Wirtschaft

Die Schweiz ist der Kanton Zug der Welt

Das neue Sorgenbarometer der Credit Suisse zeigt auf: Wir vertrauen Politikern und Medien und wissen, dass wir von der Globalisierung profitieren.

Publiziert: 30.11.16, 12:07 Aktualisiert: 01.12.16, 08:33

Die grösste Sorge der Schweizer Bevölkerung ist die Arbeitslosigkeit. Das zeigte das neueste CS-Sorgenbarometer. Doch gleichzeitig haben neun von zehn Schweizerinnen und Schweizer überhaupt keine Angst, den eigenen Job zu verlieren. Besser kann man die aktuelle Situation unseres Landes nicht beschreiben. Wir sind ein selbstzufriedenes Volk geworden, das unter Phantom-Sorgen leidet.  

Der Rohstoff-Händler Glencore ist typisch für den Kanton Zug.  Bild: KEYSTONE

Kein Aufstand der Beklagenswerten bei uns

Seit dem Trump-Triumph ist von einem «Aufstand der Beklagenswerten» die Rede. Die Verlierer der Globalisierung – primär die weissen Mittelstandsmänner – hätten zum Sturmlauf gegen die «Classe politique» und eine kulturelle Elite, sprich linke Mainstream-Journalisten, angesetzt und würden jetzt Multikulti und Freihandel den Garaus machen, heisst es.  

«Alle Mediengattungen gelten mehrheitlich als vertrauenswürdig.»

CS-Sorgenbarometer

Davon ist bei uns nichts zu spüren. Hass auf die Politiker? Fehlanzeige. Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer hat Vertrauen in den Bundesrat, die staatliche Verwaltung und auch in die Parteien. «Dieses Vertrauen hat in den letzten zehn Jahren markant zugenommen», ergänzt Lukas Golder vom Meinungsforschungsinstitut GFS, das die Befragung bei mehr als 1000 Personen durchgeführt hat.  

Schweizer wissen, dass sie zu den Gewinnern der Globalisierung gehören

Vertrauensverlust in die Medien? Nicht die Bohne. «Alle Mediengattungen gelten mehrheitlich als vertrauenswürdig», heisst es in dem Bericht. «Alle Werte sind seit dem letzten Jahr gestiegen.»  

Den Schweizerinnen und Schweizern ist sehr wohl bewusst, dass sie zu den Gewinnern der Globalisierung gehören. Deshalb sind – je nach Wissensstand – die Hälfte für den Freihandelsvertrag TTIP (diejenigen, die wissen, worum es sich handelt). Die Nichtinformierten sprechen sich sogar zu 63 Prozent für das umstrittener Freihandelsabkommen aus.  

Kleine Minderheit will Bilaterale aufkündigen

Bad News auch für Christoph Blocher und seine SVP: Gerademal 19 Prozent wollen die bilateralen Verträge aufkündigen. Knapp die Hälfte kann sich gar einen EWR-Beitritt vorstellen. Gleichzeitig steht jedoch die Ausländerfrage an zweiter Stelle des CS-Sorgenbarometers. Nicht nur die Politiker haben also Mühe, die Forderung der Masseneinwanderungs-Initiative und die wirtschaftliche Realität unter einen Hut zu bringen.  

Weltweit gesehen kann man die Schweiz mit dem Kanton Zug vergleichen. Sie hat einen hohen Wohlstand, tiefe Steuern, eine ausgezeichnete Infrastruktur, Gesundheits- und Bildungswesen befinden sich auf höchstem Niveau – und wir sind ein bisschen langweilig.  

Zuger können sich Zug nicht mehr leisten

Der Kanton Zug hat aber seit Jahren ein Problem. Weil er für Reiche so attraktiv geworden ist, sind die Immobilienpreise explodiert. Expats aus allen Teilen der Welt können sich das leisten. Der untere Mittelstand muss jedoch zunehmend in die umliegenden Kantone ausweichen. Wollen wir also wirklich eine «Zugerisierung der Schweiz»?

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User-Review:
naja, mir - 16.4.2016
Immer auf dem neusten Stand. Besticht mit sympathischem, intelligentem Witz!
123 Kommentare anzeigen
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  • Wolfsblut 30.11.2016 18:19
    Highlight Diese Umfrage ist doch ein Witz.
    22 5 Melden
    • Wolfsblut 30.11.2016 20:09
      Highlight Noch etwas: Das Kleinreden oder Verleugnen der immer grösser werdenden sozialen Unterschiede ist erbärmlich. Diese Studie tut das und sollte hier unhinterfragt nicht kolportiert werden.
      31 1 Melden
    • Hierundjetzt 01.12.2016 14:30
      Highlight Welche "immer grösseren" Probleme?

      Der Gini-Koeffizient bessgt das Gegenteil und ist empirisch erhärtet.

