Wirtschaft

Hat die Geschicke von Nestlé mitgeprägt: Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck.  Bild: KEYSTONE

Der Nestlé-Chef schreibt ein Buch über gesunde Ernährung – kann das gut gehen?

«Ernährung für ein besseres Leben», heisst das Buch von Peter Brabeck. Es ist lesenswert – auch wenn man die Meinung des Nestlé-VR-Präsidenten nicht teilt.

Publiziert: 27.10.16, 11:30 Aktualisiert: 27.10.16, 18:03

Nestlé und Peter Brabeck sind zwei Reizwörter. Der Nahrungsmittel-Multi ist Sinnbild für eine ungesunde Ernährungsweise. Brabeck hat sich mit seiner Forderung nach einer Privatisierung des Wassers weltweit viele Feinde gemacht. (Auch wenn er stets betont, dass der Grundbedarf an Wasser gratis bleiben soll.)

Mehr als Zucker, Fett und Salz

Ein Ernährungsbuch von Brabeck ist somit so, als würde ein Metzger ein veganes Kochbuch verfassen. Beim Leser herrscht zunächst ein hohes Mass an Misstrauen vor. Ist es auch berechtigt?  

«Wir befinden uns also auf dem Weg zu einer personalisierten Ernährung.»

Peter Brabeck

Die alte Vorstellung, wonach Nahrungsmittel-Multis mit einer Überdosis an Zucker, Salz und Fett Convenience- und Fastfood herstellen, und die Menschen mit Tricks wie übergrossen Flaschen und Tellern dazu verführen, mehr zu konsumieren, als ihnen bekömmlich ist, wird von Brabeck über Bord geworfen. «Hinsichtlich der Ernährung stehen wir heute vor einem ‹Reset›, denn sie hat im Rahmen der gesundheitsorientierten Personalisierung und der Ressourcenschonung einen vollkommen neuen Bezug zur Gesundheit bekommen», stellt Brabeck fest.  

Hat keine Zukunft: Fettiges Fastfood. Bild: japonpop.japonshop.com

Nicht mehr die Anzahl von Pizzas und Burger, die der Konsument verdrückt, sind entscheidend für den Erfolg von Nestlé & Co. Es geht künftig darum, ob eine Mahlzeit die Menschen gesünder macht oder nicht. Auf diesem Wellnessmarkt werden heute schon jährlich rund 700 Milliarden Franken umgesetzt, und auf diesen Markt setzt Brabeck:

«Dass Nestlé sich als ein Gesundheitskonzern neu positionierte, war nicht in erster Linie eine ethische Entscheidung, sondern eine rein geschäftliche. Während in den zurückliegenden 40 Jahren Convenience der grosse Wertschöpfungsmotor gewesen ist, wird in den nächsten 20 Jahren die grosse Wertschöpfung aus Produkten mit einem gesundheitlichen Zusatznutzen kommen.»

Rund 5000 Wissenschaftler tüfteln in Nestlé-Labors an Lebensmitteln, die uns nicht nur satt, sondern auch gesund machen. Das ist ein sehr komplexes Unterfangen, denn Nahrung ist nicht gleich Nahrung. Was sie in unserem Körper bewirkt, hängt von unseren Genen, unserer Umwelt und unseren Lebensgewohnheiten ab.

Die Mittelmeerdiät allein wird es nicht richten

Nestlé will dieses Rätsel mit Hilfe der «Nutrigenomik» lösen. «Diese relativ junge Disziplin untersucht die spezifischen Wechselwirkungen zwischen unserer Nahrung und dem auf unseren jeweiligen Genen basierenden Stoffwechsel», klärt uns Brabeck auf.  

Auf jeden Fall ein Augenschmaus: Italienischer Gemüsemarkt. Bild: ALESSANDRO GAROFALO/REUTERS

Eine gesunde Ernährung an sich existiert gemäss Brabeck nicht. «Das gilt auch für die oft angepriesene Mittelmeerdiät, nach der schon allein der Verzehr von Olivenöl und von viel Obst und Gemüse in jedem Fall zur Lebensverlängerung beitragen kann.»

Bestimmen unsere Darm-Mikroben, wie wir essen?

Stattdessen führt der Weg über die Auswertung der individuellen Daten. «In Zukunft werden die Life Sciences in der Lage sein, durch Gentests Menschen nach bestimmten genetischen Merkmalen in Gruppen einzuteilen», so Brabeck. «Wir befinden uns also auf dem Weg zu einer personalisierten Ernährung.»  

