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Zucker steckt in so vielen Lebensmitteln – und genau deswegen können viele nie genug davon bekommen. Bild: shutterstock

Fällt es dir auch so schwer, auf Süsses zu verzichten? Hier kommt die Erklärung für deine ewige Zuckerlust

Softdrinks, Brotaufstriche, Frühstücksflocken: Viele Lebensmittel enthalten zu viel Zucker. Adipositas, Diabetes und Co. sind die Folge. Warum fällt es so schwer, auf Süsses zu verzichten?

03.05.15, 11:58 04.05.15, 10:07

Gerlinde Gukelberger-Felix / spiegel online

Ein Artikel von

Es ist der Stoff, der viele Kinderaugen beim Essen zum Leuchten bringt: Zucker. Doch sein Ruf ist mehr als zweifelhaft. Zucker soll nicht nur für Fettleibigkeit, sondern auch für eine Reihe weiterer Volkskrankheiten verantwortlich sein. Folgen, die offenbar so drastisch sind, dass sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jüngst genötigt sah, ihre Empfehlung zur täglichen Zufuhr von 50 Gramm auf 25 Gramm freien Zucker zu ändern.

Ab wann ist Zucker wirklich ungesund? Was macht ihn so gefährlich? Und sollte der Staat eingreifen und den Konsum über eine Zuckersteuer regulieren? Ein Überblick.

Warum empfiehlt die WHO weniger Zucker?

Durchschnittlich nimmt der Mensch über alle Altersgruppen hinweg täglich 90 Gramm zu sich. Experten sind sich einig: Das ist zu viel. «Diabetes vom Typ 2 und Adipositas kommen wie ein Tsunami über uns, und das in vielen Ländern», sagt Erhard Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Weil Zucker dabei eine wesentliche Rolle spielt, hat sich die WHO zu dieser radikalen Beschränkung entschieden. Erwachsene sollten nicht mehr als sechs Teelöffel Zucker täglich zu sich nehmen. Für Kinder fordert die WHO sogar nur die Hälfte, also 12.5 Gramm täglich. Die Angaben beziehen sich auf Zucker, der Speisen und Getränken zugesetzt wird sowie Zucker, der natürlicherweise in Honig, Sirup, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten enthalten ist. Obst und Gemüse gehören nicht dazu.

Das Problem: Allein eine Dose Limonade enthält die Menge von zehn Teelöffeln Zucker, eine Tafel Schokolade bringt es auf etwa 55 Gramm. Andreas Pfeiffer, Direktor der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin der Charité Berlin, und Antje Gahl, Pressesprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), haben Zweifel an der Machbarkeit dieser 25-Gramm-Grenze: «Zucker ist in zu vielen Lebensmitteln enthalten.»

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Für wen ist die WHO-Empfehlung besonders wichtig?

Die Zuckerzufuhr spielt dann eine grosse Rolle, wenn man am Tag mehr Kalorien aufnimmt als verbrennt. «In einer eher bewegungsfaulen Gesellschaft – wie wir es sind – kann sich dieses Problem schnell ergeben», sagt Gahl. Bewegungsmuffel also und besonders Menschen, die bereits Probleme wie erhöhte Blutzuckerwerte oder eine Insulinresistenz haben, sollten auf ihren Zuckerkonsum achten. Ebenso sollten Eltern im Blick behalten, was der Nachwuchs isst. «An jeder Ecke gibt es Süssigkeiten, Kuchen und Fast Food», klagt Siegel.

Er und sein Kollege Pfeiffer sind der Meinung, dass sich nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche mehr bewegen müssten. Gleichwohl aber brauche das Gehirn «durchaus eine gewisse Glukosemenge zum Arbeiten», so Pfeiffer. Wer gesund ist und sich ausreichend bewegt, könne etwas mehr Zucker essen, als es die WHO-Empfehlung vorsieht.

Was sind die Folgen unserer Lust auf Zucker? 

