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Sex? Aber sicher! So kannst du hormonfrei verhüten

Keine Libido, schlechte Laune, Blutgerinnsel – das Image der Pille hat gelitten. Wer auf sie verzichten möchte, kann mittlerweile unter einer Vielzahl hormonfreier Alternativen wählen. Ein Überblick.

13.08.17, 20:07 14.08.17, 13:15

Rena Föhr / spiegel online

Ein Artikel von

Die Pille, einst Symbol der sexuellen Selbstbestimmung, ist heute vielen nicht mehr geheuer. Wer sie schluckt, erhöht das Risiko für gefährliche Blutgerinnsel. Auch das Wohlbefinden kann leiden. Das muss nicht sein. Mittlerweile existiert eine Vielzahl hormonfreier Alternativen, die stetig weiterentwickelt werden. Wir stellen die Methoden im Hinblick auf Anwendung, Kosten und Zuverlässigkeit vor – mit der Einschätzungen einer Expertin.

Diaphragma und Portiokappe

Was und wie: Diaphragmen und Portiokappen sind runde Kappen aus Silikon, die den Samenzellen den Weg zu den Eizellen versperren. Diaphragmen bedecken den Muttermund und werden von den Scheidenwänden gehalten, Portiokappen sind kleiner und saugen sich zum Teil direkt am Muttermund fest oder werden ebenfalls mit ihrer breiten Krempe in der Scheide gehalten.

Eingesetzt werden die Kappen frühestens zwei Stunden und spätestens direkt vor dem Sex. Zusätzlich muss die Frau ein Verhütungsgel auftragen, das Spermien bewegungsunfähig macht (Spermiostatikum). Nach dem Sex sollten Diaphragma oder Portiokappe mindestens acht Stunden in der Vagina verbleiben.

Kosten: Circa 50 Franken plus Kosten für Verhütungsgele und gegebenenfalls Kontrolluntersuchung.

Wie sicher? Der Pearl-Index (Erklärung siehe unten) liegt bei 1.2 bis 8 beim Diaphragma und 4 bis 14 beim FemCap. Ohne Gel steigt das Risiko für eine Verhütungspanne, dann beträgt der Pearl-Index bis zu 20. Die extrem grosse Spannbreite hängt von der unterschiedlichen Ausrichtung der jeweiligen Studie ab. Je besser der Sitz und je geübter die Anwendung, desto sicherer ist die Methode.

Der Pearl-Index

Der Pearl-Index entspricht der Anzahl der ungewollten Schwangerschaften je 100 Frauen, die ein Jahr lang die gleiche Verhütungsmethode anwenden. Er bietet eine erste Orientierung, ist aber mit Vorsicht zu interpretieren: Es gibt keine Regeln bezüglich der Studien, die ihn ermitteln. So werden teilweise Anwenderfehler mit eingerechnet, teilweise nicht; Studienbedingungen und Probandinnenzahl variieren. Eines steht fest: Jede Verhütungsmethode erfordert verantwortungsvolle Anwenderinnen.

Für wen geeignet? Für Frauen, die sich gern mit ihrem Körper auseinandersetzen und für die es kein Problem ist, sich tief in die Vagina zu fassen. Diese Methode eignet sich auch in Kombination mit der symptothermalen Methode (siehe unten).

Herausforderungen und Tücken: Bei falschem Sitz erfüllen die Kappen nicht zuverlässig ihren Zweck. Deshalb sollten sie erst nach fachkundiger Beratung und Anpassung verwendet werden. Es gibt sowohl Modelle in Einheitsgrösse als auch solche in verschiedenen Grössen. Die zusätzlich empfohlenen Verhütungsgele können gelegentlich zu Reizungen führen, die heutigen Präparate sind aber allgemein besser verträglich als frühere.

Das sagt die Expertin: «Das Diaphragma wird unterschätzt. Bei korrekter Anpassung und geübtem Umgang ist es sicherer als oft behauptet wird. Leider nehmen wenige Gynäkologen die Anpassung vor. Doch auch Profamilia-Stellen und Frauengesundheitszentren bieten sie an».

Zur Person

Dorothee Struck, Gynäkologin und Autorin, praktiziert in Kiel. Ausserdem hält sie Vorträge und gibt Online-Seminare zu Frauengesundheit. Der hormonfreien Verhütung hat sie ein ganzes Buch gewidmet: «Verhüten ohne Hormone: Alternativen zu Pille & Co.»

