Wirtschaft

Die Elite ist Schuld an Trumps Wahlsieg? Was für ein Schwachsinn!!!

Der Sündenbock für den Wahlsieg Trumps ist gefunden. Doch wer jetzt über eine vermeintliche Elite lästert, begeht einen schweren Fehler.

Publiziert: 10.11.16, 12:36 Aktualisiert: 14.11.16, 14:12

Will auch bei uns gegen eine Elite ankämpfen: Roger Köppel. Bild: KEYSTONE

Nachdem die Schockstarre über den Wahlsieg sich langsam löst und man sich an den Gedanken, dass Donald Trump bald ins Weisse Haus einziehen wird, gewöhnt, ist die Suche nach dem Sündenbock in vollem Gange. Besser gesagt: Der Sündenbock ist bereits gefunden. Es handelt sich um eine Elite, die linksliberal, verwöhnt, satt und was auch immer ist.  

Ist Obama wirklich der Vater von Trumps Wahlsieg?

In dieser schlichten Sichtweise ist Barack Obama nun nicht mehr bloss der Vater des «IS», er ist auch der Vater von Trumps Wahlsieg. Er habe nur schön geschwatzt, aber nichts für die von der Globalisierung gebeutelte Mittelschicht getan, heisst es. Stattdessen habe er mit dem «Davos Menschen», dem Inbegriff der globalisierten Elite, herumgeturtelt.  

Hat zur totalen Blockade gegen Obama aufgerufen: Mitch McConnell. Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Was für ein Schwachsinn! Zur Erinnerung: Mitch McConnell, der Führer der Republikaner im Senat, hat bereits am Tag des Amtsantrittes von Obama geschworen, alles zu unternehmen, um ihn zu blockieren. Und er hat es auch getan: Die Republikaner haben dem Präsidenten auf Schritt und Tritt Knüppel zwischen die Beine geworfen.  

Gerade Linksliberale warnen schon lange

Ein erstes Konjunkturprogramm nach der Beinahe-Kernschmelze des Finanzsystems im Herbst 2008 war nicht zu vermeiden. Doch dieses Programm war viel zu schwach auf der Brust – wie übrigens gerade linksliberale Ökonomen wie Joseph Stiglitz und Paul Krugman immer und immer wieder betont haben. Vergeblich. Mit dem Argument der aus dem Ruder laufenden Staatsverschuldung und dem damit verbundenen Weltuntergang haben die Republikaner alles verhindert.

Über Nacht zum Trump-Fan mutiert: Wendehals Paul Ryan.  Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Dieselben Republikaner, die bei Obama Zeter und Mordio geschrien, Budgets verweigert und einmal gar die Verwaltung lahmgelegt haben, werden sich jetzt auf den Rücken legen – und Trump jeden Wunsch erfüllen. Paul Ryan, der im Wahlkampf nicht einmal zusammen mit dem neu gewählten Präsident auftreten wollte, wird jetzt lammfromm dessen Anliegen durch das Abgeordnetenhaus winken. Derselbe Paul Ryan übrigens, der bis vor kurzem für eine Austeritätspolitik auf Stelzen plädiert hat.  

Dass Trumps Konjunkturprogramme nicht einmal im Ansatz finanziert sind, und dass sie die Staatsschulden ins Unermessliche steigen lassen werden, kümmert die Republikaner nun keinen Deut mehr. Das Perverse dabei: Trump wird mit der Politik wahrscheinlich Erfolg haben. Bei Hitler hat es mit Rüstungsausgaben und Autobahnen ja auch geklappt.  

Auch die IT-Unternehmer gehören jetzt zur bösen Elite, und es stimmt: Im Silicon Valley hat Trump ausser dem Herrenmenschen Peter Thiel wenig Freunde. Allerdings, wie wir ohne Digitalisierung unsere Ökonomie oder unsere Ökologie in den Griff kriegen werden, weiss niemand. Hauptsache keine Elite. Dass wir damit auch die Zukunft von Solar- und Windenergie in Frage stellen, ist kein Thema.  

Sinnbild der Elite: Das WEF in Davos. Bild: KEYSTONE

Ja, es ist wichtig, dass die Verlierer endlich ihren Teil vom Globalisierungs-Kuchen erhalten, und ja, der «Davos Man» ist keine besonders sympathische Erscheinung. Doch wenn wir eine dezentralisierte, nachhaltige Wirtschaft, wenn wir anständige Medien und einen Rechtsstaat wollen, dann brauchen wir gut ausgebildete Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzte. Kurz: Wir brauchen eine Elite. 

Das Geschwätz von der «hasserfüllten Überheblichkeit der satten Elite» sollten wir Roger Köppel überlassen. Oder Gölä.

Trumps Amerika

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User-Review:
schlitteln - 18.4.2016
Guter Mix zwischen Seriösem und lustigem Geblödel. Schön gibt es Watson.
282 Kommentare anzeigen
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  • Rim 11.11.2016 22:19
    Highlight Ja, ja. Köppel ist richtigehend über"trumpelt" vor Freude und kleinkindlichem Enthusiamus: Seinesgleichen Geist hat den Zweikampf in der Arena gewonnen! Welch ein Triumpf...;-) Das gönnen wir ihm. Seine Analyse ist, wie von Seinesgleichen nicht anders zu erwarten: Wirds was Schlechtes, ist das Establihsment schuld (Also die Linken übersetzt auf CH Speak) Wirds was Gutes zeigt das die Ueberlegenheit reaktionärer Werte und Weltbilder. Ungfähr so. Der Clown wird, wie andere vor ihm..;-) C.B. grandios scheitern. Nein, nicht weil die andern böse sind. Sondern weil sie vernunftbegabt sind. ;-))
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    • Jolanda 13.11.2016 11:12
      Highlight Die Welt tickt aber leider nicht vernunftbegabt, sondern mit Gier, Macht und Geiz und was mich am meisten frustriert dieses ewige von oben herab der verwöhnten + satten linken Intellektuellen den Verlierern der Globalisierung gegenüber. Viele dieser sogenannten Gutmenschen sind auch nur gut in Lippenbekenntnisse. Sobald es an ihr Geld geht, schreien sie sofort wieder nach dem Staat, somit wären wir wieder bei denen angelangt die das schlussendlich mit dem sauer und wenig verdienten Geld auch noch bezahlen müssen. Selbstverständlich ohne Privilegien wie viele der linken Staatsbesoldeten.
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  • dominik68 11.11.2016 13:16
    Highlight Solange sich die linken "Meinungsmacher" (wie Sie, Herr Löpfe) nicht abgewöhnen, jeden der eine ihr nicht genehme Meinung äussert, wahlweise öffentlich als Rassisten, Idioten, Hinterwäldler etc. zu diffamieren und damit eine Diskussion schon im Ansatz abwürgt, aus der - ui neiii - sogar Annäherung oder gar eine Lösung entstehen könnte, solange muss man sich nicht wundern, dass diese Menschen dann halt zu Hause beim Ausfüllen des Stimm-/Wahlzettels ihre Meinung kundtun. Dann, wenn sie keine Angst haben müssen, in eine dieser Ecken gedrückt zu werden.
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    • Bärner Gieu 11.11.2016 20:07
      Highlight Genial, auf den Punkt gebracht. Löpfe ist ein Ewiggestriger, der nur seine Ideologien verteidigt.
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    • Don Alejandro 12.11.2016 07:38
      Highlight So ein Quatsch. Die Schweiz ist fest in bürgerlicher Hand, schauen sie doch mal die Sitzverteilungen im Parlament an. Die Medienlandschaft ist alles andere als links, von Boulevard bis zur alten Dame NZZ.
      Und auch diese Medien waren gegen Trump - es war der verdammte ganze Mainstream. Establishment beschreibt der korrupte Sumpf zwischen Politik und Wirtschaft, wohl eher eine bürgerliche Disziplin.
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  • pachnota 11.11.2016 12:19
    Highlight offenbar möchte jetzt auch die SP von ihrem elitären Ross etwas herunterkommen. : )
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  • Dieter Widmer 11.11.2016 11:04
    Highlight Köppel hat offenbar Wahrnehmungsschwierigkeiten, was seine Person anbelangt. Er als Chefredaktor und Nationalrat zählt sich offenbar zu den Underdogs. Seine Zugehörigkeit zur Schweizer Elite kann er aber nicht leugnen, da kann er sich von ihr noch so hinterhältig zu distanzieren versuchen.
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  • deleted_369389063 11.11.2016 10:55
    Highlight Mit Elite ist das Establishment gemeint. Ärzte und Ingenieure gehören nicht zum Establishment. Medien, Intellektuelle und Anwaälte sind die Speerspitzen und Waffen des Establishment, weil sie Meinungsbildend sind und damit Systemkritiker mundtot gemacht werden. Trump mit Hitler zu vergleichen ist keine geistige Höchstleistung. Fragt mal eure Grosseltern die Hitler noch miterlebt haben, der wahr nochmals ein anderes Kaliber. Es zeigt mehr das watson auch zum Establishment gehört und hier kein freier Journalismus betrieben werden kann.
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  • andersen 11.11.2016 09:27
    Highlight Der "Black Box" von der Donald Trump kennen wir noch nicht, ich habe Heute der Song von Cohen: Halleluja gesungen, ohne mein Mittelfinger zu zeigen, der Einzug in der weisse Haus von Trump erinnert mich an die Worte von mein Lehrer, er hat mir das gelernt: Oh Lord, help me to keep my big mouth shout, until I know, what I am talking about, ich hoffe, dass Donald Trump hört auf die Weisen.
    R.I.P Cohen.
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  • icarius 11.11.2016 09:18
    Highlight Ich wage mal eine Behauptung: Trump wurde von den Eliten gewählt nicht von der Arbeiterschaft. Wenn man die Wahlstatistiken anschaut, hat Trump jede Einkommenskategorie gewonnen, ausser derjenigen unter 50K/Jahr (http://nyti.ms/2ejUjgn). Und wo war der Hillary-Anteil am Grössten? Bei den Nicht-Weissen ohne College Abschluss. Die einzige kohärente Erklärung, Trump's Wahl wäre antielitär, ist wenn man die Arbeiterschaft auf Weisse reduziert und das hohe Einkommen nicht als charakteristisch für die Elite ansieht.
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  • icarius 11.11.2016 09:09
    Highlight Machen wir uns nichts vor: Trump, Köppel, Farage und wie sie alle heissen verkörpern den Inbegriff elitärer Denkweise. Sie bewundern autokratische Führer wie Orban und Putin und sie glauben an den Mythos des starken Mannes. Das ist nicht antielitär, das ist der Kern des Elitarismus. Das Ziel ist einfach eine andere Elite, bestehend aus Männern wie sie selber. Der populistische Antielitarismus, den sie vorantreiben ist nur ein Mittel zum Zweck, um ihren eigenen Elite zu stärken.
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  • deleted_457018024 11.11.2016 01:39
    Highlight Wenn ich meine Berufstätigkeit betrachte, gehöre ich anscheinend zur Elite. Effektiv verdiene ich aber weniger als viele Handwerker - da ich noch jung bin, wird sich das noch zu meinen Gunsten ändern. Gleichzeitig verausgabe mich tagtäglich dafür, unter jedweder Entwicklung arbeitsmarkttauglich zu bleiben.

    Gleichzeitig habe ich wenig Geduld mit Menschen, die sich neuen Realitäten aus Bequemlichkeit entziehen und auf Besitzstandswahrung aus alten Zeiten bestehen.
    Diese Reaktionäre sind doch gerade jene, die sogar Flüchtlingen und IV-Rentnern deren Sackgeld neiden.
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    • Jolanda 13.11.2016 11:49
      Highlight Ich MUSS aber Geduld mit den globalisierenden Eliten und Profiteuren haben, die unser Einer so leichtfertig als selbstverschuldeten Wirtschaftsmüll abgetan hat. Wir hatten keine Chancen gegen unsere billigeren und jüngeren Mitstreiter von überall her geholt + gekommen. So wurden zu viele Gute, ehrliche und ein ganzes Leben lang hart arbeitende Mitarbeiter einfach ohne Dank wegrationalisiert. Schmeckt halt nach Verrat und im Stich gelassen von der Politik und Eliten, die ihren Lohn nicht aus der harten unteren globalen Wirtschaftswelt beziehen.Denke das rächt sich nun auch bei Abstimmungen.
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  • peoplebelike 11.11.2016 00:01
    Highlight Elite meint nicht die linksliberalen, sondern alle korrupten Politiker die mit ihren Spendern im Bett liegen und seit Jahrzehnten die selben Floskeln heraus kotzen. Die Bevölkerung hat das satt, sie wollen einen Populisten.
    Sanders und Trump könnten nicht verschiedener sein in ihrer Weltansicht, aber sie beide gehören nicht zum Establishment in Washington und genau deshalb sind sie so beliebt. Hätte die DNC Bernie nicht im Vorfeld sabotiert; wäre die demokratische Partei nicht so arrogant; hätten sie Bernie unterstützt; so würden wir ihn heute president Sanders nennen.
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  • M.Corleone 11.11.2016 00:00
    Highlight Trumps Wahlsieg ist der Sieg der ländlichen Bevölkerung über die Stadtmenschen. Video ;)
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  • rolf.iller 10.11.2016 23:10
    Highlight "Elite" wird in dem Artikel falsch verstanden. Im Englishen schimpft man über das "Establishment". Das kann man mit Elite übersetzen, verliert aber so an Bedeutung. Wenn man dann noch "Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzte" da rein interpretiert, dann hat man wohl was nicht verstanden.