Zu viel Zucker kann dick machen – und Übergewicht steht häufig am Anfang einer ganzen Reihe möglicher schwerer Folgen: Typ-2-Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz. Hierzulande ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig. Etwa 19 Prozent der fettleibigen Kinder und Jugendlichen haben bereits gefährliche Ablagerungen in ihren Blutgefässen, die das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Hinweise auf weitere negative Effekte von zu viel Zucker lieferte eine Studie mit Mäusen: Mäuseweibchen, die 25 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr in Form von Fruktose und Glukose bekamen, hatten ein doppelt so hohes Sterberisiko wie die Mäuseweibchen in der Kontrollgruppe. Mäusemännchen wurden durch das gezuckerte Futter unfruchtbarer und hatten 25 Prozent weniger Nachkommen. Das Erschreckende: Die Zuckerdiät der Mäuse entspricht jener, die der menschliche Otto Normalverbraucher täglich zu sich nimmt, wenn er sich normal gesund ernährt und zusätzlich drei Gläser Limonade trinkt.

Der regelmässige Konsum von Süssem belastet auch die Bauchspeicheldrüse, weil sie viel Insulin zur Blutzuckerregulation ausschütten muss. Für gesunde Menschen hat das zunächst keine spürbaren Folgen. Bei Menschen aber, die bereits leichte Probleme haben, den Blutzuckerspiegel nach dem Essen auf Normalwerte abzusenken, ist Zuckerkonsum mit erhöhten Langzeitblutzuckerwerten assoziiert. Und überschüssiger Zucker im Blut begünstigt die Entstehung gefährlicher Gefässablagerungen.

Frühstückscerealien und ihr Zuckergehalt

Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten?

Das süsse Gift ist quasi überall. «Zucker ist süss, Zucker macht glücklich und führt so zu einer gewissen Abhängigkeit», sagt Diabetes-Experte Siegel. Ausserdem verknüpfe die Werbung geschickt Süssigkeiten mit lachenden Menschen in einer heilen Welt. Die Protagonisten sind gertenschlank und schön, Süssigkeiten wie etwa die Milchschnitte oder Yogurette werden wegen der enthaltenen Milch oder des Joghurts sogar als gesund dargestellt. «Das ist eine Irreführung vor allem von Kindern und Jugendlichen, die früh geprägt werden», sagt Siegel – und findet es grotesk, dass Fussballspieler für Nutella und Coca Cola werben.

Auch Eltern spielen eine wichtige Rolle. «Leider ist es so, dass Eltern ihre Kinder ausgerechnet mit Süssigkeiten belohnen», sagt Pfeiffer. «Süsses sollte kein Erziehungsmittel sein, weder zur Belohnung noch als Trostpflaster», kritisiert auch Gahl. Durch das Verhalten mancher Eltern bekomme Süsses eine zu grosse emotionale Bedeutung für die Kinder. Die Folge: Als Erwachsene greifen sie bei Stress und Frust zu Süssem.

In einer Studie haben Forscher den Zuckerkonsum von europäischen Kindern zwischen zwei und neun Jahren untersucht und eine bemerkenswerte Beobachtung gemacht: Die schon unter der Woche hohe Zuckerzufuhr steigt in den Tagen von Freitag bis Sonntag noch einmal an. Offenbar lassen Eltern ihren Kindern am Wochenende in Sachen Süssigkeiten grosse Freiheiten.

Doch es sind nicht nur Bonbons, Gummibärchen und Schokolade, die als Zuckerquelle dienen, sondern auch süsse Brotaufstriche wie Marmelade, Honig und Nuss-Nougat-Aufstriche, Müeslimischungen, Frühstücksflocken, zuckerhaltige Getränke und Dessert-Saucen. «Es ist heutzutage völlig normal, dass supersüsse Supermarktangebote als Essen auf dem Tisch stehen», klagt Gahl.

Ist eine Zuckersteuer sinnvoll?

Siegel zufolge sind Länder wie Finnland, Frankreich und Mexiko im Kampf gegen die Diabetes- und Adipositas-Epidemie deutlich weiter als Deutschland. «Die Lebensmittelindustrie reagiert grösstenteils nicht auf eine empfohlene Selbstverpflichtung zu verringerten Zuckermengen», sagt Siegel. Deshalb müsse die Politik jetzt regulativ eingreifen. Er fordert eine Zuckersteuer: «Zuckerreiche Lebensmittel sollen nicht verboten, aber deutlich verteuert und gesunde Grundnahrungsmittel dafür verbilligt werden.»

