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Unsere Heimat: Ein kleiner blauer Planet, der eine durchschnittliche Sonne am Rand der Milchstrasse umkreist.  Bild: NASA

Sind wir allein im All – oder gibt es Leben da draussen?

Der britische Starphysiker Stephen Hawking hat sich mit einem russischen Millionär zusammengetan, um die Suche nach ausserirdischem Leben voranzutreiben. Solange sie nicht fündig werden, wissen wir nicht, ob es nur auf der Erde Leben gibt. 

22.07.15, 20:43 23.07.15, 09:23

Die Erde ist ein merkwürdiger Planet. Riesige Ozeane aus Wasser bedecken den grössten Teil ihrer Oberfläche, rund ein Fünftel ihrer Atmosphäre besteht aus dem aggressiven Gas Sauerstoff. Und sie ist voller Leben; vom winzigsten Virus bis zum Blauwal besetzen Myriarden von Lebensformen jeden geeigneten Winkel. 

Ausserhalb dieser Biosphäre aber ist: Nichts. So unendlich gross das Universum erscheint, nirgendwo haben wir bisher eine Spur von Leben gefunden, das nicht von unserem Heimatplaneten stammt. Sind wir tatsächlich völlig allein im Weltall?  

Stephen Hawking wirbt für die Suche nach Aliens

Diese Frage will das Projekt «Breakthrough Listen» beantworten. Die private Initiative zur Suche nach Leben im All, für die sich der berühmte britische Physiker Stephen Hawking stark macht, wird vom russischen Investor Yuri Milner finanziert. Einige der grössten und leistungsstärksten Teleskope der Welt sollen den Weltraum nach Spuren extraterrestrischen Lebens absuchen. 

Hawking bei der Vorstellung des Projekts «Breakthrough Listen». Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

«Breakthrough Listen» ist nicht das erste Projekt, das sich der Suche nach ausserirdischem Leben verschrieben hat. Seit rund 55 Jahren horcht die SETI-Gemeinde («Search for extraterrestial Intelligence») das All ab. Manche der Wissenschaftler wollen nun sogar selbst Signale ins All senden – während andere dies verantwortungslos finden. 

«Wo sind denn alle?»

Enrico Fermi

Die Ungeduld der Astronomen hat einen Grund: Eigentlich müssten wir doch längst fündig geworden – oder eher gefunden worden sein. Der SETI-Forscher Dan Werthimer rechnete es 2014 vor einem Ausschuss des US-Kongresses vor: Allein in unserer Heimatgalaxie, der Milchstrasse, gibt es rund eine Billion (das sind tausend Milliarden oder eine Million Millionen) Planeten. Davon sind laut Werthimer 10 bis 80 Milliarden erdähnlich. Hinzu kommen grosse Monde, die Gasriesen umkreisen – ähnlich wie der bewohnbare Mond Pandora im Science-Fiction-Film «Avatar».

Dokumentation: «Avatar's ‹Pandora› Could be a Reality» YouTube/Habitable Exoplanets

Millionen von intelligenten Zivilisationen?

Bei dieser riesigen Anzahl potenzieller Brutstätten für Leben müssten doch tausende oder gar Millionen von intelligenten Zivilisationen entstanden sein, darunter sicher ein paar, die uns technologisch weitaus überlegen wären. Der amerikanische Astrophysiker Frank Drake, der ebenfalls an «Breakthrough Listen» beteiligt ist, stellte eine nach ihm benannte Gleichung auf, mit der die Wahrscheinlichkeit einer ausserirdischen Intelligenz in der Milchstrasse berechnet werden kann – allerdings mit einer Reihe von Variablen, deren Wert derzeit höchst ungewiss ist. 

Dennoch: Bisher hat uns noch keine extraterrestrische Zivilisation besucht, und die SETI-Forscher haben noch kein einziges entsprechendes Signal aufgefangen. Der Physik-Nobelpreisträger Enrico Fermi fragte deshalb schon 1950: «Where is everybody?» («Wo sind denn alle?»). Diese Frage ist als Fermi-Paradoxon bekannt geworden. Es beruht auf folgenden Annahmen: 

«Where is everybody?»: Enrico Fermi. Bild: PD

Falls diese Annahmen allesamt zutreffen – was allerdings nicht feststeht –, ist das Fermi-Paradoxon nicht lösbar. Es gibt aber mehrere Lösungsvorschläge, die meistens eine der Grundannahmen bestreiten. 

