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Tesla Model S. Bild: EPA/EPA FILE

Zukunft des Autos: «2026 kommt das Aus für den Verbrennungsmotor»

Das E-Auto wird sich durchsetzen - davon sind fast alle in Politik und Wirtschaft überzeugt. Nur wann? Ein deutscher Physiker hat berechnet, wann die letzten Benziner und Diesel verschwinden.

17.09.17, 22:30 18.09.17, 08:35

Margret Hucko

Ein Artikel von

SPIEGEL ONLINE: Auf der IAA reden alle Hersteller vom Elektroauto. Doch wann schafft die Technologie tatsächlich ihren Durchbruch und erhält erstmals einen signifikanten Marktanteil?

Richard Randoll, geboren am 3. März 1983, studierte allgemeine Physik an der Leibniz Universität in Hannover. Im März dieses Jahres reichte er seine Dissertation mit dem Titel "Investigations on a Packaging Technology for PCB Integrated Power Electronics" an der Universität Erlangen ein. Die Arbeit entstand beim Autohersteller Daimler.

Randoll: Im Sommer 2022. Dann wird mindestens jeder zehnte Neuwagen weltweit ein E-Auto sein.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt ein bisschen wie der Blick in die Glaskugel. Wie kommen Sie darauf?

Randoll: Unter anderem habe ich in meiner Promotion die weltweiten Verkaufszahlen von reinen Batterie-Elektrofahrzeugen ausgewertet. Spätestens seit dem Jahr 2011 sind sie zählbar. Damals startete mit dem Nissan Leaf das erste E-Auto in Grossserie. Seitdem verdoppelt sich alle 15 Monate die Zahl der verkauften batteriebetriebenen E-Autos. Dieses natürliche Wachstum wird durch eine Exponentialfunktion beschrieben. Wählt man eine logarithmische Skala, so erscheint die Funktion als Gerade, deren Werte man für kommende Jahreszahlen ablesen kann. Im Sommer 2026 erreichen wir 100 Millionen Elektrofahrzeuge jährlich, das ist dann voraussichtlich die komplette Weltproduktion.

SPIEGEL ONLINE: Was heisst das?

Randoll: Das heisst, schon 2026 kommt das endgültige Aus für den Verbrennungsmotor. Wenn Ihnen im Jahr 2036 ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor begegnet, ist es vermutlich mindestens zehn Jahre alt.

SPIEGEL ONLINE: Ihre Überlegung basiert auf einem simplen Zahlenspiel. Kann es nicht Zufall sein, dass sich die Zahl der E-Autos alle 15 Monate verdoppelt?

Randoll: Nein, es gibt dazu noch eine einfachere Überlegung, die aber auf das gleiche Jahr hinausläuft: Ein Technologiewandel dauert genau so lang, wie die Lebensdauer des alten Produktes ist. Ein Beispiel: Die Durchschnittslebensdauer eines Handys liegt bei vier Jahren. Wenn Ihr altes Mobiltelefon nach vier Jahren kaputtgegangen ist, und es auf dem Markt bereits Smartphones gibt, werden Sie überlegen, ob Sie nicht auf die neue Technologie, also das Smartphone, umsteigen. Bei Verbrennungsfahrzeugen rechnet man mit einer mittleren Lebensdauer von 15 Jahren. Nimmt man wieder den Marktstart des Leaf, also das Jahr 2011, wäre im Jahr 2026 der Technologiewandel zum E-Auto geschafft.

Der neue Nissan Leaf. Bild: EPA/EPA

SPIEGEL ONLINE: Gibt es Beispiele aus anderen Branchen, die Ihre These belegen?

Randoll: Unzählige. Der Technologiewandel vom Handwebstuhl zum dampfbetriebenen Webstuhl, vom Holzsegelschiff zum Stahldampfschiff, von der Pferdekutsche zum Automobil mit Verbrennungsmotor, von der Dampflok zur Elektrolok, vom Röhrenbildschirm zum Flachbildschirm, von der Analogfotografie zur Digitalfotografie, vom Handy zum Smartphone, von der Glühbirne zur LED sind nur ein paar Beispiele aus der Vergangenheit. Die weltweite Energiewende im Strom- und Heizungssektor läuft gerade parallel zur Mobilitätswende.

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

SPIEGEL ONLINE: Wenn sich der Durchbruch der E-Mobilität so einfach voraussagen lässt - waren dann Hersteller wie Nissan oder Tesla nicht geradezu dumm, vor der tatsächlichen Marktreife Serienfahrzeuge anzubieten und damit hohe Verluste einzufahren?

Randoll: Der Tesla-Gründer Elon Musk soll einmal gesagt, haben: «If a trend becomes obvious, you are too late» - wenn ein Trend sichtbar wird, bist Du zu spät. Das stimmt. Nissan und Tesla haben alles richtig gemacht und mit ihren frühen Investitionen in die E-Mobilität nicht nur Verluste geschrieben, sondern sich auch wichtige Patente gesichert. Mit diesen stecken sie den Markt ab und werden lange davon profitieren. Das erklärt auch die gute Bewertung von Tesla an der Börse.

