Wirtschaft

Das Titelblatt der «New York Post». Selbst das Trump-freundliche Boulevard-Blatt wundert sich über den Bruderkrieg im Weissen Haus. 

Der verrückte König Donald

Der US-Präsident ist der mächtigste Mann der Welt, und der aktuelle Bewohner des Weissen Hauses dreht durch.

28.07.17, 12:21 29.07.17, 06:47

«Ich wünschte, es wäre alles nur eine Übertreibung», seufzt Eugene Robinson in der «Washington Post». «Aber der Hof des verrückten Königs Donald ist keine Präsidentschaft. Es ist eine schwere Krankheit, die das Leben aus unseren demokratischen Institutionen absaugt, und die vehement bekämpft werden muss, wenn unsere Nation überleben soll.»  

Die Washingtoner Chaos-Tage

Das mag pathetisch klingen – ist es aber nicht. In den USA herrschen Chaostage. Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben die verrücktesten Tage einer verrückten Regierungszeit unter Donald Trump hinter sich. Und das Schlimmste steht noch bevor.

Anthony Scaramucci, genannt «the Mooch», hat einen neuen Bruderkrieg im Trump-Team vom Zaun gerissen. Bild: AP/AP

Die jüngste Episode im Trump’schen Tollhaus ist ein Bruderkrieg zwischen dem Stabschef Reince Priebus und dem neuen Kommunikationschef Anthony Scaramucci, genannt «the Mooch». Dieser wurde erst vor Wochenfrist von Trump ins Weisse Haus berufen und ist – was ungewöhnlich ist – direkt dem Präsidenten unterstellt. Zuvor hatte Priebus zusammen mit dem Chefstrategen Steve Bannon mit allen Mitteln die Ernennung des Mooch zu verhindern versucht.  

Einmal mehr hat Trump sein bewährtes Teile-und-herrsche-Prinzip angewandt. Er hetzt die eigenen Leute gegeneinander auf und schaut, wer am Schluss noch aufrecht stehen kann. Doch diesmal droht das Ganze aus dem Ruder zu laufen.

Wie Trump: Übelste Beschimpfungen unter der Gürtellinie

Kaum im Amt, hat Mooch seine Konkurrenten auf Übelste beschimpft. In einem Gespräch mit einem Reporter des «New Yorker» hat er Priebus einen «paranoiden Schizophreniker» genannt und Bannon beschuldigt, er würde «seinen eigenen Schwanz lutschen».  

Jüngstes Intrige-Opfer im Weissen Haus: Stabschef Reince Priebus. Bild: AP/AP

Gleichzeitig hat Trump seinen loyalsten Mitstreiter, den Justizminister Jeff Sessions, in mehreren Tweets öffentlich niedergemacht und ihn als «schwach» bezeichnet. Im Trump-Lager weiss inzwischen niemand mehr, wer mit wem gegen wen kungelt, und wer als Nächster gefeuert werden soll.

Das zehrt an den Nerven. Indiskretionen werden zuhauf an die Journalisten weitergeleitet, die wenigen Erwachsenen in der Truppe denken an Rücktritt. Bereits wird gemunkelt, dass Sicherheitsberater H. R. McMaster und Aussenminister Rex Tillerson das Handtuch werfen wollen.  

Auch im Senat wird gemobbt

Der Bruderkrieg im Weissen Haus wirkt ansteckend. Weil sie sich gegen die Abschaffung von Obamacare gewandt haben, werden die beiden republikanischen Senatorinnen Susan Collins und Lisa Murkowski von ihren männlichen Kollegen gemobbt. Das Weisse Haus will bei diesem Treiben nicht hintanstehen. Trump soll Innenminister Ryan Zinke angewiesen haben, Bundesgelder für Projekte in Alaska zu stornieren. Senatorin Murkowski vertritt diesen Staat.  

Selbst Newt Gingrich kritisiert nun den Präsidenten. Bild: AP/AP

Bei den Konservativen wächst das Unbehagen über das Chaos im Weissen Haus. Newt Gingrich, sonst ein bedingungsloser Trump-Fan, kritisiert das grossmaulige Vorgehen des neuen Kommunikationschefs Scaramucci. Karl Rove, einst Chefstratege unter George W. Bush, warnt derweil in seiner «Wall Street Journal»-Kolumne den Präsidenten, weiter auf Jeff Sessions einzudreschen: «Mr. Trump sollte in Erwägung ziehen, wie hässlich die nächsten sechs Monate sein werden, wenn er weiterhin Sessions angreift.»  

