Wirtschaft

Ü50-«Arena»: Mit 49 werden alle entlassen? Nicht mit Pardini!

Wer mit 50 entlassen wird hat es schwer. Darüber waren sich alle einig in der Alters-«Arena». Die Arbeitgeber- und Wirtschaftsfraktion sagt jedoch, dass es sich dabei nur um bedauerliche Einzelfälle handelt. Unia-Geschäftsleitungsmitglied Corrado Pardini widerspricht dem vehement. 

21.04.17, 23:30 30.04.17, 11:54

Arbeitslosigkeit ab 50 ist für viele ein Loch, aus dem sie nicht mehr herausfinden. Noch nie seien so viele Rückmeldungen eingegangen wie zu diesem Sendungsthema. Die vielen Betroffenen, die im Publikum sitzen, laden die Stimmung in der Sendung zusätzlich auf. Unia-Geschäftsleitungsmitglied und SP-Nationalrat Corrado Pardini nutzt diese Energie und heizt weiter an. FDP-Präsidentin Petra Gössi versucht mit Statistiken zu beruhigen und erreicht das Gegenteil.

Diese Einzelfälle seien bedauerlich und die Betroffenheit gross. Doch: «Die Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmenden ist unterdurchschnittlich», sagt Gössi. Das stösst Pardini sauer auf. Diese Statistik sei falsch, weil viele Stellensuchende darin nicht auftauchen. So zum Beispiel Ausgesteuerte. «Man kann versuchen das Problem unter den Tisch zu wischen, aber das sind Zahlen, die beängstigend sind», fährt Pardini Gössi an. Die Arbeitslosenstatistik soll an diesem Abend noch für viel Diskussion sorgen. 

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Regula Rytz, Präsidentin der Grünen, ist der gleichen Meinung. Ausserdem seien Personen über 50 im Schnitt länger arbeitslos. Dies betreffe auch besonders viele Frauen, die von der Mutterschaftspause zurück ins Arbeitsleben wollten.

Schliesslich kommt Valentin Vogt Gössi zu Hilfe. Der Verbandspräsident der Arbeitgeber will für allgemeine Beruhigung sorgen. Man solle das Thema nicht unnötig emotional aufkochen. Er gibt aber zu, dass die Arbeitnehmer in der Pflicht stehen, dieses Problem zu adressieren. 

Nun schaltet sich HSG-Wirtschaftsprofessor Franz Jäger aus der Expertenecke ein. Die Zahlen seien nun mal wie sie sind, daran könne er als Wissenschaftler nichts ändern. Die Gefahr, als Junger arbeitslos zu sein, ist nun mal höher, als wenn man schon älter ist.

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Das stachelt Pardini erneut an. Die Betroffenen erwarten von der Politik Lösungen, die Gegenseite wolle aber nichts unternehmen. Gössi versucht Pardini zu bremsen, scheitert aber. Der Gewerkschaftler redet sich weiter in Rage und verlangt einen Kündigungsschutz. So viel zur allgemeinen Beruhigung.

Gössi sieht in einem Kündigungsschutz aber die Zerstörung des liberalen Marktes. Dieser Schutz würde die Unternehmen praktisch zwingen, alle mit 49 zu entlassen und mit Praktikumsstellen abzuspeisen. Auch Professor Jäger ist gegen einen Kündigungsschutz. Als Verfechter der freien Marktwirtschaft bezeichnet er diesen Vorschlag als absolut blauäugig. 

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Rytz verteidigt Pardinis Vorschlag des Kündigungsschutzes. Natürlich gelte der nicht uneingeschränkt und für alle gleich. Er sei branchenspezifisch auszuarbeiten. Pardini beschwert sich, dass Arbeitgeber und Wirtschaft nicht an solchen Gesprächen interessiert seien. Sie hätten nur gute Worte für die Betroffenen, diese könne man aber nicht essen.

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Danach melden sich zwei Gäste aus dem Publikum und beide zweifeln erneut die Zahlen der Arbeitslosenstatistik an. Eine genaue Statistik müsse auf den Tisch, sonst werde die Politik nicht sensibilisiert, sagt Thomas Suri, der zeitweise ausgesteuert war, weil er keinen Job mehr fand.

Daraufhin bricht die Diskussion über falsche Zahlen und Statistiklücken erneut aus. Moderator Jonas Projer hat langsam genug von der Statistik und versucht die Diskussion in eine neue Richtung zu lenken.

Also versucht es Gewerkschaftler Pardini mit einem neuen Vorschlag: Weiterbildungen. Er fordert, die Arbeitgeber sollten die Arbeitnehmer für Ausbildungen sensibilisieren und diese auch ermöglichen. Vogt sagt, das sei heute bereits der Normalfall.

Pardini und Rytz wollen aber mehr. Sie fordern Spezialprogramme, die von Bund und Arbeitgebern getragen werden, um die Arbeitnehmer gegen die Folgen der Digitalisierung zu schützen. Als Beispiel führen sie an, dass die grossen Detailhändler bereits jetzt Lösungen entwickeln sollen, für die Stellen der Verkäuferinnen, die durch die Self-Check-Outs in Zukunft wegfallen. 

Vogt will aber weiterhin keine Einmischung des Staates. Es sei nicht Aufgabe des Bundes, den grossen Detailhändler in die Verwaltung zu pfuschen. Es sei aber Aufgabe des Bundes, Probleme vorauszusehen und diese zu beheben, kontert Rytz. Dieser Wandel müsse sich aber mental vollziehen und nicht durch staatliche Regulierungen, sagt Professor Jäger. 

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Viele der Betroffenen im Studio seien trotz ihres Alters noch voller Energie, er selbst sei das beste Beispiel dafür. Der 75-Jährige wirkt tatsächlich sehr energetisch. Dies müsste die Wirtschaft erkennen und die Vorurteile gegenüber den Alten endlich hinter sich lassen. Projer hofft, dass er auch irgendwann einmal so vor Energie strotzen würde wie Jäger.

Die Wirtschaft werde diesen Wandel aber nicht freiwillig vollziehen, deshalb braucht es den Zwang des Staates, so Pardini. Gössi beschwert sich, dass Pardini nicht über die guten Qualitäten von älteren Arbeitnehmern sprechen möchte, sondern nur auf staatliche Regulierungen drängt. Projer paraphrasiert Gössi spitz und meint, Pardini mache mit seinem Gejammer die älteren Arbeitnehmer schlecht. «Ich jammere doch gar nöd!», wehrt sich der Gewerkschaftler. 

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Schlussendlich können Rytz und Pardini den Arbeitgeberpräsidenten doch noch zu einer Zusage zur Zusammenarbeit bewegen. Man wolle das Problem auch auf Arbeitgeberseite angehen, verspricht Vogt.

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  • Posersalami 24.04.2017 11:40
    Highlight Ich hab mir die Sendung nicht angesehen, aber hat Projer noch darauf hingewiesen, dass der Ombudsmann ihm ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hat und er nicht fair zu Ganser war?
    3 5 Melden
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  • Herbert Anneler 23.04.2017 17:17
    Highlight Mein Vorschlag ist mir selber auch zu sehr Avenir Suisse, vielleicht aber diskutierbar: Wie haben in CH noch verbreitet lineare Karriere- und Lohnerwartungen: immer Weiterbeförderung, immer höhere Löhne. Weshalb den Karriere- und Lohn-Peak nicht vorverlegen und dann mit zunehmender Nähe zum Pensionsalter wieder etwas abbauen bei Status und Lohn? Dies würde ältere Arbeitskräfte attraktiver machen, und dies wäre auch eine gesundheitsfreundliche Entlastung für die betreffenden Mitarbeitenden. Für ein solches Entgegenkommen von Mitarbeiterseite müssten sich die Arbeitgeber ihrerseits committen.
    7 4 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 11:41
      Highlight Denkbar aber leider von Branche zu Branche verschieden. Was vor allem verschieden ist ist der Nutzen der Erfahrung. ES gibt Branchen die mit wenig Erfahrung auskommen, es gibt Branchen die fast NUR von der Erfahrung leben. Wenn die Erfahrung zählt ist es falsch den Peak zu verschieben, nein er müsste sogar nach hinten verschoben werden. wenn die Erfahrung sekundär ist könnte man das nach vorne schieben durchaus bewerkstelligen.
      Das Hauptproblem ist wohl die Sicht der Erfahrung, da gehen die Meinungen weit auseinander, für mich meistens ohne viel Belege wird Erfahrung degradiert.
      1 1 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 23.04.2017 10:38
    Highlight Früher frass die Revolution ihre Kinder. Heute frisst die Automation ihre Eltern...
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  • Zarzis 23.04.2017 08:26
    Highlight Mal ein Lösungsvorschlag.
    Wie wäre es wenn man ab 45 die Kündigungsfristen für Langjährige verlängert. Also für mindestens 10 Jahre im Betrieb.
    45 dann 4mt.
    48 dann 5mt.
    50 dann 6mt.
    53 dann 9mt.
    55 dann 12mt.
    60 dann 18mt.
    Diese gelten aber für beide, Arbeitnehmer und Geber.
    Ich weiss nicht Perfekt, aber eine Moderate steigerung, Kündbar sind die Mitarbeiter immer noch aber nicht so schnell.
    Auch braucht die Schweiz ein Gesetzt das Verhindert dass eine Firma Aufgekauft und gleich Geschlossen wird. Das wir das nicht haben ist ein Unding!
    7 12 Melden
    • Karl33 23.04.2017 16:16
      Highlight hiesse aber auch, dass ältere arbeitnehmer teurer bzw 'schwieriger' werden für die firma. bereits heute kosten ältere arbeitnehmer über die pensionskasse oft ein vielfaches von jungen arbeitnehmern. das kann dann kontraproduktiv sein, wenn sich ein arbeitgeber entscheiden muss zwischen jung flexibel und billig und alt unflexibel und teuer.
      9 1 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 11:51
      Highlight @Karl33; Kosten ein Vielfaches? Quatsch?
      Ein älterer Arbeitnehmer mit einem Monatslohn von 7'000 kostet bezüglich PK gerade mal 300-400 CHF mehr als ein Junger!
      Dass jüngere weniger verdienen und dies teilweise zu recht, weil sie die nötige Erfahrung nicht mitbringen ist eine logische Tatsache, aber auch hier gilt bei GLEICHEM Stellenprofil handelt es sich NICHT um ein Vielfaches!
      Du bist wohl kein Arbeitgeber sonst hättest Du den Schlusssatz nicht so mit Unwahrheiten gespickt. Das zeigt die typische Sicht einer Person die kaum oder eine missverstandene Verantwortung in einem UN trägt.
      1 4 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 11:52
      Highlight @Karl33; In welcher Branche arbeitest Du um einen solchen Unsinn zu posten?
      0 4 Melden
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  • Alnothur 22.04.2017 21:53
    Highlight Dieser Pardini ist ja ein kleiner Trump. "Diese Statistik gefällt mir nicht, also ist sie falsch!"
    28 44 Melden
    • Zarzis 23.04.2017 08:47
      Highlight Was macht die SVP seit 25Jahren?
      Zu allem eigene Zahlen Präsentieren und die sind bis jetzt immer als Fake Zaheln entlarvt worden.