      Tragische Einzelfälle gibts immer, ganz klar. Aber insgesamt, ist es ok
      2 6 Melden
    600
  • Scenario 30.11.2016 18:09
    Highlight Dass sich Zuger Zug nicht mehr leisten können, stimmt! Aber trotzdem ist ein grossteil meiner Jugendfreunde weiterhin im Kanton Zug wohnhaft. Das Grundproblem im Kanton bleibt die unausgereifte Zonenplanung, die ein günstiges Wohnen verunmöglicht. Bauland ist rar gesät und teuer und das führt dazu, dass sich Zug praktisch niemand leisten kann.
    23 2 Melden
    600
  • Linus Luchs 30.11.2016 15:17
    Highlight Das Vertrauen in die Politik habe also zugenommen. Zur Erinnerung: Bevor Schneider-Ammann Bundesrat wurde, hat er als Firmenchef Millionenbeträge auf Offshore-Konten versteckt, als Wirtschaftsminister bezeichnet er das als "korrekt". Finanzminister Maurer äussert öffentlich Verständnis für die, die Milliarden dem Fiskus entziehen. Und das bürgerlich dominierte Parlament beschliesst, dass die, die verstecktes Vermögen doch noch deklarieren, mit Steuerrabatt belohnt werden. Aber die Mehrheit des Volkes vertraut der Politik. Wie ist das möglich? Liegt das nicht auch an einem Versagen der Medien?
    78 14 Melden
    • Wehrli 30.11.2016 17:09
      Highlight Die Steuerhinterzieher; Grosskapitalisten, Rohstoffhändler, Banker, Wirtschaftskapitäen, sind ja auch die, welche die Steuern zahlen, oder? Der Kleine Mann jammert, aber blechen tut er ja trotzdem nichts, oder?
      14 51 Melden
    • rodolofo 01.12.2016 07:34
      Highlight Ich sehe das mit dem Vertrauen ungefähr so:
      Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.
      Ich heisse Hase und weiss von nichts.
      Hauptsache der Herr Raubritter bezahlt mich anständig und gibt mir einen warmen, trockenen Platz zum Schlafen.
      Aber wenn er noch mehr von dem auswärtigen Gesindel hereinlässt in die Burg, dann wählen wir einen brutaleren Raubritter zum König!
      10 5 Melden
    • R&B 01.12.2016 11:39
      Highlight @Linus: Weil die Mehrheit der Bevölkerung sich nicht für die Politik interessiert und daher keinen Blassen hat. Ansonsten hätte die SVP nicht 30% sondern nur 14% Wähleranteil (13% Bauern + 1% Reiche).
      8 2 Melden
    • Wehrli 01.12.2016 13:27
      Highlight Die Reichen wählen nicht SVP, wohl eher FDP
      3 8 Melden
    • rodolofo 01.12.2016 22:17
      Highlight @ Wehrli
      Das stimmt eben gar nicht!
      Auch Trump wurde nicht vor allem von "Abgehängten" gewählt, denn viele Abgehängte sind Afroamerikaner, oder Latinos.
      Trump wurde von vielen reichen und Super-Reichen gewählt, die einen Staat wollen, der ihr Privateigentum schützt, aber für diesen Schutz keine Steuern verlangt von den Reichen.
      4 1 Melden
    • Wehrli 02.12.2016 08:09
      Highlight Ach Charlie; 25 jahre Askese und das Licht noch nicht gesehen?
      0 1 Melden
    • Wehrli 02.12.2016 08:12
      Highlight So ein Schrott, rodolfo. Schau mal Durschnittseinkommen und Bildungsgrad der schweizer Wähler an. Am meisten einkommen war bei der FDP, am meisten Bildung bei der GLP. Ob das nun gut oder schlecht ist sei dahinhestellt. Reich generell wählt nicht SVP, wenn, dann komservativ Reich. Cüpli-reich wählt SP
      0 1 Melden
    • rodolofo 02.12.2016 09:24
      Highlight @Wehrli
      Ja, klar ist die FDP nach wie vor die erste Adresse für Reiche und Super-Reiche, da diese in der Regel zum Globalen Geldadel gehören und sich bei der Personalsuche und der Entlöhnung nicht vom Staat dreinreden lassen wollen.
      Da sind die Liberalen wenigstens konsequent, im Gegensatz zu SVP und CVP, den sogenannten "Volksparteien" (was immer das heisst...), die immer dann nach dem Staat schreien, wenn dieser zugunsten ihrer Wähler-Klientel einschreiten soll, wie auch die SP und die Grünen.
      Die Linken wollen einfach und verständlich, dass der Staat ihre WählerInnen als Lieblinge behandelt
      0 0 Melden
    • R&B 02.12.2016 12:53
      Highlight @Wehrli: Cüpli-Reich! Was für ein bescheuertes Wort. Was ist Cüpli-Reich bitte?
      2 0 Melden
    600
  • piedone lo sbirro 30.11.2016 14:41
    Highlight zug wird seit jahren bürgerlich regiert.
    wenns ums geld geht, kennt die svp weder recht noch anstand. reiche ausländer und (offshore) firmen kommen wegen den tiefen steuern nach zug und in die schweiz, und versuchen dann noch weniger zu bezahlen. dies sind die wahren kriminellen in unserem land, denn sie vergehen sich an dem ehrlichen steuerzahler.
    glencore z.b. betreibt rohstoff abbau im kongo auf kosten der einheimischen bevölkerung. den bürgerlichen ist das egal - hauptsache wohlstand.
    die weltwoche kürte zug kürzlich zur "attraktivsten" gemeinde der schweiz. welcome to svp!
    88 29 Melden
    600
  • Christian Mueller (1) 30.11.2016 14:25
    Highlight Nur bezahlt Zug in den Finanzausgleich ein, die Schweiz hingegen zockt die ganze Welt ab...
    30 61 Melden
    • Ville_16 30.11.2016 16:26
      Highlight Wo genau liegt das Problem?
      25 7 Melden
    • Christian Mueller (1) 01.12.2016 13:11
      Highlight So produzieren wir Flüchtlinge und Armut weltweit.
      5 7 Melden
    • Ville_16 01.12.2016 14:10
      Highlight Blödsinn, Flüchtlige werden durch Ressourcenkriege produziert.
      7 1 Melden
    • Menel 01.12.2016 17:05
      Highlight Ville_16, ...und weil die Schweiz sich selbst mit Rohstoffen zu 100% selbst versorgt, ist sie fein raus und an nix schuld....
      4 2 Melden
    • Ville_16 01.12.2016 21:42
      Highlight @menel die Schweiz kauft rohstoffe teuer ein. Da ist nichts mit wir marschieren ein und holen uns was wir brauchen. Darin sind schon andere federführend.
      1 0 Melden
    • Menel 02.12.2016 07:57
      Highlight ...und von wem kaufen wir Rohstoffe? Von freien Völkern, die sich für ihr Land und ihre Leute einsetzen? Es gibt kein Land mehr in Europa, das den Peak Oil nicht schon überschritten hat. Woher kommen dann unsere Öl, Uran, Erdgas, seltene Erden?
      2 0 Melden
    • Ville_16 02.12.2016 09:32
      Highlight @menel und was sollten wir ohne tun? Zu den Fingern raussaugen? Wenn sie nur noch Essen von Uncle Sam bekommen, verhungern oder kaufen sie?
      0 0 Melden
    • Christian Mueller (1) 02.12.2016 16:51
      Highlight Wir sollten nur Geschäfte machen mit seriösen Firmen, sollten Rohstoffhändlern und Firmen kein gemachtes Nest mit Steuererleichterungen machen und uns dafür einsetzen, dass die Menschen für ihre Arbeit einen rechten Lohn erhalten.
      0 0 Melden
    600
  • silverback 30.11.2016 14:08
    Highlight Gemäss einer aktuellen Studie der Universität Zürich vertrauen gut zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung den eigenen Journalisten nicht mehr.

    https://swisspropaganda.wordpress.com/schweizer-medien-das-vertrauen-schwindet/

    48 8 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 14:34
      Highlight Kann nicht sein, gemäss der CS Studie sind die Medien vertrauenswürdig! Die Gratispropaganda von Blick und 20min hat sogar den selben Level an Vertrauenswürdigkeit wie SRF oder andere Printmedien erreicht :D
      nachzulesen ab Seite 62: https://www.credit-suisse.com/media/assets/corporate/docs/about-us/responsibility/worry-barometer/schlussbericht-credit-suisse-sorgenbarometer-2016.pdf

      17 19 Melden
    • Tomb_the_Womb 30.11.2016 14:37
      Highlight Silverback Klar, wenn man jeden Tag mit Propaganda zugemüllt wird. Unabhängiger Journalismus ist schon lange ausgestorben. Die Journalisten bringen nicht mehr Meldungen, sie bringen ihre persönlichen Ansichten. Und das ist nicht was sich der Bürger vom Journalismus wünscht.
      36 10 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 14:53
      Highlight @Tomb_the_Womb: Wirklich objektiven und unabhängigen Journalismus kann es nicht geben. Das entschuldigt aber nicht die aktuelle Meinungsarmut in den Medien. Zum Glück gibts alternative Medien, wo man sich über alternative Sichtweisen informieren kann. :)
      19 12 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2016 15:08
      Highlight * Wordpress? Ernsthaft?