Kongress stellt sich gegen den Präsidenten

Das Chaos schränkt zunehmend den politischen Spielraum des Präsidenten ein. So haben Abgeordnetenhaus und Senat fast einstimmig einem Gesetz zugestimmt, das härtere Sanktionen gegen Russland verlangt. Trump ist darüber sehr verärgert und überlegt sich, sein Veto dagegen einzulegen – angeblich, um ein noch härteres Gesetz auszuarbeiten, wie Scaramucci angedeutet hat. Auf diesen Bluff wird der Kongress nicht hereinfallen und ein allfälliges präsidiales Veto mit einer Zweidrittelsmehrheit aushebeln.  

Der hässliche Bruderkrieg und die Obszönitäten zeigen inzwischen Wirkung. In den Umfragen ist Trumps Beliebtheit mittlerweile unter 40 Prozent gesunken – ein katastrophaler Wert. Das Desaster bei der Gesundheitsreform dürfte diese Zahl noch weiter nach unten drücken. Schlechte Umfragewerte sind das beste Heilmittel gegen grössenwahnsinnige Präsidenten.  

Lässt sich von Pfadfindern feiern: der grössenwahnsinnige Präsident Trump. Bild: AP/AP

Trump ist ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden. An einer Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln. Mit anderen Worten: Trump stellt sich über die beiden Roosevelts, John F. Kennedy und Ronald Reagan!  

Folgt auf den Kulturkrieg ein heisser Krieg?

In seinem Wahn ist Trump unfähig, eigene Fehler einzugestehen. Stattdessen startet er Gegenattacken. Deshalb greift er neuerdings wieder Hillary Clinton an und verlangt, dass auch gegen sie ermittelt wird. Ebenso hat er eigenmächtig mit einem Tweet alle Transgender aus der Armee verbannt. Offenbar hat er dies getan, ohne seine Generäle zu informieren. Deshalb ist auch nicht klar, wann dieser Bann in Kraft treten soll.  

Nur die Absicht des Präsidenten ist klar: Mit einem wieder entfachten Kulturkrieg soll vom Bruderkrieg im Weissen Haus abgelenkt werden. Es ist wenig wahrscheinlich, dass diese Taktik aufgehen wird. Das ist fatal: Der verrückte König Donald könnte bald versucht sein, einen richtigen Krieg zu beginnen.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Helona 29.07.2017 00:24
    Highlight Der mächtigste Mann der Welt? Wer's glaubt! Nur weil es immer wieder geschrieben steht, muss es noch längst nicht stimmen. Ich denke mir, dass man dieses Trumpgeblödel sehr gut als Camouflage verwenden kann. Damit die wirklich Mächtigen, diejenigen, die an den Finanzfäden ziehen, die über Leben und Tod ganzer Wirtschaften bestimmen, ungestört wirken können.
    10 9 Melden
  • Rim 28.07.2017 21:47
    Highlight Der Mafiaboss kann nicht Präsident. Das wissen wir längst. Auch dass ein Kuhfladen Fliegen anzieht. Also: Scaramucci riecht wie Trump.... Das bedeutet, dass Scaramucci (SM), die etwas andere Fäulnis (trotz Kushner/Ivanka Parfüm auf halbseidenes Niveau veredelt) Bannons "riechen" kann. Also: Bannon, die Fliege wird von der Schmeissfliege SM als " Sch**L**" geoutet. Wer möchte dem widersprechen?;-) Es brauchte eine Schmeissfliege um Bannon "gerecht" zu werden;-) Frage: Welches Insekt wird SM "outen"? ;-)) Oder den Ursprung der "Sch" also die DNA von Trump. Ich bleibe zuversichtlich..;-)

    2 11 Melden
  • Micha Moser 28.07.2017 20:43
    Highlight Ich habe die Schnautze so voll von Trump. Aber man kann und darf ihn nicht ignorieren.
    22 8 Melden
  • Darkside 28.07.2017 19:40
    Highlight Unglaublich womit der Wahnsinnige nur schon bisher durchgekommen ist. Das macht wenig Hoffnung, dass es besser wird, im Gegenteil.
    19 7 Melden
  • Skeletor82 28.07.2017 18:12
    Highlight Oder ist diese Kriegerei und ständigen Angriffe - die an Trump abprallen als sei er aufgebläht wie Superpirat Luffy-Ruffy von "One Piece" - der Presse sogar gut und gewollt von Trump?

