Wirtschaft

Den dreidimensionalen Superstädten gehört die Zukunft. bild: shutterstock

Stadt der Zukunft: «Luxus-Wolkenkratzer führen zu sozialer Säuberung»

Der britische Städte-Professor Stephen Graham erklärt, weshalb Lifte zu öffentlichen Verkehrsmittel erklärt werden müssten. Und warum Superreiche zur Gefahr für die Vitalität der modernen Städte werden.

17.03.17, 10:24 17.03.17, 19:59

Selbstgelenkte Autos, Drohnen und Smart Cities – das sind die Schlagwörter der Stadt der Zukunft. Sie sprechen von Rolltreppen und Liften. Weshalb?
Städte entwickeln sich dreidimensional und vertikal, will heissen, was hoch oben und tief unten geschieht, wird immer wichtiger. Deshalb ist es so wichtig, wie wir nach oben oder nach unten gelangen. 

«Der Lift wird überlebensnotwendig.»

Was ist typisch für vertikale Städte?
Dass alles aufeinander geschichtet wird. Die ganze Logistik von Containerhäfen beispielsweise wird zunehmend vertikal.  

Sie schlagen vor, wir sollten Lifte als Teil des öffentlichen Verkehrs betrachten.
Wenn die Häuser immer höher werden, verbringen wir immer mehr Zeit in Liften. Der Lift wird zu einem entscheidenden Hilfsmittel, damit die Menschen überhaupt noch am Leben teilnehmen können. Überspitzt könnte man sagen: Der Lift wird überlebensnotwendig.

Stephen Graham bei seinem Referat am GDI in Rüeschlikon. bild: GDI

Das ist ganz nett, wenn Sie in einem der neuen Luxus-Hochhäuser wohnen.
Ja, dann stehen Ihnen modernste Lifte von hervorragender Qualität zur Verfügung. In vielen Hochhäusern mit Sozialwohnungen hingegen wird das ein ernsthaftes Problem. Oft sind die Lifte monatelang kaputt. In den Vororten von Paris beispielsweise gibt es bereits Gepäckträger, die alten Menschen Lebensmittel die Treppen herauftragen müssen.

Wohnt man heute hoch über dem Boden, weil man superreich ist? Heute kosten in Städten wie Zürich, New York oder London Appartements zweistellige Millionenbeträge. 
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben Architekten wie Le Corbusier begonnen, den Wohnraum möglichst weit von der Strasse zu entfernen. Die Strasse galt als schmutzig und gefährlich. Man wollte die Menschen möglichst nahe an die Sonne bringen. Heute haben Stararchitekten dieses Konzept für die Superreichen entdeckt.  

«Zuviele Superreiche in einer Stadt würgen die Kreativität ab.»

Was sind die Folgen?
In Städten wie London, Vancouver und New York werden massenhaft neue Luxus-Hochhäuser gebaut. Viele dieser Luxuswohnungen sind Spekulationsobjekte geworden und stehen die meiste Zeit leer. Das ist verheerend. Diese Gentrifizierung vertreibt die mittelständischen Familien aus den Städten, weil sie die Mieten nicht mehr bezahlen können. Gerade nützliche Berufe wie Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrmänner weichen in die Agglomeration aus. Auch Künstler können sich diese Städte nicht mehr leisten. Kurz: Das Leben wird aus diesen Städten vertrieben.  

Der bekannte Wirtschaftsgeograf Richard Florida schwärmt von der neuen Kreativität in den Städten. Was halten Sie davon?
Wir erkennen zunehmend, dass zu viele Superreiche in einer Stadt die Kreativität abwürgen. Normale Menschen können heute etwa in London de facto nicht mehr leben. Das gleiche Problem zeichnet sich in San Francisco ab. Die neuen Luxus-Hochhäuser werden oft auf dem gleichen Boden errichtet, auf dem vorher die Sozialwohnungen gestanden haben. In Anlehnung an «ethnische Säuberung» spricht man deshalb bereits von «sozialer Säuberung» in diesen Städten. In Vancouver hat es Tausende von Luxus-Appartements, in denen nachts nicht einmal das Licht brennt. Dabei ist die kanadische Wirtschaft derzeit keineswegs in Hochform.