    Die Amis haben die Nase voll, von ihren politischen Führern, die nur mit massiven Beiträgen von Grosskonzernen, Wall-Street und Milliardärsbrüdern sich im Amt halten können und deshalb das Interesse der Geldgeber vor das Wohl der Bürger stellen. Clinton war da gerade ein Musterbeispiel.
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    • FrancoL 11.11.2016 01:18
      Highlight Ja und nun setzt Trump das Wohl der Bürger vor sein eigenes und seiner Seilschaften? Das lässt sich ja rasch überprüfen. Das wäre eine riesen Aenderung im politischen Alltag dass man dies eigentlich schon in den ersten 100 Tagen der Amtszeit abschätzen kann.
      Die Erfahrung lehrt mir dass dies kaum geschehen wird, ausser man sei der Meinung es sei sinnvoll auf Pump der nächsten Generationen die Wirtschaft anzukurbeln und dies bei einem Staat der schon mächtig überschuldet ist. Aber es kann durchaus sein dass die Rep. plötzlich wieder das Schulden machen entdecken, wäre dann aber tragisch.
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    • bcZcity 11.11.2016 01:54
      Highlight Und Trump ist die selbe Marrionette, da auch er nur Handlanger der Lobbys und Möchtigen sein wird. Das ganze System ist krank, aber die Komplexität des Wahnsinns ist für die meisten zu anstrengend. Polemik der Hoffnung ist das Zauberwort und die Frage ist nicht welchen Präsidenten man wählt, sondern an welchen Ecken die Hoffnung und das Verderben gesät wird.
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  • sowhat 10.11.2016 22:55
    Highlight Sehr schwach, Herr Loepfe, sehr schwach.
    Argumente mit Geifer zu benetzen schwächt die Argumente. Es wäre sauberer, die Gedankengänge vom Kollegen Blunschi aufzugreifen und zu wiederlegen, als mit einem Konterartikel blindwütig dagegen anzuschreiben.
    Ich lese euch idR beide sehr gerne. Würde wohl sogar gerne mal eine Lifediskussion sehen und hören.
    Wenn der Ton dann bitte respektvoll bleiben könnte.
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    • FrancoL 10.11.2016 23:26
      Highlight Respektvoll? und da schreiben Sie tatsächlich "Argumente mit Geifer zu benetzen"? Doch da muss ich wohl das Wort Respekt nochmals nachschlagen.
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    • sowhat 12.11.2016 00:25
      Highlight FrancoL das war durchaus nicht Ausdruck von mangelndem Respekt, wohl aber Ausdruck meiner Enttäuschung, dass Philipp Loepfe, sich nicht direkt an seinen Kollegen wendet und die Punkte die Peter Blunschi beschreibt widerlegt.
      Möglich, dass das Bild, das ich verwendet habe nicht gefällt. Es beschreibt jedoch den Eindruck den der Text (und die drei Ausrufezeichen im Titel) bei mir hinterlassen ziemlich genau. Leider :(
      Ich hätte von ihm eine etwas reflektiertere Auseinandersetzung mit dem Thema erwartet. Ich glaube wir haben nur eine Chance etwas zu ändern, wenn wir die Möglichkeit hinterfragen
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    • FrancoL 12.11.2016 08:58
      Highlight @sowhat; Die reflektierte Auseinandersetzung hört dort auf wo der Respekt nicht mehr gegeben ist und ich lasse nicht gelten dass aus Bedenken, Enttäuschung und Missverständnis der Respekt aus vor bleibt.
      Nun zum Titel und zur Aussage von Löpfe, die sie als Gegenpart zu Blunschis Aussagen empfinden. Ich schätze Blunschi sehr, aber ich bin auch entschieden der Meinung dass der Titel von Löpfe etwas moderater hätte angesetzt werden können, dass er aber voll ins Schwarze trifft.
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    • FrancoL 12.11.2016 09:01
      Highlight @sowhat;

      Aus meiner politischen Erfahrung in unteren Gremien der CH-Politik, mit vielen Drähten nach bern und in den Kanton ZH, kann ich nur sagen dass hier zulande zB die SVP ebenso eine Elite darstellt wie die von ihr so als Sündenbock hingestellte Polit Elite in Bern oder in den Kantonsparlamenten.
      Es ist sogar festzustellen dass diese "Elite" der SVP weit gravierende Auswirkungen im Mikrosystem Schweiz hat, indem sie ungeniert gegen Bern zeigen kann, ihre Anhänger dort den Teufel erspähen und im Mikrobereich diese "Berner Elite Hasser" ungestört ihre Seilschaften nutzen können.
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    • FrancoL 12.11.2016 09:06
      Highlight @sowath;
      Dies ist in den anderen mir besser bekannten Ländern nicht viel anders. Betrachte ich die Ostländer die sich am Markt breit machen und deren schon Reflex artiges Besing auf deren Regeirungsgrenien so stelle ich fest dass es auch in diesen Ländern der gleiche FALSCHE Ansatz ist gegen die Regierung zu wettern und gleichzeitig für sich selbst alles aushebeln zu wollen.

      Darum das Elite-Bashing ist nur ein ABLENKMANöVER um die eigene "Machen" zu decken, ähnlich wie im Sport wenn der der ein Foul begeht sich immer mit den vorangehenden Foul des Gefoulten rechtfertigen mag.
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  • rodolofo 10.11.2016 22:27
    Highlight Der Trick ist einfach genial:
    Das Establishment bringt immer wieder neue Formen einer scheinbaren Opposition hervor, die sich "Anti-Establishment" nennen.
    In ihrer verzweifelten Suche nach einer anderen Art von Regierung, die etwas für die "einfachen" Leute tut, wählen die Leute das "Anti-Establishment".
    Nach einer Einarbeitungszeit regiert auch das "Anti-Establishment" wie das frühere Establishment mit der Taktik des "Teile und Herrsche!".
    Und so geht das Kasperletheater mit dem Namen "Demokratie" immer weiter, zwischendurch erschüttert durch Revolten, Streiks und "stabilisierende" Diktaturen
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  • AllFab 10.11.2016 21:47
    Highlight Ich denke es geht weniger darum der "Elite" die Schuld zu geben, sondern mehr um die Klärung des "Warum hat das "keiner" kommen sehen?" Das scheint mir aber nur der Fall zu sein, weil wir uns in so etwas wie einer informationsblase befinden. So quasi: "Die Meinung die ich ausserhalb dieser Blase vernommen habe kann doch kaum mehr sein, als das geschwätz eines Spinners." Aber die Blase in der sich dieser Spinner befindet kann um ein Vielfaches grösser sein als die meine. Somit ist auch der Einfluss der "Spinnerblase" viel grösser und mag sie noch so gesponnen sein. #wardasverständlich?
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    • AllFab 10.11.2016 21:55
      Highlight "Wir» leben in einer Blase, nicht «die» – das muss sich sofort ändern
      Dazu der Artikel von Felix Burch sollte noch unter meist kommentiert sein
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  • sowhatopinion 10.11.2016 21:28
    Highlight Herr Löpfe, LINKS-/RECHTS-Denken war einmal...Frau Wagenknecht und die neue Rechte standen sich noch nie so nahe. Könnten Sie sich vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht mit verhärteten längst als überholt geglaubten Positionen....Wir brauchen eine Elite, richtig, aber eine die mitdenkt und
    auch fähig ist zu streiten und zu führen. Warten wir dich mal ab oder sind sie Mike Shiva
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    • Namender 11.11.2016 00:43
      Highlight Höhö, 'wagenknecht und die rechte standen sich noch nie so nah'? Eine erklärung dazu wäre schön, aber bitte nicht ihre letzte ausführung zur verwirkung des asylrechts aufgreifen, dies wäre dann doch zu simpel für diese aussage.
      4 0 Melden
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  • Rim 10.11.2016 21:20
    Highlight Köppel argumentiert, wie Somm, Blocher etc. Da sie alle keine echten CH sind und es ihnen an Charakter fehlt (& Erziehung ) neigen sie zu vulgärem (w- trashigem) Populismus. ;-) Naja. Trump hat - Kraft seiner Wahl - zum ersten Mal einen intelligenten, lebendigen Menschen getroffen. Obama. Trump war "ueberwältigt". Blocher, Köppel, Somm etc. werden solche Begegnungen nie haben. Wer "bei Sinnen ist" wechselt, die Strassenseite;-) Das können wir uns leisten, Obama nicht. Er hat Trump die Vorgabe gelegt. Trump wird (er kann nicht anders) an dieser Vorgabe scheitern. ( wie Blocher damals)
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  • deleted_991407879 10.11.2016 21:01
    Highlight Mal eine Frage. Was soll Mike Shiva da neben diesem Artikel? Ihr habt doch Hugo Stamm an Bord. Bezahlt Euch Trump diese eklige Werbung, Watson?
    13 7 Melden
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  • Sir Lanzelot 10.11.2016 20:56
    Highlight Obama kann gar nichts mit dem IS zu tun haben... der hat ja den Friedensnobelpreis bekommen. Finden den Fehler...
    Richtiger ist, er wird in die Geschichte eingehen als der US Präsident mit den meisten Tagen im Kriegszustand. (Bis jetzt) ... Und zum Thema IS: logisch hat der Obama den Krieg im Irak nicht angezettelt, aber das Machtvakuum welches die Amis hinterlassen haben hat er zu verantworten! Das die Region nicht reif war für 'Frieden' und 'Demokratie' und der Boden schön gedüngt war für eben ja den IS hätte der dümmste der Dummen voraussehen müssen. Aber ja...
    24 29 Melden
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  • Alnothur 10.11.2016 20:10
    Highlight Zämehäng wie Vorhäng, und ein Weltverständnis wie ein Zweijähriger: unser Löpfe!
    67 38 Melden
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  • silverback 10.11.2016 19:38
    Highlight Ein bisschen Nachhilfeunterricht für Philipp Löpfe & Co.:

    «Die geniale Wahlstrategie des Donald Trump»

    https://propagandaschau.wordpress.com/2016/11/10/die-geniale-wahlstrategie-des-donald-trump/
    32 19 Melden
    600
  • ströfzgi 10.11.2016 19:09
    Highlight Doc Brown oder Brown Löpfe. Beide einseitig sehr begabt doch leider ist einer davon Farbenblind.
    24 9 Melden
    600
  • Regas 10.11.2016 18:40
    Highlight Zitat: "Nachdem die Schockstarre über den Wahlsieg sich langsam......." Ach Löpfe wir alle sind in Schockstarre gefallen, teilweise sogar in der Pathologie gelandet, und es brauchte mehrere Stunden bis sich der Zustand wieder Normalisierte. Solche Berichterstattung ist aufreisserisch und populistisch, genau das was Sie dem Köppel vorwerfen. Hillary konnte man nicht wählen und Trump ist jetzt halt da, mangels einer wirklichen Alternative. Keine Aufregung, mal schauen was kommt.
    106 26 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 19:07
      Highlight Aber wenn ich's Dir doch sage: Schockstarre!
      Genau so war's!
      Ich bin zufälligerweise um 3.30 h aufgewacht und hab mir gedacht: "Schau doch mal rein in die US-Wahlen, was da so läuft!"
      Und dann fragte ich mich, ob ich wirklich wach bin und nicht träume! Auf der Karte war alles rot!
      Und auf dem Lauftext kamen lauter Erfolgsmeldungen zu Trump!
      Nachher hatte ich Endzeitstimmung und konnte vor Aufregung darüber nicht mehr einschlafen.
      Im Laufe des Morgens verdichtete sich dann die Gewissheit, dass der Politische Super-Gau passiert ist.
      Heute ist die USA für mich nur noch "jenseits des Atlantik"...
      24 26 Melden
    • St0771 10.11.2016 19:28
      Highlight Wirklich?!Trump ist einfach da?!Ich stimme mit Ihnen überein, was Clinton anbelangt und immer wieder dachte ich mir:ah Trump kann doch nicht so schlimm sein,was will er schon gross vermasseln?
      Und jedes Mal musste ich mir sagen,es geht nicht um was er anrichten kann,denn da sind er und Clinton gleich übel,aber was diese Wahl für ein Zeichen ausgesendet hat!Einen solchen respektslosen und rücksichtslosen Umgang mit andern Menschen kann ich beim besten Willen nicht tolerieren, und zwar bei niemandem!Egal ob Politiker oder nicht!Das ein solcher Umgang als Vorbild gelten soll, verängstigt mich!!
      22 10 Melden
    • Herr Schibli 10.11.2016 22:03
      Highlight Also ich hatte keine Schockstarre, denn ich habe gut geschlafen. Als meine Frau gegen 9 Uhr aus dem Zimmer kam und rief: Er ist es! war das so eine Art Brexit Effekt, denn auch damals kam sie aus dem Zimmer und sagte: Sie sind draussen.
      Mir ging es danach richtig gut. Der Champagner musste allerdings warten, denn solange es draussen hell ist, trinke ich nur in den Ferein.
      14 12 Melden
    • Shlomo 11.11.2016 07:10
      Highlight Haha 😂 Regas. Wenn du wenigstens Fremdwörter benutzen könntest.
      2 4 Melden
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  • Danyboy 10.11.2016 18:22
    Highlight Wieso wird der Kampf gegen eine sogenannte "Elite" von Leuten geführt, die selber (und vor allem was Vitamin B und Finanzen anbelangt) genau einer solchen angehören??? Trump, Blocher, Köppel, uvm... Einfach nur absurd.
    89 16 Melden
    • deleted_597337083 10.11.2016 19:53
      Highlight gibt genug Wähler, die den Schmarn, von wegen Elite bekämpfen und so, glauben. Die merken ja nicht mal, dass es von genau der Elite kommt, die bekämpft werden muss.
      Komische Welt
      29 5 Melden
    • Danyboy 10.11.2016 20:25
      Highlight Scrambler: Es ist generell eine komische Welt, in der Ignoranz und inexistente Fachkenntnisse jeglicher Expertise vorgezogen werden. Wer in einem Gebiet ein Experte ist, gehört einer volksfremden "Elite" an: So kann man Politik und Demokratie pervertieren und letztlich untergraben.
      19 6 Melden
    • EvilBetty 10.11.2016 21:07
      Highlight Weil von einer «intellektuellen» Elite gesprochen wird. «Die wollen uns für blöd verkaufen», und wer wird schon gern als blöd bezeichnet? Damit lassen sich genügend Leute mobilisieren.
      5 4 Melden
    • gnp286 10.11.2016 21:34
      Highlight @Danyboy & @Betty: Der Begriff 'Elite' wird wohl jeder für sich selber definiert haben. Ich bezweifle, dass die meisten unter Elite die intelektuelle Elite meinen, sondern eher der Finanzadel, die Wall Street, der Kongress mit den Lobbyisten etc.

      Hillary riecht halt mehr nach diesem Establishment als Trump und das was wohl das entscheidende.
      6 3 Melden
    • Danyboy 10.11.2016 21:35
      Highlight EvilBetty: Und Köppel, Blocher, Luzi Stamm oder Mörgeli als Vordenker der SVP gehören einer solchen Elite nicht an??? Ich glaube wir müssen bei allen populistischen "Elitenkritikern" etwas präzisieren: Es geht um einen politischen Umbruch, indem man seine Gegner als "linke" Elite diffamiert oder als liberale Gutmenschen oder als "gegen das Volk arbeitend".
      12 8 Melden
    • EvilBetty 10.11.2016 23:02
      Highlight Danyboy: Doch, aber durch das schnoddrige Verhalten und «der sagt was er denkt» fühlt sich der vermeintlich kleine Mann bestätigt und vertreten. Siehe Gölä.
      10 2 Melden
    • Danyboy 10.11.2016 23:15
      Highlight EvilBetty: Einverstanden, aber Gölä würde ich in keiner Hinsicht als intellektuell "beschimpfen". Da besteht keinerlei Gefahr😂😂
      10 1 Melden
    600
  • gnp286 10.11.2016 18:15
    Highlight Das tragische ist, dass der Diskurs genau so weiter geht: Alle, die Trump gewählt haben sind Rassisten/Nazis/... suchts euch aus.

    Klar, ein erheblicher Teil hat Trump wegen seiner rassistischen Parolen gewählt aber die meisten haben sein Elitenbashing gut gefunden. Nja, mal schauen was da rauskommt...
    31 29 Melden
    • deleted_597337083 10.11.2016 19:54
      Highlight das schöne ist doch, das Trump nun selber zur Elite gehört und wir ein neues Bashingopfer haben.
      11 5 Melden
    • gnp286 10.11.2016 20:26
      Highlight Trumpel hat schon immer zur Elite dazugehört, er wurde mit einem goldenen Löffel im Ars*h geboren und von der Elite begünstigt. Die meisten seiner Wähler wollen eine Veränderung. Mit Hillary wärs gleich geblieben.

