Wirtschaft

Die britische Premierministerin verkündet vor ihrem Amtssitz an der Downing Street 10 ihren Entschluss, vorgezogenen Wahlen durchzuführen.  bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Theresa May kopiert Erdogan

Die britische Premierministerin will mit ihrer vorgezogenen Wahl die Opposition vernichten. Dank einer zynischen Machtpolitik wird sie so zur mächtigsten Regierungschefin seit dem Zweiten Weltkrieg.

19.04.17, 13:08 19.04.17, 13:30

Die «Daily Mail» hat die «Sun» als dreckigste und konservativste Boulevardzeitung abgelöst. Gestern hat sie einmal mehr gezeigt, weshalb: «Zerstört die Saboteure (CRUSH THE SABOTEURS)», lautete die schrille Schlagzeile zur Ankündigung, May wolle im Juni vorgezogene Wahlen durchführen.  

So widerlich die Sprache, so zutreffend der Inhalt. Theresa May will die Gunst der Stunde nutzen und zur «mächtigsten Premierministerin seit dem Zweiten Weltkrieg» werden, wie Janan Ganesh in der «Financial Times» kommentiert. Sie will dabei nicht nur die von Jeremy Corbyn mehr schlecht als recht geführte Labour-Partei zertrümmern, sondern auch die Liberalen, die schottischen Nationalisten, die Motzer in der eigenen Partei und die Lords im Oberhaus. Also alle, die es gewagt haben, Zweifel an Mays Vorgehen beim Brexit zu äussern.  

Sieht alt aus: Oppositionsführer Jeremy Corbyn. Bild: AP/PA

Die Umstände dazu scheinen ideal zu sein. Umfragen zeigen, dass die Konservative Partei rund doppelt so viel Zustimmung bei den Wählerinnen und Wählern hat wie die oppositionelle Labour- Partei. May hofft deshalb, mit Neuwahlen ihre Mehrheit im Parlament von derzeit 17 Sitzen komfortabel ausbauen zu können. Der Labour-Partei droht eine vernichtende Niederlage. Die Liberalen sind nach wie vor wegen ihrer desaströsen Partnerschaft mit der Regierung Cameron geschwächt, und die rechtspopulistische Ukip ist intern so zerstritten, dass sie unbedeutend geworden ist.  

Wäre also Theresa May nicht blöd, wenn sie die Gelegenheit nicht beim Schopf packen würde? Nicht ganz. Erstens bricht sie ihr Wort. Als sie das Amt der Premierministerin im vergangenen Sommer übernommen hatte, versprach sie hoch und heilig, dass es bis 2020 keine Neuwahlen geben werde. Dieser Wortbruch wird Folgen haben. Bisher galt May zwar als langweilig und pingelig, aber als Frau, die zu ihrem Wort steht. Über Nacht ist sie nun zur zynischen Machtpolitikerin geworden.  

Für vorgezogene Wahlen gibt es keinen Grund

Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Tatsache, dass es keinen Grund für vorgezogene Neuwahlen gibt. «Es gibt keine Regierungskrise», schreibt «The Guardian». «Mrs May verliert keine Abstimmungen im Parlament. Das Oberhaus stellt sich ihr nicht in den Weg. Es ist kein Gesetz in Gefahr. Es gibt weder Krieg noch eine Wirtschaftskrise. Bis zum Brexit dauert es noch zwei Jahre. Die Presse schreit nicht nach Neuwahlen.»  

Die vorgezogenen Wahlen sind ein zynischer Wahlpoker, der die Demokratie unnötig strapaziert. Wenn May damit argumentiert, dass es klare Verhältnisse brauche, weil das Parlament uneinig sei, dann erinnere das an «das Vorgehen von Präsident Erdogan in der Türkei», schimpft «The Guardian.»  

Bis 2022 an der Macht

Sollte das Parlament den vorgezogenen Wahlen zustimmen – derzeit sieht es so aus –, dann hofft Theresa May, bis ins Jahr 2022 an der Macht bleiben zu können. Sie hätte damit Zeit gewonnen für einen Brexit, von dem immer noch völlig unklar ist, wie er ausfallen wird. Verloren hat sie ihr Gesicht, und geschadet hat sie der Demokratie.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Waedliman 20.04.2017 14:46
    Highlight Guter Schachzug. Ich lasse einfach mal neu wählen, wenn meine Partei in einem Stimmungshoch ist. Allerdings rechnet May falsch: Diejenigen in ihrer eigenen Partei, die hart mit der EU verhandeln wollen, werden nun mundtot gemacht und May wird weiterhin einknicken müssen, da Brüssel ihr keinerlei Zugeständnisse für den selbst erzeugten Austritt machen will. Ich habe eine gewisse Schadenfreude, auch wenn mir das Schicksal der Briten, die gegen den Brexit gestimmt haben und nun unsicher über ihre Zukunft, die sie zum Teil im Ausland verbringen, rätselraten müssen.
    0 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 08:05
    Highlight Links in Bedrängnis: Reaktion? Diffamierung, Hetze ... analog Venezuela heute.
    4 6 Melden
  • Hayek1902 19.04.2017 23:28
    Highlight Erimmert ihr euch noch, wie alle Etatisten gejubelt haben über den Betonkopf und Altlinken Corbyn? Mittlerweile finde ich den auch toll. :D
    5 3 Melden
  • Markus Hofstetter 19.04.2017 17:40
    Highlight Welch ein Schund, der hier verbreitet wird. Es ist pervers, May mit Erdogan zu vergleichen. Ob man die Neuwahlen nun gut, oder schlecht findet, es handelt sich um ein demokratische Instrument. Erdogan hingegen verfolgt Andersdenkende und wird sie mit Einführung der Todesstrafe möglicherweise gar umbringen.

