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Verheiratete haben weniger Stress – jedenfalls im Vergleich mit Unverheirateten, Geschiedenen oder Verwitweten. 

Good-News für alle Valentines: Verheiratete haben weniger Stress

Eine Studie der Carnegie Mellon University (Pennsylvania) liefert erste biologische Beweise, dass die Ehe die Gesundheit beeinflusst – im Positiven! 

13.02.17, 22:38 14.02.17, 06:38
Eva  Wohlgemuth
Eva Wohlgemuth

Eine im Fachjournal Psychoneuroendocrinology veröffentlichte Studie hat festgestellt, dass verheiratete Menschen tiefere Levels des Stresshormons Cortisol aufweisen als solche, die noch nie verheiratet waren oder geschieden/verwitwet sind.  

Diese Ergebnisse stärken die Vermutungen, dass unverheiratete Menschen mit mehr psychologischem Stress konfrontiert sind als verheiratete. Andauernder Stress ist mit erhöhten Levels im Cortisol assoziiert und kann die Regulation von Entzündungen behindern, was die Entstehung und das Fortschreiten vieler Krankheiten fördern kann. 

In der Studie wurden 572 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 21 und 55 Jahren untersucht. Die Cortisol-Levels wurden über drei Tage hinweg alle 24 Stunden anhand von Speichelproben gemessen. 

Längeres Leben 

Die verheirateten Versuchsteilnehmer zeigten dabei tiefere Stresshormon-Levels. Typischerweise zeigt bei jedem Mensch das Cortisol-Level nach dem Aufwachen den höchsten Punkt und fällt dann während des Tages. Die Verheirateten zeigten eine schnellere Abnahme im Cortisol-Level. Ein solches Muster mit schnellerer Abnahme im Cortisol wird mit weniger Herzkrankheiten und längerem Überleben von Krebs-Patienten assoziiert. 

Wie der Co-Autor der Studie, Sheldon Cohen, sciencedaily.com gegenüber sagte, geben diese Ergebnisse wichtige Einsicht in die Art wie soziale Beziehungen unter die Haut gehen und dabei unsere Gesundheit beeinflussen können. 

Dass es Verheiratete sind, die weniger Stress erleben, heisst jedoch nicht, dass dies nicht für eine unverheiratete Partnerschaft gilt. Paare ohne ehelichen Status wurden nicht untersucht. Es ist anzunehmen, dass die Ergebnisse auf unverheiratete Partnerschaften zu übertragen sind. Generell tendieren US-Studien dazu, Ehe mit Partnerschaft gleichzusetzen. 

(ewo)

Mit Material von sciencedaily.com.

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  • Joël 14.02.2017 08:20
    Highlight Das ist doch ziemlich offensichtlich, dass Stabilität Stress reduziert. Diese Studie ist fast schon trivial. Wie leider so vieles in der naturwissenschaftlich ausgerichteten Psychologie.
    7 4 Melden
    • Menel 14.02.2017 13:29
      Highlight Das ist halt naturwissenschaftlich. Auch wenn es trivial erscheint, wenn man es nicht überprüft hat, hat es keine wissenschaftlichen Nutzen.
      Damit probiert man zu verhindern, dass Theorien, die darauf aufbauen, dann nicht wie Kartenhäuser zusammen stürzen, wenn die Annahme falsch war. Korrelation ist nicht gleich Kausalität!
      7 0 Melden
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  • Bärerklär 14.02.2017 04:57
    Highlight Liebe Picdump-Lina,

    könnten Sie für armselige Singles wie mich zum Valentinstag einen besonders grossen Picdump machen? - so zum Valentinstag überbrücken? Andernfalls wird dieser Tag ziemlich fies für unsereiner! Also am Mittwoch soll dann schon noch ein zusätzlicher Picdump kommen.

    Lina! Lina! Lina! (haben Sie eigentlich bereits ein Valentinstagsdate?)

