Wirtschaft

Zwischen Fotos und privaten Nachrichten: Facebook wird mehr Einkaufsmöglichkeiten einbinden. 
bild: shutterstock

Das soziale Netzwerk wird zur Einkaufsmeile: Facebook will Nutzer zum Shoppen verführen

13.10.15, 09:16 13.10.15, 09:31

Das weltweit grösste soziale Netzwerk will seinen Nutzern mehr Möglichkeiten geben, direkt auf der Plattform des Online-Netzwerks einzukaufen. Zusammen mit ersten Partnern wie der Modemarke Michael Kors und der Supermarkt-Kette Carrefour startet Facebook ein neues Anzeigen-Format.

Bei diesem können Nutzer auf Smartphones und Tablets ein Produktangebot durchblättern. Zudem wird Shopping als neue Kategorie zum Favoriten-Menü hinzugefügt, hiess es in einem Blogeintrag am späten Montag. In den USA startete Facebook bereits einen «Kaufen»-Button.

Die Marken hoffen mit Blick auf die gewaltige Nutzer-Basis von rund 1.5 Milliarden Mitgliedern, bei Facebook leichter Käufer für ihre Produkte zu finden. Auch andere Online-Netzwerke wie Twitter oder der Fotodienst Pinterest experimentierten mit direkten Einkaufsmöglichkeiten. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren: 

Facebook erklärt seine Spielregeln

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0Alle Kommentare anzeigen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Auf Facebook sind sie schon lange Sieger – wie die AfD ein digitales Wahlvolk züchtete

Mit 12,6 Prozent wurde die AfD am Sonntag in den Deutschen Bundestag gewählt. Sie erzielte das drittbeste Resultat aller Parteien. Auf Facebook hat die rechtspopulistische Partei aber schon lange die Nase vorn. Eine Analyse.

Auf der Facebook-Seite der AfD prangt ein Banner mit wehenden Deutschlandflaggen, darüber steht gross geschrieben «Danke Deutschland!» – und darunter, auf unschuldigem Babyblau: «Du hast dich getraut.»

In der Tat haben sich viele «getraut», die «Alternative für Deutschland» zu wählen. Die rechtspopulistische Partei zieht mit 12,6 Prozent aller Wählerstimmen mit 94 Sitzen in den Deutschen Bundestag ein. Kaum eine Überraschung, denn die AfD mobilisiert stark, insbesondere auf Facebook. Dort …

Artikel lesen