    Unterste Schublade des Journalismus.
    70 26 Melden
    • Don Alejandro 19.04.2017 18:00
      Highlight May nutzt ein demokratisches Instrument um die demokratische Pluaralität abzuschaffen, genau so wie es Erdowahn gemacht hat. Vom Mechanismus also genau das Gleiche jedoch mit klar weniger Machtfülle, wenn denn ihr Plan aufgeht...
      32 27 Melden
    • BKOH aka Diin ||*|| 19.04.2017 18:33
      Highlight Ich finds schön mal was anderes zu hören. Finde es ab und zu gut, was persönliches zu lesen.
      12 6 Melden
    • okey 19.04.2017 18:48
      Highlight Naja Erdogan hatt sich aber genau dem gleichen Mechanisums bedient, nähmlich einer vorgezogenen Neuwahl des Parlamentes um seine pläne durchzubringen. May versucht nun recht eindeutig das Selbe. Der Vergelich ist deshalb sehrwohl passend.
      Das die Situation in der Türkei ganz im allgemeinen nicht Demokratie orientiert ist, ist ein anderes Thema.
      18 20 Melden
    • Markus Hofstetter 19.04.2017 19:32
      Highlight Die Vergleiche sind schlecht. Die Demokratie und der Pluralismus sind nicht gefährdet, bloss weil eine Partei eine Wahl gewinnt. In einer Demokratie darf es Unterschiede geben in der Grösse der Parteien. Oder soll man jetzt eine Höchstgrenze an Sitze festlegen, oder eine Mindestanzahl an Parteien? Das wiederum wäre undemokratisch.

      Die Neuwahl war in der Türkei gar nicht das Problem, sondern dass kritische Medien ausgeschaltet und Oppositionelle ins Gefängnis gesteckt wurden.
      20 6 Melden
    • Don Alejandro 19.04.2017 21:58
      Highlight Demokratie à la carte von und Opportunismus pur für die Tories. Demokratische Legitimation bedeutet noch keine Demokratie.
      5 11 Melden
    • Markus Hofstetter 19.04.2017 23:19
      Highlight Trotzdem kann man nicht sagen, dass Neuwahlen per se etwas Undemokratisches wären. Und anscheinend sind die anderen Parteien nicht gegen Neuwahlen, schliesslich haben lediglich 13 Abgeordnete dagegen gestimmt. Es stecken also nicht nur die Tories dahinter.
      9 4 Melden
  • J.S. Bond 19.04.2017 16:56
    Highlight Löpfe übt sich wohl in Satire. Herrlich daneben gegangen.
    58 22 Melden
  • äti 19.04.2017 16:51
    Highlight Party breakdown of MPs voting for early election

    And here are the party breakdown figures for the 522 MPs who voted in favour of an early election.

    Conservatives: 325

    Labour: 174

    Lib Dem: 8

    DUP: 8

    Plaid Cymru: 3

    UUP: 2

    Greens: 1

    Independent: 1 (Simon Danczuk, who is still suspended from Labour)

    These figures suggest that many Labour MPs chose to abstain. There are 229 Labour MPs in total.

    By contrast, almost all the Conservatives’ 330 MPs voted for the early election.

