Wirtschaft

Grossauftrag für 760 Millionen: Stadler Rail liefert 58 Züge nach Grossbritannien

Publiziert: 05.10.16, 17:13

Stadler Rail hat sich in Grossbritannien einen Grossauftrag gesichert: Der Thurgauer Schienenfahrzeugbauer liefert 58 Züge des Typs Flirt für 610 Millionen Pfund - umgerechnet 760 Millionen Franken - an den britischen Bahnbetreiber Abellio East Anglia.

Es handle sich dabei um den bisher grössten Auftrag in Grossbritannien und den ersten für den britischen Fernverkehrsmarkt, schreibt Stadler Rail in einer Mitteilung vom Mittwoch. Stadler wird auch für die Wartung und Instandhaltung der neuen Züge im Depot Crown Point in Norwich im Osten Englands verantwortlich sein.

So sieht der neue SBB-Hochgeschwindigkeitszug aus

Die Züge verkehren auf den Intercity-Linien zwischen London und Norwich, Flughafenlinien vom Bahnhof Liverpool nach Stansted und wichtigen Regionalstrecken in East Anglia.

Die 58 Züge umfassen 378 Fahrzeuge. Bei 20 der Züge handelt es sich um Intercity-Elektrotriebzüge, bei 38 um bimodale Regional-Triebzüge, die mit Strom oder Diesel fahren können. Laut der Mitteilung handelt es sich um die bisher grösste privat finanzierte Beschaffung von Zügen in Grossbritannien.

Die Flirt-Familie ist der grösste Verkaufsschlager von Stadler Rail. Flirt steht für Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug. Der Zug wurde bereits in 18 Länder verkauft.

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Putsch der «treulosen Elektoren» – die letzte Möglichkeit, Präsident Trump zu verhindern

Der Aargauer Pendlerstau gefährdet den SBB-Fahrplan

Das ist die iPhone-App des Jahres

10 Dinge, die wir als Kind hassten – und von denen wir heute nicht genug kriegen können

Themen
0 Kommentare anzeigen
0
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

Gentech: Vielleicht gefährlich, aber auf jeden Fall nutzlos

Mehr Ertrag und weniger Herbizide und Pestizide – so lautet das Versprechen von Gentech. 20 Jahre nach der Einführung dieser Technik zeigt sich: Es ist bloss Schall und Rauch.

Um «gentechnisch veränderte Organismen», die GVOs, tobt seit Jahrzehnten ein Glaubenskrieg. Die Befürworter führen ins Feld, dass sie unverzichtbar seien um gravierende Hungerkatastrophen zu vermeiden. Bis zur Jahrhundertmitte muss die Nahrungsmittelproduktion gemäss Schätzungen von Experten verdoppelt werden. Gleichzeitig betonen sie, dass dank Gentech der Verbrauch von Herbiziden und Pestiziden massiv eingeschränkt werden kann, da GVOs immun gegen Schädlinge werden.  

Die Gegner …

Artikel lesen