Symptothermale Methode (Natürliche Familienplanung/ Sensiplan)

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Was und wie: Die Zeit im Zyklus, in der eine Frau schwanger werden kann, beträgt nur eine knappe Woche. Die symptothermale Methode dient dazu, diesen Zeitraum zu ermitteln. Dafür ist es notwendig, jeden Morgen die Temperatur zu messen und mindestens ein weiteres Zyklussymptom zu beobachten. Das kann entweder die Analyse des Zervixschleims sein und/oder das Abtasten des Muttermunds.

Die Werte werden in ein Zyklusblatt oder in eine App eingetragen. Die Auswertung zeigt, wann der Eisprung und damit die fruchtbare Zeit des Zyklus beendet ist: Die Temperatur steigt nach dem Eisprung an und bleibt erhöht, der Schleim verändert sich. Genaue Anleitungen und Hinweise finden sich zum Beispiel auf der Homepage sensiplan oder dem Blog wearetheladies.de.

Kosten: Rund 30 Franken für Literatur, 20 Franken für Digitalthermometer mit zwei Nachkommastellen, gegebenenfalls Gebühren für App.

Wie sicher? Der Pearl-Index liegt bei 0.3 bis 0.7 – allerdings bei kompletter Enthaltsamkeit in den «riskanten Tagen». Hat man währenddessen Sex und verhütet mit Kondomen oder Diaphragma, gilt für diese Zeit der Pearl-Index dieser Methoden. Andere natürliche Verhütungsmethoden, die nur auf einem Symptom basieren – zum Beispiel nur auf der Temperaturmessung –, sind unsicherer.

Für wen geeignet? Für alle, die Lust und Zeit haben, sich intensiv mit ihrem Körper und ihrem Zyklus auseinandersetzen, ohne Berührungsängste mit Geschlechtsorganen und Körperflüssigkeiten. Ein unregelmässiger Zyklus ist kein Hindernis, denn jeder Zyklus wird neu analysiert.

Herausforderungen und Tücken: Man muss sehr verantwortungsbewusst sein und zwei bis drei Zyklen üben, um die Symptome sicher zu erkennen. Unregelmässige Schlafzeiten, Stress, Alkohol und Fieber können die Temperatur unabhängig vom Eisprung verändern. Sie werden als Störfaktoren eingetragen und die Werte aus der Auswertung ausgeklammert. Geschieht dies konsequent, wird die Methode zwar nicht unsicherer – man hat dann aber seltener die Gelegenheit, Sex zu haben (zumindest ohne zusätzliches Verhütungsmittel).

Das sagt die Expertin: «Meiner Meinung nach tut es jeder Frau gut, diese Methode auszuprobieren, und sei es nur zur Beobachtung: Die Zyklussymptome kennen zu lernen, verbessert das Körpergefühl nachhaltig. Es gibt viele Quellen und Hilfsmittel: Onlinekurse, Bücher, Verhütungscomputer. Aber Achtung: Unter dem Label ‹Natürliche Verhütung› wird auch Mist angeboten, Kalender-Apps zum Beispiel, die weder die Temperatur noch andere Körperzeichen anfordern. Diese sind absolut unsicher!»

Intrauterinpessare: Spirale & Co.

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Was und wie: Kupferspirale, Kupferkette und Kupferperlenball zählen zu den sogenannten Intrauterinpessaren, die ohne Hormone auskommen. Die Spirale hat eine T-Form, ihr Stamm ist mit Kupferdraht umwickelt (teils auch zusätzlich mit Gold- oder Silberlegierungen). Die Kupferkette besteht aus einem Nylonfaden, auf den kleine Kupferröhrchen aufgezogen sind. Beim Kupferperlenball sind die Röhrchen auf einem dreidimensionalen Faden-Gebilde angebracht.

So unterschiedlich die Formen sind, so einheitlich ist die Wirkungsweise: Das Kupfer verändert das biochemische Milieu in der Gebärmutter und hemmt die Beweglichkeit der Samenzellen. Schafft es ein Spermium trotzdem bis zur Eizelle und befruchtet sie, kann sich diese aufgrund des mechanischen Hindernisses nicht in der Gebärmutter einnisten.