    Last Updated: 16:10

    3 15 Melden
  • mrsmarple1965 19.04.2017 15:19
    Highlight Naja ich finde Hr. Löpfer's Vergleich etwas sehr weit hergeholt. Man sollte sich da vielleicht erst einmal richtig korrekt orientieren.
    65 21 Melden
    • nilson80 19.04.2017 17:44
      Highlight Der Vergleich ist aus dem britischen "the Guardian".
      23 10 Melden
  • Hussain Bolt 19.04.2017 14:52
    Highlight Die Torries gehen als sicherer Sieger heraus da Labour nur noch in Studentischen und Islamisch geprägten Wahlkreisen eine Macht hat und diese in einem Machtkampf ist. Zudem war sie 100% gegen BREXIT. Das dürfte ihr grosse Probleme bereiten! Der Rest ist keine Konkurrenz. Die Opposition kann sich schwer daruf vorbereiten da sie erst jetzt davon weiss das es Neuwahlen gibt während ich bei den Torries denke das May die Parteispitze und andere Abgeordnete der Partei schon vor Monaten darüber informiert hat. Man kann davon halten was man will aber es ist taktisch sehr klug von den Torries.
    19 21 Melden
    • Platon 19.04.2017 15:23
      Highlight @DJ
      Studentische und Islamische Wahlkreise... Mal abgesehen davon, dass es wohl völlig aus der Luft gegriffen ist, was ist mit all den Leuten, die sich einfach eine gerechtere Gesellschaft wünschen? Mit all jenen, die den knallharten Neoliberalismus der Tories satt haben? Was ist mit all den Obdachlosen und Armen, die keinerlei Hilfe vom Staat bekommen?
      32 25 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 16:53
      Highlight @platon; Zur Zeit sind diese Leute, die zB eine gerechtere Gesellschaft fordern oder kritisch dem knallharten Neoliberalismus gegenüber stehen wohl ab der Entwicklung entmutigt und zu wenig kämpferisch. Sie haben auch keine Leitfigur mehr und gehen im grossen Getöse des Neoliberalismus unter.
      14 13 Melden
  • Donald Draper 19.04.2017 14:32
    Highlight Ach, Löpfe und seine Vergleiche. Zuerst vergleicht er Trump mit Hitler, missbraucht dabei noch einen seriösen Historiker (Kershaw), nun May mit Erdogan. Was kommt als nächstes? Diesem Pseudo-Intelektuellen ist für ein paar Klicks auch nichts zu schade.
    89 37 Melden
    • ev0lution 19.04.2017 14:59
      Highlight Sie sollten mal den Text genau lesen, oder ist das zu schwierig für Sie als Gegenteil von "pseudo-Intelektuell"er?!
      32 56 Melden
    • Donald Draper 19.04.2017 15:39
      Highlight Den Text habe ich genau gelesen, ebenso wie einige sehr gute Kommentare. Dort werden zahlreiche Punkte genannt, die keinen Vergleich rechtfertigen.
      37 19 Melden
  • Chääschueche 19.04.2017 14:32
    Highlight Ich sehe den Zusammenhang nicht:

    GB hat:
    - Freie Meinungsäusserung (Hat Erdoanien nicht)
    - Parlament das die rechte der Premierministerin beschränken / Umstossen kann (Hat Erdoanien nicht)
    - Freie Meinungsäusserung (Hat Erdoanien nicht)