SPIEGEL ONLINE: Was könnte ihre Berechnung noch durchkreuzen?

Randoll: Ein Ereignis, welches die Weltwirtschaft beeinflusst. Historisch betrachtet brach der Automobilabsatz während des Zweiten Weltkriegs stark ein, setzte sich jedoch nach dem Krieg ungeändert fort.

SPIEGEL ONLINE: Wenn das Aus des Verbrennungsmotors nach Ihren Berechnungen 2026 kommt - braucht es dann noch politische Forderungen wie der Grünen, Diesel- und Benzinmotoren ab 2030 zu verbieten?

Randoll: Weil die Entscheidungen für neue Automodelle jetzt getroffen werden müssen, brauchen wir den Weckruf durch die Politik - auch mit konkreter Deadline. In Zeiten eines Wandels ist ein Verbot alter Technologie zu einem gut abgeschätzten Zeitpunkt verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik und kann dafür sorgen, dass heimische Unternehmen den Wandel überdauern.

SPIEGEL ONLINE: Können Sie ein Beispiel nennen?

Randoll: Das Glühbirnenverbot trug dazu bei, dass ein deutscher Glühbirnenhersteller den Technologiewandel zur LED überdauert hat.

SPIEGEL ONLINE: Wann wird die E-Mobilität durch den nächsten grossen Technologiesprung abgelöst?

Randoll: Die Effizienz von Bewegungsmaschinen verdoppelt sich seit der Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt aus dem Jahr 1769 alle 60 Jahre. Der Wirkungsgrad der Dampfmaschine betrug damals drei Prozent, der Wirkungsgrad des Elektroautos aus dem Jahr 2011 lag bei 80 Prozent - diese Zahlen bestätigen diesen Trend. Kurzfristig wird ein Solardach den Wirkungsgrad des Elektroautos weiter steigern. Erst, wenn ein Serienprodukt einen besseren Wirkungsgrad als das E-Auto aufweist, wird dieses durch eine neue Technologie abgelöst.

SPIEGEL ONLINE: Auf der Automobilausstellung in Frankfurt kündigen fast alle Hersteller E-Mobilitätsoffensiven an. BMW will bis 2025 zwölf vollelektrische Modelle anbieten, Jaguar Land Rover ab 2020 alle neuen Baureihen zumindest elektrifizieren, Volvo sogar noch ein Jahr früher. Ist das zu wenig?

Randoll: Wenn eine Firma im Jahr 2025 zwölf batterieelektrische Fahrzeugmodelle im Angebot hat, dann wird jene Firma in jenem Jahr nur noch diese zwölf Fahrzeugmodelle verkaufen - alle anderen Modelle verschwinden - auch die mit Hybrid.