Schön, aber bald unbezahlbar: Vancouver. bild: shutterstock

Wie kann man Ihre vertikale, dreidimensionale Stadt der Zukunft sozial verträglich gestalten?
Der Staat muss eine zentrale Rolle spielen. Der Mythos, dass der Markt es richten wird, ist Unsinn. Die Spekulation muss reguliert und der Boden kontrolliert werden. Nur so kann eine sozial verträgliche Wohnkultur in den Städten gedeihen. Die technischen Voraussetzungen und das Knowhow dazu haben wir.

Zürich ist eine sehr reiche Stadt. Doch gleichzeitig sind rund ein Drittel der Wohnungen im Besitz von Genossenschaften oder der öffentlichen Hand. Ist das der richtige Weg?
Das ist ausgezeichnet. Diese Tradition muss unbedingt erhalten bleiben, aber gleichzeitig müssen die Immobilien stets auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

«In vielen Städten Europas ist es viel zu gefährlich, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.»

Was ist mit Wohneigentum? Dank den tiefen Hypothekarzinsen ist heute eine Eigentumswohnung oft billiger als eine Mietwohnung.
Wohneigentum wird für die Mehrheit der Menschen keine Option sein, obwohl es aus politischen Gründen in den letzten Jahrzehnten zu einer Obsession geworden ist. Wir müssen uns jedoch damit abfinden, dass wir eine Gesellschaft von Mietern werden. Auch gut verdienende Mittelständler können sich beispielsweise in London keine Wohnung mehr kaufen.

Wie halten Sie es mit dem Urban-Gardening-Trend?
Die Städte befinden sich in einer ökologischen Krise. In Indien und in China sterben jährlich Millionen von Menschen, weil die Luft so verpestet ist. Deshalb muss Urban Gardening ein integraler Bestandteil der Städte werden. Auch in Europa ist die Luftverschmutzung ein Killer, vor allem wegen den Dieselmotoren. Wir brauchen daher eine radikale Revolution im Transportwesen.

Denken Sie an selbstgelenkte Elektroautos?
Ich denke vor allem an das altmodische Velo. In vielen Städten Europas ist es viel zu gefährlich, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Dem Google-Auto gehört die Zukunft nicht. Bild: EPA Google

In Zürich beispielsweise gibt es mehr Unfälle mit Velos als mit Autos.
Ich finde das absurd. Das Velo verbrennt kein Benzin oder Diesel. Wir müssen nicht Milliarden an dubiose Ölscheiche oder Oligarchen abliefern. Velofahren macht physisch und psychisch fit, bekämpft Fettleibigkeit und Depressionen. Deshalb brauchen wir weder Drohnen noch selbstgelenkte Autos. Das Velo ist die beste Lösung. Wenn wir die Autos aus der Stadt verbannen, dann haben wir genügend Raum, um sie grün zu gestalten.

Was ist mit Trams und Untergrundbahnen?
Die werden wir weiterhin brauchen. Selbst in Amsterdam oder Kopenhagen sind nicht alle Menschen mit dem Fahrrad unterwegs.  

Wie wollen Sie Arbeiten und Wohnen in Ihrer vertikalen Stadt unter einen Hut bringen?
Die Wirtschaft wird zunehmend digital, es gibt immer weniger dreckige Fabriken. Deshalb wird es auch immer weniger nötig sein, Arbeiten und Wohnen zu trennen. Wir können somit die Nachbarschaften attraktiver gestalten. Das bedeutet nicht, dass wir nicht auch weiterhin zentrale Orte brauchen werden, Universitäten beispielsweise, oder Konferenzzentren.

Modern und bezahlbar: Genossenschaftswohnungen in Zürich.

Der neue Gegensatz ist nicht nur reich gegen arm, sondern auch Stadt gegen Land. Wie kann dieser Graben überwunden werden?
Es gibt eine anti-kosmopolitische, rechtspopulistische Bewegung. Für sie gelten Städte als unpatriotisch, als Fremdkörper in der Nation, als multikulturelle, sexuell anrüchige Sündenpfuhle. Die traditionelle Arbeiterbewegung ist in den Städten zusammengebrochen. Das Resultat ist Fremden- und Frauenfeindlichkeit. Wir müssen diesen Gemeinschaften wieder eine wirtschaftliche Zukunft in den Städten ermöglichen. Das ist eine gewaltige Herausforderung.

