob es nicht besser wäre, direkt in die Forschung zu investieren - statt einigen Unternehmern astronomische Gewinne zu bescheren.
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    • E. Edward Grey 20.05.2017 13:11
      Highlight Mit der staatlichen Förderung wurde die Produktion in viel höhere Stückzahlen geschraubt, allein dadurch sind die Preise bereits gefallen. Es schossen einige neue Firmen wie Pilze aus den Boden welche wie beabsichtigt am Markt für gut 10 Jahre gespielt haben. Mit der Konkurrenz aus China kamen diese dann allerdings im Bereich der Massenfertigung deutlich unter Druck und es war die eine oder andere bittere Pleite zu beobachten.
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