    Das die konkurrierenden Parteien zerstritten sind und interne Probleme haben ist wohl nicht Mays schuld sondern deren?! In der Schweiz ist bzw. war die SVP auch Intern zerstritten...den Denkzettel dafür gabs in einigen Kantonen.
    75 10 Melden
  • Wehrli 19.04.2017 14:21
    Highlight Wo ist ihr Schnauz? Und würden wir Sie dann Sheep-lady nennen. Passen zum Ziegen-Erdi.
    13 34 Melden
    • phreko 19.04.2017 15:06
      Highlight Nein, sie ist ja keine Waliserin.
      10 11 Melden
  • meliert 19.04.2017 14:14
    Highlight Der Guardian ist halt ganz links und unterstützt Corbyn, obwohl er nur von einer kleinen Minderheit in GB gewählt werden wird. Ich kömme gerade von einer England Reise zurück. Die jetztige PM hat eine Breite Basis in der Bevölkerung, ich denke die Tories werden fast 50% erreichen am 8. Juni.
    26 36 Melden
    • Amadeus 19.04.2017 14:43
      Highlight @meliert
      Sie können nach einer England-Reise Wahlprognosen machen?
      44 16 Melden
    • meliert 19.04.2017 14:49
      Highlight ja, ganz genau!
      15 25 Melden
    • jSG 19.04.2017 15:41
      Highlight Das Wott breit ist ein Adjektiv.
      5 17 Melden
    • opwulf 19.04.2017 15:49
      Highlight Amadeus: Ich bin einer dieser in der heutigen Zeit "verhassten" Doppelbürger - und ich kann "meliert's" Aussage nur bestätigen! Man kann gegen die Politik von May sein - aber ich denke wenn man ernsthaft argumentieren will, sollte man sich evtl auch mal in England umhören - und damit meine ich nicht nur im Zentrum Londons! Dieser Fehler führte schon zu sehr vielen falschen Einschätzungen über Abstimmungen! Egal ob in den USA, der Schweiz oder in England - think about it! Es hilft nicht die Wahrheit nicht wahrhaben zu wollen um dann schockiert auf Ungebildete zu schimpfen!
      22 7 Melden
    • meliert 19.04.2017 16:06
      Highlight opwulf: ich machte meine Einschätzungen dieses Mal in Bristol sowie in ländlichen Gegenden in Westengland und Wales.
      jSG: natürlich breite Basis.
      Amadeus: mit Britin als Ehefrau, 40 Jahre Erfahrung in UK, inkl. 6 Jahre in England gelebt, denke ich schon, dass ich mir eine realistische Meinung bilden kann.
      21 6 Melden
    • Amadeus 19.04.2017 16:11
      Highlight @opwulf
      Ich bin völlig mit ihnen einverstanden. Man soll sich unbedingt mit Land und Leuten beschäftigen, bevor man sich seine Meinung bildet und Wahlprognosen abgibt. Dazu reicht meiner Meinung nach eine England-Reise aber bei Weitem nicht. Nur weil man mal da war und mit ein paar Leuten geredet hat, heisst das nicht, dass man etwas von der komplexen nationalen Politik versteht.
      9 13 Melden
    • Hayek1902 19.04.2017 23:33
      Highlight Ich weiss nicht, wie gut meliert's Strichproben sind, aber seime Einschätzung basiert schon mal auf mehr Fakten als deine roten Tagträume.
      3 3 Melden
    • Amadeus 20.04.2017 07:41
      Highlight @Hayek1902
      Ich weiss nicht, von welchen roten Tagträumen sie reden. Lesen sie nochmal meine Kommentare. Zur Wahl selbst oder zu Theresa May's Politik habe ich gar nichts gesagt. Und meine politische Einstellung habe ich auch nirgends erwähnt.
      2 1 Melden
  • Normi 19.04.2017 14:10
    Highlight Und beide werden merken das sie ohne Handelspartner und Freunde untergehen werden
    23 32 Melden
    • Froggr 19.04.2017 14:54
      Highlight GB hat Freunde und Handelspartner. Im Gegensatz zu der Türkei.
      32 13 Melden
    • Normi 19.04.2017 15:03
      Highlight Aber mit dem Ausscheiden aus der EU wird der grösste Handelspartner wegfallen, bei den Amis ist seit Americans first auch nicht viel zu holen...
      11 29 Melden
    • Froggr 19.04.2017 15:14
      Highlight Normi: So ein Mist. Bei den Amis ist noch immer (fast) gleichviel zu holen. Trump mag dumm erscheinen, aber das ist er nicht. Und die EU benötigt England und umgekehrt. Die Marktwirtschaft lässt sich nicht einfach so aus dem Gleichgewicht bringen.
      27 15 Melden
    • Normi 19.04.2017 16:03
      Highlight Für was ?? Banken ? Rohstoffe ?so ein Witz
      8 17 Melden
    • Normi 19.04.2017 16:06
      Highlight Die Engländer müssen mit 27 Ländern neue Verträge machen die jeweils wider von von den 26 anderen auch angenommen werden müssen...
      8 15 Melden
    • meliert 19.04.2017 16:15
      Highlight Froggr: ganz genau, man sehe sich nur in der UK um, wieviel EU Produkte dort immer noch gekauft werden, ganz klar, die EU braucht GB mehr als umgekehrt. Reine Drohgebärden aus Brüssel, wie es die CH auch kennt!
      14 13 Melden
    • Normi 19.04.2017 16:22
      Highlight ;-)
      8 12 Melden
    • Froggr 19.04.2017 16:28
      Highlight Normi: Abwarten, GB wird sicherlich untergehen wegen dem. Ganz sicher. 100%ig. Haha das verständnis gewisser ist unerklärbar. Und das nur weil ein Volksentscheid nicht ins eigene Weltbild passt. Oh man
      16 10 Melden
    • Normi 19.04.2017 16:48
      Highlight Auf CH-Deutsch 5er&weggli geht nicht that's it
      10 17 Melden
    • Froggr 19.04.2017 17:21
      Highlight Schau dir mal den FTSE-Kurs an. Ich glaube das geht doch.
      10 5 Melden
    • Normi 19.04.2017 17:21
      Highlight so KLUK
      6 9 Melden
    • Normi 19.04.2017 18:22
      Highlight bis Jetzt ist England noch in der EU Schlaumeier...
      3 6 Melden
    • Froggr 19.04.2017 19:56
      Highlight Jaja aber die Wirtschaft hängt zu einem grossen Teil von der Einstellung der Menschen ab. Und die sind offensichtlich hauptsächlich zuversichtlich.
      6 5 Melden
    • Normi 19.04.2017 20:54
      Highlight Stimmung Killer in Zukunft für GB:

      1. Unsicherheit (Wirtschaftlich)
      2. Irland Konflikt
      3. Jahrzehnte lange Verhandlungen
      und und und

      oder wieso war der meist gesuchte begriff bei google "was bedeutet der Brexit für GB" ?


