Wirtschaft

Jetzt also doch! Kahlschlag bei Alstom Schweiz – 1300 Mitarbeiter verlieren allein im Aargau ihren Job

13.01.16, 11:24 13.01.16, 12:15

Im letzten Sommer gaben sich noch alle zuversichtlich. Ganz zuvorderst Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Nach Bekanntwerden des Deals zwischen Alstom und General Electric (GE) sagte der Wirtschaftsminister gegenüber Radio SRF: «Ich bin zuversichtlich, dass diese Tätigkeiten weiter geführt werden und damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben». Bei Gespräche mit der Alstom-Spitze habe er das Gefühl gehabt, dass man bei Alstom sehr wohl wisse, welch bedeutende Rolle die Schweizer Niederlassung innerhalb des Konzerns spiele. Das war im Juni.

Ein halbes Jahr später sieht alles anders aus: Allein in der Schweiz streicht der Konzern bis zu 1300 Stellen, wie er heute bekannt gab. Gesamthaft sollen in Europa 6500 der insgesamt 48'000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Eine Schliessung von Standorten in der Schweiz sei hingegen nicht vorgesehen, teilt Alstom mit. Baden bleibe zudem globaler Hauptsitz der Sparten Energieerzeugung und Service.

Die Restrukturierung steht in Zusammenhang mit der Übernahme der Alstom-Energiesparte durch den US-Konzern General Electric (GE), die im letzten Sommer beschlossen wurde. Alstom konzentriert sich nach dem Ausstieg aus dem Energiegeschäft auf seine Zugsparte.

Die nach der Übernahme neu formierte Energiesparte umfasst sechs Divisionen. Zwei davon – Power Services und Steam Power Systems – haben ihren Hauptsitz in Baden.

Es ist dies ein herber Schlag für die Aargauer Wirtschaft: An den Aargauer Standorten Baden, Birr und Turgi beschäftigt Alstom noch rund 5500 Mitarbeiter.

Düsterer Tag für die Alstom-Mitarbeiter in der Schweiz.
Bild: KEYSTONE

Anfangs September 2015 hatte die EU-Kommission die über 12 Milliarden Euro schwere Übernahme der Energiesparte von Alstom durch General Electric (GE) unter Auflagen genehmigt. GE musste einen Teil des Gasturbinen-Geschäfts von Alstom an die italienische Ansaldo Energia verkaufen. (meg/AZ)

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Brikne, 20.7.2017
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  • per scientam 13.01.2016 22:23
    Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese muss ich schon staunen.
    Der Kapitalismus ist schuld oder GE?!? Dumme Aussage...

    Was stellt die Alstom her?? Gasturbinen... Turbinen die Erdgas verbrennen um damit Strom zu erzeugen.

    GE kaufte das Werk der Alstom, weil die sehr viel Know How darin haben.

    Bloss, aus dem Geschäft mit dem ersetzen der US-Kohlekraftwerke durch effizientere Gasturbinen (=CO2 Reduktion) wurde nichts, weil gewiss Leute eine "Energie-Wende" wollen.

    Was erwartet ihr? Wenn die Politik Gasturbinen nicht mehr will, gibt es keine Aufträge und das Personal wird entlassen.
    That's it.
    2 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 01:19
      Highlight Entweder verstehen Sie den Schlusssatz des Artikels nicht oder ich missverstehe ihn.
      Ich lese dass für die Uebernahme durch die GE bei Alstom ein Teil des Turbinengeschäftes verkauft werden musste.
      Es ist für mich ein nicht akzeptabler Auswuchs des Kapitalismus dass solche Auslagerungen verlangt werden müssen um bei grösseren Fusionen nicht Gebilde entstehen zu lassen die am Markt über zuviel Macht verfügen.
      Grundsätzlich hätte man in diesem Fall besser die Fusion nicht abgesegnet!
      Und; die Energie-Wende sollte auch nicht immer als Sündenbock herhalten müssen, gerade bei Gasturbinen nicht!
      2 0 Melden
    • per scientam 14.01.2016 19:50
      Highlight Welche Macht hat ein Hersteller auf dem Markt??
      Der Käufer hat die Macht. Nicht der Verkäufer...

      Die Anhänger von der Energie-Wende wollen nichts von Gasturbinen wissen... Von allen Ingenieurtechnischen Lösungen wollen die nichts wissen. Den für die, sind Ingenieure/Wissenschaftler Lobbyisten.