      Ein privates Online-Tagebuch mit einer repräsentativen Umfrage Vergleichen?

      😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
      20 31 Melden
    • PHM 30.11.2016 16:15
      Highlight In der Wordpress-Präsenz ist halt aber doch eine seriöse Studie verlinkt: Jahrbuch Qualität der Medien vom IPMZ an der Uni Zürich... kennsch?

      Nur weil grundsätzlich jeder alles auf einen Blog stellen kann und deshalb zwangsläufig viel bullsh*t dabei rumkommt heisst das nicht, dass hin und wieder nicht auch etwas brauchbares darunter zu finden ist.

      Seid kritisch, gerade gegenüber Blogs, aber kritisch sein heisst nicht im Umkehrschluss automatisch alles ohne Nachdenken zu verteufeln statt es ebenso ohne Nachdenken zu glauben.
      24 2 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2016 18:14
      Highlight Herr Imhof (ipmz, leider nicht nehr unter uns) würd ich jetzt nicht uuuuuuunbedingt als Referenz hinzuziehen. Ipmz hat viel mit Qualtitativer Umfrage (nicht repräsentativ) und weniger mit Empirik zu tun.
      3 3 Melden
    600
  • saukaibli 30.11.2016 13:55
    Highlight Dass die Schweizer trotz der guten Lage Angst vor dem Jobverlust haben ist der Verdienst der Wirtschaftsverbände und deren Lobby. Jedesmal wenn die Politik droht etwas einzuführen, das den Grosskonzernen ein kleines bisschen weniger Gewinn bescheren könnte, drohen sie damit, dass sie Leute entlassen resp. die Schweiz verlassen werden. Das führt dazu, dass wir in einer modernen Form der Sklaverei leben und die Sklavenhalter sind die Wirtschaftseliten. Wir Menschen dienen heute Wirtschaft anstatt dass die Wirtschaft uns dient.
    99 9 Melden
    • Rhabarber 30.11.2016 14:24
      Highlight Schön auf den Punkt gebracht.
      31 5 Melden
    • pachnota 30.11.2016 16:39
      Highlight darum will ja die Wirtschaft, zusammen mit der SP die Grenzen offen halten. Um unbegrenzt Zugriff auf günstige Arbeitsktäfte zu haben.
      17 22 Melden
    • Wehrli 30.11.2016 17:13
      Highlight Ich muss tagein-tagaus die Sörgeli meiner Mitarbeiter ausbügeln, das Kasperlitheater mitmachen. Würde gerne wissen wer der Sklave ist bei uns, die können Künden und haben bald wieder einen Job.
      3 25 Melden
    • gecko25 30.11.2016 17:16
      Highlight @pachnota. und wer will internationale Firmen mit Steuergeschenken in die Schweiz holen, welche dann working poors aus der EU rekrutieren ?
      21 2 Melden
    • pachnota 30.11.2016 17:42
      Highlight gecko..willst du zurück in die Steinzeit?
      Diese Firmen bezahlen mit ihren Steuern u. A. genau das Geld, welches die Linke für den Unterhalt ihrer Sozialindustrie benötigt.
      10 22 Melden
    • piedone lo sbirro 30.11.2016 17:44
      Highlight immer wieder lustig zu beobachten, wie pachnota vom eigentlichen thema ablenkt, um irgendwelche inhaltslosen svp-floskeln von sich zu geben...
      23 8 Melden
    • kiawase 30.11.2016 19:51
      Highlight gut erklärt , danke. Ich empfehle bei dieser gelegenheit immer den film 'the corporation' ; da wird gezeigt wofür unternehmen eigentlich gegründet wurden
      6 0 Melden
    • R&B 01.12.2016 11:42
      Highlight @pachnota: Zu viel im Kreis gedreht? Sie verwusteln etwas zu viel Links und Rechts. 😂😂😂
      3 0 Melden
    600
  • marcausbaar 30.11.2016 13:49
    Highlight Finde es sehr mutig weiterhin der Meinungsforschung zu vertrauen! Man hat ja gesehen bei der Präsidentwahl vor kurzem in den Staaten, 85% wählen Hillary!
    28 31 Melden
    • Tikvaw 30.11.2016 15:54
      Highlight Es hat nicht geheissen, dass 85% der Stimmberechtigten Clinton wählen, sondern dass die Wahrscheinlichkeit das Clinton gewählt wird bei 85% liegt.
      24 3 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2016 16:19
      Highlight *Marktforschung. Hier geht es um strukturierte Marktforschung.

      Was Du meinst ist Meinugsforschung
      2 1 Melden
    • Crecas 30.11.2016 16:21
      Highlight Und der Statistiker mit dem besten Erfolgsausweis hat gesagt die Wahrscheinlichkeit liege bei 70%, hat aber angemerkt, dass es trotzdem Unsicher seie, da es so viele Unentschlossene wie noch nie gebe und das schon ein 2% anderes Ergebnis Clinton zum Underdog mache im Electoral College. Und so ist es gekommen. Die Vorhersagen lauteten Clinton gewinnt mit 4%, jetzt hat sie nur mit 2% gewonnen und aber wie vorausgesagt die Elektorenstimmen dadruch verloren. Hätten nur 1% der Leute anders abgestimmt in jedem Staat, dann wäre sie Präsidentin.
      7 1 Melden
    • PHM 30.11.2016 16:25
      Highlight Also Herr Marcausbaar, wer die Glaubwürdigkeit verschiedener Befragungen nicht einschätzen kann, sich mit fortgeschrittener Statistik nicht auskennt und sogar auf einfachster Ebene Wahrscheinlichkeiten mit Wähleranteilen verwechselt, ist vermutlich wirklich mutig auf Studien zu vertrauen.

      Man muss auch mutig sein, mit einem Auto auf die Autobahn zu gehen, wenn man nicht einschätzen kann ob die Bremse funktioniert und generell schon mit funktionierender Bremse beim Ausparken den Wagen hin und wieder in eine Mauer donnert.

      😉
      13 0 Melden
    600
  • Kommemtar 30.11.2016 13:39
    Highlight Aus einer Umfrage mit etwas mehr als Tausend Personen den Trend für ca. Acht Millionen herauslesen zu wollen finde ich doch recht gewagt....

    Anders gesagt: die Umfrage ist Schwachsinn!
    35 48 Melden
    • Philipp Löpfe 30.11.2016 14:01
      Highlight 1000 Befragte gilt als repräsentativ.
      50 27 Melden
    • esmereldat 30.11.2016 15:45
      Highlight Aber nur, wenn die 1000 auch so "verteilt" sind, wie die Bevölkerung, oder? Also z.B. Gruppiert nach Einkommen, Verhältnis Mann/Frau, Altersgruppen, Bildungsstand etc. Oder kann ich kann einfach random 1000 Leute nehmen und dann sagen, es sei repräsentativ?
      24 2 Melden
    • Herbert Anneler 30.11.2016 16:15
      Highlight Lieber Herr Löpfe, Repräsentativität ist nicht eine Frage der Anzahl Befragter, sondern eine Frage der Methode der Stichprobenziehung - im Idealfall eine saubere Zufallsauswahl!
      26 1 Melden
    • Hierundjetzt 30.11.2016 16:21
      Highlight Das Studiendesign ist klar einsehbar. Die Standartabweichungen und Streuungen um den Mittelwert erhältst Du ebenso.