      Cedric Wermuth bringt es im Interview mit 20min meiner Meinung nach genau auf den Punkt was falsch gelaufen ist:
      http://m.20min.ch/schweiz/news/story/25327865

      Sorry für den 20min-Link :D
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    • deleted_597337083 10.11.2016 20:44
      Highlight aber glaubt echt niemand hier mit Trump gibt es eine Änderung?
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    • gnp286 10.11.2016 21:17
      Highlight @Scrambler: Seit wann geht's im Wahlkampf um Fakten? :D

      Alleine die Hoffnung auf eine Veränderung hat ihn letztendlich zum Sieg getragen. Das hätte so auch mit Bernie funktioniert, aber nicht mit Hillary... Auch Sanders hätte auf eine Hoffnung auf Veränderung bauen können. Alles in allem wars halt letztlich eine Trotzwahl.
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  • Herbert Anneler 10.11.2016 18:11
    Highlight Der Elite-Begriff ist so gefährlich, weil er nicht klar definiert wird: Blocher lästert schon lange über die classe politique, obgleich er ihr angehört wie auch der Wirtschaftselite. Was heute abgeht, ist nicht ein Kampf des Volkes gegen die "Elite", sondern es ist der Kampf zwischen verschiedenen Eliten: der traditionellen, dem Liberalismus verpflichteten, und der neuen rein neoliberalen, dem Sozialdarwinismus verpflichteten. Leider sehen deren Parteigänger aus dem zornigen Volk nicht, dass dieser Sozialdarwinismus sie als erste treffen wird: Abbau der Sozialwerke, Privatisierung der Bildung!
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    • deleted_597337083 10.11.2016 19:57
      Highlight und die Traditionellen sehen nicht ein, dass ein Stillstand in allen Bereichen, Rückschritt bedeuten kann. Wer sich dagegen zu sehr wehrt, wir verlieren. Da nimmt die Welt keine Rücksicht, sie dreht sich unvermindert weiter.
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    • Herbert Anneler 10.11.2016 22:38
      Highlight @ Scrambler: es sind die neuen Eliten, welche den Fortschritt lähmen. Sie wollen sich die Menschen als Sklaven unterwerfen, ganz nach dem Programm des Sozialdarwinismus! Sie sind völlig verantwortungslos - deshalb auch ihre Lügen und ihre Amoral. Auch sie werden einst weggefegt werden. Sklavenhalter überleben nie!
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  • Thinktank 10.11.2016 18:04
    Highlight Das Wirtschaftswachstum ist auf Schulden gebaut und darauf, dass man im Ausland günstig einkaufen kann. Sei es Waren oder Mitarbeiter. Der Wohlfahrtsstaat wächst parallel dazu, da er seinen Anteil am Wachstum abzuschöpfen weiss. Die Spirale dreht sich weiter, bis der Motor ins Stocken kommt, wenn man keine Schulden mehr machen kann oder nicht genug Wohlfahrtsüberschuss generieren kann, um den unproduktiven Staat und die Arbeitslosen zu alimentieren. Früher nannte man das Wirtschaftszyklen, heute werden diese beschleunigt durch unproduktive Zuwanderung. Die Eliten schwimmen weiterhin oben.
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  • HansDampf_CH 10.11.2016 18:00
    Highlight Es gibt in der Argumentation einen grossen Schwachpunkt. Obama und die Politiker sind nicht die Elite. Sie sind bestenfalls die Ausführer, Lobbyisten.
    Die Elite ist schuld, aber es ist das 1% der Besvölkerung, welches als einziges wirklich profitiert und die Politiker dann in Ihre Vorstände beruft....
    23 3 Melden
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  • Mat Pet 10.11.2016 17:48
    Highlight Mein gott, geht's noch reisserischer? Jetzt wird schon mit Hitler verglichen, bevor die Amtsperiode begonnen hat. Wtf?
    71 31 Melden
    • Yotanke 10.11.2016 18:03
      Highlight Ja. Die Linke ist so schnell mit diesen Nazis- und Hitlervergleichen zur Stelle. Das ist absolut peinlich für jeden der so etwas schreibt und eine nicht tolerierbare Frechheit allen Personen gegenüber die unter dem Nazi-Regime gestorben und gefoltert wurden. Packt diese Nazi-Keule ein! Unsäglich.
      63 23 Melden
    • DerTaran 10.11.2016 18:44
      Highlight Als Trump von Brücken, Strassen und Infrastruktur geredet hat, habe ich auch sofort an Autobahnen gedacht.
      7 9 Melden
    • S.Fischer 10.11.2016 20:18
      Highlight Sind Hitler-Vergleiche angebracht? Keines Falls aber Trump als Nazi zu bezeichnen ist nichtmal so weit hergehohlt. Nicht im Sinne "Trump ist mit dem SS-Regime gleichzusetzen" sondern, dass seine Politik stark nationalsozialistische Züge annimmt. Er zielt darauf ab, die Arbeiterschaft seines Landes zu fördern, in dem er ausländische Firmen im freien Wettkampf schwächen, gar ausschalten will und stellt das nationale Intresse Amerikas über alles andere. Immerhin ist er sich nicht zu schade, in seine erste Rede eine versteckte Drohung, an alle die sich ihm in den Weg stellen einfliessen zu lassen.
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    • Yotanke 10.11.2016 20:27
      Highlight @s. Fischer: geh mal schleunigst in einen Geschichtsunterricht. Und lern mal zuerst was die Ideologie des natinoalsozialismus ist.
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  • Don Alejandro 10.11.2016 17:34
    Highlight Ach, der Köppel. Will doch nur selber an die Macht. Färbt sich vielleicht die Haare wohl bald blond...
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  • Yotanke 10.11.2016 17:34
    Highlight Trump wurde gewählt, weil offenbar alle anderen an den Bedürfnissen/Ängsten der Mehrheit der US-Amerikaner vorbei politisiert haben.

    Allerdings ist es auch ein Zeichen des Niedergangs der USA. Bei vielen anderen "Hochkulturen" war es oft - retrospektiv betrachtet-ein Zeichen des Niederganges je dekadenter die Führungsspitze der jeweiligen Hochkultur war.
    Dennoch sollten wir uns als Europäer nicht als Moralapostel aufspielen. USA tickt einfach anders. Und wir Europäer können uns schon gut als Moralapostel aufspielen, weil bisher dann immer die USA die Kastanien aus dem Feuer geholt hat.
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    • Rendel 10.11.2016 18:46
      Highlight Viele Moralisten haben Trump gewählt, nicht die Europäer (dass es auch moralische Europäer gibt , stelle ich damit nicht in Abrede). Eine Wahl und ihre Gründe zu erörtern und versuchen daraus schlau zu werden und vielleicht etwas zu lernen, wird wohl noch erlaubt sein.
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    • Yotanke 10.11.2016 20:28
      Highlight @rendel: ja, lern was draus. Aber wenn du wirklich was draus lernen willst dann musst du zuerst die europabrille abziehen.
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    • Rendel 10.11.2016 20:48
      Highlight Ich bin kein Brillenträger 😜
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  • dracului 10.11.2016 17:22
    Highlight Ist es nicht nicht immer der totale politische Stillstand, welcher die Leute immer extremer wählen lässt. Die Ausbremsung von Obama durch die Republikaner ist vergleichbar mit der Situation der Schweiz: Auch hier wird seit Jahren nur geredet. Und dadurch werden immer extremere Wähler provoziert. Auch hier wird es noch einige Rechtsrutsch brauchen, bis etwas passiert. Leider! Aber eben, wenn die Kompromisbereitschaft der Politiker fehlt, sind das die Konsequenzen.
    30 6 Melden
    • Yotanke 10.11.2016 18:04
      Highlight USA und Schweiz lassen sich nun überhaupt nicht vergleichen.
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  • Statler 10.11.2016 17:18
    Highlight Wenn die sog. «Elite» den dumpfen Äusserungen eines Trump nichts entgegenzusetzen hat, wenn sie nicht fähig ist, den Unzufriedenen Alternativen (zu Hass und Feindlichkeit) aufzuzeigen, wenn sie vergisst, dass es ausser ihresgleichen noch andere gibt, dann sind sie wohl schuld an ihrem eigenen Versagen. Und notabene verdienen sie damit auch die Bezeichnung «Elite» nicht.
    Es geht nicht darum, Trump & Co. der Lüge zu überführen (zwecklos), sondern attraktive Alternativen zu deren «Programmen» anzubieten. Und vielleicht aus Rücksicht auf langsamere Gemüter auch mal einen Gang runterzuschalten.
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  • Der Zahnarzt 10.11.2016 17:04
    Highlight Meine Einschätzung ist, dass die Wahl von Trump ein Symptom für den endgültigen Niedergang des Liberalismus ist. - Ursprünglich eine emanzipatorische Bewegung des Bürgertums im Gefolge der Aufklärung ist er nach und nach zu einer hässlichen Ideologie mutiert, zu einer Schlange mit zwei Köpfen. Ein Kopf ist die Ideologie des freien Marktes die uns in die Knechtschaft des Grosskapitals geführt hat und der andere Kopf ist die Ideologie der Politischen Korrektheit mit ihrem Gesinnungsterror. - Gut ist der Liberalismus bald tot. Trump ist nur ein Übergangsphänomen.
    18 12 Melden
    • Rendel 10.11.2016 18:12
      Highlight Political correctness ist ein Schlagwort, das von Leuten eingeführt wurde, die etwas dagegen haben, dass sich andere für Gerechtigkeit einsetzen.
      16 9 Melden
    • Herbert Anneler 10.11.2016 18:12
      Highlight Schuld ist nicht der freie Markt, sondern seine Usurpatoren!!!
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  • iwan Studer (1) 10.11.2016 17:00
    Highlight Passen würde der Ausdruck der Feudalherren. Allerdings sind diese nur schwer erreichbar, anders als ihre aufgestellten Politiker. Deshalb ist es einerseits am Ziel vorbei wenn auf die Classe Politique geschossen wird, anderseits der verzweifelte Versuch die Sonnenkönige welche hinter den Politikern stehen zu stoppen.
    Da wir von der falschen Seite am Ast gesägt.
    Ich hoffe sie hören die Warnung trotzdem.
    16 2 Melden
    600
  • Quacksalber 10.11.2016 16:46
    Highlight Dass Köppels mehrheitlich narzistischen Schwachsinn rauslässt ist längst klar.
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  • rodolofo 10.11.2016 16:44
    Highlight Das Grundproblem heutiger US-Amerikanischen Politik ist doch, dass die Handlungsfähigkeit JEDER Regierung stark eingeschränkt ist!
    Die Verschuldung ist astronomisch.
    Die Infrastruktur ist marode.
    Die Staatlichen Betriebe und Einrichtungen sind schütter bis miserabel, ausser beim Militär.
    Die Armee ist die best ausgerüstete und teuerste der Welt!
    Soldaten haben überall Vergünstigungen und Privilegien.
    Ausser sie werden invalid. Dann sind sie plötzlich wertlos, wie das Wort sagt, Loosers eben.
    Trump ist ein "Killer"!
    Darum hasst er nichts so sehr, wie Arbeitslose, die ihn jetzt gewählt haben...
    27 10 Melden
    600
  • rudolf_k 10.11.2016 16:35
    Highlight Ganz schwacher Artikel. Kein Mensch bestreitet, dass es eine Elite braucht. Ausserdem stimmt natürlich ebenso, dass Obama nur sehr wenig direkt für die wirtschaftlich Schwachen tun konnte, da die Republikaner Fundamentalopposition gegen Infrastrukturprogramme betrieben. Nichtsdestotrotz hat Obama die linke Basis in vielerlei Hinsicht desillusioniert, was jetzt direkt zur Niederlage Hillarys geführt hat. Zusammenarbeit, Transparenz, Überwachungsstaat, Drohnenkrieg, Keinerlei Konsequenzen für die Banker, weitere Trade-Deals (TPP, TTIP) die nur der Elite nützen, die Liste ist unendlich lang.
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  • Confused Dingo #teamhansi 10.11.2016 16:34
    Highlight Das interessante ist: da gibt es diese "kleinen" Leute die sich von der "linken" Regierung und Elite nicht verstanden fühlen, weil sie das Gefühl haben, man würde ihre Probleme nicht ernst nehmen. Jetzt aber hört die "Linke" Regierung und Elite ihre Probleme an und versucht ihnen zu erklären, dass das gar keine Probleme sind und sie sich in was hineinsteigern. Der "kleine" Bürger versteht aber die Argumentierung nicht und fühlt sich dadurch wiederum Missverstanden und nicht Ernst genommen. Wie also verdammt sollen die das denen richtig verdeutlichen?!
    17 11 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 10.11.2016 17:13
      Highlight Ich möchte dabei nicht sagen, dass die "kleinen" Leute dümmer sind! Aber es wird definitiv auf einer anderen Ebene kommuniziert, als das die meisten Politiker tun (Beispiel Emotionale-Ebene). Wenn jetzt Populisten die Sorgen aufschnappen und ebenfalls auf der Emotionalen Ebene kommunizieren, wie das Trump gemacht hat, kriegen diese Strömungen Aufwind. So sollte aber Politik nicht betrieben werden das Volk (mich eingeschlossen) muss lernen Politik nicht mit dem "Bauch" zu betreiben.
      Weitere Probleme sind aber auch subjektive Beobachtungen, beider Seiten, die als Objektiv missgedeutet werden.
      11 5 Melden
    • Purple Banana 10.11.2016 17:16
      Highlight Eine "einfache" Sprache wählen als Anfang.
      Wenn jemand Argumente nicht versteht muss man sich bemühen diese besser rüber zu bringen. Ansonsten wirkt man wie irgendein Geheim-Club der keine neuen Mitglieder akzeptiert.
      Grad die Amerikaner die so auf diese Showmanship abfahren.
      5 3 Melden
    • deleted_904825345 10.11.2016 18:19
      Highlight Trump hatte beiden den Leuten mit weniger 50'000 Einkommen Weniger zustimmung als Clinton, bei denen die mehr verdienen war es umgekehrt. Trump wurde also vom Mittwlstand aufwärts gewählt. Vielleicht ist schon die Vrundannahme falsch, dass die Leute sich in ihre (eingentlich inexistenten) Probleme nur versteigern? Dazu passt, dass übrigens ganze 42% der akademischen Frauen Trump wählten.
      3 4 Melden
    600
  • Yes. 10.11.2016 16:06
    Highlight Die "Elite" ist in den USA nicht eine von der Bevölkerung abgehobene, intellektuelle Schicht, die nur das für alle nur das Beste im Sinn hat, sondern eine Gruppe von Superreichen und Grosskonzernen, die mittels Wahlkampfbeiträgen und Direktzahlungen (Stichwort 250'000 Dollar für eine Rede!) Politiker auf allen Ebenen "wholesale" kaufen.
    Die Wut über dieses System führte zu Trump, NICHT die Unfähigkeit der Elite!
    Diese weiss genau, was sie tut, sie profitiert nämlich extrem stark davon.
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    • Rendel 10.11.2016 18:03
      Highlight Das ist kein System das ist einfach genannt Korruption. Und das schwebte sicher nicht allen Trumpwählern bei der Stimmabgabe vor, gehört doch Trump genau zu der Sorte, die kein schlechtes Gewissen hat, sich zu kaufen, wovon er profitieren kann.
      4 2 Melden
    • Yes. 10.11.2016 19:36
      Highlight Natürlich ist es ein System, ein korruptes System. Es ist aber nicht illegal, da der Supreme Court vor einigen Jahrzehnten urteilte, dass Geld zu geben als "Free speech" (1. Amendment) anzuschauen sei. Dieser absurde und unsinnige Entscheid steht am Anfang dieser Entwicklung, bei der die Menschen die Demokratie nach und nach verloren und schliesslich aus Angst und Verzweiflung Trump gewählt wurde.
      Ja, tragischerweise spielt er nur vor dem System entgegenzustehen, aber im Wahlkampf entscheidet wofür man steht und nicht wer man in Wirklichkeit ist.
      1 0 Melden
    • Rendel 10.11.2016 20:29
      Highlight Ängstlich seh ich manche Trump Wähler auch und ein paar mögen auch verzweifelt sein, das sind aber lange nicht alle Trumpwähler. Manche liessen sich einfach von dem polternden Gorilla beeindrucken und wären auch gern so, sich nehmen was sie möchten ohne Rücksicht. Darum identifizieren sie sich mit ihm, sie fühlen sich dann stark und wollen mächtig sein. Das ist der Grund warum es ihnen völlig egal ist, wenn er Minderheiten, Frauen, Homosexuelle etc. mit Füssen tritt.
      2 1 Melden
    • deleted_904825345 12.11.2016 01:14
      Highlight Deutlich ist jedenfalls, dass Personen deren Familien es finanziell heute schlechter geht als bei der letzten Wahl zu 78% Trump und nur zu 19% Clinton wählten. Jenen, denen es heute besser geht, wählten zu 72% Clinton und zu 24% Trump. Es war also auch der Wunsch nach einem Systemwechsel der Verlierer der letzten Jahre.