Intrauterinpessare werden vom Frauenarzt eingesetzt und können drei bis fünf, teilweise sogar zehn Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Regelmässige Nachkontrollen sind empfehlenswert.

Kosten: 250 bis 500 Franken – für Spirale, Einlage mit Ultraschall zur Lagekontrolle und Nachkontrolle (für 5 Jahre).

Wie sicher? Der Pearl-Index liegt bei 0.3 bis 0.7. Anwenderfehler fallen weg. Allerdings können Spirale und Co. in seltenen Fällen unbemerkt ausgestossen werden. Daher ist es sinnvoll, gelegentlich nach der Periode zu tasten, ob der Faden noch da ist.

Für wen geeignet? Für alle, die sich für einen langen Zeitraum nicht um Verhütung kümmern möchten. Aufgrund von Weiterentwicklungen eignen sich Intrauterinpessare inzwischen für Frauen jeden Alters, auch solche, die noch kein Kind haben.

Herausforderungen und Tücken: Bei jedem medizinischen Eingriff besteht ein Infektionsrisiko – das gilt auch für das Einsetzen von Spirale, Kupferkette und Kupferperlenball. Entzündungen treten aber selten auf und wenn, dann grösstenteils in den ersten Wochen. Häufiger hingegen kommt es zu verstärkten Menstruationsbeschwerden – vor allem, wenn das Modell nicht zu Form und Grösse der Gebärmutter passt.

Das sagt die Expertin: «Über die Spirale kursieren viele Horrorstories – das ist angesichts der Weiterentwicklungen nicht mehr gerechtfertigt. Neue Formen wie Kupferkette und Kupferball wurden für Frauen mit kleinerer Gebärmutter entwickelt. Der Anschaffungspreis ist hoch, doch auf die Jahre gerechnet ist diese Methode gar nicht so teuer.»

Frauenkondome

Was und wie: Frauenkondome kleiden die Vagina von innen aus. Sie bestehen aus einem (im Vergleich zu Männerkondomen deutlich weiteren) Schlauch aus Nitril oder Polyurethan, an dessen Enden je ein Ring sitzt: Der innere Ring sorgt für Halt tief in der Vagina, der äussere wird über die Schamlippen gestülpt. Zusätzlich sollte man Gleitmittel im Frauenkondom und auf den Penis auftragen.

Frauenkondome können bereits Stunden vor dem Sex eingesetzt werden und nach der Ejakulation länger in der Vagina bleiben. Aber: Genau wie Männerkondome dürfen sie nur einmal angewendet werden.

Kosten: Circa 1.50 bis 3.50 Franken pro Stück.

Herausforderungen und Tücken: Ein Verrutschen beziehungsweise Hineinrutschen passiert leichter als bei herkömmlichen Kondomen. Manche empfinden den äusseren Ring als störend. Ausserdem kann es beim Sex knistern – nicht nur im übertragenen Sinne.

Wie sicher? Es gibt nur wenige, nicht repräsentative Studien, die den Pearl-Index zwischen 3 und 25 angeben.

Für wen geeignet? Für Frauen, die sich selbstbestimmt und eigenständig vor Geschlechtskrankheiten schützen wollen.

Das sagt die Expertin: «Ursprünglich wurde das Frauenkondom für Sexarbeiterinnen entwickelt. Hierzulande wird es wenig genutzt, doch in manchen Weltregionen ist es beliebt und verbreitet. Frauen erlangen mit ihm mehr sexuelle Selbstbestimmung, wenn Männer sich weigern, Kondome zu nutzen.»

Herkömmliche Kondome

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Was und wie: Den jahrhundertealten Klassiker, einst aus Schafsdarm, gibt es inzwischen in unzähligen Varianten: Vegane Fair-Trade-Kondome, Marken mit zehn verschiedenen Umfanggrössen oder latexfreie, besonders gefühlsintensive Materialien.

Die Anwendung ist wohl jedem seit der Pubertät grob bekannt, im Zweifel hilft die Packungsbeilage bei der Auffrischung. Wichtig ist, mit zwei Fingerspitzen die Luft aus dem Reservoir zu drücken und festzuhalten, während man das Kondom abrollt. Dabei sollte die Vorhaut zurückgezogen werden. Danach kontrollieren, ob alles gut sitzt.