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Charly Otherman, 5.5.2017
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  • ma vaff... 19.09.2017 00:51
    Highlight Hihi...alle auf Strom und ich fahr dann immer noch schön mit meinem Wankel durch die Gegend. Ich freu mich auf die hasserfüllten Blicke...Kanns kaum erwarten🤓
    und jetzt ⚡️ los
    3 3 Melden
  • Pointer 18.09.2017 19:03
    Highlight Mit mehr Elektroautos wird auch die Anzahl Ladesäulen steigen. Irgendwann wird wohl fast jeder Parkplatz eine Ladesäule haben, somit gibt es selbst bei der heutigen Akkutechnik keinen Grund, nicht auf ein Elektroauto zu setzen. Einzig bei sehr langen Fahrten, muss man dann halt vielleicht 40 statt 20 Minuten Pause machen, aber das dürfte verkraftbar sein.
    7 3 Melden
    • Triumvir 18.09.2017 21:34
      Highlight Da jeder Besitzer eines Elektrofahrzeugs zu Hause laden kann, braucht es gar keine riesige Ladeinfrastruktur, das ist nur einer der vielen Vorteile! Pendler können sich dann sogar die Fahrt zur öffentlichen Ladestation sparen! Einfach nur genial!
      6 2 Melden
  • Daaaan 18.09.2017 18:32
    Highlight Also ich hätte ja nichts dagegen aber wieviele Experten haben vor 20 jahren prophezeit das wir wohl im 2017 mit vollautonomen und umweltfreundlichen Autos durch die Gengend "fliegen"
    Und sind wir mal ehrlich, Geld regiert die Welt und die Ölindustrie wird nicht einfach mal so Platz machen....
    Wir könnten schon viel weiter sein, aber im Moment ist für die Traditionshersteller "Elektro" nur Image Politur und dient zur Senkung der Gesamtflottenemissionen....leider...und die produzieren immer noch den Grossteil aller Autos...
    2 4 Melden
  • BananaJoe 18.09.2017 17:45
    Highlight Kleine, leistungsstarke und verbrennungsarme Hybridmotoren mit gutem Filter und Autos mit immer weniger Gewicht, dass ist es was wir momentan brauchen.
    Da muss der Massagesessel und die überflüssige Elektronik der heutigen Autos eben draussen bleiben.
    Um morgens an die Arbeit zu fahren und Abends wieder nachhause, je eine halbe Stunde, muss dass nicht sein.
    Ich möchte jedenfalls nicht noch mehr AKW's.
    10 7 Melden
  • Peedy 18.09.2017 14:54
    Highlight Klingt ja alles schön und gut nur muss man sich auch überlegen (vor allem die Politik) wie man denn zukünftig den erhöhten Stromverbrauch decken will. Ein Elektroauto welches mit Strom aus einem Kohlekraftwerk (wie z.B. in Deutschland) betankt wird, fährt keineswegs ökologisch. Kann die Schweiz, wo beim heutigen Stromverbrauch schon das Abschalten der AKW's laut einigen Parteien zu Stromausfällen etc. führen soll, wirklich den erhöhten Strombedarf durch E-Autos mit Hilfe von eneuerbarem Strom decken? Meiner Meinung nach ist 2026 ein bisschen zu hoch gegriffen...
    5 12 Melden
    • HansDampf_CH 18.09.2017 17:55
      Highlight Denk nochmal nach, was bis dahin passieren wird... Solar und windstrom wird immer billiger...
      Genau diese Autos und deren Batterien werden den Speicher darstellen. Das bleibt ja nicht stehen...
      6 2 Melden
    • dmark 18.09.2017 20:40
      Highlight @HansDampf_CH:
      So viel zur Theorie. Nur - wie viele Windmühlen oder Fläche an Solarpanels benötigt man, um (am Bsp. Deutschland) mal eben rund 40 Mio. Autos mit ca. 40 GW/h Strom zu laden? Dafür müsste man die Schweiz schon fast überdachen. Ganz zu schweigen von den armdicken Leitungen quer verteilt im Land.
      Man kann eben Strom nicht so einfach im Tanklastzug irgendwo hin bringen.
      4 4 Melden
    • Peedy 18.09.2017 23:22
      Highlight Solarstrom liefert nur tagsüber Strom und die meisten möchten in der Nacht ihr Auto laden. Klar bieten Pumpspeicherwerke eine Möglichkeit, aber alle Täler in den Bergen fluten ist wohl keine Option. Ich sage nicht, dass ich gegen Elektroautos bin, jedoch gebe ich zu bedenken, dass unsere Infrastruktur noch bei weitem nicht darauf ausgelegt ist, dass alle ein Elektroauto fahren können und dass diesbezüglich seitens der Politik noch viel Arbeit ansteht.
      3 1 Melden
  • meliert 18.09.2017 14:38
    Highlight sehr schön die vielen pro E-Auto Kommentare, aber wollen wir mehr Atom-Kohlestrom importieren? Weil CH Wasserkraft ist zu teuer und eine Photovoltaik Anlage hat (fast) keiner auf dem Hausdach. Die ganze E-Auto Geschichte ist nicht zu Ende gedacht!
    12 13 Melden
    • tomdance 18.09.2017 19:21
      Highlight @meliert: mehr Elektroautos, automatisch mehr PV-Anlagen. Sinkende Preise für PV-Anlagen, noch mehr Anlagen. Und am Schluss kein Bedarf für AKWs mehr. Und weil die Batterietechnik auch Fortschritte macht, gibt es plötzlich Strom-Selbstversorger. Ich freue mich.
      10 4 Melden
  • My Senf 18.09.2017 11:25
    Highlight Schauens;

    Es gibt die sogenannten "selbsterfüllende Prophezeiung".
    So das ist genau so eine. Je mehr darüber geredet wird desto genauer wird es eintreffen.

    Ladeinfradtruktur? Die Berliner Mauer ist an einem Abend gefallen. Zu einem Zeitpunkt als es niemand erwartete!

    Lidl hat schon bei fast allen kundenparkplätze Tanksäulen...