      Es gab viele verschiedene Gründe: die ewig gleiche Simplifizierung, die gegnerischen Wähler seien wahlweise dumm, Rassisten, hätten Angst oder wollten sich vom Staat durchfüttern lassen ist genauso falsch wie überheblich und unreflektiert.
      1 0 Melden
    600
  • Linus Luchs 10.11.2016 16:00
    Highlight Es müsste erst einmal geklärt werden, was eigentlich die Elite ausmacht. Besonders viel Geld? Macht? Ruhm? Wissen? Können? Die meisten, die sich in Davos einfinden, verfügen vor allem über Geld und Macht. Und was sie bewahren wollen, ist... – Geld und Macht. Diese Art von Elite bringt die Welt nicht weiter.

    Was die Welt braucht, ist Wissen und Können. Da soll es durchaus eine Elite geben, welche Verantwortung übernimmt. Gleichzeitig muss aber in das Wissen und Können der breiten Bevölkerung investiert werden. Das wäre eine Grundvoraussetzung der Demokratie. Bildung statt Bachelor!
    35 1 Melden
    600
  • Denk nach 10.11.2016 15:51
    Highlight Sie sprechen nicht von der selben Elite, wie man im letzten Satz erkennt:

    "Doch wenn wir eine dezentralisierte, nachhaltige Wirtschaft, wenn wir anständige Medien und einen Rechtsstaat wollen, dann brauchen wir gut ausgebildete Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzte. Kurz: Wir brauchen eine Elite."

    Ich denke es geht um einen Protest gegen die explizite politische Elite, ihre korrupte Verbandlung mit Weltkonzernen. Hier wird explizit und nachweislich in die eigene Tasche politisiert und durch lobbying und Wahlkampfspenden die geeigneten Politiker gekauft.
    13 2 Melden
    600
  • Kommt schon gut 10.11.2016 15:38
    Highlight Elite (urspr. vom lateinischen eligere bzw. exlegere, „auslesen“) bezeichnet soziologisch eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmasslich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen.
    Nun, die mutmassliche Elite kenne ich zuhauf, die tatsächliche Elite ist Mangelware.
    56 3 Melden
    600
  • fabianhutter 10.11.2016 15:35
    Highlight Die "Politelite" hat ein Imageproblem. Es gehört heute schon zum guten Ton, dass man keinem Politiker traut, dass man davon ausgeht, dass Politiker nur für sich selbst schauen, ob man das nun belegen kann oder nicht.

    Und einige der Politelite zieht nutzen daraus, indem sie sich selbts ausklammern und so auf Stimmenfang gehen.

    Als Wähler mit praktisch unbegrenztem Zugang zu Informationen müssen wir uns bewusst sein, dass nichts in der Politik perfekt ist und man überall Fehler findet. Das sollte uns motivieren bessere Lösungen zu suchen, aber nicht das Vertrauen in alle Politiker untergraben.
    21 8 Melden
    • Sennetuntschi 10.11.2016 16:41
      Highlight Ach, hören Sie auf mit "Image", als handle es sich um etwas substantielles. Image ist nur ein Eindruck, der von Aussenstehenden empfunden wird.

      Mit Ihrem Trick, das "Problem" auf "Image" zu reduzieren, attestieren Sie ja gleichzeitig, dass ansonsten mit unseren Politikern alles o.k. wäre. Ha, ha!

      Mitnichten. Die Politiker und ihre "Entscheide" sind doch alle "gekauft"!

      Ganz besonders die Schweiz :
      - geheime Parteienfinanzierung
      - Milizparlamentarier von Privatfirmen legal mit einem mehrfachen ihres Nationalratsgehalts "besoldet"...
      - verschärfte Fraktionsdisziplin, insb. Herrliberg-SVP.
      21 5 Melden
    600
  • andersen 10.11.2016 15:33
    Highlight Alle Rechtpopulisten benutzt der gleiche Kampbegriff: Die dar oben und wir unten, so gewinnen sie wähler, weil der kleine "sam oder seppli" bekommt plötzlich die Aufmerksamkeit, er fühl sich verstanden und er wartet auf der Heilbringer, die ihm der Erlösung gibt. Aber, nach der Wahl hört er nichts von die versprechen mehr, weil eben die Rechtpopulisten, die ihm aufgehetzt hat, selber zu der Elite gehört, weil eben der kleine "sam oder seppli" gewählt haben.
    42 19 Melden
    • ostpol76 10.11.2016 17:29
      Highlight Bleibt die Frage was besser ist. Lösungen für die Probleme der Leute zu versprechen welche aber nur sehr schwer oder gar nicht umsetzbar sind.
      Oder aber die Probleme zu bagatellisieren ins lächerliche ziehen und gar nichts machen.
      6 4 Melden
    600
  • meine senf 10.11.2016 15:32
    Highlight Ja, es braucht eine Elite.

    Aber wer zur Elite gehört, soll wieder durch Leistung und nicht durch Geburt bestimmt werden. Gerade in den USA ist das ja besonders ausgeprägt (horrende College-Gebühren, Privatschulen, öffentliche Schulen je nach Region qualitativ sehr unterschiedlich).

    Ob aber Trump, der selber mit einem goldenem Löffel im Mund zur Welt kam, der richtige dafür ist, darf bezweifelt werden.
    48 7 Melden
    • Rendel 10.11.2016 16:29
      Highlight Das Wort Leistung kann man schnell mal so hineinwerfen. Leistung zu definieren ist nicht in allen Bereichen so einfach. Ich sehe es sogar als fast unmögliches Unterfangen, zumindest so, dass die Definition dann wiederum allen gerecht wird.nEs gibt so viele Arten von Leistung.

      Chancengleichheit ist eine schöne Idee, die ich voll befürworte, die Umsetzung ist schwer.
      3 6 Melden
    • meine senf 10.11.2016 17:31
      Highlight Ohne eine annährende Chancengleichheit unterscheiden sich Demokratie und/oder Kapitalismus nicht mehr vom Feudalismus.

      Für den Einzelnen macht es ja kaum einen Unterschied, ob seine Chancen von Familienreichtum oder von "blauem Blut" abhängen. Dann hätte man sich die ganzen französischen und bürgerlichen Revolutionen auch sparen können.

      Das jetzige System gibt es noch nicht so lange. Alleine in dieser Zeit haben sich bei manchen Familien gewaltige Reichtümer angesammelt. Und da Erbschaftssteuern ja leider kaum Chancen haben, wird sich das mit jeder Generation noch weiter kumulieren.
      6 0 Melden
    • Rendel 10.11.2016 18:19
      Highlight Wie gesagt, ich bin auch für Chancengleicheit und wenn ich sage es ist schwer, mein ich nicht damit, man soll es lassen, im Gegenteil.
      3 0 Melden
    600
  • pamayer 10.11.2016 15:32
    Highlight köppeln (ugs), Verb, intr.,
    Bedeutung: Verdrehungen von Fakten zu Gunsten der eigenen Interessen.
    Etymologie: alt Hochdeutsch, von Kopp, Kopf und -eln, von liegen, auf den Kopf gefallen.
    Nominiert für das Wort des Jahres, Kategorie Helvetismen.
    54 21 Melden
    • Momo_1 10.11.2016 16:31
      Highlight @Pamayer, ganz grosses Kino!! Suuupi :-)
      9 5 Melden
    600
  • Wehrli 10.11.2016 15:28
    Highlight Johnny Köppel würden wir auch gerne Exportieren, können wir dem nicht eine Greencard organisieren? Der könnte dann ja im Stab vom Drumpf als "föreign ädwaiser" arbeiten. Win-win und Roger Weg-weg.
    37 22 Melden
    600
  • Gelegentlicher Kommentar 10.11.2016 15:04
    Highlight Jetzt mal ganz ohne Sarkasmus: habe selten eine so vielseitige Kommentarspalte gelesen.

    Es wurde in viele Richtungen argumentiert und auch wenn ich nicht allem zustimmen, konnte ich aus vielen Kommentaren bereichernde neue Erkenntnisse mitnehmen.

    Danke!
    60 7 Melden
    600
  • Ville_16 10.11.2016 15:01
    Highlight Herr Löpfe, ihr Artikel war für mich leider schon nach dem Lead vorbei. Denn niemand, wirklich niemand, braucht diese Politelite, Bilderberger, Freimaurer oder was auch immer. Ohne diese selbsternannte Elite läuft alles freier, friedlicher und gerechter ab.
    38 64 Melden
    • _kokolorix 10.11.2016 16:34
      Highlight Das wurde noch nie bewiesen!
      Jede Gesellschaft bildet sofort eine Elite, weil der Grossteil der Menschen sich weigert selbst Entscheidungen zu treffen. Lieber akzeptieren sie bittere Not, als bei einem Missgeschick hinzustehen und zuzugeben, dass die eigene Handlungsweise falsch war.
      Ansonsten möchte ich mal sehen wie die Wutbürger so einen Staat managen! Die bringen ja nicht mal ihr eigenes Leben auf die Reihe, desshalb laufen sie jedem nach der ihnen beruhigend übers Köpfchen streichelt und ihnen bestätigt nichts falsch gemacht zu haben
      17 4 Melden
    • Quacksalber 10.11.2016 16:50
      Highlight So ein Unfug, am Ende gehören sie selbst zu dieser unnötigen Elite.
      8 2 Melden
    • Ville_16 10.11.2016 18:29
      Highlight @_kokolorix Ohne Elite keine Wutbürger. Schonmal darüber nachgedacht?
      0 3 Melden
    • _kokolorix 10.11.2016 18:59
      Highlight @Ville
      Zeig mir den Staat wo keine Elite am Werk ist.
      Ansonsten erspare mir deine inhaltslosen Floskeln
      3 1 Melden
    • FrancoL 10.11.2016 19:14
      Highlight Ja und wer genau gehört nicht zu dieser Machtelite? Kannst Du Beispiele anführen?
      Oder gehörst du zu denen die der Meinung sind es braucht keine Strukuren in der Gesellschaft, keine Rennleitung, alle agieren so wir sie es für richtig halten.
      Bin gespannt auf eine EHRLICHE Antwort.
      1 0 Melden
    • Ville_16 10.11.2016 21:21
      Highlight Die Elite zeichnet sich für mich nicht durch den jeweiligen Berufsstand aus. Vielmehr outen sich ihre Exponenten durch abgehobene Sprache und die gebetsmühlenartige Diffamierung anders denkender. Natürlich braucht es Strukturen dafür brauchts aber keine Elite, Menschenverstand reicht vollkommen aus. @_kokolorix Nur weil die am werk sind bedeutet es nicht dass es niemanden sonst gibt der es besser könnte.
      0 2 Melden
    • FrancoL 10.11.2016 22:25
      Highlight Und nochmals die äusserst einfache Frage. Wer genau stellt an der Macht nicht eine Elite dar. Keine Phylosophie sondern ein konkretes Beispiel.
      0 1 Melden
    • Ville_16 10.11.2016 23:44
      Highlight Für Sie nochmals auf einfach...all diejenigen welche ihren Dienst zugunsten des Volkes und nicht aus eigen interesse leisten.
      0 3 Melden
    • FrancoL 10.11.2016 23:57
      Highlight Vielleicht einfach aber trotzdem keine Antwort! Wer sind diese "diejenige", nenn doch einfach einige Beispiele ohne gleich die Dorfpolitik zu bemühen. Nenn mir einige Beispiele die eine Struktur aufgebaut haben und dieser Struktur vorstehen, die dies wie Du schön sagst nicht aus Eigeninteresse tun oder getan haben. Ich kenne einige, die nicht aus Eigeninteresse handeln aber diese haben nichts mit Strukturen zu tun die eine Gesellschaft ein wenig ordnen könnten.

      Es ist immer einfach rein theoretische schöne Sätze zu bilden, wenn der Inhalt nicht belegt werden kann.
      1 1 Melden
    • Ville_16 11.11.2016 07:17
      Highlight Die Bushs!
      0 0 Melden
    • FrancoL 11.11.2016 09:34
      Highlight Die Bushs? Reden wir von den beiden Präsidenten? Wenn ja, wie verstehst Du den Satz

      "ihren Dienst zugunsten des Volkes"

      Gibt es in den USA verschiedene Völker? Was ist ein riesen Schuldenberg genau? und was die Ivasion in den IRAK um inexistente C-Waffen zu suchen?

      Nennst Du das alles einen Dienst zu Gunsten des Volkes? da muss man wohl im Duden einige Aenderungen anbringen.

      Die Tatsache dass ein Präsident in den USA keine Koalitionen schmieden muss sondern seiner Partei verpflichtet ist kann nicht als DIENST am VOLK (Einzahl) gewertet werden, aller höchstens als Dienst an einer Gruppe.
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    • Ville_16 11.11.2016 10:05
      Highlight Ups da hab ich mich vertan...war dabei wer zu den Eliten gehört. Die Bushs und Clintons dieser Welt sind der Inbegriff von Elite. Bei Trump ist es noch nicht sicher...Aus meiner Sicht ein nicht elitäres Verhalten beweisen zum Beispiel Gregor Gysi, Sarah Wagenknecht. Sie persönlich scheinen sich hingegen ziemlich wichtig zunehem. Die penetrante Fragerei ohne selbst eine konkrete Aussage zumachen kommt mir sehr bekannt vor.
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    • FrancoL 11.11.2016 12:55
      Highlight @Ville-16; Bevor Sie über andere urteilen und dann auch einen Namen posten der nun wirklich kaum Ihre These stützt (Bush) sollten Sie bei sich einige Ueberlegungen anstellen, das wäre sicherlich hilfreich.

      Nun zu Gysi und Wagenknecht. 2 Politiker die ich sehr schätze und denen ich durchaus vertrauen würde und von denen ich annehme dass sie für einen TEIL der Bevölkerung einen uneigennützigen Dienst leisten. Aber eben für einen TEIL der Bevölkerung und nicht für alle, denn die Vorstellungen der Bürger sind unterschiedlich. Darum ist die Maxime für DAS VOLK nicht zu gewährleisten. Verstanden?
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    • FrancoL 11.11.2016 13:03
      Highlight @Ville–16; Und ja ich kann und will penetrant sein wenn zB Sie versuchen darzulegen dass es einen uneigennützigen Dienst am Volk gibt. Denn man kann dem VOLK nicht gerecht werden, sondern allerhöchstens den Gruppierungen im Volk. Man kann als Politiker nicht allen gerecht werden, ausser man sei (das sind Sie vermutlich) der Meinung dass wenn man den Dienst als solchen für sich als wertvoll ansieht dies automatisch auch für alle anderen gilt.
      Die Menschen sind verschieden, die Wahrnehmungen ebenfalls und das lässt sich nicht einfach unter einem Hut bringen.
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    • Ville_16 11.11.2016 15:35
      Highlight @FrancoL Sie sind mir aber ein renitenter "Tüpflischiiser". Ich denke es gibt durchaus Themen (Steuern, Altersvorsorge etc.) welche das gesamte Volk betreffen. Genau so gibt es Politiker welch nur in diesem Apparat tätig sind um in ihre eigene Kasse zu politisieren (lobbying). Offensichtlich urteilen auch Sie gerne über andere...
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    • FrancoL 11.11.2016 16:28
      Highlight Ville16; Tüpflischiesser?
      Sie liegen mehr als nur falsch.
      Ich versuche aufzuzeigen dass es das VOLK nicht gibt, es gibt Volksgruppen die einen sehr unterschiedlichen Anspruch an den Staat und die Gesellschaft haben. Dies als Tüpflischiesserei zu benennen zeigt wenig bis keinen Realitätssinn.
      Wenn Themen das ganze Volk betreffen so ist es auch klar dass die Lösungen je nach Gruppe sehr unterschiedlich sein werden. So urteilt man dann auch über den Ueberbringer (Politiker) dieser Lösung, 1 x arbeitet er für die eine Gruppe mal für die andere Gruppe, selten bis gar nicht für das gesamte Volk.
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    • FrancoL 11.11.2016 16:35
      Highlight @Ville-16; Im Dienste des Volkes kann nur heissen das der Politiker für einen TEIL des Volkes seinen Dienst tut, denn das VOLK ist heterogen, keine Einheitsmasse. Wer für die eine Seite einen guten Dienst tut wird von der anderen Seite selten als Politiker der zum Wohle des Volkes arbeitet" angesehen. Es ist und bleibt eine Sache des Blickwinkels. Ich kenne etliche Bürger die es durchaus als legitim erachten wenn sich ein Politiker bereichert solange er sich für deren Belange einsetzt. Gehören diese Bürger nicht zum Volk?
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    • Ville_16 11.11.2016 16:59
      Highlight "Ich kenne etliche Bürger die es durchaus als legitim erachten wenn sich ein Politiker bereichert solange er sich für deren Belange einsetzt. Gehören diese Bürger nicht zum Volk?"