      Niemand befragt zufälligerweise "random" das ist Chabis 😉
      3 5 Melden
    • Kommemtar 30.11.2016 16:22
      Highlight Laut den Offiziellen Angaben bei der CS wurden 50 Personen im Italienisch sprechenden Teil der Schweiz befragt.

      Wären es 500 gewesen, würde das Resultat mit Sicherheit anders aussehen, die Umfrage aber immer noch als repräsentativ gelten.

      Solche Faktoren sollte man berücksichtigen wenn man die Richtigen Schlüsse ziehen will.
      8 1 Melden
    • Fanta20 30.11.2016 16:48
      Highlight Nein, Trendumfragen sind nicht Schwachsinn. Es mag überraschen, aber tatsächlich ist mit einer Stichprobe von ca. 1'000 eine kritische Grösse erreicht, welche Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit zulässt, auch wenn diese sehr gross ist. Bedingung ist Repräsentativität, d. h. dass jedes Element der Grundgesamtheit mit gleicher Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe gelangt. Wenn methodisch sauber gearbeitet wird (!!!), kann damit ein Trend bzw. ein Abstimmungsergebnis mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit (aber eben nicht mit Sicherheit!) recht genau prognostiziert werden.

      3 3 Melden
    • PHM 30.11.2016 16:49
      Highlight Eine 'saubere Zufallswahl' ist fast nie möglich, weil egal wie man die Probanden rekrutiert immer ein Restrisiko für systematische Verzerrungen besteht (manchmal nur ein sehr kleines).

      - Spricht man Leute auf der Bahnhofstrasse Zürich an, sind sie im Durchschnitt anders als die an der Langstrasse
      - Sucht man die Leute telefonisch, schliesst man die aus, die nicht im Telefonbuch sindund die, die nicht rangehen wenn sie die Nummer nicht kennen.

      usw.

      Häufig verwendet man wie von anderen angedeutet wurde soziodemographische Quoten und ausreichende Stichprobengrössen (1000 reichen im Normalfall)
      3 0 Melden
    600
  • #TeamVoigt 30.11.2016 13:31
    Highlight "Wir" dürften in diesem Fall ein paar gierige Politiker sein und ja, die wollen um jeden Preis eine Zugerisierung der Schweiz. Komischerweise sind es meistens SVPler.

    Mir konnte nämlich keiner dieser Partei erklären, weshalb es nicht schlimm ist, dass in Herrliberg, der Goldküste oder eben in Zug nur noch richtig Reiche leben können. Sie fördern das.

    Isch schon traurig, wenn z.b. Blättlers und Odermatts oder Wasers aus Hergiswil vertrieben werden, damit reiche Russen, Inder oder Araber hier her "ziehen".

    Parkieren das Geld hier, selbst aber nie vor Ort. Erklärt das dem Mittelstand.
    43 7 Melden
    • esmereldat 30.11.2016 15:46
      Highlight Ich lebe an der Goldküste und bin nicht reich. Hallo Generalisierung.
      15 5 Melden
    • #TeamVoigt 30.11.2016 16:24
      Highlight Sie leben aber kaum in einer Wohnung/Haus mit Seeanstoss?

      Diese Lage oder eben die mit unverbaubarer Aussicht können Sie sich wohl kaum leisten. Oder Sie sind doch reich...
      3 4 Melden
    • esmereldat 30.11.2016 17:12
      Highlight Nein, ich wohne nicht in einem Haus am See. Wie viele tun das schon? Aber ich habe eine günstige Wohnung, welche sogar etwas Seesicht hat. Die Aussage oben war aber "dass in Herrliberg, der Goldküste oder eben in Zug nur noch richtig Reiche leben können". Und das ist einfach Quatsch.
      7 3 Melden
    • Wehrli 30.11.2016 17:15
      Highlight Richtig. Seeanstoss und grosse Stadtwohung gehören zu den Menschenrechten, oder?
      8 5 Melden
    • #TeamVoigt 30.11.2016 17:45
      Highlight Was haben Menschenrechte damit zu tun?

      Es ist Fakt dass sich eine durchschnittliche CH-Familie ein Haus am See nicht leisten kann. Zumindest nicht an der Goldküste. In Zug nicht einmal am Hang.

      Aber reiche Expats bekommen das Land fast geschenkt... wegen ein paar Scheinen Steuern. Und wohnen dann nie da. Das macht den Markt kaputt.

      Sry, da ist mir eine durchschnittliche CH-Familie lieber.
      6 1 Melden
    600
  • Amboss 30.11.2016 13:27
    Highlight Klar gibt es die "Zugerisierung". Ist doch klar: Wenn 75'000 Personen jährlich netto zuwandern braucht dies einfach etwa 30'000 neue Wohnungen.
    Werden diese nicht gebaut, so kommt der Markt unter Druck - zulasten der untersten Einkommensschichten bis Mittelstand.

    Zu einem beachtlichen Teil sind wir aber selbst Schuld. Wir wollen beste Qualität, achten wenig auf den Preis, rsp. sind zu faul zum wechseln.
    Paradebeispiel Internet/Telefon: Die Swisscom verdient sich eine goldene Nase damit, dass wir Schweizer lieber "bei der PTT bleiben, so wies immer war", statt ein bisschen zu vergleichen
    37 20 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 14:37
      Highlight Ja, jetzt sind wieder die bösen Ausländer schuld, so wie immer! Es kann natürlich nicht daran liegen, dass die Wohnungen immer grösser sein müssen oder am grundsätzlichen Wandel der Art wie man wohnt (viel mehr Singlehaushalte zB.) Nein, die Ausländer sind Schuld.
      23 14 Melden
    • Amboss 30.11.2016 15:09
      Highlight @Salami:
      Es tut mir leid, dies sagen zu müssen, aber hier sind die Zuwanderer zu einem beträchtlichen Teil Schuld.