    Denn: Alle motzen rum - dennoch wurden Trumps finanziellen Wünsche in Bezug auf die Mexiko-Mauer ERFÜLLT und das Militärbudget sogar NOCH HÖHER als von Trump gefordert durchgewunken.

    So schlecht steht es um Trump nicht.
    10 27 Melden
  • Therealmonti 28.07.2017 16:31
    Highlight Trump sei ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden, schreibt Löpfe. Mit Verlaub: Der ist sehr wahrscheinlich schon grössenwahnsinnig zur Welt gekommen.
    58 11 Melden
    • rodolofo 28.07.2017 17:14
      Highlight Nein. Am Anfang war er von den anderen Babies kaum zu unterscheiden, denn er hatte noch keine falschen Haare.
      11 7 Melden
    • Rendel 28.07.2017 18:06
      Highlight Sie haben also Beweise, dass Grössenwahn zu 100% genetisch vererbt wird? Wäre um die Quelle dankbar.
      10 11 Melden
    • lilie 28.07.2017 20:43
      Highlight @Rendel: Das braucht es nicht, denn es könnten auch andere angeborene Umstände für Verhaltensauffälligkeiten etc. in Frage kommen, z.B. bestimmte Umstände in der Schwangerschaft, welche Auswirkungen auf die Hirnentwicklung haben.