Kosten: Circa 0.45 bis über 1 Franken pro Stück.

Wie sicher ist es? Der Pearl-Index liegt bei 2 bis 12. Bei korrekter Anwendung ist das Kondom sehr sicher. Es ist jedoch auch sehr störanfällig.

Tücken und Herausforderungen: Vorsicht bei langen Fingernägeln, zu kalten oder zu heissen Aufbewahrungsorten, ölhaltigen Gleitmitteln und Medikamenten gegen Vaginalinfektionen. Diese können Kondome kaputt machen. Und falls der letzte Sex schon etwas länger her ist: Mindesthaltbarkeitsdatum checken!

Für wen eignet es sich? Für alle, die spontan sein und sich vor Geschlechtskrankheiten schützen möchten. In monogamen Langzeitbeziehungen eignen sich Kondome auch gut in Kombination mit der symptothermalen Methode.

Das sagt die Expertin: «Der häufigste Anwenderfehler bei Kondomen ist, keines zu benutzen. Kondome sind dehnbar und reissen nur schwer, doch wenn es kneift oder drückt, hat man kaum Lust, eines überzuziehen. Man sollte sich also Zeit nehmen, ‹seine› Marke und Grösse zu finden. Kondome sind einfach wichtig: Die Infektionsraten von Geschlechtskrankheiten sind in den letzten Jahren wieder stark angestiegen, einschliesslich unschöner Entwicklungen wie multiresistente Gonokokkenstämme – also Bakterien, bei denen viele Antibiotika nicht mehr wirken.»

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  • lohessmile 15.08.2017 23:06
    Highlight 5 vorgeschlagene Verhütungsmethoden nur eine betrifft auch die Männer.
    Ich würde es eigentlich interessant finden, ob es in die Richtung auch noch weitere Möglichkeiten gäbe - als nur das Kondom. Denn jedes Jahr tauchen "neue", "verbesserte" Methoden für Frauen auf. Gibt es wirklich nichts bei den Männern, oder investiert man aus einem anderen Grund keine Forschung/Entwicklung?
    0 0 Melden
    • Dude 17.08.2017 18:44
      Highlight Google mal nach BimekSLV oder Vasalgel.
      0 0 Melden
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  • Lisa Diamond 15.08.2017 11:28
    Highlight Ich verhüte seit 5 Monaten mit dem Zykluscomputer daysy. Ist super einfach in der Handhabung und für etwas "faulere" wie mich praktischer als die normale symptothermale Methode. Die Pille habe ich 10 Jahre geschluckt. Resultat: enormer Haarausfall, Stimmungsschwankungen und das schlimmste: totaler Libidoverlust. Ich bin froh, habe ich die Pille abgesetzt. Es tut gut, sich mal mit dem Körper auseinanderzusetzen und offen zu sein für andere Verhütungsmethoden. Für mich stimmt's so, aber jeder wie er möchte.
    0 0 Melden
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  • Schmirinskis 14.08.2017 18:29
    Highlight Schön, dass auch natürliche verhütung thematisiert wird. Jedoch wurde die zuverlässigere methode ausser acht gelassen. Mit verhütungsmonitoren wird der urin analisiert. Dadurch können zuverlässigere angaben zum zyklus gemacht werden. Dazu kinderleicht in der anwendung.
    1 1 Melden
    600
  • Tilman Fliegel 14.08.2017 08:03
    Highlight Kondome habe ich nie gemocht, das hat sich geändert, nachdem ich diese zwei Dinge entdeckt habe:
    1. Die Entdeckung von MySize Kondomen. Wenn es dann wirklich mit "Röllele" geht und ohne ziehen und quetschen, ist es schon viel angenehmer.
    2. Der Tip, zuerst ein wenig Gleitmittel auf der Eichel aufzutragen, steigert die Gefühlsechtigkeit enorm.
    22 2 Melden
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  • Dude 14.08.2017 06:53
    Highlight Wäre interessant auch etwas über noch nicht freigegebene Methoden wie Bimek SLV und Vasalgel zu hören. Wie ist da der Stand der Dinge?
    5 2 Melden
    600
  • Gröipschi 13.08.2017 23:12
    Highlight Danke für den Artikel, ist bei mir gerade sehr passend, da wir uns überlegen müssen, wie wir jetzt nach der Schwangerschaft wieder verhüten wollen.
    22 6 Melden
    • Tgiralla 14.08.2017 09:50
      Highlight Die ersten 6 Wochen nach der Geburt unbedingt mit Kondome (wegem dem Wochenbettausfluss). Nachher könnt ihr dieses Thema auch problemlos mit eurer ambulnten Hebamme oder der Gynäkologin besprechen.
      Achtung, Stillen ist kein Garant, dass man nicht schwanger wird! http://Fingt
      5 2 Melden
    • Gröipschi 14.08.2017 11:09
      Highlight Mir wurde von der Gynäkologin in den ersten 6 Wochen Geschlechtsverkehr untersagt. Ja ich kenne von Fällen, wo das Paar dachte, stillen schützt vor einer Schwangerschaft... und zack hats gleich wieder eingeschlagen.
      4 0 Melden
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  • pamayer 13.08.2017 22:48
    Highlight Kloster.