      In den USA wurde der Ausbau mit Gasturbinen gecancelt, denn es geht bei der Energiewende ja nicht um einen Reduktion, sondern eine "Wende". (Die wegen Grauer Energie nicht mal funktioniert).

      Wenn die Aufträge fehlen und die Zukunft nicht mehr planbar ist, dann entlässt jede Firma Leute. Ist so...
      0 0 Melden
    • per scientam 14.01.2016 20:04
      Highlight Schau, Grossprojekten wie Turbinen, Energiesektor, Rüstung usw. Fabriken usw. haben eine lange Vorlaufzeit. Da redet man von 2 - 5 Jahren. (Teilweise länger...)

      Am Anfang kommen die Verkäufer und die Projektplanung. Das sind nur sehr wenige Leute.
      Die Masse des Personals kommt erst sehr spät ins Projekt hinein..

      Die Entlassung ist eine Auswirkung (von Diskussionen) die schon Jahre zurück liegen...

      Solche Projekte sind meistens "Einzelstücke", das ist keine Massenware.
      Im Sondermaschinenbau gibt es nicht mehr oder weniger, es gibt nur verkauft oder nicht verkauft...
      So ist es...
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 20:16
      Highlight @per scientam; Danke für Deine Ausführungen. Nichts neues für mich der sich in den letzen 25 Jahren mit Energie befasst hat und einiges schon realisiert hat.
      Ja es trifft zu dass für eine Wende Zwischenschritte die das Endprodukt gefährden hinderlich sind und wenn möglich verhindert werden müssen.
      Das wird von vielen angezweifelt, die Erfahrung gibt jedoch diesem Vorgehen recht.
      Die fallenden Ölpreise haben bereits ein kleines Auferstehen der Ölheizung gebracht. Klar mit heute sehr effizienten Brennern, aber diese werden in den nächsten Jahren in Betrieb sein. X verpasste Chancen!
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 20:23
      Highlight Die Anhänger von der Energie-Wende wollen nichts von Gasturbinen wissen... Von allen Ingenieurtechnischen Lösungen wollen die nichts wissen. Den für die, sind Ingenieure/Wissenschaftler Lobbyisten.

      Das ist nun mit Ausnahme Gasturbinen (teilweise) reiner Quatsch.
      Die Energie-Wende hat schon sehr wichtige Ingenieurtechnische Lösungen implementiert, manchmal gar zuviel da bei etlichen technischen Lösungen die Anwendung weniger gebracht hat als die Papierlösung. In der CH stören mag ist dass weniger grosse Lösungen gesucht werden sondern im Kleinformat gearbeitet wird dies aber mit Erfolg.
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 20:37
      Highlight Wir haben 1 Jahrzehnt (und mehr) verloren das trifft es eher, weil herumgeeiert wurde um Zahlen gefeilscht und was das schlimmste ist, die CH hat dies Jahrzehnt gegenüber dem Ausland verloren!
      Wir hätten schon längstens eine bessere Ausnutzung der nicht fossilen Energie erreicht wenn wir früher die fossilen Brennstoffe dort wo möglich ersetzt hätten ohne ständig eine 100% Einsparungskurve allem unterlegen zu wollen.
      Die Prioritäten wurden falsch gesetzt und dies zu Ungunsten unserer Jugend.
      Vielleicht wären wir mit mehr Einsatz auch bei der Speicherung weiter und könnten optimieren!
      0 0 Melden
    • per scientam 16.01.2016 13:54
      Highlight Ganz wichtig:
      Bei Maschinenbau/Energiefragen argumentiert man nicht, sondern rechnet und bilanziert.

      Maschinen baut man, um Kosten, durch Energie/Aufwandeinsparungen, zu sparen.
      Diese beide Grössen Energie und Kosten müssen im Einklang sein.

      Denn: Kein normaler Mensch kauft sich heute einen TV für 10'000 sfr. weil nicht kosteneffizient, denn mit 10'000 sfr. kann man das ganze Wohnzimmer neu einrichten (Sofa, Stereoanlage, TV, Deko usw.)
      Es gibt noch ganz viele andere Ökologischen/Sozialen Themen bei denen man Kosteneffizient viel Bewirken kann.