      Ich gehe einig mit @Therealmonti, Trump ist nicht erst seit gestern so, der war vermutlich schon als Kind/Jugendlicher auffällig, und seine Erziehung dürfte kaum korrigierend eingewirkt haben.
      12 6 Melden
  • Falco 28.07.2017 16:06
    Highlight Und am Samstag lesen wir dann vermutlich wieder einen Kommentar von BaZ-Chefredakteur Markus Somm, mit dem Titel : "Donald Trump hat recht XVII".
    50 10 Melden
    • sowhatopinion 28.07.2017 16:33
      Highlight Gut gibt es auch im Journalismus Diversität und nicht nur Main-stream-Einheitsbrei und was einzelne Beschlüsse des Senats angehen (Mauerbau, Verschärfung der Russlandsanktionen) scheint der Trumpismus breiter abgestützt als einen lieb sein kann. Mit dem möglichen Impeachment entledigt man sich dem Feindbild, nicht aber der Probleme in Politik und Gesellschaft. Höchste Zeit, dass sich Europa endlich emanzipiert.
      32 18 Melden
  • Pana 28.07.2017 16:00
    Highlight Trumps Approval Rating ist auf 35%. Dies als katastrophal zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Nur 18% aller Amerikaner haben für ihn gestimmt. Die 35% sind also wohl seine Anhänger, die weiterhin zu ihm stehen. Und sie lieben ihn, egal was er tut. Jedes Gesetz, das er vom schwarzen Vorgänger rückgängig macht, ist ein Erfolg.
    16 40 Melden
  • Skater88 28.07.2017 14:34
    Highlight Was the King wohl für eine Kultur in seinen Unternehmen hatte? .... Kein Wunder ging er mehrmals Pleite...
    56 10 Melden
  • rodolofo 28.07.2017 14:18
    Highlight Die sollten "The Donald" möglichst bald in eine Zwangsjacke stecken, so dass er den Roten Knopf für die Atomraketen nicht mehr drücken kann!
    Im Ernst, das ist jetzt nicht mehr lustig!
    Wenn Trump realisiert, dass ihn immer weniger Menschen mögen und er nur noch auf seine ebenso hässlichen und aufgedunsenen Fans von der Tea-Party-Bewegung zählen kann, dann kommen bei ihm alle Kindheit-Traumas hoch und er dreht völlig durch!
    Dann twittert er: "Papi wollte einen Killer aus mir machen!
    Ihr werdet schon sehen, was für ein erstklassiger Killer ich bin! Jetzt jage ich alle in die Luft!!!"
    Totenstille.
    65 17 Melden
  • kleiner_Schurke 28.07.2017 13:52
    Highlight Jesus war gut. Er hat aus Wasser Wein gemacht. Trump ist besser (logo) er macht aus Scheisse Gold. Amen.
    63 15 Melden
  • David Ruppolo 28.07.2017 13:49
    Highlight Steht das "J" in Donald J. Trump's Name eigentlich für "Joffrey"? Das würde zumindest einen Teil seines Verhaltens erklären... GOT lässt grüssen :-).
    48 15 Melden
    • Knut Atteslander 28.07.2017 14:22
      Highlight Es steht für "Jetfuel can't melt stealbeams" ;)
      31 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 13:47