Die Erde als seltene Ausnahme

Die sogenannte Rare-Earth-Hypothese geht davon aus, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde das Ergebnis von vielen unwahrscheinlichen Zufällen ist. So mussten eine Vielzahl von Bedingungen erfüllt sein, damit sich komplexere Lebensformen entwickeln konnten – beispielsweise die Anwesenheit eines relativ grossen Mondes, der die Erdachse stabilisiert. 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass es zwar ausserirdische technologische Intelligenzen gibt, diese sich aber jeweils zwangsläufig selbst zerstören, bevor sie die Fähigkeit zur interstellaren Kolonisation erlangen. Dies würde dann wohl auch für uns gelten – eine eher deprimierende Aussicht. 

Keine interstellaren Reisen

Angesichts der ungeheuren Distanzen im All ist es auch denkbar, dass keine Zivilisation, so weit fortgeschritten sie auch sein mag, die Fähigkeit zur interstellaren Kolonisation entwickeln kann. Allerdings könnten hochentwickelte Zivilisationen Sonden bauen, die sich zwar nur mit einem Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit durch die Galaxis bewegen würden, aber sich selbständig reproduzieren könnten. Solche Roboter könnten die Milchstrasse in 10 bis 100 Millionen Jahren vollständig durchqueren – eine kurze Zeitspanne im Vergleich zu den 13 Milliarden Jahren, die unsere Galaxis schon auf dem Buckel hat. 

Ungeheure Distanzen: Die «Säulen der Schöpfung» im Adlernebel sind etwa 7000 Lichtjahre entfernt. Bild: Wikipedia

«Are we alone in the universe? If we are, it is an awful waste of space!»

Carl Sagan

Wiederum eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Ausserirdischen die Erde bereits besucht haben, jedoch lange vor der Entstehung der Menschheit. Je nach Befindlichkeit reizvoll oder erschreckend ist die Vorstellung, dass weiter entwickelte Zivilisationen Kenntnis von uns haben, sich aber vor uns verbergen. Zum Beispiel, weil wir als geschützte oder unter Quarantäne gestellte Zivilisation in einer Art galaktischem Zoo lebten, ohne es zu ahnen. 

Sind die Aliens schon da?

Dass wir nichtsahnend von weiter entwickelten Aliens beobachtet werden, ist Bestandteil mancher Verschwörungstheorie von UFO-Gläubigen. Darüber machte sich der in Ungarn geborene Physiker Leó Szilárd lustig, der Fermis Frage «Wo sind denn alle?» mit dem Scherz beantwortete: «Sie leben bereits unter uns, aber wir nennen sie Ungarn.» 

Die Frage nach der Existenz ausserirdischen Lebens – zumal intelligenten Lebens – kann mit dem derzeitigen Wissensstand nicht befriedigend beantwortet werden. Sicher ist, dass die Beweislast bei denen liegt, die extraterrestrisches Leben für möglich halten. 

Möglicherweise halten wir uns am besten an Carl Sagan. Der amerikanische Astrophysiker und Wegbereiter für die Suche nach ausserirdischen Intelligenzen schrieb den Roman «Contact», der 1997 mit Jodie Foster in der Hauptrolle verfilmt wurde. Darin wird sein Spruch zitiert: «Are we alone in the universe? If we are, it is an awful waste of space!» («Sind wir allein im Weltraum? Wenn dem so ist, dann ist das eine unglaubliche Verschwendung von Raum!»)

Trailer zum Science-Fiction-Film «Contact». YouTube/MoviemanTrailers

Auf den Spuren der Dunklen Materie

Quiz: Kennst du dich aus in unserem Sonnensystem?