      1 10 Melden
    • R. Peter 19.04.2017 21:45
      Highlight Dass GB mit allen EU Staaten einzeln Verträge abschliessen muss, bei dem alle Staaten einverstanden sind, ist erstens das Grundproblem der EU (und das wird sie früher oder später noch selber merken) und zweitens noch nicht in Stein gemeisselt. Wir werden sehen.
      8 3 Melden
    • Normi 20.04.2017 09:15
      Highlight bis jetzt höre ich nur SVP-Stammtisch Paarolen
      mimimimi
      1 5 Melden
    • R. Peter 20.04.2017 10:16
      Highlight Normi, selber mimimi.... tolle Gesprächsgrundlage. Danke für die super Antwort. Das hat mich jetzt überzeugt.
      2 1 Melden
  • meliert 19.04.2017 14:08
    Highlight schon ein kleiner Unterschied ob man die Opposition ins Gefängnis wirft oder nur an der Urne bodigt!
    71 13 Melden
  • Besserwisser 19.04.2017 14:07
    Highlight Im Artikel werden zwei wichtige Fakten unterschlagen:

    1. May musste sich immer wieder gegen Vorwürfe erwehren, sie habe kein Mandat, da sie im Juli 2016 von ihrer Partei als Nachfolgerin Camerons ins Amt gewählt worden ist. Mit Neuwahlen kann Sie diesen Vorwurf abwenden.

    2. Der Oppositionsführer Jeremy Corbyn der Labour Partei begrüsst die Neuwahlen. Das wäre wohl kaum der Fall wenn Corbyn die Aussage dieses Artikel " Der Labour-Partei droht eine vernichtende Niederlage." zustimmen würde.

    Quelle: tagesanzeiger.ch/ausland/europa/may-kuendigt-ueberraschende-erklaerung-an/story/29077484
    59 7 Melden
    • Philipp Löpfe 19.04.2017 14:46
      Highlight Corbyn ist nicht mehr so sicher. Und May bricht ihr Wort.
      10 55 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 15:36
      Highlight Naja, dass sie vom Volk kein Mandat hat fällt der May erst heute auf? und wieso wollte sie ursprüngliche keine Neuahlen, weil sie zuerst meinte sie habe ein Mandat?
      Nein ich denke es geht ihr um Macht und auch um durch Neuwahlen eine längere "geschützte" Periode zu haben in der sie schalten und walten kann. Das finde ich grenzwertig.
      12 22 Melden
  • pedrinho 19.04.2017 14:06
    Highlight ....... und schon wieder werden die feuchten traeume der globalen linken weiter in die ferne gerueckt.


    duck und weg ;)
    42 23 Melden
    • Froggr 19.04.2017 14:55
      Highlight Ein Traum!
      10 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 13:53
    Highlight Vergleiche sind populär, aber reduzieren oft Komplexität. So ist es auch mit dem meiner Ansicht nach nicht sehr treffenden Parallele zu Erdogan. Was soll mit diesem Vergleich bezweckt werden?
    64 6 Melden
    • meliert 19.04.2017 14:32
      Highlight ich bin Ihrer Meinung, ein blödsinniger Vergleich von Herrn Löpfe!
      38 9 Melden
    • Philipp Löpfe 19.04.2017 14:47
      Highlight Weil es wie bei Erdogan darum geht, die Opposition zu vernichten. Es gibt keinen sachlichen Grund für diese vorgezogenen Wahlen.
      14 55 Melden
    • DreamerDu 19.04.2017 15:33
      Highlight @Philipp Löpfe:
      Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied. Die Opposition in GB muss im Parlament den Neuwahlen zustimmen (damit die 2/3-Mehrheit zustande kommt). Die Opposition muss also weder machtlos zusehen noch wird sie gewaltsam unterdrückt oder dergleichen. Die Gewaltentrennung funktioniert somit und wird von allen Seiten respektiert. May möchte nicht wie Erdogan mehr Befugnisse erlangen, sondern höchstens ihre Macht festigen (über May's wahre Beweggründe können wir ja nur spekulieren)
      28 6 Melden
    • Markus Hofstetter 19.04.2017 17:59
      Highlight Nur das "die Opposition vernichten" in UK etwas anderes ist als in der Türkei. Sie verharmlosen mit dem Vergleich das Geschehen in der Türkei. Einfach billig, wie sie die Opfer dort für Ihren Journalismus missbrauchen.
      13 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 13:39
    Highlight Quasi eine Diktatorin? Oder ist dieser Ausdruck erst ab der Türkei und östlich davon gültig?
    11 35 Melden
    • reaper54 19.04.2017 14:30
      Highlight GB lässt unabhängige Wahlbeobachter zu, schmeisst keine kritischen Journalisten in den Knast, die Armee macht keinen Aufstand, Minderheiten werden nicht unterdrückt, die Menschenrechte sind gewährt... Muss ja eine grausame Diktatur sein in GB...
      Sie verharmlosen nur den Begriff, mehr nicht.
      35 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 14:45
      Highlight Nein, finde eher man misst nicht mit gleichen Ellen.

      Assange? Ist das nicht auch mundtot machen?

      Und eben, sie möchte die Opposition vernichten. Finde da kann man sehr wohl von ähnlichen Zuständen sprechen. Aber es fällt halt schon leichter über einen herzuziehen, der eine andere Kultur hat. Eine östliche Weltanschauung.