    Ich schaue inzwischen sogar e Formula wo Buemi einen superjob macht. Alle sind da schon dabei. In 2 Jahren schaut niemand mehr F1

    Meine Kids winken immer ab wenn ich mit Elektroautos anfange. Nur, ich bin schon lange dabei. Wenn es gewisse Kreise wollen dann kommts
    23 14 Melden
    • Triumvir 18.09.2017 21:38
      Highlight Genau so geht es mir auch! Mich interessieren die Verbrenner Karren absolut nicht mehr 😎 Dieser alten Technik wird es wie den alten Handys gehen! Sie werden bald nur noch. Oldtimer sein und das ist gut so😂
      9 1 Melden
  • Alice36 18.09.2017 09:12
    Highlight Ich brauche 3 min. um meine Mobilität für 800km zu gewährleisten aber ich brauche Stunden um Strom für 300 km zu tanken. Ob sich der E-Antrieb durchsetzt wird wohl von den Ladezeiten, der Verfügbarkeit von Ladestationen und dem Batteriepreis abhängen.
    38 72 Melden
    • Ruffy Uzumaki 18.09.2017 12:33
      Highlight Du verstehst das Prinzip eines Elektroautos nicht. Es ist ein Paradigmenwechsel im Gedankenwesen der Gesellschaft. Du musst es laden, wenn es gerade (97% der Zeit) sowieso steht. 23h pro Tag.
      Du fährst als Normalfahrer ca. 2 Wochen rum ohne laden. Dann gehst du einmal kurz im Lidl, Migros, Ikea einkaufen und lädst während der Einkaufszeit 20-60mins auf. Das reicht für die nächsten 2 Wochen. Oder im Ausgang im Parking. Oder du parkierst mal nicht an deinem Lieblingsort, sondern 400m weiter, wo du laden kannst. Für das gesparte Geld oder Zeit (nie wieder in die Tanke) wirst du das schon machen.
      65 6 Melden
    • dmark 18.09.2017 20:46
      Highlight Das Problem ist aber, dass dann viele den gleichen Gedanken haben werden und alle irgendwo laden wollen. Jetzt stelle dir mal vor, wie viel Strom dann bei Lidl oder eben an dem "Nicht-Lieblingsplatz" benötigt wird? Und 2 Wochen fahren mit 20-60 min. tanken? Sorry, ich lache gerade, weil dein Auto doch etwas mehr Energie verbraucht, als dein i-Phone.
      Wir brauchen Kupfer, sehr viel Kupfer...und Aluminium.
      6 13 Melden
  • Zeit_Genosse 18.09.2017 09:10
    Highlight Gegen Elektromobilität ist nichts einzuwenden und sie wird einen grossen Anteil einnehmen. Doch die Aussage und die Kalkulation von Randoll dahinter ist abenteuerlich. Man muss extreme Behauptungen aufstellen um in die Medien zu kommen. So gesehen ist er eine dieser Eintagsfliege, die dem Ziel der 100% Elektromobilität weniger zuträglich ist, da ja eher Eigennutz durch Aufmerksamkeit dahinter steht. Wir werden noch eine längere Zeit (über die genannten 2026) diverse Antriebskonzepte nebeneinander erleben. Letztlich geht es darum, dass die Elektrowende seriös und nachhaltig umgesetzt wird.
    27 6 Melden
  • ZH27 18.09.2017 08:49
    Highlight Auf was man nicht alles kommt, wenn man eine Exponentialfunktion durch seine Daten legt...
    38 4 Melden
  • Skip Bo 18.09.2017 08:46
    Highlight Deutsch Physiker/innen sind Multitalelente. Einer übt sich in statistischen Vorhersagen, eine andere in Regieren...
    11 17 Melden
    • E. Edward Grey 18.09.2017 14:48
      Highlight Was sagt ein arbeitsloser Physiker zu einem Physiker mit Arbeit? "Einmal Pommes Ketchup Bitte."
      10 0 Melden
  • 7immi 18.09.2017 08:31
    Highlight die elektromobile werden sicher immer stärker auf dem markt, allerdings denke ich, dass es in zukunft nicht die einzige technologie ist. bei den elektromobilen muss noch einiges passieren, zb. eine andere batterietechnologie oder ein besseres recycling der derzeitigen batterien. die dicherheit ist ebenfalls ein problem, so sind elektromobile deutlich gefährlicher zum löschen. auch das laden könnte ein problem werden, da wird das smartgrid einen wichtigen beitrag leisten. alles in allem eine sehr vage die aussage des physikers...
    22 11 Melden
  • dracului 18.09.2017 07:56
    Highlight Die heutige Mobilität, den Wohlstand, aber auch Überbevölkerung, Lärm- und Umweltbelastung verdanken wir den fossilen Energien. Gemäss Pariser Abkommen müssen wir die Treibhausgase zwischen 2045 und 2060 auf 0 zurückfahren und dann ein Teil des CO2 wieder aus der Atmosphäre entfernt werden (wie?). Das Zeitfenster, in dem das noch realisierbar ist, schliesst sich rasch. Leider fehlen uns viele Jahre Forschung, da in den letzten Jahrzehnten nur in wenig nachhaltige Technologien investiert wurden. Nichts tun, hoffen und ignorieren, sind natürlich auch weiterhin eine Option an diesem Wendepunkt.
    21 5 Melden
  • LYX 18.09.2017 07:39
    Highlight Nimmt mich wunder, welche Vermieter ihre Garagen mit lauter Schnellladern ausstatten werden. Man kann ja nicht immer stundenlang zuhause warten, bis man wieder weiter kann. Ganz zu schweigen von unterwegs.
    Aber scheint mir eher das Bestreben zu sein, die unteren 50% von den Straßen zu kriegen, da diese sich den elektrofahrspass nicht mehr leisten können werden.
    22 28 Melden
    • DerHans 18.09.2017 10:26
      Highlight Wohnen sie in ihrem Auto oder wo halten sie sich übernacht auf? Wärend sie und andere schlafen können die e Autos laden. Durch intelligente Ladestationen natürlich nicht alle gleichzeitig, aber so dass alle Autos am nächsten Morgen vollgeladen sind. Und einen Leaf oder Ioniq könnte man sich auch mit kleinem Geldbeutel leisten, geschweige denn all die Kosten die man für Verschleissteile und Unterhalt einspart.
      15 5 Melden
  • ThisIsTazZ 18.09.2017 06:40
    Highlight Es ist ja überhaupt nicht so dass bei der Herstellung der Batterien fast so viele Emissionen in die Luft geblasen werden, wie wenn man ein leben lang Auto fahren würde. YAY logisch!
    37 84 Melden
    • NoPoCo 18.09.2017 07:34
      Highlight Das ist schlicht und ergreifend einer falsche Aussage.
      43 14 Melden
    • Blutgrätscher 18.09.2017 07:50
      Highlight Ist es wirklich nicht. Die Studie ist doch mittlerweile veraltet, mit Modellen die nicht dem neusten Stand entsprechen.
      (Und die Studie nahm auch an, dass man ziemlich wenig Auto fährt pro Jahr)
      Soweit ich weiss hat ein Tesla seine Batterieemmissionen in 2 Jahren amortisiert.
      31 2 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:03
      Highlight Das kann gar nicht sein, muss man doch bedenken, dass bei der Produktion von Kraftstoff alleine schon Emissionen bis zum abwinken entstehen. Und das noch lange bevor Benzin aus der Zapfsäule fliesst! Und was ist mit all den Ölkatastrophen? Eine einzige solche und die Emissionswerte dürften wohl für Jahrzehnte die Ökobilanz versauen! Zudem wächst Erdöl nicht auf Bäumen und die Abhängigkeit davon muss dringend durch etwas anderes ersetzt werden.
      31 5 Melden
    • Sam Steiner ⚡️ 18.09.2017 08:27
      Highlight Richtig, es ist nicht so. Aber dennoch braucht natürlich die Herstellung (wie auch die Herstellung eines old-school Autos) Energie. Etwa 3 Jahre Nutzung wäre das.