Dem Darm kommt in der Ernährung eine ganz besondere Rolle zu. Rund 100 Billionen Kleinstlebewesen bevölkern den Verdauungstrakt eines Menschen. Sie haben einen viel grösseren Einfluss, als bisher vermutet. Brabeck geht so weit, dass er glaubt, dass die Mikroben in der Lage sind, unser Essverhalten zu steuern und nicht umgekehrt. «Wenn die ungünstigen Mikroben es erst einmal geschafft haben, die Oberhand zu gewinnen, wird der Mensch nicht mehr in der Lage sein, sein Essverhalten selbst zu kontrollieren», warnt Brabeck.

Eine berühmte Studie bei amerikanischen Nonnen hat Ende der Neunzigerjahre nachgewiesen, dass ein regelmässiger Tagesablauf einen entscheidenden Einfluss darauf hat, ob Menschen gesund alt werden oder nicht. Von einem solchen Lebensstil sind wir weit entfernt. «35 Prozent der Gesamtbevölkerung und 41 Prozent der Berufstätigen haben kontinuierlich oder häufiger einen unregelmässigen Tagesablauf», stellt Brabeck fest. «Bei den 20- bis 29-Jährigen liegt der Prozentsatz sogar bei 52 Prozent.»

Dank einem regelmässigen Tagesablauf werden Nonnen gesund alt. Bild: ELOY ALONSO/REUTERS

Eine grosse Herausforderung der Nahrungsmittelindustrie liegt darin, diesen ungesunden Lebensstil mit gesunder Nahrung zu kombinieren. Keine einfache Aufgabe: Eine Nestlé-Studie hat ermittelt, «dass 56 Prozent der Berufstätigen es teilweise nur an den Wochenenden schaffen, sich so zu ernähren, wie sie es eigentlich wünschen und für vernünftig halten».  

Bio ist nicht die Lösung

Peter Brabeck war nie ein Freund von Bio, er hält sie für Folklore. Daran hat sich nichts geändert. «Industriell hergestellte Nahrungsmittel werden im Rahmen der personalisierten Ernährung für spezielle Bevölkerungsgruppen deutliche gesundheitliche Vorteile gegenüber einfachen und scheinbar ‹naturbelassenen› Lebensmittel bieten», stellt er fest.  

Mit personalisierter Nahrung und Big Data sollte es jedoch gemäss Brabeck gelingen, Alzheimer, Depressionen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme und Übergewicht zu überwinden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Menschen mitmachen.

Big Data sagt, was auf den Tisch kommen wird

«Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diese Daten zu nutzen, um zum Beispiel über einen tragbaren Sensor zu erfassen, wie viele Kalorien im Tagesverlauf verbraucht wurden, und anschliessend die nächste Mahlzeit so zu planen, dass sie genau diese Kalorien und Nährstoffe wieder zuführt – und nicht mehr», stellt Brabeck abschliessend fest.

Das wäre dann wohl gesund – aber ist es auch erstrebenswert?

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User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
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  • rodolofo 28.10.2016 11:03
    Highlight Geschäftstüchtiger Herr Brabeck,
    ich habe bereits eine "Personalisierte Ernährung".
    Ich esse also immer das, worauf ich Lust habe, bevorzugt in Bio-Qualität und von Direkt-Lieferanten, die ich persönlich kenne, ja bei denen ich sogar mitarbeite!
    Aber in meiner Art von "Personalisierter Ernährung" (Stellen Sie sich vor: Ich kenne sogar viele Leute des Personals und der Kundschaft der Bioläden und Marktstände, bei denen ich einkaufe, persönlich!) kommen Sie und Ihre Firma nirgends vor!
    Und das soll auch so bleiben.
    Darum:
    Gentech-Agro-Industrie und Multis Nein!
    TTIP-"Frei"-Handels-Abkommen Nein!
    21 0 Melden
    600
  • Pokus 28.10.2016 06:50
    Highlight Big Data ist trendy folglich die Lösung für alles.
    Machen wir doch einfach wieder überall etwas Uran dran.
    5 0 Melden
    600
  • Echo der Zeit 27.10.2016 19:25
    Highlight "Eine grosse Herausforderung der Nahrungsmittelindustrie liegt darin, diesen ungesunden Lebensstil mit gesunder Nahrung zu kombinieren" Ja genau, Fütter sie erst Krank - dann Füttere sie wieder Gesund.
    29 1 Melden
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  • Rendel 27.10.2016 15:16
    Highlight "Schöne" Vision hat Herr Brabek da. Geben wir immer mehr Eigenverantwortung an Konzerne ab und lassen uns steuern. Irgendwie muss ich in der Endkonsequenz an Soilent Green denken.
    33 6 Melden
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  • zombie woof 27.10.2016 14:25
    Highlight Brabeck, ein abgehobener Ignorant. Dem Mann würde mal gut tun, dort zu leben wo Nestle alles versaut hat! Mal schauen, ob er noch Lust hat ein Buch zu schreiben, wenn er erst mal stundenlang gehen muss um Wasser zu besorgen, welches vor dem eingreifen von Nestle gratis war!
    58 11 Melden
    • Blengeli 27.10.2016 16:44
      Highlight 👍
      18 4 Melden
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  • Daniel_a 27.10.2016 13:54
    Highlight Das grösste Ernährungsproblem ist doch, dass die Menschen immer dicker werden. Es gibt global gesehen immer mehr Übergewichtige und Adipöse.