Smart Cities

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38 Kommentare anzeigen
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  • Marchesin 22.03.2017 14:03
    Highlight schön das er alle problem aufzählt aber nicht explizit wie man sie lösen kann
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  • Hans Oberlander 19.03.2017 05:54
    Highlight Interessantes Interview, Herr Löpfe. Danke dafür! Finde Stadtentwicklung ein hochspannendes Thema. Dürfte gerne mehr in die Tiefe gehen, hier wird eher an der Oberfläche gekratzt. :)
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  • Zeit_Genosse 18.03.2017 16:50
    Highlight Erster Gedanke: Elysium
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Elysium_(film)
    Hightech-Gesellschaft in intelligenten Vertikalgebäuden vs. Unterschicht in verlotterten Altbauten.
    Zweier Gedanke: Schindler
    Die Schweizer Lift-/Beförderungsfirma ist bei der Entwicklung mit dabei = Arbeitsplätze (leider wenige in der Schweiz)
    Dritter Gedanke:
    Wieso baut die Schweiz mit ihrem teuren und knappen Boden nicht mehr hohe Vertikalgebäude.
    Vierter Gedanke:
    E-Bike und E-Verkehrsmittel aller Art setzen sich in den Städten durch. Velos profitieren von den Extraspuren für E-Mobile.
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  • whatthepuck 18.03.2017 15:56
    Highlight Tja die Herausforderungen werden künftig nicht abnehmen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass solche Zukunftsvisionen oder -prognosen ein Bild der Zukunft vermitteln, das so nie eintreffen wird. Gerade Städte befinden sich in einem ständigen Wandel und sind nie fertig gebaut. Einen zukünftigen Zustand X, die "vertikale Stadt", wird es nie geben. Im Zürich des Jahres 2017 stehen mitten in der Innenstadt noch Bauten aus dem Mittelalter und der Renaissance! Bis eine Stadt komplett anders funktioniert und aufgebaut ist wird es noch mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauern.
    2 1 Melden
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  • sebi25 17.03.2017 20:24
    Highlight Wie sieht die Wohnungssituation denn in Tokyo, Japan aus? Bei denen können wir uns mit gutem Gewissen ein Scheibchen abschneiden
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  • pamayer 17.03.2017 19:21
    Highlight Zug, eine reiche, tote Stadt...
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  • Raphael Stein 17.03.2017 13:12
    Highlight Hmm, so spontan komme mir diese alte Geschichte in den Sinn.
    Da verliert einer den goldenen Schlüssel von seiner Turmwohnung, der fällt runter und sieht mal was so unten abgeht.

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  • SVARTGARD 17.03.2017 13:08
    Highlight Ja schön
    4 5 Melden
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  • Markus Hofstetter 17.03.2017 13:00
    Highlight Der Markt wird es richten. Nur heisst dies nicht, dass das Ergebnis jedem gefallen wird. Das ist eben der Irrtum. Viele finden, der Markt habe versagt, bloss weil ihnen das Ergebnis nicht passt.
    26 57 Melden
    • mrmikech 17.03.2017 14:07
      Highlight Es passt banker immer. Bist du banker?
      18 5 Melden
    • opwulf 17.03.2017 15:20
      Highlight Hofstetter: Wie kann es der Markt richten wenn wir gar keinen wirklich freien Markt haben? Wir haben eine Verflechtung von Wirtschaft und Politik bis in die kleinste lokale Stufe! Nichts mit wirklich freiem Markt! Bei einem freien Markt würde unabhängig davon wer dein Papi ist oder welcher Gruppe du angehörst oder egal wie lässig dich die Damen & Herren in der Regierung finden, das beste oder ansprechendste Produkt welches verfügbar ist, gewinnen. Nicht jenes welches das grösste Marketingbudget erhält oder am meisten gepusht wird!
      26 4 Melden
    • äti 17.03.2017 19:16
      Highlight @opwulf: freier Markt heisst doch ganz klar, wer papi, welcher Golfclub, welcher privaten Gruppe man angehört. Welches Produkt gewinnt wird untereinander abgemacht, etc. Wieso? Keiner kontrolliert und niemand vergleicht.
      7 1 Melden
    • Markus Hofstetter 17.03.2017 21:35
      Highlight @mrmikech: Nein, ich bin nicht Banker.

      @Opwulf: Wirtschaft und Politik sind sicher verflechtet. Gerade die Lobbies haben für meinen Geschmack zu viel Einfluss. Aber so schlimm wie Du sehe ich das nicht. Wir haben nicht Verhältnisse wie in Entwicklungsländern, wo man nur Erfolgreich sein kann, wenn man Kontakte hat.