      Natürlich wird sich das auch stark verbessern in den nächsten Jahren. Wir sind ja erst am Start.
      20 0 Melden
    • Midnight 20.09.2017 09:02
      Highlight @Sam Das ist klar und das bestreitet ja auch niemand. Selbst die Produktion von Energie benötigt Energie. Das sind dann wohl thermodynamische Effekte und Naturgesetze lassen sich bekanntlich nicht ändern, auch nicht durch Elektroautos 😉
      0 0 Melden
  • Sensenmaa 18.09.2017 06:15
    Highlight Hmm, das klingt einfach alles zu simpel...
    42 6 Melden
  • meliert 18.09.2017 01:52
    Highlight ich frage mich nur wie wir diese Masse von E-Autos aufladen werden?
    40 5 Melden
    • Matrixx 18.09.2017 06:38
      Highlight Mit der Energie, die dann für die Herstellung von Treibstoff wegfällt.
      41 28 Melden
    • 7immi 18.09.2017 08:34
      Highlight @matrixx
      nur ist die energie, die in den raffinerien benötigt wird (du meinst die oder?) ebenfalls fossil...
      15 1 Melden
    • Matrixx 18.09.2017 09:54
      Highlight @7immi
      Die Treibstoffherstellung braucht etwa 10 mal mehr Energie als ein Tesla.
      Wenn also die Treibstoffproduktion wegfällt, kann man mit der gleichen Energie 10 Teslas betreiben. DAS meine ich.
      8 11 Melden
  • Pascal1917 18.09.2017 01:00
    Highlight Interessant!
    5 9 Melden
  • Goldbach 18.09.2017 00:39
    Highlight Stuss.
    Schon vor 100 Jahren gab es Elektroautos.
    Auch damals hatten sie zu Beginn ein exponentielles Wachstum. Dann kam alles anders.
    Das hier sind Sandkastenspiele. Süss zuzuschauen wegen dem Jö-Effekt, und nach dem nächsten Regen ist alles platt und vergessen.
    34 62 Melden
    • Kawabanga 18.09.2017 07:22
      Highlight Ja, weil damals Öl billig war und niemand über die Konsequenzen nachdachte.