    Das wurde hier mit keinem Wort erwähnt.

    Will er denn mit der neuartigen Ernährung die Menschen auch schlanker machen oder geht es nur um den Profit?
    18 9 Melden
    • Duweisches 27.10.2016 17:29
      Highlight Naja, wenn nur die Nährstoffe zugeführt werden, die auch verbraucht werden, wird man wohl kaum zunehmen...
      7 0 Melden
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  • allesklar 27.10.2016 13:54
    Highlight da sieht man, was technokraten aus esskultur zu machen bereit sind: eine zweck- und profitorientierte angelegenheit. sachlich betrachtet ist sicherlich vieles korrekt, aber essen ist mehr als blosse energiezufuhr. man könnte ihn ja auch mal sich mit der fasnacht zum beispiel befassen lassen, das resultat wären dann wohl autonom agierende masken mit gelächter und gejubel ab tonband. seiner ansicht nach dann zweck erfüllt.
    40 2 Melden
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  • Zuagroasta 27.10.2016 13:16
    Highlight Man kann alles essen. Es kommt nur auf das Mass an.
    Der Körper an sich, weiss schon was er braucht und er teilt dies uns auch unterbewusst mit.
    Ende der Durchsage.

    Jedes Mal, wenn ich die Wörter Big Data höre, bekomme ich einen dicken Hals.

    Ein Problem wird generiert und was ist die Lösung: Big Data.
    Haha. Lange nicht mehr so gelacht.

    (sorry wegen dem Sarkasmus, aber jedes Mal denselben Krampf als Lösung präsentiert zu bekommen, ist mehr als nur dürftig und zeigt recht gut auf, dass viele Leute rein gar nichts kapiert haben)
    47 4 Melden
    • Bluetooth 27.10.2016 21:21
      Highlight Zu glauben, der Körper erkenne selber, was für ihn gesund ist, ist ziemlich naiv. Frag mal einen Alkoholiker, wie er sich ohne Alkohol fühlt. Ginge es nach den Geschmacknerven eines Kindes, würde es nur Süssigkeiten essen. Der Körper teilt nichts mit, er reagiert einfach unterschiedlich auf Stoffe und die Reaktion ist je nach Mensch unterschiedlich. Wäre doch vorteilhaft die eigene Körperreaktion im Voraus sehen zu können. Ob der eigene Körper nun die Vitaminen aus Äpfel effizient aufnimmt oder ich doch lieber eine andere Frucht essen soll. Für sowas braucht es nun schon Big Data.
      4 6 Melden
    • Zuagroasta 27.10.2016 21:44
      Highlight Wenn dein Kreislauf in den Keller geht, isst du automatisch das, welches ihn wieder ins Lot bringt.
      Ohne das du bewusst etwas dazu tust.
      Dazu braucht es kein Big Data.
      Jahrtausendelang existiert die Menschheit schon.
      Ohne Big Data. Warum braucht es jetzt plötzlich Big Data? Zum Geld verdienen. ;)
      PS: Kinder müssen "richtiges Verhalten", wie alles, erst lernen. Suchterkrankungen sind ein spezieller Fall.
      Aber dass die schädlich für uns sind, wissen wir auch ohne Big Data.
      PPS: habe beruflich mich mit Ernährung auseinandersetzen müssen, ergo hab ich etwas Ahnung von dieser Thematik.
      12 2 Melden
    • Bluetooth 28.10.2016 00:30
      Highlight Wenn dein Kreislauf in den Keller geht, hast du ein "Problem" (Erkältung, Stress, Gewichtsänderung, etc). Dass dieses Problem automatisch dazu führt, dass du von nun an genau das Richtige isst, ist Unsinn. Dein Körper signalisiert dich höchstens, dass etwas nicht stimmt. Was genau, weisst du nicht und welches Lebensmittel, wie wirken wird, weisst du auch nicht.
      Die heutige Medizin kann zwar anhand Symptome grob einschätzen was helfen könnte, doch für eine gezielte effizientere Heilung fehlen einfach individuelle Daten. Darum braucht aus Sicht der Forschung Big Data: für den Fortschritt.
      4 4 Melden
    • C0BR4.cH 28.10.2016 10:46
      Highlight Big Data ist ein Bullshit-Bingo-Wort. Viele Leute wissen gar nicht, was dieser Begriff genau heisst. Es ist eine Zaubermaschine. Wir werfen einfach Daten in den Zauberhut und der sagt uns was wir essen sollen, klar.