      Wäre nicht Armut, Plastikmüll usw. wichtiger?
      0 0 Melden
    • per scientam 16.01.2016 14:04
      Highlight Der andere Punkt ist, Technologien "wendet" man nicht einfach...

      Häuser, Energieversorgung, Grossmaschinen, Eisenbahn sind keine Handies, die 120 Gramm wiegen... Da sprichst du von Tonnenweise Material. Das ändert man nicht einfach...

      In der ganzen Geschichte gingen alle diese Technologie-Wenden nach hinten los (sofern man ein Herz für Menschen hat), von der Industrialisierung der Sowjetunion bis zum grossen Sprung nach vorn in China...

      Technischer Fortschritt heisst nicht klotzen, sondern verfeinern.
      Das geschieht sukzessive.
      0 0 Melden
    • per scientam 16.01.2016 14:22
      Highlight Schau, das was bei EW diskutiert wird sind Konzepte aus den 60,70,80er Jahren. Es ist eine alte und Primitive Diskussion verschiedener Lobby-Gruppen.
      Man nicht einfach alles über den Haufen werfen, wir werden noch unser ganzes Leben lang Steuern zahlen um die Schulden zu tilgen, für die Entscheide von damals...

      Fortschritt heisst nicht andauernd restrukturieren, sondern neue Technologien implementieren.
      z.B. Automatisierung, Regelungstechnik, Verfahrenstechnik (aus Abfall neue Rohstoffe gewinnen), Biologie...

      Dann kommt eine EW von ganz alleine...
      Diese Chance verpasst man gerade...
      0 0 Melden
    • FrancoL 16.01.2016 16:45
      Highlight @per scientam; Erlaube mir dass ich die Mechanismen kenne und da ich schon vor 30 Jahren Trivalente-Häuser geplant habe und leider nur wenige realisieren konnte weiss ich was die Wirtschaft mit Innovationen treibt.

      Die EW kommt nicht einfach so! Es braucht Druckmittel um ein Umdenken zu fördern. Bei meinen ersten Kollektoren war das Anschlussnetz teurer als das Produkt weil niemand interessiert war etwas zu fördern was eine noch nicht abgeschriebene Technik torpediert!
      Heute beginnt man umzudenken und hat Zeit verloren, zudem ist man der Meinung dass man etwas erfunden hat - das es schon gab
      0 0 Melden
  • teufelchen7 13.01.2016 14:44
    Highlight es hiess doch bis vor kurzem, wir hätten keine krise. sowohl bundesrat jsa und die SNB beteuern, die schweizer wirtschaft sei stabil. aber wenn ich solche nachrichten höre, glaube ich eher, dass sie geträumt haben...
    3 1 Melden
    • per scientam 13.01.2016 22:28
      Highlight Die Investoren Seite mag wieder im Lot sein.

      Aber Technologisch ist die Hölle los. Es gibt gewisse Politiker die komplett andere Technologien wollen, die sich nicht in das System integrieren lassen.

      Jedes Land und jede Region hat gewisse Unternehmen mit gewissen Technologien.
      Wir haben Maschinenbau, Automatisierung, Informatik, Pharma, Elektrotechnik, Chemie...

      Was wir nicht haben, ist Solar (China) und Halbleiter (Asien).
      Windräder kommen in Europa von GDF oder Siemens. Nicht aus der CH...

      Die westlichen Politiker betreiben gerade Technologie-Politik, ohne Rücksicht: Konsequenzen folgen..
      1 0 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 01:38
      Highlight @per scientam; wenn wir bei der Gestaltung unserer energetischen Zukunft auf die Innlandproduktion der Energiegeneratoren setzen müssten dann wird es wenig Fortschritte geben.
      Der Zug bei den Energieträgern sich besser zu positionieren ist weg.
      Die Schweiz muss mit dem was sich bietet arbeiten es sauber in die Systeme einarbeiten und unbeirrt einer eine bessere ökologischere Energieeffizienz anstreben. Auch wenn teilweise im Ausland eingekauft werden muss.
      Vor Ort fällt immer noch genügend Arbeit an!
      Zudem: Den Preiszerfall zB. bei der Photovoltaik hätte die CH nicht aufnehmen können.
      2 0 Melden
    • teufelchen7 14.01.2016 06:55
      Highlight per scientam, mit ganzheitliche lösungen hätte die schweiz mehr erfolg. die technik für maschinenbau, automation, informatik und elektronik allein genügen nicht mehr. zudem ist der starke franken auch nicht gerade hilfreich...