      Gemäss Bundesamt für Statistik betrug die ständige Wohnbevölkerung Ende 2014 8'237'666
      , Ende 2015 8'327'126
      (Differenz 89'460), die Netto-Zuwanderung aus dem EU-Raum beträgt um 60-70'000

      Die Wohnfläche pro Person ist seit 15 Jahren gleichbleibend.
      Nur weil ständig behauptet wird, die Wohnfläche pro Person nehme zu, wird das nicht wahrer

      http://www.bafu.admin.ch/umwelt/indikatoren/08557/08642/index.html?lang=de


      20 10 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 15:44
      Highlight @ Amboss: Ihrer Statistik ist ja selbst zu entnehmen, dass bis 2012 die Wohnfläche pro Person jährlich zugenommen hat. Woher kommen ihre 15 Jahre? Im Link steht das anders, da steht etwas davon, dass sie wenig zugenommen hat. Ich möchte übrigens nicht sagen, dass die Zuwanderung mit den Immobilienpreisen nichts zu tun hat. Sie ist EIN Faktor von VIELEN, der den Preis treibt. Die einseitige Fixierung auf die Zuwanderung ist reiner Populismus.
      16 9 Melden
    • Pokus 30.11.2016 16:09
      Highlight Wenn man in einen Baum läuft, ist natürlich der Ausländer schuld.
      11 11 Melden
    • Safran 30.11.2016 16:34
      Highlight Natürlich sind die Zuwanderer nicht an allem Schuld, unser Wohn- und Mobilitätsverhalten hat sich auch stark verändert. Aber ganz unschuldig ist die Zuwanderung nicht, dass sollte doch eigentlich jedem einleuchten.

      Ich verstehe nicht, warum es immer wieder welche gibt, die vor Wut explodieren, wenn die Zuwanderung erwähnt wird, wie es hier gerade Posersalami und Pokus tun.

      15 5 Melden
    • Amboss 30.11.2016 16:59
      Highlight @Salami: Die 15 Jahre kommen aus der Graphik im Link.

      Schau, zwischen 2010 und 2015 hat die Bevölkerung um ca. 450'000 zugenommen.
      Jedes Jahr betrug die Nettozuwanderung jeweils um 50-80'000.
      Zuwanderung ist nicht einfach ein Faktor unter vielen, sondern DER Hauptfaktor für die Bevölkerungszunahme.

      Und genau deshalb stört es mich, dass man genau dort nicht ansetzt.
      13 2 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 17:09
      Highlight @Safran: Weil die Ausländer täglich für irgend einen Mist herhalten müssen. Man darf das Problem sicher ansprechen, aber NUR im Zusammenhang mit anderen Faktoren. Alles andere ist Populismus und führt leider dazu, dass Probleme wirklich gelöst werden können.
      7 8 Melden
    • Pokus 30.11.2016 17:32
      Highlight Weil es Gründe gibt, weshalb es Zuwanderung gibt, genau so wie es Leute gibt, die aus der Schweiz raus wollen. Zum Beispiel um in den USA ein "New Bern" zu gründen.
      Es ist einfach "klar", das sich Menschen auf diesem Planeten frei bewegen wollen. Weshalb sollte man das überhaupt begründen.
      Es ist immer einfach, auf jemand imaginäres zu zeigen.
      Dahinter stehen aber Leben, wie du und ich eins haben.
      Du verzichtest auch nur auf ein besseres Leben, weil du es bereits (aufgegeben) hast.
      4 5 Melden
    • Amboss 30.11.2016 17:43
      Highlight @salami: Blöde Frage: Was für andere Faktoren?
      5 2 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 18:07
      Highlight @ Amboss: Sie lassen eben einfach die Hälfte weg und verbreiten damit (rechts)Populismus in seiner reinsten Form.
      Nochmal für Sie: Selbstverständlich treibt eine erhöhte Nachfrage die Preise nach oben. ABER, andere Dinge tun das auch, wie zb. ein grösseres verfügbares Einkommen (ja, der Reallohn steigt tatsächlich). Der Bankencrash hat auch seinen Teil dazu beigetragen, weil dadurch Immobilien noch attraktiver wurden für Investoren. Dann sind Hypotheken seit Jahren billig wie nie, was zu einer weiter erhöhten Nachfrage geführt hat, ebenso die Aushöhlung der Lex Koller.
      3 6 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 18:08
      Highlight @ Amboss: Was bei Menschen wie ihnen immer völlig unter den Teppich gekehrt wird sind die zahlreichen positiven Folgen der Zuwanderung. Aber das hat hier nun wirklich nichts verloren und eigentlich können sie sich auch selbst informieren. In diesem Sinne, einen schönen Abend.
      3 6 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 18:11
      Highlight @ Amboss: Eins noch: die fetten Renditen bei Mietwohnungen fahren noch immer zum grössten Teil Schweizer ein. Es sind am Ende also Schweizer, die hier den dicken Reibach machen. Beschweren Sie sich dort, niemand verpflichtet diese Menschen darauf 9,10 oder 11% Rendite mit Pinselsanierten Mietwohnungen zu machen. Das ist der aller grösste Preistreiber, das sage ich Ihnen aus täglicher persönlicher Erfahrung mit diesem Leuten.
      4 5 Melden
    • Scenario 30.11.2016 18:19
      Highlight @Amboss: mich würde es interessieren, wie du darauf kommst, dass die Zuwanderung der Hauptfaktor ist. Gibt es dazu eine Studie?
      2 6 Melden
    • Safran 30.11.2016 23:03
      Highlight @Posersalami: In gewissen Kreisen sind die Ausländer an allem schuld, wer aber etwas im Kopf hat, weiss dass es nicht so ist. Der Grossteil der CH-Bevölkerung hat das Herz schon am richtigen Fleck und kennt die Fakten. Es wird in vielen Bereichen leider immer übertrieben.
      3 2 Melden
    • Amboss 01.12.2016 08:06
      Highlight @Scenario: Ich habe nur etwas gerechnet.
      Bevölkerungszunahme 2014-2015 beträgt 96'460 Personen.
      Die Netto-Zuwanderung aus der EU liegt irgendwo im Bereich von 60-70'000 Personen.
      Der Rest (ca. 35'000) ist dann aufgrund anderer Faktoren wie Zuwanderung aus dem Nicht-EU Raum, mehr Geburten als Todesfälle (aufgrund mehr Geburten und höherer Lebenserwartung), und so weiter.

      So siehst du, dass die Zuwanderung deutlich der stärkste Verursacher der Bevölkerungszunahme ist.


      Bitte, sag es mir, falls ich irgendwo eine Fehlüberlegung anstelle. Ich hab keine gesehen, aber vielleicht überseh ich was.


      4 1 Melden
    • Amboss 01.12.2016 08:24
      Highlight @Salami: Erstaunlich, wie schnell man in die Rechtspopulismus-Ecke gedrängt wird...

      Was lasse ich denn weg?

      Klar hat die Zuwanderung positive Folgen, sehr viele profitieren davon - aber diese positiven Folgen kommen nicht beim einzelnen normalen Angestellten an. Der ist viel eher betroffen von den negativen Begleitfolgen. nur das will ich sagen.

      Liege ich da falsch?