    Highlight Der Tag an dem er nicht mehr US-Präsident ist wird als grösster Trauertag für Journalisten rund um den Globus in die Geschichte eingehen. Dass ihn keiner mag ist unterdessen auch der letzten Banane in einem undurchdringlichen Dschungel auf Borneo klar. Ich finde das Gejammer heuchlerisch, schliesslich trägt der US Präsident immerhin auch etwas zur Einkommenssicherung der Schreiberzunft bei. Liebe Journalisten: Schreibt doch mehr über das Wetter (von mir aus auch über den Klimawandel). So brachtet Ihr doch früher auch die Sauregurkenzeit über die Runden. Merci.
    39 124 Melden
    • rodolofo 28.07.2017 14:20
      Highlight Das machen sie ja auch.
      Aber über Trump zu schreiben, macht halt zur Zeit am meisten Spass!
      Und gleichzeitig ist es so richtig gruselig.
      59 19 Melden
    • patztop 28.07.2017 14:40
      Highlight Ich habe noch eine bessere Idee für die Schreiber: Sucht euch einen Milliardär, welcher euch eine Zeitung kauft. Dort müsst ihr dann nach dem Gusto des Milliardärs gegen eine fürstliche Bezahlung, welche für ein schönes Haus in Küssnacht reicht, reflexartig immer das Gegenteil vom undefinierbaren Mainstream schreiben, egal wie verdreht es auch klingen mag. Eine weitere Bedingung des Milliardärs wäre eine Anstellung von abgewählten/gekündigten Nationalräten/Titular-Professoren und Standup-Comedians welche dazu neigen, mehr Staub aufzuwirbeln als diese schlucken können.
      64 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.07.2017 13:47
    Highlight Einmal mehr hat Trump sein bewährtes Teile-und-herrsche-Prinzip angewandt.

    Nana das Prinzip gilt für Amerikas Aussenpolitik (genauer: Establishment) und nicht für Trump innenpolitisch. Mit den neuen Sanktionen gegen Russland soll der Begriff endlich angewendet werden! Begriffsverdreher
    10 47 Melden
    • McBain005 28.07.2017 16:49
      Highlight Divide et impera. Gilt aber auch ind umso mehr für die russische Aussenpolitik: Transnistrien, Abchasien, Donezk etc.
      13 3 Melden
  • Dan Rifter 28.07.2017 13:35
    Highlight "An einem Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln"

    Musste buchstäblich "lolen".
    65 14 Melden
  • Señor Ding Dong 28.07.2017 13:15
    Highlight Haha, der verrückte König. "Deportiert sie ALLE!"
    32 18 Melden
  • Töfflifahrer 28.07.2017 13:15
    Highlight OK, die Frage ist doch eigentlich nur Iran oder Nord Korea. Die Drohkulisse jedenfalls ich bereits aufgebaut.
    43 12 Melden
    • Sapere Aude 28.07.2017 13:25
      Highlight Falls es wirklich dazu kommen würde, wohl eher Iran. Nicht ganz so risikoreich und passt besser ins Konzept.
      28 12 Melden
    • Chrigi-B 28.07.2017 15:44
      Highlight Hahhaha viel Spass im Iran😂. Die NATO Pfeiffen konnten nicht mal die afgahnischen Bauernsöhne besiegen.
      10 10 Melden
    • Sapere Aude 28.07.2017 16:07
      Highlight Nordkorea wäre mit seinem riesen Heer und den potentiellen Atomwaffen auch ein harter Brocken, zumal China direkt daneben steht. Hoffen wir dass der Donald keine der beiden Varianten wählt.
      21 2 Melden
  • Yippie 28.07.2017 13:14
    Highlight "Es ist wenig wahrscheinlich, dass diese Taktik aufgehen wird"