      Es gibt sicher auch Märkte die Versagen und meiner Meinung nach staatliche Eingriffe legitim sind.
      6 12 Melden
    • opwulf 18.03.2017 10:28
      Highlight Äti: in unserem so genannten freien Markt, ja! Aber eben nicht im Sinne Friedmans! Das wäre für mich der Begriff eines freien Marktes!

      Hofstetter: Ich meinte nicht spezifisch die Schweiz sondern der globale Handel und deren Dominatoren! Vereinfacht und abgekürzt wollte ich sagen das der Keynesianismus per Se einen absolut freien Markt gar nicht zu lässt! Vergleich diese herrschende Form mit der österreichischen Schule - wo man am ehesten von einem freispielenden Markt sprechen könnte! Ich wollte dies aber nicht ins Negative ziehen - zB die Sozialwerke wären in dieser Form nicht möglich!
      3 0 Melden
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  • Isabelle Berz 17.03.2017 12:26
    Highlight Ich fände eine Velostadt wirklich wundervoll und auch sehr sinnvoll. Es würde uns gut tun ein bisschen von der Schnelllebigkeit wegzukommen und es würde viele Leute auch animieren sich den Arbeitsweg kürzer zu halten. Nicht jeder muss der in der Stadt oder in der Vorstadt wohnt mit dem Auto zur Arbeit. Es muss nicht alles von Maschinen übernommen werden. Wir können uns durchaus noch selbst bewegen.
    37 25 Melden
    • Olaf! 17.03.2017 13:22
      Highlight Ja das ist doch so. Schön. Animieren den Arbeitsweg kurz zu halten. Wieso bin ich da nicht drauf gekommen, einfach den Arbeitsweg kurz halten, genial. Chef entweder wir verlegen den Firmenstandort, ich kündige und such einen anderen Job oder bekomme eine Lohnerhöhung um mir eine Wohnung in Nähe des Arbeitsplatzes leisten zu können.
      41 5 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 14:03
      Highlight Isabelle = Oeko-Romatikerin
      16 12 Melden
    • atomschlaf 17.03.2017 14:33
      Highlight "animieren sich den Arbeitsweg kürzer zu halten" - Mein Gott, in was für einer rosa Blümchenwolke muss man leben, um so was rauszulassen?
      22 8 Melden
    • Isabelle Berz 17.03.2017 15:11
      Highlight Ich habe nicht gesagt alle sondern manche. Und es gibt durchaus Leute die sich mal eine neue Stelle suchen und das eine Rolle spielt. Tut mir leid falls ihr euch angesprochen fühlt.
      11 6 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 15:45
      Highlight Ich sehe einfach, dass ihr Vorschlag eine absolute Ausnahme darstellt, den ich in meinem Leben noch nie erlebt habe.
      7 2 Melden
    • Zeit_Genosse 18.03.2017 16:39
      Highlight Vielleicht sollte man nicht gleich bewerten und aburteilen. Warum sollen romantische Ideale keine Zukunft haben? Wenn wir ständig mehr vom gleichen machen und uns in "Das ist nicht möglich, weil...-Blasen" gedanklich bewegen, dann verändert sich die Realität nicht. Ich gebe Isabelle ein Blümchen, statt ein Blitz.
      5 0 Melden
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  • excogitatoris 17.03.2017 11:59
    Highlight Hmmm..... Der liebe Herr vergisst meiner Meinung nach dass nicht alles nur mit Velos erledigt werden kann. Für den persönlichen Nahverkehr macht das ja Sinn wenn es aber darum geht Die Infrastruktur zu unterhalten oder mal lapidar einen Umzug, stelle ich mir das mit dem Velo dann doch sehr umständlich vor.
    26 8 Melden
    • nib 17.03.2017 16:11
      Highlight Die Autos verbannen ist nicht sinnvoll, aber reduzieren und dem Velo mehr Platz einräumen unbedingt. Velofahren ist häufig einfach viel zu gefährlich.
      12 4 Melden
    • zettie94 17.03.2017 16:33
      Highlight Es geht ja auch nicht darum ALLES mit dem Velo zu erledigen. Aber entferne einmal alle PRIVATEN PKW aus der Stadt und dann schau wie viel Platz es gibt!
      16 7 Melden
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  • Wolfsblut_2 17.03.2017 11:57
    Highlight Spannender Beitrag mit einer beunruhigenden Vision, basierend auf der jetzigen Entwicklung … aber vielleicht kommt alles ganz anders.
    36 3 Melden
    600
  • äti 17.03.2017 11:42
    Highlight Für mich ist die Situation gelöst: habe Höhenangst.
    20 4 Melden
    600
  • Siebenstein 17.03.2017 11:38
    Highlight Der Markt wird es eben doch richten!
    Unreguliert halt später und härter...