      francoL, ja umwelttrchnik wäre eine sparte, die rendieren würde. aber wenn wir weiter firmen in grosse konzerne vertschutten, wären die arbeitsplätze auch hier gefährdet...
      0 0 Melden
  • thedarkproject 13.01.2016 14:03
    Highlight Die Heuschrecken des 21. Jahrhunderts haben wiedermal zugeschlagen. Wählt nur weiter pro Globalisierung und Öffnung, das kommt dabei heraus.
    4 14 Melden
    • FrancoL 13.01.2016 16:30
      Highlight Ohne Öffnung wären Konzerne wie Alstom gar nicht da. Un es ist vielleicht nicht viel; aber wenigstens waren Arbeitsplätze für eine gewisse Zeit gesichert und andere Grosskonzerne sind noch vor Ort!
      Wenn Sie also noch ein wenig abschotten möchten dann braucht es wirklich keinen Hellseher um die Abwanderung von weiteren Arbeitsplätzen zu prognostizieren.
      2 1 Melden
  • Oberon 13.01.2016 13:31
    Highlight Wir könnten auch eine Diskussion führen was die Unternehmen mit ihrem Umsatz/Gewinn machen müssen.

    Oder wie wäre es mit der Einführung von einem Maximumlohn?

    Leider nur Träumerei und aktuell nicht umsetzbar.
    13 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 13:02
    Highlight Die SVP ist schuld!!!
    18 20 Melden
    • Semper 13.01.2016 13:25
      Highlight Haha so ein Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört:)
      8 4 Melden
    • Lowend 13.01.2016 13:31
      Highlight Viel von dem Geld, dass ihre Partei für Kampagnen gegen den Rechtsstaat ausgibt, stammen genau aus solchen Geschäften, denn der Heiland von Herrliberg ist ein ausgewiesener Spezialist, was Firmenübernahmen und den daraus resultierenden Abbau von Arbeitsplätzen angeht. Fragen sie mal die Mitarbeiter der Lonza, falls sie die wenigen übrig gebliebenen noch finden.
      24 6 Melden
    • Sille 13.01.2016 13:33
      Highlight Sarkasmus on/off....
      6 2 Melden
    • TheMan 13.01.2016 13:36
      Highlight Die SVP ist an allem Schuld. Auch der Klimaerwärmung. Oder Gifte im Boden. Aber dein Komentar muss man Ironisch sehen.
      7 8 Melden
    • herschweizer 13.01.2016 13:40
      Highlight wo hat der Mutterkonzern wohl seinen Sitz wo diese Umstrukturierungen beschlossen wurden?
      4 1 Melden
    • Hussain Bolt 13.01.2016 13:55
      Highlight Die SVP is schuld das der IS so stark wurde, Baghdadi und Blocher sind Geschäftspartner.
      6 4 Melden
    • TheMan 13.01.2016 13:56
      Highlight Lowend wen ich eins gelernt habe von dir, dan dies. Dich kann man nicht Ernst nehmen. Dein Hass gegenüber der SVP ist Gross. Dabei haben wir solche sachen deiner Geliebten Linken Offenen Politik zu verdanken.
      6 18 Melden
    • phreko 13.01.2016 14:01
      Highlight @TheMan: Verkauf der AluSuisse (durch Blocher) ans Ausland haben wir auch der Linken zu verdanken?
      16 1 Melden
    • Lowend 13.01.2016 14:10
      Highlight Ach phreko, nimm nicht alles ernst, was gewisse "Männer" sagen. Denen geht es nur darum, missliebige Meinungen zu desavouieren, in dem sie versuchen, die Diskussion auf die persönliche Ebene runterzuziehen, weil sie zum eigentlichen Thema rein gar nichts zu sagen haben, oder weil die Aussage des Kommentars genau in's Schwarze trifft.
      8 4 Melden
    • TheMan 13.01.2016 14:12
      Highlight phreko nur weil Blocher Geschäftlich und Politisch mehr erfolg hatte als alle Linken zusammen. Geht man immer gegen Blocher/SVP. Aber he ich erwähn da mal der Verkauf der Swissair an Lufthansa, dank den Linken. Die Steigenden Billetpreisen der SBB dank den Linken usw. ok?
      5 15 Melden
    • TheMan 13.01.2016 14:15
      Highlight Lowend wen deine Heisse Luft, die du immer heraus lässt, ins Schwarze Treffen würde, würde ich jetzt nicht lachen. Aber du siehst überall bei jedem Politischen Thema die Schuld bei der SVP. Ein bisschen Stark verblendet.
      3 9 Melden
    • thompson 13.01.2016 14:47
      Highlight Wenn Geri und seine roten Freunde so weiter gemacht hätten, dann wäre Alstom etc. sowieso ins Ausland gegangen...
      0 3 Melden
    • FrancoL 13.01.2016 16:37
      Highlight @TheMan; Ich will mich ja nicht in Ihr Links-rechts-Gezanke mit Lowend einmischen.
      Es nähme mich aber schon brennend wunder was Sie mit einer Aussage wie: ich zitiere