      Das die Arbeitslosen Zahlen in vielen Ländern zu Reden geben, hat nichts mit Zahlen die einem nicht Passen umzudeuten zu tun.
      beispiel Deutschland, Leute under Folgenden Kriterien zählen nicht zu Arbeitslose, Stellensuchende Arbeitslose:
      Die im den Monat Krank waren, in einer Weiterbildung, in einem Beschäftigungsprogramm, Probearbeit, 1Euro Job.
      Dann sieht man das die Richtlinien schon eine gewisse Beschönigung hat. Das darf man doch sagen!
      22 9 Melden
    • Alnothur 23.04.2017 11:19
      Highlight Ach, Whataboutism mal wieder?
      6 18 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 22.04.2017 21:50
    Highlight Eigentlich geht es nicht um das Alter. Es geht um Systemtreue. Das Sytem (Reichtum, Politik, Verwaltung) diktiert, und wer sich nicht an das Diktat hält, fällt. Darum läuft auch alles auf Automation heraus. Ein Automat empfindet nicht. Er ist kalt wie das Diktat. Es lautet: Mach Geld! Mach mehr Geld! Für mich, nicht für Dich! Ich bin alles, du bist nur Mittel zum Zweck. Ich geniesse, du darbe und befolge.

    Die Menschheit gehorcht aus verständlicher Dummheit und überlebensnotwendiger Feigheit. Wir haben schon sehr lange verloren. Jede Freiheit. Alles. Zeit, uns wenigstens das einzugestehen.
    30 15 Melden
    • karl_e 23.04.2017 16:06
      Highlight die Automaten konsumieren ausser Energie fast nix. Sie produzieren im Endeffekt also Güter, die dann mangels Entlöhnung fast niemand mehr kaufen kann. Die Katze beisst sich in den Schwanz....
      6 1 Melden
    • Micha99999 23.04.2017 19:59
      Highlight Helikoptergeld!
      1 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 22.04.2017 20:43
    Highlight Ü50-«Arena»: Mit 49 werden alle entlassen? Nicht mit Pardini!

    Sagt watson...

    Nichts gegen Pardini. Er klebt auch voll an der Toleranz, die uns alle den öffentlichen Frieden aufrecht erhalten lässt. Und ja, jeder in der Schweiz lebt in der besten aller möglichen Welten. Aber Pardini wird genau so wie jeder andere auch NICHTS daran ändern: Die "Alten" werden auf dem Sozialamt entsorgt! Das wird niemand ändern, ausser ein Grundeinkommen. Und das wird kommen, bitte, Ihr 40+, glaubt daran und lasst Euch auf KEINEN Fall zermürben. Weil dann hätten sie gewonnen. Das LEBEN ist für sowas zu kostbar!
    25 17 Melden
    600
  • Fzutter49 22.04.2017 17:32
    Highlight Einmal eine Arena, ohne SVP, und der Umgangston war friedlich
    16 43 Melden
    • Ursus ZH 22.04.2017 22:46
      Highlight Die Gössi ist aber nicht sehr weit weg von der SVP. Und ihr Umgangston tönt zwar sanft ist aber äusserst arrogant. Das passt auch zur SVP.
      34 24 Melden
    • karl_e 23.04.2017 18:03
      Highlight Frau Gössi, die Dame mit dem eisigen Blick, passt zum neoliberalen Freisinn.
      10 1 Melden
    600
  • G. Schlecht 22.04.2017 16:26
    Highlight Je länger, je mehr bin ich froh, dass ich keine Kinder habe. Bald lass ich mich unterbinden um sicher zu gehen, nicht überrascht zu werden und dem System einen weiteren Sklaven und Handlanger in den Rachen zu werfen. So werde ich der letzte Teil meiner Familie sein, welcher sich diesem neoliberalen Wahnsinnssystem unterwerfen muss. Klingt zwar bitter, ist es für mich aber nicht. Konsumieren tu ich immer weniger, suche mir lieber eine Stelle, die mein Überleben sichert und spule den Rest des Lebens noch zu Ende. Wer würde schon die eigene Konkurrenz zeugen??!
    28 42 Melden
    • Tschedai 22.04.2017 18:44
      Highlight Noch nie hat es so viele Möglichkeiten gegeben Geld zu verdienen wie heute. Noch nie war es so einfach ins Ausland zu gehen, für Reisen, wie auch fürs Arbeiten. Leute! Fallt nicht in die Opferrolle! Schon nur die Schweiz allein bietet viele Möglichkeiten und wenns hier nicht klappt, kann man auswandern. Und wenn alle Stricke reissen hat die Schweiz ein sehr gutes Sozialsystem. Aber wenn man im Kopf sich ständig sagt, alles sei schlecht, dann wird es das auch sein...
      33 23 Melden
    • Karoon 24.04.2017 21:01
      Highlight Danke Tschedai
      1 0 Melden
    600
  • RETO1 22.04.2017 15:01
    Highlight die MEI-Gegner wollten ja den Ausländer-Vorrang und haben ihn bekommen, also jetzt nur nicht jammern!
    54 51 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2017 15:19
      Highlight Die MEI-Gegner wollten die Bilateralen behalten, da die MEI-Gegner für die Zukunft und für das gesamte Volk denken und nicht nur an sich und seinen Bauernhof gäll Reto...

      42 53 Melden
    • RETO1 22.04.2017 17:24
      Highlight ...gehören die ü50 die gegen günstigere Ausländer ausgewechselt werden denn nicht zum Volk?
      35 12 Melden
    600
  • Denverclan 22.04.2017 14:27
    Highlight Seien wir doch mal selbstkritisch, Weiterbildung kann es nicht sein, eher Bildung allgemein! Man braucht sich nur die Kommentare hier anzulesen und weiss sofort wieso wir nie zum Schlamassel herausfinden werden. Die Politik sagt danke, die Reichen sagen danke.....das Fussvolk bleibt immer untereinander zerstritten weil keiner dem Anderen was gönnt. Lieber das links-rechts Gezanke unter der Schirmherrschaft des Kapitalismus pflegen! Den Bonzen Egoismus vorwefen aber selber die kleinen Brötchen bis zum Bankrott verteidigen. Wir haben genau nur ein Leben und dieses verpulvern wir des Geldes wegen
    55 12 Melden
    600
  • amore 22.04.2017 14:21
    Highlight Vogt/Gössi, das absolute Dreamteam der Neoliberalen.
    22 26 Melden
    600
  • AskLee 22.04.2017 13:32
    Highlight Wenn Rekritierungsprogramme anhand dem angegeben Jahrgang eine automatische Absage generieren, ja dann läufts mächtig schief in der freien (asozialen) Marktwirtschaft!
    45 11 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2017 14:17
      Highlight Oder anhand fehlender Keywords. Das ist sowas von daneben 😡
      25 9 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 22.04.2017 12:41
    Highlight Dank eurer Annahme der PFZ kann sich die Wirtschaft bezüglich Lohnkosten optimieren.

    Ist schon länger im Gange, aber bis es euch trifft, hat es leider etwas gedauert.

    Cheers!

    55 48 Melden
    • AlteSchachtel 22.04.2017 13:02
      Highlight @stips: und warum nutzen genau die scheinbaren politischen Gegner die PFZ gnadenlos aus, um ü50er mit günstigen EU-Arbeitskräften zu ersetzen?

      41 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.04.2017 23:36
      Highlight Welche politischen Gegner? Macht das bei dier Sinn? Waren ja alle dafür ausser die SVP.

      FDP wegen ihrer Wirtschaftsklientel.

      SP wegen der Aushebelung des Nationalstaates.



      14 10 Melden
    • Zarzis 23.04.2017 08:39
      Highlight @Stipps

      Ich bin mehr und mehr davon Überzeugt, sie sind ein Fake! Ihre Meinung ist nur da zum Krawallmachen.
      Deshalb auch die Faktenresitenz. Sie Wissen ganz genau das sie Schwachsinn schreiben, aber erfreuen sich an den Antworten.

      Nationalstaat Schweiz, was meinen Sie damit, die Deutschschweiz? Die Romands? oder gar das Tessin? Welche ist jetzt die Schützenswerte?
      Das sollten Sie viel genauer Definieren und Sie merken das Sie dieses Schlagwort nicht mit Inhalt füllen können.
      7 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2017 11:05
      Highlight @Zarzis: Diskreditieren hilft nichts und bringt nichts haha! Nationalstaat ist dir kein Begriff ? Schützenswerte? Wieso unterscheiden Sie die Bürger? Tessiner, Romands, Deutschweizer - allesamt Bürger (Volk) der Nation CH - falls Sie sich derer nicht verbunden fühlen, habe ich etwas Mitleid, denn sie müssen ihnen Steuern zahlen und deren Gesetze befolgen ^^
      4 7 Melden
    • Zarzis 23.04.2017 12:33
      Highlight Aber Stipps
      Tessiner Reden Italienisch
      Die Romands Französich
      Wir hier Deutsch
      Was ist nun die Leitkultur in diesem Nationalstaat?