1.Unser Mond ist bei grösster Distanz rund 406'000 Kilometer von der Erde entfernt. Welche der anderen sieben Planeten hätten dann zwischen Erde und Mond Platz?
Die fünf kleinsten.
Die sechs kleinsten.
Alle sieben.
2.Bis auf Merkur und Venus haben alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Welcher ist der grösste?
Shutterstock
Shutterstock
Titan
Shutterstock
Ganymed
Shutterstock
Kallisto
3.Welcher Planet ist kleiner als der grösste Mond?
Shutterstock
Shutterstock
Merkur
Shutterstock
Venus
Shutterstock
Mars
4.Jupiter ist der grösste der Planeten in unserem System. Wie gross ist sein Anteil an der Gesamtmasse aller Planeten?
Shutterstock
37 Prozent
52 Prozent
71 Prozent
5.Ein anderes Bild entsteht, wenn das Zentralgestirn, die Sonne, miteinbezogen wird. Wie gross ist deren Anteil an der Gesamtmasse des Sonnensystems?
Shutterstock
69,84 Prozent
88,79 Prozent
99,86 Prozent
6.Nichts ist schneller als Licht. Doch benötigt es rund acht Minuten, um von der Sonne zu uns zu gelangen. Wie lange unterwegs ist aber ein Photon, das im Inneren der Sonne entsteht, bis es deren Oberfläche erreicht?
Über 1 Million Jahre.
Über 10'000 Jahre.
Über 10 Jahre.
7.Der Mars ist kleiner als die Erde. Wie gross ist seine Oberfläche, wenn man sie mit der Erdoberfläche vergleicht?
Nasa
Wikipedia
So gross wie die gesamte Wasserfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie die gesamte Landfläche der Erde.
Wikipedia
So gross wie Europa und Asien zusammen.
8.Der Mars hat zwei kleine Monde, Phobos und Deimos. Welche der folgenden Aussagen zu den Marstrabanten ist frei erfunden?
Die Oberfläche von Phobos ist so gross wie die Fläche von London.
Phobos ist derjenige Mond im Sonnensystem, der sich am nächsten zu seinem Planeten befindet.
Phobos wird auf seiner Umlaufbahn seinerseits von Deimos umkreist.
9.Unser anderer Nachbarplanet, die Venus, zeichnet sich durch eine spezielle Eigenschaft aus. Welche?
Shutterstock
Sie hat nur am Südpol eine Eiskappe.
Sie besitzt kein Magnetfeld.
Der höchste Vulkan im Sonnensystem befindet sich auf der Venus.
10.Der Planet der Ringe, der Saturn, weist noch eine weitere Besonderheit auf. Welche ist es?
Nasa
Er rotiert so langsam, dass ein Tag länger dauert als ein Jahr.
Er hat mehr Monde als der Jupiter.
Seine Dichte ist so niedrig, dass er auf Wasser schwimmen würde.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • Talli 21.06.2016 16:31
    Highlight Eine maus, die unter einem elefant durchrennt, nimmt den elefanten in den wenigsten fällen überhaupt war, der elefant bekommt von der maus sowiso nix mit. Oder man z.b auch das beispiel mit dem wurm machen. Ein wurm besitzt keine augen, er weiss nicht das es farben gibt. Dennoch sind sie überall um ihn her
    3 0 Melden
  • Ikarus 23.07.2015 12:33
    Highlight Nur wer religiöse ansichten vertritt kann noch der meinung sein das wir die einzigen lebewesen sind. Sonst gibt es doch absolut keinen grund anzunehmen das nicht überall planeten mit einer atmosphäre 100% bakterielles leben beheimaten.
    10 1 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 13:55
      Highlight Ich finde es auch etwas vermessen, anzunehmen, wir seien die einzigen im All. Sollte man jemals ausserirdisches Leben finden, müssten manche Religionen ihre Schöpfungsgeschichte modifizieren.
      7 1 Melden
    • SVRN5774 23.07.2015 13:59
      Highlight Was hat das mit Religion zu tun?? Du bist bestimmt so ein Religionhasser, der sich total obercool fühlt nur weil er nicht an Gott glaubt. Du bist peinlich!
      Ich glaube an Gott und glaube auch, dass es Ausserirdische gibt.
      5 21 Melden
    • Ikarus 23.07.2015 16:27
      Highlight Svrn wer lesen kann ist im vorteil, oder wo steht bei mir dass jeder religiöse mensch von der göttlichen erschaffung ausgehen muss? Das eine schliesst nicht das andere aus...
      Als atheist kommste trotzdem nicht auf die idee zu sagen wir sind alleine..