      Da sind wir nun definitiv beim Punkt angelangt den ich nicht nachvollziehen kann. Ein bestechlicher Politiker gehört ins Gefängnis und nicht in ein Parlament.
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    • FrancoL 11.11.2016 17:47
      Highlight @Ville-16; Wieso verstehen Sie das nicht?
      Verstehen Sie nicht dass es Bürger gibt die eine andere Meinung/Haltung als die Ihre haben? Die es als legitim betrachten wenn jemand für seine Arbeit nach der Legislatur Vorteile aus seien Legislaturhandlungen ziehen kann und erst noch seiner Bürgergruppe gute Dienste erwiesen hat. Es muss nicht unbedingt Bestechlichkeit sein, bzw. er zieht Vorteile aus der Tatsache Politiker gewesen zu sein und dies im Einklang mit seiner Wählergruppe.

      Ich mag solche Politiker überhaupt nicht! Aber es gibt andere die das anders sehen und diese Anderen sind einige.
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    • FrancoL 11.11.2016 17:49
      Highlight @Ville-16; Demokratie ist kein Diktat. Die Präferenzen sind sehr unterschiedlich, die Sichtweisen noch mehr.
      Ich gehöre nicht zu denen die die eigene Meinung als das Mass aller Dinge betrachten. Darum urteile ich nicht gleich über die Politiker und lasse den anderen den Freiraum den ich mir auch wünsche.
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  • Danyboy 10.11.2016 15:00
    Highlight Ein toller Artikel, der nicht nur den "kastrierten" Obama belegt, sondern auch die überall (nicht nur in den USA) zunehmend grassierende Elitenkritik als absurdes Gedankengebilde entlarvt.
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  • User01 10.11.2016 14:49
    Highlight Satzzeichen sind doch keine Rudeltiere :'-(
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  • FrancoL 10.11.2016 14:41
    Highlight Ich kenne ich in den USA zu wenig aus, kenne das Polit Establishment nur von den vielen Berichten.
    Hier in der Schweiz kennen wir alle Bundes Bern das Establishment. DOCH wo steht die SVP Spitze? ist sie so fern vom Polit Establishment wie sie ständig behauptet?
    NEIN behaupte ich, sie ist genau so eine Elite und bildet mit ihren nahen Kreisen zur Wirtschaft genau die gleiche Elite.
    Liebe SVP Spitze (allen voran Köppel, Blocher, Matter Aeschi) SIE SIND eine elitäre, abgehobene Truppe und sie agieren genau so wie die Bundes Bern Elite, auch wenn sie Tag täglich das Gegenteil behaupten mögen.
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    • andersen 10.11.2016 15:34
      Highlight So ist es, die SVP gehört zur der Elite.
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    • rodolofo 10.11.2016 16:51
      Highlight Aber Blocher gestikuliert raumgreifend mit seinen Pranken, als wäre er ein Schwinger.
      Und er schaut meistens so mürrisch, dass man denkt, er sei am arbeiten.
      Der richtige Schweizer krampft und leidet.
      Feierabend gibt es erst, wenn die Beine zu müde sind zum tanzen!
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    • andersen 10.11.2016 17:21
      Highlight Nun, rodolofo, es ist ja nie zu spät zum tanzen, ich singe auf mein Arbeit.
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    • rodolofo 10.11.2016 18:11
      Highlight @ andersen
      Wenn Du willst, gehen wir einmal zusammen tanzen, aber nicht an einem Arbeitstag, sondern an einem freien Tag.
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  • Firefly 10.11.2016 14:39
    Highlight Wenn also die Elite aus jenen besteht, die gut gebildet sind, die inovativ und progressiv sind und etwas helfen oder erschaffen wollen, dann sollte die Politik eines Landes vor allem dazu Sorge tragen müssen, diese Elite in der Bevölkerung so breit wie möglich zu halten. Dass sie also die Mehrheitsgesellschaft stellt. Indem sie in Bildung, Schulung, Umschulung, Inovation... für alle investiert und für Chancengleichheit. Obamas Politik ging in diese Richtung, Trumb's wohl kaum.
    Und die Leute sollten sich nicht fragen, was ihr Land für sie tun kann sondern was sie für ihr Land tun können.
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    • AdiB 10.11.2016 15:53
      Highlight Dein letzter satz ist das a und o einer gemeinschaft. Nur sehen das viele nicht ein. Der neid der menschen macht sie kaputt. Niemand ist schuld für das eigene versagen. Weil man in der schulzeit lieber der coole draufgänger war anstatt zu büffeln. Wenn man später merkt dass genau der streber von der schule jetzt ein studierter mit gutem job ist, ist man auf die person so angepisst vor neid. Anstatt sich selbst an die nase zu nehmen wettert man lieber gegen ihn.
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    • rodolofo 10.11.2016 16:56
      Highlight Das finde ich jetzt etwas billig.
      Mir würde ein Staat auch nicht passen, der überall Weltpolizist spielen will (ohne eine Ahnung zu haben von den Verhältnissen vor Ort) und der gleichzeitig eine Art billige Migros Budget - Polizei auf den verarmten Teil der Bevölkerung hetzt.
      Viele Schwarze haben grosse Angst von der Polizei, welche sie eigentlich beschützen sollte!
      Was ist Trumps Lösung?
      "They do a great job!"
      Na toll, ein Lob aussprechen ist immer gratis.
      Verbesserungen und Reformen aber kosten...
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    • Maikel 11.11.2016 21:14
      Highlight @Firefly: Dein letzter Satz gefällt mir. Und der hat ja schon mal jemand gesagt: "Ask not what your country can do for you – ask what you can do for your country." John F. Kennedy
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  • Denverclan 10.11.2016 14:35
    Highlight Es ist doch ganz einfach, das nennt man Demokratie oder besser gesagt Dilemma Demokratie. Es hat schon immer funktioniert, gib dem "Volk" etwas zu "fressen", auch wenn es nur "schöne" Worte sind (Worte sind eine starke Waffe). Der Mensch schaut zuerst für und zu sich und wenn es ihm schlecht geht, glaubt er an alles was ihm Besserung verspricht. Es wird immer so bleiben, auch wenn wieder mal alles in Krieg oder sonstigem Chaos endet. Merkt euch einfach eines, das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern mit ich habe nichts mehr zu verlieren. Das Leben ist nicht kompliziert, wir machen es so.
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    • Rendel 10.11.2016 15:10
      Highlight Nicht allen Trumpwählern geht es schlecht. So einfach ist das Leben nicht. Viele, denen es wirklich schlecht geht haben ihn nicht gewählt. Aber man kann das ausblenden, wenn man das Leben für so einfach hält.
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    • Denverclan 10.11.2016 16:59
      Highlight Sorry, da haben Sie natürlich recht. Er hat eine breite Masse angesprochen, Arme und Reiche.....es gibt immer verschiedene Menschen die glauben profitieren zu können. Die Gründe für den Zuspruch können vielfältig sein aber das richtige Wort kann eben auch "Gemeinsamkeiten" fördern. Darum ist das Leben eben nicht kompliziert, man muss nur die richtige Kerbe finden und dann geht es plötzlich wie von allein. Wir erleben das in der Schweiz ja auch. Hier haben es nur gewisse Exponenten noch nicht gemerkt. Eines zeichnet solche Persönlichkeiten aus, sie sind kompromisslos und geniessen es! Lachend!!
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    • Rendel 10.11.2016 17:38
      Highlight Ich weiss nicht ob ich sie nun richtig verstanden habe. Wenn sie mit ihrem Post meinen, es ist einfach viele Menschen über ihre Bedürfnisse (nach Sicherheit, Zugehörigkeit etc.) zu manipulieren, dann bin ich mit ihnen einig. Das zeigt nicht nur die Politik zuweilen, sondern auch die Werbung, Sekten usw. .
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    • Denverclan 10.11.2016 19:10
      Highlight Sie haben mich richtig verstanden!
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  • Petrarca 10.11.2016 14:32
    Highlight Philipp Löpfe: Natürlich haben Sie recht. Und gerade deswegen haben Sie unrecht. Es gehört nicht nur zum postfaktischen Zeitalter, dass (Bauch)Gefühle plötzlich wichtiger sind als harte Fakten, sondern dass die "Elite" das immer noch nicht durchschaut hat und weiterhin – wider besseren Wissens – glaubt, das Gegenüber mit rationalen Argumenten zum angeblichen Verstand zu bringen. Wir benötigen andere Ansätze, Wege und Mittel, um jene Trumpwähler, Wutbürger etc. wieder in unsere Gesellschaft zu integrieren – oder uns in ihre. Je nach Perspektive.
    47 10 Melden
    • AdiB 10.11.2016 15:57
      Highlight In ihre gesellschaft will ich mich nicht integrieren. Diese leute labern nur über andere. Und am meisten über jene die es besser haben oder glücklich sind mit dem was sie haben. Sobald du glücklich bist, bist du für diese menschen ein linker gutmemsch.
      4 2 Melden
    600
  • DerWeise 10.11.2016 14:28
    Highlight Putin ist schuld!
    21 19 Melden
    • Wehrli 10.11.2016 15:29
      Highlight Wer ist Putin?
      10 6 Melden
    600
  • Lowend 10.11.2016 14:22
    Highlight Populisten haben ein einfaches Weltbild.
    Der Feind wird klar benannt.
    Was stört wird ausgeblendet.
    Populisten brauchen keine Nebensätze.
    Ihre Message ist verständlich.
    Der grösste Idiot muss es verstehen können.
    Sie wiederholen es immer und immer wieder.
    Der grösste Idiot muss es wiederholen können.
    65 56 Melden
    • Roaming212 10.11.2016 14:34
      Highlight Wie immer Lowend völlig überlegen und selbstüberzeugt. Ich knie nieder vor deiner Überlegenheit. Wann kandidierst du endlich für ein politisches Amt? Du weisst ja scheinbar welches der einzig richtige Weg für die Schweiz ist.
      43 25 Melden
    • whatthepuck 10.11.2016 14:40
      Highlight Wer ist denn "der Idiot"? Für mich definiert sich eine Art "Elite" nicht nach ihrem gesellschaftlichen Rang oder ihrem Beruf, sondern über ihre elitäre Geisteshaltung. Darin liegt doch mitunter das Problem; dass alle "Anderen" als "Idioten" bezeichnet werden, dass man sie belächelt und ihnen kein Brot und keine Bühne geben will. Das geht, wenn es wenige "Idioten" gibt. Ab einer gewissen Anzahl muss man sie jedoch ernst nehmen, da sie ganz einfach zum bedeutenden Player werden, ob gewollt oder nicht. Wer setzt sich denn ernsthaft mit "den Idioten" auseinander? Hinhören statt drüberwalzen.
      20 8 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 15:28
      Highlight Passt genau zum Trump-Bashing und ihren Protagonisten.
      Bravo! Spitzenanalyse.
      9 10 Melden
    • Lowend 10.11.2016 15:41
      Highlight Ich bin Idiot
      Du bist Idiot
      Er ist Idiot
      Wir sind Idioten
      Ihr seit Idioten
      Die sind Idioten