      29 2 Melden
    • amazonas queen 18.09.2017 08:17
      Highlight Der Unterschied zur Situation vor 100 Jahren ist der, dass du heute einen Guru hast. Ohne Steve Jobs gäbe es kein iPhone. Keiner hätte ein GPRS Gerät zu Zeiten von UMTS gekauft. Elon Musik hat Klappern und Hartplastik in der Oberklasse hipp gemacht. Vor kurzem noch undenkbar.
      8 17 Melden
    • Sam Steiner ⚡️ 18.09.2017 08:28
      Highlight Sehr schlechter Vergleich.
      9 4 Melden
  • Triumvir 18.09.2017 00:24
    Highlight Hoffentlich trifft das genau so ein. Ich werde jedenfalls schon früher als 2026 komplett auf ein Elektrisches Auto umsteigen. Danke Elon für deinen Mut!
    48 28 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:04
      Highlight Bei mir wird es hoffentlich auch um 2020 rum soweit sein...😁👍
      12 1 Melden
    • Hieronymus Bosch 18.09.2017 10:05
      Highlight Wir haben unser VW Diesel letzte Woche durch ein e-Auto ersetzt. Alle frühere Bedenken sind weg - diese Autos sind mittlerweile absolut Strassentauglich!
      15 3 Melden
  • Driver7 18.09.2017 00:18
    Highlight hoffen wir es kommen auch bald brauchbare Modelle auf den Markt.. momentan kann man nur zwischen hässlich (Leaf) und sehr teuer (Tesla) sowie einigen Exoten auswählen. Normale Kompaktwagen, Kombis und Vans sind gefragt.. (SUV nicht, dieser dämliche Trend stirbt hoffentlich bald)
    51 13 Melden
    • Matrixx 18.09.2017 06:39
      Highlight Der neue Tesla 3 ist doch gar nicht teuer und eher kompakt?
      23 18 Melden
    • Commander 18.09.2017 07:08
      Highlight Der neu vorgestellte 2018er Leaf ist auch nicht mehr sooo hässlich.
      14 3 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:04
      Highlight Freue mich schon auf die Volvos 😉
      6 1 Melden
    • Ville_16 18.09.2017 08:25
      Highlight @Matrixx und hässlich 😉
      4 7 Melden
    • Sam Steiner ⚡️ 18.09.2017 08:29
      Highlight Tesla Model 3 ist nicht teuer und schon vorher kommt ein weniger hässliche Leaf auf den Markt (in Japan schon nächsten Monat!), der deutlich mehr Reichweite hat, als der alte Leaf.
      10 4 Melden
    • Hieronymus Bosch 18.09.2017 10:09
      Highlight Renault Zoe, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf (Modell 2018) sind sofort verfügbar und sehen wie normale Autos aus. Wir waren am Anfang sehr skeptisch und haben nach der Probefahrt sofort ein e-Auto gekauft... ich kann nur eins sagen: probieren Sie es aus und machen Sie sich selbst ein Bild!
      11 2 Melden
    • Midnight 19.09.2017 09:18
      Highlight Der Zoe wäre schon super. Der ist aber viiiiiiel zu teuer für solch ein kleines Auto mit solch kurzer Reichweite...
      0 0 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 17.09.2017 23:57
    Highlight Bin gespannt, ob wir nicht vom Regen in die Traufe kommen..
    Schon jetzt zerstört der Lithium-Abbau die Atacama Wüste, eine der einzigartigsten Landschaften der Welt. Die Elektrorevolution macht die gleichen Fehler wie der Benzinmotor.. erst mal machen und die Lösung der Probleme auf später verschieben..
    Der Bolt/Ampera von GM wäre auch eine Erwähnung wert, handelt es sich doch ebenfalls um ein massentaugliches E-Mobil.
    38 8 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:07
      Highlight Tatsächlich hat man die Probleme längst erkannt und arbeitet pagallel an einer Lösung (gab vor ein paar Monaten sogar einen Watson-Artikel dazu). Man versucht vor allem den Recyclingprozess zu optimieren, damit der Abbau von Lithium so klein wie möglich gehalten werden kann.
      10 1 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 18.09.2017 13:42
      Highlight Stimmt nicht. Lithium wird eben nicht zurückgewonnen, sondern die edlen Komponenten (Kobalt, Nickel, Kupfer..). In Forschungsanstalten wurden 75% Recycling-Raten in Akkus erreicht, derzeit sind's 66%. Lithium ist so billig, dass sich recycling nicht lohnt (und die Wirtschaft wird dafür sorgen, dass es auch so bleibt). Siehe mein Kommentar. Neuer Rohstoff, gleicher Scheiss..
      4 0 Melden
  • retrogott 17.09.2017 23:41
    Highlight Da die Stromproduktion für solche Massen nicht ausgerüstet ist, zweifle ich an einer so schnellen flächendeckenden Verbreitung. Denke da werden erst Fusionskraftwerke endgültig den Todesstoss geben können.
    11 23 Melden
  • My Senf 17.09.2017 23:26
    Highlight Und die Ferraris werden wertlos?