      Und jeder soll glauben was er will, nur sollte niemandem einen glauben aufgezwungen werden.
      Vor 700 jahren waren christen kein stück besser , schade hat der mensch nichts aus den fehlern gelernt.
      6 1 Melden
    • SVRN5774 25.07.2015 00:45
      Highlight "Nur wer religiöse ansichten vertritt kann noch der meinung sein das wir die einzigen lebewesen sind." - deine Worte.
      Versuch doch nicht die Wahrheit zu verdrehen. ;)
      Ich respektiere Atheisten oder Gläubige, so lange sie mich und meinen Glauben auch respektieren.
      1 1 Melden
    • Ikarus 25.07.2015 11:57
      Highlight Ja, geh im duden den unterschied zwischen kann und muss schauen dann verstehste es evtl
      1 1 Melden
  • Lezzelentius 23.07.2015 10:07
    Highlight Selbst wenn etwas gefunden werden sollte, dann befindet es sich vermutlich in solch einer Distanz, dass es vor Jahren so war, wie wir es nun sehen. Man darf nicht vergessen, dass das Licht auch seine Zeit braucht. Bedeutet also, dass wenn du ein Objekt beobachtest, dass Lichtjahre entfernt ist, du es nur so sehen kannst, wie es in der Vergangenheit war.
    5 0 Melden
  • E. Edward Grey 23.07.2015 07:05
    Highlight Eventuell weiss man heute Nacht mehr. http://www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2015-239
    3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 05:19
    Highlight Die Behauptung, jedes gefundene Leben stammt ausschliesslich von unserer Erde stimmt nicht wirklich. Es wurden nicht nur in der Stratosphäre Bakterien gefunden, sondern auch auf Kometen. Nach unserer Definition (5 Regeln) gelten Bakterien als Lebewesen!
    6 6 Melden
    • saukaibli 23.07.2015 07:27
      Highlight Obwohl ich mich relativ häufig mit dem Thema beschäftige habe ich davon noch nie gehört. Kannst du bitte Links posten?
      13 1 Melden
    • tricki 23.07.2015 13:06
      Highlight Auf Kometen wurden keine Bakterien sondern "nur" organische Moleküle (bis zu einfachen Aminosäuren) gefunden. Es hat sich zu unserer Überraschung herausgestellt, dass diese relativ einfach entstehen können.
      6 0 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 14:00
      Highlight @bigeasy Das wäre mir neu. Ich glaube, tricki hat Recht: Es sind bisher nur organische Moleküle gefunden worden, nicht aber Bakterien. Kohlenstoff ist eben sehr bindungsfähig.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 20:29
      Highlight Diese Forschungsergebnisse sind aus dem Journal of Cosmology und anderen Fachzeitschriften, diese Artikel können im Internet nur gegen Bezahlung gelesen werden. Aber bei einer Suche mit zb. Bakterien Stratosphäre resp. Komet(en) können genug Artikel zu diesem Thema gefunden werden. Bei den Bakterien in der Stratosphäre wird auch vermutet, dass diese nicht irdisch sind, da sie einerseits nicht bekannt sind (was nichts heissen muss, ca. 90 - 95% der Bakterien auf der Erde sind noch unbekannt) und weiter eine so hohe UV-Strahlen-Resistenz hatten, dass vermutet wird, dass sie aus dem Weltall stammen. Dies ist aber nicht bewiesen
      1 0 Melden
  • syknows 23.07.2015 01:50
    Highlight Also wenn eine Rasse über genügend Technologie vefügt, um diese abermillionen Lichtjahre zwischen uns zu überbrücken und uns beobachten würden... Entweder machen sie ganz schnell kehrt oder aber filmen das ganze und stellen es auf SpaceTube mit wöchentlichen Highlights.
    28 1 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 14:01
      Highlight Wie komm ich auf SpaceTube? Ich möchte die wöchentlichen Highlights auch sehen!
      10 1 Melden
    • syknows 23.07.2015 19:09
      Highlight Dazu benötigen Sie Outernet. ;)
      9 0 Melden
  • kaiser 23.07.2015 01:15
    Highlight Es brauchte Zeit bis sich
    - Gaswolken und Sterne sich formten
    - komplexe Elemente entstanden
    - Planeten und Galaxien entwickelten
    - komplexe Moleküle bildeten
    - Leben entstand
    - komplexe Lebensformen entwickelt
    - intelligentes Leben entwickelt
    Diese Prozesse und Bedingungen sind überall gleich. Exo-Leben ist daher nicht allzu anders als wir. Die Suche nach Leben ausserhalb unseres Sonnensystems steht ganz am Anfang. Dazu müssen wir zuerst Planeten finden oder selbst gefunden werden können. Erst seit ein paar Jahren können und suchen wir Planeten. Ich bin Neugierig! Aber alles braucht Zeit...
    10 0 Melden
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 23.07.2015 15:36
      Highlight anderes leben es muss nicht unbedingt so wie wir es kennen. vielleicht können wir es uns gar nicht vorstellen
      2 0 Melden
  • SVARTGARD 23.07.2015 00:45
    Highlight Ich glaub an die grünen Männchen. 🚀🌚
    6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.07.2015 23:35
    Highlight Diese ganzen Theorien haben dieselben Fehler.