      Wenn du Eisenmangel hast, hast du automatisch Lust auf Dinge, die Eisen enthalten.

      Hattest du schon mal als Kind das verlangen, in die Kellerwand zu beissen? Dann hattest du wahrscheinlich Calcium- oder Magnesiummangel (weiss grad nicht mehr welches).

      Insofern signalisiert dir der Körper schon, was er braucht und was nicht, da geb ich Zuagroasta recht.
      5 0 Melden
    • Zuagroasta 28.10.2016 10:57
      Highlight Blauzahn, stell dir doch mal die Frage, warum
      Menschen z.B. in tropischen Gebieten vermehrt scharfe Lebensmittel zu sich nehmen?
      Bzw. warum die Essensgewohnheiten z.B. in nördlichern Ländern, mehr Fett, dem so entgegenstehen? Und dies alles ohne Big Data geschehen ist?
      Dass in unserer Überflussgesellschaft etwas falsch läuft steht ausser Zweifel.
      Nur das jetzt eine Firma, die dafür mitverantwortlich ist, durch Datenerhebungen uns sagen will, was wir falsch machen, damit sie im Endeffekt wieder Geld verdienen. Sorry, da komm ich mir verarscht vor.
      8 1 Melden
    • Bluetooth 28.10.2016 12:54
      Highlight Dass Calciummangel ein Verlangen in die Kellerwand zu beissen bewirkt, zeigt doch auf wie ineffizient dieses Selbst-Regulieren des menschlichen Körper funktioniert. Wie viel Calcium du nun tatsächlich aus der Wand heraus gewinnst und welche andere Schadstoffe du dabei auch aufnimmst, bleibt völlig unklar. Die körperliche Reaktion ist immer verzögert, je nachdem führt es sogar zu einem Teufelskreis.
      Sollte sich das Klima in der Schweiz verändern, wie lange wird es brauchen, bis wir unser Essen allein aufgrund Körpersignale anpassen? Essgewohnheiten entstehen über mehrere Generationen. [1/2]
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    • Bluetooth 28.10.2016 13:09
      Highlight Man darf und sollte Big Data durchaus kritisch betrachten, doch die Argumentation "Die Natur reguliert sich schon selbst, wir müssen nur auf die Natur hören und alles wird gut" halte ich für ziemlich naiv und abergläubisch. Durchaus möglich, dass wir bis heute selbst als Steinzeitmenschen allein mit unseren Instinkten überleben könnten. Aber unter welchen Lebensbedingungen?
      Mal ganz unabhängig, ob nun nur profitorientierten Absichten dahinterstecken, die Idee unsere Ernährung mit Big Data zu verbessern ist an sich nicht schlecht, gerade im Kampf gegen individuelle Krankheiten wie Krebs.
      0 4 Melden
    • Zuagroasta 28.10.2016 14:50
      Highlight Bluetooth, den anderen in einer Diskussion abzuwerten, bloss weil einem nicht die Argumente gefallen, ist ziemlich dürftig und lässt ziemlich tief blicken. Nur so am Rande.
      Die Lebensbedingungen und die daraus resultierende Ernährung haben sich erst in den letzten 150 Jahren geändert.Der massivste Schritt war nach WK2 zu verzeichnen. Davor haben die Menschen wie lange nochmal gut gelebt?
      Herr Brabeck stellt Big Data als die Lösung hin. D.h. er gibt das "Ziel" vor und alles andere hat sich, egal wie, danach zu richten.Über evtl.eine Fehlplanung wird nicht nachgedacht.Ziemlich einseitig, oder?
      4 0 Melden
    • Bluetooth 29.10.2016 14:14
      Highlight Brabeck präsentiert hier nur seine Vision. Die Idee, dass zukünftig personalisierte Ernährung mithilfe Big Data zu einem besseren Leben führen wird.
      Ob die Forschung tatsächlich mithilfe Big Data in der Lage sein wird, bessere Ernährungstipps als heute zu geben, ob die Menschen das akzeptieren werden, ob sich seine Vision bewahrheitet ist eine andere Frage. Solche "innovativen" Visionen und diese gewisse Selbstüberzeugung werden nun mal heutzutage im Business von so grossen Firmenchefs erwartet. [1/2]
      0 2 Melden
    • Bluetooth 29.10.2016 14:17
      Highlight Fakt ist aber, dass so etwas wie eine universelle gesunde Ernährung nicht existiert. Für jeden Menschen gibt es geeignetere individuelle Ernährungsweise. Der Körper allein kann gesunde Ernährung höchstens verzögert erkennen, genau signalisieren kann er sie nicht. Der Lösungsansatz mit vielen Daten optimale individuelle Ernährung effizient zu erkennen, ist nicht unsinnig, sondern durchaus möglich und lohnt sich sicher, erforscht zu werden.
      PS: Wo genau ich jemand abgewertet haben soll, und die rhetorische? Frage habe ich nicht ganz verstanden?
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  • blaubar 27.10.2016 13:02
    Highlight Jedenfalls gehört Nestlé-Babypulver nicht dazu.
    33 2 Melden
    600
  • Ano Nym 27.10.2016 13:00
    Highlight Ob der weiss dass es staatliche anlaufstellen zur gesunden ernährung gratis gibt? Könnte verkaufshemmend sein. Aber dde Nestlé geschäftsphilosophie ist ja einfach konkurrenz aufkaufen...as wird schon😉