    Diese Taktik geht nun schon ziemlich lange gut. Brennt es irgendwo, wird ein neues evtl. noch grösseres Feuer gelegt usw. bis alles niedergebrant ist.
    50 11 Melden
    • R. Schmid 28.07.2017 18:07
      Highlight 6 Monate sind doch nicht lange. Mache mir sorgen ob er wie andere auch einen Krieg anzetteln wird. Hat bei den Bush's ja auch funktioniert.
      4 1 Melden
  • pierolefou 28.07.2017 13:13
    Highlight Die verrückten amerikanischeb Wähler......
    Wie sagt doch ein Sprichwort so schön:
    "Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger sälber".
    70 25 Melden
    • Luzi Fair 28.07.2017 15:40
      Highlight Hier stimme ich Brecht nicht zu. Es ergibt durchaus Sinn, seinen Schlächter selber auszuwählen, wenn man sowieso geschlachtet wird. Nur so hat man Einfluss auf die Art des Schlachtens.
      Vielleicht haben sich viele Wähler gedacht "lieber kurz und schmerzlos"
      12 10 Melden
  • Chatzegrat Godi 28.07.2017 13:13
    Highlight Irgendwann wird sich auch Russland nicht mehr alles gefallen lassen!
    30 27 Melden
    • TheCloud 28.07.2017 15:50
      Highlight Bis jetzt läuft es für Russland doch bestens. USA und ihr Präsident sind zur Lachnummer der Welt geworden, in ein paar Jahren ist die USA auch wirtschaftlich ein vernachlässigbarer Player. Die Sanktionen sind lediglich ein kleiner Lateralschaden.
      21 6 Melden
  • Linus Luchs 28.07.2017 13:01
    Highlight Es ist ganz und gar nicht überraschend, wie Donald Trump als Präsident wütet. Dreieinhalb Minuten Youtube-Video von Trumps Auftritt am Wrestling-Spektakel "Battle of the Billionaires" von 2007 lassen nur einen Schluss zu: Trump ist komplett durchgeknallt und hochgradig aggressiv. Eigentlich hätte schon alleine dieses Video dazu führen müssen, dass Trump wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit nicht als Präsident kandidieren kann. Nun betreibt Trump Wrestling im machtvollsten Amt der Welt. Möge der Albtraum bald enden!
    64 42 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 13:41
      Highlight Der Alptraum soll nicht enden, die Blitze zeigen es Dir, DT hat auch bei Watson seine treuen Anhänger.
      Man erachtet den Mann nicht als durchgeknallt, sondern als fähiger Staatsmann der die Geschicke dieser Welt lenken kann.
      Offensichtlich hat ein nicht zu kleiner Teil der Gesellschaft Freude an einem primitiven und aggressiven Führer.
      93 38 Melden
    • Wald Gänger 28.07.2017 15:54
      Highlight Du nimmst Wrestling-Spektakel ernst? Echt jetzt?
      16 13 Melden
    • Linus Luchs 28.07.2017 16:59
      Highlight Wald Gänger, Wrestling nehme ich nicht ernst und ich weiss, dass es Fake ist. Aber ich nehme es sehr ernst, wenn ein skrupelloser Narzisst, der sich darin gefällt, an einem Wrestling-Spektakel gewalttätig aufzutreten, US-Präsident wird und über die nuclear codes verfügt.
      19 6 Melden
    • Wald Gänger 28.07.2017 18:08
      Highlight Halte ich für weit hergeholt, so einen Müll wie die Teilnahme an einer Wrestling-Travestie-Show als Indikator für irgendwas herbeizuziehen.
      Ausserdem verwundert es mich immer wieder, dass hier in den Kommentaren oder Artikeln nie jemand auf die Idee kommt, dass diese "Verrücktheiten" pure Berechnung sind.
      Mach den Clown, veranstalte Lärm und weise Dein Team an, "Bruderkrieg" zu spielen und in der Zeit kannst du jedes Kaninchen aus dem Hut zaubern, das dir grad passt.
      4 8 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 20:31
      Highlight @Wald Gänger: Dazu ist DT entschieden zu dumm, denn ein solches Verhalten bräuchte enorme Koordinationshigkeiten.
      Nein schon sein Leben als Unternehmer war geprägt von znkoordinierten Handlungen.
      Wenn ich nur schon an seine Versprechen für den TT in Frankfurt denke.
      Sie übetschätzen DT gewaltig, das grenzt schon an Verherrlichung.
      4 2 Melden
    • Wald Gänger 28.07.2017 22:38
      Highlight Franco, glaubst du wirklich, der POTUS habe das sagen?
      1 2 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 23:28
      Highlight @der Potus hat durchaus das Sagen, dass er auch bis zu einem gewissen Grad auch gewisse Zwänge hat ist klar. Bei Trump sieht man aber bestens dass diese Zwänge nicht sehr ausgeprägt sind. Er agiert wie eh und je und vor allem sehr ähnlich wie er dies geschäftlich tat. Und nun kommen Sie mir nicht mit der Idee, beim Geschäften sei er auch fern gelenkt gewesen.
      Die Parallelen zwischen seinem Geschäften und seinem Regieren sind so augenfällig, nur dass er mit den USA nicht so einfach Konkurs gehen kann.
      DT ist und bleibt eine mega schwache Figur, das Amt wird einen rechten Schaden nehmen.
      9 1 Melden
  • Shin Kami 28.07.2017 12:51
    Highlight Zitat: "Trump ist ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden. An einem Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln. Mit anderen Worten: Trump stellt sich über George Washington, die beiden Roosevelts, John F. Kennedy und Ronald Reagan!"