      Wieso zocken die Vermieter die Mieter ab? Weil sie es können. Weil jemand bereit ist, 10%mehr Miete für eine Pinselsanierte Wohnung zu bezahlen. In Eisenhüttenstadt, wo keine Nachfrage besteht, macht das niemand...
      6 1 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 11:09
      Highlight @Amboss: Ahso, die normalen Angestellten profitieren also nicht von einem starken Binnenmarkt? Die normalen Angestellten profitieren also nicht davon, dass Ausländer mehr ins Sozialsystem einbezahlen als die beziehen? usw. Interessante, selektive Wahrnehmung die sie da haben. Oder wissen sie etwa nichts von den positiven Folgen der Zuwanderung?
      Warum können sie denn abzocken? Ja, wegen gestiegener Nachfrage. Aber auch, wegen zB. mehr verfügbarem Einkommen und das hat eben auch mit der Zuwanderung zu tun. Ja, die Welt ist komplex und alles hängt irgendwie zusammen.
      1 1 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 11:13
      Highlight @ Amboss: Und was ist bei ihrer tollen Rechnung mit den ca 470 000 Auslandschweizern (ca. 300 000 in der EU), die im Ausland der dortigen Bevölkerung die Jobs wegnehmen und dort die Mieten steigen lassen?
      0 2 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 11:21
      Highlight @ Amboss: Was sie auch mal noch sagen müssten ist, welche Ausländer sie eigentlich meinen. Grenzgänger? Asylanten? Kurzaufenthalter? Nachzügler? Arbeitssuchende? Flüchtlinge? Gering Qualifizierte? Fachkräfte?
      0 2 Melden
    • Amboss 01.12.2016 13:30
      Highlight @Salami: Ich meine Personen, die wegen einer Arbeitsstelle zuwandern (inkl ihrer Angehörigen) und sich dauerhaft hier niederlassen.

      - Ja was soll mit den Auslandschweizern sein? Vielleicht dasselbe wie bei den Zuwanderern zu uns. Ich hätte jedenfalls Verständnis, wenn zB die Grossstädte auch Massnahmen ergreifen würden zum Schutz der einheimischen Bevölkerung.

      - Ja, in der Tat, ich glaube wirklich, dass die normalverdienende Bevölkerung kaum von der Zuwanderung profitiert. Haben wir wirklich mehr verfügbares Einkommen?
      Ich zumindest beobachte es anders...
      3 0 Melden
    • Amboss 01.12.2016 13:37
      Highlight (2) Ich beobachte eher, dass die Löhne stagnieren und vieles teurer wird.

      Zuwanderung führt bestimmt dazu, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber es buhlen auch mehr Arbeitskräfte um diese Jobs.
      Also ein Nullsummenspiel für die hier ansässige Bevölkerung

      Klar bezahlen die Zuwanderer mehr ein, als sie beziehen. Sie kommen ja mit einem Arbeitsvertrag in die Schweiz. Nur mit der Zeit ändert sich das. Sie sind vielleicht auch mal arbeitslos, müssen Unterstützung beziehen etc...
      3 0 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 13:44
      Highlight @Amboss: Dann sollten Sie ihre Beobachtungen evtl. mit den Fakten abgleichen. Selbstverständlich profitieren nicht alle Berufe und nicht alle Angestellten von mehr Lohn, die Volkswirtschaft am Ende aber eben doch. Eine detailierte Analyse der Reallohnentwicklung finden sie auf der Seite des BfS.
      Von der negativen Teuerung profitieren übrigens alle, auch sie.
      1 1 Melden
    • Amboss 01.12.2016 15:35
      Highlight @Salami: Ich hab die Tabelle offen und sehe, mein Gefühl hat mich nicht getäuscht.
      Ich sehe da Reallohnentwicklungen zwischen -0.4 und 1.5 in den letzten Jahren (einmal 2.6).
      KK-Anstieg einrechnen und da ist nix mehr übrig.
      Wo ist da dein "mehr verfügbares Einkommen" aufgrund der Zuwanderung ?

      Und die negative Teuerung hat ja wohl nichts mit der Zuwanderung zu tun, sondern ist ein nicht beeinflussbarer Faktor.

      Wie gesagt: Volkswirtschaftlich ist Zuwanderung sicher gut. Die Zahlen stimmen. Mehr Konsum, mehr Umsatz, alles okay.
      Aber eben: Es kommt beim Einzelnen nicht an
      1 0 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 16:25
      Highlight Hä? Die KK er wird doch bei den Konsumentenpreisentwicklung berücksichtigt? Wieso ziehen sie also ab, was schon eingepreist wurde? Das müssten sie mir jetzt erklären.
      1 2 Melden
    • Posersalami 01.12.2016 16:29
      Highlight Übrigens sinken die Mieten seit Jahren für die meisten Menschen. Die teils erheblichen Erhöhungen betreffen nur renovierte Liegenschaften und Neumieter, also ein paar Prozent aller Mieter. Für alle anderen sinken die Mieten wenn man sich bemüht.
      1 2 Melden
    • Pokus 01.12.2016 16:34
      Highlight Also Lohnobergrenzen?
      0 0 Melden
    • Amboss 02.12.2016 10:12
      Highlight @Salami: Du hast natürlich recht. Die KK ist berücksichtigt, sorry.
      Und dennoch: Ich finde diese Lohnentwicklung jetzt nicht soo wahnsinnig positiv.
      Die Löhne bleiben immerhin stabil. Vielleicht kann man gar nicht mehr erwarten, Zuwanderung hin oder her...

      Hmm, die Mieten sinken? Ich finde eher, sie sind einfach sehr, sehr teuer. Find mal ne kindgerechte Wohnung für unter 2000 CHF/Monat...
      1 0 Melden
    • Posersalami 02.12.2016 14:27
      Highlight @Amboss: Nochmal für Sie: Die Mieten steigen, sie sind mittlerweile sogar sau teuer, ja. ABER, das betrifft nur und ausschliesslich neu abgeschlossene Verträge und Mieter, deren Wohnung anständig saniert wurde. Also ein paar Prozent aller Mieter pro Jahr.
      Für alle anderen, also diejenigen die einen bestehenden Mietvertrag haben, SINKEN die Mieten, da sie an den Leitzins des BR gekoppelt sind. Meist muss man sich darum bemühen, aber wer das nicht tut ist selbst Schuld.

      Ob ich diese Entwicklung gut finde? Nein, ich finde sie alles andere als gut.
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    600
  • David B22. 30.11.2016 13:24
    Highlight Tja aber den Föderalismus und den Steuerwettbewerb abschaffen fällt auch niemendem ein...
    Nein wir Schweizer wollen uns ja bereichern an Firmen wie Glencore usw.
    27 8 Melden
    600
  • stan1993 30.11.2016 13:23
    Highlight Wow eine Umfrage mit mehr als 1000 Personen, das spiegelt garantiert die ganze Schweiz wieder!
    21 45 Melden
    • 28HeadlinesLater 30.11.2016 16:25
      Highlight https://www.quora.com/Should-surveys-of-1000-people-ever-be-taken-seriously