      Linke sind Idiotisch
      Rechte sind idiotisch
      Mitte ist idiotisch

      Ach ja, die einzigen, die sich nicht für Idioten halten, dass sind die Selbstgerechten und die Besserwisser, aber dass sind für mich persönlich die absolut grössten Idioten!
      16 17 Melden
    • Lutz Pfannenstiel 10.11.2016 15:44
      Highlight @ whatthepuck: Vielleicht ist ein Idiot, wer als Arbeitsloser oder Working Poor einen Milliardär wählt, der für die Reichen die Steuern (noch weiter) senken will? Der sein Vermögen auf dem Buckel der Gesellschaft (Konkurse, Massenentlassungen) gemacht hat? Oder vielleicht ist ein Idiot einer aus der Unterschicht, der jemanden wählt, der angekündigt hat, als erstes die allgemeine Krankenversicherung zu streichen? Vielleicht ist aber auch eine Idiotin, wer einen Mann wählt, der sich mit sexuellen Übergriffen an Frauen brüstet?
      28 8 Melden
    • andersen 10.11.2016 15:49
      Highlight Wer andere als Dumm bezeichnet ist nicht für eine Demokratie, man kann aber durchaus sagen, das die Rechtspopulisten nicht Reif sind für eine Demokratie. Wer sich als ein grölender Eidgenosse hinter der Blocher steht, hofft natürlich, dass er sein eigene Minderwertkomplexen überwinden kann.
      7 3 Melden
    • AdiB 10.11.2016 16:03
      Highlight @whatthepuck, ist es nicht so das die von lowend gemeinten "idioten" das selbe über einen lowend denken. Sie nennen ihn auch idiot weil er anders gesinnt ist. Es macht sich jeder alles einfach und der mensch liebt es über andere zu stehen. Wir sind zwar menschen doch haben auch wir animalische instinkte. Der mensch hat noch nicht gelernt über sich selbst und seinen insginkten und triben zu stehen. das ist auch ein teil des problems. Uns wird seit der einführung der demokratie der garten eden versprochen, doch arbeiten wir härter unter mehr druck.
      3 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 17:04
      Highlight Ja das ist ein Idiot.
      Aber was für eine Auswahl hat denn dieser Idiot?
      Wer kriegt genügend Geld für einen erfolgreichen Wahlkampf?
      Bernie Sanders konnte sehr viele Spendengelder mobilisieren.
      Aber hat der Idiot genügend Geld übrig, damit er Bernie Sanders Wahlkampf unterstützen kann?
      Und so wählt der Idiot am Schluss den allergrössten Idioten, damit uns allen ein Schock in die Glieder fährt! Es ist ein Aufschrei der Verzweiflung!
      Aber bald geht wieder alles seinen gewohnten Gang, als habe es dieses idiotische Wahlresultat gar nicht gegeben.
      Und so gleichen sich die USA und Russland immer mehr.
      5 2 Melden
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  • TobiasZ 10.11.2016 14:18
    Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Sie zeigen bestens auf was das Problem ist. Das Volk besteht aus 50% dummen Idioten, die auf Hitler abfahren. Es ist dieses Geschwätz vom notwendigen Übel der progressiven Elite, das Trump zur Wahl verhalf. Den Normalos geht der Neoliberalismus und die Globalisierung schon lange auf den Sack. Und alles was Sie als Antwort bereit haben ist, dass es halt nicht anders geht als die Gauner von Davos als Führer zu akzeptieren... ich bin von der Gesinnung her ganz links aussen und stehe gewiss nicht hinter der neuen Rechten. Aber Ihre Überheblichkeit stört mich! Danke.
    70 22 Melden
    600
  • Roaming212 10.11.2016 14:14
    Highlight Satzzeichen sind keine Rudeltiere. Aber da ist Herr Löpfe wohl das Blick-Niveau durchgegangen. Obwohl, er ist ja stolz drauf daher ist es bestimmt Absicht.
    44 11 Melden
    • Wehrli 10.11.2016 15:30
      Highlight darauf KOMMA daher ... wegen in den Wald rufen und so ..
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  • Guido Kluge 10.11.2016 14:09
    Highlight Ohne Elite gehts nicht. Aber die Elite wird immer eine Minderheit darstellen. Das zwingt sie dazu, die Wünsche und Sorgen vom Rest der Bevölkerung ernst zu nehmen. Genau hier haben aus meiner Sicht die Demokraten kolossal versagt. Sie haben mit Hillary eine Kandidatin ins Rennen geschickt, die schon vor 8 Jahren von einer grossen Mehrheit abgelehnt wurde und die das Vertrauen zum einfachen Bürger schon lange verloren hat. Wenn eine Partei so ahnungslos ist, wie die Bevölkerung tickt, kann ich nur zu einem Schluss kommen: Doch, die Elite hat versagt.
    30 8 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 17:13
      Highlight Wenn Du sagst, dass die Demokraten versagt hätten, dann vergisst Du wieder einmal, dass die Republikaner eigentlich mit versagt haben, da sie in den letzten vier Jahren sowohl den Kongress, als auch den Senat dominierten.
      Sie konnten also alles blockieren und hintertreiben, was die Demokratische Regierung machen wollte.
      Nur weil Obama von seinen Präsidialen Vollmachten Gebrauch machte, konnte er trotzdem einige Durchbrüche erzielen.
      Die Gefahr ist jetzt allerdings sehr gross, dass die erdrückende Republikanische Mehrheit wieder alles rückgängig macht und nur noch für ihre Klientel schaut...
      2 1 Melden
    • Guido Kluge 10.11.2016 23:42
      Highlight Das Versagen der Demokraten war nicht auf die Amtszeit von Barak Obama bezogen. Es geht darum, dass die Partei unfähig war die Bedürfnisse der Basis und somit der Wähler zu erkennen. Mit Hillary Clinton haben sie eine Kandidatin aufgestellt, die vieles verkörpert wovon die Wähler die Schnauze voll haben. Schlimmer noch, als klar wurde dass Bernie Sanders ihr die Nomimierung streitig machen könnte, wurde er intern schikaniert. So gewinnt man das Vertrauen der Wähler natürlich nicht. Für die Zukunft wird sich die Partei gründlich hinterfragen müssen, will sie wieder auf die Erfolgsspur zurück.
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  • Gottlieb Duttweiler 10.11.2016 14:06
    Highlight Soso, der Löpfe schaltet keine Löpfe-Kritik frei, obwohl er selber mit Andersdenkenden nicht gerade zimperlich umgeht. Äusserst dünnhäutig. Die Kritik scheint den ehemaligen SonntagsBlick-Chefredatkor getroffen zu haben :-) Zensur ist doch sonst ein Stilmittel Putins... oha, gibt es da augenscheinlich tatsächlich Parallellen zwischen Löpfe und dem verhassten Putin? :D
    41 25 Melden
    • Saraina 10.11.2016 14:29
      Highlight Immerhin steht der Löpfe mit seinem eigenen Namen hin, und schmückt sich nicht mit fremden Federn...
      43 23 Melden
    • Richu 10.11.2016 15:23
      Highlight Gottlieb Duttweiler: Gewisse watson-Journalistinnen/Journalisten verbreiten doch recht viele Unwahrheiten. So ist es in einem gewissen Sinne verständlich (wenn auch nicht seriös), dass von watson gewisse Kommentare von Leserinnen und Lesern zensuriert werden!
      6 7 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 15:30
      Highlight Bin auch Löpfes Meinungsfilter zum Opfer gefallen, jetzt und andere Male.
      Vermutlich jetzt wieder.
      7 3 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 17:15
      Highlight Oh ihr Ärmsten!
      Und "gefoult" habt Ihr natürlich gar nicht, was?
      Ihr listigen Schelme Ihr!
      7 5 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 18:12
      Highlight @rodolfo: Ihre plumpe Unterstellung lässt mich kalt.
      2 3 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 18:51
      Highlight Was Sie kalt lässt, das lässt mich kalt.
      Und jetzt?
      Wer hat das Kälte-Duell gewonnen?
      5 2 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 11.11.2016 08:02
      Highlight @Kälteduell? Keine Ahnung was das sein soll.
      0 0 Melden
    • Saraina 11.11.2016 09:10
      Highlight Ach ja, wie zu erwarten war: der Einzug eines Psychopathen ins Weisse Haus ist begleitet von allerlei Störungen, die sich jetzt bestätigt fühlen.
      0 0 Melden
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  • Walter White 10.11.2016 14:05
    Highlight Herzlichen Dank Herr Löpfe, für den Lacher des Tages... Seit wann gehören den Journalisten zu Elite? Vielleicht in Ihrer Welt... Wenigstens hatte ich mal etwas zu lachen mit Ihrem Text... Aber am besten passte mir ja das kleine Video gestern, als man Ihren Bericht über Clinton geschreddert hat. Was für eine schöne Szene, müsste es mehr geben...;-)
    52 26 Melden
    • Scenario 10.11.2016 14:33
      Highlight @Walter White... Du musst wohl sehr verbittert sein?
      25 25 Melden
    • Walter White 10.11.2016 15:13
      Highlight Warum? Weil ich ein weisser, böser Mann bin? Oder nur weil ich es gewagt habe Herrn Löpfes Aussage zu kritisieren? Oder sind Sie ein Journalist? Oder weil ich es ein cooles Video gefunden habe als man die "Clinton-Siegesartikel" geschreddert hat? Oder habe ich das jetzt alles nur geschrieben, weil Sie schwarz oder eine Frau sind? Hm... Verwirrend alles... ;-)
      25 13 Melden
    • Wehrli 10.11.2016 15:31
      Highlight Lieber Walter. Du solltest kochen oder reinknallen, aber bitte nicht beides.
      1 6 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 15:33
      Highlight @Walther: Du bist mir symphatisch. Komm wir trinken zusammen ein virtuelles Bier! 🍺🍺 Prost!
      7 5 Melden
    • phreko 10.11.2016 15:38
      Highlight @Walter White, das ist nicht kritisieren, das ist verhöhnen. Aber ja, ganz Trump style!
      4 6 Melden
    • gecko25 10.11.2016 16:47
      Highlight Also verknüpftes Denken schein nicht Walter Whites Kernkompetenz zu sein. hat er doch echt das Gefühl Medienleute, insbesondere in den USA, gehören nicht zu der manipulativen, grössenwahnsinnigen Elite. Nun ja, wahrscheinlich schon eher die Bauarbeiter und Bauern. Obwohl zweiteres bei uns ja schon eher zutreffen würde
      2 4 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 18:09
      Highlight @gecko: Vernetztes denken ist meist versponnen, also Spinnerei.
      2 4 Melden
    • Saraina 11.11.2016 09:13
      Highlight Journalisten gehören zur Elite, seit das Niveau des Durchschnittsbürgers auf das eines amerikanischen Serienhelden gesunken ist, der die Welt bestenfalls noch versteht wenn sie ihm im 20Minuten-Takt erklärt wird.
      2 2 Melden
    • Walter White 11.11.2016 09:18
      Highlight Prost Prof. Dr. Dr. D. Trump
      🍺
      2 0 Melden
    • Walter White 11.11.2016 13:50
      Highlight @wehrli, Walter kocht nur. (DAS sollte man schon wissen, wenn man solche Sprüche klopft.) Aber Du machst mir doch einen sehr verwirrten Eindruck. Ich mach Dir ein richtiges "Ami-Angebot"(nur für Dich, frisch aus meiner Küche): Buy one, take two... ;-)
      2 1 Melden
    600
  • wonderwhy 10.11.2016 14:00
    Highlight Ja wir brauchen Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzte. Aber wir brauchen keine Elite die sich selbst als solches bezeichnet.
    61 5 Melden
    • Qui-Gon 10.11.2016 15:25
      Highlight Genauso wenig brauchen wir Schreihälse, die eine "Elite", aus der sie am Ende ja selber kommen, dauernd schlecht macht.
      5 2 Melden
    • Wehrli 10.11.2016 15:32
      Highlight Eine Eliteuniversität generiert in dem Fall Kaugummi, oder was? Klar brauchen wir eine Elite, die sollte sich aber der Verantwortung stellen.
      2 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2016 17:26
      Highlight Dazu kommt mir ein Fussball-Turnier in den Sinn:
      Unsere Schüler-Mannschaft nannte sich "Eisprung" und bestand aus dem "Ramsch-Bestand" einer Turnklasse. Wir waren also das "Team B der Halbblinden, Lahmen, Unbeweglichen und Unfähigen".
      Im ersten Gruppenspiel traffen wir auf eine Mannschaft von überaus trainiert aussehenden, sportlichen Schönlingen. Auf den roten Trikots der Prachtsburschen stand der weisse Name "Elite" geschrieben.
      Der arrogante Team-Name reizte uns sofort zum ungestümen Angreifen!
      Und es geschah ein Wunder!
      Wir schossen das erste Tor!
      Am Schluss verloren wir mit 1: 10...
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  • Dovahkiin 10.11.2016 13:52
    Highlight "Schuld" am Sieg Trumps ist in erster Linie die DNP. Bernie hätte bessere Chancen gehabt, einfach jeder hätte bessere Chancen gehabt! Aber der "Sumpf" wollte die bankennahe Establishment-Clinton. Das Lable "Links und Sozial" ist so fest angekratzt, dass darunter das wahre Gesicht des kapitalistischen neoliberalen Geldadels erkennbar ist. Die sind nicht mehr besser als "rechts", einfach anders verpackt.
    Trotzdem währen sie das geringere Übel, denn die Meisten wollen sozial und Gerecht.
    Nur schon die Warren als VP anstatt der (langweilige und konservativ-neoliberale) Kaine hätte gereicht...
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  • Raphael Stein 10.11.2016 13:49
    Highlight "Es handelt sich um eine Elite, die linksliberal, verwöhnt, satt und was auch immer ist."

    Rechte oder linke Elite, selbes Cüppliglas denken jene welche kaum was zu Leben haben.
    Und Ihr letzter Satz zeigt die unsägliche Ohnmacht, gerade jener die Trump gewählt haben, auf. Und beide Seiten haben keine Ahnung?.
    Die eine kann es nicht wissen, die andere, trotz viel Ausbildung und Geld, auch nicht. Und deshalb der blinde Rundumschlag der Elite nun. Versprich mir einen Sack Kartoffeln und ich wähle dich. So einfach. Mal vom Turm runterschauen reicht aus. Auch für Sie, Herr Löpfe.
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  • D00A 10.11.2016 13:48
    Highlight Vielen Dank Herr Löpfe für diesen Artikel. Sehr gut geschrieben, leider ist er gegen Schluss etwas kurz.

    "Ja, es ist wichtig, dass die Verlierer endlich ihren Teil vom Globalisierungs-Kuchens erhalten"

    Mich würde an dieser Stelle Ihre Vision interessieren. Was schlagen Sie als Wirtschaftsjournalist vor? Wie soll dies realisiert werden? Ist es überhaupt möglich dies zu realisieren ohne die Verlierer aufs Abstellgleis "Sozialwerke" zu stellen? Falls Sie Ihre Vision bereits einmal dargelegt haben, könnten Sie diese verlinken?

    Besten Dank und freundliche Grüsse!
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    • rodolofo 10.11.2016 17:34
      Highlight Die Aufgabe eines Journalisten ist es doch nicht, Lösungen zu finden und auszuarbeiten!
      Das wäre die Aufgabe der gewählten PolitikerInnen!
      Aber gewisse Politiker verplempern viel Zeit damit, die Medien unter ihre Kontrolle zu bringen.
      Im Interview sagte ER dann: "Ich verplempere doch nicht meine Zeit in diesem Schwatzclub da in Bern!"
      Doch, genau DAS wäre Deine Aufgabe gewesen, Stöffeli, aber nicht als Chef, der den Anderen Anweisungen gibt, wie's gemacht werden soll, sondern als Teamplayer mit speziellem Background!
      Zu spät.
      Viele Gelegenheiten verpasst.
      Und jetzt von der Revolution träumen.
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    • Platonismo 10.11.2016 17:56
      Highlight Seine Vision ist das bedingungslose Grundeinkommen (meine nicht, aber das dürfte Dich weniger interessieren ;)).
      1 0 Melden
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  • wipix 10.11.2016 13:43
    Highlight Dass ausgerechnet Trump von mehrheitlichen weissen Mittelschicht Bevölkerung gewählt wurde ist schon anbsurd! Eigentlich dürfe jedem einigermassen informierten klar sein, dass Trump auch Sinnbild ist für die Gnadenlose Imobilienpolitik die dann in einer grossen Blase aufging, deren Opfer wiederum vorallem die Mittelschicht war! Ein gnadenloser und rücksichtsloser Spekulant und Profiteur!
    Weitere Opfer werden folgen, manch einer der Trumpwähler wird in den nächsten Jahren vor Wut in's Tischblatt beissen bei leerem Teller!
    45 22 Melden
    • henkos 10.11.2016 14:29
      Highlight Meines Wissens hat Trump keine Subprime-Kredite vergeben. Diese waren die Ursache für die Blase. Trump adressiert eben genau die Nöte der ehemaligen Mittelschicht. 50 Millionen US-Bürger beziehen Lebensmittelmarken, die reale Arbeitslosigkeit liegt bei ca 23% (Stand 2015) und die meisten neuen Jobs sind "Mc Jobs", prekär und unterbezahlt. Obamacare ist absolut am Bürger vorbei designed. All dies wird von Medien, Wirtschaft die Politik laufend marginalisiert. Die "Elite" macht sich gar noch über die Menschen lustig und betitelt sie als white trash. Trump ist nur das Resultat dieser Ignoranz.
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    • Wehrli 10.11.2016 15:34
      Highlight Die Lämmer wählen den Schlächter immer selber und gehen dann freudig blökend zur Schlachtbank. Soweit nichts neues, ausser dass Trump nicht mal gut sitzende Anzüge trägt, ein Minimum im Zirkel der Despoten.
      7 3 Melden
    • Saraina 11.11.2016 09:14
      Highlight Die Probleme zu adressieren und sie zu lösen sind allerdings zwei paar Schuhe.
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    • henkos 11.11.2016 13:18
      Highlight @Saraina: Ich sage ja nicht, dass Trump gut wäre oder eine Lösung der Probleme - ich will nur aufzeigen, dass sein Erfolg nur eine Überraschung für diejenigen ist, die zum Problem beitragen. Das schliesst Journalisten wie Löpfe ein.
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  • Stachanowist 10.11.2016 13:43
    Highlight Die WoZ stellt das etwas anders und meines Erachtens schlüssiger dar

    http://www.woz.ch/1645/reaktion-auf-die-us-wahl/empoerung-reicht-nicht
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    • fandustic 10.11.2016 14:34
      Highlight Absolut richtig, dieser Artikel, aus meiner Sicht. Gewisse Parallelen zur Schweiz kann man auch nicht in Abrede stellen. Die "grossen Augen" der Elite und heiteres Rätsel raten nach gewissen Abstimmungsergebnissen, sind auch hier immer wieder zu beobachten.
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    • Qui-Gon 10.11.2016 15:55
      Highlight Guter Text. Wenn man diese neue Politik aber als "demokratischen Sozialismus" verkauft, hat man schon verloren. Um das zu sehen, braucht man kein Marketingstudium.
      1 1 Melden
    • AdiB 10.11.2016 16:24
      Highlight Einst standen die linken für den arbeiter, heute fordern sie höhere steuern und höheres rentenalter.
      Auch setzen sich die linken zu wenig für familienpolitik ein. Nein man kämpft gegen familien, damit homosexuelle nicht benachteiligt werden. Sie sollten sich gleichzeitig dafür einsetzen das homosexuele paare gleich auf sind mit hetero und für heteropaaren mit kindern kämpfen, damit sie es besser haben. Einst kämpften die linken an allen fronten jetzt gehts nur noch um gleichstellung von der minderheit und mehrheit.
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  • Ton 10.11.2016 13:43
    Highlight Watson, zeigt doch mal auf, welche Firmen die Politiker im Kongress und Senat mit wieviel Geld unterstützen. So etwas gibt es bei uns in der Schweiz nicht: In den USA müssten meiner Meinung nach alle Politiker Nascar-Overalls tragen, um zu zeigen wofür sie politisieren!
    21 10 Melden
    • Firefly 10.11.2016 14:13
      Highlight "So etwas gibt es bei uns in der Schweiz nicht" doch das gibts sehr wohl.
      18 4 Melden
    • Knut Atteslander 10.11.2016 14:20
      Highlight Nein, natürlich nicht. Unsere Milizpolitiker sind keine CEOs ;)
      13 1 Melden
    • Ton 10.11.2016 14:25
      Highlight Eure Einwände sind richtig, aber: Definitiv nicht in diesem Ausmass.
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    • piedone lo sbirro 10.11.2016 14:53
      Highlight doch ton das gibt es in der schweiz auch.