«Verhaltenspräventive Massnahmen mit Appellen an die Vernunft des Einzelnen und Aufklärung wie vom Ministerium gefordert, sind bisher alle gescheitert», sagt Siegel. Aufklärungskampagnen erreichten in der Regel nur die gesundheitsbewusste Mittelschicht. Deshalb seien über die Zuckersteuer hinaus auch weitere Massnahmen nötig: «Ein Werbeverbot für an Kinder gerichtete Süsswaren und täglich eine Stunde Sport in der Schule», fordert der DDG-Präsident. In Schulen sollten Schokoriegel und Softdrinks nicht mehr angeboten werden. Stattdessen sollte es ein ausgewogenes Essen geben.

Diabetes-Experte Pfeiffer sieht grossen Bedarf in der Entwicklung gesünderer Lebensmittel. In einer Studie an der Charité haben die Forscher eine ernüchternde Beobachtung gemacht: «Menschen, die durch die Unterstützung von Ernährungsberatern abgenommen haben, sind zwei Jahre später zu 70 Prozent wieder bei ihrem alten Gewicht.»

Mit den derzeit verfügbaren Lebensmitteln sei es fast nicht möglich, einen Gewichtsverlust zu halten, so Pfeiffer. Da der Trend zu Fertiggerichten wohl eher nicht umkehrbar sei, hält er es für nötig, attraktive gesündere Fertiggerichte herzustellen. «Noch besser ist es, selbst zu kochen – idealerweise mediterran. Pizza zählt aber nicht dazu.»

Zusammengefasst: Zucker macht glücklich – und abhängig. Doch viele Lebensmittel enthalten zu viel Zucker. Weil sich die Menschen immer weniger bewegen, führt der hohe Zuckerkonsum zu einer Adipositas- und Diabetes-Epidemie. Um diese zu stoppen, fordern viele Experten die Einführung einer Zuckersteuer, ein Werbeverbot für an Kinder gerichtete Süsswaren sowie die Entwicklung gesünderer Fertigprodukte.

Tipps: So vermeidest du den Zucker

– Achte auf die Zutatenliste der Produkte: Alles, was auf «-ose» endet, ist Zucker. Setze bei den Grundnahrungsmitteln lieber auf Getreide, Obst und Gemüse. Meide zuckerhaltige Limonaden und Fertigprodukte wie Fertigsaucen oder -suppen, Ketchup, Grill- und Dessertsaucen.

– Relativ viel Zucker enthalten auch Fruchtjoghurts und Fruchtquarks, Milchfruchtgetränke und gezuckerte Cerealien.

– Spare beim Backen am Zucker: Verwenden einfach weniger als angegeben – der Kuchen schmeckt genauso gut.

– Honig, Agavendicksaft, Rübenkraut und Fruchtextraktpüree als Zusatz und Zuckerersatz sind nicht besser als normaler Haushaltszucker. Auch Zuckeralternativen wie Stevia, Xylit und Kokosblütenzucker sind eher Mogelpackungen.

– Bei Zuckeraustauschstoffen wie Aspartam, Saccharin oder Cyclamat streiten Forscher noch darüber, ob sie ungesund sind. 

– Achte auch bei fettreduzierten Light-Produkten genau auf die Zutatenliste. Häufig wird das fehlende Fett durch Zucker ersetzt.

– Gönn dir Softdrinks nur als Ausnahme. Wasser, ungesüsste Tees oder leichte Schorlen sind immer die bessere Alternative.