      Doch reicht, das Problem ist die zufällige Auswahl der Befragten.
      3 2 Melden
    600
  • Posersalami 30.11.2016 13:05
    Highlight Lustig finde ich auch, dass bei den fünf wichtigsten Problemen Dinge wie "Teuerung" genannt werden. Teuerung gibts schon seit Jahren keine mehr. Teurer werden die Neumieten und die KK, der Rest wird günstiger inkl. abgeschlossener Mietverträge. KK Erhöhung und negative Teuerung sollten sich (gefühlt) so in etwa aufheben und wer sucht schon alle 2 Jahre eine neue Wohnung? Dagegen macht sich angeblich keiner Sorgen wegen der Klimaerwärmung? Lächerlich. Herr und Frau Schweizer können einfach nicht denken, sind schlecht informiert oder die Umfrage hat den Wert von 1m2 Feldweg.
    32 23 Melden
    • Philipp Löpfe 30.11.2016 13:13
      Highlight Sorry, Teuerung wurde meines Wissens nicht genannt.
      21 7 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 13:23
      8 6 Melden
    • Philipp Löpfe 30.11.2016 13:31
      Highlight Ich schon Poserslami, aber du hast geschlampt. Inflation war Platz fünf im Jahr 1976...
      18 9 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 13:36
      Highlight WTF?! Herr Löpfe, auf Seite 8 im unteren drittel steht: "Der starke Franken bleibt ein Top-Ten-Problem der Schweizer (18%). Hinzu kommt 2016 die Teuerung, welche von 13 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten spontan genannt wird." Ja, es ist nicht in den Top 5, aber in den Top 10. War missverständlich formuliert, steht aber im Bericht aus dem Jahre 2016.
      26 3 Melden
    600
  • Posersalami 30.11.2016 12:56
    Highlight Wie wurden die Personen für die Umfrage ausgewählt? Hier (https://www.credit-suisse.com/media/assets/corporate/docs/about-us/responsibility/worry-barometer/schlussbericht-credit-suisse-sorgenbarometer-2016.pdf) finde ich dazu nichts. Das wäre doch recherchierenswert gewesen, Herr Löpfe. Hier zB wird ausgewiesen, dass jede 13te Person in der Schweiz in Armut lebt (http://skos.ch/uploads/tx_news/2015_BFS_StatistischerSozialbericht.pdf) Von denen wurde sicher wieder niemand befragt, von denen fühlt sich sicher keiner als "Gewinner". Die Umfrage ist entspricht dem Wunschdenken einer kleinen Elite.
    32 10 Melden
    • fabianhutter 30.11.2016 13:45
      Highlight Es steht unter Punkt "1.2 Datenbasis".

      Das heisst es wurden zufällig stimmberechtigte Personen aus der Schweiz ausgewählt, wobei solange gezogen wurde, bis man die Quotenmerkmale Geschlecht und Alter representativ vertreten hatte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Quotenstichprobe
      15 0 Melden
    • Orpheus & Eurydike 30.11.2016 14:04
      Highlight Wenn jede 13. Person in Armut lebt, bedeutet das, dass über 92% der Menschen in der Schweiz nicht in Armut leben müssen. Somit gehören etwa 920 von 1000 der "kleinen" Elite an.
      13 2 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 14:26
      Highlight @fabianhutter: Oder einfach so lange, bis das gewünschte Ergebnis vorlag. Die jüngere Vergangenheit hat doch wirklich gezeigt, dass solchen Umfragen nicht wirklich zu trauen ist. Vor allem bei solch einer Auswahlmethode. Ich habe einfach absolut kein Vertrauen mehr in solche Umfragen. Vor allem da Themenfelder wie "Klimawandel" einfach komplett fehlen.
      9 9 Melden
    • fabianhutter 30.11.2016 14:58
      Highlight @Posersalami: Ich glaube eher, dass Sie das Ergebnis ganz einfach wie gewünscht interpretieren.
      Die jüngere Vergangenheit zeigt, dass Umfragen schwieriger zu erstellen sind, als man häufig denkt, deswegen aber gleich allen Umfragen das Vertrauen zu entziehen scheint mir ein wenig kurzsichtig.



      Dass "Klimawandel" fehlt, hat mich auch überrascht. Die erste Frage wurde offen gestellt, da hätten die Leute die Chance gehabt den Klimawandel zu nennen.
      Ich gehe davon aus, dass der Klimawandel nicht als "schweizer" Problem wahrgenommen wird, sondern als globales.
      8 0 Melden
    600
  • Dovahkiin 30.11.2016 12:53
    Highlight Hahaha... Ich empfinde eher das Gegenteil. Politik und Vertrauen? In den letzten zehn Jahren massiv gesunken. Gewinner der Globalisierung? Nope. Dank der Immigration bei uns das Gegenteil. Bilateralen abtun? Ich schätze etwa doppelt so viel.

    Wer nicht sehr gut situiert ist, lässt sich aus Scham gar nicht auf eine solche Umfrage ein, die Angeber aber geben sich grosszügig...
    16 44 Melden
    • Bluetooth 30.11.2016 15:17
      Highlight Du schreibst hier einen Kommentar auf ein elektronisches Gerät, dass zu Hungerlöhne in China produziert wurde und dessen Rohstoffe zu Hungerlöhne aus Kongo gewonnen wurden und behauptest tatsächlich, du seist kein Gewinner der Globalisierung?
      Ja klar, das Unternehmen, welches das Produkt im Ausland billig herstellen lässt und es hier teuer verkauft, ist wahrscheinlich noch der grössere Gewinner der Globalisierung. Abgezockt wirst aber nicht du, unsere Produkte müssten viel teurer sein.
      19 5 Melden
    • Chanichang 01.12.2016 02:55
      Highlight Hahaha wäre ich doch nur auf die Idee gekommen skankhunt42 als Name zu nehmen!!! 😂😂😂
      0 0 Melden
    • Dovahkiin 01.12.2016 13:20
      Highlight Chanichang, du kannst ihn haben. Ich will sowieso einen Neuen. :)
      0 0 Melden
    • Soulrider 01.12.2016 15:26
      Highlight "Abgezockt wirst aber nicht du, unsere Produkte müssten viel teurer sein." Den Billigarbeitern könnten auch mit den aktuellen Preisen anständige Löhne bezahlt werden, wenn nicht immer Leute für's nichts tun Geld erhalten müssten(Boni, Dividenden...)
      2 0 Melden
    600
  • Braun Pascal 30.11.2016 12:34
    Highlight Also ich persönlich fühle mich nicht als gewinner der globalisierung.. wir sind fortschritlich aber noch lange nicht die gewinner.. meine Meinung
    47 24 Melden
    • phreko 30.11.2016 13:22
      Highlight Bei dem Aussenhandelsüberschuss den die Schweiz hat, kann sie ja wohl kaum Verlierin oder bloss "neutral" sein. Da kann es noch lange "deine Meinung" sein. Offensichtlich besteht die einfach mal darin, irgendwas ohne Gehalt zu sagen...
      27 6 Melden
    • Resche G 30.11.2016 13:31
      Highlight Die Schweiz ist ein hotspot der Globalisierung... Wir sind ein Drehkreuz für den globalen Rohstoffhandel. Globale Multikonzerne haben hier ein Briefkasten und Zahlen ein bisschen Steuern. Die Reichen der Welt bunkern ihr Geld auf unseren Banken und die Versicherungen dieser Welt sind bei uns Rückversichert. Wenn nicht wir die Gewinner sind dann wer sonst ?