      ""Dabei haben wir solche sachen deiner Geliebten Linken Offenen Politik zu verdanken""

      so richtig meinen.

      Ist recht spannend wie Sie argumentieren ,-)
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.01.2016 16:53
      Highlight für alle die, welche es nicht begriffen haben: mein kommentar war ironisch gemeint. da alle immer auf der svp rumhacken und man mir kürzlich hier vorgeworfen hat, die svp wähler hätten kein humor...
      6 0 Melden
    • TheMan 13.01.2016 17:03
      Highlight FrancoL. Lowend macht das, was er an der SVP Kritisiert. Schwarz weiss Denken. Dabei sind seine Geliebten Linken die Gutmenschen und Rechts Böse. Und die Bösen sind immer an allem Schuld. Doch eine Firma entlässt Leute. Wo sollte da die SVP daran Schuld sein? Die Schuld liegt an Geldgeilen Menschen. Die gibt es von Links nach Rechts.
      1 2 Melden
    • FrancoL 13.01.2016 18:46
      Highlight @TheMan; Dein Satz:"Die Schuld liegt an Geldgeilen Menschen. Die gibt es von Links nach Rechts."

      Den Satz konnte ich aber mit Bestem Willen nicht aus Deinem Post lesen .-))
      3 0 Melden
    • per scientam 13.01.2016 22:48
      Highlight Wenn es um die "Firmen" geht, werden plötzlich Linke wieder zu Nationalisten... schon Lustig...

      Warum soll die SVP schuld sein??
      Es stimmt schon, es sind "Globalisten" schuld. Aber in diesem Falle nicht die Globalen Finanzen, Banken oder Konzerne..

      Es gibt eine "Globalisten" Bewegung, welche weltweite Regulierungen und Kontrolle über den Energiesektor anstrebt. Ein ganz präsenter Vertreter ist Al Gore...

      Die mögen gewisse Technologien nicht und wollen diese nicht. Ergo, die Firma kann nichts mehr Produzieren, ergo, die Firma entlässt Leute...
      1 1 Melden
    • FrancoL 14.01.2016 01:54
      Highlight @per scientam; trifft die Darstellung am Ende Ihres Posts zu; dann müsste angehängt werden dass wenn Firmen im Energiebereich eingehen der Bedarf an Energieprodukten nicht versiegt, er wird verlagert!
      Es läge ja an uns den Globalisierungsstrudel zu umgehen.
      Wir machen entschieden zuwenig im Energiesektor obwohl genügend Potential vorhanden wäre.
      Ein kleines Beispiel: Noch immer sind eine schöne neue eher zu grosse Küche (heute auch aus dem Ausland) oder teure Badmöbel mehr geschätzt als ein Photovoltaiksystem auf dem Dach.
      Dies weil die Energie immer heruntergespielt wird. Ev. von der SVP?
      2 0 Melden
    • phreko 14.01.2016 14:09
      Highlight Ich mag das gezanke. Aber nur wenn mit Fakten um sich geworfen wird. Dann lerne ich gern dazu... Und wegen der Swissair. Ist echt der Verkauf der Swiss ganz am Schluss des Debakels der Kern der ganzen Story?
      0 0 Melden
  • Asmodeus 13.01.2016 12:42
    Highlight Deswegen sollte man schweizer Firmen nicht an solche grossen Konzerne verschachern.