      weshalb denken sie wehren sich cvp, fdp und svp derart ihre parteienfinanzierung offen zu legen?

      weshalb steigen jährlich die krankenkassen prämien ohne dass in bundesbern etwas ge­schieht?

      weil banken, versicherungen, chemie multis usw. unsere "volksvertreter" sponsern...
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  • piedone lo sbirro 10.11.2016 13:41
    Highlight Köppels SVP-Propagandablättchen würde es gut anstehen, wenigstens die Minimalanforderungen an Journalismus zu erfüllen, und dazu gehört ein Minimum an Anstand.
    Müsste Köppel damit Geld verdienen, hätte er den Laden schon lange dicht gemacht. Bekanntlich finanziert Herr Blocher die Verbreitung falscher Informationen immer breitflächiger.
    Was ist Köppel denn mehr als ein geltungssüchtiger Schreiberling von Blochers Gnaden? Die Weltwoche ist seelenverwandt mit Donald Trump, sind die Fakten zu wenig knackig, wird halt gelogen.
    Die Weltwoche verliert genau wie die BAZ stetig an Auflage und Leser.
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    • pachnota 10.11.2016 14:12
      Highlight vieleicht solltes du die WW einfach mal...lesen ; )
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    • FrancoL 10.11.2016 14:35
      Highlight Piedone hat durchaus recht!
      Es wundert mich immer wie Köppel die Arroganz der anderen, der Elite ankreiden kann und er selbst ist der Ausbund an Arroganz und dazu aich beleidigend wie nur noch vielleicht Mörgeli und Blocher. Er mag sehr gerne den anderen das Wort im Mund drehen und verniedlicht alle Aussagen nach seinem Gusto. Gestern Abend konnte man in talk das wieder bestens miterleben.
      Dieser tiefe Hass gegen das Bundes Bern, gegen links steigert sich langsam zu Groteske.
      Die Führung der SVP ist auch eine ELITE, genau so wie das restliche Polit Establishment.
      33 7 Melden
    600
  • Wolfsblut 10.11.2016 13:39
    Highlight Guter Beitrag, Philipp Löpfe. Sie haben damit Einiges zurechtgerückt. Und ja, es braucht kluge Köpfe, die nach Lösungen suchen. Aber erst das damit einhergehende arrogante Verhalten, eine akademisch geprägte Sprache und Selbstgerechtigkeit lässt kluge Köpfe als «Elite» erscheinen, die sich vom «Plebs» distanziert und bewusst distanzieren will.
    19 25 Melden
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  • Str ant (Darkling) 10.11.2016 13:39
    Highlight Das korrupte System der US-Demokraten ermöglichte es Clinton überhaupt erst sich zur Wahl aufzustellen (hust Superdelegates hust) was sich jetzt bitter gerächt hat.

    Zu sagen die Linksliberalen sind unschuldig an dem Schlamassel ist absolut verfehlt.

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  • poga 10.11.2016 13:37
    Highlight Herr Löpfe es war genau diese politische Elite, welche Obama Balken in den Weg gelegt hat. Ich glaube auch dass die Trumpwähler mehr Trump und weniger die Republikaner gewählt haben. Aus diesem Grund finde ich diesen Artikel falsch.
    32 8 Melden
    • Qui-Gon 10.11.2016 16:04
      Highlight Die Politiker der Republikaner sind ja ja genauso, wenn nicht noch viel schlimmere "Elite". Es könnte also gut sein, dass viele generell Enttäuschte gefunden haben: "Republikaner oder Demokraten ist ja beides nix, aber der da, der zeigt es allen."
      3 0 Melden
    • poga 10.11.2016 17:10
      Highlight Das sollte meine Aussage sein @Qui-Gon. Darum finde ich den Artikel auch völlig falsch.
      2 0 Melden
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  • Dubio 10.11.2016 13:27
    Highlight Dieser Kommentar grenzt an Realitätsverweigerung. Und Löpfe macht sich dadurch zum Teil des Problems...
    48 19 Melden
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  • PenPen 10.11.2016 13:24
    Highlight Und so verstehe ich den Begriff "Elite":

    Die Bezeichnung "Elite" steht als Synonym für eine Gruppierung oder Interessengemeinschaft, welche sich selbst, intellektuell und ideologisch über dem gemeinen Volk sieht.

    Diese "Elite" schaut sich als etwas besseres und klügeres an und möchte die demokratischen Kompetenzen der Stimmberechtigten einschränken. Den Wählerinnen und Wählern wird die intellektuelle Kompetenz abgesprochen.



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    • Rendel 10.11.2016 14:18
      Highlight Wenn ich sie richtig verstehe hat Elite also mit Selbsteinschätzung zu tun und gibt es nur in der Politik?
      11 2 Melden
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  • Dino Wildi 10.11.2016 13:21
    Highlight Quatsch. Clinton hat uns den Grund in ihrer Concession Speech geliefert, als sie gesagt hat, der American Dream müsse für alle da sein und dann eine Reihe Minderheiten aufgezählt hat. Der weisse Arbeiter, der Trump gewählt hat, wird sich bei dieser Aufzählung denken "Und ich? Für mich ist der American Dream schon lang nicht mehr da. Für mich ist Amerika nicht Great." Ganz viele dieser Leute haben 2012 Obama gewählt, das sind keine rassistischen Deppen. Aber Clinton hat ihnen kein Grund gegeben, sie zu wählen.
    82 18 Melden
    • DerWeise 10.11.2016 14:56
      Highlight Und wie immer auf Watson, liest man den interessanten Teil der Geschichte erst in den Kommenater.
      13 1 Melden
    600
  • henkos 10.11.2016 13:19
    Highlight Habe mich schon gewundert, wo heute der "Löpfe des Tages", die menschgewordene Echokammer bleibt. Stellen Sie sich ein Land vor, in dem alle Mainstream-Medien von Löpfes bevölkert sind. Zeitung aufgeschlagen? Löpfe. TV eingeschaltet? Löpfe. Dann wird es vielleicht nachvollziehbarer, warum Trump Präsident wurde.
    69 76 Melden
    • SapereAude 10.11.2016 13:35
      Highlight sie scheinen die medienlandschaft der usa gut zu kennen.
      18 9 Melden
    • MacB 10.11.2016 13:47
      Highlight Ich bin Löpfe gegenüber oft sehr kritisch eingestellt aber dein Kommentar ist einfach Quatsch. Es braucht Querdenker...auch wenn ich mit Löpfe selten das Heu auf der gleichen Bühne habe :)
      31 11 Melden
    • baddrum 10.11.2016 13:48
      Highlight Sorry, aber anstatt Trump-like auf Löpfe rumzuhacken, vielleicht gescheitr mal lesen, was er geschrieben hat. Und schon gehörst auch Du zur Elite:-)
      21 14 Melden
    • Glögglifrösch 10.11.2016 14:05
      Highlight @henkos: S-Trump-f blöder Kommentar
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    • henkos 10.11.2016 14:50
      Highlight @Sapere... Ja, ich kenne die USA und die Medienlandschaft dort sehr gut. Und Löpfes Haltung (auch in früheren Artikeln) ist sinnbildlich dafür, wie die unzufriedene Mehrheit marginalisiert wird. Die Medien liefern fast ausnahmslos Meinungen, und keine Fakten - getreu dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf". Und damit werden die vielen "disposessed" auch ideologisch und politisch entmachtet. Trump hat genau diesen Frust angesprochen und erkannt, dass die Realität der meisten Amerikaner eben nicht die vom Mainstream gezeichnete ist.
      6 8 Melden
    • henkos 10.11.2016 14:53
      Highlight Michael Moore fasst dieses Gefühl der Ohnmacht und die Hoffnung, die Trump erweckt, gut zusammen:
      8 1 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 10.11.2016 15:09
      Highlight @Glögglifrösch: Ich habe henkos' Kommentar auch einen Blitz gegeben. Aber das ist seine Meinung, muss ich nicht teilen. Aber Dein Kommentar trägt nun wirklich nichts zur Diskussion bei.
      5 0 Melden
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  • rodolofo 10.11.2016 13:17
    Highlight Dass Trump viele Nachahmer finden würde, wenn er Erfolg hat, war zu befürchten.
    Wie ist es bei Terroristen?
    Erst sprengt sich ein armer, einzelner Idiot in die Luft.
    Dann zirkulieren Aufnahmen seines spektakulären Schluss-Krachers im Netz.
    Von dieser "Heldentat" werden dann ähnlich veranlagte Kreaturen inspiriert.
    Ein solcher Nachahmer von Trump ist nun offenbar "Super-Roger National", während sich Blocher vom "Amerikanischen Punk" vornehm distanziert.
    Köppel ist ja noch jung und busper!
    Und er hat bereits seine bewaffneten SVP-Cowboys um sich geschart, um in Richtung "Berner Fort" zu reiten.
    40 32 Melden
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  • dmark 10.11.2016 13:17
    Highlight Diese sog. "Elite" hat verlernt zu leben...
    Sie befinden sich in ihrer eigenen Welt und können keine Brücke mehr zur Realität herstellen.
    39 37 Melden
    600
  • Der Tom 10.11.2016 13:17
    Highlight Politik hat keine Zukunft
    10 33 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 10.11.2016 15:13
      Highlight Erklär mal bitteschön, wie irgendetwas ohne eine Hauch von Politik funktionieren soll?
      5 0 Melden
    600
  • Ruedi89 10.11.2016 13:12
    Highlight Obama ist sicher nicht schuld an Trump. Ja es stimmt ja auch, dass die Rep. Obamas Politik grossmehrheitlich verhindert haben. Was ich mich nun Frage: Gem. Schreiberling Loepfe war das Obama Konjunkturprogramm zu klein. Mit genau diesem haben die USA die Staatsschulden verdoppelt. Jetzt kommt Trump und will mit Hilfe der Rep. ein Infrastrukturprogramm auf die Beine stellen. Ich teile Ihre Ansicht, dass dies natürlich komplett wendehälsig ist. Aber warum ist ein kaum finanzierbares Rep. Programm schlecht, während das von Obama zu klein war? Ein Widerspruch. Sind nur dem Konjunkturprogramme gut?
    32 10 Melden
    • Scenario 10.11.2016 13:45
      Highlight Weil Trump gleichzeitig die Steuern senken möchte?
      Ach, es ist sinnlos darüber zu diskutieren, ob etwas in den USA finanzierbar ist oder nicht... Die Notenbank druckt dann einfach ein paar Scheine mehr und schon ist alles in Ordnung. :D
      18 4 Melden
    • Gurgelhals 10.11.2016 13:47
      Highlight Konjunkturprogramme sind per se nicht schlecht. Im Gegenteil: Gerade in den USA mit ihrer maroden Infrastruktur sind sie wohl bitter nötig. Was aber nicht zusammengeht sind die Versprechen von massiven Investitionsprogrammen und ebenso massiven (Unternehmens-)Steuersenkungen. Man kann nicht gleichzeitig den Staat kaputtsparen und Konjunkturprogramme lancieren; da muss man sich schon für das eine *oder* das andere entscheiden.
      13 3 Melden
    • Ruedi89 10.11.2016 14:39
      Highlight @Gurgelhals: Ist ja eigentlich streng nach Keynes: In schlechten Zeiten (haben wir das?) Staatsausgaben hoch und Steuern runter... item. Wenn durch die massiven Investitionsvolumen, die Unternehmen deutlich mehr Gewinn machen, so könnten die Steuereinnahmen trotz einer Senkung des Satzes insgesamt steigen... In der Theorie...
      1 1 Melden
    600
  • Ano Nym 10.11.2016 13:11
    Highlight Pol Pot, Mao Zedong und andere hatten auch etwas gegen die elite ihres eigenen landes.
    Wie dies ausging ist ja bekannt.

    Plötzlich sehe ich den sinn ihres zweiten verfassungszusatzes🤔
    17 26 Melden
    600
  • konstruktor 10.11.2016 13:08
    Highlight Doch die linksliberale Elite ist schuld, denn sie vermochte sich nicht einheitlich gegen Trump zu formieren und den amerikanischen Wutbürger abzuholen. Nun hat sie das Schlamassel.
    22 23 Melden
    • Mafi 10.11.2016 13:56
      Highlight Amerika hat gar keine richtige linke. Sanders ist Mitte (leicht links) und das gilt drüben schon als Kommunist.
      17 2 Melden
    600
  • lilie 10.11.2016 13:06
    Highlight Warum bitte schön zählt der Autor die Demokraten zur Elite, die Republikaner aber nicht??? Und Trump aus dem Kreis der Elite auszuklammern ist ja wohl der Witz des Tages!!!

    Die Elite besteht nicht aus einem einzigen Schlag Mensch, sondern aus Menschen aller Art, guten, seriösen, fähigen Leuten und auch machtgeilen, korrupten, unfähigen Leuten (und allem möglichen dazwischen).

    Und doch, dieses Konglomerat ist schuld an Trumps Sieg, denn ihnen ist es nicht gelungen, dem Volk eine überzeugende Alternative zu bieten. Weder den Demokraten noch den Republikanern und auch keiner anderen Partei.
    59 9 Melden
    • Trader 10.11.2016 13:33
      Highlight Sehr neutraler und objektiver Beitrag - danke lilie.
      Man sollte doch einfach bei den Fakten bleiben und der Wahrheit ins Gesicht sehen.
      17 3 Melden
    • dada_ist_muss 10.11.2016 13:45
      Highlight Das ist immer das Perfide an den Populisten - immer wettern sie gegen die sogenannte Elite und behaupten, sie seien die einzige Stimme des kleinen Mannes/ der kleinen Frau. Selbst schliessen sie sich jedoch immer aus dieser Gruppe der Elite aus, obwohl sie meist klar dieser Schicht angehören. Bestes Beispiel Schweiz: Blocher, welcher mit seinen Milliarden so weit vom "Durchschnittsvolk" entfernt ist wie kaum ein anderer.
      24 4 Melden
    • Rendel 10.11.2016 14:32
      Highlight @lilie Vielleicht lesen sie den Artikel noch einmal. Herr Löpfe behauptet ja nicht, es sei die linksliberale Elite. Ich hab ihn zumindest nicht so verstanden, er widerlegt es ja genau, durch seinen Artikel.
      6 3 Melden
    • lilie 10.11.2016 22:21
      Highlight @Rendel: Lies den allerletzten Satz des ersten Abschnittes: "(Der Sündenbock) ist eine Elite, die linksliberal, verwöhnt, satt und was auch immer ist".
      1 1 Melden
    • Rendel 10.11.2016 22:28
      Highlight Lies den Titel des Artikels und das ganze im Zusammenhang.
      1 1 Melden
    • lilie 10.11.2016 22:43
      Highlight @Rendel: Ich lese (Kurzzusammenfassung mit Wortlaut des Artikels): Die linksliberale Elite sei (von der Öffentlichkeit) als Sündenbock hingestellt worden. Doch Obama hätte ja doch das Gute gewollt, und in Wirklichkeit seien die Republikaner schuld.