    Aber im ernst, falscher gehts fast nicht!
    27 4 Melden
    600
  • Allblacks 27.10.2016 12:52
    Highlight "Mann" ist der peinlich, unglaublich peinlich!!
    27 5 Melden
    600
  • Lowend 27.10.2016 12:50
    Highlight Vermutlich will er uns damit sagen, dass er den Müll, den seine Firma uns andreht, nicht selber essen mag und vermutlich tut er es auch nicht, denn solche Gehaltsklassen speisen normalerweise in sündhaft teuren Luxusrestaurants, bezahlt von der Firma und dem Steuerzahler, denn solche Beträge werden selbstverständlich steuerlich abgezogen.
    Vermutlich versteht Brabeck dies unter personalisierter Ernährung, einem Ausdruck übrigens, der das Zeug zur Floskel des Jahres besitzt!
    34 8 Melden
    • Garfield 27.10.2016 15:34
      Highlight Die Lebensmittel von Nestle sind nicht schlecht oder ungesund!
      12 22 Melden
    • Echo der Zeit 27.10.2016 19:28
      Highlight Die Ganze Firma ist ungesund!
      25 2 Melden
    600
  • Dinolino 27.10.2016 12:48
    Highlight Wiedermal übelstes Nestlebashing - einfach mal unüberlegt drauf hauen, inkl. Verunglimpfung von Herrn Brabek. Pfui!! Nestle ermöglicht Millionen von Menschen tägliche Verpflegung auf einem Niveau, dass noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre. Schaut mal über den Tellerrand. Kritische Posts versucht man hier bis jetzt vergebens, Blick-Kommentar-Niveau!