      7 23 Melden
    • reaper54 19.04.2017 15:07
      Highlight Äh nein eine Person welche wegen Vergewaltigung gesucht wird sollte man Ausliefern...

      Die Opposition im Gefängnissen verrotten zu lassen, die Todesstrafe wieder einzuführen und ein Teil der eigenen Bevölkerung zu Bombardieren ist im Gegensatz zu einer Demokratischen Vernichtung ein Brutaler Unterschied.

      Oh ja Spielen sie noch die Rassismuskarte, kommt immer gut wenn man keine Argumente hat.
      17 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 15:41
      Highlight Ist doch so. Man unterscheidet zwischen bösen Diktatoren (Erdi und Kim) und guten (Trump und May).

      Obwohl Erdi aus meiner Sicht kein Diktator ist.

      Sonst müsste man jeden Staat der ein Präsidialsystem hat, als Diktatur bezeichnen.
      5 19 Melden
    • reaper54 19.04.2017 15:59
      Highlight Erdogan und Kim mit Trump und May vergleichen?
      Na Hallo Troll wie fühlt sich das Tageslicht an?
      Von Kim muss ich garnicht erst anfangen...
      Erdogan ist auf dem besten weg zum Diktator und ein Islamist der Personen im eigenen Land verfolgen lässt.
      May lässt sich gerade (freiwillig!) demokratisch legitimieren.
      Trump wurde in einer freien überwachten Wahl gewählt und hat weit weniger Macht als Erdogan.

      Sie labern einen riesen Bullshit!
      15 8 Melden
    • Skip Bo 19.04.2017 16:07
      Highlight Zäme, krampfhafter Versuch Erdogans präsidiale Vorstufe zur Diktatur schönzureden?
      Wie wars übrigens im Türkeiurlaub?

      12 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 16:32
      Highlight Reaper... entspricht die Zahl Ihrem IQ? Hoffe nicht.

      Nur weil Ihnen meine Meinung nicht passt, müssen Sie mich nicht als Troll schimpfen.

      Meiner Meinung nach IST Erdi (noch) kein Diktator. Vielleicht wird er mal einer sein. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist er keiner. Aus meiner Sicht gibt es nur einen Diktator zur Zeit, Kim. Und vielleicht Orban. Aber sonst wurden alle anderen demokratisch gewählt. Trump. Putin. Erdi. May. etc.

      Verstehe nicht wieso man auf den Erdi-Hass mit Hass reagiert. Als ob das Lösungen bringen würde.

      Skip Bo: Noch zu früh für eine Antwort ;)
      5 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 22:21
      Highlight Reaper: Macht ist relativ. Trump bombt in Syrien, Afghanistan, droht Nordkorea, will keine Ausländer, baut Mauern, lügt was zusammen bezüglich Putin, riskiert gefährliche Kriege. Finde ich weit gefährlicher als Erdi.

      Macht Erdi z.b. mit den Millionen Flüchtlingen die er aufgenommen hat locker Wett. Oder humaner als Trump.

      Aber ich klinke mich hier aus - mit hass-erfüllten Leuten zu diskutieren macht keinen Sinn.

      Solche "Menschen" sind in meinen Augen kein bisschen besser als der wütende Erdi. Ihm Hass auf andere vorwerfen und dann selbst nur Hass säen.

      Danke, aber nein Danke.
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    • reaper54 20.04.2017 07:33
      Highlight @Zäme! wow Gratuliere beleidigend werden sehr guter Diskussionsstyl...

      Naja da gibt es noch ein paar Diktatoren mehr als blos deren zwei auf der Welt.

      In Syrien hat Trump die so viel gelobte rote Linie von seinem Vorgänger Verteidigt. Oder sind sie nun auch für den Einsatz von Giftgas?
      Afghanistan ist noch immer ein Krieg und ja im Krieg fallen Bomben.
      Erdogan hat mehr Mauern gebaut als Trump schau mal die Grenze zu Syrien an...
      Zudem ist die Türkei mit Bodentruppen in Syrien aktiv. Dass der Irre Kim Atomwaffen haben will ist ihnen also auch egal?
      1 3 Melden
    • reaper54 20.04.2017 07:37
      Highlight Erdogan hat dies alles andere als freiwillig getan, es hat mehr mit der Geografischen Lage sowie der Kultur zu tun. Ich finde es erschreckend wie Links orientierte Personen den Politischen Islam verharmlosen, aber dazu gabs ja bereits einen sehr guten Artikel auf Watson.

      Was hat das mit Hass sähen zu tun? Es hat ehr mit dem öffnen der Augen und einer Nüchternen Betrachtungsweise zu tun.

      Aber ja gewisse Personengruppen werden dies nie verstehen.
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    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 08:02
      Highlight Trump wehrt sich gegen Flüchtlinge, wie die EU auch. Während Erdi über 2 Millionen aufgenommen hat. Und sie nicht, wie Italien, an Bahnhöfen schlafen lässt.