    1. Man geht davon aus, dass Intelligenz sich immer technisch orientieren muss und messen sie an der Fähigkeit die Umwelt auszubeuten.

    2. Man geht davon aus, der Mensch verstünde schon genug vom Universum, um dazu eine kompetente Meinung abgeben zu können.

    Technik ist eine Phase. Wer sie überlebt und überwunden hat, hat kein Interesse am Kontakt mit Lebensformen, die noch so primitiv sind, alles auszubeuten und zu vernichten.
    Technik ist nicht die Lösung sondern die Barriere an der wohl die meisten scheitern.
    19 13 Melden
    • Lezzelentius 23.07.2015 09:59
      Highlight Intelligenz in einer Rasse zeichnet sich dadurch aus, dass sie neugierig ist und Fragen stellen kann, die über die Rasse selbst hinausgehen. Es ist unumgänglich, dass eine Intelligenz sich deshalb an Technologie orientieren wird, irgendwann wird dieser Punkt erreicht. Kein vernünftiger Mensch behauptet von sich oder der Menschheit, er verstünde genug vom Universum. Du kannst gerne den Teufel in deiner Form von Fortschritt und Technologie an die Wand malen, aber du schreibst in einer Sprache mit intelligentem System, auf einem Computer, verbunden mit dem Internet.
      14 0 Melden
    • Lezzelentius 23.07.2015 09:59
      Highlight Dass Technologie daran gemessen wird, dass sie ausbeutet, kannst du demnächst in einer eMail an Peta oder dergleichen schreiben.
      6 0 Melden
    • Zeit_Genosse 23.07.2015 12:07
      Highlight Da bin ich anderer Ansicht und denke, dass die Technik der nächste Evolutionsschritt des intelligenten Lebens ist. Es macht nämlich keinen Sinn lebendige Lebensmasse (Menschen) durch das All zu transportieren und in lebensfeindliche Universen einzudringen. Die Technik kann das, braucht keine Luft, Wasser und sonstige Elemente, ausser Energie. Durch KI wird sich die Technologie selbst entwickeln (zur eigenen Rasse) und vom Schöpfer (Mensch) befreien. Damit entstehen neue Möglichkeiten, weil die Schwachstelle Mensch/Leben/Zeit keine Begrenzung mehr ist. Ob das Sinn macht, ist eine andere Frage.
      6 3 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 14:44
      Highlight Zu 1.: Intelligenz zu messen ist heikel. Douglas Adams schreibt in «The Hitchhiker's Guide to the Galaxy», die Menschen seien nur die drittintelligenteste Lebensform auf dem Planeten, nach den Delfinen (die beim Rumschwimmen eine gute Zeit haben) – und den Mäusen (die uns untersuchen, indem sie studieren, wie wir sie untersuchen).
      Zu 2: Man muss nun mal von dort aus urteilen, wo man steht. Ab wann ist eine Meinung kompetent?
      Ob Technik nur eine Phase ist, die einst überwunden wird, kann ich nicht beurteilen. Aber ich bin mir sicher, dass es kein Leben gibt, das nicht Ressourcen verbraucht.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 15:13
      Highlight 1. Widerspricht nicht dem, was ich sage.
      2. Eine kompetente Meinung kann nur äussern, wer genügend Fakten hat. Und die haben wir noch lange nicht zum Weltraum.