    😎😎😎
    64 2 Melden
    • Darth Unicorn 13.08.2017 23:19
      Highlight you cant get pregnant if you don't have sex
      87 1 Melden
    • Theor 14.08.2017 07:48
      Highlight Durchs Hintertürchen passiert auch nix. 🙄
      44 8 Melden
    600
  • Hugo Wottaupott 13.08.2017 22:20
    Highlight Eigenhandsex ist die beste Methode.
    64 5 Melden
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  • Quitschente 13.08.2017 22:10
    Highlight Wo bleibt die Hormonspirale? Hat viel weniger Hormone als die Pille, ist sicherer und 5Jahre verhütet und keine Periode mehr..
    9 98 Melden
    • esmereldat 13.08.2017 22:37
      Highlight Wenns in diesem Artikel um hormonfreie Verhütung geht, gehört diese logischerweise nicht in die Liste...
      216 2 Melden
    • Luisigs Totämuggerli 14.08.2017 07:47
      Highlight es gibt auch eine Hormonspirale, die nur 3 Jahre verhütet und fast keine Hormone hat. Neu gibt's eine ähnliche mit 5 Jahren.
      Die Sache mit der ausbleibenden Periode ist wie beim Stäbchen von Frau zu Frau unterschiedlich. Es gibt solche, die haben keine mehr, andere haben sie noch oder noch schlimmer, sie haben sie noch schlimmer als ohne Spirale.
      6 4 Melden
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  • Zern 13.08.2017 21:21
    Highlight Hab ich das richtig interpretiert, dass die Verhütung nach Kalender einiges sicherer ist, als das Kondom? (Bei richtiger Anwendung? ;) )
    Was gelernt heute...
    29 9 Melden
    • Timiböög 13.08.2017 22:29
      Highlight Liegt daran, dass bei der Anwendung des Kondoms sehr viel schief gehen kann und leider oft auch schiefgeht. Beim oder nach dem Sex kann es z. B. auch verrutschen.
      21 1 Melden
    • Hops 13.08.2017 22:48
      Highlight Es geht nicht primär nach "Kalender", sondern darum, die unfruchtbaren Tage zu ermitteln. Und dort kannst du tun und machen was du willst, biologisch ist es nicht möglich, schwanger zu werden :).
      40 1 Melden
    600
  • Lagertha 13.08.2017 20:40
    Highlight Ich habe mir letzte Woche nach 5 Jahren das zweite Mal die Kupferkette legen lassen, mit lokaler Betäubung. Das einlegen ist kurz unangenehm, danach hat es drei, vier Tage bis es verheilt ist und ich hab 5 Jahre Ruhe. Werd ich in 5 Jahren wieder ganz genau so machen lassen. Und die 500 Franken teile ich mit meinem Partner, ist nur fair so. Zur Pille oder generell Hormonen will ich nie wieder zurück, die Veränderungen ohne sind zu gravierend gewesen.
    104 5 Melden
    600
  • QueenNiin 13.08.2017 20:38
    Highlight Finde es toll, so einen Bericht zu lesen. Viele schlucken einfach die Pille. Ohne Zweifel eine tolle Erfindung, die ja auch ein wenig bei der Emanzipation geholfen hat. Man muss sich einfach über mögliche Nebenwirkungen bewusst sein. Es gibt Mittlerweile ja wirklich tolle Alternativen.
    94 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.08.2017 21:45
      Highlight Ein wenig?
      23 9 Melden
    600
  • Karl Müller 13.08.2017 20:30
    Highlight Äääh ... danke Dr. Sommer!
    19 103 Melden
    600
  • Roman h 13.08.2017 20:25
    Highlight Die Ansicht eines Mannes.
    Die 2 Methode ist sehr schlecht.
    Für mich ein viel zu grosses Risiko.