      Diese Frage weichen Sie aus?
      Ich Unterscheide, denn wenn sie sagen Nationalstaat und alle Regienen der Schweiz einbeziehen, ist dies Sschön aber nicht Glaubwürdig. Denn was ist dann ein richtiger Schweizer?
      Betr. Steuern, ich bin erstaunt?
      Den die die die Schweiz angeblich am meisten Lieben, Steuernzahlen am meisten hassen!
      Ich Zahle gerne, denn meine Heimat ist der bester Ort der Welt! Bezahlen Sie auch gerne Steuern?
      4 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.04.2017 16:51
      Highlight Aber Zarzis, wieso derlei Unterstellungen? Ist das wirklich die Art der Diskussion linker Kreise? Tja tragisch, zu diskreditieren und danach flennen, dass niemand zuhört.
      Christlich-abendländisch sagt ihnen etwas? Wieso ist der Einbezug aller Regionen der CH nicht glaubwürdig? *gröhl* Was Sie subjektiv denken gilt nicht für alle. Kennen Sie die 3 Elemente des Staates? Eines davon ist das Territorium ... ja umfasst Romands und Tessiner. Wer hasst das Zahlen von Seuern? Rechte und Pflichten auch nicht bekannt? Tja, zu viele offene Punkte bei Ihnen ... irritierender Komment.
      3 4 Melden
    600
  • AdiB 22.04.2017 12:13
    Highlight Mein vater wurde mit 56 gekündigt als er das erste mal nach 30 jahren im betrieb einen arbeitunfall hatte wo er sich die kniescheibe zerbrach und der miniskus riss. War auch das erste mal das mein vater krank geschrieben war.
    Nach 2 jahren beim rav ist er ausgewandert. Er sah keinen sinn und hatte auch die hoffnung verloren. Er war richtig angepisst und enteuscht von der politik hier und auch von seiner firma. Er zahlte schön brav seine rechnungen, hatte auch nie schulden. Ein vorzeige bürger. Ich verstehe die älteren leute und bin auch der meinung das die politik hier reagieren muss.
    107 13 Melden
    • AdiB 22.04.2017 12:47
      Highlight Was ich noch anmerken muss. Als es darum ging die ubs zu retten da musste die politik dan eingreifen mit unseren steuergeldern. Wenn grosskonzerne rote zahlen schreiben da muss die politik auch intervinieren. Aber wenn es um den arbeitsnehmer geht kommt gleich das argument, die politik darf sich nicht in die freie marktwirtschaft einmieschen.
      Hab nen vorschlag, wen wider einer der grossen in der kreide steckt und die politik mit steuergeldern helfen muss, soll dieser betrieb verstaatlicht werden und die aktien werden auf alle steuerzahler gleich aufgeteilt.
      83 20 Melden
    • Maxx 22.04.2017 14:18
      Highlight Auch mein Vater wurde mit 55 nach 7 Jahren in der gleichen Firma gekündigt. Nach 2 Jahren und 300 Bewerb. ausgesteuert. Das RAV hatte alle 2 Monate jeweils 15 Min. Zeit für ihn. Ausser "Grind abe + Bewärbe" hatten sie auch nichts konkretes.

      Nun ist er ausgesteuert, erscheint auf keiner Arbeitslosenstatistik, hängt zu Hause ab und nervt meine Mutter + die ganze Familie.

      Irgendwie scheint es mir, dass man keinen 58 jährigen mehr in den Firmen will. Er bekam nicht mal ein 1. Vorstellungsgespräch.

      Da wir alle irgend wann mal so alt sein werden, ist nicht sehr beruhigend.
      75 6 Melden
    • Ursus ZH 22.04.2017 17:11
      Highlight Ich hoffe, dass es deinem Vater gut geht im Land wo er jetzt ist. Aber Achtung, die Bürgerlichen wollen auch da intervenieren. Sie haben Pläne, die Renten auf die Kaufkraft des Auswanderunglandes zu reduzieren. Soviel zu bürgerlicher Sozialpolitik.
      37 6 Melden
    600
  • zombie woof 22.04.2017 11:38
    Highlight Wenn ich sehe was sich heute alles so als HR Spezialist ausgibt und wie das HR masslos überbewertet wird, erstaunt es mich nicht, dass 50+ Menschen kaum mehr Chancen haben, eine neue Stelle zu finden.
    84 10 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2017 14:18
      Highlight Gegenfrage: Du bist 30. TL. Dein Vater 55.

      Würdest Du ein 55jährigen einstellen?

      Das ist das Problem. Nicht Wissen und Lohn
      6 48 Melden
    • zombie woof 22.04.2017 15:09
      Highlight Hierundjetzt, stell dir vor, so was habe ich tatsächlich gemacht und hatte nur gute Erfahrung
      40 6 Melden
    • Maxx 22.04.2017 15:27
      Highlight @hierundjetzt - in ein junges Team - wohl eher nicht. Aber es gibt ja noch andere Jobs wo man die hin platzieren kann.

      Vor 10 Jahren waren es die Ü55 - jetzt redet man schon von den Ü50. In 5 Jahren dann von den Ü45.

      Gleichzeitig will man die Rente auf 67 oder 70 rauf schrauben. Irgendwie kann diese Rechnung am Schluss nicht aufgehen.

      Was macht ein heute fitter Man mit - 55, arbeitslos - bis zur offiziellen Pensionieren. Sein angespartes aufbrauchen. Und dann....von kleiner AHV leben und von einer halb einbezahlten Pensionskasse leben. Na dann, gute Nacht schöner Lebensabend...
      56 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 22.04.2017 17:25
      Highlight @Hierundjetzt. Das ist einer von mehreren Knackpunkten: kein 35jähriger Kaderangestellter will täglich mit jemandem arbeiten, der ihn an seinen Vater oder seine Mutter erinnert! Und ältere Kadermänner haben halt lieber schöne, junge Assistentinnen. So ist der Mensch, und niemand gibt es zu.
      10 13 Melden
    • Hierundjetzt 22.04.2017 21:10
      Highlight Das meine ich eben. Es wird mich vielleicht ebenso treffen. Ich habe da ein etwas mulmiges Gefühl.

      Ich kenne mehrer Fälle wo ein junger TL einen Ü50 angestellt hatte und danach musste man ihn wieder entlassen, weil er plötzlich den TL gab und alles besser wusste.

      Es gibt demgegenüber auch ganz viele tolle Ü50-MA. Nur von denen hört man eben nichts und was bleibt ist dann besserwisserische Ältere.

      Volià, niemand in der Firma wird sich wieder auf so etwas einlassen.

      Das ist natürlich eine Katastrophe!
      8 5 Melden
    600
  • Tedwerni 22.04.2017 11:28
    Highlight Mit 60 Jahren wird es in der Arbeitswelt für viele Arbeitnehmer dramatisch. Trotz guter Arbeitsleistung wird man regelrecht gequält. Der einzige Schutz, nach über 10 Jahren bei der gleichen Firma, sind 3 Monate Kündigungsfrist. Es ist traurig, was in der Schweiz mit den älteren Arbeitnehmern passiert. Mobbing und kein Schutz der Persöhnlichkeit ist an der Tagesordnung.
    63 14 Melden
    600
  • C-Cello 22.04.2017 11:27
    Highlight Diese Gewerkschaftsbosse sind alles Blender und grosse Schwätzer. Bin mit 50 arbeitslos geworden und das nach 28 Jahren in der gleichen Firma. Seit 30 Jahren habe ich Gewerkschaftsbeiträge bezahlt. Tröstende Worte und ein müdes lächeln war alles was von der Gewerkschaft kam. Den Gewerkschaften geht es nur Gut wenn es den Arbeitnehmern schlecht geht, dann haben sie mehr Zulauf.
    Wieso also soll sich die Gewerkschaft für ihre Mitglieder einsetzen?
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    • AdiB 22.04.2017 13:36
      Highlight Ja das ist schon einbisschen traurig. Die gewerkschaften haben recht abgegeben. Und wenn man sie auf die probleme aufmerksam macht und nach lösungen fragt, kommen sehr viele ins stottern. Ich habe zwei freunde die gewerkschaftler sind, sie sagten mir das läge daran dass die gewerkschaften an einfluss verloren haben. Seit der globalisierung und mehr bürokratie, sowie automatisierung hätten den "kriegsschauplatz" zu ungunsten des arbeitsnehmers und somit auch der gewarkschaften verändert.
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    • yellowastra 06.05.2017 07:08
      Highlight Du hast aber auch 28 jahre Arbeitslosenbeiträge bezahlt und nach unter 2 Jahren bist du ausgesteuert. Also jammer nicht rum, die Gewerkschaft hat dafür gesorgt das du für 28 Jahre 4 Wochen Ferien hast zu einem vernünftigen Lohn. Den zustand von heute hast du dank der Gewerkschaft sonst hättest du vielleicht schon 35 jahre dort gearbeitet halt schon als Kinderarbeiter.
      Die Gewerkschaft hat dich nicht entlassen sondern dein ehemaliger Arbeitgeber tat dies.
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  • Madison Pierce 22.04.2017 11:26
    Highlight Das Problem sind auch etwas die Arbeitnehmer selbst: man hat sich vielleicht nie gross um Weiterbildungen bemüht, will aber trotzdem immer mehr Lohn. Die Erfahrung ist zwar wichtig, rechtfertigt aber nicht jedes Mehr an Lohn gegenüber einem jungen Arbeitnehmer.

    Habe da schon Lohnforderungen von IT-Quereinsteigern ohne Weiterbildung gehört, dass man natürlich lieber den jungen Lehrabgänger nimmt. Nicht wegen dem Alter, sondern wegen der Kosten und der Ausbildung.
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    • AlteSchachtel 22.04.2017 12:47
      Highlight Weiterbildung, das A & O moderner Personalpolitik. Manchmal aber nichts weiter als ein Titel und Theorie im Kopf ohne Praxis.

      Klar braucht es für eine neue Herausforderung auch die nötigen fundierten Kenntnisse.

      Die Kündigung langjähriger ü50er erfolgt aber nicht mangels Weiterbildung.
      Und nicht selten, kommen bei Bewerbungen Absagen mit der Begründung überqualifiziert.
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    • AdiB 22.04.2017 13:44
      Highlight Nach über 20 jahren branchenerfahrung ob logistik oder bau, brauchts keine weiterbildung um aufzusteigen. Die erfahrung macht dich qualifizierter als einen 25 jährigen hf/fh absolventen. Aus der gelehrnten theorie brauchst du ca. 20% in der realen arbeitswelt. Früher war das gang und gebe das eine lehre reichte und man durch arbeitserfahrung raufschafte und zum einem recht angenehmen lohn schafte.
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    • Hierundjetzt 22.04.2017 14:15
      Highlight AdiB: stimmt alles. NUR anhand Deines Lebenslaufes ersehe ich diese Erfahrung eben nicht. Beim Kandidaten mit HF kann ich aber im mindesten davon ausgehen, dass er wenigstens das theoretische Rüstzeug aktuell hat.

      PS: HF / FH sind keine Äquivalente. FH ist ein Uniabschluss. HF ist eine reine Berufsbildung.

      HF/HFP (Meisterprüfung) sind Äquivalente
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  • Hierundjetzt 22.04.2017 10:46
    Highlight Das Problem der Ü50 ist ganz klar in der Aus- und Weiterbildung zu verorten. In den 80gern reichte eine Lehre und gut wars bis 65.

    Meine Damen und Herren, die Zeiten haben sich rasant geändert. 90% der heutigen KV'ler machen oder planen eine Weiterbildung.

    Euer Problem ist das fehlende Engagement in der Weiterbildung, damit meine ich nicht Kürsli besuchen sondern ein eidg. Abschluss!