      Solang's kein Perpetuum Mobile kriegt, verbraucht man schon beim Atmen Energie. Der Trick ist die Balance mit dem Umfeld. Eine Balance, die beide erhält und nicht langfristig beide tötet, weil eine die andere und damit die eigene Lebensgrundlage aufsaugt und auffrisst.

      Meine Aussage zur Technik ist mit den Punkten 1+2 verbunden.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.07.2015 18:08
      Highlight Leute, ich hab doch nichts gegen Technik. Seid doch etwas vorsichtiger mit euren Vorurteilen! Ich bin nur der Meinung, dass sie nicht das A und O der Menschheit ist und schon gar nicht die Spitze der Evolution ausmacht.
      0 2 Melden
  • Zeit_Genosse 22.07.2015 23:17
    Highlight Was treibt uns an, diese Frage zu klären? Und was wäre wenn die Antwort wäre, es gibt noch andere Lebensformen? Würde das viel verändern? Und warum gehen wir davon aus, dass das extraterristische Leben unserem ähnlich sein soll? Andere Bedingungen führen zu anderem "Leben". Heisst es nur auf der Erde Leben und alles ander nennen wir wie. Alien-Einzeller? Das gleiche mit Intelligenz, die wir nach unserem Massstab bemessen aber es viele Arten geben könnte. Wenn es da draussen etwas gibt, dann ist das ok und sonst ist es es auch. Unsere kurze Periode ist im universellen Raum- und Zeitgefüge unerheblich und unbedeutend. Nichts kreist um uns, ausser unser Ego.
    16 5 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 15:04
      Highlight Ja, es tut sich ein weites Feld von Fragen auf.
      Träfe man ausserirdische Bakterien an, würde das unseren Alltag vermutlich nicht gross ändern. Aber es wäre wohl eine Art Schock; eine weitere Relativierung unserer Position in der Welt, so wie es die kopernikianische Wende war oder die Evolutionstheorie.
      Dass ausserirdisches Leben sehr von unseren Vorstellungen davon, was Leben überhaupt ist, entfernt sein könnte, fand ich stets plausibel. Diese Dinge werden z.B. auf faszinierende Weise in den Romanen «Solaris» von Stanislaw Lem oder «Picknick am Wegesrand» der Brüder Strugazki diskutiert.
      2 0 Melden
  • Datsyuk * 22.07.2015 23:00
    Highlight Macht euch einmal in den Weiten des Internets zum "Disclosure Project" schlau..
    4 6 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 15:17
      Highlight Sieht mir zu sehr nach Aluhut aus, sorry.
      4 2 Melden
    • Datsyuk * 24.07.2015 12:29
      Highlight Herr Huber, wie meinen Sie das? Im Rahmen dieses Projektes geht es darum, Wissen zu diesem Thema (UFOs, ausserirdisches Leben) offenzulegen. Jedenfalls gaben bisher weiter über 400 Zeugen an, dass solche Fluggeräte existieren und deren Existenz aber systematisch vertuscht oder ins Lächerliche gezogen wird. Bei diesen Zeugen handelt es sich nicht um "0815-Zeugen", sondern um Zeugen mit hoher Glaubwürdigkeit (NASA-Mitarbeiter; ehemalige hohe Regierungsbeamte, Personen mit "hohen Sicherheitsfreigaben", Militärs, usw.). Unter http://www.youtube.com findet man etliche Zeugenaussagen.
      Zudem hat beispielsweise die britische Regierung "UFO-Akten" freigegeben, die belegen, dass die Briten viele Jahrzehnte lang Nachforschungen zu diesen Thema angestellt haben, was zuvor ja geleugnet wurde. In Deutschland werden solche Akten nun auch offengelegt.
      3 0 Melden
  • Tobias K. 22.07.2015 22:49
    Highlight Das Buch von Harald Lesch mit dem Titel: Der Ausserirdische ist auch nur ein Mensch, beschäftigt sich auf herrlich humorvolle Art mit dem Thema. Kann ich nur empfehlen
    6 2 Melden
    • D(r)ummer 22.06.2016 10:44
      Highlight Der Lesch mag ein intelligenter Typ sein, der mit Humor berichten kann. Aber leider nutzt er widersprüchliche Zahlen. Trotzdem, ist interessant ihm zuzuhören. :)
      0 0 Melden
  • dr.phibes 22.07.2015 22:43
    Highlight Die Erde, unser Heimatplanet, ist nahezu erkundet. Das Abenteuer: Erforschung des Universums hat gerade erst begonnen! Fast schade leben wir "dazwischen". 😅 Ein gut gemachtes Video zum Thema:

    9 1 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 15:24
      Highlight Danke, wirklich ein gut gemachtes Video!
      3 0 Melden
    • Ikarus 23.07.2015 21:20
      Highlight Auch wenn das hier gut erklärt wurde, so kommt es doch aus einer zeit als auch gedacht wurde das moorphsche gesetz wird sein ende in den 80er jahren erreichen. Die nächsten fortschritte und verdoppelungen sind im anmarsch und die werden unsere möglichkeiten extrem erweitern. Ein gehirn technisch herzustellen wird in 2-4 jahren möglich sein, vor 20 jahren hiess es noch soweit zu kommen wäre ein traum.
      1 0 Melden
    • Daniel Huber 24.07.2015 00:08
      Highlight @ Ikarus: Hier noch ein wenig Lesestoff zum Mooreschen Gesetz:
      http://www.watson.ch/!451700645
      1 0 Melden
  • sambeat 22.07.2015 22:39
    Highlight Natürlich sind wir nicht die Einzigen. Wenn das Weltall wirklich unendlich ist, können wir gar nicht "allein" sein.

    Die stechendste Frage für mich ist aber: Könnten wir das begreifen? ...
    12 3 Melden
    • Tobias K. 22.07.2015 23:59
      Highlight Es ist eben nicht unendlich. Nur sehr sehr sehr sehr sehr gross. Man hat herausgefunden, dass das Universum expandiert. Etwas das expandiert kann nicht unendlich sein.
      7 5 Melden
    • strieler 23.07.2015 05:41
      Highlight http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/07/21/ist-das-universum-unendlich-gross/ - naja es kann eben doch unendlich gross sein, das hat mit der expansion nichts zu tun
      10 0 Melden
    • Tobias K. 23.07.2015 09:14
      Highlight @strieler. Das ist ein sehr interessanter Blog. Danke für den Link. Bei dem Thema gehen die Meinungen wie so oft in der Astrophysik auseinander.
      2 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 22.07.2015 22:33
    Highlight Die Dimensionen werden unzureichend erlaeutert. Die Chance, dass zwei intelligente technologiefaehige Zivilisationen aufeinander treffen koennten ist extrem gering. Wir werden in galaktischen Zeitraeumen gemessen viel zu wenig lange existieren - wie andere Zivilisationen vermutlich auch. Die paar 10 tausend Jahre, welche es uns geben wird - auch wenn es Millionen waeren - ein Wimpernschlag. Bis unsere Signale irgendwo aufgefangennwerden koennten waeren wir laengst Geschichte und was immer wir empfangen wuerden wuerde aus laengst vergangenen Zeiten stammen. Ohne Wurmlochgenerator ... Ne.
    13 1 Melden
    • Daniel Huber 23.07.2015 15:38
      Highlight Stimmt, ohne Wurmlochgenerator wird's wohl eher schwierig ;-)
      Die Dimensionen sind tatsächlich unfassbar, sowohl, was die Menge an Sonnen und Planeten in der Galaxis anbelangt, als auch die Distanzen, die zwischen ihnen liegen.
      2 0 Melden
  • Hierundjetzt 22.07.2015 22:15
    Highlight So oder so: wir werdens nie erfahren. A) wegen der Relativitätstheorie, die besagt, dass je schneller sich ein Körper bewegt, desto langsamer die Zeit läuft. Oder B) wenn wir Mehrgenerationenschiffe bauen. Das sind alles one way Missionen. Bei beiden Missionsarten sind nach dem Start bis zur Rückkehr 300-400 Jahre vergangen. Und wer weis schon was 1615 war? :-/
    4 1 Melden
    • Hierundjetzt 23.07.2015 00:20
      Highlight Ich hab einen peinlichen Rechenfehler gemacht, sorry. Korrektur: die Reise zu den nächsten erdähnlichen Planeten Gliese 581d-g, nur 20 Lichtjährchen entfernt, dauert mit 1'000'000km/h 20'000 JAHRE (!). Schnellste Sonde der Menschheit fliegt zurzeit mit 170'000km/h Pioneer. Durchmesser unserer Galaxie: 120'000 Lichtjahre. Nächste Galaxie (Andromeda) in 2'538'000 Lichtjahre Entfernung. Dimensionen die für mich unfassbar sind.
      10 0 Melden
    • Ikarus 23.07.2015 12:25
      Highlight Mit unseren technologischen mitteln ja. Sollte eine technologie wie der EM-Drive wirklich funktionieren wäre es möglich die nächsten Sonnen in knapp 100 jahren zu erreichen. Auch wenn uns das wohl nicht mehr betrifft, so wird es spätestens in 100 jahren das normalste sein oder wir können unsere theorien über den haufen werfen.
      2 1 Melden
  • Amaranth17 22.07.2015 22:14
    Highlight Da fällt mir dieses, wie ich finde, passende Zitat ein: "Two possibilities exist: Either we are alone in the Universe or we are not. Both are equally terrifying."
    35 2 Melden
  • G.Oreb 22.07.2015 21:56
    Highlight Die Frage ist nicht: Gibt es noch anderes intelligentes Leben im All? sondern eher: Gibt es welches, das intelligenter ist als wir es sind?