      Ah ich habe vergessen uns geht es so gut weil wir und unsere Eltern/Grosseltern so viel fleissiger als der rest der Welt ist.
      33 4 Melden
    • Firefly 30.11.2016 13:32
      Highlight Nein, wir sind nicht die Gewinner, wir profitieren nur von den Gewinnern der Globalisierung, die in die Schweiz ziehen und hier Steuern zahlen. Aus diesem Grund auch das ehwige Angstmacherargument, wen wir dieses und jenes nicht tun, dann ziehen sie weg.
      22 2 Melden
    • Posersalami 30.11.2016 13:38
      Highlight Der Aussenhandelsüberschuss macht uns kurzfristig zu Gewinnern. Mittel- und Langfristig produziert er nichts als Verlierer, da wir so andere Länder ins Defizit zwingen. Das ist simpelste Logik. Mir schleierhaft, wie man das feiern kann.
      13 6 Melden
    • Amboss 30.11.2016 13:39
      Highlight @phreko:
      Aussenhandelsüberschuss ist eine denkbar schlechte Grösse, um zu beurteilen, ob die Bevölkerung sich als Gewinner oder Verlierer fühlt.

      Denn: Es ist nicht gesagt, dass dieser Überschuss bei der Bevölkerung ankommt.


      Beispiel?
      Schweinemast in Deutschland. Das Fleisch wird exportiert, zB in die Schweiz.
      Die Schweine werden von Rumänen geschlachtet, die bei einem Sub-Subunternehmer angestellt sind für 3-4 pro Stunde.
      Die D-Bevölkerung hat davon einzig den Dreck und die multiresistenten Keime, sonst nichts.
      9 2 Melden
    • saukaibli 30.11.2016 14:04
      Highlight Die Schweiz als Ganzes ist ein Gewinner der Globalisierung. Wir lassen Unternehmen hier mikrige Steuern zahlen, die sie dafür nicht in den Ländern zahlen müssen wo sie den Gewinn erwirtschaften. Wir können für uns billige Lebensmittel kaufen, für die Arbeiter in anderen Ländern zu absoluten Hungerlöhnen 15h am Tag schuften müssen. Und diese Arbeiter haben keinen Fernseher, kein Smartphone und kaum genug zu essen. Dagegen sind sogar die ärmsten Schweizer noch Gewinner. Die absoluten Gewinner aber sind natürlich die Superreichen, die 90% der Gewinne abschöpfen.
      15 2 Melden
    600
  • Raphael Stein 30.11.2016 12:33
    Highlight Wollen wir also wirklich eine «Zugerisierung der Schweiz»?

    Aber sicher doch. Einen Mauerbauer haben wir ja auch schon mit einem Gefolge von weissen, dummen Schafen.

    So etwas grandioses wie die Stadt Schweiz, mit grosser Grünfläche, netten Gewässern und Seen und sogar noch einigen Gletschern hat ja nicht mal Disneyland.
    Das Reinigungspersonal können wir ja abschieben, am besten gleich über die Grenze. Die dürfen jede Nacht schnell her kommen und wenn die Sonne aufsteigt, dann husch wieder weg.
    30 41 Melden
    600
  • Tomb_the_Womb 30.11.2016 12:11
    Highlight "Die Schweiz ist der Kanton Zug der Welt"

    Sagen sie diese Aussage doch mal denen, die am Existenzminimum im "Kanton Zug" leben.
    49 29 Melden
    • Purple Banana 30.11.2016 12:46
      Highlight Auch wenns hart klingt aber auch denen geht's besser als einem Grossteil der restlichen Weltbevölkerung
      42 12 Melden
    • Safran 30.11.2016 13:21
      Highlight @Purple Banana: Warum sollten wir uns mit der 3. Welt vergleichen. Darf man sich erst sorgen machen oder kritisieren, wenn wir auf dem gleichen Stand sind wie die 3. Welt?

      Wenn ja, dann haben wir Glück, die 3. Welt siedelt gerade zu uns rüber. Vielleicht haben wir ja dann die gleichen Verhältnisse, wer weiss.
      20 8 Melden
    • Purple Banana 30.11.2016 13:33
      Highlight Safran, natürlich darf man sich sorgen machen und kritisieren soviel man will.
      Fürs eigene Seelenwohl wärs aber gut wenn man sich manchmal doch bewusst macht, dass man es doch immer noch sehr gut hat hier bei uns.

      Auf den Rest mag ich ehrlich gesagt gar nicht eingehen.
      15 8 Melden
    • Firefly 30.11.2016 13:41
      Highlight @Purple Banana, Das mag wohl sein, global gesehen, aber derjenige der in Zug aufgewachsen ist und nun seine Wohung und Rechungen nicht mehr zahlen kann, und bei dem in der Nachbarschaft ein Fremder eine Vila gebaut und drei SUV's in der Garage hat, der erlebt einen Niedergange seiner Lebensverhätnisse. Er fühlt sich als Globalisierungsverlierer und lebt in direkter Nachbarschaft mit Globalisierungsgewinnern zu denen er aber keinen Bezug hat. Das ist eine explosive Mischung.
      22 4 Melden
    • Purple Banana 30.11.2016 13:47
      Highlight Firefly, da hast du sicher recht. Und was schlägst du demjenigen vor? In eine "ärmere" Region zu ziehen?
      5 2 Melden
    • Firefly 30.11.2016 14:22
      Highlight @Purple Banana, ich rate demjenigen sich gut zu überlegen, was die Ursachen dieser Umstände sind und wer/was sie verursacht. Und dann politsch aktiv zu werden, nicht als protestwähler sondern als besorgter schweizer Bürger der sich für eine funktionierende Gemein- und Gesellschaft für alle einzusetzen wagt.
      6 4 Melden
    • Purple Banana 30.11.2016 14:31
      Highlight Firefly, hehe gute Antwort.
      Obwohl für viele die "Ursache" dann einfach bei der Zuwanderung gesehen wird 😐
      10 3 Melden
    600
  • Stipps 30.11.2016 12:10
    Highlight Wäre bei den Prognosen etwas vorsichtig haha!
    25 11 Melden
    600

Bundesrat gibt zu: Das Bedingungslose Grundeinkommen kostet 25, nicht 153 Milliarden Franken

Am Freitag hat der Bundesrat neue Dokumente zur Abstimmung über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ins Internet gestellt. Sie zeigen: Drei Monate vor der Abstimmung nimmt er das Anliegen endlich ernst.

Bisher wurde das BGE von der offiziellen Schweizer Politik als Treppenwitz abgetan. Ein Traum von romantischen Träumern sei das, und ohnehin sei es viel zu teuer, hiess es allgemein. Der Bundesrat empfiehlt denn auch, die Initiative abzulehnen. Er hat bisher in seiner Begründung aufgeführt, die Bundeskasse müsste für ein BGE 153 Milliarden Franken zusätzlich aufwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Erwachsene 2500 Franken im Monat erhält und jedes Kind 625 Franken.

In der am Freitag …

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