    Nicht immer auf andere warten! Selber machen. Es ist nicht der Lohn der der zu einem Nein führt, sondern der Unwille pers. Leistung zu zeigen
    28 87 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 12:00
      Highlight Ich habe mit 34 siwe Ingenieur Schule angefangen. Der Hauptlehrer hat mich und alle anderen Ü30 ausgemobbt.
      Mir hat er die Aussage getätigt, mit 30 muss man alle Ausbildungen fertig haben, nicht erst anfangen! Darum hat es seltsamer weise auch kein Ü30 in meiner Klasse geschaft die ersten 3 Semester zu überstehen.
      Auch eine seiner Aussagen:
      Ü30 sind Praktiker aber wir Bilden Theoretiker aus!
      Genau das was der Bau dringend braucht!
      Früher haben die Parktiker der Theoretikern gesagt wie es Funktioniert heute dsagen diue Theoretiker wie es zu sein hat! Realität egal!
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    • FrancoL 22.04.2017 12:05
      Highlight Nein Hierundjetzt, das ist ein ein mögliches Teilproblem. Wir brauchen nicht alles top ausgebildete Mitarbeiter, denn diese könnten wir heute erst recht nicht bezahlen. Die Arbeitslosen ü50 fallen in vielen Brachen an, in denen sie durchaus genügend Ausbildung hätten.
      Ich treffe x ü50 auf der Arbeit, aus den verschiedensten Branchen und stelle fest dass die Weiterbildung durchaus genügt, aber sie werden trotzdem entlassen oder in die Scheinselbständigkeit gedrängt.
      Die Wirtschaft optimiert oft den Mitarbeiterpreis auf der Basis der Lohnkosten, nicht der Qualifikation.
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    • andre63 22.04.2017 12:43
      Highlight so en sch..... bin ü-50, hwv abschluss, spreche 5 sprachen.
      wurde fast ausgesteuert. hauptsache die wirtschaft kann billige deutsche einstellen.
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    • FrancoL 22.04.2017 12:57
      Highlight @Zarzis; Harte Aussagen, aber durchaus in der Realität so anzutreffen. Heute wird sehr viel mit Theorie gearbeitet, das kann in gewissen Branchen durchaus Sinn machen, in vielen Branchen ist die Realität und damit die Erfahrung überaus wichtig.
      Es sollte kein Wettlauf zwischen Erfahrung und Theorie werden, sondern ein MITEINANDER.
      Noch heute nach über 30 Jahren Theorie und Erfahrung lasse ich beides nebeneinander gelten und schätze es wenn beide Seiten sich bei den gestellten Aufgaben einbringen.
      Ist aber nicht sehr beliebt und leider stelle ich fest, dass eher die Theoretiker sich sträuben
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    • Hierundjetzt 22.04.2017 13:47
      Highlight FrancoL, beim letzten Punkt bin ich nicht ganz einverstanden, siehe meine Antwort an Andre63: das mit dem billigen Tüütschen stimmt nur sehr bedingt.

      Jede Stelle hat ein bestimmtes Budget und orientiert sich an den übrigen Mitarbeitern, ansonsten erhalte ich einfach eine Lohnklage.

      Bsp.: Wenn die Stelle mit 5000.- bewertet ist, dann zahle ich keine 8000.-, egal ob der Kandidat jetzt 20 oder 50 ist.

      Tatsache ist eher, das TL keine MA einstellen, die um einiges Älter als Sie sind, da Ü50 den Eindruck erwecken, später Ihre Autorität zu untergraben "Der Junge wieder" / "als ich so alt war"
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    • Hierundjetzt 22.04.2017 13:51
      Highlight Zarzis: nicht aufgeben!

      Schule wechseln, Beschwerde einreichen. Leeerer ist ein tu**el

      War letzthin an einer HF Diplomfeier, da gibt es Ü40 noch und noch
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    • FrancoL 22.04.2017 14:18
      Highlight @Hierundjetzt; Nun bin ich aber arg enttäuscht; was soll das Beispiel von 5'000 zu 8'000? Wenn die Stelle vorher mit 8'000 im Budget war dann könnte sie dies auch mit etwas guten Willen so bleiben oder war der Chef im Vorfeld blind als er die 8'000 budgetierte?
      Halten wir doch auch fest, dass die Mehrkosten für die Stelle belegt durch einen älteren Mitarbeiter gar nicht so exorbitant sind; Sie belaufen sich für einen Monatslohn von 10'000 auf ca 300-400 CHF! was darüber hinaus berechnet wird dass ist ein Lohndruck auf die jüngeren Mitarbeiter oder eine Neubewertung des Stellenprofils!
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    • FrancoL 22.04.2017 14:22
      Highlight @Hierundjetzt; Wäre alles so einfach und "lustig" zu begründen, hätten die ü50 kein Problem eine Stelle zu finden. Ich weiss das heute leider auch "Kleider machen Leute" gilt, dass viele der Meinung sind die heutigen Ausbildungen seien besser als noch vor 15 Jahren. Es wird tatsächlich viel gehänselt, am Schluss zählt allerdings nur die Leistung und die ist bei beiden Schichten eben nicht immer optimal. Nur beim älteren wird das eher angekreidet.
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    • Hierundjetzt 22.04.2017 15:26
      Highlight Nein FrancoL, da hast Du mich falsch verstanden, ich nahm Bezug auf die Aussage von Andre63, und bin der Überzeugung, das es eben nicht nur der "billigen Deutschen" ist, warum ich den Job nicht erhalte.

      Anders formuliert: Wenn ich eine Stelle mit 5'000.- bewerte, dann zahl ich dem Arbeitnehmer je nach Verhandlung 4'000 - 6000. Wenn ein Ü50 mit 8'000 anrauscht (berechtig oder nicht berechtig), dann kann ich ihm den 8er einfach nicht geben.

      Du zahlst ja Deiner Sekretärin ja auch keinen 8er weil Sie jetzt Ü50 ist.

      Man muss leider als Ü50 harte Einschnitte in Kauf nehmen, aber Hauptsache Job.
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    • ujay 24.04.2017 15:04
      Highlight @andre63. Etwas billig, deine Argumentation...quasi, hinter jeder Ecke lauert ein Deutscher😂😂😂
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    • FrancoL 24.04.2017 16:37
      Highlight @ujay; Eigene Erfahrungen sind nie billig Argumente, wenn sie als diese deklariert werden.

      Aber ich kann Dir als UN bestätigen, dass in unserem Planungsbüro inkl. Partnerbüro gut und gerne 20-25% der Stellen durch kostengünstigere Mitarbeiter aus dem nahen Ausland ersetzt werden könnten.
      So alleine steht diese Erfahrung von andre63 nicht da.
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  • pfefferli 22.04.2017 10:17
    Highlight 1. Jeder weiss, dass die Statistiken nicht stimmen! (Ausgesteuerte, davon viele ältere fehlen)
    Gut, ausser Fr. Gössi .....
    2. Jeder weiss, dass die erhöhte PK-Abgabe total falsch ist, nur niemand kümmert sich darum!
    3. Fast jeder kennt einen älteren, der Riesenprobleme hat, wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen ( ausser Fr. Gössi)
    4. Jeder weiss, dass die Arbeitsvermittler ca. 0.5% Interesse an älteren Arbeitnehmern haben!
    Die Politik versagt in diesem Punkt total, bringt als Entschuldigung falsche Statistiken (Gössi) oder plaudet seit Jahren um den Brei herum..... einfach ganz ganz traurig!
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    • Zarzis 22.04.2017 11:54
      Highlight @Pfefferli
      Natürlich, denn wollen Leuteu wie Frau Gössi was daran ändern, NEIN!
      Wenn ums Kassieren geht ist der Staat nur ein Störfaktor. Genau so wie beim Steuern Kassieren, das sollen eh nur die Armen bezahlen.
      Aber dafür soll Sicherheit und Infrastruktur Gratis anbieten!
      Lustiger weise redet das Organisierte Verbrechen gleich, bin mir häufig nicht sicher wo das Aufhört und Bürgerliche Politik anfängt.
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    • FrancoL 22.04.2017 12:10
      Highlight Wenn Gössis das Sagen haben, dann wird es wohl gar keine ü50 mit Anstellungsproblemen haben.
      Ihr Auftritt war ein Affront für alle ü50 die sich um einen Job suchen. So wie es ein Affront der älteren Dame gegenüber war, da hat Gössi nicht einmal die Situation richtig begriffen. Mit Gössi zeigt die FDP ihre Unfähigkeit sich von der UN-Lobby zu lösen, einfach peinlich.
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    • Ursus ZH 22.04.2017 17:20
      Highlight Ich kenn im Moment in der Schweizer Politik keine arrogantere Figur als Gössi. Es ist unglaublich wie sie die Probleme der älteren Generation herunterspielt und ignoriert. Wenn man mit dieser Arroganz die FDP wieder salonfähig machen will, dann gute Nacht.
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    • FrancoL 22.04.2017 19:41
      Highlight Ja Ursus ZH; Die Gössi ist das Paradebeispiel einer Fehlbesetzung. Ich habe unter meinen Bekannten einige FDP-Urgesteine und die regen sich masslos ab ihrer Arroganz und dem fehlenden Einfühlungsvermögen auf.
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  • Telomerase 22.04.2017 10:08
    Highlight Klassische Klientelpolititk der SP. An einer funktionierenden Lösung (Mässigung der Einwanderung, funktionierender Inländervorrang) sind sie nicht interessiert, da sie sich nicht mehr von den Bürgerlichen unterscheiden würden und darum keine Wähler zu gewinnen wären. Lieber irgendwelche verschwurbelten Halbansätze (Kündigungsschutz à la française? Weil's dort so hervorragend funktioniert).
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    • Zarzis 22.04.2017 11:50
      Highlight @Telomerase
      Echt?
      Es gab eine Abstimmung im parlament, ca. 3mt vor der MEI Abstimmung. Da wollte die SP-Grünen, stärke Flankierenden Massnahmen. Was nichts anderes als Inländervorrang ist. Nun raten Sie mal wer wegen weniger Staat dagegen war?
      Ich mache es einfach:
      Die SP, Grünen und teile der CVP haben als einzigen dafür gestimmt!

      Ich finde es echt Lustig, will die Linke was heisst es die wollen die Planwirtschaft, die Funktioniert nicht um dan zu meckern, die machen doch gar nichts!
      Egal was die Linke macht für viele ist es eh falsch!
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    • FrancoL 22.04.2017 12:14
      Highlight Wo genau ortest Du eine Mässigung beim sich bedienen an der Einwanderung/Zuwanderung von Seiten der bürgerlich geprägten Unternehmungen? Wer genau der Bürgerlichen die etwas zu sagen haben und etwas bewirken könnten versucht (ich betone versucht) etwas für einen funktionierenden Inländervorrang zu tun?
      Dein ganzer Kommentar kommt geschwäbelt daher.
      Versuche es doch mit einigen Herleitungen, wäre für alle hilfreich.
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  • Chääschueche 22.04.2017 09:53
    Highlight Einfache Lösung: Der BVG Satz wird mit 45/55 nicht mehr so erhöht, dafür aber mit 25/35 um den "verlust" auszugleichen. Dann könnte man ein Argument das zu entlassungen ab 50 führt schon mal vergessen.
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    • Hierundjetzt 22.04.2017 11:48
      Highlight Auf den ersten Blick eine gute Lösung. Auf den zweiten ganz klar keine, das ist reines Geschwafel

      Beispiel:

      25: 5000.- / Monat
      50: 10'000.- / Monat

      PK-Abzug: 20% (Richtwer Ü50)

      Für eine Kompensation mit 25, müsstest Du ja Sozialabgaben (AHV, PK etc) von gegen CHF 1800.-bezahlen!