    Spätestens wenn in so einem "Getto der Begüterten" keiner mehr zum schnöden verrichten körperlicher Arbeiten kommt wird es denn Herrschaften doch sicher recht bald ziemlich unbequem werden.
    27 16 Melden
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  • Ruffy 17.03.2017 10:40
    Highlight Etwas vom naivsten was ich seit langem gelesen habe.
    31 93 Melden
    • Gott 17.03.2017 11:10
      Highlight Würde mich wundernehmen, was Sie naiv finden.
      56 13 Melden
    • Resi 17.03.2017 11:46
      Highlight Finde genau das Gegenteil. Aber der Blickwinkel ist von der urbanen Seite. Was mir zu oberflächlich ist, sind die Aussagen betreffend ländlicher Bevölkerung.
      26 6 Melden
    • Pipopipo 17.03.2017 13:53
      Highlight hmm die Aussagen des Professors scheinen einfach ein wenig zu ideologisch angehaucht. Für eine Analyse benutzt er zu viele wertende Adjektive, von daher ist es eher als Meinung/Kommentar zu sehen.
      8 2 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 14:34
      Highlight Die Zukunft ist also schon jetzt. Auch Shanghai zeigt wie es gehen kann. Autofahrer werden mit bis zu 100'000 Fr. belastet wenn sie ein Auto kaufen wollen (zusätzlich zum Kaufpreis). Damit wurde das Autofahren unattraktiv gemacht. Folglich sieht man in Shanghai 10'000ende eVelos und eBikes. Velos sieht man sowohl in Honkong als auch Shanghai nicht so viele, da unpraktisch. Insofern sind die Velo Fantasien von Graham schon eher etwas naiv.
      5 5 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 14:34
      Highlight @Gott
      Hongkong gilt als die erste vertikale Stadt der Welt. Vernetzt sind die Hochhäuser, Malls usw. mit Überführungen. Wenn man nicht will, muss man nie mehr auf den Strassenlevel herunter. Hongkong hat ein ausserordentlich dichtes ÖV Netz zu dem einem die Octopus Card zutritt verschafft. Die Karte ist unpersönlich und wieder aufladbar und gültig bei der U-Bahn, Bahn, Ding Ding, Taxi, CableCar, Fähren Kiosken und vielen Läden. Eine Fahrt ist staatlich subventionierte 30 Rp. günstig.
      9 0 Melden
    • zettie94 17.03.2017 16:36
      Highlight @kleiner_Schurke: Ein E-Bike ist also kein Velo?
      5 4 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 18:21
      Highlight Nein ein Velo wird durch Muskelkraft betrieben ein eBike durch einen Elektromotor mit Akku, es kann relativ gross sein, siehe unten, und hat mit einem normalen Velo nicht mehr sehr viel gemeinsam. Und als philosophische Denksportaufgabe. Wäre ein E-Bike ein Velo, würde es doch Velo heissen oder?
      6 3 Melden
    • zettie94 17.03.2017 20:00
      Highlight Bike heisst nichts anderes als Velo auf Englisch...
      Und es gibt durchaus auch E-Bikes, denen man den Motor erst auf den zweiten Blick ansieht, auf den ersten ist es ein normales Velo.
      Rechtlich gibt es zwischen normalen Velos und E-Bikes (bis 25 km/h Unterstützung) ebenfalls keinen Unterschied. Erst für die schnelleren gelten dann die gleichen Regeln wie für ein Moped.
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 17.03.2017 22:35
      Highlight eben bis zu 25 km/h ;-))
      4 0 Melden
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  • baBIELon 17.03.2017 10:32
    Highlight Interessanter Artikel... Ich als Velofreund würde mich natürlich über so eine Entwicklung freuen
    56 11 Melden
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«Statt den Islam zu kritisieren, schauen viele Linke weg und verkaufen das als Toleranz»

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