    @Pappa Swappa, die überstandene Krebserkrankung von Herrn Brabek mit convenience food in Verbindung zu bringen: lass Dir ein Hirn wachsen, und begib dich in eine Nachschulung, Thema: Anstand!!!
    29 30 Melden
    • Statler 27.10.2016 13:38
      Highlight Stimmt - Verpflegung auf einem Niveau, so tief, dass es frühere Generationen umgebracht hätte, hätten sie dieses Futter zu sich genommen.
      Die Firma hat nicht zum Ziel, die Menschen gesund zu machen, sondern Geld zu verdienen (steht so sogar im Text). Kosten-/Nutzen, schonmal gehört? Ergo wird versucht, mit möglichst billigen Produktionsmitteln ein möglichst grosser Output/Ertrag zu erzielen. Minderwertige Produkte, fragwürdige Produktionsmethoden und Ausbeutung von Ressourcen und Menschen sind da vorprogrammiert. Aber klar, das ist ja alles nur Bashing.
      39 11 Melden
    • deleted_200316475 27.10.2016 14:23
      Highlight Unüberlegtes Nestle - Bashing?

      Alles völlig unfundiert und aus der Luft gegriffen.
      Was Nestle Millionen von Menschen ermöglicht, ist das Leid nicht wert welches solche Konzerne anderen Millionen von Menschen zufügen.

      Nestles primäres Ziel ist offensichtlich wirtschaftlicher Erfolg. Und bestimmt nicht Millionen von Menschen glücklich zu machen.

      Ich empfehle die Naivität abzugewöhnen.
      32 6 Melden
    • Dinolino 27.10.2016 14:24
      Highlight jup 100% Bashing, weil Du einfach keine Fakten nachreichst. Jede Firma strebt eine schwarze 0 oder Gewinn an.
      Dann mal ran an den Speck:
      "Minderwertige Produkte" proof it
      "fragwürdige Produktionsmethoden" proof it
      "Ausbeutung von Ressourcen und Menschen" proof it
      möglichst billigen Produktionsmitteln....blabla nur so zur info: Standort Konolfingen benötigt im Schnitt 250'000 Liter (!) pro TAG an frisch Milch, glaubst Du im Ernst, das alle Zuliefere beschissen werden? BlaBla ohne Fakten, Dein Kommentar hat Löpfisches Niveau!
      10 28 Melden
    • AdiB 27.10.2016 14:36
      Highlight @dinolino, anstand genau. Auch den 3 welt menschen müssen wir anstand entgegenbringen.
      16 4 Melden
    • Bluetooth 27.10.2016 15:03
      Highlight Danke!
      Ich dachte, es geht hier um den Inhalt des Buches und nicht um die persönliche Meinung über die Ethik der Firma Nestlé und des Firmenchefs. Die meisten Leute hier haben wohl bereits beim Lesen vom Namen "Brabek" das Gehirn abgeschaltet, um einen zusammenhangslosen Bash-Kommentar zu verfassen. Tatsächlich Blick/20min Niveau! Das Thema wird komplett verfehlt.
      9 14 Melden
    • Dinolino 27.10.2016 15:58
      Highlight wüki?! so bildet ihr euch eure Meinungen? "Nestle nimmt Menschen in Af...." "Die schmutzigen Geschäfte von Nestle". Mimimi, unausgewogenes mainstream infotainment für die Wutbürger. Anstatt euch in moralischer selbstweihberäucherung zu ersticken, solltet ihr mal ein Geschäfts- und Innovationsbericht durchlesen, das Bedarf aber Zeit und Interesse und nicht nur kurz Youtuben 10min....später hab ich "meine" Meinung.
      7 18 Melden
    • deleted_200316475 27.10.2016 16:35
      Highlight @ Dino

      Was sind denn für dich Fakten ? Konzerninterne Lobpreisungen?

      Nestle ist grossartig, schafft Arbeitsplätze und hilft, vor allem Südafrika wieder auf einen Grünen Zweig zu bringen, indem sie deren Grundwasser beschlagnahmen und so teuer verkaufen, dass es sich bei weitem nicht alle Einheimischen leisten können.

      Viele haben da immer noch keine Möglichkeit an sauberes Trinkwasser zu kommen, das sind Fakten.
      20 2 Melden
    • karl_e 27.10.2016 16:56
      Highlight Wenn du schon englische Floskeln brauchst, solltest du sie wenigstens richti schreiben:
      To prove = beweisen
      The proof = der Beweis
      Also, erst mal Englisch lernen, bevor du mit solchem Newspeak deine wertvollen Beiträge ausschmückst.
      Klugscheisser off.
      9 3 Melden
    • Dinolino 27.10.2016 16:58
      Highlight Geschäfts- und Innovationsberichte sind öffentlich verfübar

      http://www.nestle.com/investors/publications

      Mir stiess einfach sauer auf, dass Herr Brabeck ziel persönlicher Angriffe wird. Naja und halt Löpfe, aber da muss ich mich selber an der Nase nehmen.

      ausgetrollt - ademercie
      0 13 Melden
    • deleted_200316475 27.10.2016 17:14
      Highlight @ Bluetooth

      Es geht um den ehemaligen CEO des Nestle Konzerns, der ein Buch über Ernährung für ein besseres Leben verfasst hat.