    Johnson und Johnson ist auch so ein Raubtier, dass sich ein Ziel sucht, es rupft und die Überreste einfach rumliegen lässt.
    48 2 Melden
    • tomdance 13.01.2016 12:48
      Highlight Alstom ist eine Firma aus Frankreich. Alstom (Schweiz) hiess früher ABB (Asea Brown Boveri) und noch früher BBC (Brown, Boveri & Cie.). Der Sündenfall ist also schon viel früher, nämlich 1988 mit der Fusion der schwedischen Asea und der schweizerischen BBC passiert.
      24 2 Melden
    • Semper 13.01.2016 13:03
      Highlight Alstom ist französisch...
      11 1 Melden
    • TJ Müller 13.01.2016 13:09
      Highlight Schweizer Firmen? Alstom ist ein französisches Unternehmen. ABB Kraftwerke AG wurde bereits letztes Jahrtausend an Alstom verkauft....
      13 1 Melden
    • Crecas 13.01.2016 14:37
      Highlight @Tomdance
      Südenfall würde ich nicht sagen. Auch ABB selber hat viele Stellen in andere Staaten verlagert. Dies muss man schlicht machen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Stellenabbau der viele andere Jobs rettet quasi. Und zudem: das Unternehmen hat im Aargau nach dem Abbau immer noch mehr Angestellte als der damals übernommene Teil.
      1 0 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 15:41
      Highlight Danke für die Korrektur. :)
      1 0 Melden
    • per scientam 13.01.2016 23:05
      Highlight Die Politik trägt viel zu dieser Entwicklung bei, mit dem Einwirken auf Gesetze bezüglich Technologien und den Techn.-"Investitionen".
      Derzeit wird alles immer globaler Reguliert, anstelle von Gemeinde, Kanton gesteuert, gibt es gewisse Parteien, die alles auf Bundesebene machen wollen, und noch weiter: auf EU Ebene, und noch weiter: techn. Regulierungen auf Vereinten Nationen Ebene...


      Staatliche Grossaufträge und Internationale Regulierung=Aufträge für internationale Firmen=Entwicklung internationaler Konzerne...

      Regionale Aufträge, Regionale Regulierung= Regionale Wirtsch. Entwicklung.
      0 0 Melden
  • amore 13.01.2016 12:20
    Highlight Der freie Wettbewerb wird alles regeln..........
    In unserem heutigen Kapitalismus ist es nicht mehr angenehm, Arbeiter zu sein.
    60 4 Melden
    • FrancoL 13.01.2016 16:40
      Highlight Lassen sie mich noch eines ergänzen; es ist auch unangenehm kein Global Player zu sein!

      Es trifft also einen noch grösseren Kreis.
      1 0 Melden
  • Scaros_2 13.01.2016 12:11
    Highlight Wer glaubte das dies nicht passieren wird der ist einfach zu naiv und blauäugig. Wer zumindest 1 Semester BWL an einer Hochschule hatte, der lernt selbst in der Einführung von BWL, das Fusionen sich praktisch nie lohnen und der, der übernommen wird davon schaden tragen wird (also deren Mitarbeiter). Wer also nicht all zu naiv war von den beschäftigten, der hat schon seit der Übernahme nach neuen Jobs ausschau gehalten. Es ist schade ja, es ist schade solche Politiker wie Schneider-Amman zu ahebn aber es ist leider gottes der übliche kapitalistische Geist der hier präsent ist.
    63 2 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 15:42
      Highlight Das schlimmste ist ja eigentlich, dass in unserer Politik fast nur noch Anwälte und BWLer sitzen und man ihnen immer vorwirft, von VWL keine Ahnung zu haben.
      0 0 Melden
    • Scaros_2 13.01.2016 15:53
      Highlight Dem ist auch so. Wenn ich mein Studium anschaue, so habe ich 48 ECTS Punkte in BWL und 6! ECTS Punkte VWL. Natürlich kennt keiner was wirklich VWL ist wenn er das 1 Semester lang hat und den rest der Zeit sich mit Wirtschaftsrecht, Strategischem, Leadership, Prozess, Human Capital Management und anderm blödsinn rumschlägt ^^
      2 0 Melden
  • Lowend 13.01.2016 12:04
    Highlight Wenigstens hat unser Schönwetter-Wirtschaftsminister Schneider-Amman diese Übernahme schön geredet und seine unvergleichliche Kompetenz bewiesen, denn er will ja seinen Job nicht auch verlieren. Vielleicht sollten die 1300 Alstom Mitarbeiter mal bei ihm nachfragen, warum er dieser Fusion so gedankenlos zugestimmt hat. Wenn es nach ihm geht, herrscht ja im Land so wie so keine ernsthafte Krise für unsere Arbeitsplätze, sondern Hochkonjunktur für Heuschrecken und Spekulanten.
    64 9 Melden
    • Hussain Bolt 13.01.2016 13:51
      Highlight Deshalb ja zur Spekulationsstop initiative!
      6 3 Melden
    • cassio77 13.01.2016 14:10
      Highlight inwieweit kann br jsa nein zu einer fusion sagen?
      1 1 Melden
    • Lowend 13.01.2016 14:49
      Highlight Liebe(r) cassio77, Mathias Regotz, Leiter Sektor Industrie bei der Syna, sagt dazu, was die Politik bei solchen Übernahmen machen kann folgendes: «Frankreich hat sich im Laufe der Übernahmeverhandlungen Garantien für seine Standorte geben lassen. Die Schweizer Politik hat indes keinen Finger gekrümmt»
      1 0 Melden
    • Asmodeus 13.01.2016 15:44
      Highlight Lieber Lowend.