    Ich stimme zu das Trump grössenwahnsinnig ist, aber Washington kam vor Lincoln womit er nicht in Trumps Aussage inbegriffen ist.
    21 47 Melden
    • Philipp Löpfe 28.07.2017 13:02
      Highlight Ich habe es verkürzt wiedergegeben. Er sagte er sei präsidialer gewesen als alle - ausser Lincoln. Deshalb war auch George Washington dabei. Sorry
      67 58 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 13:45
      Highlight Muss man eigentlich immer kleine unwesentliche Korrekturen anbringen?
      Mit welchem Hintergrund?
      Für mich sieht es immer nach Ablenkungstaktik aus und dies ist bei der katastrophalen Performance DT alles andere als angebracht, AUSSER man sei ein DT Fan und versuche in zu "schützen".
      40 22 Melden
  • Hosch 28.07.2017 12:45
    Highlight Ich möchte den lieben Donald nicht in Schutz nehmen aber meimeimei Herr Löpfe. Ich bezweifle doch ernsthaft, dass George Washington nach dem lieben Abe Präsident war. Wahrscheinlich sind sie beim schrieben etwas von ihren Emotionen übermannt worden ;-)
    67 27 Melden
    • Radiochopf 28.07.2017 13:18
      Highlight Naja wenn man jeden Tag unbedingt einen Anti-Trump Artikel schreibn muss (kann mir nicht vorstellen das dies ein wollen ist), dann kann das mal passieren.... langsam habe ich Mitleid mit Löpfe, dass kann doch nicht mehr Spass machen...
      39 45 Melden
    • Kastigator 28.07.2017 14:57
      Highlight Das ist das Originalzitat: "With the exception of the late, great Abraham Lincoln, I can be more presidential than any president that's held this office."
      Siehe da, Löpfe übersetzt falsch, hat aber in der Sache nicht Unrecht. Hättet ihr übrigens leicht selber herausfinden können - aber das geht halt nicht, wenn man jeden Tag einen Anti-Löpfe-Kommentar absetzen muss.
      30 23 Melden
    • Philipp Löpfe 28.07.2017 15:04
      Highlight #Kastigator: Wörtlich ist dieses Zitat nicht zu übersetzen. Deshalb habe ich die inhaltlich korrekte Form gewährt. Zufrieden?
      22 11 Melden
  • Grundi72 28.07.2017 12:38
    Highlight Man fragt sich: Wird dieser Beitrag nun zum Stolperstein für Trump?
    69 42 Melden
  • Hanspeter97 28.07.2017 12:31
    Highlight Wieso schreibt ihr nicht mehr über den verrückten Maduro, der sein Volk verhungern lässt? Weshalb schreibt ihr nicht mehr über den verrückten Faschisten Poroschenko, der mit EU Zustimmung seinen persönlichen Krieg gegen sein Volk führt?
    124 53 Melden
    • Mia_san_mia 28.07.2017 12:56
      Highlight Wär alles auch interessant, aber man muss trotzdem nicht von Trump ablenken 😉
      89 48 Melden
    • Makatitom 28.07.2017 13:03
      Highlight Wweil das ein erwachsenes Online-Portal ist, dass nicht mit den typischen SVP-Kindergartenargumenten "Wir nicht, die anderen auch" argumentiert. Ich kann dir sonst gerne die Schweizerzeit, die BaZ oder die Weltwoche empfehlen, dort kannst du solche aufgebauschten Lügengeschichten lesen
      77 55 Melden
    • _helmet 28.07.2017 13:04
      Highlight Darüber wird ja auch berichtet. Soll das aber ein Grund sein, nicht darüber zu berichten, was in der mächtigsten Nation der Welt läuft? Deren Handlungen viel mehr Konsequenzen für uns alle haben?
      62 38 Melden
    • Ohniznachtisbett 28.07.2017 13:05
      Highlight Duterte, der selber zugibt Menschen getötet zu haben. Kim, der gerne mit dem Säbel rasselt, Millionen ins Atomprogramm investiert, während die Menschen darben. Xi Xinping der gerade die Autokratie weiter ausbaut. König Faisal der im Yemen einen illegalen Krieg gegen Zivilisten führt. Assad, der immer noch an der Macht ist. Über Putin lesen wir auch kaum schlechtes ausser im Zusammen hang mit Trump.... Es gäbe noch so viele. Naja
      55 13 Melden
    • Domsh 28.07.2017 13:08
      Highlight Wirklich schade, dass Maduro derart unter dem Radar der Medien bleibt.
      Aber du verwechselst da was. Poroschenko als ukrainischer Präsident führt im Moment MIT seinem Volk einen Krieg gegen russische Soldaten mit entfernten Truppenabzeichen.
      71 19 Melden
    • Hussain Bolt 28.07.2017 13:13
      Highlight Unter diesen Leuten ist Trump sogar der allerbeste Demokrat. Gerade Poroshenko der null Rückhalt hat in der Ukraine regiert mit den Brutalsten Mitteln mit seinen Rechtsextremen Banden. Da kann man nur froh sein das die Krim nicht mehr unter seinem Herrschaftsbereich ist und diesen Failed State verlassen hat. Und Maduro der mit seiner Linksdiktatur Leute verhungern lässt zeigt das der Sozialismus gescheitert ist.
      36 40 Melden
    • Schubjak 28.07.2017 13:13
      Highlight Weil Donald Trump ein extremes Chaos anrichten kann, während dem z.B. ein Maduro "nur" lokalen Schäden anrichtet.
      Auch ein Erdogan führt sein Land in einer Art, die extrem irritiert.
      Im Moment treiben mehrere Despoten (bitte Nordkorea nicht vergessen) ganz üble Spiele.
      Dass auf Watson nicht alle gleich viel Aufmerksamkeit erhalten, liegt in deren Ermessen.
      Lesen Sie ggf. Tageszeitungen, um Zusatzinformationen zu erhalten.
      49 28 Melden
    • Grundi72 28.07.2017 13:13
      Highlight Maduro ist Sozialist, darum wird hier nicht über seine Gräueltaten berichtet.