      Wenn man weiss, was Konzerne wie Nestle oder Unilever für Leid verursachen, dann ist alleine der Buchtitel völlig weltfremd und hämisch.

      Ich habe mir gerade das Inhaltsverzeichnis durchgesehen und alleine Kapitel 5 ist komplette Nestle Eigenwerbung.

      Inwiefern hast du dich mit dem Buch befasst?
      Es ist nicht alles zusammenhangslos, was du nicht verstehst.
      15 2 Melden
    • deleted_200316475 27.10.2016 17:41
      Highlight @ Hahahaha Dino

      Du bestätigst ja sogar, was ich dir unterstellt habe.
      Du machst dich hier gerade sowas von lächerlich.

      Du siehst konzerneigene öffentliche Geschäfts - und Innovationsberichte (Werbung) als Fakt, nicht aber gründlich recherchierte unabhängige Dokumentationen.

      Die Milchschnitte ist ja schliesslich auch gesund. Sagt ja schliesslich Ferrero und der Fernseher.

      Ein Hoch auf den informierten Dino.
      9 2 Melden
    • Bluetooth 27.10.2016 19:31
      Highlight @Plomaha
      Hast du überhaupt den Artikel gelesen?
      Der Artikel ist sowas wie eine Buchrezension. Es geht NUR um den Buchinhalt und eben nicht um Brabeck oder Nestlés Vorgeschichte.
      Dies macht Löpfe in seiner Einleitung ziemlich deutlich: "Beim Leser herrscht [...] Misstrauen vor. Ist es auch berechtigt?"
      Danach fasst er das Buch zusammen, so objektiv wie möglich, genau damit sich der Leser eben NICHT nur beim Lesen des Titels, des Namen des Autors oder des Inhaltsverzeichnis selbst ein falsches Bild machen soll. [1/2]
      2 3 Melden
    • Bluetooth 27.10.2016 19:39
      Highlight Dass du trotz diesem Artikel, trotz dieser objektiver Rezension des oft sehr subjektiven Löpfe, allein mit deiner Vorkenntnisse über den Autor und dem Lesen des Inhaltsverzeichnisses, das Buch zu verurteilen versuchst, zeigt nur eines:
      Du hast den kompletten Sinn des Artikels nicht verstanden. Anstatt über personalisierte Ernährung mithilfe BigData (ein sehr interessantes Thema, das z.B auch die Medizin beschäftigt) zu diskutieren, redest du wie die meisten hier lieber über die Vorurteile gegenüber Nestlés. Vielleicht war das Thema einfach zu kompliziert für dich.
      4 2 Melden
    • deleted_200316475 27.10.2016 20:28
      Highlight Bluetooth
      Ich habe hier kritisch auf einen Kommentar reagiert, der den Konzern quasi als Weltretter darstellt, der Millionen von Menschen hilft. Ich habe nicht einfach den Artikel gelesen und habe dann wegen dem Namen Brabeck oder Nestle meine Kritik angefügt.
      Der ursprüngliche Kommentar von Dino ist unsachlich.

      Er hat schliesslich mit keinem Wort, das Buch oder den Artikel erwähnt und auch nicht kritisiert, dass nicht sachlich kommentiert wird.