    Die andern Methoden finde ich nicht schlecht aber an den Kosten für die Spirale würde ich mich sicher nicht voll beteiligen, sondern eher in raten zurückzahlen, da ich keine Lust habe alles zu bezahlen und danach ist Ende.
    Kann aber verstehen wenn Frau keine Lust auf die Pille hat, vor allem da die Nebenwirkungen im Wasser für uns Männer sehr schlimm sind.
    Kondome sind zwar das beste aber für Mann oder Frau leider dadurch der Spass.
    Ist halt alles eine Sache das vertrauens.
    Für ons nur Kondom
    15 210 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 21:24
      Highlight "Die andern Methoden finde ich nicht schlecht aber an den Kosten für die Spirale würde ich mich sicher nicht voll beteiligen, sondern eher in raten zurückzahlen, da ich keine Lust habe alles zu bezahlen und danach ist Ende."
      Wirklich? Das finde ich sehr schräg. Liebe ist nicht greifbar und auch nicht vorhersehbar. Wenn ich jetzt eine Frau wäre, würde mich so ein Vorschlag zu Ratenzahlen für die Kosten der Spirale wohl dazu verleiten, nicht mehr mit dir intim zu werden. Ich hätte keine Lust, monatlich oder jährlich Ratenzahlungen zu erhalten, weil du randurftest.
      170 9 Melden
    • owlee 13.08.2017 21:40
      Highlight Jaja, die armen Männer, die unter den Nebenwirkungen der Pille leiden müssen 🤦🏻‍♀️
      156 10 Melden
    • Hops 13.08.2017 21:51
      Highlight Hallo Roman, was ist dir an Methode 2 genau zu unsicher?
      27 3 Melden
    • Theor 14.08.2017 07:51
      Highlight Hallo, 20min-Leser! Willkommen bei watson! Have a seat and grab some Popcorn!
      50 3 Melden
    • Tilman Fliegel 14.08.2017 08:10
      Highlight @owlee: Wenn die Frau unter Pilleneinfluss launisch wird oder sich ihre Präferenzen für Geschlechtspartner ändern (Wissenschaftlich nachgewiesen) dann leidet der Mann durchaus. Und die Hormone im Abwasser sind auch nicht toll, aber ich glaube da leiden die Fische mehr als die Männer.
      14 11 Melden
    • owlee 14.08.2017 10:19
      Highlight @Tilman Fliegel: Ja natürlich, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber wir sind uns ja hoffentlich einig, dass die Nebenwirkungen für die Frau, welche die Pille einnimmt, schlimmer sind..?
      22 0 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 14.08.2017 10:28
      Highlight @ Roman h: Wir sollten unbedingt diskutieren, ob es nicht allenfalls Leasing-Modelle für den Partner geben sollte. Da könnte man dann auch den mit dem Unterhalt verbundenen Service einbeziehen.
      43 0 Melden
    • Melsqy 14.08.2017 15:53
      Highlight @olmabrotwurschtmitbürli - made my day! xD
      7 0 Melden
    600
  • schwimmereva 13.08.2017 20:24
    Highlight Immer das gleiche...alles für die Frau und beim Mann gibt es halt das Kondom oder nix. In welchem Zeitalter leben wir? Ich wäre einmal froh um einen konstruktiveren Ansatz und eine Recherche für die Männerwelt, liebe Watsons.
    65 35 Melden
    • RebeccaLena 13.08.2017 21:47
      Highlight Wenn ich mich nicht irre, soll bald eine Pille für den Mann auf den Markt kommen...
      Aber bis die genau so oft benutzt wird wie die Pille, kann es noch einige Zeit dauern.
      22 2 Melden
    • bokl 13.08.2017 21:49