    Es gibt zwei Sorten von "Alien- bzw. UFO-Forschern". Jene welche schon eines gesehen haben, und jene, welche noch danach suchen. Die ersteren kann man getrost belächeln, aber die letzteren, irgendwann werden sie jubeln. Ein kurzer Lichtimpuls, eine schwache elektromagnetische Welle, irgendwas das intelligentes Leben bestätigt. Die Frage ist nur: Wann?
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    • P hilip 22.07.2015 22:21
      Highlight Aber werden die letzteren bei einer Entdeckung nicht zu den ersteren, die die man getrost belächeln kann? x_X
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    • Hierundjetzt 22.07.2015 22:39
      Highlight Wollen wirs hoffen. Die Herausforderung ist auch hier die uuunvorstellbaren Distanzen und die Zeit. Nehmen wir als Beispiel das Sonnensystem Gliese 581 da wird ja ein erdähnlicher Planet (mit den Namen d) vermutet. Gliese 581 ist 80 Lichtjahre von uns entfernt. Wenn wir nun ein Signal von Ihnen erhalten und Antworten braucht es wiederum 80 Jahre, für "Ihre" Antwort an wiederum 80. Das heisst in 160 Jahren also im 2175 wüssten wir ob Sie uns erhört haben. Zum besser Vorstellen: vor 160 Jahren war 1855 und der Dosenöffner (!) wurde erfunden...
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    • sambeat 22.07.2015 22:45
      Highlight Wie intelligent sind wir denn? Wir führen uns auf wie Platzhirsche auf diesem Planeten, haben Regierungen, die offenbar weitestgehend nur Profit im Sinn haben; Unseresgleichen glaubt an Gott, Allah oder ich weiss nicht wen noch und wir murksen alle ab, die nicht der gleichen Meinung sind!
      Viele Menschen sind gut. Ich wage jedoch die Behauptung: Die meisten sind es nicht...
      Philosophistereien eben...
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  • atomschlaf 22.07.2015 21:47
    Highlight Dass die Erde in diesem gigantischen Universum der einzige Planet mit (höher entwickeltem) Leben sein soll, ist doch reichlich unwahrscheinlich...
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Gottloses Europa: Diese Grafiken zeigen, warum sich das Christentum Sorgen machen muss

Das institutionalisierte Christentum ist in Europa auf dem Rückzug. Die Ex-Christen wandern aber nur zu geringen Teilen in konkurrierende Religionen ab – der Löwenanteil wird konfessionslos. 

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Mittlerweile, so berichtet der «Guardian», bezeichnen sich mehr Leute im Land als konfessionslos – 2014 waren es 48,5 Prozent – als alle Anhänger der christlichen Konfessionen zusammen (43,8%). Vor fünf Jahren …

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