      3000.- netto, bei 10% Jugendarbeitslosigkeit, damit der Ü50 (3 % Arbeitslosigkeit) einen Job hat?
      10 18 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 12:19
      Highlight Nicht so einfach; da würde man in den letzten 15 Arbeitsjahren die Altersvorsorge von den ü50 merklich verringern. Das Ausgleichen des Verlustes geht beim Alters-Sparkapital über die PK nicht, das ginge nur über die AHV. Wenn schon müsste man bei den jüngeren die PK-Abgabe erhöhen, was dann auch für die Zukunft zu höheren Altersrenten bei den jüngeren Generationen führen würde.
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    • E7#9 22.04.2017 15:23
      Highlight Aber heute ist es keine Seltenheit, dass man bis Ü30 studiert. Und wer dies nicht tut hat in jungen Jahren zumindest noch keinen so grossen Lohn, als das man die höheren Beiträge des mehr verdienenden älteren Mitarbeiters damit kompensieren könnte (zumal es auch nicht danach aussieht, dass man es mit den Zinsen wettmachen könnte, weil die PK's länger mit dem Kapital wirtschaften könnten).
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    • FrancoL 22.04.2017 16:05
      Highlight @Hierundjetzt; 25 verdient 5'000 ü50 10'000. Was soll das? das sind doch nicht die gleichen Stellenprofile! Da vergleichst Du Aepfel mit Bananen.

      So kann man ziemlich alles herleiten nur ist die Grundlage falsch!

      Zudem musst Du nur 50% des Unterschiedes der PK-Einlage-% rechnen, alles andere ist Schaumschlägerei. Wie bereits beschrieben, die Kosten für den Arbeitgeber für einen ü50 liegen bei einem Lohn (pm) von 10'000 bei ca CHF 400!

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    • Hierundjetzt 22.04.2017 17:33
      Highlight FrancoL: nicht ganz richtig der PK Beitragssatz ab 55 ist 18%. Ab 45 15%

      Es war ein Beispiel. Selbstverständlich gibt es solche Unterschiede (vielleicht nicht ganz so gros) die Entlöhnung ist grundsätzlich Branchenabhängig und erst danach wirddie Funktion berücksichtigt.

      Eine Sekretärin in Zürich in einer Bank verdient nun mal mehr als eine im Jura bei einem Schreiner. Auch wenn es der exakt gleiche Job wäre.
      1 1 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 19:38
      Highlight @Hierundjetzt; Wir können nicht die Löhne querbeet vergleichen sonst müssten wir ja auch die Preise querbeet vergleichen. Im Jura ist die Wohnung bedeutend günstiger als in Zürich etc.

      Bei der PK bitte nicht den Koordinationsabzug vergessen!

      Auch sollte man ehrlicherweise die Löhne jeweils brachenintern vergleichen und da fallen die Unterschiede bedeutend kleiner aus.

      Alles was wir hier an Detail besprechen und abwägen darf nicht darüber hinwegtäuschen dass etliche UN mit der Entlassung von ü50 ihre Lohnstruktur optimieren und den Ersatz im Ausland holen, ein Doppelunsinn.
      2 0 Melden
    • Hierundjetzt 23.04.2017 11:06
      Highlight Ich kann Dir zu jedem Punkt beipflichten. Wie bereits in einem anderen Comment erwähnt, habe auch ein etwas mulmiges Gefühl, wenn ich an die Zeitspanne 50-65 denke.

      Es dauert zwar noch ein sehr grosses Stück aber es wird nicht besser.
      2 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 13:02
      Highlight @Hierundjetzt; Wir sind uns ja mehrheitlich einig und ich finde es bedenklich, dass Du ein etwas mulmiges Gefühl haben musst. Und leider haben dieses Gefühl viele auch bestens ausgebildete Menschen, das müsste nicht sein, nicht in einem reichen+stabilen Land wie die Schweiz.
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  • Fabio Kunger 22.04.2017 09:52
    Highlight Franz Jäger ist ein ganz übler Typ. Der lebt in seiner ökonomischer Traumwelt und nur seine Ansicht ist korrekt. Petra Gössi ist die ideale Parteisoldatin, hauptsache die Interessen der Grosskonzerne schützen. Corrado Pardini hat die Probleme erkannt, aber die falschen Lösungen.
    38 42 Melden
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  • Fabio Kunger 22.04.2017 09:47
    Highlight Ich fand diese Arena nicht schlecht, weil man viele einfache Leute aus dem Puplikum sprechen lassen hat. Man sollte dies in Zukunft noch mehr ausbauen. Manche hatten richtig starke Argumente, da reichen die Foskeln der Politiker nicht mehr.
    56 6 Melden
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  • whoisniklaus 22.04.2017 09:44
    Highlight Nur schon wenn es um die Mutterschaftspause geht, könnten wir von unserem grossen Nachbarkanton (Deutschland) ein Stückchen abschneiden.

    Nichtsdestotrotz haben wir eine tiefe Arbeitslosenquote und für das sollten wir eigentlich Glücklich sein, in den letzten Jahren waren es im Durchschnitt immer 3%.

    Nun, ich denke bei über 400'000 KMU's in der Schweiz, sollte es möglich sein, diese kleine Arbeitslosenquote zu eliminieren, wichtig ist, das man halt bei den 'Gewinnen' einstecken sollte.

    Und dann wird es immer die 'Gangsta' geben, die einfach nicht arbeiten wollen...
    12 19 Melden
    • Maxx 22.04.2017 14:26
      Highlight Wenn Sie alle ausgesteuerten zur Arbeitslosenquote dazuzählen - was eigentlich normal wäre, weil diese ja immer noch suchen, nur ohne Arbeitslosengeld - dann sieht die gute Arbeitslosenstatistik nicht mehr so gut aus.

      Dann sein wir bei den anderen Ländern in Europa....
      23 2 Melden
    600
  • pamayer 22.04.2017 09:36
    Highlight So lange Aus gesteuerte nicht auch in der Arbeitslosenstatistik aufgeführt sind, taugen die Zahlen nichts.

    60 9 Melden
    600
  • Falco 22.04.2017 09:20
    Highlight Parodini wieder einmal in Höchstform. Guter Rhetoriker und Schauspieler in einem. Ich mag ihn, wie auch Frau Rytz. Hohe Sozialkompetenz und Empathie. Kühl die „Geldsäcke“ Gössi und Vogt, auf die wir locker verzichten könnten. Statisten. Was meint der Jäger? Eloquent mit 75, ja, hatte in seinem Leben vermutlich noch nie schmutzige Hände. Aber sich mit Händen und Füssen gegen einen verbesserten Kündigungsschutz wehren, für die in die Arbeitslosigkeit Gejagten, das kann er.
    30 44 Melden
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  • AlteSchachtel 22.04.2017 08:57
    Highlight In Zürich Nord kommt es doch auch in namhaften Firmen öfter vor, dass langjährige Arbeiter ab 50 in flaueren Auftragsperioden gekündigt oder frühpensioniert werden. Zieht die Auftragslage saisonbedingt dann wieder an, dann werden Grenzgänger angeheuert. Die ehemaligen Mitarbeiter müssen sich bei Temporärbüros verdingen....

    Das irre ist, dass in diesen Firmen die alten Patrons jeweils sehr gut zu ihrem Personal schauten, die junge Generation, die übenommen hat, hat jedoch keine Hemmungen treues Personal zu schicken, wenn damit die Finanzen optimiert werden können.
    56 7 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 11:43
      Highlight @AlteSchachtel
      Das ist das was ich Buchhalterisierung der Wirtschaft nenne. Buchhaltern geht es nur um die Zahlen. Zahlen haben kein Gesicht oder Geschichte!
      Und der Jäger von der HSG ist der Vorbeter dieser Entwicklung.
      Die Absolventen der HSG haben immer die selben Lösungen für alle Firmen Probleme:
      Firma Optimieren, heisst Entlassungen.
      Kosten Senken, heisst Alt entlassen und Junge Einstellen oder Schweizer Entlasen und Ausländer Einstellen.
      Margen erhöhen, heisst Lieferanten noch mehr Drücken und Überstunden nicht mehr Auszahlen und Wochenarbeotszeit erhöhen!
      Das kann ich ohne HSG auch!
      38 8 Melden
    • AlteSchachtel 22.04.2017 12:51
      Highlight @zarzis:
      Neu heisst es ja auch nicht mehr "Personal" oder "Mitarbeiter", sondern menschliche Quellen (Human Resources). Nur schon dies sagt viel über die Wertschätzung von Menschen in der Wirtschaft aus.
      33 6 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 12:58
      Highlight @AlteSchachtel