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  • Zap 05.05.2015 07:32
    Highlight Wenn es denn so schädlich ist, dann braucht es keine Steuer sondern eine Richtlinie.
    Wenn bevormundet werden soll, dann richtig. Mitverdienen und eine Steuer auf ein Suchtmittel (so wird Zucker hier dargestellt) zu erheben ist so lukrativ, wie verwerflich und hilft nicht effektiv den Konsum zu steuern, sonst gäbe es schon lange keine Raucher mehr. Oder wird hier vorausschauend eine Nachfolge eruiert?
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  • saukaibli 04.05.2015 08:46
    Highlight Problematisch finde ich, dass ausgerechnet in vielen Light-Produkten sehr viel Zucker drin ist. Da Zucker weniger Kalorien als Fett hat wird es bei fettreduzierten Lebensmitteln als Geschmacksträger eingesetzt. So etwas als "light" zu verkaufen sollte verboten sein.
    Wenn man zu oft Lust auf Süsses hat bringt meiner Meinung nach nur eins etwas: Vollkommen auf Süssigkeiten verzichten und nur noch Früchte essen wenn man Lust auf Süsses hat. Mit der Zeit verändert sich das eigene Süssigkeitslevel und ein stinknormaler Apfel wird zum süssen Hochgenuss.
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  • Maya Eldorado 03.05.2015 13:14
    Highlight Ist mit den 25 g Zucker allgemein der Zucker gemeint oder ausschliesslich der Industriezucker.
    Es ist doch so: Ess ich eine Frucht, habe ich je nach Frucht eine beträchtliche Menge Zucker mitgegessen. Allerdings findet sich in den Früchten fast ausschliesslich Fruchtzucker und der soll ja gesünder sein.
    Auch Fruchtsäfte ohne Zugabe von Zucker haben schon eine beträchtliche Menge Fruchtzucker enthalten.
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    • Petrarca 03.05.2015 14:12
      Highlight Im Text steht, dass Obst und Gemüse von diesen 25g Zucker ausgenommen sind. Du kannst also so viele Früchte essen wie du willst.
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    • ziska 04.05.2015 22:12
      Highlight es wäre einfacher, wenn alle die selben Ausdrücke für das Gleiche benutzen, dann würde man sich auch besser verstehen: Kohlenhydrate= Überbegriff für alle Zuckerarten, Zucker= Haushaltszucker= Saccharose etc...

      Übrigens ist es ein grosser Unterschied, ob Fruchtzucker (Fructose) in Form von Früchten (= unbedenklich) oder als Pulver z.B. im Light-Eistee zugesetzt wird (=ungünstig für den Stoffwechsel)
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  • Karl33 03.05.2015 12:10
    Highlight Die Frau auf dem Shuttershtock-Föteli ist nicht wegen des Zuckers entzückt, das ist euch wohl klar, oder?
    Sondern wegen:
    http://www.watson.ch/!904510350
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  • Gelöschter Benutzer 03.05.2015 12:08
    Highlight Warum soll Stevia eine Mogelpackung sein? Das würde ich gerne genauer erklärt haben :)
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    • gugussugus 03.05.2015 12:54
      Highlight Stevia, Aspartan (Coke Zero), u.ä. gaukeln dem Körper vor etwas süsses zu essen. Was dazu führt das dieser Insulin ausschüttet. Dies kann wiederum zu Heisshungerattacken führen. Bin aber auch kein Mediziner ;)

      Literaturempfehlung: http://www.amazon.de/Syndrom-Mammut-Teller-Steinzeitdi%C3%A4t-Wohlstandsfalle/dp/3927372234
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    • Kronrod 03.05.2015 13:54
      Highlight Zucker ist ein Grundnahrungsmittel. Wer sich beim Essen nicht zügeln kann, lege einen Regenwurm an den Tellerrand. Das dämpft den Appetit.
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    • Gelöschter Benutzer 03.05.2015 14:09
      Highlight darf ich den dann zum schluss auch essen oder wuerde das unter tierquaelerei fallen ?
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    • Gelöschter Benutzer 03.05.2015 14:35
      Highlight @gugussugus
      Historiker und andere Wissenschaftler sind sich einig, dass es keine Steinzeitdiät gab. Bis zur Entwicklung der Landwirtschaft assen Menschen, was sie finden konnten - je nach Region und Jahreszeit etwas anderes.
      Der Erfindung der Tierhaltung für Fleisch & Milch verdanken wir dafür: Pest, Masern, Pocken, Malaria, Cholera, BSE, Vogelgrippe, Schweinegrippe, etc. Sowie die sogenannten Zivilisationskrankheiten: Diabetes, erhöhtes Krebsrisiko, Herz- und Kreislaufkrankheiten.
      Mehr dazu findet man haufenweise in wissenschaftlicher Literatur.
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    • Gelöschter Benutzer 04.05.2015 16:41
      Highlight Ja, das hören sie nicht gern. Daher die vielen Dislikes. Es ist eben verdammt schwierig gegen seine eigenen Gewohnheiten anzukommen. Unbequemes blendet man lieber aus und stirbt dafür früher.
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    • ziska 04.05.2015 22:06
      Highlight @guggussugus: Insulin wird ausgeschüttet wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt. Bei Stevia und Zuckeraustausstoffen gibt es keinen Blutzuckeranstieg, also keine Insulinausschüttung.
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