      Im Krieg fallen Bomben, ja. War der Krieg in Afghanistan nötig? Geht es den Afghanen jetzt besser, so wie es Bush versprochen hatte? Oder den Irakern? Oder den Libyern?

      Beweise dass das Giftgas von Erdi war?

      Übrigens, sie sagen: Bomben gehören zum Krieg. Ok, dann gehört wohl auch Giftgas zum Krieg.

      Ach ja: "Trump wurde in einer freien überwachten Wahl gewählt" - ihr Zitat.

      Von wem überwacht, von Putin?
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    • Gelöschter Benutzer 20.04.2017 08:36
      Highlight Man kann nicht mal sachlich über Erdi diskutieren. PRO Erdi sein geht mal gar nicht. Aber ihn verteufeln? Und grundlos als Diktator bezeichnen.

      Da habe ich lieber Fakten. Und de facto IST er kein Diktator.

      Aber allein solche Aussagen werden mit Blitzen überhäuft und der Verfasser solcher Kommentare (egal ob ich oder andere Erdi eher nüchtern, ohne Hass, ohne Wut, ohne Beleidigungen begegnen) werden beleidigt.

      Die Sache etwas gechillter sehen würde nicht schaden.

      Wie BR Burkhalter. Ganz easy. Resultat? Schweizer Türken sagten NEIN.

      EU? Verbote, Beleidigungen, etc. - alle sagten JA.
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    • reaper54 20.04.2017 10:12
      Highlight Die USA ist eine freie Demokratie es war unter anderem sogar eine Schweizer Delegation anwesend die Überwachte.

      Sachlich und Nüchtern betrachtet: Erdogan Verfolgt Kurden, schliesst Kritische Zeitungen, Inhaftiert Journalisten, ist an Wahlbetrug Beteiligt und setzt sich über seine eigene Verfassung.
      Trump wettert ein wenig auf Twitter. Muss sich aber an die Gesetze der USA halten und hat keinen Wahlbetrug begangen.

      Das hat viel mehr mit der Integration der Personen zu tun die offensichtlich in unseren Nachbarländern gescheitert ist. Dies ist aber nicht erst seit dieser Abstimmung bekannt.
      0 1 Melden
  • Thomas F. 19.04.2017 13:36
    Highlight Für einmal bin ich nicht gleicher Meinung wie Sie Herr Löpfe. Der Vergleich mit Erdogan hinkt extrem. Die Türkei ist im Begriff, ein autoritäres Regime zu werden, davon ist Grossbritannien weit entfernt. Die Briten sind zwar beim Brexit den Populisten auf den Leim gekrochen, doch die Abstimmungen und Wahlen in GB sind fair und niemand kommt ins Gefängnis wenn er eine andere Meinung hat, wie in der Türkei. Jeder Brite kann frei eine Partei wählen. Nur weil Frau May sich nun anders entscheidet, ist noch kein Schaden für die Demokratie entstanden.
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  • Waggis 19.04.2017 13:31
    Highlight .... und der Vergleich mit Erdogan ist unter der Gürtellinie!
    52 8 Melden
  • blaubar 19.04.2017 13:27
    Highlight Wertfrei muss man feststellen: Erdogan, May, vor dem Syrienangriff auch Trump, werden von der westlichen Presse mit Häme versehen.
    Nicht, dass ich ein Fan dieser Personen bin, aber demokratisch gewählte Personen sollte man doch repektieren. Wenn nicht, müsste man offen die Demokratie in Frage stellen. Das wäre am ehrlichsten.
    24 10 Melden
  • Peace.Nik 19.04.2017 13:26
    Highlight May will also Macht? Sieht auf den ersten Blick ganz danach aus. Aber kann es nicht auch sein, dass man ein wenig mehr als nur 2–3 Jahre Zeit braucht, um den Austritt aus der EU bewältigen zu können? Bis 2020 ist das schon sehr knapp. Wieso sollen dann plötzlich andere, wohl eher nicht so mit dem Austritt vertraute Politiker das Ruder übernehmen? Ausserdem gibt es im Moment ja sowieso keine Alternativen zu den Konservativen. Die anderen Parteien sind bedeutungslos.
    21 7 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 15:31
      Highlight Vielleicht weil es sinnvoll wäre im normalen Wahlrythmus dem Volk die Chance zu geben ein Uebermarchen der Politiker abzustrafen. Wäre ja mitunter der Sinn der Demokratie. Ich glaube kaum dass es sinnvoll wäre die Wahlabstände einer gestellten Aufgabe anzupassen und das versucht sie nun.
      5 17 Melden
  • FrancoL 19.04.2017 13:25
    Highlight "Die vorgezogenen Wahlen sind ein zynischer Wahlpoker, der die Demokratie unnötig strapaziert"
    Als ob das für eine Politikerin wie May von Wichtigkeit wäre. Bis heute ist kaum zu erkennen, dass Frau May das nötige Händchen hätte um die Demokratie NICHT zu strapazieren.
    13 22 Melden
    • Hansdamp_f 19.04.2017 16:05
      Highlight @ FrancoL