      Ja, aber gemeint ist damit: Kostenfaktor!
      11 5 Melden
    600
  • Zarzis 22.04.2017 08:42
    Highlight Was heisst eigendlich:
    Der Staat soll sich nicht einmischen?
    Eigendlich nichts anderes als, wir wollen dieses Problem nicht angehen. Sonst könnten eventuell unsere Gewinne um 1-2% Sinken!
    Es sind die gleichen die sich auch mit aller Macht die Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Lohndumping, Verhindern!
    Lohngleichheit Schweizer - Ausländer als Linke Träumerei ab tun.
    Also beim Geldvderdinnen soll der Staat einfach Zuschauen. Nur dieser Staat ist gut!
    Lustig ist doch das diese Argumentation aber Waffengeschäften auch Zählt, aber bei Drogen, nicht!
    19 15 Melden
    • Wölfli beim Lamm 22.04.2017 11:46
      Highlight Dass der Staat für die Rechtsbürgerlichen nur ein nützlicher Idiot ist wissen wir seit der Finanzkrise (Bankenrettung) und dem Steuerstreit mit den USA. Zahlen und Schnauze halten, heisst die Devise. Sprechen wir doch Klartext!
      19 14 Melden
    600
  • Zarzis 22.04.2017 08:34
    Highlight Ich kann das: Der Staat soll sich nicht einmischen, nicht mehr höhren!
    Der Stta will sich nur einmischen, wenn was aus dem Ruder lauft, aber dann kann man nicht mehr hemungslose Abzocken.
    Schaut euch die Dicke der Gesetztbücher an. Wären wir alle Vernüftige Menschen, würde Ethik und die 10 Gebote Reichen zum Zusammenleben. Aber nein! Es gibt halt welche unter uns die halten sich halt immer für Schlauer und sagen sich ich gehe an und über die Grenzen. Deshalb braucht es einen Staat, der das Regelt. Ist nicht mein Traum, aber die Geschichte zeigt, die beste aller Optionen!
    80 24 Melden
    • Telomerase 22.04.2017 09:59
      Highlight Die Geschichte zeigt, dass Planwirtschaft nicht funktioniert.
      18 26 Melden
    • StefanZaugg 22.04.2017 10:25
      Highlight Stimmt, all die planwirtschaftlichen Staatsformen sind funktionierende Vorbilder.
      15 21 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 11:36
      Highlight Ich schreibe zwar absolut nichts von Planwirtschaft! Diese Aussage ist doch nichts anderes als ein Denkverbot!
      Gibt es nur Raupttierkapitalismus oder Ostblock Sozialismus? Echt
      Also was war dann die Wirtschaftsform die wir in den 1980 hatten?
      Noch eine sache. Der Komunismus hat wie er gemacht wurde, Versagt. Also Mono Komunismus kann es nicht gehen. Nur hat der heutige Kapitalismus mehr als einmal Versagt! Aber aus diesem Versagen wollen wir scheinbar nichts lernen. Sonst hätten wir nicht Roosevelts Regulierungen aus den 1930 ersatzlos gestrichen und fast 60 jahre Stabilität mit!
      15 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 22.04.2017 11:51
      Highlight @Telo. Aha. Ja aber dann Schluss mit Geld für den Tourismus und die Landwirtschaft. Bei künftigen Steuerstreitereien marschiert dann keine Bundesrätin mehr nach USA um für nach ausl. Gesetz kriminelle Banken die Kohlen aus dem Feuer zu holen, usw.usf.
      8 7 Melden
    600
  • Thinktank 22.04.2017 08:20
    Highlight Warum stellt niemand die Frage, warum ältere Menschen nicht mehr eingestellt werden? Zu teuer, zu stur, zu unflexibel, Anspruchshaltung? Eigentlich müssten die Älteren ja bevorzugt werden aufgrund von Erfahrung.
    Die Wirtschaft ist halt an einem Überangebot von Arbeitskräften interessiert und die Linken und Gewerkschaften sind mit ihrer Einwanderungsflutungspolitik hauptverantwortlich. Die Linken hoffen vor allem auf neue Verwaltungs-, Kontroll-, Betreuungs- und andere Bullshitjobs, die keinen Mehrwert generieren.
    86 97 Melden
    • AlteSchachtel 22.04.2017 08:48
      Highlight "zu teuer, zu stur, zu unflexibel, Anspruchshaltung?"

      zu teuer betreffend Pensionskasse! dass sich der Lohn mit den Erfahrungen entwickelt, ist ja normal und sollte einen jetzt Jungen nicht stören.

      Und wenn man 30 Jahre im mittleren Kader gearbeitet hat, muss man sich dann ab 50 mit dem Job als Papierkorbleerer abfinden, damit einem keine zu hohe Anspruchshaltung vorgeworfen werden kann?
      35 8 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 08:48
      Highlight Sorry Thinktank
      Was schreiben Sie immer für falsche Sachen!!
      Wer hat im Parlament schon seit 1848 die Mehrheit? Die Bürgerlichen!! Also Ihre Freunde!
      Wer hat die Linke mit der Lüge über Starke Flankierenden Massnahmen zum Ja tzur PFZ Verführt. Die Bürgerlichen. Wer löscht alle Flankierenden massnahmen! Die FDP - SVP mit dem Satz: Der Staat soll sich nicht einmischen!!
      Aber ich weiss, wenn Ihre Frau Kopfweh hat, ist es nicht der Föhn, sonder die Linken!
      Aber bitte, seien Sie doch bitte der, der noch was Lernen will und sehen, dass Ihre Aussagen einfach nur komplett falsch sind!
      25 23 Melden
    • äti 22.04.2017 09:15
      Highlight Nichts Neues von Thinktank: stur, unflexibel, Bullshit.
      25 24 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:17
      Highlight Ich ja herrlich wie Du die Zuwanderung wieder den Linken in die Schuhe schieben magst.
      Hast Du immer noch nicht bemerkt dass sich das Bedienen an der Zuwanderung eine Sache der Unternehmer ist? Den Unternehmern die Du und Deine Ideologen klar IMMER nur bei der rechten Seite wähnen? Also muss man mit etwas Logik feststellen, dass die Zuwanderung und damit auch das "Ausmustern" von der Wirtschaft aus geht und nicht von den Linken.
      29 25 Melden
    • Makatitom 22.04.2017 10:09
      Highlight Richtige Feststellung, falsche Schuldzuweisung! Linke und Gewerkschaften waren leider noch nie in der Mehrheit in unseren Räten. Die Linken wollten griffige flankierende Massnahmen, das war aber den Rechten und Bürgerlichen nicht genehm und so beschlossen die Räte absolut zahnlose flankierende Massnahmen.
      24 18 Melden
    • seventhinkingsteps 22.04.2017 11:09
      Highlight Zu teuer.
      4 7 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 22.04.2017 07:07
    Highlight Wer schaut noch die Arena? Ich habe seit Projer übernommen hat aufgehört zu schauen. Zu parteiisch und zu arrgoant.
    53 100 Melden
    • äti 22.04.2017 09:16
      Highlight Richtig, Bachelor ist wesentlich anspruchsvoller.
      30 15 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:19
      Highlight Schön dass Du hellseherische Fähigkeiten hast. Nicht schauen und Kommentar abgeben, mol mol das ist dann nicht arrogant.
      30 9 Melden
    • Wehrli 22.04.2017 09:44
      Highlight Na ja, immerhin hat er Ganser die Gans richtig schön versenkt.
      12 22 Melden
    600
  • Joël 22.04.2017 06:56
    Highlight Leben scheint Leiden zu sein.
    30 10 Melden
    600
  • Schneider Alex 22.04.2017 06:29
    Highlight Mit einer wirksamen Kontingentierung der Zuwanderung könnten wir den Arbeitsmarkt für Ältere stark entlasten.
    89 35 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 08:38
      Highlight Mit der Abschaffung des BVG und der Durchsetzung von Mindestlöhnen auch...
      55 43 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 08:54
      Highlight @kokolorix
      Nee, das ist doch Überregulierung!
      Auch Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Lohndumping sind Komonistische Rezepte und gehöhren Abgelehnt! Der Kündigungsschutz, den Brauchen nur Schlechte Arbeiter, also auch Weg!!
      Gewerkschaften machen eh nur Ärger, weg!!
      Ein Lohn der zum Leben Reicht! Linke Träumereien!

      Dabei gab es schon eine Zeit inder das alles nicht brauchte. Im Römischen Reich und die Angestellten hatten einen einfach und VEDrständlichen Namen, der gleich zeigte wo sie in der Hirrachie stehen:
      Der war:

      Sklave!
      4 16 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:20
      Highlight Und wer genau sollte die Kontingentierung vornehmen? Der Staat oder die Wirtschaft selbst? Und die Kontingentierung wäre dann nicht der befürchtete Papiertiger? Wenn nicht wieso genau?
      7 9 Melden
    • E7#9 22.04.2017 10:21
      Highlight @_kokolorix: Wie soll ein Mindestlohn dem Problem vorbeugen? Findest du, ab 55 sollte man das Gehalt so massiv zurückschrauben, dass man lohnmässig Konkurrenzfähig gegenüber ungelernten oder unerfahrenen Mitarbeiter bleibt? Dafür bräuchte es keinen gesetzlichen Mindestlohn, aber wollen wir das wirklich? Da gefällt mir Pardinis Vorschlag von GAV's mit ausgeklügeltem Kündigungsschutz sogar noch besser. Und wieso BVG grad abschaffen? Du meinst wohl umstrukturieren. Die AHV ist ja nur existenzsichernd. Oder soll wer sich nicht selber organisiert im Alter lediglich vom Existenzminimum leben?
      8 7 Melden
    • poga 22.04.2017 11:15
      Highlight @_kokolorix wie sollen Mindestlöhne die Älteren entlasten?
      6 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 22.04.2017 11:53
      Highlight @koko. Ironie off???
      4 6 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 12:59
      Highlight Selbstverständlich verbessert ein Mindestlohn für ausländische Anfänger die Konkurenzfähigkeit der älteren, erfahrenen Mitarbeiter. Das Geld vom BVG würde in der AHV die Realwirtschaft unterstützen und wesentlich weniger Verwaltungskosten generieren. Die Gebühren und Aufwände der Pensionskassen sind extrem, sie sind die einzigen die von dem System profitieren. Darum haben sie auch eine Hundertschaft von Lobbyisten im Bundeshaus die jede Diskussion im Keim ersticken
      6 6 Melden
    • E7#9 22.04.2017 15:09
      Highlight @_kokolorix: Aber wie meinst du das konkret? Soll die AHV als Umlageversicherung in Zukunft auch den gewohnten Lebensstandard gewährleisten? Oder ist dann jeder nur bis zum Existenzminimum abgesichert weil die zweite Säule wegfällt? Dann würde die dritte Säule zur zweiten werden (nicht obligatorisch), oder wie meinst du das? Ich erkenne ja schon auch, dass wir mit der 2. Säule ein Problem haben und dass da nicht alles so koscher läuft. Aber wir brauchen doch eine obligatorische 2. Säule in irgend einer Form.
      4 3 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 18:08
      Highlight Wenn wir den Betrag den wir für das BVG aufwenden der AHV übergeben, dann entfällt der ganze Verwaltungsaufwand für die Pensionskasse, da wir die AHV ja schon haben. Die Rente wäre dann etwas mehr als doppelt so gross, was deutlich uber dem Existenzminimum liegen würde.
      Heute zahlen wir mehr fürs BVG und erhalten weniger als von der AHV.
      Das Geld wäre auch nicht für viele Jahre an den Finanzmarkt gebunden und würde den Konsum ankurbeln. Z.B. könnten sich dann mehr Rentner schweizer Produkte leisten, oder in der Schweiz herumreisen. Das könnte endlich ein qualitatives Wachstum auslösen
      4 1 Melden
    • Schneider Alex 23.04.2017 08:23
      Highlight @ FrancoL: Wenn Kanada, Australien und die USA als grosse Staaten differenzierte und ausgewogene quantitative Einwanderungsbeschränkungen erfolgreich umsetzen können, sollte dies in der kleinen Schweiz mit ihrem weit höheren Einwanderungsdruck auch machbar sein.
      6 1 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 11:11
      Highlight @Schneider Alex; Die haben aber auch kein PFZ-Abkommen und haben auch keinen prominenten Teil der Wirtschaft der wie bei uns sich sehr gerne und vollumfänglich an der Zuwanderung bedient oder droht sonst auszulagern.
      Gäbe noch zu betrachten dass die Binnenmärkte der drei von dir genannten Staaten durchaus eine eigene Binnenmarktwirtschaft tragen können, das ist bei uns viel schwieriger.
      Das klein sein ist da von Nachteil, vor allem wenn man bedenkt dass in der kleinen Schweiz ein guter Teil der Bevölkerung das Leisten von gewisse Arbeiten nicht einmal in Erwägung zieht.
      2 0 Melden
    • Schneider Alex 24.04.2017 07:06
      Highlight @FrancoL; Mit etwas britischem Mut könnten wir gegen das PFZ-Abkommen verstossen und eine für uns günstige Umsetzung wagen. Zudem ist die Lohnstruktur in der Schweiz seit Jahrzehnten zugunsten der Büroarbeitsplätze verzerrt und kaum aufweichbar.
      2 0 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 08:46
      Highlight @Schneider Alex; Die Umsetzung könnte schon seit der Einführung der PFZ ohne grosses Aufsehen realisiert werden, es hätte nie und nimmer eine MEI, die das Thema an die grosse Glocke gehängt hat gebraucht, wenn die schweizer Unternehmungen einen raisonablen Inländervorrang praktiziert hätten. Aber NEIN nicht einmal nach der MEI haben sich gewisse Unternehmungen bemüht etwas kürzer zu treten, sie haben allerhöchstens ihren Ausländeranteil reduziert in dem sie Arbeiten an Unterakkordanten übertragen haben, die wiederum praktisch nur Zuwanderer beschäftigen und das quer durch alle Branchen.
      3 0 Melden
    • FrancoL 24.04.2017 08:50
      Highlight @Schneider Alex; Ich habe mich schon vor Jahren bmüht in meiner MICRO-Umgebung die Stellen zu zählen, die man ohne weiteres mit Inländervorrang hätte besetzen können und ich war erschlagen wieviele Stellen dies in meiner KLEINSTUMGEBUNG sind. Würde ich diese Zahl konservativ hochrechnen dann wäre die Zuwanderung kein Thema, ohne Kündigung der PFZ, ohne unmögliche Verhandlungen mit der EU ohne viel Geld für Abstimmungen auszugeben.
      3 0 Melden
    600
  • demian 22.04.2017 05:41
    Highlight Ach den Pardini kann doch niemand mehr ernst nehmen! Der inszeniert sich nur gerne selbst in den Medien.

    Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer, was für eine Schnapsidee.
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    • _kokolorix 22.04.2017 08:54
      Highlight Ist immerhin ein Vorschlag. Ob er gut ist, darüber lässt sich tatsächlich streiten.
      Von bürgerlicher Seite wird das Problem schlicht als nichtexistent erklärt, ein Verhalten das sonst immer den Linken unterstellt wird.
      Zeit und sanfter Zwang zur Weiterbildung, Abschaffung des BVG und Mindeststandards für Arbeitsverträge wäre meiner Meinung nach die Massnahmen welche ergriffen werden könnten.
      11 11 Melden
    • Serjena 22.04.2017 09:21
      Highlight @demian zuerst herzlichen Dank für diese abwertende Aussage gegenüber älteren Arbeitnehmer, ich darf Sie daran erinnern dass ihnen nicht erspart bleiben wird ebenfalls älter zu werden. Zudem möchte ich auf ein Urteil hinweisen vom Februar 2016
      http://www.handelskammerjournal.ch/de/schweizer-bundesgericht-staerkt-kuendigungsschutz-aelterer-arbeitnehmer
      9 7 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:25
      Highlight Wieso genau eine Schnapsidee? In Zukunft wird eine Mehrheit das Rentenalter abheben und da braucht es Arbeitsplätze, sonst kann man es mit dem Anheben gleich bleiben lassen.
      Diese Arbeitsplätze kaufen wir nicht im Supermarkt, wir müsse diese schaffen.
      Die Wirtschaft hat bestens gezeigt dass sie nicht einmal in der Lage ist die Zuwanderung zu drosseln, nein eher das Unbekehrte ist der Fall. Das gleiche Unvermögen sich zu regulieren zeigt die Wirtschaft auch bei den Stellen für ältere Arbeitnehmer, darum müssen andere Lösung her. Pardini zeigt mögliche auf.
      Wie genau wäre denn Deine Lösung?
      18 9 Melden
    • pamayer 22.04.2017 09:33
      Highlight Wie alt bist du??
      6 12 Melden
    • Wehrli 22.04.2017 09:46
      Highlight Ist halt eins Sipersozi. Der Staat soll und muss alles, bis die Wirtschaft verreckt; siehe Frankreich.
      7 18 Melden
    • Makatitom 22.04.2017 10:11
      Highlight Natürlich kann man den Pardini ernst nehmen, auch wenn er sich gerne selbst inszeniert. Und wie lautet die Begündung für das Urteil: Schnapsidee für dem Kündigungsschutz?
      7 11 Melden
    • Hansdamp_f 22.04.2017 13:01
      Highlight @Makatitom

      Der Grund, wieso Kündigungsschutz ab 50 nicht funktioniert, ist einfach und logisch: Die Firmen würden reagieren und Arbeitnehmer bis spätestens 49 entlassen, weil danach in der geschützten Werkstatt und zu teuer.

      Es müssen bessere Lösungen her.
      6 8 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 14:09
      Highlight @Hansdampf; Besser zuhören wenn Pardini etwas sagt! Er spricht NICHT von einem absoluten Kündigungsschutz sondern von einer längeren Kündigungsfrist, das sind 2 Paar Schuhe.
      7 3 Melden
    • Hansdamp_f 22.04.2017 15:46
      Highlight @FrancoL

      Es kommt aufs Selbe hinaus. Der Arbeitnehmer Ü50 würde mit dieser Massnahme für den Arbeitgeber noch teurer als er ohnehin schon ist, mit entsprechenden Folgen.

      P.S.: Pardini zu lange zuzuhören hat Übelkeit und Kopfschmerzen zur Folge. So viel Quatsch hält kein gesundes Hirn aus.
      4 5 Melden
    • bibaboo 22.04.2017 16:57
      Highlight kokolorix: Du willst also tatsächlich das BVG abschaffen und somit unsere ganze Altersvorsorge in den Sand setzen, nur um den 3% ü50 Arbeitslosen zu helfen? Mol, bravo, super Idee!
      2 6 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 18:12
      Highlight Ich möchte das Geld lieber in die AHV stecken, dann sparen wir uns nämlich die ganze grosskotzige Verschwendung bei den Pensionskassen und das Geld bleibt im Umlauf
      5 1 Melden
    600
  • c_meier 22.04.2017 00:40
    Highlight Wurde während der ganzen Sendung das Them Pensionskassen-Beitrag nie augegriffen? Dorte sollte man mal ansetzen, damit der Sprung nicht so hoch wird zwischen 44 bis 55 Jahre (Habe die Sendung nicht gesehen)
    Situation heute ist ja so: Von 25 - 34 zahlt man sieben Prozent des versicherten Lohns, von 35-44 zehn Prozent, von 45-54 sind es 15 Prozent sowie 18 Prozent von 55-65/64.
    87 6 Melden
    • atomschlaf 22.04.2017 08:09
      Highlight In der Tat ein krasser und unsinniger Systemfehler. Fördert a) die Altersdiskriminierung und ist b) investitionstechnisch widersinnig, denn es wäre viel sinnvoller, in jungen Jahren mehr einzuzahlen, wenn die Anlagedauer noch viel länger ist.

      Lässt sich leider nicht kurzfristig korrigieren. Umso mehr wäre es aber an der Zeit, diese Thematik endlich anzugehen, damit wenigstens künftige Generationen davon profitieren können.
      81 9 Melden
    • _kokolorix 22.04.2017 08:49
      Highlight Das BVG ist eine totale Fehlkonstruktion. Seit es in Kraft ist, spült es Milliarden ins Finanzkasino und in die Kassen der Versicherungen, während die Leistungen an die Versicherten laufend zurückgefahren werden. Dieses ganze Geld in der AHV würde die Nachfrage beleben, die Wirtschaft stützen und viel weniger Leerlauf erzeugen.
      Aber darüber will keiner reden, zeigt es doch exemplarisch wofür die bürgerliche Politik einsteht: Die Gewinne ein paar reichen Oligarchen, die Verluste dem Volk
      16 6 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:30
      Highlight @atomschlaf; und wer genau sträubt sich gegen das Aufnehmen dieses Diskurses? Diese "Skala" machte am Anfang des BVG Sinn, damit alle Eintretenden (die ja altersmässig sehr unterschiedlich waren) auch eine kleine Chance hatten etwas anzusparen. Man hätte die Skala ganz gut in den letzten 10-15 Jahren "abflächen" können, doch wer genau war dagegen? Die Linken? Es war die Wirtschaft die die jungen Arbeitskräfte nicht verteuern wollte!
      9 7 Melden
    • amore 22.04.2017 09:39
      Highlight Leider wurde dieser Fakt bei der Rentenreform nicht berücksichtigt. Ein Grund mehr, diese Vorlage abzulehnen.
      7 5 Melden
    • Töfflifahrer 22.04.2017 09:46
      Highlight War mal ein Vorschlag von Berset und Thema bei der Rentendiskussion, gleicher Ansatz ab 40. Bei der Einführung des BVG beruhigte man noch, das sei nur eine Vorübergehende Massnahme damit die, damals, älteren eine vernünftige Pesion haben. Das sieht man wie schnell aus etwas Vorläufigem etwas Unumstössliches wird.
      Das damalige GAV der Gastronomie beinhaltete allderdings damals schon gleiche Ansätze!
      5 4 Melden
    • Herren 22.04.2017 10:20
      Highlight Das würde in der Sendung kurz thematisiert.
      4 5 Melden
    • karl_e 22.04.2017 11:00
      Highlight Offenbar haben Sie die Sendung nicht angeschaut, sonst wüssten Sie, dass das Thema sehr wohl aufgegriffen wurde. Die höheren Pensionskassenbeiträge der Aelteren werden demnach bei den Löhnen von neuen Angestellten eingepreist.
      3 6 Melden
    600
  • FrancoL 22.04.2017 00:23
    Highlight Folgt man der Argumentation von Vogt (der ständig von seiner Firma spricht) dann machen es die Arbeitgeber zum weit grössten Teil gut und zeigen Verantwortung. Was genau Frau Gössi sagen will ist unklar, sie versteht selbst die einfachste Aussage der Dame aus der 2. Reihe nicht, für mich ist sie wie schon so oft eine Totalausfall.
    Ritz/Pardini reichen ganz entgegen anderer Arenasendungen häufig die Hand für Lösungen, doch diese Lösungen sollen gemäss Vogt/Gösse IMMER ohne den Staat realisiert werden, der Unternehmer sei gefragt und müsse nicht gezwungen werden. Fazit alles bleibt beim alten.
    76 23 Melden
    • atomschlaf 22.04.2017 08:12
      Highlight Was für Lösungen? Die üblichen links-grünen Pseudo-"Lösungen", sprich noch mehr Staat, noch mehr Regulierung, noch mehr Bürokratie.
      Dabei kannst Du auf jedem Arbeitsmarkt mit strengem Kündigungsschutz beobachten, dass ein solcher die Schaffung dauerhafter Stellen massiv hemmt und die Arbeitslosigkeit nicht sinkt sondern steigt.
      z.B. mal nach Frankreich schauen.
      62 44 Melden
    • Zarzis 22.04.2017 09:01
      Highlight @Atomschlaf
      Warum braucht es im Fussball Regeln? Wäre ohne viel lustiger!
      Warum überhaubt ein Asylwesen? Ist doch zuviel Regulierung!
      Warum Verkehrsregeln, Tempolimit? Ist doch Überregulierung!
      Warum braucht es Polizei? Die Strasse Regelt alles von selber, wenn zu viel Verbrecher gibt Kauft halt jeder eine Pistole und schiesst jeden über den Haufen.
      Oder sind Regeln nur bein Hemungslosen Verdiennen im Weg? Sind Firmen nur Wirtschaftlich, wenn sie sich an keine Regeln halten müssen? Wollen wir wirklich so eine Wirtschaft?
      15 10 Melden
    • FrancoL 22.04.2017 09:12
      Highlight @atomschlaf; Hast Du die Arena gesehen? Ich glaube kaum sonst hättest Du als Bürgerlicher merken müssen, dass gute Ansätze in den Vorschlägen von Pardini zu orten sind. Das ewige Mantra von Gösse/Vogt ist doch das Hautproblem, denn wer genau übernimmt die Kosten der Ausgesteuerten? wer genau entrichtet die Auffangzahlungen?
      ES IST IMMER der STAAT!
      Wollen wir tatsächlich in Zukunft das Rentenalter anheben so müssen wir HEUTE etwas für die Arbeitsplätze im Alter tun und nicht morgen!