    Ansonsten: Ich (m, 29), unglaublich attraktiv (*hust*), Region SG, suche dringend ein Valentinstagsdate - bitte melden!
    24 3 Melden
    • Menel 14.02.2017 08:10
      Highlight Vielleicht hilft es ihnen zu wissen, dass es auch Menschen in Beziehungen gibt, denen der Tag völlig wumpe ist 😄

      Wünsche ihnen jedenfalls trotzdem einen schönen Dienstag im Februar 💐
      17 1 Melden
    • zoink 14.02.2017 08:20
      Highlight Go Lina !
      Ich hörte mal, dass Watson Mitarbeiter alles für die Leser machen ;-)
      9 0 Melden
    • Triumvir 14.02.2017 08:48
      Highlight @Menel: Wenn einem der Tag der Liebe "wumpe" ist, dann läuft etwas schief in der "Beziehung" oder man(n) resp. Frau ist bereits derart abgestumpft, dass man überhaupt keine Freude mehr empfinden kann. Denn was gibt es SCHÖNERES als einen Tag DER LIEBE zu feiern!?! Es gibt schliesslich schon genug Hass und Hässliches auf unserem (immer noch wunderschönen) Planeten...
      3 21 Melden
    • Menel 14.02.2017 09:09
      Highlight Ich brauche keinen Tag der Liebe, der mich an meine Liebe erinnert. Ich versuche an jedem Tag meine Liebe zu geniessen und meine Liebsten mit etwas zu überraschen, dass ihnen den Tag versüsst.
      Wenn ich also abgestumpft bin, weil ich den 14. nicht auf Kommando zelebriere, sondern spontan andere Tage für Liebesbeweise und Überraschungen nutze, na dann, bin ich halt abgestumpft.
      19 3 Melden
    • zoink 14.02.2017 09:21
      Highlight Ich liebe meine Partnerin auch an jedem anderen Tag im Jahr und brauche keinen speziellen Tag um ihr das zu zeigen ;-)
      13 1 Melden
    • Gröipschi 14.02.2017 09:36
      Highlight Mir gehts wie Menel, der Valentinstag ist mir total egal. Ich finde es eher bedenklich, dass man einen vorgegebenen Tag braucht, um die Liebe zu feiern...
      14 2 Melden
    • Triumvir 14.02.2017 10:52
      Highlight @Menel, zoink und Gröopschi: Ja, ja, diese Rechtfertigungsversuche mussten ja kommen. In dem Fall feiert ihr auch keine Weihnachten, Geburtstage, Silvester etc. Ist ja alles so vollkommen überflüssig und verkommerzialisiert und deshalb abzulehnen. Echt traurig so eine Einstellung. Ich finde Traditionen schön und wertvoll...gerade in der heutigen Zeit, in der es so viel Hass, Neid, Kriege etc. gibt auf dieser Welt.
      3 12 Melden
    • Menel 14.02.2017 11:01
      Highlight @Triumvir, diese Feiertage kann man gar nicht mit dem Valentinstag vergleichen.
      Die von ihnen genannte Feiertage bezeichnen ein Ereignis an dem Tag. Die Liebe zu einem Menschen ist aber nicht an einen einzigen Tag gekoppelt. Es ist ein Zustand. Genauso unsinnig finde ich zB. auch den Muttertag (und ich bin eine Mutter).

      Aber hey, jeder hat dazu seine eigene Meinung. Meinem Mann und mir hat es in den letzten 18 Jahren nicht geschadet, dass wir den 14. Februar nicht feiern. Wenn das ein Beweis sein soll, dass wir abgestumpft sind, was solls, uns stört das nicht, wir können damit leben ;)
      10 1 Melden
    • sapperlot 15.02.2017 13:55
      Highlight @Menel, mir gefällt deine Einstellung. Mein Mami mag den Muttertag auch nicht. Natürlich hat sie sich früher gefreut, wenn wir in der Schule etwas gebastelt haben. Heute jedoch schätzt sie es viel mehr, wenn wir spontan mit einem Strauss vorbeigehen, weil wir wirklich an sie gedacht haben und nicht weil es uns irgend ein Tag vorgibt.
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    600

Du solltest nach dem Aufwachen keinen Kaffee trinken, sagt die Wissenschaft. Sorry, gell

Angeblich trinke ich meinen Kaffee zur falschen Zeit, sagt die Wissenschaft.

So viel im Voraus: Die Wissenschaft kann mich mal.

Aber seht selbst:

Okay, da wäre also die schöne circadiane Rhythmik, die innere Uhr, die unser aller Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol kontrolliert. Dies alles bewirkt, dass wir unter anderem morgens zwischen 8 und 9 Uhr wächer als sonst sind, weshalb man es während dieser Phase vermeiden sollte, Kaffee zu trinken, weil just dann die Wirkung von Koffein …

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