Wirtschaft

702 Milliarden Dollar im Minus: Trumps Haushaltsdefizit fällt höher aus als erwartet

15.07.17, 07:40 15.07.17, 16:48

Das US-Haushaltsdefizit wird neuen Berechnungen zufolge in den ersten zwei Amtsjahren von Präsident Donald Trump deutlich höher ausfallen als ursprünglich erwartet. Das Minus liegt demnach 2017 bei 702 Milliarden Dollar, 2018 bei 589 Milliarden. Das sind 16 Prozent respektive 33 Prozent mehr als angenommen.

Die Gründe sind unter anderem geringere Steuereinnahmen und höhere Ausgaben für die Gesundheitsversorgung im Militär, wie der Direktor des Haushaltsbüros, Mick Mulvaney, am Freitag in einer Mitteilung an den Kongress erklärte. Die Lücke im laufenden Fiskaljahr und 2018 dürfte insgesamt fast 250 Milliarden Dollar grösser sein als berechnet.

Trump hat angekündigt, das Defizit des Bundes insbesondere durch höhere Steuereinnahmen infolge von stärkerem Wirtschaftswachstum sowie durch Reformen wie die des Gesundheitssystems auszugleichen. Viele Experten zeigen sich skeptisch, dass dies gelingt. (viw/sda/reu)

Video: watson

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Micha-CH, 16.12.2016
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  • WilliMu 15.07.2017 23:38
    Highlight Das ist der Trump, wie er leibt und lebt. Zuerst grosse Versprechen machen, und dann ein solches Desaster. Sein Nachfolger kann dann aufräumen.
    Die Republikaner sind böse dran: wie wollen sie den USA und der Welt erklären, was sie da für eine Pfeiffe als Präsidenten aufgestellt haben und unterstützen?
    Mit seinen Golf-Weekends hilft er mit, das Staatsdefizit zu vergrössern, wenn auch nur in einer geringen Grösse. Aber konkret gesehen: ein Affront gegen das Volk USA.
    Sollte dieser Faulpelz nicht mal aktiv werden und versuchen, zu regieren? Kann er gar nicht. Er schnorrt, twittert und schaut TV.
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  • Rubby 15.07.2017 18:07
    Highlight Der trump verhält sich wie ein grossunternehmer....kennt der überhaupt die aufgaben eines präsidenten?...glaube nicht, der hat in seiner kurzen amtszeit amerika so richtig an die wand gefahren..!!...jetzt sollten seine anhänger aber endlich zur besinnung kommen und merken dass sie sich ein faules ei ins haus genommen haben...!!
    5 2 Melden
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  • Ass 15.07.2017 16:29
    Highlight Simpsons.....
    9 1 Melden
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  • Gummibär 15.07.2017 12:50
    Highlight No problem ! Man verkauft Staatsanleihen an China und Japan. Wie gehabt.
    16 2 Melden
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  • α Virginis 15.07.2017 12:24
    Highlight War ja wohl zu erwarten, dass Trump die USA sozusagen an die Wand fährt. Ein Land kannst du nicht so führen wie eine Firma, wobei einige der Trump Unternehmen ja pleite gegangen sind...
    30 20 Melden
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  • reaper54 15.07.2017 11:14
    Highlight Wenn ein Teil der Mehrkosten tatsächlich für eine bessere Gesundheitsversorgung des Militärs, und hoffentlich der Veteranen, ist wäre das nichteinmal dumm.
    15 8 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 15.07.2017 12:55
      Highlight Man hätte auch die Kriege verhindern können die alle diese Veteranen macht...
      34 13 Melden
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  • Baba 15.07.2017 10:50
    Highlight Tschuld ist sicher nicht 45. Das sind die Demokraten, Obama, die Chinesen und Nordkorea... Ja und die Europäer, die trifft auch noch eine Mitschuld. Vor allem Deutschland, das seine Autos nach 'Merica exportiert.

    ...ach ja, und ich habe Mexiko vergessen...
    66 12 Melden
    • pamayer 15.07.2017 15:58
      Highlight Und Kanada! Die exportieren ihre beste Journalistin zu Watson statt in die USA.
      Daher die ganze Pleite.
      Glaube mir!
      18 2 Melden
    • Baba 15.07.2017 22:59
      Highlight Ja genau pamayer, Emily ist schuld!!!
      8 0 Melden
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  • kEINKOmmEnTAR 15.07.2017 10:45
    Highlight Und währenddessen schaffen wir es Jahr für Jahr unseren Schuldenberg zu minimieren und Top Ratings einzufangen :)
    26 3 Melden
    • Pisti 15.07.2017 11:53
      Highlight Naja solange der Dollar Leitwährung bleibt, kann sich die USA theoretisch unbegrenzt verschulden.
      19 5 Melden
    • _stefan 15.07.2017 11:57
      Highlight Und zudem ist die Schweiz 6. grösster Gläubiger der USA (230 Milliarden Dollar). Wird langsam Zeit, dass man das Geld eintreibt.
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