      Gerade die Linksliberalen hätten nämlich immer gewarnt (zweiter Zwischentitel). Auch das Silicon Valley gehöre zur "bösen Elite", ganz im Gegenteil zu Trump, der dort keine Freunde habe.

      Tut mir leid, ich kann nichts anderes in dem Text finden. 😒
      1 0 Melden
    • Rendel 10.11.2016 23:04
      Highlight Für mich zählt der Autor ganz klar die Republikaner genau so zur Elite. Die Schuldzuweisungen an die demokratische Elite kommen ja nicht von ihm.
      0 2 Melden
    • lilie 11.11.2016 07:38
      Highlight @Rendel: Nein, die Anschuldigungen an die demokratische Elite kommen nicht von ihm. Aber die gegen die Republikaner.

      Er wollte aber (siehe Titel, Einleitung und Schlussfolgerung) die Elite gegen die Anschuldigungen verteidigen, weil er für eine starke Elite ist, und gab dann im Laufe des Artikels stattdessen den Republikanern die Schuld.

      Also zählt er die Republikaner nicht zur Elite, denn diese wollte er doch mit dem Artikel sanieren!
      3 0 Melden
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  • Wagner 10.11.2016 13:02
    Highlight Das Hauptproblem ist, dass die Elite den bezug zu den wirklichen Problemen des einfachen Mannes verloren hat. So erklärt sich auch die Rechtsbewegung in der Welt und hat wenig damit zu tun, dass gewisse Parteien mit Angstmacherei die Leute in diese Richtigung bewegen, sondern damit, das die einfachen Leute tagtäglich damit konfrontiert werden. Schade wenn diese einfachen Leute, wenn sie etwas sagen, als Rechtsextreme und Populisten betitelt werden und das von der Elite, obwohl der einfach Mann mehr erfahrung hat im mittelständischen leben - ist auch eine Art Bildung, die der Elite fehlt!
    75 34 Melden
    • Scott 10.11.2016 13:10
      Highlight Absolut richtig erkannt. Danke!
      24 13 Melden
    • Posersalami 10.11.2016 13:17
      Highlight Ihr Text impliziert, dass die Elite jemals den Bezug zu den Armen hatte, was ich für eine falsche Annahme halte.
      17 16 Melden
    • Rendel 10.11.2016 13:20
      Highlight Können sie mir erklären, was und wen sie zur Elite zählen und wie sie Elite definieren?
      25 5 Melden
    • Adrian Habegger 10.11.2016 13:33
      Highlight Das Hauptproblem ist das Volk das nicht erkennt dass aufgrund von Fehlern in der Vergangenheit (Umweltverschmutzung, unpassende Gesellschaftsform mit Wachstumszwang, Zersiedelung uvm) unpopuläre Massnahmen notwendig sind um unseren Wohlstand in Zukunft erhalten zu können, doch Massnahmen die den Wandel einleiten würden werden blockiert als realitätsfremd und als idiotisch beschimpft (Grundeinkommen mit Blick auf mehr Roboter in der Industrie, Atomausstieg weils nicht rentiert und ein grosses Risiko ist, Energie statt Mehrwertsteuer als Lenkung der Energieeffizienz um einige zu nennen)
      15 8 Melden
    • Adrian Habegger 10.11.2016 13:35
      Highlight So könnte man argumentieren dass dem gemeinen Volk ebenfalls Bildung und Verständnis für die heutige Welt fehlt, das diese ach so böse Elite eben mitbringt.
      9 5 Melden
    • Posersalami 10.11.2016 13:36
      Highlight Wenn Sie ernsthaft an dem Thema interessiert sind empfehle ich als Einstieg auf Youtube Vorträge von Prof. Michael Hartmann.
      5 6 Melden
    • Philipp Löpfe 10.11.2016 13:56
      Highlight #Posersalami. Jetzt dämmert mir langsam, woher deine Verehrung für Putin kommt.
      12 19 Melden
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  • Träumerei 10.11.2016 13:01
    Highlight "[...] die Suche nach dem Sündenbock im vollem Gange."

    "Was für ein Schwachsinn! Zur Erinnerung: Mitch McConnell, der Führer der Republikaner im Senat, hat bereits am Tag des Amtsantrittes von Obama geschworen, alles zu unternehmen, um ihn zu blockieren. Und er hat es auch getan: Die Republikaner haben dem Präsidenten auf Schritt und Tritt Knüppel zwischen die Beine geworfen. "

    Aber hey, Hauptsache Obama ist der Held, der von den bösen Republikanern gestoppt wurde und Trump ist Hitler.

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  • TanookiStormtrooper 10.11.2016 13:00
    Highlight Das seltsame ist ja, dass Köppel und Trump doch selber zur "Elite" gehören. Ersterer hätte ohne Hilfe vom Übervater aus Herrliberg wohl keine eigene "Zeitung" und Trump wäre ohne Steuerschlupflöcher und Hilfe dieser Elite wohl schon lange im Armenhaus gelandet.
    Wie Menschen tatsächlich glauben können, dass solche Typen, die ihr Leben lang von diesen Eliten profitiert haben, das System plötzlich zu Gunsten des "kleinen Mannes" ändern wollen, werde ich wohl nie verstehen.
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    • Kronrod 10.11.2016 13:17
      Highlight Also zumindest vom Geschmack her ist Trump eindeutig Prolet.
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    • E7#9 10.11.2016 13:18
      Highlight Du hast es, wie Herr Löpfe auch, nicht verstanden. Es geht nicht darum keine Elite zu haben sondern darum, wie die Elite agiert und dass sie sich nicht zu weit abhebt.
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    • TanookiStormtrooper 10.11.2016 13:30
      Highlight @Kronrod
      Geschmack, Anstand und Verstand kann man eben nicht kaufen...

      @E7#9
      Trump wird doch ganz sicher nicht dafür sorgen, dass er und seine "Freunde" plötzlich etwas weniger haben, damit die weiter unten mehr haben. Er hat ja auch illegale Einwanderer beschäftigt und diese nicht bezahlt. Er interessiert sich einen Scheiss für die Arbeiter.
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    • straycat 10.11.2016 14:11
      Highlight Wieder einmal gehen die rechtsextremen, erzkonservativen und staatsfeindlichen Reichen und Superreichen um die Koch Brüder und deren Sprachrohr FOX TV "vergessen". Bevor man hier Schwachsinn wie zB Köppel und dessen "Fanclub" absondert, sollte man sich informieren.
      Und wenn Blocher mit seinen 1,5 Mrd. von Eliten schreibt, geht das unter Realsatiere.
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    • E7#9 10.11.2016 15:02
      Highlight Tanooki: Ich sagnicht dass Trump etwas verbessert. Ich beziehe mich nur auf einen Aspekt wieso er gewählt wurde.
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  • Tepesch 10.11.2016 12:58
    Highlight Eine Mehrheit der Bevölkerung ist wütend auf die US Politik, was auch die tiefe Zustimmungsrate des Senats und des Kongesses verdeutlicht.
    Daran sind sowohl Reps als auch Dems schuld. Vielen geht es doch nur um die eigene Macht.
    Hillary war von vornerein unbeliebt und man hat ihr nicht geglaubt, dass sie sich für den normalo Bürger interessiert. Deshalb war auch niemand motiviert für sie wählen zu gehen.
    Gleiches galt für die republikanischen Vorwahlen, ausser Rand Pau, Ben Karsen und Trump, handelte es sich beim Rest um die üblichen Schlipsträger-Politiker.
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  • Fabian_84 10.11.2016 12:57
    Highlight Fertig geweint, Herr Löpfe? Dann können Sie vielleicht zur Abwechslung mal wieder etwas Sinnvolles schreiben, war schon länger nicht mehr der Fall. Fakt ist: Die "Elite" hat den Trump-Sieg nicht kommen sehen, weil sie dachte, nur wer wie sie denkt, denkt richtig. Sie werden diese Sichtweise offenbar auf ewig behalten, andere lernen hoffentlich, auch über den Tellerrand zu blicken.
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    • Yolo 10.11.2016 13:21
      Highlight Mimimimi
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    • Marbek 11.11.2016 11:49
      Highlight @Yolo: Tolles Argument!
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  • Posersalami 10.11.2016 12:56
    Highlight Eins noch, Herr Löpfe: glauben Sie wirklich, dass "gut ausgebildete Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzte" irgend etwas mit der sogenannten Elite zu tun haben, ausser den Reichtum der Elite zu mehren, so wie Sie und ich? Die genannten Berufsleute gehören alle zur Mittelschicht, Elite ist etwas gänzlich anderes. Elite, das ist zB. Friede Springer oder Christoph Blocher.
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    • Qui-Gon 10.11.2016 16:21
      Highlight Und perverserweise zetert genau diese von Ihnen genannte Elite gegen die vermeintliche. Und die "einfachen Leute" merken es nicht.
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  • Walter Sahli 10.11.2016 12:55
    Highlight Besonders pervers finde ich, dass diejenigen, die den Mob gegen die Eliten aufhetzen, fast immer Teil dieser Eliten sind und von ihrem elitären Status profitieren.
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  • DerWeise 10.11.2016 12:53
    Highlight Falls Elite = Establishment, dann ja. Wer sonst?
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  • Colourreader 10.11.2016 12:52
    Highlight Ganz wichtig: Auch die Republikaner, auch die SVP sind Teil der Elite. Schliesslich tragen alle Verantwortung, die es verpasst haben, dem Mittelstand echte Perspektiven zu bieten.
    Das muss ändern. Ich befürchte aber, dass kein Populist in der Lage sein wird, echte Perspektiven zu schaffen. Am Ende werden es möglicherweise jene Linksliberalen sein, die die richtigen Lösungen für diese verfahrene Situation haben.
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    • Nuede 10.11.2016 13:17
      Highlight Die Linksliberalen haben bestimmt die besten Lösungen. Nur sind sie leider nicht imstande, diese "dem Volk" in dem Masse schmackhaft zu machen, dass sie auch dafür einstehen.
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    • Gurgelhals 10.11.2016 13:55
      Highlight Das Problem ist, dass die Linksliberalen bis heute kein praktikables Rezept auf die Deindustrialisierung und die Globalisierung bieten konnten. Die Clinton/Blair/Schröder-Generation hat quasi Bildung und Weiterbildung als Universalrezept portiert, sprich: die Industrie wandert nach China ab, also bilden wir halt den Metallschweisser zum Ingenieur weiter. Dass das so in der Praxis nicht funktioniert, dass viele Leute das weder können noch wollen und dennoch ein würdiges Leben führen wollen, dafür steht sinnbildlich der Amerikanische Rust Belt.
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  • Posersalami 10.11.2016 12:52
    Highlight Herr Löpfe, wollen oder können Sie es nicht? Für wen ist denn die angeblich "linksliberale, satte Elite" der Sündenbock? Wie weit rechts stehen Sie eigentlich, um die Elite als linksliberal zu bezeichnen? Es ist auch nicht so, dass der Abstieg der Mittelschicht erst mit Obama begonnen hätte..

    Man könnte noch viel mehr über Ihren Kommentar schreiben, aber es nützt ja doch nichts.
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    • ElendesPack 10.11.2016 13:35
      Highlight Posersalami: Das ist ja genau der Kniff der heutigen Eliten. Sie haben linke Positionen besetzt und umgedeutet und viele Linke ohne historisches Bewusstsein gehen ihnen auf den Leim. Ein Nichtlinker sondern Liberaler wie Löpfe nimmt diesen Ball natürlich gerne entgegen.
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  • AdiB 10.11.2016 12:51
    Highlight Und zu was zählt sich köppel? Ist er etwa nicht ein teil der elite? Ist doch paradox millionen auf dem konto, geschäfte führen/besitzen und sich selber nich als elite sehen.
    Ein arzt oder ingeneir ist für mich keine elite. Elite sind menschen mit hohen machtpositionen die den menschen alles diktieren wollen und genau das ist auch eine svp oder ein trump.
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  • Luca Brasi 10.11.2016 12:49
    Highlight Man müsste eben definieren, was man unter Elite versteht. Die meisten Republikaner sind ja elitär, einfach nicht linksliberal.
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    • Kieran Murphy 10.11.2016 13:01
      Highlight Die Definition vom Autor ("Ingenieure, Intellektuelle, Journalisten, Anwälte und Ärzt") unterscheidet sich wohl stark von den Protestwählern. Deren Feindbild sind eher Banken, Berater und Versicherungen, die alle im Vergleich zu ihrer realen Wertschöpfung völlig überdimensioniert und überbezahlt sind. Und da Clinton genau für diese Elite stand, kann ihr durchaus eine Schuld an Trumps Wahlsieg gegeben werden.
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    • Posersalami 10.11.2016 13:16
      Highlight Es geht darum, dass die Klasse der Reichen Krieg gegen die Klasse der Armen führt, um Warren Buffett zu zitieren. Die Klasse der Reichen wird hier einfach als Elite bezeichnet und die Klasse der Armen hat die Schnauze voll und randaliert jetzt an der Urne.
      Es geht glaub ich nicht um hohe Gehälter ohne entsprechende Leistung, das ist eine andere Baustelle. Wenn die Armen genug hätten wäre es ihnen egal, was ein Bänker verdient.
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  • Go Canucks Go 10.11.2016 12:47
    Highlight Journalisten zur Elite zählen...hahahhahhahhahhahahah der Lacher des Tages :-D
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    • Judge Dredd 10.11.2016 13:27
      Highlight Genau das habe ich auch gedacht!
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    • PenPen 10.11.2016 14:24
      Highlight Anhand meiner Interpretation des Begriffes "Elite" kann ich einige Journalisten durchaus dazuzählen. (Mein Kommentar 13:24)
      Ich denke nicht das "Elite", im politischen Jargon, der Bedeutung im eigentlichen Sinn entspricht.
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  • ElendesPack 10.11.2016 12:44
    Highlight Löpfe, unser Mann für Neoliberalismus und Neusprech.
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    • LukasW 10.11.2016 13:09
      Highlight Löpfes Artikel sind sehr differenziert, er hat eben einfach seine Meinung, aber wer damit nicht klarkommt, sollte seine Artikel nicht mehr lesen oder sich über die Gelegenheit freuen, sich Gegenargumente auszudenken.
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    • ElendesPack 10.11.2016 13:30
      Highlight Nur weil Sie der gleichen Ansicht sind wie er bzw. seine Meinungen teilen, heisst es nicht, dass diese sehr differenziert sind.
      Und die Gegenargumente für Löpfes Auslassungen wurden hier schon von diversen Kommentatoren noch und nöcher vorgebracht. Das hindert jedoch Löpfe in keiner Weise daran, sich wie ein Schreibroboter immer in den gleichen Spiralen zu drehen.
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    • Raw Olu 10.11.2016 22:45
      Highlight Wäre Löpfe der Mann des Neoliberalismus, müsste er Feuer und Flamme für Trump sein: er lässt produzieren, wo es am billigsten ist und verkauft den überteuerten Tand an die Amis. Macht mehrfach pleite und schädigt somit Staat, Angestellte und sonstige Stakeholder, möchte Umweltschutz und Sozialversicherungen bodigen um Profite für Unternehmen herauszuschlagen, etc. etc.
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  • Adi E. 10.11.2016 12:43
    Highlight Mehr Ausrufezeichen im Titel waren nicht mehr möglich?
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