    13 7 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:08
      Highlight Auch Ferrari darf Elektroautos bauen 😉
      13 0 Melden
    • Froggr 18.09.2017 08:25
      Highlight Eben nicht!
      0 6 Melden
  • hueberstoebler 17.09.2017 23:25
    Highlight hoffe mal nicht...
    6 12 Melden
  • Jaing 17.09.2017 23:24
    Highlight Niemals. Aber Hauptsache mit einer utopischen Aussage in die Medien kommen.
    20 20 Melden
    • Midnight 18.09.2017 08:09
      Highlight Bis dann leben möglicherweise die ersten Menschen auf dem Mars. Da frage ich mich doch glatt, was denn schwieriger zu bewerkstelligen ist?
      1 9 Melden
    • Jaing 18.09.2017 08:43
      Highlight Ich ziehe stark in Zweifel, dass in 7 Jahren Menschen auf dem Mars leben.
      10 1 Melden
    • Triumvir 18.09.2017 08:46
      Highlight So oder so ähnlich haben auch die Fans von Kutschen resp. die Gegner der ersten Automobile vor einiger Zeit rumposaunt. Wer am Ende recht hatte, wissen wir ja...:-P
      6 3 Melden
    • Jaing 18.09.2017 09:41
      Highlight @Triumvir
      Darum geht's nicht. Ein funktionierendes Tankstellennetz bis dan aufzubauen wird unmöglich sein.
      8 6 Melden
    • Triumvir 18.09.2017 17:11
      Highlight @Jaing. Das ist total egal und spielt einfach keine Rolle, denn jeder kann sein Elektrofahrzeug bei sich zu Hause tanken. Das reicht dann für geschätzte 99 Prozent der Fahrten!
      3 2 Melden
    • Jaing 18.09.2017 21:26
      Highlight Ja klar, funktioniert v.a. im Ferienverkehr bestens. Und für alle Mehrfamilienhaus-Bewohner auch.
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    • Midnight 19.09.2017 08:41
      Highlight Diese "Probleme" sind so banal. Als ob mein Vermieter nicht die Möglichkeit hätte, die Tiefgarage mit E-Tankstellen auszustatten. Dafür wird dann halt der Parkplatz um 20 Fr. teurer. Damit könnte ich leben.
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    • Jaing 19.09.2017 12:05
      Highlight Du machst es dir sehr einfach. Wenn es nach deiner Idee ginge, müsste für jedes einzelne zugelassenen Auto ein solcher Stromanschluss vorhanden sein. Und das in 7 Jahren? Utopischer geht's kaum mehr.
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    • Midnight 20.09.2017 08:54
      Highlight Hat ja in 7 Jahren auch noch nicht jeder ein Elektroauto. Aber bei Privatparkplätzen sehe ich jetzt das Problem wirklich nicht... Dauert ja sicher nicht ein Jahr, einen solchen Anschluss zu installieren und mit den exorbitant hohen Mieten, die man in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten so gezahlt hat müsste das Geld für solche "Upgrades" locker vorhanden sein.
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  • rich enough 17.09.2017 23:14
    Highlight Interessante These, der ich sogar zustimmen würde, wenn da nicht die zwei zusammenhängenden Probleme der Ladeinfrastruktur und der knappen Reichweite wären.
    Da bräuchte es geradezu revolutionäre Fortschritte, damit das aufgeht, ansonsten werden die E-Autos ab einem gewissen Marktanteil nur noch sehr langsam dazugewinnen.
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    • Midnight 18.09.2017 08:10
      Highlight Der neue LEAF hat eine äusserst gute Reichweite für seine Grösse. Das würde ich glatt revolutionär nennen!
      7 2 Melden
    • rich enough 18.09.2017 14:08
      Highlight Was heisst "äusserst gute Reichweite für seine Grösse"?
      Wie lange dauert die Wiederaufladung im besten Fall?
      1 1 Melden
    • SilWayne 18.09.2017 20:21
      Highlight Es finden mehrere Prozesse gleichzeitig statt. Das Stromsäulennetz wird stetig ausgebaut, die erneuerbaren Energien ebenfalls. Die Reichweite der E-Autos wird auch zunehmen. Zusätzlich wird sich das menschliche Verhalten auch dahingehend ändern, dass Laden zuhause über Nacht zur Selbstverständlichkeit wird. Des Weiteren werden die gesetzlichen Emmisonsgrenzen immer weiter sinken, was alles in allem zum Verschwinden der Benziner führen wird.
      2 0 Melden
  • Namenloses Elend 17.09.2017 23:10
    Highlight Ich such mir den Artikel dann 2026 nochmals raus und teile ihm mit, dass er Unrecht hatte. Elektro Autos sind eine gute Alternative, aber nicht die einzige Lösung.
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  • Scaros_2 17.09.2017 23:03
    Highlight Ach so ist das - jeder in der Politik ist sich sicher dass der Benziner/Diesel verschwindet.