      Solange die Wahlen fair sind - und davon ist in GB auszugehen - spricht überhaupt nichts gegen vorgezogene, demokratische Wahlen. Sich einer fairen Volkswahl zu stellen, das ist Rückgrat zu zeigen. Das Volk soll entscheiden, darum geht's ja. Und will es May und stärkt somit ihr Mandat in den Brexit-Verhandlungen, ist sowohl May als auch den Briten gedient.
      8 5 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 16:30
      Highlight Ist das Dein ernst? Zuerst verspricht man keine vorgezogenen Wahlen und dann bei der genau gleichen Sachlage findet man plötzlich dass es doch Wahlen braucht. Genau das ist ein Mecano der die Demokratie ad absurdum führen kann und strapaziert.
      Wahlen sind nicht ein opportunistischer Zeitvertreib und sollten nicht missbraucht werden.
      Wie ist es nun mit den Rückgrat? Als sie keine Wahlen wollte, da hatte sie also kein Rückgrat und nun da sie sich den Wahlen stellt hat sie das Rückgrat wieder gefunden? Nein so einfach kann man es sich nicht machen.
      5 12 Melden
  • koks 19.04.2017 13:23
    Highlight Das linke Migrosmagazin hat kürzlich die Wahl der Frau May als einen erfreulichen Höhepunkt des Jahres 2016 bezeichnet. Weil sie als Frau Premierministerin geworden sei.
    Ja, besser könnte man die Konfusion der Linken heute nicht darstellen.
    20 22 Melden
  • Maett 19.04.2017 13:23
    Highlight Wie Erdogan? Merkel hat die Opposition auch (auf ca. kümmerliche 10%) vernichtet. Cameron wollte das Spiel auch durchziehen, hat aber verloren. Renzi ebenso.

    May deshalb nun in die Ecke eines Erdogans zu stellen, ist unseriös.

    Sie will (löblicherweise) einen Volksentscheid durchsetzen. Er entspricht auch nicht ihrer Überzeugung, aber sie stellt sich wenigstens nicht über demokratische Entscheidungen, die auch dann gelten, wenn sie knapp angenommen wurden - irgendwo muss man ja schliesslich einen Handlungsrahmen definieren, an den sich das Parlament nun z.T. aber nicht halten will.
    32 13 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 15:25
      Highlight Und was hat nun dies damit zu tun dass sie plötzlich Neuwahlen will obwohl es keine brauchen würde? Geht es da nicht um eine sagen wir sehr eigenwillige Geste? Ich würde das mal eher als Missbrauch der demokratischen Mittel betiteln und zudem bricht sie ohne jeglichen Zwang ihr Wort.
      6 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 13:23
    Highlight Das soll wohl ein schlechter Witz sein, Teresa May mit Erdogan zu vergleichen.
    Sie ist eine seriöse Politikerin - nota a bene mit Rückgrat - welche den Volksentscheid umsetzt (Brexit). Da könnten sich unsere europafreundlichen Parlamentarier eine Scheibe davon abschneiden.
    37 18 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 15:27
      Highlight Oh Ja das Rückgrat sehe ich gerade bei der ursprünglichen Behauptung keine Neuwahlen auszusetzen und nun ohne jeglichen Zwang doch auf Neuwahlen zu setzen. Wieso ist ja mehr als klar. Da scheinst Du aber eine eigene Interpretation von Rückgrat zu haben.
      8 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.04.2017 16:27
      Highlight FrancoL@
      Auch wenn sie ihre Meinung geändert hat, hat sie trotzdem Rückgrat. Sie hat eine Aufgabe: Und sie benötigt den Rückhalt des Parlaments - den sie im Augenblick nicht hat - um erfolgreich mit der EU über den Brexit verhandeln zu können.
      Teresa May ist eine entschlossene Politikerin, die sich nicht scheut, unangenehme Dinge anzupacken - Hut ab.
      Ich wäre glücklich, wir hätten in der Schweiz Politiker vom Format von May, welche nicht "Bücklings" machen vor Brüssel.
      5 9 Melden
    • FrancoL 19.04.2017 17:10
      Highlight @Trader; Wie gut bist Du informiert? Sie HAT den Rückhalt des Parlaments, das kann nun nicht der Grund sein wieso sie Neuwahlen plötzlich als nötig ansieht. Als parlamentarische Demokratie genügt der Rückhalt im Parlament in der heutigen Form sonst hätte sie ja auch nicht das Austrittsgesuch einreichen können. Deine Begründung hinkt!
      5 7 Melden
  • Holla die Waldfee 19.04.2017 13:16
    Highlight Quo vadis, Europa?
    7 26 Melden
    • Holla die Waldfee 19.04.2017 16:28
      Highlight wow ... alles May-Fans und Erdogan-Anhänger? Oder einfach nichts verstanden und auf gut Glück mal geblitzlet?
      3 16 Melden

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