      Die Wirtschaft wird da wenig tun, genau wie sie wenig gegen die Einwanderung tut!

      Das Ausland ist nicht die CH.
      13 11 Melden
    • Töfflifahrer 22.04.2017 09:51
      Highlight Nun die sind wenigstens an Lösungen interessiert und will endlich umfassende Lösungen. Wenn die Wirtschaft nichts tut, kommen die eben mit Maximalforderungen.
      Und seien wir ehrlich, das der Wirtschaft überlassen? Das wird nichts! Da braucht es staatliche Regelungen und wenn das heisst dem BR erst mal einen Kick in den Hintern zu geben.
      Es ist ein Problem und durch das Nichtstun wird es nicht gelöst.
      Ach ja ihr Politiker, die Bevölkerung die Ü50 ist, kann auch wählen, denkt mal daran!
      11 6 Melden
    • seventhinkingsteps 22.04.2017 11:12
      Highlight Yep. Der gesetzliche Mindestlohn wird in Deutschland auch auf verschiedenste Weisen umgangen. Unternehmen finden immer irgendeinen Weg.
      2 5 Melden
    • atomschlaf 22.04.2017 23:42
      Highlight @Zarzis: Natürlich braucht es Regeln. Aber in vernünftigem Ausmass.

      @FrancoL: Ich habe die Arena nicht gesehen, da ich (fast) nie fernsehe.

      Das wirksamste Mittel wäre eine Reduktion des Überangebots auf dem Arbeitsmarkt indem man die PFZ abschafft.
      3 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 00:39
      Highlight @atomschlaf; Das Überangebot würde auch durch Kontingente bestehen und da wäre wir gerade mal gleich weit wie mit der PFZ. Die Unternehmer können mit PFZ, Kontingenten oder einfacher Auslagerung ihre Löhne steuern. Das willst Du einfach nicht verstehen.
      Selbst ich als kleiner UN könnte ohne grosse Probleme auslagern und würde sogar mehr verdienen.
      Die PFZ ist nur ein Feigenblatt für die die sich nicht eingestehen wollen, dass bei den Unternehmern eine griffige Regelung eingesetzt werden muss, um die Arbeit und die Beschäftigung in der Schweiz zu behalten.
      DIE UNTERNEHMER sind gefordert.
      1 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 00:47
      Highlight @atomschlaf; Ein kleines Beispiel: Einer unserer Auftragnehmer hat schon früh nach der Annahme der MEI reagiert weil er Angst hatte bei der Einstellung nicht mehr auf die Zuwanderung zählen zu können. Er hat 1/3 seiner Belegschaft ausgelagert in kleine scheinselbständige UN denen er freigestellt hat ihre Arbeit in der Schweiz oder im nahen Ausland zu erbringen. Nun hat er alle Optionen frei, Inland, Auslagerung, Auslagerung ins Ausland. Die geprellten? mitunter die ü50 die ihren Job bei der Auslagerung verloren haben, bzw in die Scheinselbständigkeit entlassen wurden und einfach ersetzt werden
      5 0 Melden
    • FrancoL 23.04.2017 00:53
      Highlight @atomschlaf; Du solltest Dich daran gewöhnen, dass ohne Regelung die beim UN greift, der UN immer allen einen Schritt voraus ist und fast immer eine Möglichkeit findet seine unternehmerischen Vorstellungen zu realisieren. Die kleinen KMUs werden es schwerer haben und von den grösseren KMUs die die Auslagerung spielend bewerkstelligen in Grund und Boden gestampft. Dies ist schon heute in etlichen Branchen der Fall. Im nahen Ausland wartet man nur darauf dass die Schweiz dicht macht und durch die Auslagerung sich die Wertschöpfung in die Nachbarländer verschiebt.
      2 1 Melden
    600
  • DerTaran 22.04.2017 00:20
    Highlight Bin selber über 50 und glaube der Arbeitslosenstatistik. Aber auch die Linke biegt sich gerne ihre alternativen Wahrheiten so hin, dass sie ihre Klientel bedienen kann.
    35 67 Melden
    • Midnight 22.04.2017 08:33
      Highlight Gut, dass Ausgesteuerte in der Arbeitslosenstatistik nicht auftauchen ist aber allerdings ein Unding. Weshalb sollte man das tun? Frei nach dem Motto: "Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."?
      54 10 Melden
    • DerTaran 22.04.2017 10:07
      Highlight Wirklich gut, dass sie da nicht auftauchen, deshalb kann man behaupten was man will.
      Wenn man euch so zuhört, müssten in der Schweiz alle über 50 ausgesteuert sein (oder zumindest sehr, sehr viele).
      Abermillionen ausgesteuerte überall, an jeder Ecke sitzen drei Unglückliche und bezieht Sozialhilfe.
      Das ist Blödsinn, die alternativen Wahrheiten sind bloss ein hervorragendes Thema für rechte Populisten (die Ausländer sind Schuld) und eben auch die Linke (die böse, böse Industrie, am besten alles Demokratisieren, sprich verstaatlichen), um uns ängstliche Alte auf ihre Seite zu ziehen.
      2 29 Melden
    • flvv 22.04.2017 10:16
      Highlight Nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit landet man beim Sozialamt und gilt folglich nicht mehr offiziell als arbeitslos. Das ist das, was die Statistik verfälscht und was angeprangert wird, da bei den ü50-jährigen diese Quote überdurchschnittlich hoch ist. Nur weiss niemand, wie hoch sie genau ist...
      30 5 Melden
    • Maracuja 22.04.2017 11:19
      Highlight @flvv

      Korrekt, hinzukommt noch, dass man erst auf das Sozialamt kann, wenn das angesparte Vermögen - dazu gehören auch Pensionskassen- und 3-Säule-Guthaben - bis auf einen winzigen Freibetrag aufgebraucht ist.
      16 4 Melden
    • DerTaran 22.04.2017 14:06
      Highlight @flvv, «Nur weiss niemand, wie hoch sie genau ist...»

      Genau, nur Linke und Rechte haben die Weissheit mit Löffeln gefressen und wissen genau bescheid. Und ihr glaubt lieber den Bauern-(und Arbeiter)fängern statt euch zu überlegen, wem diese Niemand-Weiss-Genau-Wahrheiten am meisten in die politische Agenda passt.
      Ich schreibs noch einmal, wenn es so schlimm wäre, wie behauptet, man würde die Armut überall sehen, jeder würde 2-5 Ausgesteuerte kennen und die Gesellschaft würde unter den Sozialhilfezahlungen ächzen. Das ist nicht der Fall. Wo sind all die Ausgesteuerten, wer hat sie versteckt?
      0 8 Melden
    • Töfflifahrer 22.04.2017 14:55
      Highlight Es gäbe da schon eine Statistik die mehr aussagt, das ist die Übersicht derer die eine Arbeit suchen. Dort tauchen diejenigen die Ausgesteuert wurden wieder auf. Leider ist da der %Satz einiges höher als die, falsch betitelte, Arbeitslosenstatistik.
      4 1 Melden
    • DerTaran 22.04.2017 15:22
      Highlight @Töfflifahrer, ich bestreite nicht, dass es Ausgesteuerte gibt. Ich behaupte nur, die Panikmache der extremen Linken und Rechten ist total überzogen und nur Mittel zum Zweck.
      Die Rechte spielt mit der Angst der Unwissenden aber erfolgreicher, weil sie mit den bösen Ausländern den einfacheren (primitiveren) Sündenbock präsentieren.
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    • Töfflifahrer 22.04.2017 16:03
      Highlight @DerTaran: das ist durchaus möglich. Was mich aber wütend macht, ist die Untätigkeit in Bern und die Weigerung der Wirtschaft etwas gegen diese Probleme zu unternehmen und jeden bekanten Fall immer erst mal als tragischen Einzelfall zu bezeichnen. Die hohe Rate an Jungen und Alten die Erwerbslos und bereits ausgesteuert sind ist beängstigend. Nicht nur, dass es für die Personen eine Katastrophe ist, sondern auch, dass diese früher oder später Sozialhilfe benötigen. Diese wiederum bezahlen die Steuerzahler. Und Bern schweigt!
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Hass im Netz: Ein Wutbürger bringt «Arena»-Moderator Projer ins Schwitzen

Das Netz, einst als Ort zur Verwirklichung von Utopien gedacht, hat sich zu einer Ansammlung von Hasskommentaren entwickelt – so jedenfalls der Eindruck, wenn man sich durch die Kommentarspalten hiesiger Medien und Social-Media-Foren klickt. Was tun gegen den Hass im Netz, fragte diese «Arena». Und wartete mit wenigen Antworten und einem speziellen Gast auf.

Ruedi Lienhart ist ein mutiger Mann. Der Kleinunternehmer, der in seiner Freizeit in Kommentarspalten Sätze postet wie «Drecksarrogantes Tussi», hat sich in die Höhle des Löwen gewagt. In den Leutschenbach, wo in den Augen von Lienhart & Co. normalerweise linksversiffte staatsfinanzierte Journalisten damit beschäftigt sind, die Agenda des progressiven Bundesbern in die Zeitungsspalten zu diktieren.

Lienharts Kommentar war als Reaktion gedacht auf den Auftritt einer jungen linken Politikerin …

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