      Highlight Beim Mann ist die Aufgabenstellung halt ein wenig schwieriger. Es ist halt einfacher, den Einschlag abzuwehren, als den Abschuss zu verhindern. Und stand heute gehört der Abschuss beim Mann zum Programm. Somit sind eigentlich nur Platzpatronen ein Thema. Und das scheint zurzeit nicht temporär zu lösen sein.
      55 6 Melden
    • Menel 13.08.2017 22:22
      Highlight Umfrage zur Verhütungs-Spritze für Männer: «Ich finde, das ist Aufgabe der Frau»
      http://wat.is/QRYWkBAA6QBcqtDC
      28 8 Melden
    • bokl 13.08.2017 23:10
      Highlight Vergleichen wir da nicht Äpfel mit Birnen? Oder Pille mit Spritze für ein Jahr. Denke bei einer Umfrage bei Frauen, ob sie eine jährlich wirksame Spritze in die Klitoris der Pille vorziehen würde, hätte ebenfalls eher wenig Erfolg. Die Pille für den Mann (oder wenns sein muss tägliches eingeelen) vs. Pille für die Frau ist der messbare Punkt.
      6 23 Melden
    • Darth Unicorn 13.08.2017 23:24
      Highlight Hahaha spritze in die klitoris. Also die spritze wird nicht ihn den Penis oder hodensack iniziert und ausserdem gibts schon die 3 Monatsspritze für Frau mit vielen Nebenwirkungen und die gibts in die Hüfte welche auch unangenehm ist. Männer welche sich dieser verhütungsmethode entziehen sind einfach Susies
      32 1 Melden
    • Karl33 14.08.2017 00:14
      Highlight @schwimmereva, das kondom erledigt halt alles auf einen schlag. weshalb brauchts da noch mehr für den mann?
      @rebecca, das kann jetzt aber nicht ernst gemeint sein, dass man nach alternativen zu hormonen für die frau sucht, und vorschlägt, der mann kann ja hormone nehmen?
      5 17 Melden
    • Menel 14.08.2017 06:23
      Highlight @karl33, Artikel offensichtlich nicht gelesen 😅
      11 1 Melden
    • Tilman Fliegel 14.08.2017 08:06
      Highlight Es gibt Vasektomie mit einem von aussen zu bedienenden Ventil. Um nur ein Beispiel zu nennen.
      6 2 Melden
    • Melsqy 14.08.2017 15:55
      Highlight @bokl: Es macht also mehr Sinn eine kugelsichere Weste zu tragen, anstatt einfach ohne Kugeln auf jemanden zu schiessen? Ahja...
      7 1 Melden
    600
  • Robi_27 13.08.2017 20:17
    Highlight Ich wurde mit der Spirale schwanger. Trotz perfektem Sitz. Hab sie mit Narkose einsetzen lassen, Kosten insgesamt 850.- Nach einem Monat zur Kontrolle, sass perfekt. Nach 6 Monaten dann ein positiver Schwangerschaftstest, obwohl die Spirale immernoch genau an der richtigen Stelle sass. Sah man auch im Ultraschall. Hatte dann in der 10. SSW leider eine Fehlgeburt. Die Pille konnte ich wegen Migräne nicht mehr nehmen. Hab so darauf gehofft, dass die Kupferspirale DAS Verhütungsmittel für mich ist..
    56 4 Melden
    • Datsyuk 13.08.2017 21:25
      Highlight Kopf hoch!
      25 4 Melden
    • Menel 13.08.2017 22:25
      Highlight Meine Tochter entstand auch trotz Kupfer-Spirale. War damals nicht so schlimm, weil wir eh noch ein Kind wollten. Heute ist es mir zu unsicher.
      19 6 Melden
    • pamayer 13.08.2017 22:48
      Highlight Oh je...
      5 2 Melden
    600
  • Luesae 13.08.2017 20:14
    Highlight Danke für die Aufklärung. (-:
    27 2 Melden
    600

Ein Forscher erklärt, warum er beim Töten von Tieren nicht mehr viel empfindet

Ich mag mich noch genau daran erinnern, wie es war, als ich das erste Mal dabei war, als ein Tier getötet wurde. Es war eine Ratte. Sowas vergisst man nicht.

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