      In Frankreich gehen die Arbeitnehmer auch auf ihre Chefs los wenn sie sich solche Dinge leisten.

      Hätte die französische Politik nichts gegen den Stellenabbau bei Übernahmen unternommen wären Eskalationen vorprogrammiert gewesen.

      In der Schweiz ist mit sowas eher nicht zu rechnen. Wir machen lieber die Faust im Sack und wählen aus Protest diejenigen die grade am lautesten schreien.
      2 0 Melden
    • cassio77 13.01.2016 19:48
      Highlight liebe(r) lowend. nochmals meine frage: welche möglichkeiten hat jsa? rein rechtlich? ich wusste nicht, dass bundesräte solche macht besitzen, dass sie unternehmen den stellenabbau verbieten können. frankreich mit der ch zu vergleichen ist naiv, die rahmenbedingungen sind komplett anders.
      0 1 Melden
    • Crecas 14.01.2016 07:35
      Highlight @lowend, casino: casino hat hier recht. Frankreich darf bei diesen Unternehmen mitreden und Fusionen verbieten. In der Schweiz hatte JSA gar keine Mittel dagegen etwas zu tun. Ein Verbot der Fusion hätte grundlegendste Eigentumsrechte verletzt. Zum Glück haben wir in der CH nicht französische Verhältnisse. Denn was die Gesetzte in Frankreich bewirken, sieht man ja, man ist daran das Armenhaus im Westeuropa zu werden, kein internationales Unternehmen investiert in Frankreich...
      0 1 Melden
  • Plöder 13.01.2016 12:02
    Highlight Die Aktionäre jubeln!
    Die Arbeiter, die das Geld generieren oder generierten gehen leer aus!
    Einfach geil dieser Kapitalismus!
    83 5 Melden
    • Hussain Bolt 13.01.2016 13:52
      Highlight Das ist kein Kapitalismus in dem wir Leben, sondern Kooporatismus, das heisst, das 150 Konzerne Weltweit bestimmen wie die Wirtschaft zu laufen hat.
      10 3 Melden
    • Plöder 13.01.2016 15:27
      Highlight Aber wir hier in der Schweiz (auch andere Länder) hätten ein Mittel dem ein Riegel vor zu schieben.
      Also sagen wirs anders "Das Volk ist der Souverän..."
      Aber leider lässt sich dieser durch Angstmacherei ganz gut steuern.
      Gesehen bei den Waffenexportgesetz: Man sprach immer von 220 Stellen die verloren gehen würden, obschon dargelegt wurde das von diesen 220 weniger als 1/5, nach Jahren der Annahme, betroffen sein werden. dieser Industriezweig ist sowieso in Staats-Abhängigkeit... Aber das ist ein anderes Thema
      Wenn jetzt 1300 Jobs flöten gehen juckts irgendwie keinen aus Bern und Umgebung
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  • Tornado Joe 13.01.2016 11:36
    Highlight Das Alstom (GE) in der Schweiz Stellen abbauen würde hat man ja bereits vermutet als damals Alstom von GE übernommen wurde, mit der Bedingung in Frankreich keine Stellen zu streichen. Wäre interessant zu wissen ob in Frankreich jetzt doch auch Arbeitsplätze wegfallen.
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