      Trump ist einfacher und zudem ist das passende Publikum bereits hier, welches nach Trump Stories zu geifern scheint. Den Mob bedienen nennt man das wohl? Oder Populismus?
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    • Sapere Aude 28.07.2017 13:20
      Highlight Stimmt ein up date zu beiden Themen wäre sicherlich spannend. Insbesondere inwiefern die USA und Russland in beiden Krisenregionen die Finger im Spiel haben. Aber RT und Breitbart scheinen bei deiner Gesinnung wohl eher die richtige Adresse zu sein.
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    • Makatitom 28.07.2017 13:24
      Highlight Maduro ist kein Sozialist, wohl eher ein Nationalsozialist oder ist vielleicht ein Stalinist, oder Leninist, oder wie die Diktatoren unter dem kommunistischen Tarnmäntelchen alle hiessen. Vielleicht ist er auch ein Pinochetist
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    • meglo 28.07.2017 13:38
      Highlight Die Tatsache, dass es noch üblere Potentaten als Trump gibt, entschuldigt doch in keiner Weise seine katastrophale Politik. Im übrigen bin ich gespannt, wie du deine Behauptung belegen willst, 'Poroschenko' führe seinen Krieg gegen sein Volk
      mit Zustimmung der EU.
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    • Hussain Bolt 28.07.2017 13:41
      Highlight @Domsh das was du sagst stimmt nicht sein Volk hält kaum was von ihm. Er bekämpft eigene Bürger keine russischen Soldaten oder Truppen die übrigens nicht dort stationiert sind. Wurde übrigens nie bewiesen deine Behauptung. Was es gibt sind Freiwillige Russen aber nicht im Auftrag von der Armee. Wenn Schweizer Freiwillige die Militärdienst geleistet haben in den Krieg ziehen heisst es auch nicht die Schweizer Armee führt Krieg.
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    • Sapere Aude 28.07.2017 13:43
      Highlight Maduro ist Chavinist und Populist und steh seinem grossen Vorbild Hugo Chavez in nichts nach. Bezeichnet si selbst als Sozialist, ist wohl aber am ehesten ein Stalinist.
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    • Domsh 28.07.2017 13:57
      Highlight DJ Terror, das glaubst du ja selbst nicht.
      Wieso haben diese "Freiwilligen" dann schwere Waffen wie Schützenpanzer, Panzer, Flugabwehrraketen und Geschütze? Kann man die beim Russischen Militär für Wochenendausflüge ausleihen?
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    • rodolofo 28.07.2017 14:41
      Highlight @ Grundi72
      In "Drittweltländern" findet eine "Thailandisierung" statt. Das heisst, dass die Parteien zwar unterschiedliche Namen haben und die AnhängerInnen dieser Parteien Leibchen mit unterschiedlichen Farben tragen, dass sie aber wie überdimensionierte Grossfamilien funktionieren, die ihren Mitgliedern Pöstchen und Einkommen verschaffen und den Rest der Bevölkerung auspressen.
      Sind die "Rothemden" an der Macht, blockieren die "Gelbhemden" die Hauptstadt und legen alles lahm. Sobald aber die "Gelbhemden" an der Macht sind, demonstrieren die "Rothemden".
      Und zwischendurch putscht die Armee...
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    • Paedu87 28.07.2017 14:47
      Highlight @DJ Terror wie viel zahlt Putin für solche Internettrolle wie dich? Du könntest auch die Rechtmässigkeit den anektion der Krim anpreisen. Aber ein weiterer Post der den Westen entzweit, wie die Aussage das die Ukraine welche von der bösen EU geschützt wird schlechter zu den eigenen Leute ist als Russland das wäre. All diese "Staatsoberhäupter" sind das Ergebis des uneinigen Westens. Ich finde die EU jetzt auch nicht das non-plus ultra aber sie ist mir deutlich lieber als die Schützenpanzer der russischen Freiwilligen oder wie auch immer Zar-Putin ihnen in diesem Fall sagen würde.
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    • Hussain Bolt 28.07.2017 15:15
      Highlight Paedu, der Kosovo ist zum Beispiel auch Resultat einer Rechtswidrigen Intervention. Da gabs nicht mal eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit. Dort ist auch Ausländisches Militär Stationiert und schützt den Pseudostaat. Nun muss man beide gegebenheiten Akzeptieren Krim und Kosovo. Daran kann man nix ändern. Du kannst noch so kritisieren wegen der Krim.
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    • exeswiss 28.07.2017 15:44
      Highlight @DJ Terror hat kein Geld yok para amk

      kaum gehen dir die argumente aus lenkst du vom thema ab.
      19 4 Melden
    • Domsh 28.07.2017 15:52
      Highlight Ich warte noch auf eine Antwort bezüglich den schweren Waffen...
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    • Domsh 31.07.2017 02:03
      Highlight Schade kann der DJ nur mit Hirngespinsten den gesunden Menschenverstand terrorisieren anstatt eine eifache Frage zu beantworten...
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Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.

Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

In der am Freitag …

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