      Und du hast ihm mit deinem Danke! Recht gegeben. Was zeigt, dass du nicht an Sachlichkeit interessiert bist, sondern seine Meinung teilst.
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  • Typu 27.10.2016 12:35
    Highlight Das einzige am artikel dem ich 100% recht geb muss: der Darm hat eine gewaltige Bedeutung für den Menschen bis hin zum psychischen.
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  • Martinov 27.10.2016 12:16
    Highlight Als würden die Bachelor Kandidatinenn über niveau schreiben...
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    • rodolofo 28.10.2016 11:07
      Highlight Oder die Weltwoche über Qualität-Journalismus...
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  • Sapere Aude 27.10.2016 12:14
    Highlight Wenn wir die Möglichkeit von Big Data durchdenken und auf alle Lebensbereich anwenden, dann bleibt totale Kontrolle des Konsumenten.
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    • karl_e 27.10.2016 17:01
      Highlight Nur keine Angst! Auch mit Big Data kann man Mist produzieren. ( Mist lässt sich unschwer durch ein anderes Wort ersetzen)
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  • Statler 27.10.2016 12:11
    Highlight Auf Deutsch: «Weil die Leute gemerkt haben, dass unser Convenience Food scheisse ist, arbeiten wir jetzt daran herauszufinden, wie wir die Kunden anders - und endgültig - an uns binden. Wir analysieren vorgeblich den Kunden und präsentieren dann eine individualisierte Diät, die der Kunde so natürlich nur von uns bekommt. ALLES wird von Nestlé geliefert. Und weil wir den Frass dann auch gleich noch via Abomodell zum Kunden nach Hause liefern, umgehen wir gleich auch noch den Detailhandel, was uns noch mehr Geld in die Kasse spült.»
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  • Dinolino 27.10.2016 12:01
    Highlight @Watson, technisch herausfordernd, aber macht es bitte möglich: Autoren/innen blacklisten können! Auch wenn es nur ein "Kommentar" ist, wie immer stimmen Zahlen und Fakten überhaupt nicht. Kommentare sollen ja die Meinung des Verfassers wiederspiegeln, aber ein Faktencheck ist wünschenswert! Habt ihr keine Instanz welche das Geschriebene überprüft?! Wenigstens so...ansatzweise.
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    • Statler 27.10.2016 12:17
      Highlight Interessant ist dabei ja, das Löpfe genau weiss, was Putin vorhat und macht, aber das Geschreibsel von Brabeck völlig unkommentiert und unkritisch übernimmt und nicht einmal ansatzweise hinterfragt, was die Motivation für so ein Buch sein könnte und was für Konsequenzen es für den Konsumenten haben könnte, wenn das von der Nahrungsmittel-Industrie umgesetzt wird, was Brabeck so feucht vor sich hin träumt.
      Und nein, der Schlusssatz «Das wäre dann wohl gesund – aber ist es auch erstrebenswert?» ist keine kritische Auseinandersetzung.
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    • Sapere Aude 27.10.2016 14:10
      Highlight Die Blacklist ist ganz einfach erstellt. Artikel von Autoren, die dir nicht passen einfach nicht mehr lesen, dafür muss Watson doch keine neue Funktion einführen.
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  • AdiB 27.10.2016 11:58
    Highlight Welch ironie, ein buch über gesunde ernährung und im selben atemzug lässt man menschen verhungern und verdusten um profit zu machen.
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  • remim 27.10.2016 11:56
    Highlight Da vertraue ich lieber auf die Ernährungstipps vom Baroni ;)
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  • Thomas Rohrer 27.10.2016 11:54
    Highlight Wenn er die Produkte von Nestle weg lässt, passt das schon.
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  • helios 27.10.2016 11:48
    Highlight Erstaunlich dass eine Führungsperson aus der Lebensmittelbranche den Sinn von Bio nicht verstanden hat.
    Es geht dabei allenfalls sekundär um gesunde Ernährung, primär aber um ein gesundes Ökosystem.
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    • Statler 27.10.2016 12:13
      Highlight Pssssst!!! Das weiss Brabeck natürlich, aber das wäre ja ein Argument FÜR Bio und daran hat Nestlé nun wirklich kein Interesse.
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    • Ophelia Sky 27.10.2016 12:44
      Highlight Nestlé verkauft ja auch völlig überteuerte Bio-Mayonaise und -Senf
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    • Ano Nym 27.10.2016 12:47
      Highlight Bio und urwaldabholzung geht eben nicht. Da muss man als kmu bereit sein komptomisse zu machen...st schwer heutzutage
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    • Dinolino 27.10.2016 12:50
      Highlight @Statler, du bist sicher im federführenden Product engineering team und weisst bescheid *ironie off*
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  • Papa Swappa 27.10.2016 11:40
    Highlight Krebs hatte der Mann doch... vielleicht doch zu viel Functional Food?
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  • hiob 27.10.2016 11:33
    Highlight naja, solange er kein buch über gesunden menschenverstand schreibt..
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Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.

Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

In der am Freitag …

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