    Ja gut liebe Politik. Aber wie stellt ihr euch das Tanken in der Zukunft vor.

    Für einen Diesel/Benziner brauch ich 5! Minuten. So und wie wollt ihr dieses Problem lösen? Wir haben noch ned mal erste gescheite Ansätze für einen Tankstellennetz - geschweige den die Stunden reduziert.
    19 19 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.09.2017 08:45
      Highlight 5! = 120
      7 1 Melden
    • Driver7 18.09.2017 09:00
      Highlight Da gibt es durchaus Lösungen. Zum Bsp das man keine Batterie kauft sondern ein Abo dafür hat. Beim "tanken" wird dann die komplette Batterie von unten getauscht. Voraussetzung ist natürlich eine Standardisierung
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    • Hieronymus Bosch 18.09.2017 10:14
      Highlight Immer diese Plattituden der Skeptiker, nicht im Geringsten auf eigener Erfahrung basierend. Ich komme am Abend nach Hause und stecke das Ladekabel ein. Am Morgen ist das Auto voll und habe ich wieder 425km Reichweite. An -oder unterwegs zu- der Tankstelle siehst du mich nie.
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    • Scaros_2 18.09.2017 11:34
      Highlight Immer diese plattitüden der gutredner.

      Ich will dann noch sehen wie eine tiefgarage mit 50+ autos ready gemacht wird.

      Das ist btw nicht einfach und mit hohen kosten verbunden weil du wegen dem ganzen ausdünstungen der batterien eine spezielle belüftung brauchst.

      Aber du hast sicher dein eigenheim ;)
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    • Hieronymus Bosch 18.09.2017 12:32
      Highlight "Ausdünstungen der Li-Ionen Akkus" im normalen Betrieb sind vernachlässigbar. In den bisherigen Tiefgaragen braucht es wegen den Abgasen natürlich kein Lüftung, die muss überall neu eingebaut werden. Nächstes Argument?
      7 1 Melden
    • Scaros_2 18.09.2017 13:23
      Highlight Du bist ja vom Fach, ne

      Wir waren letztens an der Besichtigung einer neuen Wohnüberbauung der Fortimo AG und hatten wegen Elektronischen Tanksäulen uns erkundigt. Die Aussage des Projektleiters dort war, das es höhere Anforderungen in einer Tiefgarage gäbe wenn man mehrere Elektrotankstellen bauen würden. Auch gäbe es Vorschriten von Seiten der Gemeinden resp. viele in Gemeinden würde noch nicht einmal wissen worauf zu achten ist. Dies sei alles mit mehrkosten gegenüber dem Standard verbunden weswegen man darauf verzichtet.

      Insofern - no chance zur zeit
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    • Scaros_2 18.09.2017 13:28
      Highlight Des weiteren:

      Bei Neu- und Umbauten empfiehlt es sich, eine
      ausreichende Anzahl Leerrohre (M 25 bis KRS
      Ø 80 mm) zu geeigneten Standorten vorzusehen.
      Im öffentlichen Raum sind Kabelschutzrohre von
      mindestens Ø 80 mm sinnvoll. Wird bei der Pla-
      nung und Ausführung bereits eine sinnvolle Anzahl
      Leerrohre, Kabelschächte und Fundamente vorge-
      sehen, so erspart dies wesentliche Folgekosten.
      2 0 Melden
    • Scaros_2 18.09.2017 13:29
      Highlight Die Zuleitung zu den Anschlüssen der Elektrofahr-zeuge soll möglichst kurz und so dimensioniert werden, dass bei maximaler Belastung kein wesent-licher Spannungsabfall auf der Leitung entsteht. Bei Leitungen von über 50 m Länge empfiehlt es sich, den Leitungsquerschnitt zu erhöhen. Es ist davon auszugehen, dass der Gleichzeitigkeitsfaktor eines Anschlusses («connecting poits») für ein einzelnes Elektrofahrzeug bei 1 festgelegt werden kann.
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    • Scaros_2 18.09.2017 13:29
      Highlight Ein bestehender Hausanschluss kann schon durchwenige Anschlüsse für Elektrofahrzeuge überlas tet sein. Das EVU wird aufgrund des Anschluss gesuchs und der Installationsanzeige allfällig notwendige Massnahmen einleiten (siehe auch EVU «Hausan-schlüsse»).

      Ergo ist es gar nicht so einfach bestehende Häuser neu auf Elektro zu trimmen weil die ganze Infrastruktur rund herum nicht existiert und wenn man nur 1-2 Autos so bauen will dies einfach hohe kosten sind die niemand bezahlt.
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  • Gelöschter Benutzer 17.09.2017 22:39
    Highlight ... und damit dann endlich auch das NAGRA-Endlager für die schwach- bis mittelradioaktiven Li-Batterien.

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